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Restaurant eröffnen: So gelingt die Existenzgründung in der Gastronomie!

Hygienevorschriften, Öffnungszeiten, Jugendschutz- und Nichtraucherschutzgesetz – wer ein Restaurant eröffnen will, muss zahlreiche Vorschriften beachten, braucht eine Gaststättenkonzession und ein schlüssiges Geschäftskonzept. Außerdem sollte der zukünftige Gastronom natürlich Freude am Kontakt mit anderen Menschen haben und ausgesprochen serviceorientiert sein.

Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie ein Restaurant eröffnen und sich erfolgreich selbstständig machen wollen. Schritt für Schritt leiten wir Sie von Ihrer Geschäftsidee zum individuellen Konzept Ihres Restaurants und unterstützen Sie mit unseren Tools bei der Erstellung von Businessplan und Finanzplan. Den Überblick bei Ihrer Existenzgründung bewahren Sie mit unserer kostenfreien Checkliste.

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Liegt im Trend: das eigene Restaurant eröffnen

Der Trend, sich in der Gastronomie selbstständig zu machen, ist ungebrochen. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Gesamtanzahl an Restaurants, Gaststätten, Cafés, Restaurants und ähnlichen Gastronomiebetrieben von rund 81.000 im Jahr 2005 auf mittlerweile rund 134.000 an. Ausgebildete Köche, Servicekräfte und Hotelfachangestellte wollen sich mit ihrem eigenen Restaurant selbst verwirklichen und ihr Einkommen steigern.

Und auch Quereinsteiger ohne Gastronomieerfahrung wagen den Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Restaurant, denn eine Ausbildung im Gastrobereich ist dazu nicht erforderlich. Dennoch sollten Sie möglichst über Erfahrungen in der Gastronomie verfügen. Denn wer ein Restaurant eröffnen will, muss zahlreiche Vorschriften beachten, sich um Konzessionen und Formalitäten kümmern.

Pizzeria oder Sterneküche? Deftige Hausmannskost oder vegane Speisekarte? Fischrestaurant, American Diner oder Pfannkuchenhaus? Die Geschmäcker sind verschieden – und so hat auch jedes Restaurantkonzept seine Berechtigung und Potenziale. Wenn Sie ein neues Restaurant eröffnen wollen, gilt es daher, eine passende Nische zu finden. Ein individuelles Geschäftskonzept, das sich von denen der Konkurrenz vor Ort unterscheidet, ist der zentrale Erfolgsfaktor, um mit Ihrem Restaurant langfristig erfolgreich sein.

Der Weg in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Restaurant

Wenn Sie das eigene Restaurant eröffnen wollen, müssen Sie einerseits zahlreiche Vorschriften beachten, andererseits aber vor allem ein stimmiges Geschäftskonzept entwickeln. Denn ein individuelles Konzept, mit dem sich Ihr Restaurant von der Konkurrenz abhebt, ist der zentrale Erfolgsfaktor für den dauerhaften Betrieb.

Inhalt

  1. Restauranteröffnung mit eigenem Konzept oder Franchise?
  2. Was muss ein Unternehmertyp mitbringen? Erkennen Sie Potenziale und Risiken!
  3. Vorschriften, Genehmigungen, Konzessionen und Gesetze
  4. So entwickeln Sie ein schlüssiges Geschäftsmodell für Ihr Restaurant
  5. Business- und Finanzplan: Die Detailplanung für Ihr Restaurant
  6. Die Gründung Ihres Restaurants – praktisch und formal
  7. Fazit – Restaurant eröffnen: Erfolgreich in die Selbstständigkeit

1. Restauranteröffnung mit eigenem Konzept oder Franchise?

Sie würden gerne ein Restaurant eröffnen, haben aber kein zündendes Konzept, das Sie selbst so richtig überzeugt? Dann kann Franchise für Sie die passende Alternative sein. Längst bietet die Gastronomie viele Franchisesysteme, die über die bekannten Fast-Food-Ketten hinausgehen. Die Vorteile der Franchisegründung liegen auf der Hand: Als Franchisenehmer können Sie auf bewährte Strategien, Know-how und die Marketingkonzepte des Franchisegebers und seiner bereits am Markt etablierten Marke zurückgreifen. Damit umschiffen Sie die typischen Anlaufschwierigkeiten einer Neugründung – wie den Aufbau von Markenbekanntheit und Image – und können zügig Ihre Gastronomie eröffnen.

