Website erstellen: In 8 Schritten zur eigenen Homepage

Sie möchten eine eigene Website bzw. Homepage bauen, wissen aber nicht, wie das funktioniert? Wir führen Sie schrittweise von der Planung bis zur Veröffentlichung einer rechtssicheren Internetseite, schlüsseln die Kosten auf und erklären, wie Sie mit Ihren Inhalten neue Kunden gewinnen können.

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Von
Chefredakteur

Chefredakteur: René Klein
Für-Gründer.de Redaktion

René Klein verantwortet als Chefredakteur seit über 10 Jahren die Inhalte auf dem Portal und aller Publikationen von Für-Gründer.de. Er ist regelmäßig Gesprächspartner in anderen Medien und verfasst zahlreiche externe Fachbeiträge zu Gründungsthemen. Vor seiner Zeit als Chefredakteur und Mitgründer von Für-Gründer.de hat er börsennotierte Unternehmen im Bereich Finanzmarktkommunikation beraten.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Zu den ersten der 8 Schritte für die Erstellung einer Website zählen Domain- und Webhosting.
  • Die User-Experience ist ausschlaggebend für die Gestaltung der Website.
  • Die rechtlichen Bestimmungen müssen vor dem Live-Gang der Website geprüft werden.
  • Die Kosten einer Website hängen von vielen Faktoren wie dem Website-Typ ab.
  • Website-Marketing ist eine Schlüsselrolle für die Auffindbarkeit der eigenen Internetseite. 
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  • Die besten Webbaukästen
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  • Stärken und Schwächen
Zum Vergleich
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Checkliste Website erstellen
  • Geheimnisse erfolgreicher Websites
  • Design & Gestaltung
  • Tipps & Tricks für SEO
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  | Warum ist die eigene Website wichtig?

Für die meisten Formen der Selbstständigkeit ist eine professionelle Homepage die Grundvoraussetzung, um von Kunden ernst genommen zu werden.

Alle Inhalte, Produkte und Marketingbemühungen eines Unternehmens werden auf einer Website zusammengeführt.

Die Website kann genutzt werden, um verschiedene Ziele zu erreichen, z.B.:

  • neue Kunden gewinnen
  • Umsatz steigern
  • Bestandskunden binden
  • Rund um die Uhr erreichbar sein
  • Waren/Dienstleistungen präsentieren
  • Mitarbeiter anwerben
  • Kontaktadressen sammeln
  • Support- und Feedback-Kanäle anbieten

Im Gegensatz zu Social-Media-Profilen oder Brancheneinträgen bei Google, haben Selbstständige mit einer eigenen Homepage die volle Kontrolle über Design, Gestaltung und Kommunikation ihres Webauftritts. 

Website-Begriffe einfach erklärt
  • Website: Alle Inhalte des Internetauftritts.
  • Webseite: Eine Unterseite auf der Website.
  • Homepage: Englisch für Startseite.
  • Internetseite: Synonym für Website.
  • Landingpage: Die Seite, auf der die Nutzer „landen“, nachdem sie einen Link geklickt haben.
  • One-Pager: Eine Website, die aus einer einzelnen Seite besteht.
  • Mikroseite: Eine einfache Internetseite mit wenigen Unterseiten.
  • Domain: Die Internetadresse einer Website.
  • Webhosting/Hosting: Die technische Umgebung, die den Betrieb einer Website sicherstellt.
  • Content-Management-System: Die grafische Oberfläche, über die Inhalte ins Internet veröffentlicht werden können.
Tipp

Wir empfehlen allen Einsteigern den Homepage-Baukasten von IONOS. Intuitiv, mit hochwertigen Designs und inklusive Domain.

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  | Website erstellen: Schritte im Detail

#1 Methode für Website-Erstellung wählen

Es gibt 4 verschiedene Methoden, um eine professionelle Website zu erstellen:

Methode 1: Homepage-Baukasten

Homepage-Baukästen haben die Art und Weise verändert, wie Websites erstellt werden. Statt eine Internetseite von Grund auf neu zu programmieren, sind Elemente wie Bildergalerien, Textblöcke oder Kontaktformulare schon fertig gebaut. Nutzer müssen diese nur noch in die gewünschte Position schieben (Drag-and-Drop-Prinzip) und „zusammenstecken“ – wie bei einem Lego-Bausatz.

  • Es muss keine Software installiert werden
  • Keine Programmierkenntnisse notwendig
  • Website erstellen in wenigen Minuten möglich
  • Hohe Gestaltungsfreiheit dank vieler Designvorlagen
  • Webhosting ist inklusive, auch Postfächer für E-Mails
  • Technische Wartung der Seite automatisiert
  • Die Webseiten sind für mobile Nutzung optimiert
  • Nicht für Webseiten geeignet, die besonders individuelle Funktionen oder Designs benötigen
  • Keine Programmierung von zusätzlichen Elementen möglich

In unserem Homepage-Baukasten-Vergleich haben wir die besten Baukastensysteme getestet. Darunter sind große Provider wie IONOS, Wix, Jimdo und Strato, aber auch kleinere Anbieter mit interessanten Features zu finden.

Zum Webbaukasten-Vergleich
Die Testsieger des letzten Baukasten-Vergleichs von Für-Gründer.

Methode 2: Wordpress-Website (CMS)

Laut Statista.com ist WordPress mit einem weltweiten Marktanteil von 62,8 % das meistgenutzte Content-Management-System (CMS) der Welt. Monatlich werden rund 54 Millionen Blog-Posts über die Plattform veröffentlicht.

Vorteile von WordPress

Der entscheidende Faktor für den Erfolg von WordPress ist, dass Websites kostenlos erstellt werden können.

