Businessplan erstellen leicht gemacht!
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  • Alle wichtigen Kapitel
  • Bankfähiger Finanzplan
Kostenlose Businessplan-Vorlage

Businessplan schreiben: Inhalt, Gliederung + kostenfreie Vorlage

Gründer finden bei uns alles zum Aufbau und Inhalt des Businessplans. Kostenfreie Beispiel-Businesspläne stehen zum Download bereit. Um schnell und einfach den Businessplan erstellen zu können, schreiben Sie den Geschäftsplan mit unserer kostenfreien Businessplan-Vorlage.

1. Was ist ein Businessplan?

Der Businessplan (englisch für Geschäftsplan) ist die ausgearbeitete und strukturierte Zusammenfassung der Geschäftsidee bzw. des Unternehmenskonzepts. Im Businessplan erarbeiten Gründer:

  • An wen sich die Geschäftsidee richtet (Zielgruppe)
  • Wie die Geschäftsidee funktionieren soll (Strategie)
  • Wo die Chancen und Risiken liegen (SWOT-Analyse)
  • Ob sich die Geschäftsidee überhaupt lohnt (Finanzplan)

Damit wird der Geschäftsplan zum ganz persönlichen Leitfaden für die Selbstständigkeit.

Erklärvideo: Wozu dient der Businessplan?

TIPP

Mit unserer Vorlage können Sie direkt anfangen Ihren Businessplan zu schreiben.

Zur kostenfreien Businessplan-Software

2. Häufige Fragen zum Businessplan

Wir wollen die Businessplanerstellung vereinfachen und führen Sie Schritt für Schritt zu einem überzeugenden Geschäftsplan. Wir beantworten die häufigsten Fragen, mit denen Existenzgründer immer wieder auf uns zukommen, wenn sie einen Businessplan erstellen.

Einen Businessplan zu schreiben, lohnt sich erst, wenn Sie eine passende Geschäftsidee gefunden und wichtige Faktoren des Geschäftsmodells geprüft haben. Für den Businessplan brauchen Sie dann eine stringente Gliederung, die z. B. die Kapitel Gründer, Markt, Ziele, Marketing und Strategie enthält. Für einen bankfähigen Businessplan benötigen Gründer dann noch einen Finanzplan. Ein guter Businessplan erfordert zudem Zeit und viele Detailinformationen. Ein Berater kann dabei unterstützen. 

Grundsätzlich kostet ein Businessplan zunächst nur Zeit. Die Businessplan-Software Unternehmerheld können Sie kostenfrei für die Businessplanerstellung nutzen. Wenn Gründer einen Berater zur Unterstützung beauftragen, belaufen sich die Honorare meist auf 3.000 bis 4.000 Euro. Durch Förderprogramme tragen Existenzgründer davon aber nur einen Teil selbst. Musterbusinesspläne gibt es häufig kostenfrei oder gegen geringe Gebühren von 20 Euro zum Download.

Für-Gründer.de bietet eine umfangreiche digitale Businessplan-Vorlage. Ein fertige Gliederung, die Sie nach Wunsch anpassen können, und Leitfragen helfen bei der Erstellung. Ein Beispiel-Businessplan zeigt exemplarisch, wie die Inhalte der einzelnen Kapitel aussehen können.

Der Geschäftsplan hat im Wesentlichen folgende 3 Funktionen:

  1. Strukturiert alle relevanten Bereiche prüfen
    Viele Dinge, die für den Erfolg Ihrer Geschäftsidee relevant sind, müssen Sie zunächst erarbeiten. Wer gehört zur Zielgruppe? Wie erreichen Sie die Zielgruppe? Wodurch werden Kaufentscheidungen beeinflusst und wer sind meine Hauptwettbewerber? Welcher Standort ist ideal für mich geeignet? Antworten auf diese Fragen werden im Businessplan strukturiert zusammengetragen.
  2. Wirtschaftlichkeit berechnen
    Wenn Sie den Businessplan erstellen, setzen Sie sich kritisch mit Ihrer Geschäftsidee auseinander, um diese auf die praktische Umsetzbarkeit (ist meine Idee so umsetzbar) zu prüfen und die Wirtschaftlichkeit (lohnt es sich) der Geschäftsidee zu prüfen. Damit reduzieren Sie das wirtschaftliche Risiko des Vorhabens.
  3. Wegweiser für strategische und operative Maßnahmen
    Ist die Idee umsetzbar und macht sie wirtschaftlich Sinn, so geht es an die Umsetzung. Hierbei hilft der Geschäftsplan als wichtiges Leitinstrument. Schließlich entscheiden Sie sich für bestimmte Marketingmaßnahmen, treffen wichtige Vertriebsentscheidungen und legen Meilensteine der Unternehmensentwicklung fest, wenn Sie den Businessplan erstellen.