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Nutzen Sie unsere kostenfreie Franchisebörse! Bestimmt ist hier schon ein passendes Geschäftskonzept für Sie dabei.

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2. Was muss ein Unternehmertyp mitbringen? Erkennen Sie Potenziale und Risiken!

Welche Voraussetzungen bringen Sie für eine erfolgreiche Existenzgründung in der Gastronomie mit? An welchen Faktoren müssen Sie noch arbeiten? Bevor Sie Ihr Restaurant eröffnen analysieren Sie Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken. So können Sie schon vor der Gründung Ihres Restaurants erfolgskritische Aspekte im Auge behalten.

Mit unserem kostenfreien Gründer-Test finden Sie heraus, wie gut Ihre Voraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung sind. Anhand von 30 Fragen analysiert der Gründer-Test Ihre Stärken und Schwächen und zeigt Ihnen ausführlich Chancen und Risiken auf. Nachfolgend zeigen wir Ihnen zentrale Aspekte aus dem Gründer-Test, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie Ihr Restaurant eröffnen:

Persönlichkeit: Typische Unternehmereigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, Selbstvertrauen, die Fähigkeit zur Selbstmotivation und eine gewisse Risikotoleranz helfen Ihnen, Ihr Restaurant erfolgreich zu führen. Als Gastronom sollten Sie zudem kommunikativ, verantwortungsbewusst, aufgeschlossen und freundlich sein und Freude am Umgang mit Menschen, Speisen und serviceorientiertem Handeln haben.

Motivation: Warum wollen Sie sich selbstständig machen und ausgerechnet ein Restaurant eröffnen? Machen Sie sich Ihre Beweggründe bewusst:

  • Träumen Sie schon lange von Ihrem eigenen Restaurant oder ist es nur eine spontane Idee?
  • Hoffen Sie, als selbstständiger Gastronom ein höheres Einkommen zu erzielen als Ihre angestellten Kollegen?
  • Sind Sie auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung oder ist die Existenzgründung im Gastgewerbe ein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit?

Morgens zum Großmarkt, mittags Büroarbeit und bis in die Nacht hinein wieder selbst im Restaurant arbeiten – wenn Sie ein Restaurant eröffnen, wird Ihr Tagesablauf eine ganze Weile so oder ähnlich aussehen. Machen Sie sich daher finanzielle, persönliche und zeitliche Einschränkungen bewusst:

  • Haben Sie genügend finanzielle Rücklagen, um Ihr Restaurant zu eröffnen und ggf. auch längere Zeit mit nur geringen Einnahmen zu überstehen?
  • Sind Sie bereit (zumindest am Anfang) überdurchschnittlich viel Zeit und Arbeit in Ihr Restaurant zu investieren?
  • Sind Sie gesund und fit genug, um regelmäßig lange Arbeitstage zu überstehen?
  • Haben Sie Unterstützung durch Partner und/oder Familie?

Qualifikation: Eine bestimmte berufliche Qualifikation – beispielsweise eine Ausbildung als Koch, oder Gastronomiefachkraft – brauchen Sie nicht, wenn Sie ein Restaurant eröffnen wollen. Allerdings sollten Sie bereits über Erfahrungen in der Gastronomie verfügen und sich möglichst auch mit kaufmännischen Tätigkeiten und betriebswirtschaftlichen Abläufen auskennen. Andernfalls brauchen Sie in all diesen Bereichen qualifiziertes Personal, auf das Sie sich absolut verlassen können. Oder Sie ergänzen fehlende Kompetenzen, indem Sie gemeinsam mit einem oder mehreren erfahrenen Partnern Ihr Restaurant eröffnen. Halten Sie sich auf jeden Fall stets selbst zu den Themen aus Gastronomie, Lebensmittelrecht und Hygiene auf dem Laufenden! Denn als Gastronom sind Sie u.a. dazu verpflichtet, Ihre Mitarbeiter in Sachen Lebensmittelhygiene zu schulen.

