14 Kassensysteme im Vergleich

Welche Kasse eignet sich für Ihren Betrieb wirklich?

In unserem großen Kassensystem-Vergleich haben wir 14 Anbieter auf 117 Kriterien geprüft. Unsere Praxistests zeigen klare Unterschiede in Funktionsumfang, Kostenstruktur und Benutzerfreundlichkeit.

Wir zeigen, wie viel die Kassensysteme von Anbietern wie SumUp, Tillhub, ready2order & Co. wirklich kosten, welche Stärken sie bieten und für welchen Betrieb sie sich eignen.

Redaktion

Geschrieben von Expertin für Business-Software

Für-Gründer.de Redaktion

Diana ist gelernte Verkäuferin im Einzelhandel und gründete nach ihrem BWL-Studium ein eigenes Unternehmen. Während dieser Zeit machte sie viele Gründungsfehler. Als Redakteurin und Software-Testerin bei Für-Gründer.de bewahrt sie Selbstständige vor teuren Fehlentscheidungen.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Das beste Kassensystem für die Gastronomie: SumUp mit der Note 1,3 (sehr gut) und Tillhub mit der Note 1,5 (gut)
  • Das beste Kassensystem für Händler mit Shop: flour mit der Note 1,6 (gut) gefolgt von ETRON mit der Note 2,0 (gut)
  • Die besten Kassensysteme für Friseure: SumUp, gefolgt von Shore (Note 1,7) und Studiolution mit der Note 2,2
  • Bestes Kassensystem für Foodtruck, Marktstand & Co.: Mobile Kasse von Tillhub POS Go ab 0 € pro Monat

  | Vergleichstabelle: Alle 14 Anbieter im Überblick

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Testergebnisse aller 14 verglichenen Kassensysteme, inklusive Testnote, Funktionen und Preis für Kassensoftware bei der kürzestesten Vertragslaufzeit sowie Kassenhardware.

Unser Tipp: Mit unserem Filter finden Sie schnell das passende Kassensystem für Ihre Branche.

Kriterien Logo SumUp Logo Tillhub Logo flour Logo ready2order Logo Shore Logo POSSUM Logo orderbird Logo ETRON Logo Flatpay Logo SIDES Logo Studiolution Logo REA Card logo Lightspeed Logo degaso
Getesteter Tarif Kassensystem Plus iPad Kassensystem Business Kassensoftware All-in-One POSSUM10 Pro L Kasse & WaWi Zahlungsterminal Pro Package Uschi & Klaus REA K19 mit REA S5 Exklusiv Core POS pro
Note 1,3 1,5 1,6 1,7 1,7 1,9 2,0 2,0 2,1 2,1 2,2 2,6 2,7 3,4
Geeignet für Alle Branchen Alle Branchen Handel, E-Commerce & Omnichannel Stationärer Handel & einfache Gastronomie Friseur- & Kosmetikbranche Handel & Gastronomie Cafés, Bars & Restaurants Handel & E-Commerce Mobiler Einsatz Gastronomiebetriebe aller Art Friseur- & Kosmetikbranche Handel & Gastronomie Restaurants mit und ohne gehobener Küche Alle Branchen
Kassensysteme und Zubehör 100 % 83 % 83 % 91 % 66 % 66 % 77 % 58 % 66 % 100 % 41 % 75 % 58 % 0 %
Kassen-Grundfunktionen 91 % 96 % 91 % 82 % 82 % 78 % 84 % 87 % 62 % 89 % 75 % 85 % 67 % 55 %
Funktionen nach Branche                            
Kassenabschluss & Buchhaltung 94 % 78 % 60 % 78 % 88 % 88 % 74 % 68 % 64 % 64 % 58 % 74 % 74 % 68 %
Sicherheit & Datenschutz 96 % 100 % 90 % 100 % 96 % 100 % 100 % 100 % 90 % 96 % 96 % 96 % 96 % 90 %
Benutzerfreundlichkeit 94 % 45 % 89 % 83 % 67 % 11 % 45 % 39 % 57 % 40 % 65 % 15 % 13 % 7 %
Support 84 % 78 % 76 % 71 % 67 % 98 % 69 % 73 % 69 % 53 % 76 % 69 % 93 % 55 %
Vertrag und Kosten                            
Preis Einstiegstarif 0 € 29,80 € 23 € 46,90 € 59,90 € 49 € 39 € 24,00 € 0 € 74 € 37,95 € 49,90 € 89 € 49 €
Testphase 30 Tage Kein Test möglich 14 Tage 14 Tage 14 Tage Kein Test möglich Kein Test möglich 14 Tage Kein Test möglich Kein Test möglich 30 Tage Kein Test möglich Kein Test möglich Kein Test möglich
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Welche gesetzlichen Anforderungen gelten für Kassensysteme 2026?

GoBD

GoBD steht für "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff".

Diese Vorgaben der Finanzverwaltung regeln die Erfassung und Verarbeitung steuerrelevanter Daten. Entsprechend muss ein konformes Kassensystem alle Einnahmen und Ausgaben lückenlos und unveränderbar speichern.

KassenSichV

Die Kassensicherungsverordnung (Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr) regelt, welche Transaktionsdaten von einem Kassensystem erfasst werden müssen.

In der Verordnung finden sich zudem Bestimmungen über die Datenspeicherung, Anforderungen an den Beleg und die TSE.

TSE

Die TSE (technische Sicherheitseinrichtung) stellt die Sicherheitseinrichtung in einem Kassensystem dar. Dieses Modul verhindert die Datenmanipulation und dokumentiert Kassendaten umfassend für das Finanzamt.

Bei elektronischen Kassensystemen unterscheidet man zwischen einer Hardware- und einer Cloud-TSE.

Bei der Hardware-TSE handelt es sich um eine separate Hardware-Komponente, etwa eine USB-Stick oder einer Speicherkarte. Die TSE-Signatur mit allen relevanten Daten wird direkt auf dem Speichermedium gesichert. Nachteile bestehen in der begrenzten Lebensdauer von 5 Jahren und der manuellen Wartung bzw. Aktualisierung.

Im Gegensatz dazu werden TSE-Signaturen bei der digitalen Variante in der Cloud gespeichert. Updates erfolgen hier automatisch und es ist weder Wartung noch ein Austausch nötig.

Belegausgabepflicht

Seit 2020 gilt in Deutschland die Belegausgabepflicht. Sie ist Teil des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen – kurz: Kassengesetz. Dabei müssen Kassenbetreiber ihren Kunden nach jedem Geschäftsvorfall einen Kassenbon ausstellen, der eine TSE-Signatur trägt.

Mit der gesetzlichen Regelung soll für mehr Transparenz gesorgt werden, während der Schutz vor Manipulationen an Kassendaten erhöht wird. Laut aktuellem Referentenentwurf soll die Belegausgabepflicht per Papier-Bon ab dem 1. Januar 2028 entfallen, dafür müssen Händler, Gastronomen und Dienstleister elektronische Belege bereitstellen, etwa über einen QR-Code oder per E-Mail.

Die Pflicht gilt nur für elektronische Aufzeichnungssysteme (digitale Kassensysteme). Offene Ladenkassen sind von der Regelung ausgenommen.

  | Testsieger 2026: Welches Kassensystem ist das beste?

SumUp (Note 1,3) ist das beste Kassensystem unseres Vergleichs. Auf dem 2. Platz landet Tillhub (Note 1,5) und Platz 3 belegt flour (Note 1,6).

SumUp ist das beste Kassensystem des Vergleichs und eignet sich sowohl für die Gastronomie als auch Friseure und Barber
SumUp (Note 1,3)

✓ Geeignet für: Gastronomie & Friseure
✓ Hardwarekosten ab: 169 € (netto)
✓ Transaktionsgebühr ab: 0,79 %
✓ Preis ab: 0 €
✓ Testnote: 1,3 (sehr gut)

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Tillhub landet auf dem 2. Platz unseres Kassensystem-Vergleichs
Tillhub (Note 1,5)

✓ Geeignet für: Jede Branche
✓ Hardwarekosten ab: 0 € (netto)
✓ Transaktionsgebühr ab: 0,99 %
✓ Preis ab: 69 € pro Monat (netto)
✓ Testnote: 1,5 (gut)

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flour belegt mit seinem Tarif Business den 3. Platz des Vergleichs
flour (Note 1,6)

✓ Geeignet für: Handel & E-Commerce
✓ Hardwarekosten ab: 899 € (netto)
✓ Transaktionsgebühr ab: 0,85 %
✓ Preis ab: 23 € pro Monat (netto)
✓ Testnote: 1,6 (gut)

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Wir gehen nun im Detail darauf ein, wie die 14 Anbieter im Vergleich abgeschnitten haben, welche Vor- und Nachteile sie bieten und wie viel sie kosten.

