Fördermittel für Existenzgründer und Selbstständige

Es gibt zahlreiche Fördermittel für Existenzgründer, die vom Staat oder Förderbanken als Förderung für die Selbstständigkeit vergeben werden. Für Gründer sind insbesondere vergünstigte Kredite, wie z.B. die zinsgünstigen KfW Förderdarlehen, relevant. Aber auch Bürgschaften für ein Darlehen, Zuschüsse für die Hilfe bei der Finanzierung oder der Gründungzuschuss werden vergeben. Einige Förderbanken bieten zusätzlich auch Beteiligungskapital an. 

Wenn Sie Fördermittel für Ihre Existenzgründung nutzen wollen, können Sie zuerst den kostenfreien den Fördermittel Check machen.

Förderprogramme für Existenzgründer und junge Unternehmen

Die gute Nachricht zuerst: es gibt vielfältige Förderprogramme für Existenzgründer, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtern sollen. Zudem stehen auch zahlreiche Fördermittel vom Staat für Unternehmen parat. Allerdings ist es durch die Vielzahl der Angebote und Akteure gerade für Unternehmensgründer nicht immer ganz einfach, wenn sie öffentliche Fördermittel beantragen wollen. Die Herausforderung besteht einerseits darin, dass passende Förderprogramm zum richtigen Zeitpunkt ausfindig zu machen. Andererseits gilt es, bei der Beantragung alle Unterlagen vollständig und gut ausgearbeitet einzureichen. Daher gilt: informieren Sie sich umfassend über die Fördermittel für Existenzgründer und nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten - auch zur Fördermittelberatung.

Zur Förderung der Existenzgründung gibt es - grob zusammengefasst - Zuschüsse für Existenzgründer, Förderdarlehen, Bürgschaften sowie Eigenkapital. Der bundesweit prominenteste Ansprechpartner für die Vergabe öffentlicher Fördermittel ist sicherlich die Förderbank KfW - vor allem für Förderdarlehen wie den KfW-Gründerkredit . Gleichzeitig gibt es auf Ebene der einzelnen Bundesländer von Mecklenburg-Vorpommern über NRW, Hessen bis nach Bayern Förderbanken, die ebenfalls bei der Selbstständigkeit mit diversen Förderprogrammen unterstützen. Auch die Bürgschaftsbanken der Bundesländer agieren mit Ihren Angeboten bei der Förderung der Existenzgründung. Und auch für Start-ups gibt es Fördermöglichkeiten, wie bspw. im Bereich Venture Capital. Hier können Gründer aus ganz Deutschland durch den High-Tech Gründerfonds gefördert werden.

Damit Sie eine bessere Orientierung darüber erhalten, welche Fördermittel für Selbstständige zu welchem Zeitpunkt infrage kommen, geben wir Ihnen auf dieser Seite nachfolgend einen Überblick zu folgenden drei Fragen:

  1. Welche Arten von Fördermitteln für Existenzgründer vom Staat gibt es?
  2. Was sind die wichtigsten Förderprogramme, die Gründer kennen sollten?
  3. Wie gehen Sie vor, wenn Sie öffentliche Fördermittel beantragen wollen?

Über 2.000 Förderprogramme: welche sind für Sie relevant?

Sowohl Bund, Land als auch die EU unterstützen Existenzgründer und Unternehmen mit über 2.000 Programmen für Fördermittel und Bezuschussungen.

Um zu prüfen, welche Fördermittel für Ihre Existenzgründung relevant sind, können Sie den kostenlosen Fördermittel Check nutzen.

TIPP

Fördermittel für Existenzgründer: nutzen Sie den Fördermittelcheck, um zu prüfen, welche Varianten der Finanzierung und Förderung es gibt.

1. Welche öffentlichen Fördermittel für Existenzgründer vom Staat gibt es?

Die öffentlichen Fördermittel für Existenzgründer lassen sich in die folgenden Kategorien einteilen, die wir kurz beschreiben, bevor wir auf Details eingehen.

