Bestes Newsletter-Tool 2026: 12 Anbieter im Test

Der Einstieg ins E-Mail-Marketing gelingt mit vielen Tools. Doch nur wenige sind leicht bedienbar und gleichzeitig bezahlbar. Wir haben 12 Newsletter-Tools im Live-Test auf Funktionsumfang, Bedienung und Skalierbarkeit geprüft.

In diesem Vergleich zeigen wir, ob die Testsieger GetResponse, Mailchimp & Co. Ihr Unternehmen beim Wachsen unterstützen.

Redaktion

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Für-Gründer.de Redaktion

Andrea Feustel verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Geschäftskonto, Firmenkreditkarten und E-Mail-Marketing-Software. Neben der Veröffentlichung von regelmäßigen Vergleichen stellt Andrea einzelne Anbieter im Detail vor und ordnet sie für Gründer und Selbstständige im Markt ein. Ihre Inhalte erscheinen als Texte, Social-Media-Beiträge und Videos auf YouTube.

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  | Testsieger: Bestes Newsletter-Tool 2026

Wir haben 12 E-Mail-Marketing-Softwares im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Mailing-Design geprüft.

Ergebnis: Die besten Newsletter-Tools unseres Vergleichs 2026 sind GetResponse (Note 1,4) auf Platz 1, Mailchimp (Note 1,6) auf Platz 2 und ActiveCampaign (Note 1,8) auf Platz 3.

Platz 1 GetResponse
1. GetResponse
  • Bedienung: Sehr gut
  • Newsletter-Vorlagen: 150
  • KI-Newsletter-Generator: Ja
  • Preis ab: 16 €/Monat
  • Durchschnittspreis pro Kontakt: 0,016 €
  • Testphase: 30 Tage
  • Note: 1,4
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Mailchimp belegt Platz 2
2. Mailchimp
  • Bedienung: Sehr gut
  • Newsletter-Vorlagen: 7
  • KI-NL-Generator: Ja
  • Preis ab: 0 €/Monat
  • Durchschnittspreis pro Kontakt: 0,014 €
  • Testphase: Nein
  • Note: 1,6
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ActiveCampaign landet auf Platz 3
3. ActiveCampaign
  • Bedienung: Gut
  • Newsletter-Vorlagen: 250
  • KI-NL-Generator: Nein
  • Preis ab: 15 €/Monat
  • Durchschnittspreis pro Kontakt: 0,040 €
  • Testphase: 14 Tage
  • Note: 1,8
Jetzt testen

1. Testsieger GetResponse (Note 1,4)

Die E-Mail-Marketing-Software GetResponse hat die Note 1,4 „sehr gut“ erzielt und ist somit Testsieger unseres Newsletter-Tool-Vergleichs 2026.

Das Dashboard von GetResponse
Bereits im Startmenü glänzt GetResponse mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche

GetResponse hebt sich mit seiner spielend leichten Bedienung, zahlreichen Funktionen für Newsletter, Pop-Ups und Automatisierungen sowie zeitsparenden KI-Features von den anderen Newsletter-Tools des Vergleichs ab.

Wie einfach ist der Einstieg in GetResponse?

Bereits nach wenigen Minuten fanden wir uns in GetResponse problemlos zurecht. Grund dafür ist die moderne und aufgeräumte Benutzeroberfläche, in der sich Nutzer mühelos zurechtfinden. Zahlreiche Video-Tutorials und Helpcenter-Artikel erleichtern den Einstieg zusätzlich.

Welche Besonderheiten bietet GetResponse?

Bei der Erstellung von Newslettern punktet GetResponse mit einem flüssigen Drag-and-Drop-Editor und moderner KI-Unterstützung: Texte, Betreffzeilen oder sogar Landingpages und ganze Newsletter erzeugt das Tool mit einem Prompt automatisch. Uns gefiel auch der hohe Anspruch an die DSGVO-Konformität. Abmeldelinks lassen sich nicht löschen und das Double-Opt-in-Verfahren konnten wir in kürzester Zeit einrichten.

Wie viel kostet GetResponse?

GetResponse kostet mindestens 15 € pro Monat. Die letztlichen Preise hängen vom gewählten Tarif und der Größe der Empfängerliste ab. Zum Beispiel kostet GetResponse im kleinsten Tarif „Starter“ 15 € pro Monat bei einer Listengröße von 1.000 Empfängern. Wie die Kosten mit der Empfängerliste steigen, zeigt nachfolgende Tabelle:

Größe Empfängerliste im Tarif „Starter“ Kosten pro Monat
5.000 Empfänger 48 €
10.000 Empfänger 69 €
50.000 Empfänger 259 €
Jetzt den Sieger testen
Testergebnis GetResponse
GetResponse ist bei der Erstellung von Mailings und der Planung von Kampagnen besonders leistungsstark.

Platz 2 Mailchimp (Note 1,6)

Mailchimp belegt mit der Note 1,6 den 2. Platz des Vergleichs. Für die Zweitplatzierung sorgte mitunter die geringe Auswahl an Vorlagen, wovon uns lediglich 7 Stück zur Verfügung standen. Zum Vergleich: Testsieger GetResponse bietet 150 verschiedene Mailing-Vorlagen für jeden Anlass.

Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Obwohl Mailchimp einen dauerhaft kostenlosen Tarif bietet, ist die E-Mail-Marketing-Software bei wachsender Empfängergröße teurer als unser Testsieger. Das kann besonders für Unternehmen mit großer Empfängerzahl kostspielig werden.

Mailchimp Dashboard
Mailchimp ist aufgeräumt und modern. Dadurch kennen sich selbst Anfänger schnell aus.

Wie einfach ist der Einstieg in Mailchimp?

In Mailchimp fanden wir uns aufgrund der selbsterklärenden Benutzeroberfläche zunächst sehr gut zurecht. Erst beim Import unserer Kontaktliste stießen wir auf Probleme: Unsere CSV-Vorlage entsprach nicht der Konfiguration von Mailchimp. Nach wenigen Korrekturen war dieser Fehler jedoch schnell behoben.

Welche Besonderheiten bietet Mailchimp?

Mailchimp ist das einzige kostenlose Newsletter-Tool im Vergleich, das bereits im Gratis-Tarif die Platzierung von E-Commerce-Elementen im Newsletter ermöglicht. Dazu gehören etwa Aktionscodes oder Produkte aus dem Online-Shop.

Darüber hinaus glänzt Mailchimp mit weiteren Zusatz-Funktionen, etwa einem Umfragen-Modul für Mailings, um Kundenmeinungen einzuholen oder einem integrierten Homepage-Baukasten. Das macht Mailchimp zu einer spannenden Alternative für kleine E-Commerce-Unternehmen mit einer (noch) kleinen Empfängerliste.

Wie viel kostet Mailchimp?

Mailchimp bietet einen kostenlosen Tarif für Nutzer, die ihre Newsletter an weniger als 500 Kontakte senden wollen. Je nach gewähltem Tarif und Kontaktlistengröße kostet Mailchimp mindestens 11,19 € pro Monat. Wie die Preise im kleinsten Tarif „Essentials“ mit der Kontaktliste steigen, zeigt folgende Tabelle:

Größe der Empfängerliste im Tarif "Essentials" Kosten pro Monat
500 Empfänger 11,19 €
10.000 Empfänger 80,48 €
50.000 Empfänger 281,66 €
Testergebnis von Mailchimp im Vergleich
Bereits im Free-Tarif zeigt sich Mailchimp leistungsstark und erzielt die höchsten Punkte in der Bedienung.

Platz 3 ActiveCampaign (Note 1,8)

ActiveCampaign hat im Test die Note 1,8 erreicht und belegt damit den 3. Platz unseres Vergleichs der besten Newsletter-Tools.

Kampagnendashboard von ActiveCampaign
ActiveCampaign bietet viele Funktionen, in die sich Nutzer zunächst einfinden müssen.

Für den dritten Platz sorgten die fehlenden Möglichkeiten, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. ActiveCampaign stellt lediglich ein Formular zum Einbetten auf der Website zur Verfügung, während die best-platzierten Pop-Up-Formulare sowie Landingpages schon in den kleinsten Tarifen bieten.

Wie einfach ist der Einstieg in ActiveCampaign?

ActiveCampaign ist besonders stark in den Bereich Automation und Vorlagen. Unter anderem stehen bereits im Starter-Tarif 900 Automation-Vorlagen zur Verfügung, die individuell angepasst und miteinander verknüpft werden können. Die Auseinandersetzung mit dem breiten Funktionsangebot auch zur individuellen Gestaltung der Mails erforderte jedoch eine längere Einarbeitungszeit.

Welche Besonderheiten bietet ActiveCampaign?

Eine Besonderheit von ActiveCampaign ist der KI-gestützte Automatisierungsplaner. Wer sich nicht mit Verzweigungen, Wartezeiten und Wenn-Dann-Regelungen auseinandersetzen möchte, findet bei ActiveCampaign eine unkomplizierte und zeitsparende Lösung.

Wie viel kostet ActiveCampaign?

Die Preise von ActiveCampaign starten bei 15 € pro Monat bei einer Empfängerliste von bis zu 1.000 Kontakten. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, dafür können Nutzer die E-Mail-Marketing-Software 14 Tage lang kostenlos ausprobieren. Nachfolgend zeigen wir, wie viel der kleinste Tarif „Starter“ bei wachsender Kontaktliste kostet.

Größe der Empfängerliste im Tarif „Starter“ Kosten pro Monat
1.000 Empfänger 15 €
10.000 Empfänger 149 €
50.000 Empfänger 609 €*

*Tarif „Starter“ nur für bis zu 25.000 Empfänger geeignet. Bei mehr als 25.000 Empfängern muss der nächst höhere Tarif „Pro“ gewählt werden.

Active Campaign testen
Funktionen des Newsletter-Tools ActiveCampaign im Überblick
ActiveCampaign zeigt seine Stärken in der Kampagnenplanung. Beeindruckend sind die über 900 Vorlagen für wiederkehrende Automatisierungen.

