Shopsystem-Vergleich 2026: 14 Webshops im Praxistest
Mit einem Webshop-Baukasten erstellen Händler ihren eigenen Onlineshop selbst. Aber die Auswahl am Markt ist groß: Manche Lösungen sind ideal für Einsteiger mit kleinem Sortiment, andere eignen sich besser für komplexe B2B-Shops.
Wir haben 14 Shopsysteme verglichen und zeigen, welcher Webshop-Baukasten zu welchem Shop passt.
Luisa Gerber verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Websites und Digitales. Sie testet regelmäßig digitale Tools, erstellt praxisnahe Inhalte zu aktuellen Online-Trends und unterstützt Gründer sowie Selbstständige bei der Website-Erstellung und der Wahl passender Marketing-Tools im dynamischen KI-Umfeld.
Seit 2010 ist René als Gründer von Für-Gründer.de Teil der deutschen Gründerlandschaft. Seine Mission: Gründerinnen und Gründern praxisnahe Inhalte und echte Insights an die Hand zu geben. Das tut er als Chefredakteur, Podcast-Host, Webinar-Moderator und auf unserem YouTube-Kanal.
Er ist Interviewpartner in anderen Medien und verfasst Fachbeiträge zu Gründungsthemen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Das beste Shopsystem unseres Vergleichs ist Shopify (Note 1,3). Der Testsieger eignet sich für alle Shop-Projekte.
Die besten Shopsysteme für Dropshipping und Print-on-Demand sind Shopify (Note 1,3) und WIX (Note 1,5).
Die besten Shopsysteme für Kleinunternehmer sind Squarespace (Note 1,6) und IONOS (Note 1,7).
Die besten Shopsysteme für B2B-Händler (Business-to-Business) sind Gambio (Note 2,2) und Shopware (Note 3,0).
Die besten dauerhaft kostenlosen Shopsysteme sind Odoo (Note 2,0) und SumUp (Note 2,7).
| Testsieger: Die 3 besten Shopsysteme 2026
Die 3 besten Shopsysteme 2026 sind Shopify (Note 1,3), WIX (Note 1,5) und Squarespace (Note 1,6).
Testsieger: Shopify (Note 1,3)
✓ Stärke: Verkauf & Wachstum ✓ Ideal für: Skalierende Shops ✓ Kostenloser Test: 3 Tage ✓ Preis: ab 25 € pro Monat
Von insgesamt 14 Webshop-Baukästen erzielten die 3 Testsieger die besten Gesamtergebnisse aus dem Praxistest. Geprüft haben wir alle Shopsysteme mit Blick auf Preis, Bedienung, Kundenerlebnis, Absatzsteigerung, Datenschutz und weiteren Kriterien.
| Alle 14 Anbieter im Überblick
In der folgenden Tabelle zeigen wir, welche Funktionen die 14 Shopsysteme des Vergleichs bieten und wie sie im Vergleich abgeschnitten haben.
Die Noten aller Anbieter reichten von 1,3 bis 3,4.
Das Urteil der Redaktion je Anbieter im Überblick:
Shopify(Note 1,3): Anfängerfreundlich und für alle Shop-Arten geeignet
WIX(Note 1,5): Vielfältig anpassbar und ideal für B2C und Dropshipping
Squarespace(Note 1,6): Optimal für digitale Produkte, Events und Abos
IONOS(Note 1,7): Funktionsstarkes Shopsystem mit deutschem Server
Odoo(Note 2,0): Bestes kostenloses Shopsystem und preiswert bei Skalierung
Gambio(Note 2,2): Optimal für den Vertrieb über Marktplätze geeignet
Hostinger(Note 2,4): Starker KI-Einstieg, Schwächen bei lokalen Anpassungen
SumUp(Note 2,7): Starke Kombination aus Kasse (POS) und Onlineshop
Webnode(Note 2,8): Modern und unkompliziert, aber wenige Funktionen
STRATO(Note 2,9): Geringe Auswahl an Standard-Designs
Jimdo(Note 2,9): Einsteigerfreundlich, aber geringer Funktionsumfang
Shopware(Note 3,0): Hochpreisig und nicht für Einsteiger geeignet
Weebly(Note 3,4): Kostenloser Einstieg, aber starre Steuereinstellungen
Webador(Note 3,4): Sehr günstig, aber sehr wenige Funktionen
| Die Testergebnisse im Detail
Wir stellen nun unsere 3 Testsieger sowie die anderen Anbieter des Vergleichs im Detail vor.
Außerdem zeigen wir, welche Shopsysteme es noch auf dem Markt gibt und warum sie es nicht in unseren Vergleich geschafft haben.
#1 Testsieger Shopify (Note 1,3): Bestes Shopsystem für alle Anwendungsfälle
Shopify erzielte im Praxistest die Note 1,3 „sehr gut“ und ist somit Testsieger unseres Shopsystem-Vergleichs 2026.
Aufgrund seiner zahlreichen Funktionen eignet es sich für verschiedenste E-Commerce-Konzepte: Von B2B über den Vertrieb von handgemachten sowie digitalen Produkten bis hin zu Abo-Modellen und Dienstleistungen.
Praktisch ist, dass Shopify über ein eigenes Kassensystem verfügt, Shopify POS. Dadurch eignet es sich auch für Händler, die ihr Ladengeschäft um einen Onlineshop erweitern wollen.
Shopify bietet nicht nur viele Funktionen, es ist auch sehr einfach in der Bedienung. Der einzige Haken: Die Gestaltungsfreiheit hängt sehr vom gewählten Theme ab.
Luisa Bartsch
- Content Managerin
Welche Funktionen bietet der Shop-Baukasten von Shopify?
Das Shopsystem von Shopify bietet sehr viele Funktionen und unterstützt damit verschiedenste Anwendungsfälle.
Zu den wichtigsten Stärken zählen:
Große Theme-Auswahl: Rund 1.200 moderne Designvorlagen
Agentic Commerce: Verkauf über KI-Chats wie ChatGPT und Gemini
Social Commerce: Vertrieb über Instagram, TikTok, Reddit und Pinterest
Erweiterbar: Dank über 8.000 Apps ist der Funktionsumfang erweiterbar
Headless Commerce: Mit Shopify Hydrogen erstellen Händler eigene Storefronts
Welche Funktionen Shopify für die Shop-Gestaltung, Produktverwaltung, Marketing und Versandoptimierung bietet, zeigen wir nun im Detail.
Der Shop-Editor bietet je nach Theme unterschiedliche Möglichkeiten. Wer viele Anpassungen vornehmen will, kann mit Vibe-Coding dennoch viel erreichen.