ArtErläuterung
Zuschüsse für ExistenzgründerBei Zuschüssen handelt es sich um Geldleistungen, die Sie für einen bestimmten Zweck erhalten. Der Vorteil ist, dass Sie Zuschüsse nicht zurückzahlen müssen. Beispiele hierfür sind der Gründungszuschuss bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit oder für Start-ups der INVEST - Zuschuss für Wagniskapital.
 
KrediteDie meisten öffentlichen Fördermittel für Existenzgründer sind als Kredit ausgestaltet. Im Vergleich zur klassischen Kredit von der Bank bieten die Förderkredite besonders günstige Konditionen, um damit zur Förderung der Unternehmensgründung beizutragen.
BürgschaftenDa es bei Existenzgründern häufig an den klassischen Sicherheiten fehlt, bieten die Bürgschaftsbanken Bürgschaften an. Dies bedeutet, dass sie die Haftung für die beantragten Förderkredite übernehmen. Damit steigen die Chancen auf den Kredit.
Beteiligungs- und RisikokapitalHierbei handelt es sich sicherlich nicht um klassische Fördermittel für Existenzgründer. Aber zur Förderung von Start-ups gibt es von staatlicher Seite zahlreiche Programme, um mehr Beteiligungs- und Risikokapital zu vergeben.

 

Zuschüsse für Existenzgründer zur Förderung der Selbstständigkeit

Ein Zuschuss als Variante der Förderung für Existenzgründer hat den Vorteil, dass diese Förderung in der Regel nicht zurückgezahlt werden muss. Also Geld Staat - ohne Rückzahlungsverpflichtung. Dies klingt natürlich gut. Allerdings sind die Zuschüsse für Existenzgründer stets zweckgebunden und auch in der Höhe nicht mit Förderkrediten zu vergleichen. Somit können Zuschüsse stets nur einen Teil der Gründungsfinanzierung darstellen. Klassische Zuschüsse, die als Fördermittel für Existenzgründer eingesetzt werden, sind

  • der Gründungszuschuss bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit: hier erhalten Sie als Gründer über mehrere Monate hinweg eine monatliche Zahlung, um den Lebensunterhalt in der der Startphase decken zu können
  • Zuschüsse für Gründungsberatung: damit Sie die Planung Ihrer Gründung nicht alleine schultern müssen, gibt es Zuschüsse, die als Förderprogramme Kosten für den Gründerberater übernehmen, der Sie bspw. bei der Erstellung des Businessplans oder Beantragung von Fördermitteln unterstützt
  • Zuschüsse für Gründer aus der Hochschule: um die Zahl der wissenschaftlichen Gründungen zu steigern gibt es verschiedene Fördermittel für die Existenzgründung von Studenten, Absolventen und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universitäten. Hier zu zählt bspw. das EXIST Gründerstipendium für die Gründung aus der Universität.
TIPP

Insbesondere beim Gründungszuschuss sollten Sie sich frühzeitig mit einem unserer Experten austauschen, da es keinen rechtlichen Anspruch auf den Gründungszuschuss gibt. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Förderdarlehen: Kredite für Existenzgründer

Von der Bank erhalten Gründer relativ häufig keinen Kredit. Als zu risikoreich wird die Zielgruppe der Existenzgründer und Selbstständigen eingesehen, da es noch keine Firmenhistorie, sondern nur Planzahlen gibt. Ohne externe Finanzierung können Unternehmensgründer jedoch meist nicht den Kapitalbedarf decken, der im Zuge der Unternehmensgründung anfällt. Damit gute Gründungsvorhaben nicht an der Finanzierung scheitern, gibt es öffentliche Fördermittel vom Staat. Hierzu zählen Förderkredite, die für die Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen eingesetzt werden können. Der große Vorteil der Förderkredite sind die oftmals günstigen Konditionen, sodass Existenzgründer nicht mit hohen Zinskosten zum Start belastet werden. Außerdem bieten die Förderkredite häufig auch eine tilgungsfreie Zeit in den ersten Monaten an. Dies schont die Liquidität im Unternehmen.