Die 6 besten Newsletter-Tools im Überblick

Die 6 besten Newsletter-Softwares haben folgende Stärken:

  1. GetResponse (Note 1,4): Bestes Gesamtpaket aus Usability, Preis und Leistung
  2. Mailchimp (Note 1,6): Optimal für kleine Unternehmen mit E-Commerce
  3. ActiveCampaign (Note 1,8): Bestes Tool für Automatisierungen
  4. Brevo (Note 2,0): Größte Empfängerliste im kostenlosen Tarif
  5. Klaviyo (Note 2,1): Beste Kombination aus E-Mail- und SMS-Marketing
  6. HubSpot (Note 2,2): Bestes Kundenmanagement-System mit E-Mail-Funktion
Kriterien GetResponse Mailchimp Active Campaign Brevo Klaviyo HubSpot
  Logo GetResponse Logo Mailchimp Logo ActiveCampaign Logo Brevo Logo klaviyo Logo HubSpot
Getesteter Tarif Starter Free Starter Kostenlos Newsletter Kostenlos
Testnote (1 = sehr gut) 1,4 1,6 1,88 2,0 2,1 2,2
Newsletter-Vorlagen 150 7 250 54 80 27
E-Commerce-Elemente im Editor (z. B. Produktboxen oder Aktionscodes)            
KI-Newsletter-Generator            
Benutzerfreundlichkeit 81 % 94 % 66 % 43 % 68 % 47 %
Urteil der Redaktion Bestes Gesamtpaket Optimal für kleine Unternehmen mit E-Commerce Bestes Tool für Automatisierungen Größte Empfängerliste im kostenlosen Tarif Beste Kombination aus E-Mail- und SMS-Marketing Bestes CRM mit E-Mail-Funktion
Einstiegstarife            
Preis getesteter Tarif* 27 € 0 € 39 € 0 € 0 € 0 €
Kontaktlistengröße im Tarif 2.500 500 2.500 Unbegrenzt 250 2.000
Anzahl E-Mails pro Monat Unbegrenzt 1.000 25.000 300 500 2.000
Kostenlose Testphase            
Dauer Testphase            
Sonderkonditionen für gemeinnützige Organisationen Bis zu 50 % Rabatt         Bis zu 40 % Rabatt
Jetzt testen Zum Tool Zum Tool Zum Tool Zum Tool Zum Tool Zum Tool

*Die Preise des getesteten Tarifs beziehen sich auf unser Testszenario, wobei wir von einer Kontaktliste mit 2.500 Empfängern und 10.000 E-Mails pro Monat ausgegangen sind. Handelte es sich beim getesteten Tarif um den kostenlosen Tarif, wurde nur die im Tarif enthaltene Listengröße angegeben.

Was kostet ein Newsletter-Tool?

Ein Newsletter-Tool kostet in 2026 zwischen 0 € und über 1.700 € pro Monat. Die Preise der verglichenen E-Mail-Marketing-Softwares hängen vom gewünschten Funktionsumfang und der Empfängeranzahl ab.

Bei einigen Anbietern (zum Beispiel ActiveCampaign) fließt auch die Anzahl der versendeten E-Mails pro Monat in die Preisgestaltung ein.

Um die Kosten eines Newsletter-Tools vergleichbarer zu machen, haben wir die Durchschnittspreise pro Empfänger für die 3 besten Newsletter-Tools des Vergleichs berechnet:

Mailchimp ist damit scheinbar einer der günstigsten Anbieter im Test. Bei einem Blick auf die Tarife fällt jedoch auf, dass bei wachsender Empfängerliste der Preis im Vergleich zu GetResponse wieder stark ansteigt:

  • GetResponse bei 100.000 Empfängern im teuersten Tarif „Creator“: 599 € pro Monat
  • Mailchimp bei 100.000 Empfängern im teuersten Tarif „Premium“: 748,27 € pro Monat

Tipp der Redaktion: Um das richtige Preismodell zu wählen, sollten Sie zunächst eine Bedarfsanalyse durchführen. Wie das geht, erklären wir in Kapitel 5.

Alle Tarife von GetResponse vergleichen

  | Die 12 besten Newsletter-Tools im Überblick

Nun stellen wir die 12 Newsletter-Tools unseres Vergleichs im Kurzüberblick vor. 

In den Vergleich haben wir nur solche E-Mail-Marketing-Softwares aufgenommen, die sowohl für die Newsletter-Erstellung als auch die Planung von automatisierten Kampagnen geeignet sind. Anbieter, die dabei zu wenige Funktionen bieten, haben wir aus dem Vergleich genommen.

Die 12 Anbieter im Newsletter-Tool-Vergleich
In den Newsletter-Tool-Vergleich haben wir E-Mail-Marketing-Systeme für Anfänger und Fortgeschrittene aufgenommen.

Folgende Tabelle zeigt die Besonderheiten, Testnote und den Einstiegspreis der jeweiligen Newsletter-Software aus dem Vergleich.