Viele Existenzgründer sagen, dass sie einen Businessplan erstellen, weil Bank, Investoren oder die Arbeitsagentur das so wünschen. Das stimmt zwar und ist auch eine valide Begründung, warum Sie einen Businessplan schreiben sollten. Den Businessplan erstellen Sie aber in erster Linie für sich selbst. Denn so wie der Businessplan für Externe ein wichtiges Entscheidungsdokument ist, hilft er auch Ihnen.

Den Businessplan erstellen Existenzgründer in erster Linie für sich selbst - schließlich ist er das zentrale Planungsdokument für das eigene Geschäft. Aber es gibt auch eine Reihe von anderen Anspruchsgruppen, die verlangen, dass Gründer einen Businessplan erstellen:

  • Gründungszuschuss - für das Arbeitsamt den Businessplan erstellen: Wenn Sie sich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen möchten, so verlangt das zuständige Arbeitsamt einen Businessplan für die Beantragung des Gründungszuschusses. Der Businessplan muss die Tragfähigkeit des Konzepts belegen.
  • Businessplan für Förder- und Bürgschaftsbanken: Wenn Sie Fördermittel einer Förderbank oder eine Bürgschaft von einer Bürgschaftsbank erhalten wollen, müssen Sie zwingend einen Businessplan erstellen.
  • Businessplan für die Bank: Auch beim klassischen Kredit und der Finanzierung von Ihrer Hausbank bildet der Businessplan inkl. des Finanzplans eine wesentliche Entscheidungsgrundlage, da Gründer noch keine belastbaren Zahlen der eigenen Geschäftstätigkeit vorweisen können. Umso mehr Bedeutung kommt dem gut ausgearbeiteten Geschäftsplan zu.
  • Für Investoren den Businessplan erstellen: Auch wenn häufig gemutmaßt wird, dass der Businessplan gerade für Investoren an Bedeutung verloren hat und andere Dokumente wie das Pitch Deck, das Canvas oder die Unternehmenspräsentation im Mittelpunkt stehen, geht es bei der Detailprüfung doch häufig um den umfangreicheren Business- und im Speziellen den Finanzplan.
  • Businessplan für Geschäftspartner: Es ist möglich, dass zukünftige Geschäftspartner (z.B. Lieferanten, die Ihnen z.B. eine längere Zahlungsfrist einräumen) gerade bei neu gegründeten Unternehmen eine Kurzform des Geschäftsplan sehen möchten.

Ein bankfähiger Businessplan zeichnet sich durch folgende Punkte aus, die nicht in der Gliederung fehlen dürfen:

  1. Gründer(team)
  2. Geschäftsidee & Zielkunden
  3. Markt & Wettbewerb
  4. Strategie & Marketing
  5. Unternehmen
  6. Finanzplan
  7. Chancen & Risiken
  8. Meilensteine & Executive Summary

Eine der ersten Fragen von angehenden Unternehmensgründern zum Businessplan ist, wie lang dieser sein muss. Die Antwort ist: es kommt drauf an. Während für ein einfaches Geschäftsmodell wie bspw. ein Ladengeschäft oder ein Gastronomiebetrieb sicherlich 20 bis 30 Seiten inkl. Finanzplan ausreichend sein können, erfordern komplexe Gründungsvorhaben, die zudem mit einem großen Kapitalbedarf verknüpft sind, wesentlich mehr Inhalte. Businesspläne mit bis zu 100 Seiten sind keine Seltenheit. Die Länge ist aber nicht das entscheidende Kriterium. Auf die Inhalte kommt es an, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen. Und vor allem darauf, dass Gründer alle wichtigen Punkten ausreichend beschreiben und erklären.