Wichtig ist, dass Sie diese Fördermittel für Existenzgründer über Ihre Hausbank beantragen müssen - und zwar vor dem Start der geplanten Maßnahme. Neben der bundesweit agierenden KfW, die insbesondere den KfW Gründerkredit vergibt, haben sich auch Förderbanken der Länder auf die Fahnen geschrieben, die umfangreiche Fördermittel für Existenzgründer bereitzuhalten. Bei einem geringen Finanzierungsbedarf, kommen auch Mikrokredite infrage. Einige Förderbanken bieten diese Mikrokredite ebenfalls als Fördermittel für Existenzgründer zu günstigen Konditionen an.

Im Gegensatz zu den Zuschüssen müssen Sie Förderkredite jedoch zurückzahlen. Tilgung und Zins sind deshalb bei der Erstellung Ihres Finanzplans zu berücksichtigen. Um vor der Aufnahme eines Förderkredites Zinsen und Tilgung zu berechnen, können Sie unseren kostenfreien Tilgungsrechner nutzen. Wichtig ist dabei auch die Art des Darlehens - die monatliche Belastung bei einem Annuitätendarlehen vs. Tilgungsdarlehen kann sich deutlich unterscheiden.

TIPP

Die GRENKE Bank hat sich auf die Vermittlung von Förderkrediten bis zu 100.000 Euro spezialisiert. Stellen Sie eine unverbindliche Kreditanfrage - innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie bereits eine Rückmeldung.

Mit der Bürgschaft trotz fehlender Sicherheiten Fördermittel erhalten

Da Sie als Gründer mit Ihrem Unternehmen stets am Anfang stehen und keine Finanzzahlen der Vergangenheit oder betriebliches Vermögen vorweisen können, verlangen Banken in der Regel persönliche Sicherheiten von Ihnen. Wenn Sie nicht über genügend Sicherheiten verfügen oder private Sicherheiten leisten wollen, können Sie auch über die Hausbank parallel an eine Bürgschaftsbank herantreten, die zur Förderung für Existenzgründer, Selbstständige und Unternehmen Bürgschaften vergibt. Sollten Sie noch keine Hausbank haben, gibt es das Programm Bürgschaft ohne Bank. Somit müssen Sie trotz unzureichender Sicherheiten nicht auf die Fördermittel verzichten.

Beteiligungskapital zur Förderung von Start-ups

Kreditfinanzierungen kommen für Start-ups aufgrund ihres meist risikoreichen Geschäftsmodells nicht infrage. Da es aber in Deutschland noch immer an privatem Risikokapital von Business Angeln oder Venture Capital-Gebern mangelt, gibt es Förderprogramme, die auf die Vergabe von Eigenkapital abzielen. Eine herausragende Position kommt dabei dem High-Tech Gründerfonds zu, der insbesondere in der Seed-Phase aktiv ist. Zusätzlich sind an die Förderbanken der Länder oft Beteiligungsgesellschaften angeschlossen, die Venture Capital zur Verfügung stellen und damit zur Förderung für Start-ups beitragen wollen. Dies sind zwar keine Fördermittel für Existenzgründer im originären Sinne, aber die Konditionen für das Beteiligungskapital sind oftmals günstiger als bei privaten Venture Capital-Gebern.

Fördermittel für die jeweilige Unternehmensphase

Neben der Art des Förderprogramms spielt bei der Ausgestaltung der Fördermittel insbesondere die Unternehmensphase eine Rolle. Diese ist ein wichtiges Kriterium, wenn Sie die für Sie relevanten öffentlichen Fördermittel auswählen wollen. Zu den verschiedenen Unternehmensphasen, an die sich die zahlreichen Programme der Fördermittel für Existenzgründer richten, zählen:

  • Darlehen und Fördermittel für Existenzgründer: Diese zielen auf Unternehmen ab, die entweder noch vor der Gründung sind oder kurz danach. Der KfW Gründerkredit kann beispielsweise zur Förderung für Existenzgründer bis drei Jahre nach der Gründung beantragt werden.
  • Fördermittel für Unternehmen in der Wachstumsphase: Hier steht die Finanzierung von Investitionen oder der Entwicklung von Produkten im Vordergrund der Förderung für Existenzgründer.
  • Förderung für Existenzgründer in der Krise: Damit Unternehmen in schwierigen Zeiten geholfen werden kann, wurden Fördermittel für Existenzgründer hierfür eingeführt: mehr erfahren.
  • Fördermittel für Nachfolgeregelungen: Um die Unternehmensnachfolge zu erleichtern, sind einige Förderprogramme und Fördermittel genau auf diese Situationen ausgerichtet.
  • Spezielle Fördermittel für Vorhaben wie bspw. Energieeffizienz: Fördermittel gibt es auch für die Förderung ganz spezieller Projekte und Vorhaben wie beispielsweise für Maßnahmen der Energieeffizienz.