Newsletter-Tool Note Besonderheiten Preis ab
1. GetResponse 1,4 Testsieger GetResponse eignet sich aufgrund seiner breit aufgestellten Funktionen und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sowohl für Newsletter-Versender als auch Anbieter von Kursen und Webinaren. Durch die einfache Bedienung bleibt es in jedem Tarif anfängerfreundlich. 16 €
2. Mailchimp 1,6 Mailchimp bietet die einfachste Bedienung im gesamten Vergleich. Dadurch eignet sich die moderne Newsletter-Software besonders gut für Einsteiger. Hervorhebenswert ist, dass selbst im kostenlosen Tarif KI-Funktionen genutzt werden können, etwa ein Betreffzeilengenerator. 0 €
3. ActiveCampaign 1,8 Active Campaign ist das richtige Tool für alle, die mehr vorhaben als reinen Newsletter-Versand. Mit über 250 Newsletter-Vorlagen und mehr als 900 Vorlagen für Automatisierungen spart es Nutzern im Alltag besonders viel Zeit ein. 15 €
4. Brevo 2,0 Brevo ist ein benutzerfreundliches Newsletter-Tool mit kostenlosem Einstiegstarif, in dem 100.000 Empfänger verwaltet werden können. Das ist weit mehr als bei anderen kostenlosen Tools im Vergleich. Wer pro Tag wenige Mails an eine große Empfängerliste senden muss, findet bei Brevo den passenden Starttarif. 0 €
5. Klaviyo 2,1 Klaviyo bietet zahlreiche E-Commerce-Funktionen sowie passende Auswertungen. Damit ist es eine interessante Newsletter-Lösung für Shopbetreiber. 0 €
6. HubSpot 2,2 HubSpot ist ein kostenloses und umfangreiches Kundenmanagement-System, das neben Features für Marketing und Sales auch einen Newsletter-Editor im Gepäck hat. Das macht HubSpot besonders für kleine Marketing-Teams interessant. 0 €
7. MailerLite 2,3 MailerLite überzeugt durch eine einfache Bedienung, moderne Newsletter-Designs und unbegrenztem Mailing-Versand. Den Mailversand konnten wir leider nicht testen, da die Domain-Authentifizierung nicht funktionierte. 0 €
8. CleverReach 2,4 CleverReach ist ein deutscher Anbieter mit DSGVO-konformem Ansatz und einfacher Bedienung. Zwar ist der Funktionsumfang im Gratis-Tarif begrenzt, doch gerade für kleine Zielgruppen ist es ein datenschutzsicherer Einstieg. 0 €
9. Rapidmail 2,5 Rapidmail ist eine datenschutzkonforme Lösung aus Deutschland mit einer großen Vorlagenauswahl (248 Stück). Der Newsletter-Editor ohne Echtzeit-Vorschau ist zwar gewöhnungsbedürftig. Dafür setzt Rapidmail keinerlei technisches Know-how voraus. 15 €
10. Kit (ConvertKit) 2,6 Kit (ehemals ConvertKit) ist eine E-Mail-Marketing-Software, die sich speziell an Creator richtet. Das US-amerikanische Tool punktet besonders mit Funktionen für den Verkauf von digitalen Produkten. 0 €
11. Quentn 3,0 Quentn hat uns mit einem modernen Newsletter-Editor positiv überrascht, der allerdings weniger Funktionen bietet als die anderen Newsletter-Tools im Vergleich. Aufgrund der sperrigen Usability und des hohen Preises landet Quentn auf dem vorletzten Platz. 39 €
12. Sendgrid 3,2 Sendgrid ist zwar modern und übersichtlich aufgebaut. Allerdings fehlt es an einem Double-Opt-in-Verfahren, zudem ist der Server-Standort außerhalb der EU. Damit ist Sendgrid nur über Umwege DSGVO-konform anwendbar. 15 €

Platz 1: GetResponse

GetResponse (Note 1,4) ist Testsieger des Newsletter-Tool-Vergleichs 2026. Die E-Mail-Marketing-Software bietet die beste Kombination aus einfacher Bedienung, breitem Funktionsumfang und fairem Preis.

Newsletter-Editor von GetResponse
Der Newsletter-Editor von GetResponse ist selbsterklärend – auch für Anfänger.

Tarife von GetResponse

Die Preise von GetResponse hängen vom gewünschten Funktionsumfang und der Größe der Empfängerliste ab.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie sich die monatlichen Kosten im Monats-Abo je nach Listengröße verhalten und welche Funktionen in den einzelnen Tarifen enthalten sind.

Tarif Higlight-Funktionen Preis ab (1.000 Abonnenten) Preis bis (100.000 Abonnenten)
Starter
  • Unbegrenzt viele Mailings
  • Formulare, Pop-Ups, Landingpages
  • 1 Automation-Workflow
16 € 469 €
Marketer

Starter, plus:

  • Unlimitierte Automatisierungen,
  • E-Commerce-Features
  • Erweiterte Segmentierung
54 € 519 €
Creator

Marketer, plus:

  • Webinare
  • Kurs-Generator
  • Homepage-Baukasten
  • Premium-Newsletter
62 € 599 €

Vor- und Nachteile von GetResponse

Nun stellen wir die Vor- und Nachteile von GetResponse vor.