Als Alternative zum Businessplan werden das Pitch Deck, die Unternehmenspräsentation oder das Business Model Canvas genannt. Allen Varianten ist gemein, dass sie nicht den Detailgrad eines Geschäftsplans erreichen. Das Pitch Deck oder die Unternehmenspräsentation zeigen vielmehr den roten Faden auf und stellen die Highlights des Gründungsvorhabens vor. Sie zielen darauf ab, bei möglichen Investoren Interesse für eine Finanzierung zu wecken. Gerade visuell können sie ohne Zweifel mehr beeindrucken als der textlastige Businessplan.

Das Business Model Canvas beleuchtet die entscheidenden Bereiche des Geschäftsmodells genauer. Hierzu gehören bspw. Leistung bzw. Produkt, Zielgruppe, Kundenbeziehungen, Einnahmen und Ausgaben.

Durch die Form des Canvas bleibt die Darstellung sehr an der Oberfläche und wichtige Aspekte, die im Geschäftsplan analysiert werden, fehlen komplett. Somit sehen wir das Canvas eher als Vorstufe für den Businessplan. Entwickeln Sie ein Business Model Canvas, wenn Sie noch unsicher im Hinblick auf wichtige Faktoren Ihrer Geschäftsidee sind.

Die Businessplanerstellung per Word und Excel ist sicherlich der Klassiker. Allerdings kommen beide Programme ohne spezielle Hilfe für die Gründer. Sprich, Sie beginnen mit einem weißen Blatt und müssen sich eine Gliederung und die gesamte Formatierung für den Geschäftsplan selbst erstellen. Bei Excel und dem Finanzplan wird es dann noch komplizierter. Die Erstellung eines Finanzplans mit Excel dauert gerade für unerfahrene Gründer sehr lange und ist fehleranfällig.

Aufgrund der genannten Probleme der Businessplanerstellung per Word und Excel suchen viele Existenzgründer schnell nach passenden Vorlagen mit Inhaltsverzeichnis und Mustern für den Businessplan, von denen es im Internet viele gibt. Vorlagen für den Textteil des Businessplans in Word sind dabei meist noch unkritisch. Allerdings stellt sich stets die Frage, wer die Vorlage erstellt hat und ob diese der aktuellen Praxis entspricht. Gerade bei Excel-Vorlagen steckt der Teufel dann häufig im Detail. Sind alle Formeln korrekt? Passt die Vorlage zu meinem Geschäftsmodell? Ermittelt das Tool alle Kennzahlen, die bspw. von der Bank gefordert werden. Und wie integriere ich die Excel-Ergebnisse in mein Worddokument des Geschäftsplans?

Im Businessplan werden die Ziele, Strategien und Maßnahmen festgelegt. Mit dem Finanzplan wird ermittelt, ob sich das Vorhaben auch wirtschaftlich lohnt und wie viel Kapital nötig ist. Damit dient der Businessplan als Grundlage für Gespräche mit Banken und Investoren, die das Unternehmen finanzieren sollen.

Obwohl die Praxis zeigt, dass die geplante Entwicklung oftmals nicht so schnell eintritt, ist der Geschäftsplan wichtig, um den Rahmen für das Vorhaben zu setzen. Er ist die wichtige Richtschnur für das unternehmerische Handeln.

Der Businessplan hält die zentralen Annahmen für das Geschäftsvorhaben fest. Mit ihm werden die Zielgruppe definiert und finanzielle Schätzungen plausibilisiert. Damit bietet der Geschäftsplan später die Grundlage für den Realitätscheck: welche Annahmen waren korrekt, wo muss adjustiert werden.