  1. SumUp (Note 1,3): Branchensieger für Gastronomie und Dienstleistung
  2. Tillhub (Note 1,5): Bester Allrounder für jede Branche
  3. flour (Note 1,6): Optimal für Händler mit E-Commerce
  4. ready2order (Note 1,7): Moderne Kasse, aber viele kostenpflichtige Add-ons
  5. Shore (Note 1,7): Optimal für Dienstleister, aber hohe Transaktionsgebühren
  6. POSSUM (Note 1,9): Niedrige Transaktionsgebühren, aber unmodern
  7. orderbird (Note 2,0): Viele Gastro-Funktionen, aber keine Testphase
  8. ETRON (Note 2,0): Gut für Händler geeignet, aber viele Zusatzkosten
  9. flatpay (Note 2,1): Hohe Transaktionsgebühren und teure Hardware
  10. SIDES (Note 2,1): Hochpreisig, aber optimal für große Gastronomiebetriebe
  11. Studiolution (Note 2,2): Viele spezielle Friseur-Funktionen
  12. REA Card (Note 2,6): Viele praktische Funktionen, aber hohe Hardware-Kosten
  13. Lightspeed (Note 2,7): Wenig Transparenz über Zusatzkosten
  14. degaso (Note 3,4): Keine Testversion und fehlende Transparenz zu Funktionen
SumUp: Kasse & Onlineshop Gratis
  • Einfache Bedienung
  • Dauerhaft kostenlos
  • Modernes Shopsystem
  • Gebühren ab 0,79 %
Kostenlos mit SumUp starten

#1 Testsieger SumUp (Note 1,3): Beste Kasse für Gastronomie und Dienstleistung

SumUp erreicht mit seinem Tarif Kassensystem Plus die Note 1,3 „sehr gut“ und landet auf dem 1. Platz unseres Vergleichs. Ausschlaggebend für die sehr gute Platzierung waren der große Funktionsumfang, die spielerisch leichte Bedienung und das insgesamt gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kassensystem-Verwaltung in SumUp
Im Praxistest stellten wir fest, dass SumUp trotz vieler Funktionen sehr übersichtlich bleibt. Damit eignet sich das Kassensystem besonders für Einsteiger.
Artikel- und Warengruppenverwaltung in SumUp
Die Artikelverwaltung klappte im Test problemlos. Wir konnten mit wenigen Klicks neue Produkte anlegen, die automatisch in das Shopsystem von SumUp überführt wurden.
SumUp verfügt über eine eigene Terminbuchung
Für unseren fiktiven Friseursalon konnten wir im Test auch eine eigene Buchungsseite gestalten. Dank der einfachen Bedienung war das mit wenigen Handgriffen schnell erledigt.

Für wen eignet sich SumUp?

Die Kassenlösungen von SumUp eignen sich sehr gut für Gastronomen und Dienstleister, aber auch kleine Händler mit Shop können das Kassensystem für den Einstieg gut nutzen.

Diana Galkin, Kassensystem-Expertin bei Für-Gründer.de

SumUp ist meine Top-Empfehlung für Neugründer und Kleinstunternehmen. Da SumUp zum Teil hohe Gebühren für Kartenzahlungen erhebt, werden Betriebe mit hohen Kartenzahlungsumsätzen woanders glücklicher.

Wie viel kostet SumUp?

Der Testsieger punktet im Vergleich mit einem dauerhaft kostenlosen Basistarif, der insbesondere Gründer und kleine Betriebe mit den wichtigsten Funktionen unterstützt.

Dazu zählen unter anderem:

  • Anlegen von Artikeln und Produktvarianten
  • Tap to Pay für Android und iOS
  • Lagerbestandsverwaltung
  • Kundendatenbank
  • Gutscheinverwaltung
  • Terminbuchungsfunktion für Dienstleister, z. B. Friseure
  • Onlineshop-Baukasten für den Handel und die Gastronomie
  • Kostenlose TSE integriert

Größeren Gastronomiebetrieben würden wir jedoch den kostenpflichtigen Tarif SumUp Plus für 49 € pro Monat empfehlen.

Damit können Gastronomen beispielsweise Tisch- und Raumpläne verwalten, QR-Code-Bestellungen verwalten und annehmen und erhalten Zugriff auf den priorisierten Support.

Wer viele Kartenzahlungen im Monat erhält, sollte sich für das Kartenzahlungs-Abonnement für zusätzliche 19 € pro Monat entscheiden. Dadurch sinkt die Transaktionsgebühr für inländische Giro- und Kreditkarten von 1,39 % auf 0,79 %.

Die Gesamtkosten für SumUp starten somit bei 68 € pro Monat.

Mehr über die Kosten von SumUp

#2 Tillhub (Note 1,5): Bester Allrounder für jede Branche

Tillhub belegt mit der Note 1,5 den 2. Platz unseres Kassensystem-Vergleichs. Der Anbieter sammelt Pluspunkte für besondere branchenspezifische Funktionen, etwa ein integriertes Buchungssystem für Friseure oder eine Tisch- und Raumverwaltung für die Gastronomie.

Schade war, dass wir uns das System nur in einer Live-Demo ansehen konnten. Eine unverbindliche Testversion bietet Tillhub leider nicht. Abzüge gab es außerdem für die fehlende Anbindung an Selbstbedienungsterminals, Lieferdienste oder einen Küchenmonitor.

Checkout am POS im stationären Handel mit Tillhub
Tillhub wirkte in der Live-Demo sehr modern und übersichtlich. Wie gut sich die Kasse im Alltag bedienen lässt, konnten wir leider nicht feststellen.
Artikel- und Leistungsverwaltung in Tillhub
Wir finden die Terminbuchungsseite von Tillhub sehr praktisch. Damit können neben Friseuren auch Gastronomen Reservierungen annehmen und verwalten.

Für wen eignet sich Tillhub?

Tillhub richtet sich mit seinen Kassenlösungen an Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Cafés, Dienstleister wie Friseure oder Kosmetikstudios und kleine stationäre Händler. Ein eigenes Shopsystem wie SumUp bietet der Zweitplatzierte nicht.

Diana Galkin, Kassensystem-Expertin bei Für-Gründer.de

Tillhub ist besonders für Friseure, Barbershops und Kosmetikstudios eine gute Wahl. Auch Gastronomen profitieren von der Kasse, sofern sie keine Lieferdienste oder SB-Kassen anbinden wollen.

Wie viel kostet Tillhub?

Die iPad-Kassensysteme von Tillhub starten bei 69 € pro Monat, für Kartenzahlungen erhebt der Anbieter jeweils 0,99 % zuzüglich 10 Cent Bearbeitungsgebühr.

Praktisch ist, dass die Kassensoftware auf bereits vorhandenen iPads installiert werden kann. Dadurch ist die Neuanschaffung von Hardware nicht zwingend nötig.

Mehr zu den Tillhub-Kassensystemen

#3 flour (Note 1,6): Bestes Kassensystem für Handel und E-Commerce

flour landet mit der Note 1,6 auf dem 3. Platz des Vergleichs. Ausschlaggebend für die Platzierung sind die vergleichsweise hohen Preise und der fehlende Offline-Modus.

Bei SumUp und Tillhub werden Kassenbuchungen automatisch synchronisiert, sobald die Internetverbindung wiederhergestellt ist. Bei flour ist das nicht möglich, da das Kassensystem rein browserbasiert arbeitet.

Digitales Onboarding während des Tests vom Kassensystem flour
flour begrüßte uns im Praxistest mit einem detaillierten Onboarding, das uns Schritt für Schritt durch einzelne Funktionen führte.
Artikel- und Leistungsverwaltung in flour
Während des Praxistests konnten wir zwar Artikel anlegen, innerhalb der Testkasse wurde der Artikel jedoch nicht angezeigt.

Für wen eignet sich flour?

flour eignet sich vor allem für Händler, die ihren stationären Handel mit einem Onlineshop und Omnichannel-Kanälen (z. B. Xentral oder Zalando) verbinden möchten.

Da flour leider weder über eine Waagenanbindung noch über eine Funktion zur Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdaten verfügt, empfehlen wir flour nicht für den Lebensmitteleinzelhandel.

Diana Galkin, Kassensystem-Expertin bei Für-Gründer.de

flour bietet viele besondere Funktionen und ließ sich im Praxistest kinderleicht einrichten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aus meiner Sicht aber nur bedingt gerechtfertigt.

Wie viel kostet flour?

flour kostet je nach Tarif und Zahlungsintervall zwischen 19 € (Tarif Base im Jahres-Abo) und 129 € (Tarif Business im Monats-Abo).

Hinzu kommen diverse kostenpflichtige Erweiterungen:

  • Rechtlich verpflichtende TSE: 14 € pro Kasse und Monat
  • Anbindung an Shopsysteme und Marktplätze: 50 € pro Monat
  • Jede weitere Filiale: 69 € pro Monat
  • Online-Terminbuchungskalender: 19 € pro Monat
  • Digitale Zeiterfassung: 1,50 € bis 2,50 € je Mitarbeiter

Weitere Kosten entstehen für die Aktivierung der Kasse in Höhe von 99 € einmalig, die Anbindung an den Onlineshop ab einmalig 199 € und die DATEV-Einrichtung ab 120 € pro Stunde Aufwand.

Rechenbeispiel für die Gesamtkosten von flour pro Monat

Ein Betrieb mit dem Tarif Business im Monats-Abo und der verpflichtenden TSE zahlt monatlich bereits mindestens 144 €. Werden zusätzlich ein Onlineshop (50 € pro Monat) und ein Online-Terminbuchungskalender (19 € pro Monat) angebunden, steigen die monatlichen Kosten auf 212 €.

Ob flour die richtige Wahl ist, können Betriebe während der 14-tägigen kostenlosen Testphase unverbindlich herausfinden. Die Testphase endet automatisch.

flour kostenlos testen

Plätze 4 - 14 im Überblick

Nachfolgend stellen wir die Kassensysteme auf den Rängen 4 bis 14 vor.