So hat Shopify im Detail abgeschnitten
Einrichtung und Shopgestaltung
Was Shopify kann:
KI-Shop-, Website- und Produkttext-Generator
Rund 1.200 hochwertige Templates (24 kostenlose Themes), auch branchenspezifisch
Logo, Favicon, Farben, Navigation und Footer individuell anpassbar
Texte, Bilder, Videos, Kontaktformulare, Buttons und Sektionen mit verschiedenen Vorlagen für die Shop-Gestaltung
Startseite, Kategorieseiten, Produktseiten und unbegrenzte Unterseiten
Rechtliche Seiten und Vorlagen für Impressum, Datenschutz, AGB und Widerruf
Integriertes CMS für einen eigenen Blog
Teilen-Funktion für Shop-Besucher
Individuelles HTML sowie HTML- und CSS-Editor für Profis
Was Shopify nicht kann:
Kein klassischer Drag-and-Drop-Editor
Kunden können Produkte nicht direkt über Shopify bewerten, das lässt sich jedoch über Apps (Add-ons) abbilden
Verkaufsprozess und -kanäle
Shopify bietet folgende Funktionen, um Produkte und Services zu verwalten und zu vermarkten:
Unbegrenzte Anzahl physischer und digitaler Produkte (z. B. E-Books oder Designs)
Massenimport via CSV-Datei mit praktischer Formatvorlage
Anlage von Produktvarianten mit zeitsparender Bulk-Bearbeitung
Integrierte Lagerverwaltung mit Bestandstracker, Such- und Filterfunktion
Angabe von Verpackungseinheiten
Einrichtung verschiedener Zahlungsarten, z. B. Vorkasse, Ratenkauf, PayPal, Kreditkarte, Klarna, Amazon Pay und Stripe
Versand und Fullfillment
Shopify bietet für die Versandvorbereitung und -durchführung folgende Funktionen:
Berechnung von gewichts-, preis-, pauschal- und ziellandabhängiger Versandkosten
Schnittstellen zu DHL, DPD, Deutsche Post, Hermes, UPS, FedEx und GLS
Schnittstellen zu Printful und Printify für Print-on-Demand
Anbindung zu Dropshipping-Anbietern
Direkte Anbindung an Multichannel-Händler, zum Beispiel Amazon und eBay
Automatische Erstellung von Tracking-IDs
Marketing und Kundenbindung
Shopify bietet umfangreiche Möglichkeiten, um den Shop sowie einzelne Produkte zu vermarkten:
Sichtbarkeit durch SEO, etwa mittels Alt-Texten für Bilder, optimierter SERP-Snippets und URL-Strukturoptimierung
Sonderangebote und Rabatt-Codes für den Checkout
Social-Selling über Pinterest, Instagram, Facebook und TikTok
Newsletter und automatisierte E-Mail-Marketing-Kampagnen
Vorlagen für Newsletter und Werbemails
Automatisierte E-Mails bei abgebrochenem Warenkorb
Schnittstellen zu CleverReach, Mailchimp, GetResponse, Klaviyo, Brevo und MailerLite
Darüber hinaus ermöglicht es Shopify, Kunden individuell zu segmentieren. Beispielsweise nach Land, Umsatz oder nach Bestellstatus und -häufigkeit.
Buchhaltung und Auswertung
Shopify ist keine vollständige Buchhaltungssoftware, unterstützt Shop-Betreiber jedoch mit relevanten Buchhaltungsfunktionen:
Umsatzsteuer-Ausweis im Checkout
Automatische Steuerberechnung nach Region und Land
Steuerüberschreibungen und Steuerbefreiungen für Sonderfälle
Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen
EU-Steuereinstellungen mit USt-IdNr. und Steuerregistrierungen
Rechnungen mit Mehrwertsteuer für EU- und UK-Shops
Steuerberichte mit Bruttoumsatz, Nettoumsatz, Steuern, Rückgaben und Versandgebühren
Umsatzberichte nach Gesamtumsatz, Land, Kunden, Produktkategorie und einzelnen Produkten
POS-Umsätze für stationären Handel
Besucher-, Sitzungs- und Conversion-Rate-Auswertungen
Individuell anpassbare Berichte und Dashboards
Wie benutzerfreundlich ist das Shopsystem von Shopify?
Der Webshop-Baukasten von Shopify punktet mit einer sehr übersichtlichen Menüführung und modernem Design.
Der Shop-Editor ist einfach in der Anwendung und für Profis gibt es zusätzlich die Möglichkeit, via CSS und HTML individuelle Anpassungen vorzunehmen.
Einen bequemen Drag-and-Drop-Editor wie bei den Shopsystemen von WIX, Squarespace oder IONOS gibt es allerdings nicht.
Wie viel kostet Shopify?
Shopify bietet 4 verschiedene Tarife zwischen 25 und über 2000 Euro pro Monat für unterschiedliche Zielgruppen an. Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede und Kosten der Tarife bei jährlicher und monatlicher Zahlung.
Tarif
Zielgruppe
Preis bei monatlicher Zahlung
Preis bei jährlicher Zahlung
Wesentliche Unterschiede
Basic
Solo-Selbständige
36 €
25 €
1 Admin, 10 Inventarstandorte, Transaktionsgebühr ab 1,5 %
Grow
Kleine Teams
105 €
66 €
5 Mitarbeiterkonten, Transaktionsgebühr ab 1,3 %
Advanced
Größere Teams
384 €
289 €
15 Mitarbeiterkonten, Transaktionsgebühr ab 1,2 %
Plus
Sehr große Teams mit hohem Individualisierungsbedarf
Ab 2.100 € pro Monat
Unbegrenzt viele Mitbearbeiter, 200 Inventarstandorte, individuelle Transaktionsgebühr für alle Zahlungen, bis zu 25 Headless-Storefronts
Shop-Betreiber können Shopify 3 Tage in vollem Umfang testen. Wer mehr Zeit braucht, kann die Testphase für 1 € pro Monat um 3 Monate verlängern.
#2 WIX (Note 1,5): Bestes Shopsystem für Kreative und Dienstleister
WIX erzielte im Praxistest die Note 1,5 „gut“ und sichert sich Platz 2 unseres Shopsystem-Vergleichs. Uns haben vor allem die einfache Shopeinrichtung und der große Funktionsumfang überzeugt.
Pluspunkte sammelte der Anbieter aufgrund seiner übersichtlichen und detaillierten Verwaltung von Produkten und Bestellungen sowie seines integrierten E-Mail-Marketings.
Ich finde praktisch, dass man gleichzeitig Infos für diverse Produkte anpassen kann. Gerade bei Pflichtangaben wie Sicherheitshinweisen und Co. eine große Zeitersparnis!
Luisa Bartsch
- Content Managerin
Welche Funktionen bietet der Shop-Baukasten von WIX?
WIX setzt beim Shopsystem vor allem auf einfache Einrichtung, große Designfreiheit und viele Funktionen, die in einer modernen Benutzeroberfläche zusammenlaufen.
Mit seinem Webshop- und Homepage-Baukasten richtet sich WIX vor allem an Kreative, Dienstleister und Veranstalter, die ohne Programmierkenntnisse einen optisch ansprechenden Shop erstellen wollen.
Zu den wichtigsten Stärken zählen:
Designauswahl: Über 2.000 moderne, branchenspezifische Templates
KI-gestützter Aufbau: KI-Generator für Shop, Website, Texte und Seiten
Flexibler Editor: Bequemer Drag-and-Drop-Editor mit vielen Anpassungen
Kundenkommunikation: Zentrale Steuerung von Kundenanfragen aller Art
Auswertungen: Analysen zu Umsatz, Traffic, Besucherverhalten und Marketing
Im Folgenden zeigen wir, wie WIX die einzelnen Bereiche von Shopgestaltung über Verkauf bis Auswertung abdeckt.
Der Shop-Editor von WIX besticht mit einem sehr einfachen Drag-and-Drop-Editor.