3. 10 Gründe, warum man einen Businessplan erstellt

Seit vermehrt über die Modelle Canvas und Pitch Deck diskutiert wird, kommt immer wieder die Frage auf: Ist der Businessplan überhaupt noch nötig? Fakt ist, ohne den Businessplan gibt es für Gründer kein Geld von der Bank. Dies mag viele Gründer in darin bestätigen, dass man den Businessplan nur für die Bank schreiben muss. In erster Linie ist der Businessplan ein Dokument für den Gründer selbst, wie unsere 10 Gründe für den Businessplan unterstreichen:

Vorteile durch den Businessplan

#1Weniger Risiko: mit dem Businessplan scheitert man seltener
#2Der Businessplan gibt Orientierung und Struktur
#3Die Idee ist nur der Anfang – der Businessplan liefert die Details
#4Mit dem Businessplan den geeigneten Markt finden
#5Konkurrenten und Wettbewerber im Detail analysieren
#6Der Kapitalbedarf wird im Businessplan ermittelt
#7Businessplan: Dokument für verschiedene Anlaufstellen
#8Der Businessplan zeigt Maßnahmen auf, die Sie nach der Gründung umsetzen
#9Erfolgsanalyse und Controlling durch den Businessplan
#10Der Businessplan ist die Basis für Ihren Erfolg

Die ausführliche Beschreibung der 10 Gründe, wozu ein Businessplan dient, können Sie in unserem Businessplan-Leitfaden für Gründer herunterladen.

4. Inhalt und Gliederung des Businessplans

Zusätzlich zur Gliederung des Businessplans haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte für den Businessplan anschaulich in einer Infografik zusammengefasst. Werfen Sie doch einen Blick auf die Infografik, bevor Sie den Businessplan erstellen.

Per Klick auf das Bild gelangen Sie zu unserer umfangreichen Businessplan-Infografik.

Businessplan erstellen: Infografik

Die wichtigsten Kapitel für den Businessplan

Nachfolgend haben wir Ihnen die Hauptkapitel für den Businessplan dargestellt. Per Klick gelangen Sie direkt zu dem Kapitel, für das Sie Unterstützung brauchen, wenn Sie gerade den Businessplan erstellen.

KapitelKurzbeschreibung
1.Idee, Angebot und ZielgruppeFundament der Gründung und Startpunkt im Businessplan ist die Idee. In diesem Kapitel konkretisieren Sie das Angebot und arbeiten die Zielgruppe heraus. Eine genaue Definition der Zielgruppe hilft dann bei der Marktanalyse.
2.Markt und WettbewerbWie groß ist der Markt? Wie entwickelt sich das Marktvolumen? Wer sind die Wettbewerber und welche Hürden bestehen eventuell für den Markteintritt? Führen Sie auch eine Marktforschung durch, um im Kapitel Markt und Wettbewerb zu überzeugen.
3.Vision und Ziele festlegenWohin soll sich das Unternehmen entwickeln? Legen Sie kurz-, mittel- und langfristige Ziele fest. Diese geben die Richtung vor auf die dann die Strategie und die operativen Maßnahmen abgestimmt werden. Entwickeln Sie auch eine Vision für das Unternehmen.
4.StrategieAuf die Ziele folgt die Strategie im Businessplan. Besonders wichtig ist die Frage, welchen Kundennutzen Sie bieten. Positionieren Sie das Angebot im Markt und arbeiten Sie Unterschiede zu den Wettbewerbern heraus. Wir stellen drei Strategien vor.
5.MarketingmixDie Kunden kommen nicht zu Ihnen! Das Zauberwort heißt Marketing. Doch gerade für Gründer und kleine Unternehmen geht es darum, möglichst effizient die Zielkunden zu erreichen. Im Kapitel Marketing finden Sie auch ein Tool für das Marketingbudget.
6.Recht & SteuernNicht gerade beliebt bei Gründern und dennoch notwendig für den Businessplan: die Themen Recht und Steuern. Von der Wahl der Rechtsform über Genehmigungen, den Firmennamen bis hin zur Buchhaltung finden Sie dort alles auf einen Blick.
7.Betriebliche Organisation & Gründer(team)An welchem Standort startet das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter brauchen Sie? Wie sieht die Struktur aus und welche Meilensteine sind geplant? Stellen Sie sich als Gründer in den Mittelpunkt und zeigen Sie auf, warum Sie perfekt für das Vorhaben sind.
8.FinanzenDer Finanzplan ist das Herzstück im Businessplan: Investitionen, GuV oder Liquidität sind die Stichworte. Ermitteln Sie den Kapitalbedarf und zeigen Sie auf, wie Sie diesen finanzieren wollen. Unser umfangreiches Tool hilft, wenn Sie den Finanzplan im Businessplan erstellen.
9.SWOT-AnalyseZum Abschluss des Businessplans steht dann noch die SWOT Analyse an. Sie fassen Stärken und Schwächen des Unternehmens zusammen, zeigen die Chancen und Risiken auf und entwickeln Maßnahmen, um von Chancen zu profitieren und Risiken zu minimieren.
10.Executive SummaryIm Executive Summary fassen Sie abschließend die wesentlichen Inhalte Ihres Geschäftsplans zusammen. Das Executive Summary ist nicht zu unterschätzen, wenn Sie den Businessplan erstellen. Schließlich entscheiden viele Leser auf Basis dieser zwei Seiten, ob sie den gesamten Businessplan lesen, oder nicht.