3. Vorschriften, Genehmigungen, Konzessionen und Gesetze

Sobald Sie ein Restaurant eröffnen, tragen Sie große Verantwortung gegenüber Ihren Kunden. Zu deren Schutz müssen Sie zahlreiche Gesetze und Vorschriften beachten. Dazu zählen neben dem Gaststättengesetz (GastG) bspw. die Preisangabenverordnung, das Jugendschutzgesetz, der Nichtraucherschutz und nicht zuletzt zahlreiche Hygienevorschriften.

Hygiene: Gemäß EU-Lebensmittelrecht sind Sie als Gastronom zur Eigenkontrolle der Lebensmittelhygiene verpflichtet. Darunter fallen Maßnahmen zur Küchenhygiene und Schädlingskontrollen ebenso wie die Personalhygiene – vom regelmäßigen Händewaschen bis zur Meldung von Durchfallerkrankungen. Ihr Personal müssen Sie zu den Hygienevorschriften schulen. Entsprechende Lebensmittelhygiene-Schulungen können in der Regel beim Gesundheitsamt besucht werden.

Gaststättenkonzession: Wollen Sie in Ihrer Gastronomie alkoholische Getränke anbieten, brauchen Sie gemäß Gaststättengesetz (§2 GaststättenG) eine Gaststättenerlaubnis. Schenken Sie keinen Alkohol aus, reicht die Gewerbeanmeldung, um Ihr Restaurant zu eröffnen.

Um die Gaststättenkonzession zu erhalten, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Ordnungsamt Ihre persönliche Zuverlässigkeit, Ihre fachliche Eignung und die Eigentumsverhältnisse (durch Miet-, Pacht- oder Kaufvertrag der künftig als Restaurant genutzten Räumlichkeiten) nachweisen. Dabei müssen Sie auch belegen, dass die Räumlichkeiten den landesrechtlichen Vorschriften für das Hotel- und Gaststättengewerbe entsprechen.

Ihre persönliche Zuverlässigkeit und die fachliche Eignung belegen Sie durch diese Unterlagen:

  • polizeiliches Führungszeugnis (Einwohnermeldeamt)
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Einwohnermeldeamt)
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung (Finanzamt)
  • Bescheinigung der Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt (§ 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz)
  • Bescheinigung der Teilnahme an einer Gaststättenunterrichtung der Industrie- und Handelskammer (Unterrichtungsnachweis der IHK).

Erkundigen Sie sich bei der IHK, ob die Gaststättenunterrichtung für Sie erforderlich ist! Sind Sie bereits durch Ihre Ausbildung (z. B. als Koch) mit den lebensmittelrechtlichen Vorschriften vertraut, müssen Sie nicht mehr an einer Gaststättenunterrichtung teilnehmen. Außerdem ist eine Gaststättenunterrichtung in den Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgrund der dortigen Gaststättengesetze nicht mehr erforderlich, wenn Sie ein Restaurant eröffnen wollen.

Denken Sie vor der Restauranteröffnung auch an die gesetzlichen Sperrzeiten, die Kennzeichnungen der verwendeten Lebensmittel und nicht zuletzt die Genehmigung und Gebühren der GEMA, wenn Sie in Ihrem Restaurant Musik abspielen wollen. Und daran, dass Sie beim Gesundheitsamt sowohl für sich selbst als auch für Ihre Mitarbeiter Gesundheitszeugnisse beantragen müssen.

4. So entwickeln Sie ein schlüssiges Geschäftsmodell für Ihr Restaurant

Die Ausarbeitung eines stimmigen Konzepts ist der nächste Schritt zu Ihrem eigenen Restaurant. Beim Geschäftsmodell-Check sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

#1 Gründer

Haben Sie Erfahrung in der Gastronomie? Kennen Sie sich mit Buchhaltung, Gesetzen und Steuern aus? Wo brauchen Sie Unterstützung? Notieren Sie Ihre Stärken und Schwächen, Qualifikationen, Kenntnisse und Kompetenzen, die Sie als Gründer für die Eröffnung Ihres Restaurants mitbringen!

#2 Geschäftsidee

Was hebt Ihr Restaurant von der Masse der Mitbewerber ab? Machen Sie sich Gedanken über Stil, Einrichtung und den passenden Namen Ihrer neuen Location. Welche Nische möchten Sie mit Ihrem Geschäftskonzept besetzen? Setzen Sie auf gehobene Küche, Event-Gastronomie oder den schnellen Imbiss zwischendurch? Welche Speisen und Getränke möchten Sie anbieten? Wird die Küche herzhaft-deftig, mediterran, vegetarisch, vegan oder vielleicht molekular? Sind spezielle Angebote wie ein wechselnder Mittagstisch, Brunch oder Buffet geplant? Suchen Sie gezielt nach möglichen Alleinstellungsmerkmalen für Ihr Restaurant!