So hat WIX im Detail abgeschnitten
Einrichtung und Shopgestaltung
Was WIX kann:
Hosting und Domain inklusive
Über 2.000 moderne, branchenspezifische Templates
Drag-and-Drop-Editor mit Hilfslinien
Viele Anpassungsmöglichkeiten
KI-Unterstützung für Texte, Abschnitte, Seiten, Bilder und Produkte
WIX-Erweiterungen für Buchungen, Chat, Formulare und Mitgliederbereich
Drittanbieter-Apps für Print-on-Demand, Marketing und Design
Unbegrenzt viele Unterseiten
Bis zu 50.000 Produkte im Tarif Grow
Produktdarstellung mit Pflichtangaben für den deutschen Markt
Testimonials integrierbar
Produktbewertungen durch Nutzer möglich
Corporate Design mit eigenen Bildern, Farben und Schriften umsetzbar
Was WIX nicht kann:
E-Mail-Adresse nicht inklusive, Integration über Google möglich
Verkaufsprozess und -kanäle
Was WIX kann:
Diverse Produktarten vertreiben inklusive Abos
Produktvarianten mit zusätzlichen Bildern und Videos verknüpfen
Übersichtliche Produktverwaltung mit Ansichten nach Kategorien, Bestand, Produkten, Varianten und Dropshipping-Produkten
Aussagekräftige Bestands- und Produktübersichten
Suchfunktion zum gezielten Finden von Produkten
Filterfunktion für eine schnellere Produktsuche
Was WIX nicht kann:
Keine unbegrenzte Produktanzahl
Keine Staffelpreise
Kein Mindestbestellwert auswählbar
Versand und Fullfillment
Was WIX kann:
Lieferprofile für verschiedene Artikelgruppen anlegen
Versandkosten je Artikelgruppierung festlegen
Zielländer je Lieferprofil definieren
Versandregeln übersichtlich verwalten
Was WIX nicht kann:
Versand nicht nativ integriert
Versandetiketten nicht direkt über WIX erstellbar
Marketing und Kundenbindung
Was WIX kann:
Diverse Segment-Vorlagen für Kundengruppen nutzen
Shop-Besuchern eine Chat-Funktion zur Verfügung stellen
Social Selling über Pinterest, Instagram, Facebook und TikTok
Integriertes E-Mail-Marketing nutzen
Vorlagen für Kampagnen und Werbemails verwenden
Separate Übersichten für Angebote und Rabatte im Dashboard
KI-Vorschläge für unternehmensspezifische Sonderangebote
Buchhaltung und Auswertung
Was WIX kann:
Rechnungsinhalte individuell gestalten
Rechnungserstellung angenehm vereinfacht machen durch Auswahloptionen
Vielfältige Auswertungen im Dashboard
Shop-Performance überblicken
Besucherverhalten nachvollziehen
Marketing-Auswertungen einsehen
Was WIX nicht kann:
Rechnungsnummern anpassen
Kein DATEV-Export
Keine Buchhaltungssoftware-Schnittstelle
Wie benutzerfreundlich ist das Shopsystem von WIX?
Die Einrichtung des Onlineshops samt Produktkatalog geht mit WIX schnell und einfach.
Anfänger kommen hier ebenso zu einem optisch ansprechenden Ergebnis wie jene, die besondere Design- oder Funktionsansprüche an ihren Onlineshop stellen.
Wer dennoch Unterstützung bei der Einrichtung benötigt, kann auf ein umfangreiches Hilfecenter, Video-Tutorials und die WIX-Community zugreifen.
Wie viel kostet WIX?
Die kostenpflichtigen E-Commerce-Tarife von WIX starten mit dem Tarif Core ab 29,75 € pro Monat (inkl. MwSt). Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Tarif, der mit WIX-Werbung und eingeschränkten Funktionen einhergeht.
Welche Tarife WIX bietet, zeigt die nachstehende Tabelle.
*bei jährlicher Laufzeit; die Preise sind inklusive MwSt.
Alle Pakete beinhalten eine eigene Domain, deutschsprachigen Support und eine 14-Tage-Geld-zurück-Garantie. Eine unverbindliche Testphase gibt es jedoch nicht.
#3 Squarespace (Note 1,6): Bestes Shopsystem für digitale Produkte und Abos
Squarespace landet mit der Note 1,6 „gut“ auf Platz 3 des Vergleichs und liegt damit dicht hinter WIX. Das Shopsystem eignet sich sowohl für physische als auch für digitale Produkte und den Verkauf von Mitgliedschaften bzw. Abonnements.
Ob Service-Paket, Downloadable oder Event – mit Squarespace lässt sich alles verkaufen. Und dank der sehr einfachen Bedienung geht die Einrichtung auch noch schnell von der Hand.
Luisa Bartsch
- Content Managerin
Welche Funktionen bietet der Shop-Baukasten von Squarespace?
Squarespace ist besonders stark, wenn es um die Darstellung des eigenen Portfolios geht. Etwa als Coach bzw. Berater, Designer, Fotograf oder Veranstalter.
Darüber hinaus bietet Squarespace die Möglichkeit, Abonnements und digitale Produkte in Szene zu setzen.
Zu den wichtigsten Stärken zählen:
Kurse & On-Demand-Videos: Mit Squarespace Kurse an Mitglieder verkaufen
Terminbuchung: Über das Add-on Acuity Scheduling Termine verwalten
E-Mail-Marketing: Individuelle Kampagnen und moderne Newsletter
Spenden: Squarespace unterstützt einmalige und wiederkehrende Spenden
Sichtbarkeit durch SEO: Squarespace verfügt über zahlreiche KI-SEO-Tools
Nun zeigen wir im Detail, welche Funktionen Squarespace für die Shop-Erstellung, Produktversand und Co. bietet.
Squarespace unterstützt verschiedene Produkt-Typen, von physischen Produkten über digitale Services bis hin zu Abonnements.
So hat Squarespace im Detail abgeschnitten
Einrichtung und Shopgestaltung
Was Squarespace kann:
196 moderne Shop- und Website-Templates für verschiedene Branchen
Hosting, individuelle Domain und SSL-Zertifikat inklusive
Unbegrenzt viele Landingpages und Unterseiten
Bequemer Drag-and-Drop-Editor
Zeitsparendes zentrales Design-Kit, das sich auf alle Unterseiten vererbt
Automatische Erstellung von Tracking-IDs für Sendungsverfolgung
Versanddienstleister-Schnittstellen zu DHL, DPD, Hermes, UPS und FedEx
Printful-Schnittstelle für Print-on-Demand-Shops
Was Squarespace nicht kann:
Preisabhängige Versandkosten berechnen
Keine Anbindung an Multichannel-Portale (z. B. Afterbuy)
Marketing und Kundenbindung
Was Squarespace kann:
Individuelle Kontaktformulare und Newsletter-Banner
Sonderangebote (Streichpreise) und Rabatt-Codes für den Checkout
Social-Selling über Pinterest, Instagram und Facebook
Vorlagen für Newsletter und E-Mail-Marketing-Kampagnen, z. B. bei abgebrochenem Warenkorb
Pop-Ups für Rabatte und Newsletter-Anmeldungen
Was Squarespace nicht kann:
Chatfunktion für Kunden
Dringlichkeits-Countdown für Angebote
Buchhaltung und Auswertung
Was Squarespace kann:
Ausweis der Umsatzsteuer im Checkout und im Beleg
Unterschiedliche Steuersätze je Produkt
Unterschiedliche Steuersätze für verschiedene Zielländer
Angabe von Netto- und Bruttopreisen
Berichte über Shop-Besucher
Gesamtumsatzberichte sowie Umsatzberichte nach Land und Produkt
Anzeige der Conversion-Rate
Was Squarespace nicht kann:
POS-Umsätze für den Einzelhandel anzeigen
DATEV-Export
Individuelle Berichte generieren
Squarespace bietet sehr begrenzte Funktionen für die Buchhaltung, dafür jedoch eine Schnittstelle zu Xero.
Wie benutzerfreundlich ist Squarespace?
Squarespace zählt zu den benutzerfreundlichsten Shopsystemen des Vergleichs. Selbst ungeübte Anwender können in wenigen Stunden einen modernen und ansprechenden Onlineshop erstellen.
Auch der Drag-and-Drop-Editor funktionierte zuverlässig. Elemente rasteten exakt dort ein, wo sie sollten.
Wie viel kostet Squarespace?
Squarespace kostet je nach Tarif und Zahlungsintervall zwischen 12 € und 79 € pro Monat. Damit ist es im Schnitt günstiger als der Testsieger, bietet aber auch nicht so viele Funktionen.
Auf die Bewertung hat sich die Höhe der Transaktionsgebühren negativ ausgewirkt. Denn für digitale Produkte und Mitgliedschaften verlangt Squarespace bis zu 7 %. Ab dem Plus-Tarif sinkt die Gebühr dafür auf 1 %.
Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede der Tarife und wie viel Squarespace bei monatlicher und jährlicher Zahlung jeweils kostet.