Noch mehr Details finden Sie in unserem Kapitel Businessplan-Gliederung.

TIPP

Bevor Sie einen umfangreichen Businessplan erstellen, können Sie einen Geschäftsmodell-Check vornehmen.

Geschäftsmodell kostenfrei prüfen

5. Vorlagen, Beispiele und Tools für den Businessplan

Mit den nachfolgenden Informationen und Tools helfen wir Ihnen, Schritt für Schritt  zum Businessplan zu gelangen. Nutzen Sie diese Angebote für die Businessplanerstellung:

Businessplan-Vorlage
Zur Vorlage
Muster-Businessplan
Zum Muster
Beispiel-Businessplan
Zu den Beispielen

Tools für einzelne Kapitel im Businessplan

Grafiken und Schaubilder gehören mit zu einem guten Businessplan. Damit Sie bspw. eine SWOT Analyse schnell erstellen können, bieten wir dafür kostenfreie Tools zum Download.

Standortanalyse
Mehr zum Tool
Positionierung
Mehr zum Tool
Preis/Leistung
Mehr zum Tool

Zur Orientierung: Businessplan-Beispiel für Ihre Branchen lesen

Den Businessplan sollten Sie auf jeden Fall selber schreiben - so einzigartig wie Ihre Idee sollte schließlich auch der Businessplan sein. Trotzdem spricht nichts dagegen, sich einen fertigen Businessplan für Ihre Branche herunterzuladen. In einem fertig erstellten Businessplan-Beispiel für Ihre Branche finden Sie wichtige Informationen, z.B. zu Markt und Wettbewerb. Auch als Vergleichsdokument eignet sich ein vorgefertigter Businessplan. Wir stellen u.a. folgende Businessplan-Beispiele zum Download zur Verfügung:

Gastronomie
Handwerk
Unternehmensberatung

6. Beratung und Hilfe für die Businessplanerstellung

Wenn Sie den Businessplan erstellen, können Sie nicht nur unsere Businessplan-Software nutzen. Sie können auch weitere Hilfe und Unterstützung für die Businessplanerstellung in Anspruch nehmen. Hierfür empfehlen wir folgende 3 Wege, wo Sie auch einen Businessplan erstellen lassen können:

  1. Seminare und kostenfreie Beratungsangebote: Seminare informieren über die Grundlagen des Businessplans zu informieren. Existenzgründerseminare zur Businessplanerstellung werden bspw. von den Handelskammern angeboten. Die Kosten für mehrstündige Seminare betragen selten mehr als 100 Euro. Allerdings sollten Sie nicht zu viel erwarten. Schließlich sitzen Sie mit mehreren Teilnehmern im Seminar, wodurch nicht individuell an den Businessplänen gearbeitet werden kann. Durch den geringen Stundenumfang streifen Sie viele Gebiete des Businessplans. Bei kostenfreien Beratungsangeboten, die von öffentlichen Institutionen oder auch den Handels- und Handwerkskammern angeboten werden, besteht die Möglichkeit in den 1 bis 2 stündigen Terminen über einzelne Inhalte des Businessplans zu sprechen.
  2. Geförderte Beratung durch Gründercoaches: Wesentlich umfangreicher ist die Unterstützung durch einen Gründercoach. Die Berater sind spezialisiert auf die Erstellung von Businessplänen. Der Mehrwert der Gründerberater liegt darin, bei der Finanzierung zu unterstützen. Berater wissen genau, was einen bankfähigen Finanzplan auszeichnet und wie eine ideale Vorbereitung auf das Bankgespräch aussieht. Die Gründungsberatung erstreckt sich über 30 bis 40 Stunden. Es gibt zahlreiche Förderprogramme, die einen guten Teil der Beratungskosten übernehmen und als Zuschuss bezahlen. Wir unterstützen bei der Suche nach dem geeigneten Gründercoach.