Die Popularität des CMS hat aber weitere Gründe, z. B.:

  • es ist lizenzfrei (Open-Source-Software)
  • mehr als 30.000 Designvorlagen (Themes)
  • über 50.000 Plugins, um Funktionen zu ergänzen
  • kann bei Anstieg der Besucherzahlen dynamisch angepasst werden
  • große Community, die bei Problemen hilft

Die große Auswahl an Designvorlagen und Erweiterungen machen WordPress zum Schweizer Taschenmesser der Content-Management-Systeme.

Nachteile von WordPress

Die hohe Flexibilität hat auch Nachteile. Der Umgang mit WordPress erfordert mehr technisches Wissen als ein Homepage-Baukasten. Nutzer müssen die Software vor der Website-Erstellung in mehreren Schritten herunterladen, installieren und einrichten. Nach der Einrichtung ist der Aufwand für Website-Betreiber noch nicht zu Ende. 

Wie bei einem technischen Gerät müssen alle Programme regelmäßig mit Updates versorgt werden. Nur wenn WordPress und alle verwendeten Plugins auf dem aktuellen Stand sind, ist eine Website vor Cyberangriffen geschützt.

Fazit: Mit Managed Wordpress Zeit und Stress sparen

Falls Sie Installationen und Softwareupdates schon bei Ihrem Heim-PC stören, gibt es eine einfache Lösung: Managed Wordpress. 

Managed Wordpress ist vollwertiges WordPress ohne den Installations- und Pflegeaufwand, den die Software normalerweise mit sich bringt. Damit können Selbstständige ohne Programmiererfahrung ganz einfach eine eigene Website bauen.

Mit IONOS hat einer der bekanntesten und seriösesten Provider Deutschlands einen Tarif für Managed Wordpress ins Angebot aufgenommen.

Zum Managed Wordpress von IONOS

Alternative CMS-Programme

WordPress ist nicht das einzige Content-Management-System (CMS) auf dem Markt. Es gibt eine Reihe weiterer CMS, die für verschiedene Webprojekte genutzt werden können.

  • Typo3 – schnelle Websitegeschwindigkeit bei großen Projekten.
  • Drupal – Anspruchsvolles CMS mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Joomla! – verbreitetes System und einfache Einrichtung.
  • Contao – gut für den Aufbau von Datenbanken geeignet.
  • Redaxo – einfach zu bedienendes CMS.

Weitere Anbieter finden Sie in unserem CMS-Vergleich.

Jetzt CMS-Vergleich ansehen

Methode 3: Website von Agentur/Freelancer erstellen lassen

Dank eines Homepage-Baukastens oder Managed Wordpress können Sie eine Website selbst erstellen. Je größer und komplexer die Homepage werden soll, desto sinnvoller ist allerdings der Einsatz einer Design-Agentur oder eines professionellen Freelancers

Die jahrelange Erfahrung von freiberuflichen Designern und die Manpower von Webagenturen, bringen eine Reihe an Vorteilen mit sich, z. B.:

  • Vermeidung von Designfehlern
  • Perfektes Nutzererlebnis – auch auf Mobilgeräten
  • Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung
  • Support bei Pflichtangaben wie Impressum und Datenschutz

Neben den genannten Vorteilen haben Selbstständige mehr Zeit für andere Bereiche ihres Unternehmens, wenn sie die Erstellung der Website auf einen Dienstleister auslagern. 

Und das geht mittlerweile ohne teure Einmalzahlung. Mit einem sogenannten Website-Design-Service können Sie eine Website erstellen lassen und die Gebühren monatlich zahlen. 

Weitere Details zu den verschiedenen Vorteilen und Möglichkeiten erfahren Sie auf unserer Seite Website erstellen lassen.

Methode 4: Website selbst programmieren

Unser Website-Leitfaden unterstützt Selbstständige, Freiberufler und Gründer, ohne technisches Wissen dabei, eine Internetseite zu erstellen bzw. erstellen zu lassen. Eine Website selbst zu programmieren, ist für Entwickler gedacht, die HTML und CSS beherrschen.

In diesem Artikel werden wir diese Möglichkeit der Website-Erstellung nicht weiter behandeln.

#2 Domain registrieren

Der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Website ist die Domain. Das ist der Name Ihrer Website, den Menschen in die Adressleiste ihres Browsers eintippen, um auf Ihre Homepage zu gelangen.

Nachdem Sie den passenden Domainnamen ausgewählt haben, suchen Sie sich einen Domainanbieter, auch Domain-Registrar oder Domain-Hoster genannt. Wichtig: Dabei handelt es sich nicht um den Web-Hoster!

Achten Sie bei der Wahl des passenden Domainanbieters auf Dienstleistungen wie die Domain-Datenschutz.

Bei dem Registrar prüfen Sie, ob Ihre Wunsch-Domain zur Verfügung steht. Ist diese noch frei, steht der Registrierung Ihrer Domain nichts im Wege.

Tipp

Ein guter Domainname trägt entscheidend zum Erfolg einer Website bei.

Berücksichtigen Sie bei der Namenswahl folgende Punkte:

  • Leicht auszusprechen und zu buchstabieren. Wenn ein Domänenname bei einer Unterhaltung in einer lauten Messehalle sofort verstanden wird, ist er gut.
  • Kurz und knapp. Ein langer Domainname ist schwerer zu merken. Die ideale Länge beträgt 6–14 Zeichen.
  • Die beste Domainendung (Top-Level-Domain) ist .de, gefolgt von .com, mittlerweile haben sich auch exotischere Endungen wie .co oder .io etabliert. Wichtig ist, dass Besucher nicht durch unseriöse Domainendungen irritiert werden.
  • Verwenden Sie einen einzigartigen Markennamen, damit Ihre Website aus der Masse hervorsticht.
  • Vermeiden Sie Bindestriche, außer die Domain wird dadurch leserlicher.