Tarif
Zielgruppe
Preis bei monatlicher Zahlung
Preis bei jährlicher Zahlung
Wesentliche Unterschiede
Basic
Sehr kleine Shops
17 €
12 €
2 Bearbeiter, kein benutzerdefinierter Code, kein Zugriff auf Erweiterungen, 30 Minuten Video-Speicher, Transaktionsgebühr ab 2 %
Core
Wachsende Shops
24 €
18 €
Unbegrenzt viele Bearbeiter, Benutzerdefinierter Code, alle Erweiterungen, 5 Stunden Video-Speicher
Plus
Kursanbieter mit hohem Video-Volumen
42 €
32 €
50 Stunden Video-Speicher, Transaktionsgebühr ab 1 %
Advanced
Kurs-Geber mit sehr hohem Video-Volumen
79 €
69 €
Unbegrenzter Video-Speicher, Transaktionsgebühr ab 0 % (digitale Produkte und Spenden, 1,5 % für Kartenzahlungen)
Squarespace bietet eine kostenlose Testversion von 14 Tagen, die bei Bedarf um 6 Tage verlängerbar ist.
IONOS(Note 1,7) bietet als deutscher Anbieter für diverse Services rund um den Online-Auftritt auch ein modernes und verlässliches Shopsystem an.
IONOS bietet (unter anderem) folgende Funktionen:
Integriertes Hosting, SSL-Zertifikat und individuelle Domain
Eigene E-Mail-Adresse mit Postfach
Logo, Favicon, Farben und responsives Design
Blog, Terminbuchung, Teilen-Funktion und Mehrsprachigkeit
Startseite, Kategorieseiten, Produktseiten und unbegrenzte Unterseiten
Vorlagen für Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung
Hochwertige, branchenspezifische Shop-Templates
KI-Website-, KI-Shop-, KI-Landingpage-, KI-Bild- und KI-SEO-Assistent
Physische und digitale Produkte sowie Produktvarianten
Bis zu 10.000 Produkte im getesteten Tarif
Eigene Lagerverwaltung mit CSV-Import
Grundpreise, Bruttopreise, Nettopreise und Staffelpreise
Mindestbestellwert, Verpackungseinheiten und MwSt.-/Versandkosten-Hinweis
Bestellübersicht, Bestellverwaltung und automatische Bestellbestätigung
Zahlungsarten wie Vorkasse, SEPA-Lastschrift, Ratenkauf, PayPal, Kreditkarte, Klarna und Stripe
Gewichts-, preis-, pauschal- und ziellandabhängige Versandkosten
Schnittstellen zu DHL und GLS
SEO-Funktionen für Alt-Texte und anpassbare URL-Struktur
Sonderangebote, Rabattcodes und E-Mails bei abgebrochenem Warenkorb
Social-Selling über Instagram, Facebook und TikTok
Umsatzsteuer-Ausweis, unterschiedliche Steuersätze und Kleinunternehmerregelung mit Vordruck
Lexware-Integration und individuelle Berichte
Telefon-Support, persönlicher Ansprechpartner, 24/7-Hotline, Helpcenter und Video-Tutorials
Praktisch: IONOS bietet einen kostenpflichtigen Abmahnschutz als Add-on, wodurch die Richtigkeit aller rechtlichen Angaben im Shop sichergestellt werden kann.
Wie viel kostet IONOS?
IONOS kostet je nach Tarif zwischen 23 € und 92 € pro Monat.
Platz 5: Odoo
Odoo (Note 2,0) ist ein ERP-System, das Apps für nahezu alle Anwendungsbereiche bietet, darunter auch eine Lösung für Website und Online-Shop.
Odoo bietet (unter anderem) folgende Funktionen:
Onlineshop mit integriertem Website-Builder
Verkauf physischer Produkte, digitaler Produkte und Dienstleistungen
Produktvarianten, Abo-Verkauf und Cross-Selling
Unbegrenzte Produktanzahl
Integrierte Lagerverwaltung und Warenwirtschaft
Artikelimport per CSV
Such- und Filterfunktionen in der Lagerverwaltung
Grundpreise, Bruttopreise und Nettopreise
Bestellübersicht, Bestellverwaltung und automatische Bestellbestätigung
PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift und Amazon Pay
Gewichts-, preis- und pauschalabhängige Versandkosten
Schnittstellen zu DHL, UPS und FedEx
Besucher-, Umsatz- und Conversion-Auswertungen
Auswertungen nach Gesamtumsatz, Umsatz nach Land, Produktkategorie und Produkt sowie individuelle Berichte
Chat-Funktion, Kontaktformular und Kundenportal
Integrierte Anbindung an CRM, Lager, Verkauf, Rechnungen und weitere Odoo-Apps
Wie viel kostet Odoo?
Wer lediglich eine Website mit verknüpftem Online-Shop erstellen möchte, kann Odoo völlig kostenfrei nutzen. Wer weitere Apps nutzen möchte, etwa für das E-Mail-Marketing, POS oder sonstige Add-ons, zahlt bei Odoo höchstens 40 € pro Monat.
Platz 6: Gambio
Gambio (Note 2,2) ist ein deutsches Shopsystem für professionelle Onlinehändler, besonders für mittelständische Händler im DACH-Markt. Es ist stärker auf klassischen Onlinehandel, deutsche Anforderungen, B2B-/B2C-Preislogiken und rechtssichere Shop-Prozesse ausgelegt als auf besonders einfache oder moderne Website-Gestaltung.
Versanddienstleister-Schnittstellen zu DHL, DPD, Hermes, UPS und FedEx
Multichannel-Schnittstellen
Newsletter-Funktion und CleverReach-Anbindung
Individuelles Rechnungsdesign und eigene Nummernkreise
Kleinunternehmerregelung, Umsatzsteuer-Ausweis und steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen
Wie viel kostet Gambio?
Gambio kostet mindestens 29 € pro Monat bei jährlicher Vorauszahlung und 33 € bei flexibler monatlicher Zahlung. Vorteilhaft sind die geringen Transaktionsgebühren zwischen 0,1 % (teuerster Tarif) und 1,5 % (kleinster Tarif).
Platz 7: Hostinger
Hostinger(Note 2,4) ermöglicht durch den KI-Shopgenerator Kodee eine sehr schnelle Shop-Erstellung. Der Shop ist insgesamt aber nur geringfügig anpassbar.
Das Shopsystem von SumUp ist kostenlos, wenn man sich für den Tarif „Umsatzbasiertes Zahlen“ entscheidet. Dann zahlen Shopbetreiber eine Transaktionsgebühr in Höhe von 1,39 % für alle Zahlungen im Shop.
Im Tarif „Zahlungen Plus“ verlangt SumUp nur noch 0,79 %, allerdings fallen monatlich 19 € Grundgebühren an.
Platz 9: Webnode
Webnode(Note 2,8) bietet ein einfaches und preiswertes Shopsystem für kleine Projekte.
Layouts, Bilder, Texte, Videos, Farben und Buttons
Individuell anpassbares Navigationsmenü und Footer
KI-Landingpage-Generator und KI-SEO-Assistent
Physische Produkte und Dienstleistungen verkaufbar
Produktvarianten und unbegrenzte Produktanzahl
Artikelimport per CSV
Grundpreise, Bruttopreise und Nettopreise
Produkte als ausverkauft oder nicht verfügbar kennzeichnen
Bestellübersicht, Bestellverwaltung und Bestellbestätigung per E-Mail
Zahlung via Vorkasse, PayPal, Klarna und Stripe
Gewichts-, preis- und pauschalabhängige Versandkosten
Tracking-IDs für Sendungsverfolgung
Versanddienstleister-Schnittstellen zu DHL, DPD, Hermes, UPS und GLS
Kontaktformular
Alt-Texte für Bilder
Sonderangebote und Rabattcodes
Social-Selling über Facebook
Umsatzsteuer-Ausweis und unterschiedliche Steuersätze
Billdu-Schnittstelle für Buchhaltung
Besucher-, Gesamtumsatz- und Produktumsatzberichte
Mitgliederregistrierung und Verwaltung
Wie viel kostet Webnode?