  • Einfache Bedienung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Große Vorlagenauswahl (150 Stück)
  • Bequemer Drag-and-Drop-Editor
  • Unkomplizierte Automatisierung von Mailings
  • Einfache Erstellung von Anmelde-Formularen
  • Keine A/B-Tests im kleinsten Tarif möglich

GetResponse getestet: die wichtigsten Ergebnisse

Einrichtung

Der Einstieg in GetResponse war schnell und einfach erledigt. Mit wenigen Klicks konnten wir unsere Kontaktliste hochladen und unseren ersten Newsletter erstellen. Wer noch keine Kontakte hat, kann diese über GetResponse mithilfe von individuellen Landingpages und Formularen (eingebettet und als Website-Pop-Up) gewinnen. Selbst dafür wartet das Tool mit über 130 Pop-Up-Vorlagen auf und spart Nutzern dadurch Zeit bei der Erstellung.

E-Mails erstellen

Für die Erstellung von Newslettern stehen Nutzern 150 Vorlagen zur Verfügung, die sie ganz individuell nach ihrem Geschmack und ihrer Marke anpassen können. Eigene Designs werden basierend auf leeren Vorlagen angelegt. GetResponse stellt dafür mehrere Templates mit unterschiedlichen Formaten (z. B. 2- oder 3-spaltige Designs) zur Verfügung.

Im Starter-Tarif stellt GetResponse folgende Design-Elemente bereit:

  • Abschnitte und Spalten
  • Bild-Elemente mit eigener Bilddatenbank
  • Videos, Texte und Social-Icons
  • Trenner sowie Abstandshalter

E-Commerce-Elemente wie Aktionscodes oder Produkte aus dem Online-Shop können bei GetResponse erst ab dem Tarif „Marketer“ ab 54 € pro Monat.

Neben diesen üblichen Elementen bietet GetResponse darüber hinaus einige KI-Funktionen. Nutzer generieren mit wenigen Prompts Betreffzeilen, Newsletter-Texte oder bei Bedarf ganze Landingpages und Newsletter.

Mailversand und Kampagnenplanung

GetResponse bietet umfassende Funktionen zur Planung und Durchführung von E-Mail-Kampagnen, etwa:

  • Individuelle Willkommens-Mailings, um neue Newsletter-Empfänger willkommen zu heißen
  • Ein automatischer Workflow mit bis zu 6 Schritten (ab Marketer sind unendlich viele Automationen möglich)
  • Vorlagen für Automatisierungen

Schade ist nur, dass im kleinsten Tarif „Starter“ keine A/B-Tests möglich sind. Das klappt bei Kit, Klaviyo und Mailerlite im kostenlosen- bzw. kleinsten Tarif.

Auswertungen

GetResponse stellt Nutzern alle essenziellen E-Mail-Marketing-Kennzahlen zur Verfügung, etwa:

  • Click-Tracking
  • Öffnungsrate
  • Absprung-Rate (Bounce-Rate)
  • Zustellrate
  • Spam-Beschwerderate

Darüber hinaus verriet uns GetResponse im Praxistest, welche Endgeräte und E-Mail-Clients (z. B. Yahoo, Outlook, Gmail und Co.) unsere Newsletter-Empfänger nutzen. Damit bietet GetResponse mehr KPIs als die meisten Tools im Vergleich.

Betreiber von Online-Shops müssen mindestens den Tarif „Marketer“ buchen, um E-Commerce-Kennzahlen wie erzielte Umsätze, die Nutzung von Aktionscodes oder die Conversion-Rate einzusehen.

Bedienbarkeit

GetResponse hat uns mit einer durchweg hervorragenden Bedienbarkeit positiv überrascht. Wir kannten uns aufgrund der modernen und übersichtlichen Benutzeroberfläche schnell im System aus. Der Import von Newsletter-Empfängern funktionierte schnell und einwandfrei, genau wie das Erstellen eines Pop-Ups, um neue Abonnenten zu gewinnen.

Auch das Herzstück der E-Mail-Marketing-Software – der Newsletter-Editor – glänzte mit einer spielerisch einfachen Bedienung und einem flüssigen Drag-and-Drop-Editor. Bereits nach weniger als 30 Minuten konnten wir unser Ziel-Design anlegen und versenden.

Service und Sicherheit

GetResponse legt hohen Wert auf einen DSGVO-konformen Newsletter-Versand. Ein Hinweis darauf ist der Abmeldelink, der für jegliche Bearbeitung gesperrt ist. Dadurch verhindert die Software, dass Nutzer den Link entfernen, um Empfänger an der Abmeldung vom Newsletter zu hindern. Schade ist nur, dass wir weder Text noch Stil des Abmeldelinks anpassen konnten.

In der Kategorie Sicherheit gab es aufgrund des unbekannten Server-Standorts Punktabzüge. Andere Anbieter, etwa Active Campaign, Brevo oder CleverReach geben ihren Server-Standort problemlos preis.

