Was ist ein Entrepreneur? Definition & Vorbilder

Im englischsprachigen Raum wird der Begriff Entrepreneur für Unternehmer verwendet. Im deutschen Sprachgebrauch sieht das allerdings etwas anders aus: Nicht jeder Unternehmer ist ein Entrepreneur! Wir zeigen Ihnen, was Entrepreneure ausmacht und grenzen den Begriff zum Social Entrepreneur ab.

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1. Wann ist ein Unternehmer ein Entrepreneur?

Im klassischen Sinne, bzw. aus dem Französischen abgeleitet („entre" und „prendre", also „unternehmen"), bedeutet Entrepreneur Unternehmer. Gemeint ist also der Inhaber eines Unternehmens, der die größte Verantwortung und die meisten Risiken trägt. Allerdings geht der Begriff Entrepreneur im heutigen Kontext weit über die eigentliche Funktion als Inhaber bzw. Geschäftsführer hinaus. Ein Entrepreneur zeichnet sich beispielsweise aus durch:

  • Ideen, die ihrer Zeit voraus sind
  • eine disruptive Persönlichkeit
  • ein großes Gespür für Innovationen

Ein Entrepreneur handelt meist sehr zielorientiert, engagiert und schreckt nicht vor Ungewissheit oder Risiken zurück. Auch das Streben nach Verbesserung ist eine Kerneigenschaft von einem Entrepreneur – selbst im Falle von Rückschlägen und Niederlagen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Unternehmer Henry Heinz, der zunächst im Jahr 1869 mit dem Verkauf von Meerrettich insolvent ging, bevor er mit dem bis heute berühmten Ketchup ein kleines Imperium aufbauen konnte. Er ließ sich durch seine Niederlage nicht demotivieren, sondern biss die Zähne zusammen und widmete sich seinem nächsten Projekt.

2. Habe ich das Gründer-Gen?

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Im Anschluss an den Test erhalten Sie Ihr persönliches Ergebnis, an dem Sie nach dieser ersten Einschätzung Ihre Stärken und Schwächen als Selbstständiger erkennen können.

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3. Tipps, um ein Entrepreneur zu werden

Entrepreneur wird man nicht von heute auf morgen. Das richtige Mindset hilft allerdings ungemein und wird in Kombination mit unternehmerischem Handeln unschlagbar. Doch auch ohne Gründer-Gen lässt sich Entrepreneurship erreichen:

  • Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein ist Pflicht.
    Es ist wichtig, dass Sie an Ihre Idee glauben und sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen.
  • Trauen Sie sich, sich ins Unbekannte zu stürzen!
    Nur so können Sie neue Wege für sich und Ihre Idee entdecken. Aber Obacht: Planloses Hineinstürzen in die Selbstständigkeit ist nicht die Lösung. Risiken sollten immer genau analysiert werden, etwa mit einem Businessplan.
  • Lassen Sie sich inspirieren.
    Schauen Sie sich Erfolgsgeschichten von Entrepreneuren an oder lesen Sie ein gutes Buch. (zu unseren Buchtipps für Entrepreneure in spe)
  • Schreiben Sie Ihre Vision auf und bleiben Sie am Ball.
    Nur, wenn Sie sich auf eine Idee fokussieren und diese auch durchziehen, können Sie Ergebnisse sehen. Große Unternehmen wachsen nicht über Nacht und so sollten Sie auch Ihrem Business die Zeit geben, die es zum Wachsen braucht.
  • Definieren Sie Meilensteine und Ziele für Ihr Business.
    Was bedeutet Erfolg für Sie? Und das nicht nur aus finanzieller Sicht! Was wollen Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen?
  • Fangen Sie einfach an.

4. Loslegen mit dem Geschäftsmodell

Sie haben unseren Gründertest gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Sie Ihre tolle Geschäftsidee direkt starten möchten? Beginnen Sie klein: mit der Planung Ihres Geschäftsmodells. Denn damit Ihre Idee zum erfolgreichen Business werden kann, muss sie zunächst ein Geschäftsmodell werden. Zur Planung des Geschäftsmodells benötigen Sie lediglich einige Haftnotizen und ein sehr großes Blatt Papier – oder das Unternehmerheld Business Model Canvas Tool!