Webnode gibt es in den Ausführungen „Limited“, „Mini“, „Standard“ und „Profi“. Die Online-Shop-Funktion gibt es jedoch erst ab dem Tarif „Standard“ für mindestens 9,90 € bei jährlicher Zahlung.
Platz 10: STRATO
STRATO (Note 2,9) richtet sich mit seinem Shopsystem an kleine bis mittlere Shop-Konzepte und Dienstleister, die über ihre Website Terminbuchungen anbieten wollen.
Individuelles HTML sowie HTML- und CSS-Editor für Profis
20 moderne Shop-Vorlagen bzw. Themes
Printful-Schnittstelle für Print-on-Demand
Kontaktformular
SEO-Funktionen für Alt-Texte und SERP-Snippets
Social-Selling über Instagram, Facebook und TikTok
Mailchimp-Schnittstelle für Newsletter-Marketing
Wie viel kostet STRATO?
STRATO kostet je nach Tarif und Zahlungsintervall zwischen 15 € und 89 € pro Monat. Wer sich für das Jahres-Abonnement entscheidet, bekommt den Tarif Plus für 1 € für 12 Monate, danach kostet der Tarif 30 € pro Monat.
Bei jedem Tarif fällt eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 15 € (einmalig) an.
Platz 11: Jimdo
Jimdo (Note 2,9) bietet ein einfaches und rechtskonformes Shopsystem für kleine Projekte auf dem deutschen Markt.
Jimdo bietet (unter anderem) folgende Funktionen:
Kostenloser Start möglich
KI-Website-Erstellung mit konkreten Abfragen durch den KI Companion
Erläuterungen zum Website-Aufbau für Anfänger
Ein- und Ausblenden von Elementen statt klassischem Drag-and-Drop-Editor
Layout-Vorschläge für verschiedene Website-Abschnitte
Direkte Anpassung der Layouts an den Website-Entwurf
KI-Unterstützung per Chat
Tipps zu Online-Auftritt und Shop
Umsetzung von KI-Vorschlägen per One-Klick im Chat
Voreingestellter Widerrufsbutton mit hinterlegter Funktion
Kostenpflichtiger Rechtstexte-Manager
Physische Produkte und Dienstleistungen verkaufbar
Produktlimit von 100 Produkten
Angabe von Grundpreisen möglich
Spannend: Jimdo bietet als einziger Anbieter im Vergleich einen fertigen Widerrufsbutton samt hinterlegter Funktionsweise an.
Wie viel kostet Jimdo?
Das Shopsystem von Jimdo gibt es in 3 Tarifen für zwischen 20 € und 50 € pro Monat.
Platz 12: Shopware
Shopware 6 (Note 3,0) ist ein Open-Source-Shopsystem, das sich speziell an umfangreiche B2B-Shops richtet. Mit dem Shopsystem lassen sich aber auch aufwändige B2C-Projekte umsetzen.
API-first-Ansatz und offene Commerce-Infrastruktur
Headless-Commerce und individuelle Frontends möglich
Produkt-, Kategorie- und Bestellverwaltung
Mehrere Verkaufskanäle und internationale Märkte
Rule Builder für individuelle Geschäftsregeln
Flow Builder für No-Code-Automatisierung
CMS- und Erlebniswelten für Content-Commerce
B2B Components für komplexe B2B-Shops
Digital Sales Rooms für beratungsintensive Verkäufe
Abonnement-Funktionen für wiederkehrende Verkäufe
KI-Funktionen mit Shopware Intelligence und Copilot
Erweiterungen über Apps, Plugins und Partner-Ökosystem
Die Einrichtung im Praxistest war für uns sehr zeitaufwändig. Wir mussten uns mehrere Video-Tutorials ansehen und konnten innerhalb eines Tages dennoch keinen vorzeigefähigen Shop erstellen.
Wie viel kostet Shopware?
Shopware 6 ist in der Open-Source-Version (Community Edition) kostenlos. Nutzer müssen sich dabei jedoch selbst um das Hosting und die Installation kümmern. Support gibt es lediglich durch die Community.
In den Bezahltarifen (Rise, Evolve und Individuell) kostet Shopware mindestens 600 € pro Monat, das Hosting wird vom Anbieter übernommen.
Platz 13: Weebly
Weebly(Note 3,4) ist ein einfaches Shopsystem mit kostenlosem Start, das sich eher für kleinere Online-Shops und einfache Website-Projekte eignet. Die Nutzung wirkt teils uneinheitlich, da die Oberfläche zwischen Deutsch und Englisch wechselt und die Nutzbarkeit für den deutschen Markt erfordert manuelle Anpassungen.
Einrichtung von Zahlungen via PayPal, Klarna, Überweisung oder Vorkasse
Automatische Erstellung von Tracking-IDs für die Sendungsverfolgung
Versand via DPD, Deutsche Post, DHL, GLS und UPS
Wie viel kostet Webador?
Wer einen Shop mit Webador erstellen will, sollte mit mindestens 5 € pro Monat im 1. Jahr rechnen, danach kostet der Onlineshop zwischen 10 € und 24 € pro Monat.
Hinweis: Die Domain ist im 1. Jahr kostenlos in jedem Tarif enthalten, danach kostet sie 20 € pro Monat.
Eine kostenlose Testversion gibt es leider nicht.
Welche Anbieter haben es nicht in den Vergleich geschafft?
Folgende Systeme sind unseren Mindestanforderungen für den Vergleich der besten Shopsysteme nicht gerecht geworden:
JTL-Shop: Dieses System richtet sich primär an etablierte Onlinehändler mit komplexen Lagerprozessen, da es für den Betrieb zwingend die Einrichtung und Pflege einer separaten, hochkomplexen Warenwirtschaft (JTL-Wawi) erfordert.
Adobe Commerce SaaS: Das Open-Source-Shopsystem ermöglicht keinen kostenlosen Test und geht zudem nicht transparent mit seiner Preisgestaltung um.
PrestaShop: Das Shopsystem wirkt vielversprechend, leider bietet es keine offizielle deutschsprachige Vertriebs- und Supportstruktur mehr an. Zudem bezweifeln wir, ob es den rechtlichen Anforderungen des deutschen Marktes entspricht.
WooCommerce: WooCommerce lässt sich nur in Verbindung mit WordPress effektiv nutzen. Da es sich um keine eigenständige SaaS-Lösung handelt, konnten wir das Shopsystem kaum mit anderen Shop-Baukästen vergleichen.
In unseren Vergleich haben wir nur Anbieter aufgenommen, die
Der deutschen Rechtslage hinsichtlich DSGVO, Kennzeichnungspflicht und Co. entsprechen.
Anfängerfreundlich sind, bei Bedarf aber auch Profi-Funktionen mitbringen.
Das Aufsetzen und Pflegen eines Onlineshops ohne teure Agentur ermöglichen.
Transparent mit ihren Preisen und Vertragsbedingungen umgehen.
| So haben wir Shopsysteme getestet
Für den Shopsystem-Vergleich 2026 haben wir 14 Systeme auf 215 Vergleichskriterien geprüft. Jedes Kriterium erhielt eine Punktzahl, die jeder Anbieter bei Erfüllung des Kriteriums erreichen konnte.
Abhängig davon, wie relevant ein Kriterium für den Nutzer ist, fiel die Punktzahl höher oder niedriger aus.
Diese Kriterien haben wir in 8 Hauptkategorien unterteilt und die Punkte je Kriterium addiert. So bekam jede Hauptkategorie eine festgelegte Gewichtung:
Vertrag und Kosten: 60 Punkte
Shopeinrichtung und Setup: 100 Punkte
Verkaufsprozess und -kanäle: 95 Punkte
Marketing & Kundenbindung: 60 Punkte
Buchhaltung und Auswertung: 60 Punkte
Service & Support: 60 Punkte
Sicherheit und Datenschutz: 60 Punkte
Benutzerfreundlichkeit: 85 Punkte
Nachfolgend zeigen wir einen Auszug aus unseren Testkriterien je Hauptkategorie.