 

 

Häufige Fragen zu GetResponse

Was kann man mit GetResponse machen?

Mit GetResponse können Nutzer Newsletter erstellen, automatisierte Kampagnen planen, Landingpages und Anmeldeformulare erstellen und Kontakte verwalten. In den höheren Tarifen (ab Creator) ist auch die Planung und Durchführung von Webinaren sowie der Versand von Premium-Newslettern möglich.

Ist GetResponse für Einsteiger geeignet?

GetResponse gehört zu den einsteigerfreundlichsten Newsletter-Tools im Test. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut. Dadurch benötigen selbst ungeübte Nutzer nur wenig Zeit, um sich im Tool zurechtzufinden.

Für eine noch bessere und effizientere Orientierung stehen viele Vorlagen und ein umfangreiches Helpcenter mit Anleitungen und Videos zur Verfügung. Die Automatisierung ist ebenfalls leicht verständlich konfigurierbar – auch ohne technisches Vorwissen.

Bietet GetResponse eine kostenlose Testphase?

Ja, GetResponse bietet eine 30-tägige kostenlose Testphase an. Dabei können alle Funktionen des Creator-Tarifs getestet werden, inklusive KI-Funktionen, Automatisierungen, integriertem Homepage-Baukasten und Webinar-Planung.

Fazit der Redaktion

GetResponse hat sich den Titel als Testsieger redlich verdient. Sowohl das Tool als auch der Preis sind einsteigerfreundlich. Das Maildesign klappte wie geplant und die Versandperformance enttäuschte uns nicht. Insgesamt bietet GetResponse das beste Gesamtpaket im Vergleich. Lediglich eine kostenlose Version für Einzelunternehmer wäre ein großes Plus gewesen.

Jetzt den Sieger testen
Zitat von Andrea Feustel zu GetResponse

Platz 2: Mailchimp

Mailchimp (Note 1,6) hat mit 94 % die Höchstpunktzahl in unserer Kategorie „Benutzerfreundlichkeit“ erreicht und lieferte auch bei der E-Mail-Erstellung eine gute Performance ab. Für eine noch bessere Platzierung hat es aufgrund fehlender E-Commerce- und Zielgruppen-Auswertungen nicht gereicht.

Newsletter mit Mailchimp erstellen
Bereits der kostenlose Tarif führte uns im Test zu einem sehr guten Ergebnis.

Tarife von Mailchimp

Bei Mailchimp versenden Nutzer im kostenlosen Tarif „Free“ für 0 € pro Monat 1.000 Mails an bis zu 500 Kontakte.

Bei den anderen Tarifen „Essentials“, „Standard“ und „Premium“ handelt es sich um kostenpflichtige Tarife. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt von der Größe der Empfängerliste und der Anzahl an E-Mails ab, die pro Monat versendet werden sollen.

Einen Überblick über die genaue Preisstruktur der Bezahltarife gibt die nachfolgende Tabelle. Die angegebenen Kosten beziehen sich auf den Preis pro Monat bei monatlicher Zahlung und flexibler monatlicher Kündigung.

Tarif Highlight-Funktionen Abonnenten Min. Abonnenten Max. Preis ab Preis bis E-Mails pro Monat ab E-Mails pro Monat bis
Essentials
  • 4-Stufige Workflows
  • 3 Zielgruppen
  • Umfragen in Mails
  • Social-Media-Kampagnen
  • SMS-Marketing
  • Homepage-Baukasten
500 25.000 11,17 € 231,89 € 5.000 250.000
Standard

Essentials, plus:

  • A/B-Tests
  • Individuelle Segmente
  • Individuelle Berichte
  • Persönliches Onboarding
  • Transaktionale E-Mails (Add-on)
500 100 17,18 € 687,08 € 6.000 1.200.000
Premium

Standard, plus:

  • Telefon-Support
  • Ersteinrichtung
10.000 100.000 255,51 € 880,32 € 150.000 1.5000.000

Vor- und Nachteile von Mailchimp

Mailchimp bietet zahlreiche Vorteile, bringt aber auch ein paar Nachteile mit.

  • Kostenloser Tarif
  • Sehr einfache Bedienung
  • Mailings sehr individuell anpassbar
  • Integrierter Homepage-Baukasten
  • Keine E-Commerce-Auswertungen im Free-Tarif
  • Keine A/B-Tests im Free-Tarif möglich
  • Geringste Vorlagen-Auswahl im Vergleich (7 Stück)

Mailchimp getestet: die wichtigsten Ergebnisse

Einrichtung

Die Ersteinrichtung verlief bei Mailchimp nicht ganz so reibungslos wie beim Testsieger GetResponse. Dank der sehr übersichtlichen Menüführung innerhalb der modernen Benutzeroberfläche kannten wir uns zwar schnell aus. Allerdings mussten wir für den Kontaktlisten-Import auf eine gesonderte Datenvorlage zurückgreifen. Mit der passenden Vorlage klappte der Datenimport jedoch schnell und reibungslos.

Auch das Anlegen von Pop-Ups für die Gewinnung neuer Newsletter-Abonnenten verlief einwandfrei.