Weitere Tipps finden Sie in unserem ausführlichen Artikel Domain registrieren.

#3 Webhosting auswählen

Damit Besucher auf eine Webseite zugreifen können, muss diese auf einem sogenannten Webserver gespeichert sein – das sind Computer, die permanent mit dem Internet verbunden sind. Die Bereitstellung des Speicherplatzes wird Webhosting genannt.

Neben dem Speicherplatz für die Website ist ein gutes Webhosting wichtig für:

  • Die Ladegeschwindigkeit der Homepage
  • Abwehr von Cyberattacken
  • Verfügbarkeit der Website (Uptime)
  • Technische Wartung
  • Sicherheitskopien der Seite (Backup)

Die besten Anbieter finden Sie in unserem großen Webhosting-Vergleich.

Zum Webhosting-Vergleich

#4 SSL-Zertifikat erwerben

Ein SSL-Zertifikat ist notwendig, um sensible Kundeninformationen wie Anschrift, Bankdaten, Passwörter zu verschlüsseln

Für die meisten Homepages ist ein gültiges SSL-Zertifikat notwendig, um die Vorgaben der DSGVO zu erfüllen.

Viele Web-Hoster bieten im Zuge ihrer Tarife mittlerweile kostenlose SSL-Zertifikate an. Diese können mitunter sogar für mehrere Domains verwendet werden. 

Neben dem Sicherheitsaspekt bringen SSL-Zertifikate weitere Vorteile für die Website:

  • Bessere Platzierung bei Google
  • Schloss-Symbol und HTTPS erhöhen Kundenvertrauen
  • Besucher erhalten keine Sicherheitswarnung im Browser
  • Weniger Anfälligkeit für Phishing-Attacken

Wichtig zu wissen: Ein SSL-Zertifikat ist nur ein Jahr gültig, danach muss es erneuert werden.  

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Thema SSL-Zertifikate.

Was macht eine gute Website aus?

Es gibt kein Universal-Rezept für das Erstellen der perfekten Internetseite. Es gibt aber verschiedene Grundlagen einer Website, die erfüllt sein sollten. 

Das beinhaltet:

  1. Klarheit: Für die Besucher der Seite ist sofort erkenntlich, was das Unternehmen anbietet.
  2. Knappheit: Der Fokus beim inhaltlichen Content ist auf das Wesentliche reduziert.
  3. Nutzerfreundlichkeit: Durch die Navigation ist die Website intuitiv und logisch nutzbar.
  4. Interaktivität: Die Besucher können durch Call-To-Action-Buttons Produkte erwerben, Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder Zusatzinformationen erhalten.
  5. Responsives Webdesign: Die Gestaltung der Website ist ansprechend und das auf jedem Endgerät.

#5 Website designen

Der wichtigste Faktor bei der Gestaltung einer Website ist die User-Experience, kurz UX. Um diese - zu Deutsch - Nutzerfreundlichkeit gewährleisten zu können, helfen die folgenden Tipps beim Gestalten der Website.

7 Tipps für ein professionelles Website-Design:

  1. schlichte Optik
  2. einfache Navigation
  3. F-Muster bei Inhalt
  4. visuelle Hierarchie
  5. Raster-Layout
  6. kurze Ladezeit
  7. für mobile Nutzung optimieren

Tipp 1: schlichte Optik 

​​​​​​Eine Website darf User visuell nicht überfordern. Bei der Farbgebung sollte man Komplementärfarben verwenden und nicht zu viel mischen. Die Schrift sollte klar und leserlich sein. Bildinhalte sind wichtig. Sie sollten thematisch zur Seite passen und eine hohe Auflösung haben.

Tipp 2: einfache Navigation 

Wenn Nutzer eine Seite im Internet ansteuern und nicht verstehen, was sie klicken müssen, dann sind sie schnell wieder weg. Steuerelemente einer Website müssen optisch klar erkennbar sein. Ideal ist eine intuitive Bedienung, die sich deutlicher Symbole bedient.

Tipp 3: F-Muster bei Inhalt

Website erstellen F-Muster
In einer F-Muster-Struktur angeordnet, sind Inhalte angenehm lesbar.

Wir scannen Inhalte permanent mit unseren Augen. Der meiste Content wird in der linken oberen Ecke einer Internetseite wahrgenommen. Dabei haben Studien ergeben, dass unsere Aufmerksamkeit einem F-Muster folgt. Von links nach rechts, von oben nach unten.

Webseiten, die so aufgebaut sind, sprechen unser natürliches Leseverhalten an.

Tipp 4: visuelle Hierarchie 

Woher weiß ein Leser, welche Inhalte auf einer Webseite wichtig sind? Indem ein Fokuspunkt gesetzt wird.

Ein wichtiges Element auf der Homepage könnte etwa eine größere oder hellere Schrift haben. Ein Foto oder Video sticht nach mehreren Absätzen Text hervor. 

Eine Website kann mehrere Fokuspunkte besitzen. Wie bei einem berühmten Kunstwerk in einem Museum besteht auch eine gute Seite aus mehreren Spannungs- und Ruhezonen.

Beispiel Fokuspunkte
Lenken Sie den Blickverlauf mit Fokuspunkten. Die Instrumente dazu sind unter anderem: Schriftgröße, Typografie, Farbgestaltung.