#1 Vertrag und Kosten
Wie hoch sind die monatlichen Kosten?
Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?
Gibt es kostenpflichtige Add-Ons?
Welche Zahlungsmethoden gibt es?
Wird eine Transaktionsgebühr erhoben und in welcher Höhe?
#2 Shopeinrichtung und Setup
Sind Hosting, Domain und Email inklusive?
Gibt es alle notwendigen Shop-Basisseiten?
Sind Branding & Corporate Design möglich?
Wie umfangreich sind die Anpassungsmöglichkeiten im Editor?
Wie KI-gestützt ist die Shop-Erstellung?
#3 Verkaufsprozess & Kanäle
Welche Arten von Produkten sind verwaltbar?
Gibt es Produkt-Limits?
Wie sind Bestell- und Lagerverwaltung gestaltet?
Entsprechen Produktseiten den rechtlichen Anforderungen?
Gibt es eine Schnittstelle zu Versanddienstleistern?
#4 Marketing & Kundenbindung
Gibt es vordefinierte Kundengruppen?
Wie anpassbar ist die Shop-SEO?
Sind Rabatte und Sonderangebote umsetzbar?
Gibt es Social-Selling-Schnittstellen?
Wie wird das E-Mail-Marketing unterstützt?
#5 Buchhaltung & Auswertung
Sind Rechnungen anpassbar?
Sind alle Pflichtangaben auf den Rechnungen ausgewiesen?
Gibt es Export-Funktionen?
Wie detailliert sind die Umsatzanalysen?
Sind individuelle Berichte möglich?
#6 Support & Service
Welche Support-Kanäle gibt es?
Wie sind die Service-Zeiten?
Gibt es deutschsprachigen Support?
Welche weiteren Support-Services gibt es?
#7 Sicherheit und Datenschutz
Sind Vorlagen für Rechtsseiten vorhanden?
Gibt es einen einstellbaren Cookie-Banner?
Werden geltende Anforderungen erfüllt?
Sind die Server in Deutschland bzw. der EU?
Gibt es Backups?
#8 Benutzerfreundlichkeit
Wie schnell und einfach ist die Einrichtung?
Ist das Shopsystem anfängerfreundlich?
Wie intuitiv nutzbar ist die Benutzeroberfläche?
Wie schneiden die Anbieter auf Bewertungsplattformen ab?
Wie wird der Shopsystem-Vergleich erstellt?
Der Shopsystem-Vergleich 2026 erfolgt in 3 Phasen: Konzeption, Praxistest, Auswertung.
Konzeption: Zunächst haben wir recherchiert, welche Funktionen ein Shopsystem enthalten muss und welche nützliche Kann-Kriterien für Gründer und Selbstständige sind.
Praxistest: Im 2. Schritt haben wir uns ein Testszenario überlegt (Print-on-Demand-Produkte von Für-Gründer.de online verkaufen) und jedes System anhand eines standardisierten Vorgehens getestet.
Auswertung: Jedes System wurde geprüft, ob es die erforderlichen Kriterien erfüllt. Zudem haben wir die Benutzerfreundlichkeit eingestuft und auch Bewertungen aus anderen Portalen einbezogen.
Arbeitsaufwand: Der Vergleich der besten Shopsysteme erforderte 211 Arbeitsstunden. Der Aufwand spiegelt unsere Sorgfalt während der Praxistests und der Analyse wider.
Die Allgemeine Produktsicherheitsverordnung (englisch: General Product Safety Regulation) ist eine EU-weite Pflicht für Onlinehändler, die sicherstellt, dass nur sichere Produkte verkauft werden, indem Herstellerdaten, Warnhinweise und Sicherheitsinformationen direkt im Onlineshop für den Kunden sichtbar angegeben werden müssen.
Digitale Barrierefreiheit
Die barrierefreie Gestaltung eines Onlineshops (z. B. durch lesbare Kontraste oder Tastaturbedienung) ermöglicht Menschen mit Einschränkungen die problemlose Nutzung und ist für viele Unternehmen nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gesetzlich verpflichtend.
API (Schnittstelle)
Eine Programmierschnittstelle sorgt dafür, dass zwei Programme automatisch miteinander arbeiten können. Beispiel: Wenn ein Kunde im Onlineshop bestellt, kann die Schnittstelle Bestelldaten direkt an DHL übergeben. Dort wird dann automatisch ein Versandlabel erstellt, ohne dass die Kundenadresse manuell eingegeben werden muss.
Multichannel
Eine Verkaufsstrategie, bei der Händler ihre Produkte gleichzeitig über mehrere verschiedene Kanäle anbieten, beispielsweise parallel im eigenen Onlineshop, auf Marktplätzen wie Amazon und im stationären Ladengeschäft.
Headless Commerce
Eine moderne Bauweise von Shopsystemen, bei der das sichtbare Design des Shops (das Frontend) und die technische Datenverwaltung im Hintergrund (das Backend) strikt voneinander getrennt sind. Beide Seiten sind nur über eine digitale Brücke (API) miteinander verbunden. Dies bietet Profis maximale Freiheit, ist für Gründer in der Regel zu komplex.
Open Source
Software-Bauweise, bei der der gesamte Programmiercode des Shopsystems frei zugänglich, kostenlos nutzbar und beliebig veränderbar ist. Ein typisches Beispiel ist WooCommerce.
Händler haben dadurch die volle Kontrolle über ihren Shop, sind an keinen festen Anbieter gebunden und können jede gewünschte Funktion selbst programmieren oder anpassen.
Da diese Systeme jedoch auf eigenen Servern installiert, abgesichert und gewartet werden müssen, erfordern sie im Vergleich zu Miet-Modellen (SaaS) deutlich mehr technisches Vorwissen oder die Unterstützung durch IT-Experten.
SaaS vs. PaaS
Kurz für Software-as-a-Service (SaaS) vs. Platform-as-a-Service (PaaS): Dies sind zwei unterschiedliche Bereitstellungsmodelle für cloudbasierte Shopsysteme.
Bei SaaS mieten Händler ein Komplettpaket: Die Software, das Hosting und alle Sicherheitsupdates werden komplett vom Anbieter übernommen. So können Händler auch ohne Programmierkenntnisse mit dem Verkaufen starten.
PaaS hingegen liefert nur die technische Plattform und Infrastruktur in der Cloud. Händler müssen den eigentlichen Programmcode des Shopsystems dort selbst installieren, anpassen und verwalten.
PaaS bietet Großunternehmen und Entwicklern maximale Flexibilität für maßgeschneiderte Systeme, ist für klassische Gründer aufgrund der Komplexität jedoch meist ungeeignet.
| Shopsysteme nach Zielgruppen
Händler mit eigenem Ladengeschäft benötigen ein anderes Shopsystem als Shopbetreiber, die Print-on-Demand-Produkte vertreiben. In diesem Kapitel geben wir einen Überblick über unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck:
#1 Einzelhändler und Dienstleister mit Shop-Anbindung
Mit Shopify und SumUp können Dienstleister sowie Einzelhändler unbegrenzt viele Produkte und Varianten verwalten. Praktisch ist, dass der Bestandszähler automatisch den Lagerbestand aktualisiert, sobald ein Produkt im Onlineshop verkauft wird.
Shopify und SumUp bieten zudem den Vorteil, dass sie über ein eigenes Kassensystem verfügen. Beim Kassensystem von SumUp können Händler wahlweise kostenlos starten, die POS-Lösung von Shopify kostet mindestens 79 € pro Monat – zusätzlich zur Shopsoftware.