Platz 4: ready2order (Note 1,7)

Den 4. Platz im Vergleich belegt ready2order mit der Note 1,7. Die Kassensoftware überzeugt mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten im Handel und in der Gastronomie, der einfachen Bedienung und dem insgesamt guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was uns an ready2order gefällt:

Besonders praktisch ist, dass Nutzer ready2order sowohl über den Browser als auch via App für Smartphone und Desktop-PC bedienen können. Dadurch kann bestehende Hardware, etwa das eigene Tablet oder Smartphone, als Kassensystem genutzt werden. Falls noch keine Hardware vorhanden ist, gibt es passende Kassensysteme sowie Zubehör wie Kartenlesegeräte, Barcodescanner und Bondrucker vom Anbieter.

Was uns an ready2order nicht gefällt:

Mit einem Einstiegspreis von 35,90 € im Jahres-Abo wirkt ready2order auf den 1. Blick preiswert. Die Kosten steigen aufgrund der zahlreichen kostenpflichtigen Add-ons allerdings schnell auf rund 100 € pro Monat an. Hinzu kommt laufend die Transaktionsgebühr für Kartenzahlungen in Höhe von 1,23 %.

Für wen eignet sich ready2order?

ready2order richtet sich vor allem an den stationären Handel sowie Gastronomen. Da sich das Kassensystem nicht an Lieferdienste wie Wolt oder Lieferando anbinden lässt, ist es für Restaurants mit Lieferangebot aus unserer Sicht ungeeignet.

Platz 5: Shore (Note 1,7)

Das Friseur-Kassensystem Shore erzielt im Praxistest 3 Punkte weniger als ready2order und landet somit auf Platz 5 des Vergleichs.

Was uns an Shore gefällt:

Shore ist sehr modern und lässt sich im Alltag spielend leicht bedienen. Während des Tests haben wir nur wenige Handgriffe gebraucht, um Termine unserer fiktiven Kunden zu verwalten oder neue Leistungen anzulegen. Eine Besonderheit im Vergleich ist die Anzahlungsfunktion: Da Kunden auf Wunsch des Salons bei der Terminbuchung anzahlen, reduziert sich die No-Show-Rate bei Terminen.

Was uns an Shore nicht gefällt:

Shore konnte aufgrund ein paar fehlender Funktionen nicht mit den Top 3 mithalten. Zum Beispiel fehlt die Lieferantenverwaltung, außerdem gibt es keinen Offline-Modus. Dadurch ist die Kasse von einer dauerhaft stabilen Internetverbindung abhängig.

Für wen eignet sich Shore?

Das Kassensystem von Shore eignet sich für Friseursalons mit einem Standort, die Terminbuchung, Kundenmarketing und Mitarbeiterverwaltung in einer Kasse zentral verwalten wollen.

Wie viel kostet Shore?

Shore kostet im Einstiegstarif 29,90 € pro Monat für die ersten 12 Monate, danach starten die Preise bei regulär 49,90 € monatlich. Die meisten Funktionen rund um die Terminbuchung und das Kundenmarketing (z. B. Newsletter) gibt es erst ab 99 € pro Monat.

Hinweis: Die verpflichtende TSE muss für 9 € monatlich hinzugebucht werden.

Platz 6: POSSUM (Note 1,9)

POSSUM belegt mit der Note 1,9 den 6. Platz im Vergleich. Das Kassensystem punktet mit zahlreichen Funktionen für Händler und Gastronomen, etwa einer Tischverwaltung, Lieferdienstanbindung oder einer kleinen Zimmerverwaltung für die Hotellerie. Uns sind auch der Offline-Modus sowie die hinzubuchbare DATEV-Direktschnittstelle positiv aufgefallen.

Was uns an POSSUM gefällt:

POSSUM bietet mitunter sehr geringe Transaktionsgebühren ab 0,59 % je Kartenzahlung. Dadurch ist das Kassensystem auch bei hohen Kartenzahlungsumsätzen langfristig günstiger als Anbieter wie SumUp, flatpay oder ready2order. Ein weiterer großer Vorteil ist der Kundenservice, der für Nutzer täglich von Montag bis Sonntag erreichbar ist.

Was uns an POSSUM nicht gefällt:

Die Kassensysteme von POSSUM wirken weniger modern als die der Top-Platzierungen. Da POSSUM keine kostenlose Testphase bietet, konnten wir weder die Benutzerfreundlichkeit noch den Einrichtungsprozess selbst beurteilen.

Für wen eignet sich POSSUM?

Mit seinen Kassensystemen richtet sich POSSUM hauptsächlich an Händler und Gastronomen (mit und ohne Lieferservice), aber auch Friseure oder Bäcker gehören zum Kundenstamm des Anbieters. Für Selbstbedienungskonzepte eignet sich POSSUM aufgrund der fehlenden SB-Kassen-Anbindung nicht.

Wie viel kostet POSSUM?

POSSUM kostet mindestens 39 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Im Monats-Abo kostet POSSUM 49 € monatlich. Hinzu kommen 25 € für die DATEV-Direktschnittstelle, weitere 25 € für die Lieferdienstschnittstelle und 9,90 € für digitale Belege.

Platz 7: orderbird (Note 2,0)

orderbird erzielt im Vergleich die Note 2,0. Während sich der Funktionsumfang positiv auf die Note auswirkt, sorgen die fehlende Testversion und die hohen Transaktionsgebühren (im Schnitt 1,29 %) für Abzüge.

Was uns an orderbird gefällt:

orderbird bietet zwar keine besonderen Gastro-Funktionen wie SIDES, Tillhub oder degaso.

Dafür punktet das Kassensystem im Tarif orderbird Pro mit seinem 24/7-Notfall-Support. Den bieten allerdings auch POSSUM, flatpay und REA Card.

Was uns an orderbird nicht gefällt:

Das orderbird Pro ist ein reines iPad-Kassensystem. Wer lieber mit Android-Geräten arbeitet oder klassische Windows-Hardware einsetzen möchte, ist bei anderen Anbietern flexibler.

Für wen ist orderbird geeignet?

orderbird richtet sich mit seinem Tarif Pro an Restaurants, Cafés, Bars und Gaststätten mit Außenbereich.

Für Restaurants mit Liefergeschäft sehen wir bessere Lösungen. Lieferando, Wolt & Co. sind nicht wie bei SIDES zentral in die Kasse integriert.

Wie viel kostet orderbird?

Die Kassensysteme von orderbird kosten je nach Tarif und Vertragslaufzeit (1 Monat bis 5 Jahre) zwischen 18,33 € und 199 € monatlich.

Für Transaktionsgebühren erhebt orderbird zwischen 1,09 % und 1,49 %.

Platz 8: ETRON (Note 2,0)

ETRON landet mit der Note 2,0 auf Platz 8 des Vergleichs. Mit seinem großen Funktionsumfang konnte der Anbieter zwar Pluspunkte sammeln, dafür ist ETRON weniger modern und intuitiv bedienbar als beispielsweise SumUp, ready2order oder Shore.

Was uns an ETRON gefällt:

Aus unserer Sicht ist der größte Vorteil von ETRON die Spezialisierung für stationäre Händler mit und ohne Onlineshop. Daneben bietet ETRON auch diverse Funktionen für Dienstleister, etwa die Online-Terminbuchung. In unserem getesteten Tarif ETRON Kasse & WaWi (Warenwirtschaft) sind diese Funktionen allerdings nicht enthalten.

Was uns an ETRON nicht gefällt:

ETRON ist je nach Tarif für verschiedene Betriebssysteme geeignet. Während es das kleinste Kassen-Paket Kasse Start auch für Android gibt, sind die anderen Tarife entweder nur für Windows oder für den Betrieb im Browser verfügbar. Wer bevorzugt mit dem iPad kassiert oder bereits ein iOS-basiertes Kassensystem nutzt, sollte sich deshalb nach einer anderen Lösung umsehen, etwa Tillhub.

Für wen eignet sich ETRON?

Das Kassensystem von ETRON ist besonders stark im Handel und bietet diverse Funktionen, die selbst einige besser platzierte Anbieter nicht abdecken. Zum Beispiel bietet das System die Möglichkeit, Mindesthaltbarkeitsdaten zu verwalten und eine Waage anzubinden. Somit eignet sich ETRON als eine von wenigen Kassen des Vergleichs für den Lebensmitteleinzelhandel.

Wie viel kostet ETRON?

ETRON kostet je nach Tarif und gewählter Vertragslaufzeit (1 Monat, 12 oder 24 Monate) zwischen 18,90 € und 184 € pro Monat. Hinzu kommen 99 € einmalig für das Onboarding, 124 € pro Jahr für die verpflichtende TSE sowie weitere kostenpflichtige Add-ons, die nach Bedarf hinzugefügt werden können. ETRON bietet eine kostenlose 14-tägige Testphase.

Platz 9: flatpay (Note 2,1)

Mit seinem kostenlosen Zahlungsterminal erreicht flatpay die Note 2,1 und landet somit auf dem 9. Platz des Vergleichs. Der Anbieter punktet mit seinem All-in-One-Ansatz: Kassensoftware, Hardware, Kartenzahlung, TSE und Support kommen aus einer Hand. Mit seinem Funktionsumfang kann flatpay mit den Top-Anbietern des Vergleichs allerdings nicht mithalten.

Was uns an flatpay gefällt:

flatpay ermöglicht einen leichten Einstieg in die Kartenzahlungsannahme. Das Kartenlesegerät kann für 0 € gemietet werden, Support, Installation und Onboarding sind kostenlos enthalten.

Was uns an flatpay nicht gefällt:

Obwohl das Terminal für 0 € erhältlich ist, sind uns die hohen Transaktionsgebühren negativ aufgefallen. Aktuell verlangt flatpay 1,39 % für alle Kartentypen (Debit-, Giro- und Kreditkarte). Für das Kassensystem-Komplett-Set fallen sogar höhere Gebühren von 1,79 % an.