Tip 5: Raster-Layout

Der Aufbau in Spalten ermöglicht eine einfache Gestaltung der Website, etwa bei der Benennung von Abständen. Raster helfen dabei, die Inhalte einer Seite zu strukturieren. Das gitterbasierte Layout teilt die Website in Spalten und Abschnitte. Dadurch fühlt sich die Struktur für Leser ausgewogen an. 

Es gibt kein festes Raster, das für alle Arten von Webseiten benutzt wird. In der Kopfzeile befindet sich jedoch häufig das Navigationsmenü. In der Fußzeile hingegen Elemente wie Kontakt und Impressum.

Website erstellen: Raster-Aufbau
Ein Raster strukturiert den Aufbau. Profis beachten beim Aufbau typische Erwartungen der Nutzer: Eine Navigation gehört in der Regel in den Kopfbereich einer Seite.

Tipp 6: kurze Ladezeit 

Laut Statista.com liegt die durchschnittliche Ladezeit von mobilen Webseiten in Deutschland bei ca. 2,6 Sekunden. Wenn es länger als 3 Sekunden dauert, springen schon rund ein Drittel der User gemäß einer Umfrage des Portals ab.

So verkürzen Sie die Ladezeit einer Website:

  • Bilder und Videos komprimieren
  • Auf übermäßige Werbebanner verzichten
  • Javascript extern auslagern
  • Website cachen
  • Für Smartphones optimieren
  • Auf unnötige Plugins verzichten

Tipp 7: für mobile Nutzung optimieren 

80 % des gesamten Internetverkehrs finden mobil statt. Dieser Wert wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. 

Es bringt also nichts, wenn Tabellen oder Grafiken nur auf einem großen Monitor gut aussehen. Sie müssen auch für die Nutzung auf dem Smartphone optimiert sein.

Die meisten Vorlagen auf WordPress funktionieren mittlerweile auch gut für die Mobil-Nutzung. Auch andere Baukasten-Systeme haben den Trend schon früh erkannt und entsprechende Anpassungen vorgenommen.

Der Gedanke an die Smartphone-Leserschaft muss immer präsent sein. Sei es bei der Erstellung der Website selbst oder bei der Produktion von Inhalten für die Seite.

#6 Inhalte für Suchmaschinen optimieren

Ziel der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es, die Inhalte einer Website möglichst weit oben in den Google-Suchergebnissen zu platzieren. Je mehr Sichtbarkeit eine Homepage hat, desto mehr Kunden und Umsatz kann sie generieren. Auch mehrsprachige Websites müssen für Suchmaschinen optimiert werden. Für sie gelten spezielle Google-Richtlinien und SEO-Tipps

Anfänger fühlen sich vom Thema Website-SEO häufig erschlagen, weil es viele Fachbegriffe enthält und technisch anspruchsvoll ist. Die gute Nachricht ist: Es gibt verschiedene Werkzeuge (Tools), die bei der Suchmaschinenoptimierung helfen. 

Die 6 besten Tools zur Suchmaschinenoptimierung:

  • Sistrix
  • Ahrefs
  • Google Adplanner
  • Ubersuggest
  • SEMrush
  • Mangools Keywordfinder

Neben den SEO-Tools gibt es 4 einfache Strategien für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung:

  1. Nutzerbedürfnisse erkennen und ansprechen
  2. Hochwertige Inhalte schreiben
  3. Technische Optimierung der Homepage
  4. Vertrauen zur Leserschaft aufbauen

zu 1. Nutzerbedürfnisse erkennen und ansprechen

Nach welchen Begriffen (Keywords) sucht Ihre Zielgruppe bei Google? Durch eine Keyword-Recherche können Sie ableiten, welche Bedürfnisse Ihre Kunden haben und die Inhalte auf der Website darauf ausrichten. Sie benötigen dafür nicht einmal eines der SEO-Tools aus der obigen Liste. Eine einfache Google-Suche reicht häufig aus. 

Beispiel: Ihre Firma verkauft Dachziegel. Wenn Sie Dachziegel bei Google eingeben, sehen Sie bei den „verwandte Suchanfragen“, wonach Menschen im Zusammenhang mit dem Thema suchen.

Sie sollten bei den Inhalten auf Ihrer Firmenwebsite das Bedürfnis der Nutzer aufgreifen und über Preise, Arten, Hersteller usw. informieren.

Screenshot: Verwandte Suchanfragen
Die verwandten Suchanfragen zeigen, was User vom Keyword wirklich wollen.

zu 2. Hochwertige Inhalte schreiben

Das Internet ist nicht mehr neu, entsprechend hoch sind die Ansprüche von Website-Besuchern. Ihre Kunden erwarten hochwertiges Bildmaterial, eine einfache Navigation, nützliche und gut recherchierte Tipps und noch viel mehr. Eine gute Hilfe, um die Qualität einer Website hochzuhalten, ist die Frage: Könnte das so auch in einem Print-Magazin erscheinen?

zu 3. Technische Optimierung der Homepage

SEO hat auch eine technische Seite. Diese ist selbst für Profis komplex. Ein Werkzeug, das Anfängern helfen kann, ist der RankingCoach. Das Programm durchsucht Ihre Website automatisch nach SEO-Fehlern und zeigt, wie Sie diese beheben können.

zu 4. Vertrauen zur Leserschaft aufbauen

Ein weiterer wichtiger Baustein der Suchmaschinenoptimierung sind sogenannte Backlinks. So werden Links von anderen Webseiten genannt, die auf die eigene Homepage verweisen.

Die wertvollsten Backlinks kommen von großen, bekannten Internetseiten. Wenn wir beim Beispiel der Dachziegel bleiben: Ein Backlink des Baumarktes Obi, treibt Ihre Website in den Google-Suchergebnissen stark nach oben.