Wie das Business Model Canvas im Detail funktioniert und wie aus Ihrer Idee ein rundes Geschäftsmodell wird, können Sie an anderer Stelle nachlesen – oder Sie probieren das kostenlose Tool einfach aus.

Zum Geschäftsmodell Canvas

5. Linktipps für angehende Entrepreneure

Wichtige Begriffe der Start-up-Szene
Zum Start-up-ABC
Lean Start-up in 3 Schritten
Produkt auf Marktreife testen
Produktiver arbeiten: Tools & Tipps
Effizienter im Arbeitsalltag
15 Podcasts für Unternehmer
Podcasts entdecken
Selbstmanagement & Co.
Ziele besser erreichen
Projektmanagement-Methoden
Projekte easy managen

6. Entrepreneure, die jeder kennt

  1. Steve Jobs: Steve Jobs ist im heutigen Zeitalter oft das Paradebeispiel für einen Entrepreneur: Nachdem er 1983 mit dem Computer "Lisa" scheiterte, hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass er eines Tages das High-End-Segment für Smartphones und Computer mit Apple-Produkten besetzt.
  2. Arianna Huffington: Arianna Huffington ist die Gründerin der Online-Zeitung Huffington Post, die 2012 als erste kommerzielle Onlinezeitung einen Pulitzerpreis erhielt. Die Times wählte sie später zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Den wenigsten ist bekannt, dass eines ihrer Bücher bei 36 Verlagen abgelehnt wurde. Erst der 37. Verlag nahm ihr Buch dann an – das beweist wohl eindeutig Huffingtons Durchhaltevermögen.
  3. Jeff Bezos: Der Gründer von Amazon tüftelte schon in jungen Jahren an einem solarbetriebenen Herd und einem Luftkissenfahrzeug – das Gründer-Gen hatte er also bereits, als er noch in der Kinderschuhen steckte. Heute ist der Entrepreneur Multi-Milliardär.
  4. Oprah Winfrey: Die weltbekannte Amerikanerin begann ihre Karriere als Nachrichtenmoderatorin, bevor sie ihre eigene Talkshow bekam – die schließlich fast 20 Jahre lang lief. Parallel dazu schauspielerte sie und rief einen Buchclub ins Leben. Nachdem sie ihre Talkshow beendete, gründete sie ihren eigenen Pay-TV-Kanal.
  5. Frank Thelen: Der einem breiten Publikum durch die Höhle der Löwen bekannte Investor kennt sich mit Firmengründungen gleichermaßen aus wie mit dem Scheitern. Aber auch zwei Insolvenzverfahren hielten ihn nicht davon ab, weiterhin an seinen Ideen festzuhalten. Mit e42 finanziert und unterstützt er heute technologieorientierte Jungunternehmer in der Frühphase.
  6. Elon Musk: Der Entrepreneur ist Mitgründer von Paypal, mittlerweile ist er aber insbesondere durch Tesla bekannt, wo er 2004 investierte und heute CEO ist.
  7. Bill Gates: Auch wenn Geld nicht alles ist: Bill Gates als reichster Mensch der Welt kann wohl zweifelsohne als Entrepreneur bezeichnet werden. Neben der Gründung von Microsoft gründete er 2008 unter anderem das Unternehmen bgC3 und ist an weiteren Start-ups beteiligt – unter anderem an ResearchGate aus Berlin.
TIPP

In unserem GründerDaily porträtieren wir jeden Freitag neue Gründer und Start-ups, die von ihren Erfahrungen als Unternehmer berichten.