E-Mails erstellen

Mailchimp bietet einen sehr einfach zu bedienenden Drag-and-Drop-Editor, über den sich Inhalte wie Header, Texte, Bilder, Buttons oder sogar Produkte aus dem Online-Shop problemlos einfügen lassen. Mit lediglich 7 Mailing-Vorlagen kann Mailchimp im Vergleich zwar nicht mithalten, dafür lässt sich jede individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Im Bereich KI-Funktionen punktet Mailchimp mit einem Text- und Betreffzeilengenerator sowie einem KI-gestützten Newsletter-Generator – ein echter Mehrwert in dieser Preisklasse. Zudem unterstützt das Tool dynamische Platzhalter, Alt-Texte für Bilder und bietet grundlegende Branding-Optionen wie eigene Schriftarten, Logos und Farben.

Das Test-Mailing wurde sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten sehr gut dargestellt – exakt wie im Editor erstellt. Auch die Zustellung in den Posteingang funktionierte einwandfrei, ohne dass das Mailing im Spamfilter landete.

Mailversand und Kampagnenplanung

Mailchimp unterstützt verschiedene Optionen zur Newsletter-Anmeldung, darunter Landingpages, Pop-Ups und Einbettformulare für Websites. Die Formulare lassen sich umfassend anpassen – mit Elementen wie Textfeldern, Bildern, Checkboxen, Dropdown-Menüs und reCaptcha. Auch bei der Gestaltung steht volle Flexibilität zur Verfügung: Schriftarten, Farben, Logos und weitere individuelle Elemente können problemlos integriert werden.

Für die Segmentierung stehen individuelle Zielgruppen sowie segmentbasierte Anmeldungen zur Verfügung. Auch der automatische Mailversand ist durchdacht: Triggermails, Versand nach Wunschzeitpunkt sowie anpassbare Kampagnen-Vorlagen sind nutzbar. A/B-Tests hingegen fehlen vollständig – ein klarer Schwachpunkt für Nutzer, die Wert auf datengetriebenes Optimieren legen.

Auswertungen

Für die Auswertung von Mailings stehen Nutzern Metriken wie Click-Tracking, Öffnungsrate, Bounce-Rate, Click-Through-Rate, Zustellrate und die Spam-Beschwerderate zur Verfügung. Auch kontaktbezogene Analysen – etwa zur Entwicklung von Abonnentenzahlen oder zur Quelle der Anmeldungen – werden angeboten.

Im Bereich E-Commerce-Tracking hingegen gibt es deutliche Einschränkungen: Kennzahlen wie Umsatz, Conversion-Rate oder gekaufte Produkte werden im Free-Tarif nicht ausgewertet. Die Integration mit Google Analytics ist jedoch möglich.

Bedienbarkeit

Kein anderes Newsletter-Tool erzielte eine so hohe Punktzahl wie Mailchimp. Der Drag-and-Drop-Editor läuft flüssig, die Menüführung ist intuitiv und selbsterklärend. Bereits innerhalb von weniger als 60 Minuten konnte im Test eine erste eigene Vorlage erstellt werden. Die Erstellung von E-Mails wird somit auch Einsteigern leicht gemacht – ein klares Plus.

Bei den Nutzerbewertungen von unabhängigen Vergleichs-Portalen zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Capterra mit 4,5 Sternen bei über 17.000 Bewertungen überzeugt, fällt die Bewertung bei Trustpilot und Google deutlich schwächer aus (jeweils unter 3 Sterne). Der Durchschnitt aller Plattformen liegt somit im mittleren Bereich.

Service und Sicherheit

Je nach gewähltem Tarif bietet Mailchimp eine breite Palette an Support-Kanälen: E-Mail, Telefon und Chat stehen zur Verfügung – teils sogar rund um die Uhr. Neben einem umfassenden Helpcenter gibt es auch Video-Tutorials, Schulungen und ein geführtes Onboarding, was den Einstieg zusätzlich erleichtert. Aufgrund der hervorragenden Bedienbarkeit mussten wir im Praxistest nicht auf diese Angebote zurückgreifen.

Datenschutz und Sicherheit sind durch Funktionen wie 2-Faktor-Authentifizierung, das Double-Opt-in-Verfahren sowie einen individualisierbaren Abmeldelink gewährleistet. Allerdings liegt der Serverstandort außerhalb der EU, was in Sachen DSGVO-konformer Datenspeicherung beachtet werden sollte.

Häufige Fragen zu Mailchimp

Was genau ist Mailchimp?

Mailchimp ist eine cloudbasierte E-Mail-Marketing-Plattform mit zusätzlichen Funktionen für Marketingautomatisierung, Kampagnenmanagement und Zielgruppenanalyse. Ursprünglich als reiner Newsletter-Dienst gestartet, hat sich Mailchimp zu einem umfassenden Tool für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt, um digitale Kundenkommunikation zu betreiben.

Seit der Übernahme durch Intuit im Jahr 2021 gehört Mailchimp zu einem großen US-Softwarekonzern.