#7 Rechtliche Bestimmungen prüfen

Je nach Art der Homepage müssen verschiedene rechtliche Voraussetzungen erfüllt werden, um eine Abmahnung zu vermeiden.

Das sind die 5 größten Abmahnrisiken für Websites:

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Domainregistrierung
  4. Urheberrecht/Copyright
  5. AGB und Haftungsausschluss

Eine Abmahnung kann schnell einige tausend Euro kosten und Gründer schon kurz nach dem Start ihrer neuen Website finanziell ruinieren.

Risiko 1: Impressum

Das Impressum einer Website beinhaltet verschiedene Angaben über den Websitebetreiber, bzw. dem Unternehmen, dem die Homepage gehört, z. B.:

  • Ausgeschriebener Vor- und Nachname (Person, Firma, Unternehmensname)
  • Rechtsform (z. B.: GmbH, UG, e.K. etc.)
  • Vertretungsberechtigte Person (bzw. Personen) mit vollem Namen (bei Kapitalgesellschaften z.B. Geschäftsführer oder Vorstand)
  • Ladungsfähige Anschrift
  • Kontaktdaten (Telefon, E-Mail)
  • Registerinformationen (z. B. Handelsregisternummer)
  • Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (falls vorhanden)
  • Berufsaufsichtsbehörde inklusive Anschrift
  • Weitere berufsspezifische Informationen

Einige dieser Angaben sind nur für bestimmte Rechtsformen, Berufsgruppen und Geschäftsmodelle Pflicht. Zudem müssen Impressen auch beim E-Mail-Verkehr und in Social-Media-Profilen angegeben werden. 

Weitere Details zu den Pflichtangaben und viele Beispiel-Impressen finden Sie auf unserer Seite Impressum erstellen.

Risiko 2: Datenschutzerklärung

Jeder Webauftritt muss eine Datenschutzerklärung bzw. Datenschutzhinweise bereitstellen. Darin wird Besuchern einer Website erklärt, welche Daten eine Homepage erhebt, speichert und wie diese verwendet werden. Welche Informationen in der Datenschutzerklärung einer Website enthalten sein müssen, ist in der DSGVO geregelt (Art. 13, 14 Datenschutz-Grundverordnung), u. a.:

  • Nutzung und Weitergabe von Kundendaten an Dritte und zu Werbezwecken
  • Nutzung von Cookies und anderen Tools zur Analyse bzw. Tracking
  • Über die Möglichkeit des Widerspruchsrechts aufklären
  • Option, die Seite verlassen zu können, bevor Daten erhoben, werden

Was viele nicht wissen: Ein ungültiges oder fehlendes SSL-Zertifikat stellt in vielen Fällen einen Verstoß gegen die DSGVO dar. Das kann ein Bußgeldverfahren der Datenschutzaufsichtsbehörden zur Folge haben. 

Auf unserer Seite Datenschutzerklärung finden Sie weitere nützliche Tipps zu diesem Thema.

Risiko 3: Domainregistrierung

Die rechtlichen Probleme einer Website können schon bei der Registrierung der Domain beginnen. Das ist etwa der Fall, wenn Sie einen Domainnamen registrieren, der markenrechtlich geschützt ist. Es ist nicht immer erkennbar, dass ein Begriff oder eine Kombination von Wörtern als Marke eingetragen sind. 

Beispiel: Sie möchten eine Website erstellen, die Leser ausführlich über die Webshop-Plattform Shopify informiert. Der Name Shopifyblog.de passt gut und ist noch frei. 6 Monate nach der Veröffentlichung der Seite erhalten Sie Post vom Anwalt der Firma Shopify wegen einer Markenrechtsverletzung.

Risiko 4: Urheberrecht (Copyright)

Verschiedene Inhalte einer Website können gegen das Urheberrecht verstoßen, z. B.:

  • Bilder
  • Videos
  • Texte
  • Gestaltungselemente

Ein typischer Anfängerfehler: Urheberrechtliche Medien nutzen und diese durch die Angabe der Quelle vermeintlich „abzusichern“. Das Copyright kann nicht durch die Nennung der Ursprungsquelle umgangen werden. Es gibt Internetseiten, die lizenzfreies Bildmaterial anbieten – etwa Pixabay.de, Pexels.com oder unsplash.com. 

Bei der Gestaltung der Website können ebenfalls Copyright-Probleme entstehen. Schaltflächen oder Logos können gegen das Urheberrecht verstoßen und hohe Geldstrafen nach sich ziehen.

Risiko 5: AGB und Haftungsausschluss

Eines vorweg: AGB und Haftungsausschluss sind für Webseiten keine Pflicht. Es gibt keine Abmahnung, wenn diese Elemente auf der Homepage fehlen. 

In der Praxis sind es primär Onlineshops, die allgemeine Geschäftsbedingungen formulieren. Webshops haben eine erweiterte gesetzliche Informationspflicht gegenüber ihren Kunden (bspw. Angabe der Lieferzeiten, Versandarten, Zahlungsmodalitäten, etc.). Diese Informationen können unkompliziert in den AGB untergebracht werden. 

AGB und Haftungsausschluss bergen für Websitebetreiber Rechtsrisiken, wenn:

  • AGB von anderen Seiten kopiert wurden (Urheberrecht)
  • Gesetzliche Kundenrechte durch AGB verletzt werden
  • der Haftungsausschluss unerlaubte Klauseln enthält

Weitere Details finden Sie auf unserer Seite AGB erstellen.