In den Gründerstorys stöbern

7. ... und Entrepreneure, die weniger bekannt sind

  1. Kevin Systrom & Mike Krieger: Die Gründer von Instagram haben 2010 wohl nicht damit gerechnet, dass ihre App sich einmal die Klinke mit Facebook in die Hand geben und der Startpunkt für das Influencer-Marketing werden würde.
  2. Marie Kondo: "Spark joy?" – Mit ihrem Aufräumbuch "Magic Cleaning" schaffte die Japanerin 2012 den weltweiten Durchbruch. Ihre folgenden Bücher wurden ebenfalls zum Kassenschlager. Kondo hat mittlerweile eine eigene Serie auf Netflix, in der sie die Häuser anderer Menschen mit ihrer bewährten KonMari-Methode aufräumt.
  3. Raphael Fellmer: Nach einem fünf Jahre andauernden Geldstreik gründete der Aktivist Rapahel Fellmer gleich mehrere Projekte: foodsharing.de, SirPlus sowie yunity – und erzielte mit weggeworfenen Lebensmitteln einen Millionenumsatz.
  4. Anna Alex & Julia Bösch: Die beiden Gründerinnen starteten 2012 gemeinsam Outfittery, einen Online-Service für Personal Shopping für Männer. 2018 belieferte Outfittery 500.000 Kunden weltweit mit von einer KI und Stylisten persönlich zusammengestellten Kleiderpaketen.
  5. Brian Chesky: Der Co-Founder von Airbnb gehört durch die Vermittlung privater Unterkünfte mittlerweile zu den reichsten US-Amerikanern. Er zählte 2010 zu den "30 under 30" und 2015 gemeinsam mit seinen Mitgründern zu Forbes' "America's Richest Entrepreneurs under 40".
  6. Maxi Knust: 2015 kreierte Maxi Knust das erste Online-Magazin für Gründerinnen, FEMPRENEUR, nachdem sie es satt hatte, dass überall nur über männliche Gründer berichtet wurde. 2016 rief sie den FEMPRENEUR SUMMIT ins Leben, eine Veranstaltung von und für Gründerinnen. 2017 erschien dann in Zusammenarbeit mit Val Recheeva das Female Founders Book, ein Handbuch für Gründerinnen und die, die es noch werden wollen.
  7. Valentin Stalf & Maximilian Tayenthal: Die beiden Wiener gründeten 2013 die Papayer GmbH, die sich über die Jahre zur Fintech-Bank N26 entwickelte, dem ersten vollkommen kostenlosen Digitalkonto. Trotz einiger Kritik zählte die Direktbank 2019 zu den wertvollsten deutschen Finanz-Start-ups.
  8. Reese Witherspoon: Bisher kannte man sie nur als Schauspielerin, doch seit 2013 betreibt sie erfolgreich den Online-Marktplatz Draper James. 2016 begann die Amerikanerin mit ihrer Agentur Hello Sunshine, sich dafür einzusetzen, Frauen in den medialen Mittelpunkt zu rücken und ihren Geschichten mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ein weiteres Gelenk des Unternehmens ist Witherspoons Buchclub, bei dem ausschließlich Werke von Autorinnen gelesen werden.

8. Inspirierende Bücher für Unternehmer

Ein Entrepreneur hat die Eigenschaft, andere zu inspirieren und für das eigene Business zu motivieren. Wir empfehlen daher weiterführend auch folgende Bücher für das richtige Mindset:
 

Random House

James Clear – "Atomic Habits"

Verändern Sie Ihre Gewohnheiten und tasten Sie sich Schritt für Schritt an das Mindset eines Entrepreneurs voran: James Clear zeigt, wie winzige Dinge in unserem Alltag unser Denken bestimmen und wie positive Gewohnheiten einen neuen Menschen (und einen besseren Unternehmer) aus uns machen können. Die Idee dahinter: Klein anfangen und sich langsam steigern!

Random House

Michelle Obama – "Becoming"

Kaum ein Buch war nach seinem Erscheinen so in aller Munde wie Michelle Obamas Autobiographie, die das "Werden" einer unglaublich starken Frau zeigt. Obama bewegt und inspiriert mit ihrer Lebens- und Erfolgsgeschichte Millionen Menschen weltweit. Der Verlag hat mittlerweile auch ein Arbeitsbuch herausgebracht, das dazu anregt, die eigenen Ziele und Herausforderungen zu reflektieren und effektiv umzusetzen.