  3. Businessplanwettbewerbe: Teilnehmer sollen im Wettbewerbsverlauf ihren Businessplan erstellen. Dazu gibt es Workshop-Angebote, teilweise Mentoring, Informationsmaterial sowie Businessplan-Handbücher. Am Ende werden die besten Businesspläne ausgezeichnet und es winken Preisgeld und erste PR. Die Teilnahme an den Businessplanwettbewerben ist kostenfrei. Allerdings sind sie in der Businessplanerstellung an den Zeitplan des Wettbewerbs gebunden und müssen ebenfalls in der Regel die Vorlagen nutzen. Der jeweilige Businessplanwettbewerb sollte zu Ihrem Gründungsvorhaben passen. Erfahren Sie, welche Businessplanwettbewerbe es gibt.

Professionellen Businessplan erstellen

Sie möchten Ihre Bank mit einem professionellen Businessplan überzeugen? Kein Problem - ein erfahrener Coach unterstützt Sie gerne bei der Erstellung Ihres Geschäftsplans!

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Beratung für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit

Wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, können Sie durch AVGS 100 % der Kosten für eine Gründungsberatung für den Businessplan erstattet bekommen.

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7. Häufige Fehler im Businessplan vermeiden

Im Laufe der Jahre haben wir viele Businesspläne von Gründern zugeschickt bekommen. Nachfolgende Fehler beim Businessplan sind uns häufig aufgefallen:

  1. Nicht blind vorgefertigten Beispieltexte übernehmen
    Auch wenn Sie sich Beispiel-Businesspläne ihrer Branche durchaus anschauen sollten, erliegen Sie nicht der Gefahr diese Inhalte einfach zu übernehmen. Jeder Businessplan ist individuell - ebenso wie ihr Vorhaben.

  2. Die Businesspläne sind nicht adressatengerecht verfasst
    Für eine Hausbank ist vor allem die Darstellung der Liquidität entscheidend. Den Investor interessiert dagegen die Chance auf eine hohe Rendite oder einen lukrativen Exit. Berücksichtigen Sie also den Adressaten des Businessplans.

  3. Sie gehen nicht ausführlich auf sich als Gründer(in) bzw. das Gründerteam ein
    Häufig stellen die Gründer die Idee in den Mittelpunkt. Aber selbst eine gute Idee ist nichts wert ohne die Umsetzung durch die richtigen Person(en). Welche Qualifikationen Sie als Gründer(in) bzw. Ihr Gründerteam mitbringen ist entscheidend. Räumen Sie daher dieser Darstellung ausreichend Platz ein.

  4. Marktforschung kommt zu kurz
    Sie sind von Ihrem Produkt überzeugt? Das ist gut, noch besser ist, wenn es auch potenzielle Kunden gibt, die Sie mit Ihrem Angebot begeistern können. Nehmen Sie bereits im Businessplan eine kleine Marktforschung vor. Diese hilft Ihnen nicht nur dabei zu zeigen, dass Ihre Idee auf ein Marktbedürfnis trifft, sondern liefert auch wertvolles Feedback für die Produktentwicklung.

  5. "Wir haben keinen Wettbewerb"
    Häufig findet sich im Kapitel Markt & Wettbewerb die Aussage, dass es keinen nennenswerten Wettbewerb gibt. Bei Geldgebern läuten dann sofort die Alarmglocken. Gehen Sie bei der Marktrecherche somit gründlich vor.

  6. Kundengewinnung: Werbung wird es schon richten
    Wenn Sie den Businessplan erstellen, sind die ersten Kunden noch weit entfernt. Und gerade deshalb sollten Sie im Kapitel Marketing möglichst spezifisch aufzeigen, wie Sie die Kunden erreichen und vor allem, was die Kundengewinnung kosten wird.