Schade finden wir auch, dass flatpay keine Testversion anbietet. Dadurch fiel es uns schwer, die Benutzerfreundlichkeit vollumfänglich einzuschätzen.

Für wen eignet sich flatpay?

Das mobile Kartenlesegerät von flatpay eignet sich für Foodtrucks und Pop-Up-Stores oder Marktstände. Das Terminal eignet sich aber auch als Verbundgerät, etwa für Betriebe, die bereits eine Registrierkasse nutzen und ein Kartenlesegerät benötigen.

Wie viel kostet flatpay?

Das flatpay-Kartenterminal ist kostenlos, hinzu kommen lediglich die Transaktionsgebühren in Höhe von 1,39 %. Die Kassen-Komplett-Sets sind ab einem einmaligen Bereitstellungspreis von 1.999 € (Basic POS oder 2.999 € für das Premium POS) erhältlich. Laufende Software-Gebühren entstehen nach unseren aktuellen Informationen nicht (Stand: September 2026).

Platz 10: SIDES (Note 2,1)

SIDES (Note 2,1) landet dicht hinter flatpay auf Platz 10. Die Kassensoftware wurde speziell für Gastronomiebetriebe aller Art entwickelt: Von Restaurants über Selbstbedienungskonzepte bis hin zur Ghost-Kitchen.

Was uns an SIDES gefällt:

An SIDES gefällt uns besonders der große Funktionsumfang des Kassensystems. Gastronomiebetriebe können Bestellungen über verschiedenste Kanäle annehmen, etwa die SB-Terminals, den Webshop, die Bestell-App oder das Kellner-Bestellsystem.

Darüber hinaus bietet SIDES die Möglichkeit, das Kassensystem mit einem Küchenmonitor und Lieferdiensten wie Wolt oder Lieferando zu verbinden. Besonders für wachsende Restaurants mit Lieferservice und Restaurantketten sind das große Vorteile.

Was uns an SIDES nicht gefällt:

Der große Funktionsumfang ist zwar für wachsende Betriebe ein Vorteil, für kleinere Unternehmen oder Neugründer ist SIDES jedoch schnell überdimensioniert. Besonders, wenn Website, App, Warenwirtschaft und Personalverwaltung hinzukommen sollen, wird SIDES zudem schnell teurer als die meisten Kassensysteme des Vergleichs.

Für wen eignet sich SIDES?

SIDES eignet sich vor allem für Restaurants, Ghost Kitchens und Lieferdienste. Das Kassensystem ist auch für Franchises und Filialbetriebe ausgelegt.

Wie viel kostet SIDES?

SIDES kostet je nach Tarif zwischen 74 € pro Monat im Tarif Basic und 659 € monatlich im Tarif Enterprise. Wie hoch die Transaktionsgebühren ausfallen und wie viel die Hardware kostet, kommuniziert der Anbieter leider nicht öffentlich.

Platz 11: Studiolution (Note 2,2)

Platz 11 belegt Studiolution mit der Note 2,2. Pluspunkte sammelte das Kassensystem für die einfache Bedienung und den niedrigen Einstiegspreis, allerdings fehlten ein paar Funktionen für eine bessere Bewertung. Zum Beispiel konnten wir keine Produktbilder hinzufügen oder Lieferanten verwalten.

Was uns an Studiolution gefällt:

Das Kassensystem für Friseure ist modern, einfach zu bedienen und punktet mit einem insgesamt guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was uns an Studiolution nicht gefällt:

Studiolution läuft leider nur über den Browser. Dadurch ist das System zwar auf jedem System einsatzfähig, allerdings hängt die Performance des Kassensystems von einer stabilen Internetverbindung ab.

Für wen eignet sich Studiolution?

Studiolution richtet sich mit seinen Lösungen an Friseure, die ein Kassensystem mit integriertem Terminbuchungssystem benötigen. Für andere Branchen wie Gastronomie und Handel eignet sich Studiolution nicht.

Wie viel kostet Studiolution?

Studiolution kostet je nach Tarif (Uschi oder Uschi und Klaus) zwischen 22,95 und 58,60 € pro Monat. Je nach Höhe der monatlichen Kartenzahlungsumsätze fallen auch unterschiedliche Transaktionsgebühren an. Ein Friseur mit weniger als 5.000 € Kartenzahlungsumsatz pro Monat zahlt beispielsweise 0,85 % zuzüglich 9 Cent Bearbeitungsgebühr für Girokarten (1,29 % bei Kredit- und 1,09 % für Debitkarten plus 9 Cent), bei 30.000 € Umsatz pro Monat fallen lediglich 0,35 % plus 9 Cent je Transaktion an (0,99 % für Kreditkarten und 0,79 % für Debitkarten).

Für Online-Zahlungen, etwa für Termin-Anzahlungen oder Gutscheinkäufe fallen jeweils 1,29 % zuzüglich 9 Cent Bearbeitungsgebühr an.

Platz 12: REA Card (Note 2,6)

REA Card erreicht die Note 2,6 und landet somit auf dem 12. Platz des Vergleichs.

Was uns an REA Card gefällt:

Der Anbieter verfolgt einen Rundum-sorglos-Ansatz: jedes Kassensystem wird vorkonfiguriert geliefert.

Vorteilhaft ist auch, dass im Preis sowohl Installation als auch Onboarding und Support bereits enthalten sind.

Was uns an REA Card nicht gefällt:

Da die Kassensysteme von REA Card stets mit der zugehörigen Hardware geliefert werden, lässt sich das Kassensystem nicht auf bereits vorhandenen Tablets oder All-in-One-Kassen einsetzen.

Ein weiterer Nachteil aus unserer Sicht ist der Preis der Hardware-Kassensysteme, wodurch REA im Vergleich nicht mithalten kann.

Zum Beispiel kostet das REA K21 2.499 € (inklusive Software), während POSSUM ein ähnliches System aktuell für rund 600 € einmalig vertreibt.

Für wen eignet sich REA Card?

REA eignet sich sowohl für stationäre als auch mobile Händler und Gastronomen. Zum Kundenstamm zählen beispielsweise Augenoptiker, Kioske, Bäckereien und Metzgereien sowie Cafés.

Wie viel kostet REA Card?

Die Kassensysteme von REA Card kosten je nach Modell zwischen 49,90 € und 84,90 € pro Monat für eine Laufzeit von 60 Monaten.

Hinzu kommen die Kosten für die technische Sicherheitseinrichtung für einmalig 399,90 € oder 14,90 € monatlich.

Platz 13: Lightspeed (Note 2,7)

Lightspeed belegt mit der Note 2,7 den vorletzten Platz des Vergleichs. Das Kassensystem überzeugt mit leistungsstarken Funktionen, glänzt aber leider auch mit Intransparenz zu den genauen Transaktionsgebühren und kostenpflichtigen Add-ons.

Was uns an Lightspeed gefällt:

Das Kassensystem von Lightspeed bietet viele ausgewählte Gastro-Funktionen, etwa ein QR-Code-Bestellsystem, die Anbindung an einen Küchenmonitor (KDS) und Treueprogramme für die Kundenbindung.

Hinweis: Viele dieser praktischen Funktionen sind kostenpflichtige Zusatzfunktionen.

Was uns an Lightspeed nicht gefällt:

Aus unserer Sicht ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmig: Lightspeed zählt mit einem Einstiegstarif von 89 € pro Monat zu den teuersten Kassensystemen im Vergleich. Trotz der hohen Einstiegspreise kommen diverse kostenpflichtige Add-ons hinzu. Wie viel welches Add-on kostet, gibt der Anbieter leider nicht preis.

Auch Preise für Hardware oder Transaktionsgebühren nennt der Anbieter leider nicht.

Für wen eignet sich Lightspeed?

Lightspeed eignet sich für verschiedene Gastronomiebetriebe, etwa Gaststätten mit Außenbereich, Restaurants mit gehobener Küche sowie Franchises und Filialbetriebe.

Wie viel kostet Lightspeed?

Lightspeed kostet je nach Tarif zwischen 89 € und 249 € pro Monat.

Platz 14: degaso (Note 3,4)

degaso bildet mit der Note 3,4 das Schlusslicht des Vergleichs. Auf die Bewertung hat sich die Intransparenz des Anbieters ausgewirkt: Auf der Website finden potenzielle Interessenten nur die nötigsten Informationen und eine Möglichkeit zum Test fehlt ebenfalls.

Was uns an degaso gefällt:

Das Kassensystem von degaso bietet vor allem Gastronomen diverse praktische Funktionen. Dazu gehören etwa eine Tisch- und Raumverwaltung, Splitrechnungen und eine Anbindung an Wolt oder Lieferando. Besonders die Lieferdienstanbindung bieten nur wenige Anbieter des Vergleichs. Positiv ist uns außerdem die Offline-Fähigkeit aufgefallen. So bleibt die Kasse auch bei einem Internetausfall einsatzfähig.

Was uns an degaso nicht gefällt:

Unser größter Kritikpunkt ist die fehlende Testversion. Dadurch konnten wir weder die Menüführung noch die Bedienbarkeit im Alltag ausreichend einschätzen.

Für wen eignet sich degaso?

degaso ist für Gastronomiebetriebe interessant, die Kasse, Warenwirtschaft, Website und Lieferdienst in einem System verhältnismäßig preiswert bündeln möchten. Vor einer finalen Entscheidung empfehlen wir jedoch, sich im Rahmen der persönlichen Demo einen eigenen Eindruck vom Kassensystem zu machen.