#3 Zielgruppen

Welche Kunden möchten Sie in Ihr Restaurant locken? Analysieren Sie zentrale demografische Eigenschaften wie Alter, Wohnort, Einkommen, Beruf und vor allem auch das Freizeitverhalten Ihrer potenziellen Kunden. Was mag die Zielgruppe? Was nicht? Wo hält sie sich auf? Kommen Ihre Gäste mal eben schnell in der Mittagspause mit Kollegen vorbei oder möchten sie einen entspannten Abend mit Freunden und Familie in Ihrem Restaurant verbringen.

#4 Markt & Wettbewerb

Bevor Sie Ihr Restaurant eröffnen, analysieren Sie welche und wie viele Restaurants es bereits in der Gegend gibt. Besuchen Sie die Lokalitäten, testen Sie Speisen und Getränke und fragen Sie Gäste nach deren Meinung! Eine erste Hilfe für Ihre Markt- und Wettbewerbsanalyse liefert Ihnen sicherlich Google Maps.

TIPP

Unser Tool zur Konkurrenzanalyse hilft Ihnen, die Konzepte Ihre Mitbewerber zu beurteilen und Stärken und Schwächen zu erfassen.

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#5 Preis & Strategie

Die Preisfindung ist – nicht nur in der Gastronomie – für viele Existenzgründer eine enorme Herausforderung. Welche Preise sind die Kunden bereit, für Speisen und Getränke zu zahlen? Welche Preise brauchen Sie, um alle Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen? Analysieren Sie Ihre Ausgaben, um realistische Verkaufspreise im Rahmen der Preiskalkulation zu erhalten. Ziehen Sie Gründungskosten und Anschaffungskosten (u.a. für die Einrichtung Ihres Restaurants, Elektrogeräte und die Erstbestückung mit Getränken und Lebensmitteln) sowie laufende Kosten (u.a. Pacht, Strom, GEMA-Gebühren und Gehälter) in Ihre Berechnung mit ein. Berücksichtigen Sie auch die Preise Ihrer Mitbewerber und ziehen Sie Branchenkennzahlen in Ihre Preisstrategie mit ein.

#6 Marketing & Vertrieb

Machen Sie sich bereits vor der Eröffnung Ihrer Gastronomie Gedanken, welche Marketingkanäle Sie nutzen wollen, um Ihr Restaurant bekannt zu machen und die Kundenbindung zu fördern. Starten sollten Sie mit Ihrer Werbung schon lange, bevor Sie Ihr Restaurant eröffnen: Lassen Sie die potenziellen Kunden in den sozialen Medien an den Umbaumaßnahmen und der Renovierung Ihres künftigen Restaurants teilhaben. Locken Sie sie mit Eröffnungsangeboten in die neue Location!

TIPP

Auch online sollten Ihre Kunden Sie schnell finden. Hinterlassen Sie von Anfang an einen guten Eindruck. Als Partner unterstützt Sie die Telekom bei Ihrer Website.

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#7 Einnahmen

Für die Preiskalkulation listen Sie Ihre unterschiedlichen Einnahmequellen nach einzelnen Angeboten (alle Gerichte Ihrer Speisekarte, sämtliche Marken der angebotenen alkoholfreien und alkoholische Getränke etc.) auf. Welchen Wert haben Ihre Dienstleistungen (z. B. Service und Küche)? Wie viele Kunden werden Ihr neues Restaurant besuchen? Wie oft werden diese vorbeikommen und für wie viel Geld werden sie dabei durchschnittlich essen und trinken? Schätzen Sie diese Zahlen z. B. anhand von Branchenkennzahlen so realistisch wie möglich ab. Als Kalkulationshilfe dient Ihnen unser Finanzplantool für die Gastronomie.

#8 Laufende Betriebskosten - operative Kosten

Bedenken Sie in der Konzeption, welche laufenden Kosten ein Restaurant verursacht. Dabei sind die wichtigsten Kostenarten:

  • Wareneinsatz: Einkauf von Lebensmitteln, Zutaten und Getränken
  • Miete und Pacht, was von Größe und Standort Ihres Restaurants abhängt. 
  • Personalkosten: Löhne und Gehälter für Mitarbeiter in Küche und Service.