  7. Unser Produkt ist toll - unspezifischer Kundennutzen
    Erfolgreiches Marketing zeichnet sich nicht nur durch einen effizienten Mitteleinsatz und möglichst geringe Kosten pro Neukunden aus. Vielmehr wird es um den eindeutigen Kundennutzen herum gestrickt. Kann der Kunde die Vorteile Ihres Angebots erkennen, nimmt er diese tatsächlich als Vorteile wahr und honoriert er sie auch mit seiner Kaufentscheidung? Oftmals ist der Kundennutzen zu unspezifisch und die neuen Angebote erleben keinen erfolgreichen Marktstart.

  8. Finanzplanung zu optimistisch - Kapitalbedarf zu niedrig
    Selbst bei großen Unternehmen, die ihre Produkte mit viel Geld für Werbung in den Markt bringen, dauert es oftmals länger, bis sich der Erfolg einstellt. Als Gründer haben Sie es deutlich schwerer sich im Markt zu behaupten. Dennoch planen viele angehende Unternehmer eine sehr euphorische Umsatzkurve und die Gewinnzone ist schnell erreicht. Erfahrungsgemäß dauert es aber 12 bis 18 Monate bis sich der Break-Even einstellt. Dadurch ist der tatsächliche Kapitalbedarf häufig höher als zu Beginn geplant und es entstehen schnell Liquiditätsengpässe.

Tipps für einen besseren Businessplan

Bevor Sie direkt loslegen und den Businessplan erstellen, nehmen Sie sich doch 5 Minuten Zeit um die Tipps zu der jeweiligen Gründungssituation aus der Sie sich selbstständig machen durchzulesen. Je nach persönlicher Situation können die Voraussetzungen für Ihre Existenzgründung und damit auch für die Erstellung des Businessplans unterschiedlich sein:

Nutzen Sie für den Businessplan auch die zahlreichen Branchentipps - hier können Sie sich einen guten Überblick über Ihre Branche verschaffen, bevor Sie den Businessplan erstellen! Die kostenfreie Businessplan-Software unterstützt Sie bei der Businessplanerstellung genauso wie die weiteren kostenfreien Businessplan Tools (wie z.B. das Finanzplan-Tool oder das SWOT-Tool). Außerdem haben wir Ihnen auch auf einer weiteren Seite die wichtigsten Tipps & Tricks zusammengestellt, wie Sie optimal den Businessplan erstellen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie den Businessplan erstellen.

TIPP

Sie brauchen eine Finanzierung und Hilfe beim Businessplan erstellen? Nutzen Sie das geförderte Gründercoaching (bis zu 80% gefördert)!

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8. Fazit: Was für den erfolgreichen Businessplan wichtig ist

Für viele Gründer ist es eine große Herausforderung einen Businessplan zu schreiben. Vor allem, wenn Banken und Investoren mit dem Geschäftsplan zu überzeugen sind. Gleichzeitig besteht meist hoher Zeitdruck, da das Gründungsdatum und die notwendige Finanzierung näher rücken. Trotzdem lautet unser wichtigster Tipp: erstellen Sie den Businessplan selbst! Kaufen Sie keinen fertigen Businessplan und tauschen einfach den Namen. Dies geht zwar schnell, aber erfolgsversprechend ist es nicht.

Der Businessplan wird in der Gründerwelt viel diskutiert: braucht man ihn oder nicht? Das Business Model Canvas wird als Alternative hervorgehoben. Eine fundierte Planung erhöht die Erfolgschancen einer Unternehmensgründung. Daher ist unsere Empfehlung ganz klar: schreiben Sie einen Businessplan.

Der Businessplan ist mehr als eine lästige Pflichtübung für Banken, Investoren oder die Arbeitsagentur. Natürlich hilft er, eine Finanzierung für die Gründung und den Unternehmensaufbau zu erhalten. Doch in erster Linie ist er Ihr Leitfaden und ganz persönlicher Plan fürs Business. Er hilft, die Idee und das Gründungsvorhaben zu strukturieren, Ziele vorzugeben und Maßnahmen zu definieren, um diese Ziele zu erreichen. Somit verschwindet er nach der Gründung nicht in der Schublade, sondern sollte konsequent umgesetzt werden. Dies bedeutet nicht ein starres Festhalten am Businessplan. Anpassungen sind nötig, wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder geplante Maßnahmen als nicht erfolgreich herausgestellt haben.

Zu den wichtigsten Kapiteln im Businessplan zählen u.a.