Wie viel kostet degaso?

degaso kostet mindestens 49 € pro Monat im Tarif POS lite oder 79 € im Tarif POS pro. Hinzu kommen kostenpflichtige Add-ons für die Buchhaltung (9 € pro Monat), Zeiterfassung (1 € pro Mitarbeiter und Monat) oder Reservierungs- bzw. Terminbuchungsfunktion (mindestens 19 € monatlich).

Ein Preisvorteil ist, dass die Kosten für die technische Sicherheitseinrichtung bereits im Preis integriert sind.

Für Kartenzahlungen, die mit degaso Pay abgewickelt werden, verlangt der Anbieter 1 % vom Umsatz zuzüglich 10 Cent Bearbeitungsgebühr.

Welche Kassen haben es nicht in den Vergleich geschafft?

Registrierkassen ohne besondere Funktionen

Registrierkassen gehören zur Familie der Kassensysteme. Bei dieser Kassen-Art handelt es sich mehr um ein Bediengerät, da Artikel über vorprogrammierte Tasten ausgewählt werden müssen. Die Bezahlung durch Kunden erfolgt anschließend über extern angebundene Kartenlesegeräte und Bargeldladen.

Häufig ist der Programmieraufwand durch den Hersteller bzw. Händler aufwändig und kostspielig, die Kassensysteme unseres Vergleichs können aufgrund der guten Bedienbarkeit in den meisten Fällen vom Nutzer selbst eingerichtet und gepflegt werden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Registrierkassen am Point of Sale weniger modern wirken als zeitgemäße Kassensysteme mit Touch-Display.

Anbieter von Registrierkassen sind zum Beispiel:

  • Quorion Kasse: Die Registrierkassen von Quorion sind kaum an individuelle Bedürfnisse anpassbar. Sie ermöglichen auch keine Kartenzahlungen oder Warenwirtschaft.
  • Olympia Registrierkasse: Registrierkassen der Serie K von Olympia kommen ohne moderne Funktionen, Cloud-Software oder Kartenzahlung aus.
  • SAM4s Registrierkasse: Das Kassensystem von SAM4s kommt zwar mit TSE, bietet allerdings kaum mehr als einen integrierten Bondrucker und Bargeldlade.
  • Cashwise elektronische Kasse: Die stationäre Kasse von Cashwise ist eine klassische Registrierkasse ohne moderne Cloud-Software.
Self-Checkout-Kassensysteme

Self-Checkout-Kassensysteme bzw. Kiosk-Kassen oder SB-Kassen sind vielmehr ein zusätzlicher Bestellkanal als ein vollwertiges Kassensystem. Sie können sowohl am Tresen, freistehend im Raum oder an der Wand montiert werden und bieten ein integriertes Kartenzahlungsmodul. Diese Kassensysteme akzeptieren in der Regel kein Bargeld. Sie besonders häufig in der Systemgastronomie eingesetzt.

Beispiele für Anbieter von SB-Kassen sind:

  • Posiflex Kasse: Posiflex vertreibt diverse SB-Kassen und erfüllen damit nicht die Anforderungen des Vergleichs. Dennoch können sie für Kiosk- oder Self-Service-Shops eine interessante Alternative sein.
  • Bizerba: Hersteller Bizerba richtet sich mit seinen Self-Checkout-Lösungen an ausgewachsene Groß- und Einzelhandelsgeschäfte, Systemgastronomen oder Lebensmittelproduzenten. Hier gibt es zum Beispiel hochmoderne Scan-Einrichtungen oder Waagen.
  • GK & 4POS: Lidl hat den Self-Checkout für sich entdeckt und testet aktuell Selbstbedienungskassen mit der Software von GK und Hardware von 4POS.
Systeme mit Teilfunktionen

Diese Anbieter stellen keine vollständigen Kassensysteme bereit, sondern bieten ergänzende Lösungen wie digitale Kassenbücher oder Buchhaltungssoftware. Gemeint sind folgende Systeme:

  • Lexware Kassensystem: Lexware bietet lediglich ein digitales Kassenbuch für 9,90 € pro Monat. Ein komplettes Kassensystem bietet Lexware nicht.
  • Kassensystem DATEV: DATEV selbst stellt kein Kassensystem zur Verfügung. Dafür verfügen einige Anbieter des Vergleichs (z. B. POSSUM) über eine direkte Schnittstelle zu DATEV-MeinFiskal bzw. ins DATEV-Kassenarchiv. Dadurch kann der Steuerberater in Echtzeit auf die Kassendaten in der Cloud zugreifen.
Maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Branchen & Unternehmen

In unseren Vergleich haben es keine Lösungen geschafft, die für eine spezielle Branche oder ein Unternehmen gefertigt wurden. Dazu gehören folgende Kassensysteme:

  • BBN Kasse: Das Kassensystem von BBN richtet sich speziell an Bäckereien aus Deutschland.
  • Clarity & Success: Dieser Anbieter hat seine Software optimal auf die Bedürfnisse von Juwelieren abgestimmt.
  • FashionLager®: Speziell für den Schuh- und Mode-Einzelhandel wurde FashionLager® entwickelt.
  • velo.port: Von velo.port gibt es ein Kassensystem mit integriertem Warenwirtschaftssystem für Fahrradhändler und Werkstattbesitzer.
Kassenautomaten (Bezahlautomaten)

Bezahlautomaten bzw. Kassenautomaten sind entweder eigenständige SB-Kassenlösungen für beispielsweise Parkanlagen, Behörden oder Kinos oder unterstützen die Bargeldabwicklung am Point of Sale. Daher stellen sie keine Kassensysteme im eigentlichen Sinne dar, sondern unterstützen nur den Bezahlprozess.

  | Empfehlungen: Die besten Kassensysteme nach Zielgruppe

Welches Kassensystem das beste ist, hängt von der Branche und vom konkreten Anwendungsfall ab. Daher stellen wir in diesem Kapitel unsere Top-Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen vor:

  1. Die besten Kassensysteme für die Gastronomie
  2. Die besten Kassensysteme für Dienstleister
  3. Die besten Kassensysteme für Händler
  4. Die besten Kassensysteme für Foodtrucks
  5. Die besten Kassensysteme für Kioske

#1 Die besten Kassensysteme für die Gastronomie

Ob Café, Restaurant mit Tischservice oder Lieferbetrieb: Die Anforderungen an ein Kassensystem unterscheiden sich je nach Gastronomiebetrieb stark voneinander.

Unsere Empfehlungen nach Betriebsart:

  • Das beste Kassensystem für Cafés ist SumUp (Note 1,3): Das Kassensystem bietet viele Funktionen für Cafés, kleine Restaurants und Bistros zu einem vergleichsweise niedrigen Preis ab 0 € pro Monat und 0,79 % Transaktionsgebühren. Spezialfunktionen wie Raumpläne oder die Happy-Hour-Funktion gibt es für 49 € monatlich. SumUp kostenlos testen
     
  • Das beste Kassensystem für Restaurants mit Tischservice ist Tillhub (Note 1,5): Tillhub punktet mit leistungsstarken Funktionen für kleine und große Restaurants, die Reservierungen annehmen, Tische verwalten und Bestellungen direkt am Tisch aufnehmen wollen. Je nach System (mobiles POS Go oder umfangreiche iPad-Kasse) starten die Preise bei 0 € pro Monat und 0,99 % + 10 Cent je Kartenzahlung. Tillhub kennenlernen
     
  • Das beste Kassensystem für Lieferbetriebe ist SIDES (Note 2,1): Mit seinem Kassensystem richtet sich SIDES gezielt an anspruchsvolle Gastronomiebetriebe wie Lieferrestaurants, Ghost Kitchens oder Selbstbedienungskonzepte. Dafür ist es mit einem Einstiegspreis von 74 € allerdings teurer als SumUp oder Tillhub, leistet aber entsprechend mehr. SIDES kennenlernen
Zum Vergleich der besten Gastro-Kassen

#2 Die besten Kassensysteme für Dienstleister

Friseure, Barber, Kosmetik- sowie Nagelstudios und andere Dienstleister benötigen neben den typischen Kassenfunktionen vor allem eine Terminbuchungsfunktion sowie automatische Erinnerungen für Kunden, um Ausfälle zu vermeiden.

Unsere Empfehlungen für Dienstleister:

  1. SumUp (Note 1,3): SumUp bietet bereits im kostenlosen Tarif mit SumUp Bookings die Möglichkeit, eine eigene Terminbuchungsseite zu erstellen und Terminbuchungen zu verwalten. Außerdem versendet das Kassensystem automatisch Terminerinnerungen per E-Mail und SMS. Damit ist SumUp vor allem für kleine Salons interessant, die eine möglichst unkomplizierte und preiswerte Lösung suchen.
     
  2. Shore (Note 1,7): Shore liegt mit 99,90 € pro Monat (All-in-One-Kassentarif) zwar preislich deutlich über SumUp, dafür bietet das Kassensystem mehr Funktionen für Friseure und Kosmetiker. Salons können zum Beispiel Kundenfeedback abfragen, Newsletter und automatische Erinnerungen (E-Mail, SMS und WhatsApp) versenden und bei Bedarf eine eigene Website oder App (kostenpflichtiges Add-on) erstellen.
     