#8 Website im Internet veröffentlichen

Vor der Veröffentlichung sollten Sie ihre Website einem finalen Check unterziehen, mit Augenmerk auf:

Check 1: Rechtschreibung

Rechtschreibfehler hinterlassen einen unprofessionellen Eindruck und können die harte Arbeit zerstören, die Sie in die Gestaltung der Website gesteckt haben. Prüfen Sie ihren Webtext mit dem Programm „LanguageTool“. Es findet schnell und einfach jeden Rechtschreibfehler.

Check 2: Darstellung für mobile Geräte

Viele Homepage-Baukästen bieten eine Mobilansicht, mit der man sehen kann, wie die Website auf Smartphones und Tablets aussieht. Je nach Browser können in der Realität dennoch Darstellungsfehler vorhanden sein. Checken Sie Ihre Homepage vor dem Live-Gang mit verschiedenen Browsern. Das Gleiche gilt für WordPress-Seiten. Es gibt viele Templates, die ein sogenanntes „Responsive Design“ besitzen und für Mobilgeräte optimiert sind. Eine händische Überprüfung ist aber immer empfehlenswert.

Check 3: Navigation

Stellen Sie sicher, dass alle Knöpfe für die Navigation reibungslos funktionieren. Ein Onlineshop mit fehlerhaften Checkout-Buttons möchte niemand.

Check 4: Kontakt- und Rechtsseiten

Überprüfen Sie alle Seiten, die für Ihre Website rechtlich Pflicht sind (Impressum, Cookies etc.). Stimmt die Kontakt-E-Mail, die Sie hinterlegt haben? Kunden reagieren verärgert, wenn Sie auf eine Anfrage keine Antwort erhalten.

Check 5: Tracking-Tools (z. B. Google Analytics) 

Das Besuchertracking einer Internetseite ist wichtig, um den Erfolg zu messen und Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung abzuleiten. Die meisten Webseiten setzen auf Google Analytics. Stellen Sie sicher, dass das Tracking funktioniert.

Tipp

Besteht nach der Veröffentlichung Interesse an einer multilingualen Web-Präsenz, kann eine Website mit unterschiedlichen Tools mehrsprachig gemacht werden. 

Mehrsprachige Website erstellen

  | Was kostet eine Website?

Die Kosten für eine Website können unterschiedlich hoch ausfallen und hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Größe und Komplexität der Seite
  • Genutzte Software bzw. Plattform oder Dienstleister
  • Domainendung (Top-Level-Domain)
  • Umfang des Webhostings
  • SSL-Zertifikats-Typ
  • Kostenpflichtige Premium-Plugins

Aufgrund der vielen Variablen, die Einfluss auf den Preis einer Internetseite haben, können die Kosten für eine professionelle Homepage zwischen 0 Euro (gratis) und 10.000 Euro und mehr betragen. Je nach Anbieter und Funktionserweiterungen fallen bei Webseiten auch monatliche Kosten an.

Kostenbeispiele für Webseiten auf unterschiedlichen Plattformen:

Anbieter Preis Angebot
Homepage-Baukasten 5 Euro / Monat Zum Angebot
Managed Wordpress 1 Euro / Monat Zum Angebot
Webdesign-Design Service 55 Euro / Monat
(+300 Euro Einmalzahlung)
Zum Angebot

Website kostenlos erstellen – ist das seriös?

Viele Gründer fragen sich, ob sie Ihre Website kostenlos erstellen können. Wenn das Unternehmen gerade am Anfang steht, ist diese Frage verständlich. Grundsätzlich gilt: Ja, die Erstellung einer Website ist kostenlos möglich. 

Für Nutzer haben die kostenfreien Website-Angebote den Vorteil, dass Sie sich mit der jeweiligen Software vertraut machen können, bevor sie dafür Geld ausgeben.

In der Praxis sind Gratis-Websites für Selbstständige aber nur bedingt eine Option. Wer mit einer Homepage Geld verdienen möchte, wird seine potenziellen Kunden nicht durch unseriöse Werbung verschrecken wollen.

Folgende Anbieter bieten die Möglichkeit der kostenlosen Website-Erstellung. Dabei sind jedoch einige Einschränkungen zu beachten:

  • WordPress steht als quelloffene Software („Open Source“) gratis zum Download zur Verfügung. Allerdings wird ein Hosting-Dienst benötigt, um die Website online zu stellen. Dieser kostet Geld. Bei der Basisversion von WordPress fehlen zudem viele hochwertige Seitendesigns und erweiterte Funktionen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Usability.
  • Wix bietet einen kostenlosen Website-Tarif inklusive Hosting an. Kunden müssen dann aber mit einem auffälligen Werbebanner auf ihrer Homepage leben, der anzeigt, dass die Internetseite mit Wix erstellt worden ist. Die URL trägt außerdem noch eine Wix-Endung: www.Beispiel.wixsite.com, wäre ein Adressbeispiel für eine kostenlose Website von Wix.
  • Jimdos kostenfreier Baukasten-Tarif funktioniert unter ähnlichen Bedingungen. Solange Websitebetreiber mit auffälliger Werbung in der Domain und auf der Internetseite selbst leben können, ist der Webbaukasten dauerhaft kostenlos nutzbar.

  | Welche Website-Typen gibt es?

Webseiten können grob in 4 unterschiedliche Typen eingeteilt werden:

​​​​​​​One-Pager

Ein One-Pager als ist eine Webseite, die alle ihre Inhalte auf einer einzigen, kontinuierlich scrollbaren Seite präsentiert, anstatt sie auf mehrere Unterseiten zu verteilen.

Diese Art von Website ist besonders beliebt für einfache, klare und fokussierte Präsentationen, bei denen der Benutzer schnell alle notwendigen Informationen erhalten soll. One-Pager-Websites sind oft minimalistisch gestaltet und nutzen visuelle Elemente wie Bilder, Videos und Animationen, um die Benutzererfahrung zu verbessern.