Übrigens: Wir stellen Förderbanken und Förderinstitute sowie deren Fördermittel für Existenzgründer im Überblick vor!

2. Welche Förderprogramme sollten Sie kennen?

Zunächst: Alle Förderprogramme und Fördermittel müssen Sie natürlich nicht kennen. Für die meisten Gründer, Selbstständigen, Start-ups und Unternehmen ist der Kreis der relevanten öffentlichen Fördermittel relativ schnell eingrenzbar. Natürlich gibt es auch Spezialfälle, die sich bspw. durch eine gute Fördermittelberatung abdecken lassen. Eine grundlegende Unterscheidung zur Übersicht der relevanten Fördermittel bieten regionale Gesichtspunkte. Zunächst stellen wir Ihnen daher die wichtigsten überregionalen Förderprogramme vor, die Sie auf jeden Fall im Blick haben sollten.

Die 10 wichtigsten Förderprogramme zur Förderung der Unternehmensgründung

 Name des FörderprogrammsWas?ArtPhase
1.AVGS - Aktivierungs- und VermittlungsgutscheinGutschein für eine kostenfreie Gründungsberatung für Gründer aus der Arbeitslosigkeit.ZuschussPlanung
2.EXIST GründerstipendiumZur Unterstützung technologieorientierter oder wissensbasierter Gründungsvorhaben aus der Uni.ZuschussPlanung
3.Gründercoaching - Förderung unternehmerischen Know-howsZuschüsse für Beratungskosten junger, etablierter und Unternehmen in SchwierigkeitenZuschussStart, Wachstum, Krise
4.ExistenzgründungszuschussMonatlicher Zuschuss in Höhe des Arbeitslosengeldes + Pauschale zur Krankenversicherung für Gründer aus der ArbeitslosigkeitZuschussStart
5.ERP Gründerkredit StartGeldKredit bis 100.000 Euro für die Unternehmensgründung oder bis 5 Jahre nach Gründung.KreditPlanung
6.INVEST - Zuschuss für WagniskapitalBusiness Angel erhalten 20 % ihres Investments in Start-ups als Zuschuss zurückZuschussStart
7.HTGFRisikokapital für technologieorientierte Start-ups in der FrühphaseEigenkapitalStart
8.ERP Kapital für GründungKredit bis 500.000 Euro für Unternehmen bis 3 Jahre nach GründungKreditStart
9.Mikromezzaninfonds DeutschlandEigenkapitalähnliche Förderung durch eine stille Beteiligung von bis zu 50.000 EuroEigenkapitalStart und Wachstum
10.ERP Gründerkredit - UniversellKredit von bis zu 25 Mio. Euro innerhalb der ersten fünf Jahre und bei UnternehmensübernahmeKreditStart und Wachstum

3. Öffentliche Fördermittel beantragen: so gehen Sie vor

Der Weg zu den öffentlichen Fördermitteln für die Existenzgründung kann durchaus steinig sein. Daher empfehlen wir folgende Schritte, damit Sie passende Förderpogramme finden und erfolgreich Fördermittel beantragen können.

Schritt 1. Bedarf für Fördermittel bestimmen

Die grundlegende Frage lautet: wofür benötigen Sie öffentliche Fördermittel und wie hoch ist der Finanzierungsbedarf.