Diese Kosten müssen durch die Preise Ihrer Speisen und Getränke gedeckt werden.

#9 Ressourcen

Eine bedeutende Ressource in der Gastronomie sind Ihre Mitarbeiter – vom Koch über die Bedienung bis hin zur Reinigungskraft. Sie alle sorgen dafür, dass sich die Gäste in Ihrem Restaurant wohlfühlen. Wählen Sie Ihr Team daher sorgfältig aus und binden Sie qualifiziertes Personal durch angemessene, zufriedenstellende Gehälter und eine angenehme Arbeitsatmosphäre an Ihren Gastronomiebetrieb. Schauen Sie auch bei der Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern genau hin: Prüfen Sie die Konditionen genau und lassen Sie sich nicht vorschnell auf langfristige Verträge ein!

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Wer noch ganz am Anfang der Existenzgründung steht, sollte zunächst die eigenen Stärken und Schwächen kennen. Dabei hilft die der Gründer-Test.

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5. Business- und Finanzplan: Die Detailplanung für Ihr Restaurant

Das Geschäftsmodell für Ihr Restaurant steht? Dann geht es jetzt an die detaillierte Aufstellung Ihres Business- und Finanzplans. Nehmen Sie sich hierzu ausreichend Zeit, denn Businessplan und Finanzplan sind wichtige Instrumente, ohne die Ihnen weder Banken noch private Investoren einen Kredit für die Eröffnung Ihres Restaurants geben werden. Zudem helfen die Planungen auch Ihnen als Unternehmer, den Überblick über Ihre Finanzen und erfolgskritische Faktoren wie Standort und Personal Ihres Restaurants zu bewahren. Unsere kostenlose Businessplansoftware hilft Ihnen bei der Erstellung eines Business- und Finanzplans für Ihr Restaurant. Schritt für Schritt leitet Sie das Online-Tool durch alle Kapitel und unterstützt Sie mit Leitfragen zum Inhalt: Businessplansoftware jetzt nutzen!

Doch was genau muss der Businessplan eigentlich enthalten? Hier gehen wir auf die zentralen Inhalte ein. Vieles davon können Sie bereits aus Ihrem zuvor entwickelten Geschäftsmodell übernehmen und konkretisieren:

#1 Rechtsform

Wollen Sie Ihr Restaurant als Einzelunternehmen, GbR oder GmbH gründen? Bei der Entscheidung für eine Rechtsform spielen Startkapital, Haftung und steuerliche Aspekte zentrale Rollen. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick und finden Sie ein passendes Gründungspaket, mit dem Sie reibungslos Ihr Restaurant eröffnen werden!

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Egal ob als Einzelunternehmer, GbR, UG oder GmbH. Für Ihr Restaurant bieten die Gründungspakete Unterstützung bei den formalen Fragen.

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Sie sind noch unsicher bei der Wahl der passenden Rechtsform für Ihr Restaurant? Dann nutzen Sie unseren kostenfreien Rechtsformtest.

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#2 Standort: Eröffnen Sie Ihr Restaurant dort, wo Ihre Kundschaft ist!

Um Ihr Restaurant eröffnen und langfristig erfolgreich führen zu können, müssen Sie einen idealen Standort finden. Lage und Mietpreise müssen gegeneinander abgewogen werden. Wo halten sich Ihre potenziellen Kunden auf? Bringt die Lage viel Laufkundschaft? Ist das Restaurant (auch spät abends noch) gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und stehen genügend Parkplätze zur Verfügung? Passt Ihr gastronomisches Konzept in die Gegend und zur Nachbarschaft? Klären Sie auch ab, ob an Ihrem bevorzugten Standort Außengastronomie erlaubt ist. Wollen Sie gezielt das Saisongeschäft eines zünftigen Biergartens, einer trendigen Chill-Out-Area oder einer gemütlichen bestuhlten Terrasse nutzen? Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Tische und Stühle draußen vor Ihr Restaurant zu stellen, werden Sie an warmen Tagen Einnahmeneinbußen einkalkulieren müssen.