#2 B2B-Shops (Geschäftskunden)
Für Shops, die sich an Geschäftskunden richten, empfehlen wir:
Gambio: Geeignet für kleine bis mittlere B2B-Shops
Shopware: Geeignet für komplexe B2B-Projekte mit individuellen Prozessen
#3 Verkauf digitaler Produkte
Für den Verkauf von digitalen Produkten (etwa Events, Abonnements oder Kurse) empfehlen wir:
Shopify: Die Shop-Lösung eignet sich gut, wenn digitale Produkte Teil eines größeren E-Commerce-Projekts sind. Falls nicht, gibt es übersichtlichere Lösungen.
Squarespace: Das Shopsystem von Squarespace empfehlen wir für die ansprechende Präsentation von digitalen Inhalten wie Kursen oder Events.
#4 Print-on-Demand und Dropshipping
Sowohl Shopify als auch WIX bieten Schnittstellen zu Printify und Printful für Print-on-Demand-Abwicklung sowie zu Anbietern für Dropshipping.
#5 Shopsysteme für kleine Shops
Für einen schnellen und einfachen Start (und ein kleines Budget) empfehlen wir Shopify, WIX, Squarespace, IONOS und Jimdo. Sie verbinden eine sehr gute Benutzerfreundlichkeit mit modernen KI-Funktionen, die komplette Shop-Designs generieren und bei der Erstellung sowie Bearbeitung von Texten und Bildern unterstützen.
#6 Shopsysteme für Fotografen
Mit Squarespace und WIX können Fotografen ansprechende Galerien erstellen. Zahlreiche Design-Vorlagen sorgen zudem für einen ansprechenden Markenauftritt.
#7 Shopsysteme für die Gastronomie
Sowohl Shopify als auch WIX ermöglichen es, Reservierungen, Menüs, Events und Gutscheine innerhalb einer Website zu verwalten. Das ist optimal für alle Gastronomen, die noch die passende Website für ihr Café oder Restaurant erstellen möchten und online Gutscheine, Hausgemachtes oder Erlebnisse verkaufen wollen.
#8 Headless-Commerce für sehr individuelle Shops
Shopify (Hydrogen) und Shopware bieten beide die Option, individuelle Storefronts über eine Headless-Commerce-Architektur zu erstellen. Das ermöglicht Shop-Betreibern vollständige Designfreiheit, während sie von allen Shopify-Funktionen profitieren.
#9 Kostenlose Shopsysteme für ein schmales Budget
Odoo, SumUp und Weebly ermöglichen einen kostenfreien Start in den Online-Handel. SumUp ist dauerhaft kostenfrei, während Odoo und Weebly begrenzte kostenlose Funktionen bieten.
#10 Verkauf von Mitgliedschaften/Abonnements
Shopify und Squarespace ermöglichen den Verkauf von Abonnements und Events sowie die unkomplizierte Verwaltung von Mitgliedschaften.
| Alternativen zu Shopsystemen
Je nach Produktart, Sortimentsgröße und technischer Infrastruktur können alternative Vertriebswege und Plattformen eine besser geeignete Lösung für den Marktstart bieten.
Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Geschäftsmodell zunächst mit geringem finanziellem Risiko getestet werden soll, digitale Güter im Fokus stehen oder der Verkauf nur ein Nebengeschäft darstellt.
Die folgenden 5 Alternativen stehen Ihnen zur Verfügung:
Klassische Homepage-Baukästen dienen primär der Erstellung von statischen Online-Auftritten, wie Firmen-Websites, Portfolios oder Onepagern. Sie verfügen im Gegensatz zu E-Commerce-Baukästen über keine eigenständige Shop-Infrastruktur.
Für den Verkauf einzelner Produkte oder Dienstleistungen lassen sich hierbei jedoch einfache Bestellformulare, PayPal-Buttons oder externe Shop-Widgets einbinden.
Dies eignet sich für Webseitenbetreiber, die den Verkauf nur als Nebengeschäft mit minimalem Sortiment betreiben.
Sobald jedoch grundlegende Shop-Funktionen wie Bestandsverwaltung, automatisierte Rechnungsstellung oder verschiedene Produktvarianten benötigt werden, ist der Wechsel zu einem echten Shopsystem unumgänglich.
#2 WooCommerce: das Shopsystem für WordPress
WooCommerce ist ein E-Commerce-Plugin, das eine WordPress-Website in einen Onlineshop verwandelt. Damit können Nutzer zwar selbst einen Shop ergänzend zur WordPress-Seite bauen. Für komplexere Shops braucht es in der Regel eine spezialisierte WooCommerce-Agentur.
Vorteile WooCommerce:
Mit dem WooCommerce-Plugin ist bei Self-Hosting ein kostenloser Start möglich
Unzählige Module und Plugins erlauben individuelle Shop-Lösungen
Daten und Shopsoftware werden auf eigenen Servern gehalten
Nachteile WooCommerce:
Wer seinen WooCommerce-Webshop selbst aufbaut, benötigt umfangreiche WordPress-Kenntnisse
Alternativ entsteht eine Abhängigkeit von einer WooCommerce Agentur
Beim Einsatz einer Agentur entstehen hohe einmalige und laufende Kosten
#3 Online-Marktplätze
Der Verkauf über etablierte Drittplattformen wie Amazon, eBay oder Etsy ermöglicht den direkten Zugriff auf einen bestehenden, großen Kundenstamm.
Dementsprechend muss kein eigener Traffic über Online-Marketing aufgebaut werden.
Während Etsy auf Kunsthandwerk spezialisiert ist, bieten Plattformen wie Amazon eine enorme Reichweite für standardisierte Konsumgüter.
Nachteilig sind hierbei die laufenden Verkaufsgebühren und die starke strategische Abhängigkeit von den Richtlinien und Algorithmen der Marktplatzbetreiber.
Das steht dem Aufbau einer unabhängigen Marke mitunter gegenüber.
#4 Verkauf über Zahlungslinks
Für den Vertrieb von ausschließlich digitalen Produkten wie E-Books, Online-Kursen, Software-Lizenzen oder Tickets sind klassische Onlineshops mit Warenkorb-Logik überdimensioniert.
Stattdessen können spezialisierte Plattformen wie Digistore24 oder CopeCart genutzt werden, die direkt einbindbare Zahlungslinks bereitstellen.
Klickt ein Käufer auf diesen Link, wird er auf eine fertige Bezahlseite weitergeleitet und erhält das Produkt nach dem Kauf automatisch als Download.
Der entscheidende Vorteil liegt in der administrativen Entlastung: Diese Anbieter übernehmen neben dem Bezahlvorgang auch die Rechnungsstellung und die steuerliche Abwicklung.
#5 Social Commerce
Viele der im großen Vergleich betrachteten Shopsysteme bieten integrierte Social-Selling-Schnittstellen an. So können Händler ihre Produkte nicht nur im Shop, sondern automatisch auch auf Instagram, TikTok, Facebook oder Pinterest listen.
Davon unabhängig existiert die Option, Produkte ausschließlich über soziale Kanäle wie Instagram, TikTok oder Pinterest zu verkaufen, ohne eine eigene Webpräsenz zu betreiben.
Ähnlich wie bei Online-Marktplätzen wird hierbei die bestehende Infrastruktur der Plattformen genutzt. Produkte lassen sich direkt in Beiträgen, Storys oder Videos markieren und präsentieren. Dies verkürzt den Kaufprozess für Impulskäufe erheblich, da die gesamte Customer Journey direkt innerhalb der jeweiligen App stattfindet.
Aber: Für den geschäftlichen Betrieb auf dem deutschen Markt ist dieser isolierte Weg mit hohem Aufwand verbunden. Zum einen greifen strenge Vorgaben, wodurch auch im Social-Media-Profil ein leicht erreichbares Impressum und eine Datenschutzerklärung hinterlegt sein müssen.