Beispiele für One-Pager: Startup-Landingpage, Portfolio, Event-Seite, Produktvorstellung

Einfache Websites

Die Gestaltung einer schlichten Website umfasst eine Startseite und mehrere Unterseiten. Separate Seiten werden erstellt, um weiterführende Unternehmensinformationen zu präsentieren oder verschiedene Kategorien auf einer Website voneinander abzugrenzen, z. B.:

  • Karriereseite
  • „Über uns“-Seite
  • Kontaktformular
  • Blog-Bereich
  • Karte mit Anfahrtsbeschreibung
  • Partnerangebote
  • Angebotene Leistungen
  • Fotogalerie

Beispiele für einfache Websites: kleine Firmenwebsites, Unternehmenshomepages, Fotografie-Website, Restaurant-Webseite, Café-Homepage, Vereinswebseiten

Komplexe Websites

Von einer komplexen Website spricht man, wenn ein Internetauftritt viele Navigationsebenen besitzt und technisch aufwendige Features oder große Datenbanken beinhaltet, wie:

  • Jobbörsen
  • Große Newsrooms
  • Mitgliederbereich mit Login
  • Online-Tools wie Konverter
  • Virtuelle Buchungssysteme
  • Downloadbereich für Tools
  • Portale für Kleinanzeigen
  • Foren
  • Online-Bildbearbeitung

Beispiele für komplexe Websites: Große Newsredaktionen, Unternehmenswebseiten großer Firmen, Jobbörsen, Kleinanzeigen-Portale, Immobilienwebsites, Online-Foren.

Onlineshops (E-Commerce-Seiten)

Im Gegensatz zu Internetseiten, die über ein Thema, Produkt oder eine Dienstleistung informieren, steht bei einem Onlineshop der Verkauf von Waren im Fokus. Durch die Unterschiede im Aufbau und Design stellen Webshops eine eigene Kategorie dar. 

Häufig werden Onlineshops mit sogenannten Shopsystemen erstellt.

Wichtige Seiten einer Website

Bis auf den One-Pager verfügen alle übrigen Website-Typen über mehrere Unterseiten.

Im Folgenden nennen wir Ihnen kurz die wichtigsten Seiten, die Sie bei Ihrem Webauftritt berücksichtigen sollten:

  1. Homepage: Häufiger Ankunftspunkt neuer Besucher. Hier sollte auf die wichtigsten Angebotsseiten Ihrer Website verlinkt werden.
  2. Landingpages: Diese Angebotsseiten bieten den Besuchern Informationen sowie Handlungsmöglichkeiten (Buttons zu Newsletter-Anmeldung, PDF-Download oder ähnliches).
  3. Über uns-Seite: Informationen zum Team, dem beruflichen Werdegang sowie Werteeinstellungen des Unternehmens finden hier Platz.
  4. Kontakt: Ein Kontaktformular ist unerlässlich, wenn Besucher Ihrer Seite mit Ihnen in Kontakt treten wollen oder eine Frage haben.
  5. Impressum und Datenschutz: Diese beiden Seiten sind Pflicht für jede Business-Website. Anwälte, aber auch Impressums-Generatoren helfen bei der Ausformulierung. 

  | Website vermarkten

Selbstständige möchten mit ihrer Website mehr Kunden erreichen und mehr Umsatz machen. Dabei spielt die Website-Vermarktung (Website-Marketing) eine Schlüsselrolle. 

Am effektivsten funktioniert das Website-Marketing über den Aufbau von verschiedenen Vermarktungskanälen, z. B.:

Content-Marketing
Die Vermarktung von Inhalten wird Content-Marketing genannt. Das könnte etwa ein bezahlter Blogbeitrag auf einer Webseite sein, die zur Zielgruppe Ihres Unternehmens passt. Auch Blogbeiträge auf der eigenen Unternehmenshomepage wird Content-Marketing genannt. 

E-Mail-Marketing 
Zur beliebtesten Form des E-Mail-Marketings gehört die Newsletter. Kunden, die sich auf einer Website für die Newsletter eingetragen haben, erhalten in regelmäßigen Abständen E-Mails mit verschiedenen Angeboten.

Social-Media-Marketing
Wie effektiv soziale Medien als Marketing-Werkzeug sind, zeigt sich am Beispiel von Elon Musk. Der Tesla-Chef hat noch keinen einzigen Cent für Werbung ausgegeben. Stattdessen steigert er die Bekanntheit seines Automobilkonzerns über polarisierende öffentliche Aussagen, die er an über 90 Millionen Twitter-Follower sendet.

Bezahlte Marketing-Kampagnen

Neben den kostenfreien Möglichkeiten, die Reichweite einer Website zu steigern, gibt es auch noch bezahltes Marketing, z. B.:

  • Werbeanzeigen in Suchmaschinen (SEA)
  • Bannerwerbung
  • Affiliate-Marketing

Das Affiliate-Marketing ist besonders populär, weil es sich dabei um eine Provisionsvergütung handelt. Werbetreibende zahlen nur im Falle eines erfolgreichen Verkaufs einen prozentualen Anteil vom Umsatz des Produkts.

  | Offene Fragen

Lässt sich mit einem Homepage-Baukasten eine mehrsprachige Website erstellen?

Die technische Erstellung einer mehrsprachigen Website ist mit beliebten Website-Baukästen wie z.B. Ionos oder Webdnode einfach. Bei den meisten Web-Baukästen wird Mehrsprachigkeit standardmäßig angeboten oder lässt sich mit einem Tool umsetzen. 

Kann man eine Website zum Festpreis erstellen lassen?