Haben Sie die passende Immobilie für Ihr Restaurant gefunden, brauchen Sie vom Bauamt eine Genehmigung für etwaige Umbaumaßnahmen. Wurden die Räumlichkeiten zuvor noch nicht gastronomisch genutzt, benötigen Sie auch hierfür eine Zustimmung des Bauamts. 

TIPP

Den richtigen Standort für Ihr Restaurant finden? Unser Tool zur Standortanalyse hilft Ihnen dabei.

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#3 Personalgewinnung: Holen Sie qualifizierte Unterstützung in Ihr Restaurant!

Gerade, wenn Sie Ihr erstes Restaurant eröffnen, sollten Sie Personal mit Gastronomieerfahrung einstellen. Als Gastronom brauchen Sie kompetente, zuverlässige und loyale Mitarbeiter, auf die Sie sich verlassen und denen Sie vertrauen können. Unfreundliche Servicekräfte und team-eigene Langfinger, die gerne mal in die Kasse greifen, schaden Ihrem Restaurant genauso wie unsaubere Räumlichkeiten, eine ungemütliche Atmosphäre, schlecht schmeckende Gerichte oder gar verdorbene Speisen. In speziellen Online-Portale wie hogastjob.com oder kellnerkartei.de  können Sie gezielt Fachkräfte aus dem Gastgewerbe ansprechen.

#4 Finanzplan: Behalten Sie den Überblick über Ihren Kapitalbedarf

Wer ein Restaurant eröffnen will, muss hohe Ausgaben einkalkulieren, die durch Eigen- oder Fremdkapital finanziert werden müssen. Die untenstehende Tabelle zeigt, mit welchen einmaligen Gründungs-, Start- und Anschaffungskosten Sie rechnen müssen, wenn Sie ein Restaurant eröffnen. Zudem haben wir typische laufende Kosten für den späteren Betrieb der Gastronomie für Sie zusammengetragen:

KostenartDetails
Gründungskosten / StartkostenBusinessplan- und Finanzierungsberatung, Gaststättenkonzession
Logo, Webseite und Corporate Design, Gestaltung Getränkekarte und Speisekarte
Markenanmeldung
Gewerbeanmeldung, ggf. Gesellschaftsvertrag, Handelsregistereintrag, Notargebühren
Makler- und Abstandszahlungen
Werbemaßnahmen zur Eröffnung (Anzeigen, Flyer)
InvestitionenUmbau und Renovierung der Räumlichkeiten
Einrichtung (u.a. Tische, Stühle, Elektrogeräte wie Herd, Kaffeeautomat, Zapfanlage, Kühlanlage, Kasse, Musikanlage)
Equipment (Gläser, Teller, Besteck, Tischdecken, Servietten u.a.)
Erstausstattung Getränke und Lebensmittel
Später Reparatur und Ersatz von Einrichtung, Möbeln, Geräten
Spätere Renovierungen ggf. Ausbau
Laufende KostenMiete bzw. Pacht der Räumlichkeiten
Versicherungen (u.a. Betriebshaftpflicht, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung)
Lohnkosten und Sozialabgaben für Ihre Verkäufer sowie Ihr Unternehmerlohn
Strom, Wasser, Heizung, Telefon und Internet, Kosten für Kassensoftware
Beiträge (u.a. IHK, Berufsgenossenschaft)
Laufende Nachbestellungen von Getränken und Lebensmitteln
Werbung und Marketing
Beratung (z.B. Steuerberater)
Gebühren (z. B. GEMA und Privatsender wie Sky, Kartenzahlung, Müllentsorgung)
Schulungen und Weiterbildungen (für Sie selbst und für Ihre Angestellten)
TIPP

Zur Grundausstattung Ihres Restaurants gehört auch eine Kasse. Nutzen Sie ein professionelles Kassensystem, das Ihnen Arbeit abnimmt und den Kundenservice verbessert. Unser Partner, die Telekom, bietet Ihnen hierfür ein kostengünstiges Angebot.

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#5 Finanzierung sichern

Der Finanzierungsplan hat Ihnen aufgezeigt, wie viel Geld Sie brauchen, um Ihr eigenes Restaurant zu eröffnen, wie viel Sie davon als Eigenkapital zur Verfügung haben und wie viel Sie finanzieren lassen müssen. Sorgen Sie aber auch später stets dafür, dass Sie ausreichend liquide Mittel haben, um Rechnungen zu begleichen, Mitarbeiter zu bezahlen und Ihren Restaurantbetrieb am Laufen zu halten. Prüfen Sie vor der Aufnahme von Bankkrediten oder weitere Finanzierungsmöglichkeiten – z. B. durch Zuschüsse oder günstige Fördermittel bspw. der KfW.