  • die Markt- und Wettbewerbsanalyse: nachdem Sie Ihre Idee und Ihre Zielgruppe im Detail beschrieben haben, erfolgt eine Marktanalyse, verbunden mit einer eigenen Marktforschung.
  • die Unternehmensziele und -strategie: Wenn Sie Markt und die Wettbewerber kennen, arbeiten Sie Ziele und Strategie für das Unternehmen im Businessplan heraus. Dabei gilt es konsequent zu sein, denn auf allen Hochzeiten können Sie nicht tanzen.
  • der Marketingmix: wie erreichen Sie Ihre Kunden? Dafür ist der Abschnitt Marketingmix im Businessplan reserviert.
  • das Gründer- und Managementteam: gerade von Investoren ist häufig zu hören, dass sie nicht in Ideen, sondern in Teams investieren.
  • die Finanzen: Herzstück im Businessplan ist der Finanzplan. Ermitteln Sie den Kapitalbedarf und zeigen Sie im Businessplan auf, wie Sie diesen decken wollen.

Besonders wichtig ist auch die SWOT-Analyse, wenn Sie den Businessplan erstellen. Auf einen Blick fassen Sie die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken für Ihre Gründung zusammen. Ganz zum Schluss des Businessplans steht dann die Executive Summary auf dem Plan. Auf etwa zwei Seiten stellen Sie die Hauptpunkte aus Ihrem Geschäftsplan vor, damit sich die Leser schnell einen Überblick verschaffen können, bevor sie den gesamten Businessplan lesen.

Gerade wenn Sie für eine Finanzierung den Businessplan schreiben, lohnt sich die Unterstützung durch einen Gründercoach. Durch Förderprogramme wird durchaus ein Großteil der Kosten durch Zuschüsse übernommen und der Eigenanteil sinkt. Prüfen Sie die Referenzen eines möglichen Beraters. Kennt er sich in Ihrer Branche aus und ist er nachweislich erfolgreich bei der Begleitung von Bankgesprächen? Wichtig ist auch, dass Sie sich gut mit dem Berater verstehen. Nutzen Sie hierfür das kostenfreie Erstgespräch

Nachdem der Businessplan steht, bietet es sich an, eine Unternehmenspräsentation zu erstellen. Mit 10 bis 15 Folien können Sie so Ihr Unternehmen kurz und prägnant vorstellen. Wir haben Ihnen wichtige Tipps für die Unternehmenspräsentation zusammengestellt.

Eine Businessplan-Software bietet viele Vorteile

Den Businessplan erstellen Sie am einfachsten mit einer Businessplan-Software, die Ihnen viel mehr als eine Businessplanvorlage und ein Inhaltsverzeichnis bietet. Damit Sie mit der Planung Ihrer Existenzgründung gut vorankommen, haben wir eine kostenlose Businessplan-Software erstellt, mit der Sie schnell und einfach Ihren Businessplan erstellen. Die Vorteile einer solchen digitalen Vorlage liegen auf der Hand:

  1. Sie können direkt starten - Formatierung und Gliederung bestehen schon
  2. Hinweise und Leitfragen unterstützen Sie bei den einzelnen Kapiteln
  3. Einen Beispiel-Businessplan können Sie ebenfalls kostenfrei einsehen
  4. Über die Einladefunktion können Sie Teammitglieder einladen und mit ihnen zusammen des Businessplan erstellen
  5. Auf Knopfdruck erstellen Sie ein PDF des Businessplans, das Sie drucken oder verschicken können
  6. Bei Bedarf können Sie das Finanzplan-Modul kostengünstig freischalten und den Finanzplan direkt in den Businessplan integrieren

Durch die Nutzung vieler Tausend Gründer kann die Businessplan-Software durch hilfreiches Feedback weiterentwickelt werden und ist stets auf dem aktuellen Stand - anders als bei so mancher Vorlage, die sich im Netz findet. Zudem haben wir die Software in Zusammenarbeit mit Gründerberatern, Banken und Investoren entwickelt, sodass der Businessplan deren Anforderungen entspricht. Erfahren Sie mehr über die Businessplan-Software und schreiben Sie kostenfrei Ihren Businessplan.

Zur kostenfreien digitalen Businessplan-Vorlage starten