Schritt 2: Fördermittelrecherche

Wie wir Ihnen bereits dargestellt haben, gibt es Fördermöglichkeiten für unterschiedliche Zwecke und Unternehmensphasen. Legen Sie also fest, ob Sie bspw. Förderung brauchen:

  • zur Finanzierung von Betriebsmitteln oder Investitionen
  • zur Einstellung von Mitarbeitern oder
  • zur Beratungsförderung

Neben dem Zweck und der in Schritt 1 festgelegten Höhe des Fördermittelbedarfs spielt die Unternehmensphase und -größe eine Rolle, wenn Sie ermitteln wollen, welche Fördermittel für Sie passen können. Auch die Region bzw. Ihr Standort sind wichtige Parameter bei der Fördermittelrecherche. Durch die Fördermittelrecherche sollten Sie die für Sie relevanten Förderprogramme eingrenzen können, um dann in die Detailanalyse zu gehen.

Schritt 3: Voraussetzungen und Antragsweg der Fördermittelprogramme prüfen

Bei den eingegrenzten Fördermitteln gilt es dann zu prüfen, ob Sie alle Voraussetzungen für das jeweilige Programm auch tatsächlich erfüllen. Hierfür müssen Sie teilweise tief in die Unterlagen eintauchen. Häufig hilft Ihnen aber auch die Hotline der jeweiligen Stelle weiter. Zudem ist wichtig, wie Sie das jeweilige Förderprogramm beantragen können. Förderkredite der KfW oder der Landesförderbanken können Sie bspw. nicht direkt dort beantragen. Hier führt der Weg der Fördermittelvergabe stets über ihre Hausbank. Diese ist jedoch nicht verpflichtet, den Antrag auf öffentliche Fördermittel zu stellen. Insofern kann es sein, dass Sie zunächst mit verschiedenen Banken sprechen müssen, um eine Bank zu finden, die Ihr Projekt unterstützt.

Schritt 4: Unterlagen zusammenstellen und Antrag stellen

Je nach Förderprogramm sind spezifische Unterlagen zu erstellen, wenn Sie Fördermittel beantragen wollen. Hierfür sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen und große Sorgfalt walten lassen. Eine umfassende Fördermittelberatung ist an dieser Stelle ihr Geld wert. Ein erfahrener Berater unterstützt Sie bei der Beantragung und spart Ihnen viel Zeit.

TIPP

Sie brauchen Hilfe bei der Finanzierung? Dann nutzen Sie die geförderte Beratung - ein erfahrener Berater hilft Ihnen sowohl bei der Auswahl der Fördermittel als auch der Beantragung.

Förderung für Selbstständige: Vorteile staatlicher Fördermittel nutzen

Der Start in die Selbstständigkeit ist häufig mit größerem finanziellen Aufwand verbunden, als es die Ersparnisse der Gründer abdecken würden. Betriebsmittel, Investitionen, laufende Kosten müssen in der Startphase gedeckt werden, bevor die Umsätze groß genug sind, um alle Ausgaben aus dem operativen Geschäft stemmen zu können. Aber auch in der späteren Unternehmensphase, wenn bspw. Erweiterungen anstehen, um weiteres Unternehmenswachstum zu sichern, müssen neue Finanzierungen her. Um dies zu fördern, gibt es zahlreiche öffentliche Fördermittel.

Gleichzeitig stehen Gründer und Unternehmer vor der Herausforderung aufgrund der großen Vielfalt der Fördermöglichkeiten, den Überblick zu behalten und stets das passende Förderprogramm zu finden. So gibt es sowohl überregionale Förderangebote als auch regionale Fördermittel für Existenzgründer. Das Spektrum reicht dabei von Zuschüssen für Existenzgründer über Förderkredite bis hin zu Risikokapital für Start-ups. Ein Fördermittel-Check hilft weiter, um relevante Fördermittel zu identifizieren. Bei der Beantragung der Fördermittel ist es dann wichtig, alle Voraussetzungen zu erfüllen und die Unterlagen vollständig einzureichen.

Mit Factoring die Chance auf Förderung erhöhen

Mit Factoring erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, eine Finanzierung zu erhalten. Denn mit Factoring als Form der Rechnungsvorfinanzierung reduzieren Sie Ihre Außenstände und erhöhen Ihre Liquidität. So etwas sehen die Banken gerne. 

Informieren Sie sich daher über Factoring als Finanzierungsbeschleuniger auf unseren Ratgeberseiten. Erfahren Sie alles über Factoringdienstleister und Factoringverträge.

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