Das ist möglich. Eine Internetseite zum Festpreis wird von vielen Webdesign-Agenturen angeboten. Die Kosten dafür betragen je nach Umfang zwischen 300 und 3.000 Euro.

Warum sollte man WordPress statt einem Homepage-Baukasten nutzen?

Beim Vergleich zwischen WordPress und einem Homepage-Baukasten, gibt es keinen klaren Sieger. Beide Content-Management-Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. WordPress bietet etwas mehr Flexibilität und Leistung bei großen Webseiten, benötigt aber mehr technische Kenntnisse.

Ein Homepage-Baukasten ist sehr einfach zu bedienen und erlaubt selbst Anfängern die Erstellung einer professionellen Website.

Benötigt die Website-Erstellung mit Baukastensystemen spezielle Vorkenntnisse?

Nein, für die Nutzung eines Homepage-Baukastens sind keine Programmierkenntnisse nötig. Das ist der große Vorteil von Webbaukästen.

Blog erstellen für die eigene Website – sinnvoll?

Ein Blog ist ein günstiges Marketing-Instrument und für viele verschiedene Webseiten sinnvoll. Durch zielgruppenrelevante Themen werden regelmäßig neue Kunden auf die Unternehmenswebsite gelockt.

Wie lange dauert es eine professionelle Website zu bauen?

Die Dauer der Website-Erstellung liegt zwischen wenigen Minuten (Web-Visitenkarte) und mehreren Wochen (aufwendige Homepage). Wie viel Zeit eine professionelle Website in Anspruch nimmt, hängt vom Funktionsumfang, Design und Anbieter.

Wann ist ein Wechsel des Content Management Systems nötig?

Der Wechsel des Content Management Systems gehört zu den komplexesten Formen einer Webseitenmigration. Darum sollte es am besten gar nicht erst dazu kommen, indem schon zu Beginn des Website-Projekts der richtige Anbieter ausgewählt wird. Kommt es dennoch zu dem Wunsch nach einem CMS-Wechsel, sollte dieser Schritt gut überlegt sein.

Damit sich ein solcher Umzug auszahlt, sind vor einer Entscheidung folgende Fragen zu beantworten:
•    Muss ich das CMS wirklich wechseln oder verfügt der aktuelle Anbieter möglicherweise über Alternativen, die meine Probleme/Anforderungen lösen bzw. erfüllen könnten?
•    Gibt es Funktionen, die ich unbedingt brauche, mir aber nur durch eine Webseitenmigration zur Verfügung stehen?
•    Welches andere Content Management System bietet mir das, was ich brauche? 
•    Gibt es bei anderen Optionen die Möglichkeit, Teile oder sogar die gesamte Website umziehen, statt alles neu aufzusetzen?

Was ist bei einem CMS-Wechsel zu beachten?

Soll ein Wechsel des Content Management Systems durchgeführt werden, sind folgende Punkte zu beachten:
•    Der passende Anbieter muss gewählt werden.
•    Der CMS-Wechsel sollte gut vorbereitet werden (wie z.B. das Erstellen von Back-ups des Contents).
•    Die Dauer des Wechsels hängt immer von der zu migrierenden Datenmenge ab.
•    Die URLs der Ursprungswebsite müssen mit der neuen Seite abgeglichen werden. Bei Unstimmigkeiten sind Redirects einzusetzen und ihre Funktionalität zu prüfen.

  | Podcast-Tipps

Im Passion4Business-Podcast klärt Website-Experte Patrick Schaudel wichtige Fragen, die bei der Erstellung einer eigenen Homepage aufkommen, z.B.:

  • Wieviel Planungszeit benötigt eine Homepage?
  • Was macht einen guten Domain-Namen aus?
  • Wie funktioniert die technische Umsetzung?
  • Wie vermeidet man Datenschutz-Probleme?

Mehr Audio-Input zum Thema Website gibt es in der Folge Homepage-Baukasten-Vergleich.

  | Unser Fazit

Eine professionelle Website gehört zur Grundausstattung eines jeden Selbstständigen. Die eigene Homepage ist das Aushängeschild eines Unternehmens und das effektivste Mittel zur Akquise von Neukunden.

Wichtige Einsichten zum Thema Website bauen:

  • Eine professionelle Website ist die beste Investition, die Selbstständige für das Wachstum ihres Unternehmens tätigen können.
  • Am einfachsten werden Webseiten per Homepage-Baukasten oder WordPress erstellt.
  • Webhost und Domain spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Homepage.
  • Moderne Webseiten besitzen eine intuitive Navigation, hohe Bedienerfreundlichkeit und Optimierung für mobile Endgeräte.
  • Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es viele Tools, die Anfängern zu einer guten Google-Platzierung verhelfen.
  • Impressum und Datenschutzbereich verfügen über ein hohes Abmahnrisiko und müssen sorgsam geprüft werden.
  • Neue Kunden werden am effektivsten mit einer zielgruppengerechten Vermarktungsstrategie akquiriert. 

Eine professionelle Website kann mit nahezu jedem Budget und ohne technische Vorkenntnisse erstellt werden. Weitere Tipps finden Sie in unserem kostenfreien Website-Leitfdaden.

PDF-Download Website-Leitfaden
Chefredakteur: René Klein

René Klein verantwortet als Chefredakteur seit über 10 Jahren die Inhalte auf dem Portal und aller Publikationen von Für-Gründer.de. Er ist regelmäßig Gesprächspartner in anderen Medien und verfasst zahlreiche externe Fachbeiträge zu Gründungsthemen. Vor seiner Zeit als Chefredakteur und Mitgründer von Für-Gründer.de hat er börsennotierte Unternehmen im Bereich Finanzmarktkommunikation beraten.