  3. Studiolution (Note 2,2): Das Kassensystem von Studiolution ist unser Preis-Leistungs-Tipp für Friseure. Für mindestens 32,95 € im Jahres-Abo bietet das Kassensystem neben der Online-Terminbuchung zusätzlich eine Warteliste mit Lückenoptimierung, Newsletterversand und eine integrierte Filialverwaltung. Damit ist Studiolution sehr gut für Salons mit mehreren Filialen geeignet.
Zum Vergleich der besten Salon-Kassensysteme

#3 Die besten Kassensysteme für Händler

Welches das beste Kassensystem für Händler ist, hängt von der Betriebsart und den jeweiligen Anforderungen ab. So benötigen stationäre Händler eine andere Lösung für den Verkauf am POS (Point of Sale) als Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben.

Unsere Empfehlungen nach Betriebsart:

  1. Das beste Kassensystem für den klassischen Einzelhandel ist Tillhub (Note 1,5): Das Kassensystem bietet alle nötigen Funktionen, die Händler brauchen. Etwa eine Anbindung an einen Barcode-Scanner, automatische Bestandsaktualisierungen und eine Inventur-Funktion. Eine Shopanbindung fehlt aktuell noch. Das Einzelhandels-Kassensystem kostet mindestens 69,90 € pro Monat. Kostenlose Tillhub-Demo buchen
     
  2. Das beste Kassensystem für kleine Ladengeschäfte mit Shop ist SumUp (Note 1,3): SumUp überzeugt vor allem mit seiner Benutzerfreundlichkeit. Während des Praxistests konnten wir unsere Artikel problemlos anlegen und verwalten. Zusätzlich bietet das Kassensystem einen kostenlosen Shop. Der lässt sich zwar leicht pflegen, bietet dafür aber nur wenige Anpassungsmöglichkeiten. SumUp kostenlos nutzen
     
  3. Das beste Kassensystem für Händler mit großem Sortiment ist ETRON (Note 2,0): Im Kassensystem können Händler Aufträge, Lagerbestände und Produktvarianten problemlos verwalten, Inventuren durchführen oder Newsletter versenden. Mit mindestens 99 € pro Monat (2-Jahres-Abo) im Tarif Kasse & WaWi ist ETRON allerdings teurer als SumUp oder Tillhub. ETRON kostenlos testen
Zum Kassensystem-Vergleich für Händler

#4 Die besten Kassensysteme für Foodtrucks

Foodtrucks benötigen kompakte, mobile Kassensysteme, die auch bei häufigem Standortwechsel und unzuverlässiger Internetverbindung reibungslos funktionieren. Dabei sind Geräte mit integriertem Bondrucker, Kartenterminal und vollwertigem Kassensystem besonders interessant.

Unsere Top-Empfehlungen für Foodtrucks:

  1. Mobile Kasse POS Go von Tillhub: Das POS Go vereint Kassensystem, Kartenterminal, Bondrucker und Barcode-Scanner in einem. Dank 4G-SIM-Karte und Offline-Modus eignet sich POS Go besonders für wechselnde Verkaufsorte und Veranstaltungen, z. B. den Verkauf auf Festivals oder Märkten. Das POS Go gibt es bereits ab 0 € monatlich (vorausgesetzt werden mindestens 3.000 € Kartenumsatz pro Monat, sonst 30 € monatlich), die technische Sicherheitseinrichtung (TSE) ist kostenlos integriert.
     
  2. Mobile Kasse readyGo 2 von ready2order: Die mobile All-in-One-Kasse readyGo 2 von ready2order kombiniert Kassensystem, Kartenterminal, Bondrucker und Scanner und funktioniert auch ohne stabile Internetverbindung. Der Preis für die mobile Kasse liegt bei 389 € einmalig, hinzu kommt die Gebühr für die Kassensoftware ab 35,90 € monatlich und die Kosten für die verpflichtende TSE ab 15,90 € monatlich.
     
  3. Kassen von POSSUM für den mobilen Einsatz: POSSUM bietet verschiedene Kassenlösungen, die ohne Internetverbindung funktionieren. Etwa das vollwertige, aber kompakte POSSUM10 mit integriertem Kartenlesegerät, Bondrucker und Kundendisplay oder die mobilen Geräte POSSUM5 Lite und POSSUM 7. Die Preise starten bei einmalig 199 € zuzüglich 49 € pro Monat für die Kassensoftware.
Tipp

Wer häufig auf Festivals, Märkten oder an wechselnden Standorten verkauft, sollte bei der Auswahl des passenden Kassensystems auf eine ausreichende Akkulaufzeit (ca. 8 bis 15 Stunden), mobile Datenverbindung und Offline-Fähigkeit achten.

#5 Die besten Kassensysteme für Kioske

Im Kiosk muss es vor allem schnell gehen. Gerade in Stoßzeiten spielen eine einfache Bedienung, eine zuverlässige Warenwirtschaft und eine schnelle Abwicklung von Transaktionen eine große Rolle.

Unsere Empfehlungen für Kioske:

  1. ready2order (Note 1,7): ready2order ist unser Preis-Leistungs-Tipp für kleinere und mittlere Kioske. Neben einer Barcode-Scanner-Anbindung und integrierten Warenwirtschaft bietet das System Bestandswarnungen, Lieferantenverwaltung, Inventurfunktion und eine Pfandverwaltung. Die Kosten für das Kiosk-Kassensystem starten bei 35,90 € pro Monat im Jahres-Abo.
     
  2. POSSUM (Note 1,9): Für klassische Kioske bietet POSSUM besonders viele branchenspezifische Funktionen. Das Kassensystem unterstützt mehrere EAN-Codes pro Artikel, eine automatische Pfandverwaltung und Pfandrückgabe sowie eine Alterskontrolle für Produkte ab 16 oder 18 Jahren. Die Kassensoftware gibt es ab 39 € bei jährlicher Zahlung.
     
  3. ETRON (Note 2,0): Für größere Kioske und Betriebe mit umfangreicher Warenwirtschaft ist ETRON interessant. Das System unterstützt neben Barcode- und Touch-Verkauf eine integrierte Pfandverwaltung sowie Lager-, Lieferanten- und Bestellprozesse. Für lebensmittelnahe Kioske stehen zusätzlich Funktionen wie Waagenanbindung, Gewichtsartikel und PLU-Codes zur Verfügung. ETRON kostet mindestens 19,80 € bei jährlicher Zahlung.

  | Testprozess: Wie wird der Kassensystem-Vergleich erstellt?

Unser Kassensystem-Vergleich wird jährlich aktualisiert. Für den aktuellen Vergleich haben wir mit einem Zeitaufwand von über 120 Stunden 14 Kassensysteme analysiert. Anbieter mit kostenlosem Tarif oder kostenloser Testphase haben wir in der Praxis getestet.

Auf dem Markt gibt es verschiedenste Anbieter, die sich je nach Preis und Kostenstruktur, Funktionsumfang, Brancheneignung, Support-Angebot und Datenschutzanforderungen stark unterscheiden. Mit unserem Vergleich helfen wir Gründern und Selbstständigen, das Kassensystem passend zu ihren Anforderungen auszuwählen.

In diesem Kapitel geben wir einen detaillierten Einblick in unseren Auswahl-, Analyse- und Testprozess:

  1. So testen und vergleichen wir Kassensysteme
  2. Diese Kriterien fließen in die Bewertung ein
  3. So gehen wir während der Praxistests vor
  4. Wie unsere Testnote und Bestenliste entstehen
  5. Wie wir unsere Vergleiche aktuell halten

#1 So testen und vergleichen wir Kassensysteme

Jeder unserer Vergleiche startet mit einer ausführlichen Marktanalyse. Dabei schauen wir uns zuerst an, welche Kassensysteme aktuell am Markt verfügbar sind und prüfen, ob sie für Gründer, Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen relevant sind.

Bei bestehenden Vergleichsteilnehmern prüfen wir, ob Anbieter unseren Anforderungen noch entsprechen. Dafür berücksichtigen wir unter anderem das Preis-Leistungs-Verhältnis, branchenspezifische Funktionen für unsere Zielgruppen und Nutzererfahrungen aus Bewertungsportalen und Foren wie Reddit.

Auch neue Anbieter können ihre Kassensysteme bei uns zur Prüfung vorschlagen. Dieses Jahr wollten zum Beispiel REA Card und degaso ihre Kassensysteme durch uns prüfen lassen. Das ist für uns eine Möglichkeit, neue Lösungen kennenzulernen; gleichzeitig decken wir während des Vergleichs Verbesserungspotenziale auf.

Ob sich eine Aufnahme in den Vergleich lohnt und wie das Kassensystem im Test abschneidet, entscheiden wir ausschließlich anhand unserer festgelegten Vergleichskriterien.

Tipp

Seit dem 1. Januar 2025 gilt die Meldepflicht für Kassensysteme. Das bedeutet, dass neu angeschaffte oder außer Betrieb genommene Kassensysteme innerhalb eines Monats über ELSTER beim Finanzamt zu melden sind.

Die Meldung umfasst Angaben zur Betriebsstätte, Kassensystem-Art, Seriennummer, Anschaffungsdatum und TSE-Typ.

Jetzt informieren

#2 Diese Kriterien fließen in die Bewertung ein

Während unserer Analyse prüfen wir jedes einzelne Kassensystem auf exakt 117 Vergleichskriterien, die wir 8 Vergleichskategorien zuordnen:

#1 Kassensysteme und Zubehör

Kassensystem-Arten

  • Vertreibt der Anbieter Kassensystem-Komplettsets, inklusive Bedienfeld für Kassierer, Kundendisplay, Bondrucker und Kartenlesegerät?
  • Gibt es mobile Kassensysteme mit integriertem Kartenlesegerät und Bondrucker in Smartphone-Größe?
  • Bietet der Vertreiber moderne Tablet-Kassensysteme für Android/iOS?
  • Lässt sich die Kassensoftware auch als Kassier-App via iOS betreiben (Tap-to-Pay auf dem iPhone)?
  • Lässt sich die Kassensoftware auch als Kassier-App via Android (Tap-to-Pay auf dem Android-Smartphone) betreiben?