Finanzbuch Verlag

Tim Ferriss – "Tools der Titanen"

Einer der führenden Life-Coaches hat hunderte Entrepreneure und High Performer aus anderen Bereichen zu ihren Gewohnheiten und Produktivitätstricks gefragt und sie in einem Buch zusammengefasst. Herausgekommen ist ein Guide, der die Probleme des Alltags angreift und aufzeigt, an welchen Stellen wir unsere Tagesplanung noch optimieren können – für ein zeitverschwendungsfreies Arbeiten.

Knust & Racheeva

Maxi Knust, Val Racheeva – "The Female Founders Book"

Warum sollten die Schritte in die Selbstständigkeit für Gründerinnen anders ablaufen als für männliche Gründer? Und warum werden Gründerinnen häufig noch Steine in den Weg gelegt? Die beiden Autorinnen gehen das Thema an und schaffen eine gemeinsame Basis für Fempreneure, zeigen Gründerinnen-Netzwerke auf und bündeln die Erfahrung von Gründerinnen in diesem inspirierenden Buch.

Gabal Verlag

Matthew Mockridge – "Dein nächstes großes Ding"

Matthew Mockridge ist bekannt als Veranstalter von mehreren Events, Podcaster, Mitglied einer Boygroup und seit einigen Jahren auch Autor. In diesem Buch widmet er sich der Entwicklung kreativer Ideen und deren Umsetzung – perfekt also für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbst zu verwirklichen. Mockridge stellt Ideenfindungs- und Bewertungs-Tools vor und blickt hinter die Kulissen von "Killer-Geschäftsideen", um das Mindset von angehenden Entrepreneuren nachhaltig zu verändern.

TIPP

Inspirierende Zitate für die Extra-Portion Gründermotivation finden Sie im GründerDaily.

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9. Welche Arten von Entrepreneurship gibt es?

Den "klassischen" Entrepreneur gibt es mittlerweile nicht mehr, vielmehr wird er in verschiedene Unterkategorien gepackt (die sich teilweise in noch tiefere Kategorien verzweigen lassen), unter anderem folgende:

  • Serial/Habitual Entrepreneur: Seriengründer, der immer auf der Suche nach der nächsten Geschäftsidee ist und mehrere Unternehmen gründet. Während dies beim Serial Entrepreneur nacheinander geschieht, überschneiden sich beim Habitual Entrepreneur die Zeitfenster seiner Gründungsprojekte.
  • Young/Senior Entrepreneur: Gründer, basierend auf seinem Alter. Ein Senior Entrepreneur bringt viel Berufs- und Lebenserfahrung mit, während ein Young Entrepreneur häufig frisch aus dem Studium kommt.
  • Fempreneur: Gründerin, die sich im männlich geprägten Entrepreneurship durchsetzt.
  • Mompreneur/Dadpreneur: Ein Elternteil kümmert sich Vollzeit um den Nachwuchs und gründet ein Unternehmen im kleinen Rahmen (meist von zu Hause aus).
  • Regional Entrepreneur: Unternehmer, die sich bei ihren Geschäftsideen auf die Charakteristika ihrer Region fokussieren.
  • Social/Eco Entrepreneur: Eco Entrepreneure konzrentrieren sich verstärkt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Social Entrepreneure lösen soziale Probleme. Social und Eco Entrepeneurship sind zwar zwei unterschiedliche Ausprägungen des Entrepreneurships, überschneiden sich jedoch sehr häufig. Bestes Beispiel: Fair Trade Getränke in nachhaltiger Verpackung.
  • High-Tech Entrepreneur: Hierbei dreht sich alles um Innovation. Charakteristisch ist auch, dass High-Tech Entrepreneure vergleichsweise hohe Summen benötigen, um ihre Geschäftsideen umzusetzen.