Zum anderen fehlen ohne ein Shopsystem im Hintergrund wichtige Funktionen für eine automatisierte Bestellabwicklung, die gesetzeskonforme Rechnungsstellung und die Analyse des Kaufverhaltens. Darüber hinaus besteht eine vollständige Abhängigkeit von den Plattformbetreibern und deren Algorithmen.
| Offene Fragen zu Shopsystemen
Was ist ein Shopsystem?
Ein Shopsystem ist die Software-Basis für einen Onlineshop, die Produkte darstellt, den virtuellen Warenkorb bereitstellt und den Bezahlprozess steuert.
Technisch unterscheidet man vor allem zwischen zwei Modellen: Fertige SaaS-Lösungen (Software as a Service) wie Shopify und kostenlosen Open-Source-Systemen wie WooCommerce oder Shopware 6, die maximale Freiheit ermöglichen, aber auch Vorwissen erfordern.
Im Hintergrund bietet jeder Webshop-Baukasten ein Admin-Interface (Backend), über das Händler Bestellungen bearbeiten, Kunden verwalten und Lagerbestände pflegen.
Welche Shopsysteme gibt es?
Bei Shopsystemen wird zwischen SaaS-Shopsystemen und Open-Source- und selbst gehostetenShopsystemen unterschieden.
Der große Vorteil von SaaS-Shopsystemen ist, dass Software, Hosting sowie regelmäßige Updates von einem Anbieter übernommen werden. Dadurch reduziert sich der Betreuungs-Aufwand von Anwendern enorm. Zu solchen Systemen zählen beispielsweise Shopify, WIX, Squarespace oder IONOS.
Bei Open-Source- und Self-Hosted-Shopsystemen kümmern sich Anwender selbst um das Hosting und die Datenpflege, was viel Know-how erfordert. Dafür können Shop-Betreiber die Software oft kostenlos herunterladen und das Shopsystem nach ihren Wünschen umprogrammieren.
Zu den bekanntesten Open-Source-Systemen zählen Shopware 6, WooCommerce für WordPress, Adobe Commerce (Magento Open Source), PrestaShop oder Drupal Commerce.
Welche Shopsysteme sind im Vergleich am besten?
Shopify(Note 1,3), WIX(Note 1,5) und Squarespace(Note 1,6) sind die besten Shopsysteme des Vergleichs 2026.
Shopify eignet sich hervorragend für alle Shop-Arten, vom Verkauf von physischen und digitalen Produkten über die Abonnement-Verwaltung und das Angebot von Dienstleistungen.
WIX und Squarespace eignen sich sehr gut für kreative Projekte, etwa Portfolios, sowie den Verkauf von digitalen Produkten, Dropshipping und Print-on-Demand. Beide Systeme zeichnen sich durch eine sehr einfache Bedienung und schnelle Erstellung aus.
Welches Shopsystem für Anfänger?
Obwohl Shopifysehr einsteigerfreundlich ist, können die vielen Funktionen und tausenden Erweiterungen zu Beginn überfordernd wirken. Daher empfehlen wir Anfängern besonders WIX, Squarespace und IONOS für den Einstieg. Ebenfalls einfach zu bedienen sind Webnode und Jimdo.
Welche kostenlosen Shopsysteme gibt es?
Die besten kostenlosen Shopsysteme des Vergleichs sind Odoo (Note 2,0), SumUp (Note 2,7) und Weebly (Note 3,4). Ebenfalls kostenlos sind Magento (Adobe Commerce) und Shopware in der Open-Source-Version, diese Optionen empfehlen wir aber nur Profis, die sich mit Self-Hosting auskennen.
Für WordPress-Websitebetreiber ist WooCommerce eine kostenlose bis kostengünstige Alternative, je nach Hosting-Paket.
Welches Shopsystem für WordPress?
Die beste Erweiterung für WordPress ist das kostenlose OpenSource-Plugin WooCommerce. Es verwandelt eine bestehende Website in einen vollwertigen digitalen Verkaufskanal. Ähnlich wie das im Test als bestes kostenlose Onlineshop-System ausgezeichnete Odoo (Note 2,0) bietet WooCommerce maximale Flexibilität, erfordert für den deutschen Markt jedoch zwingend ein Zusatz-Plugin (wie Germanized) für entsprechende Rechtssicherheit.
Was ist besser, IONOS oder Shopify?
Für maximale Skalierbarkeit, Flexibilität und den internationalen Verkauf ist Shopify (Note 1,3) im direkten Vergleich das stärkere Gesamtpaket unter den SaaS-Plattformen. Wenn Ihnen jedoch deutsche Serverstandorte, strenger Datenschutz nach hiesigen Standards und ein bewährter deutscher Support besonders wichtig sind, ist die funktionsstarke Webshop-Software von IONOS (Note 1,7) die bessere Wahl.
Kann man kostenlos einen Dropshipping-Shop erstellen?
Ein komplett kostenloser Betrieb ist dauerhaft nicht möglich, aber mit geringem Startkapital. Da beim Dropshipping kein eigenes Lager finanziert werden muss, entfallen klassische Anschaffungskosten für Ware.
Völlig kostenfreie Software-Tarife stoßen schnell an ihre Grenzen, da für die automatische Synchronisation von Produktdaten und Bestellungen mit den Lieferanten kostenpflichtige Schnittstellen oder Tarife nötig sind.
Für den budgetschonenden Einstieg eignen sich flexible SaaS-Mietmodelle mit geringen monatlichen Grundgebühren oder kostenfreie OpenSource-Systeme, bei denen Sie lediglich die Kosten für ein eigenes Webhosting tragen müssen.
Kann ich einen Online-Shop als Kleingewerbe eröffnen?
Ja, das ist problemlos möglich und für Einsteiger ideal. Entscheidend ist bei der Auswahl der Webshop-Software jedoch, dass das System die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) unterstützt, um den gesetzlichen Steuerbefreiungshinweis im Checkout sowie auf den Rechnungen korrekt anzuzeigen. Starre Systeme, die diese lokalen Anpassungen nicht zulassen, sollten Sie als Kleingewerbetreibender meiden.
Ab wann lohnt sich ein Shopsystem mit Warenwirtschaft?
Ein Shopsystem mit Warenwirtschaftssystem bzw. Schnittstelle lohnt sich, sobald der manuelle Aufwand für Rechnungen, Versanddaten und Bestände zu viel Zeit erfordert – in der Regel ab etwa 40 bis 50 Bestellungen pro Tag. Unverzichtbar wird die Kombination jedoch schon früher, wenn Sie über mehrere Kanäle parallel verkaufen (Multichannel wie Amazon oder eBay) oder ein lokales Ladengeschäft betreiben, da das System Überverkäufe durch einen automatischen Echtzeit-Abgleich aller Lagerbestände verhindert.
| Unser Fazit
Unser Shopsystem-Vergleich 2026 zeigt: Bei der Auswahl des passenden Shopsystems kommt es nicht nur auf den Preis oder die Auswahl an modernen Themes an.
Wichtig ist, dass das System zum Shop-Konzept passt. Dabei überzeugt Testsieger Shopify mit der Note 1,3 als Allrounder, der jedes Projekt mit den richtigen Funktionen unterstützt.
Dazu zählen neben B2C- und B2B-Shops auch Dropshipping, Print-on-Demand oder der Verkauf von Events und digitalen Produkten.
Darüber hinaus ist es einfach zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Solo-Händler und kleine Teams.
Als Gründer, Selbstständiger oder Unternehmer weißt du, wie wichtig passgenaue Inhalte sind. Hilf uns,
diese auch in Zukunft zu liefern, indem du uns bewertest.
Luisa Gerber verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Websites und Digitales. Sie testet regelmäßig digitale Tools, erstellt praxisnahe Inhalte zu aktuellen Online-Trends und unterstützt Gründer sowie Selbstständige bei der Website-Erstellung und der Wahl passender Marketing-Tools im dynamischen KI-Umfeld.