Businessplan schreiben

Der Businessplan ist Ihr Plan fürs Business. Und mit unserer Lösung können Sie einfach und schnell loslegen - Gliederung, Leitfragen und Beispiel inklusive.

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Professioneller Finanzplan

Bisher wurden Finanzpläne meist mühsam mit Excel erstellt. Der digitale Finanzplan führt Sie hingegen Schritt für Schritt durch alle Bereiche.

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#6 Werbung: Machen Sie Ihr neues Restaurant bekannt!

Flyer, Anzeigen und PR-Berichte in lokalen Anzeigenblättern, Tageszeitungen und Szene-Magazinen, Online-Marketing und Beiträge in den sozialen Medien – die Möglichkeiten, Ihr neues Restaurant zu bewerben, sind vielfältig. Auch Rabattaktionen auf groupon.de oder die Präsenz auf Erlebnisportalen wie jochen-schweizer.de können interessant sein. Wenn Sie einen Lieferservice anbieten möchten, bringen die Portale lieferheld.de, lieferando.de und foodora.de weitere Sichtbarkeit für Ihr neues Restaurant.

Prüfen Sie, mit welchen Marketingkanälen Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen! Und fangen Sie mit der Werbung schon vor der Eröffnung des Restaurants an: Machen Sie Ihre potenziellen Kunden mit Eröffnungsangeboten auf die neue Gastronomie aufmerksam und lassen Sie sie z. B. auf Instagram und Facebook an der Renovierung Ihrer Räumlichkeiten teilhaben! – So gewinnen Sie schon Fans, bevor Sie das Restaurant eröffnen.

Setzen Sie auch von Anfang an auf eine professionelle Website, die Pflege Ihrer Google My Business Seite und Empfehlungen – online und offline.

6. Die Gründung Ihres Restaurants – praktisch und formal

Haben Sie sich schon um Gewerbeanmeldung, Gaststättenkonzession, Versicherungen und Geschäftskonto gekümmert? Diese und viele weitere bürokratische Schritte müssen noch erledigt werden, bevor Sie endlich Ihr Restaurant eröffnen können. Damit Sie nichts vergessen haben wir eine übersichtliche Checkliste für Sie zusammengestellt.

Bürokratie - kein Problem

Welche Gründungsschritte sind konkret nötig? Welche Ämter spielen eine Rolle? Wo muss ich mich anmelden? Das Gründungscockpit hilft weiter.

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Checkliste

Sie wollen ein Restaurant eröffnen? Unsere Checkliste führt Sie durch die praktischen Gründungsschritte. Sie können diese einfach herunterladen.

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7. Fazit – Restaurant eröffnen: Erfolgreich in die Selbstständigkeit

Wer ein Restaurant eröffnen will, muss einiges beachten: Hygienevorschriften und Jugendschutz sind nur zwei Beispiele. Wer Alkohol ausschenken will, braucht zudem eine Gaststättenerlaubnis. Eine spezielle Ausbildung ist für die Eröffnung eines Restaurants nicht erforderlich – Erfahrungen in der Gastronomie und ein schlüssiges Gastronomiekonzept sollten Sie aber haben.

Entwickeln Sie schlüssiges Geschäftskonzept, das Ihr Restaurant von der Masse der gastronomischen Konkurrenz abhebt, analysieren Sie Markt und Mitbewerber und wählen Sie einen passenden Standort für Ihr Restaurant! Damit Ihr eigenes Restaurant langfristig gewinnbringend arbeitet, müssen Sie Ihre Preise sorgfältig kalkulieren und einen tragfähigen Businessplan sowie einen Finanzplan aufstellen, der auch Ihre Kreditgeber überzeugt.

Unsere kostenlose Vorlage gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über alle notwendigen formalen Gründungsschritte. Arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab, bevor Sie Ihre Gastronomie eröffnen! So legen Sie ganz gezielt den Grundstein für Ihre erfolgreiche Existenzgründung.

Website, Internet, Telefon und Kasse: digitale Lösungen für Sie