Über die Unterarten eines Entrepreneurs hinaus gibt es auch besondere Einsatzorte, bei denen unternehmerisches Denken gefordert und gefördert wird:

  • Intrapreneur: Beim Intrapreneurship werden Mitarbeitern Kompetenzen und Spielraum wie einem "echten" Entrepreneur übergeben, um unternehmerisches Denken zu fördern und frische Ideen ins Business einzubringen.
  • Entrepreneur in Residence (EIR): Hierbei unterscheidet sich die amerikanische von der deutschen Praxis. In den USA sind EIR erfahrene Unternehmer, die bei VCs arbeiten, um innerhalb des Ökosystems des Unternehmens etwas Neues zu gründen. In Deutschland hingegen ist ein Entrepreneur in Residence ein angehender Selbstständiger, der quasi ein Praktikum als Unternehmer in einem Start-up absolviert und dabei alle Abteilungen durchläuft. Hierbei wird der Entrepreneur in Residence auf seine geplante eigene Selbstständigkeit vorbereitet. Entrepreneure in Residence sind hierzulande meistens Hochschulabgänger ohne Berufserfahrung, aber mit frischen Ideen, oder auch kreative Quereinsteiger.

10. Ihre ersten Schritte auf dem Weg zum Business

Ein Entrepreneur motiviert und inspiriert, die Mehrheit der Selbstständigen ist aber natürlich "normalsterblicher" Unternehmer. Lassen Sie sich von mehreren hundert Geschäftsideen aus verschiedenen Branchen davon überzeugen, auch Gründer zu werden. Mit einem Business Model Canvas können Sie später dann Struktur in Ihre Idee bringen – oder Sie schreiben mit unserer Online-Lösung Unternehmerheld kostenfrei einen Businessplan, der Banken und Investoren überzeugt.

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Haben Sie das Zeug zum Entrepreneur? Mit unserem kostenfreien Gründertest können Sie herausfinden, ob Sie das Gründer-Gen haben. So wissen Sie von Anfang an, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen und wie Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Gründung stehen.

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Noch einmal zusammengefasst...

Im wörtlichen Sinne ist ein Entrepreneur schlicht ein Unternehmer. Allerdings geht der Begriff Entrepreneur im heutigen Kontext weit über die eigentliche Funktion als Inhaber bzw. Geschäftsführer hinaus. Ein Entrepreneur zeichnet sich bspw. aus durch:

  • Ideen, die ihrer Zeit voraus sind
  • eine disruptive Persönlichkeit
  • ein großes Gespür für Innovationen

Nein, da sich ein Entrepreneur durch seinen Innovationsgeist und seine Persönlichkeit von einem "normalen" Gründer abhebt, der sich bspw. mit einer klassischen Geschäftsidee selbstständig macht.

Die Grenze zum Entrepreneur ist schwammig, dennoch sprechen einige Dinge dafür, dass man nicht "nur" Gründer, sondern Entrepreneur ist:

  • Ein großes Selbstbewusstsein
  • Eine Can-Do-Einstellung
  • Innovationsgeist
  • Eine Idee, die ihrer Zeit voraus ist

Im klassischen Sinne, bzw. aus dem Französischen abgeleitet („entre" und „prendre", also „unternehmen"), bedeutet Entrepreneur Unternehmer

  • Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein ist Pflicht.
  • Trauen Sie sich, sich ins Unbekannte zu stürzen!
  • Lassen Sie sich inspirieren.
  • Schreiben Sie Ihre Vision auf und bleiben Sie am Ball.
  • Definieren Sie Meilensteine und Ziele für Ihr Business.
  • Fangen Sie einfach an!

Hierbei unterscheidet sich die amerikanische von der deutschen Praxis. In den USA sind EIR erfahrene Unternehmer, die bei VCs arbeiten, um innerhalb des Ökosystems des Unternehmens etwas Neues zu gründen. In Deutschland hingegen ist ein Entrepreneur in Residence ein angehender Selbstständiger, der quasi ein Praktikum als Unternehmer in einem Start-up absolviert und dabei alle Abteilungen durchläuft. Hierbei wird der Entrepreneur in Residence auf seine geplante eigene Selbstständigkeit vorbereitet. Entrepreneure in Residence sind hierzulande meistens Hochschulabgänger ohne Berufserfahrung, aber mit frischen Ideen, oder auch kreative Quereinsteiger.