Kassensystem-Zubehör

  • Vertreibt der Anbieter mobile Kartenlesegeräte?
  • Gibt es mobile Kartenlesegeräte mit eigener SIM-Karte, wodurch der Betrieb auch ohne stabiles WLAN möglich ist?
  • Gibt es stationäre Kartenlesegeräte für den Verkauf am Tresen?
  • Vertreibt der Anbieter SB-Terminals (Kiosk-Kassensysteme), z. B. für den Einsatz in Schnellrestaurants?
  • Ist das mobile Kartenlesegerät mit einem Bondrucker ausgestattet?
  • Gibt es stationäre Bondrucker für den Einsatz am Tresen?
  • Stellt der Anbieter auch Bargeldladen zur Verfügung, die sich auf Knopfdruck öffnen lassen?
  • Lässt sich das Kassensystem mit einem Barcode-Scanner verbinden?
  • Gibt es eine Waagen-Anbindung?
#2 Kassen-Grundfunktionen

Welche der folgenden Zahlungsarten lässt sich über das Kassensystem annehmen?

  • Bargeld
  • Girokarte (EC-Karte)
  • Debitkarte
  • Kreditkarte
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • PayPal
  • QR-Code
  • Zahlungslink
  • Auf Rechnung
  • Teilzahlung (ein Teil mit Karte, ein Teil Bar/Gutschein)

Welche Funktionen bietet das Kassensystem für Kundenverwaltung und Kundenmarketing?

  • Kundenverwaltung (CRM mit Kontaktdaten und Notizen)
  • Rabattverwaltung
  • Gutscheine verkaufen und einlösen
  • Kundenkarten / Treueprogramme verwalten
  • Automatische Aktionspreise (z. B. für verkaufsoffenen Sonntag oder Happy Hour)

Welche Funktionen gibt es für die Produktverwaltung?

  • Produkte und Leistungen anlegen
  • Massenimport für Artikel und Leistungen
  • Produktbilder hinzufügen
  • Warengruppen verwalten (z. B. T-Shirts, Damen-T-Shirts, Sommerkollektion)
  • Produktvarianten verwalten
  • Vordefinierte Mehrwertsteuersätze (z. B. 7 % bzw. 19 % je nach Produkt und Leistung)
  • Individuelle Mehrwertsteuersätze für besondere Fälle (z. B. Verkauf innerhalb der EU)

Welche Funktionen gibt es für den Kassiervorgang?

  • Stornos durchführen (Rückgaben oder Fehlbuchungen)
  • Wechselgeld bzw. Rückgeld automatisch in der Kasse berechnen
  • Druck von Papierbelegen
  • Erstellung von digitalen Belegen
  • Lagerbestände verwalten
  • Lieferantendaten verwalten (z. B. Ansprechpartner, Kontaktdaten)
  • Verwaltung von mehreren Standorten

Wie werden Benutzer/Mitarbeiter im Kassensystem verwaltet?

  • Wie viele Benutzer bzw. Mitarbeiter können im Kassensystem verwaltet werden?
  • Bietet das System eine eigenständige Mitarbeiter-Profilverwaltung?
  • Können individuelle Rollen- und Zugriffsrechte verwaltet werden?
  • Bietet das Kassensystem eine Arbeitszeiterfassung?
  • Liefert die Kasse Daten darüber, wer wie lange kassiert hat und wann (Bedien-/Kassierzeiterfassung)?
  • Gibt es eine integrierte Schichtplanung?
#3 Funktionen nach Branche

Funktionen für die Gastronomie

  • Raum- und Tischpläne erstellen
  • Reservierungsfunktion
  • Trinkgeld-Funktion
  • Sonderwünsche bei Bestellungen angeben
  • Automatische Steuersatz-Trennung von In-Haus und Außer-Haus
  • Splitrechnungen erstellen
  • Funkbonierung für Kellner
  • Drucker für Tresen/Bar
  • Küchendrucker
  • Küchenmonitor (KDS)
  • Lieferdienstanbindung (z. B. an WOLT, Lieferando oder UberEats)
  • Menü-/Gangsteuerung (mit zeitlicher Taktung)
  • Happy-Hour-Funktion

Funktionen für Friseure, Barber und Kosmetikstudios

  • Kundendatenbank
  • Terminverwaltung
  • Terminbuchungsfunktion
  • Automatische Terminerinnerungen per SMS
  • Automatische Terminerinnerungen per E-Mail
  • Gutscheinverwaltung
  • Trinkgeldfunktion

Funktionen für den stationären Handel und Händler mit Onlineshop

  • Automatische Preise nach Gewicht
  • Lagerbestandsverwaltung
  • Inventurfunktion
  • Preisschild-/Etikettendruck
  • Filialverwaltung
  • Rabattcode-Generierung (z. B. für Newsletter, Webshop oder Eingabe am SB-Terminal)
  • Pfandverwaltung
  • MHD-Verwaltung (für den Lebensmitteleinzelhandel)
  • Lieferscheinerstellung
  • Onlineshop-Baukasten
#4 Kassenabschluss und Buchhaltung

Funktionen für den Tagesabschluss

  • Z-Bon erstellen
  • Kassenbestandsprüfung
  • Integriertes Kassenbuch
  • Eigener Zugang für den Steuerberater

Rechnungserstellung

  • Lassen sich mit dem Kassensystem Rechnungen erstellen, z. B. für Handwerker oder B2B-Aufträge?
  • Unterstützt das Kassensystem E-Rechnungen für B2B-Verkäufe?

Buchhaltungsschnittstellen und Datenexport

#5 Sicherheit und Datenschutz
  • Verarbeitet und speichert das Kassensystem Kunden- und Rechnungsdaten GoBD-konform?
  • Entspricht das Kassensystem den Anforderungen der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)?
  • Verfügt die TSE des Anbieters über eine Zertifizierung?
  • Verfügt das Kassensystem über einen Offline-Modus, wodurch die Kasse auch ohne Internet zuverlässig funktioniert?
  • Verarbeitet und speichert das Kassensystem Benutzer-, Kunden- und Lieferantendaten DSGVO-konform?
  • Befindet sich der Serverstandort in Deutschland, innerhalb der EU oder außerhalb?
  • Wie häufig werden Backups der Kassendaten durchgeführt; täglich oder mehrmals täglich?
#6 Benutzerfreundlichkeit
  • Wie einfach ist die Registrierung bzw. Anmeldung für eine Testphase?
  • Wie modern und übersichtlich wirkt die Benutzeroberfläche? Sind alle Bereiche und Funktionen leicht auffindbar?
  • Wie viele Nutzer bewerten mit wie vielen Sternen das System im Apple App Store?
  • Wie viele Nutzer bewerten mit wie vielen Sternen das System im Google Play Store?
  • Wie viele Nutzer bewerten mit wie vielen Sternen das System auf Trustpilot?
  • Wie viele Nutzer bewerten mit wie vielen Sternen das System auf Google Reviews?
  • Wie viele Nutzer bewerten mit wie vielen Sternen das System auf OMR Reviews?
#7 Service und Support
  • Ist das Support-Team telefonisch erreichbar?
  • Ist das Support-Team via E-Mail erreichbar?
  • Ist das Support-Team via Chat erreichbar (Ansprechpartner, trainierter Bot oder intelligenter KI-Bot)?
  • Wie ist das Support-Team erreichbar, nur unter der Woche zu Bürozeiten oder rund um die Uhr auch am Wochenende?
  • Welche Support-Sprachen unterstützt das Support-Team?
#8 Vertrag und Kosten
  • Wie teuer oder günstig ist der Einstiegstarif (kleinster Tarif)?
  • Wie viele Nutzer sind im Einstiegstarif enthalten?
  • Gibt es eine kostenlose Testphase? Wie lange können potenzielle Käufer testen?
  • Wie hoch fallen die Transaktionsgebühren für Kartenzahlung mindestens aus?
  • Wie viel kostet die technische Sicherheitseinrichtung (monatlich für Software-TSE, einmalig für Hardware-TSE)?
  • Wie hoch sind die voraussichtlichen Gesamtkosten pro Monat für den ausgewählten Tarif, abhängig von den Kartenzahlungsumsätzen pro Monat?

#3 So gehen wir während der Praxistests vor

Die Durchführung der Praxistests erfolgt in mehreren Phasen:

  1. Testszenario: Da wir uns Kassensysteme für unterschiedliche Branchen anschauen, haben wir im 1. Schritt Testszenarien für verschiedene Anwendungsfälle definiert:

    ​​Handel: Ladengeschäft mit Anbindung an einen Online-Shop und 2 Filialen
    Gastronomie: Café mit Selbstbedienungskonzept und To-Go-Geschäft
    Dienstleistung: Friseursalon mit Bedarf für eine Online-Terminbuchungsfunktion

    Anhand dieser Szenarien prüfen wir, wie gut sich die Kassensysteme für typische Anforderungen der jeweiligen Branche eignen und welche Funktionen sie entsprechend bieten.
     
  2. Anmeldung und Onboarding: Im 2. Schritt melden wir uns für die kostenlose Version bzw. Testphase an und sehen uns in der Kassensoftware um. Dabei prüfen wir die Menüführung, den Funktionsumfang und die Gestaltung der Benutzer- und Verkaufsoberfläche aus Sicht des Administrators und des Verkäufers.
     
  3. Systemeinrichtung: Um zu testen, wie gut die Produktverwaltung umgesetzt ist, legen wir Produkte an, ergänzen Bilder (falls möglich), definieren Preise und ggf. Artikelnummern. Außerdem testen wir, ob sich größere Artikelbestände mittels Massenimport einspielen lassen und ob der Anbieter dafür eine geeignete CSV- oder Excel-Vorlage bereitstellt.
     
  4. Test-Verkauf: Sofern das Kassensystem über eine Testkauf-Funktion verfügt, testen wir auch den Verkaufsprozess. Dazu gehört das Füllen des Warenkorbs, die Durchführung von Stornos bei einem falsch gebuchten Artikel und die Annahme der Bezahlung in Bar.

Darüber hinaus testen wir noch weitere Funktionen, die für den laufenden Betrieb relevant sind. Wir legen zum Beispiel Mitarbeiter an, testen die Bedienung aus Mitarbeitersicht und prüfen, welche Besonderheiten das System bietet.

#4 Wie unsere Testnote und Bestenliste entstehen

Für jede Vergleichskategorie legen wir eine maximal erreichbare Punktzahl fest. Je höher diese ausfällt, desto stärker fließt die Kategorie in die Gesamtbewertung ein.

Beispiel: In der Kategorie Vertrag und Kosten konnten Anbieter insgesamt 45 Punkte erreichen, in der Kategorie Kassen-Grundfunktionen dafür 55 Punkte. Der Grund: Ein niedriger Preis ist zwar vorteilhaft. Allerdings bringt der Preisvorteil wenig, wenn der Funktionsumfang nicht ausreicht.

Anschließend haben wir die zu erreichenden Punkte auf die einzelnen Testkriterien verteilt. Dabei erhielten entscheidungsrelevante Testkriterien mehr Punkte als Kriterien, die Betriebe im Alltag kaum vermissen würden.

Beispiel: Die Annahme von Kartenzahlungen via Girocard bekommt von uns 3 Punkte, da es sich hierbei um ein weit verbreitetes Zahlungsmittel handelt. Die Möglichkeit, auf Rechnung zu zahlen, ist zwar ein nettes Extra, zählt jedoch nicht zu den gängigen Zahlungsarten. Daher bekam dieses Kriterium von uns lediglich 1 Punkt.

Konnten wir während unserer Recherchen eine Funktion nicht finden oder die Benutzerfreundlichkeit nicht genügend einschätzen, bewerten wir das Kriterium mit 0 Punkten.

Anhand der erreichten Gesamtpunktzahl ermitteln wir anschließend die Testnote, woraus sich die Bestenliste ergibt.

Tipp

Eine schlechtere Note heißt nicht automatisch, dass das System nicht zum Betrieb passt. Jedes Unternehmen sollte zunächst seine eigenen Anforderungen definieren und anschließend das passende Kassensystem auswählen.

#5 Wie wir unsere Vergleiche aktuell halten

Da sich der Funktionsumfang eines Kassensystems, die Kosten für Software und Hardware sowie die rechtlichen Anforderungen an eine Kasse laufend ändern, aktualisieren wir unseren Kassensystem-Vergleich regelmäßig.

Bei der vollständigen Aktualisierung prüfen wir unter anderem:

  • Wie haben sich die Preise, Vertragslaufzeiten und Zusatzkosten (TSE, Transaktionsgebühren, Hardware-Kosten) geändert?
  • Welche Funktionen sind neu dazugekommen?
  • Erfüllen die Systeme des bestehenden Vergleichs noch unsere Anforderungen?
  • Welche neuen Module, Schnittstellen und anbindbare Hardware (z. B. SB-Kassen wie bei SumUp oder flour) sind jetzt verfügbar?
  • Gibt es neue Kassensysteme am Markt oder wollen vielversprechende Systeme in den Vergleich aufgenommen werden?

Zwischen Aktualisierungen prüfen wir einmal im Monat, ob sich Änderungen ergeben haben. Kommt es zu Preisänderungen oder neuen Funktionen, passen wir unsere Inhalte entsprechend an.

  | FAQ: Was wir zu Kassensystemen häufig gefragt werden

Was gibt es alles für Kassensysteme?

Offene Ladenkassen (Bargeldkassetten), Registrierkassen, Kassensoftwares (auch solche in ERP-Systemen oder Handwerkersoftwares) und elektronische Kassensysteme zählen zu den Kassensystemen. Solche sind unter anderem Kassen-Apps für Android und iOS, Kassensystem-Sets (bestehend aus Touch-Display, Kassenlade und Bondrucker), All-in-One-Kassensysteme (mit integriertem Kartenlesegerät, Bondrucker und häufig Kundendisplay) und Selbstbedienungsterminals; (sogenannte SB-Kassen) oder Kiosk-Systeme.

Ist eine elektronische Kasse Pflicht?

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand September 2026) gibt es in Deutschland noch keine Registrierkassenpflicht. Mit dem neuen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen soll sich das ab 2028 ändern. Dann müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 100.000 € ein elektronisches Kassensystem einführen. Weitere Informationen gibt es in unserem Blogartikel.

Wie viel kostet ein Kassensystem?

Ein Kassensystem kostet zwischen 0 € und mehreren hundert Euro pro Monat. Wie hoch die Kosten letztlich ausfallen, hängt von der Menge der benötigten Kassen, Einsatzorte bzw. Filialen und der Höhe der Transaktionsgebühren für Kartenzahlungen ab.

SumUp ist eines von wenigen Kassensystemen, das trotz vieler Funktionen ohne monatliche Grundgebühr genutzt werden kann. Es fällt jedoch eine Transaktionsgebühr von 1,39 % im kostenlosen Tarif an.

Weitere Kosten entstehen für die benötigte Hardware. Die Preise für Komplett-Sets, SB-Kassen, Kartenlesegeräte, Bondrucker und sonstiges Zubehör unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Der Preis für Komplett-Sets mit Kartenlesegerät, Bondrucker und Bargeldlage liegt bei zwischen 399 € (SumUp) bis mehrere tausend Euro einmalig.

Mobile All-in-One-Kassen mit integriertem Kartenleser und Bondrucker sind bereits ab 0 € zur Miete (z. B. bei Tillhub oder flatpay) oder ab 169 € zum Kauf (SumUp) erhältlich.

Welches Kassensystem für Kleinunternehmer?

Kleinunternehmer nutzen oft preiswerte Kassensysteme wie SumUp, flatpay oder Tillhub (POS Go). Da die Kassensysteme einfach zu bedienen sind und keine monatlichen Grundgebühren verursachen, fällt kleinen Betrieben der Einstieg besonders leicht. Hinweis: Für Kartenzahlungen fällt je Transaktion eine Gebühr von mindestens 0,99 % an.

Kleinunternehmer sollten jedoch darauf achten, dass das System zu den jeweiligen Anforderungen passt. Unser Kostenrechner unterstützt bei der passenden Wahl.

Ist die offene Ladenkasse 2026 noch erlaubt?

Ja, die offene Ladenkasse ist in 2026 noch erlaubt. Das Bundesministerium der Finanzen hat jedoch einen Referententwurf vorgelegt, der den Einsatz elektronischer Kassensysteme für Betriebe ab 100.000 € Jahresumsatz ab dem 1. Januar 2028 verpflichten soll.

  | Unser Fazit: Es gibt nicht DAS beste Kassensystem

Unser Vergleich der besten Kassensysteme zeigt: Es gibt kein Kassensystem am Markt, das alle Anforderungen verschiedenster Betriebe gleichermaßen abdecken kann.

Im Test zeigen die Systeme unterschiedliche Stärken. Diese sind uns besonders aufgefallen:

  • SumUp bietet viele Funktionen für Gastronomen und Dienstleister ab 0 € und ist daher für kleine Betriebe interessant
  • Tillhub ist ein Allrounder für verschiedene Branchen und bietet mit dem POS Go eine mobile Lösung
  • flour bietet Händlern mit eigenem Shop die passenden Schnittstellen zu Online-Marktplätzen
  • ready2order punktet mit einer einfachen Bedienung und deckt die wichtigsten Funktionen ab
  • POSSUM ist robust und eignet sich vor allem für den Einsatz in der Gastronomie, im Foodtruck und im Kiosk
  • ETRON unterstützt Händler, die sehr viele Artikel bequem verwalten möchten
  • flatpay bietet ein kostenloses Terminal und unterstützt vor allem kleine Händler und Cafés
  • SIDES hat sich auf anspruchsvolle Gastronomiebetriebe mit SB-Konzept und Lieferdienst spezialisiert

Bei der Auswahl des richtigen Kassensystems sollte der Fokus aber nicht nur auf den Funktionen oder Tarifpreisen liegen. Insbesondere die Transaktionsgebühren spielen eine große Rolle bei den monatlichen Gesamtkosten des Kassensystems.

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Autor: Diana Galkin
Expertin für Business-Software
Diana Galkin - Expertin für Business-Software bei Für-Gründer.de

Diana ist gelernte Verkäuferin im Einzelhandel und gründete nach ihrem BWL-Studium ein eigenes Unternehmen. Während dieser Zeit machte sie viele Gründungsfehler. Als Redakteurin und Software-Testerin bei Für-Gründer.de bewahrt sie Selbstständige vor teuren Fehlentscheidungen.