Was kann man mit Mailchimp machen?

Mit Mailchimp lassen sich vielfältige Marketingmaßnahmen umsetzen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • E-Mail-Marketing: Erstellen und Versenden von Newslettern, automatisierten Mails (z. B. Willkommens-E-Mails, Warenkorbabbrüche), Kampagnenplanung
  • Marketing-Automatisierung: Regeln für Trigger-Mails, segmentiertes Targeting und wiederkehrende Kampagnen
  • Zielgruppensegmentierung: Erstellung dynamischer Segmente, Tagging, Gruppenverwaltung
  • Formulare & Landingpages: Erstellung von Anmeldeformularen, Pop-ups und einfachen Landingpages
  • Analytics & Reporting: Öffnungsraten, Klickraten, Abmeldungen, Zustellstatistiken und mehr
  • Integrationen: Anbindung an E-Commerce-Plattformen (Shopify, WooCommerce etc.), CRM-Systeme und Website-Builder
Ist Mailchimp wirklich kostenlos?

Ja, aber nur eingeschränkt. Mailchimp bietet einen kostenlosen Tarif "Free", der sich besonders an Einsteiger richtet. Dieser enthält:

  • 1 Benutzerkonto
  • Bis zu 500 E-Mail-Empfänger
  • Bis zu 1.000 E-Mails pro Monat
  • Grundfunktionen für die Newsletter-Erstellung sowie Basis-Auswertungen

Einschränkungen im Free-Tarif:

  • Mailchimp-Werbung im Footer des Newsletters
  • Keine A/B-Tests möglich
  • Keine E-Commerce-Auswertungen
Ist Mailchimp DSGVO-konform?

Mailchimp kann grundsätzlich DSGVO-konform genutzt werden, allerdings müssen dafür zusätzliche Maßnahmen getroffen werden:

  • Einwilligung & Opt-In: Mailchimp unterstützt Double-Opt-In und individualisierbare Abmeldelinks – wichtige DSGVO-Mindestanforderungen.
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV): Dieser ist über Mailchimp verfügbar, muss jedoch aktiv abgeschlossen werden.
  • Standardvertragsklauseln (SCC): Mailchimp stellt solche Klauseln bereit, die Unternehmen ergänzend in ihre Datenschutzvereinbarungen aufnehmen sollten.

Fazit der Redaktion

Mailchimp hat uns mit seiner einfachen Bedienung positiv überrascht. Wer auf Funktionen wie A/B-Tests oder E-Commerce-Reportings verzichten kann, findet mit Mailchimp eine sehr anfängerfreundliche und kostenlose Alternative, um neue Abonnenten zu gewinnen.

Mailchimp kostenlos nutzen
Zitat von Andrea zu Mailchimp

Platz 3: ActiveCampaign

ActiveCampaign (Note 1,8) belegt den 3. Platz im Vergleich. Das Newsletter-Tool ist besonders leistungsstark, wenn es um den automatischen Mailversand geht. Dafür erfordert es von Nutzern mehr Einarbeitung und grundlegende Kenntnisse bei der Zielgruppensegmentierung, was zu Punktabzügen in der Usability führte.

Newsletter-Editor von ActiveCampaign

Der Newsletter-Editor von ActiveCampaign
Der Newsletter-Editor von ActiveCampaign ist weniger intuitiv als der unseres Testsiegers. Nach ein wenig Einarbeitung gehen Newsletter jedoch schnell von der Hand.

Tarife von Active Campaign

ActiveCampaign gibt es in den Tarifen „Starter“ ab 15 € pro Monat, „Plus“ ab 49 € pro Monat, „Pro“ ab 79 € monatlich und „Enterprise“ ab 145 € pro Monat bei monatlicher Zahlung. Welche Kosten auf Nutzer letztlich zukommen, hängt vom gewählten Tarif und der Anzahl an Abonnenten ab.

Wie viel ActiveCampaign abhängig von der Empfängerliste, dem monatlichen Versandvolumen und dem jeweiligen Tarif kostet, zeigt die folgende Tabelle im Detail.

Tarif Highlight-Funktionen Abonnenten von Abonnenten bis Preis ab Preis bis E-Mails pro Monat ab E-Mails pro Monat bis
Starter
  • 1 Nutzer
  • 5-stufige Workflows
  • A/B-Tests
  • 250 Vorlagen
  • 5 verschiedene Listen
  • Individuelle Mail-Domain
1.000 25.000 15 € 391 € 10.000 250.000
Plus

Starter, plus:

  • KI-Generator (Text und Bild)
  • Landingpages und Pop-Ups
  • SMS-Marketing
  • Social-Media-Marketing
1.000 50.000 49 € 609 € 10.000 500.000
Pro

Plus, plus:

  • 3 Nutzer
  • Unlimitierte Workflows
  • A/B-Tests für Workflows
  • Inbox-Vorschau (5-mal)
1.000 50.000 79 € 969 € 12.000 600.000
Enterprise

Pro, plus:

  • 5 Nutzer
  • Unlimitierte Spam-Tests
  • Inbox-Vorschau
  • CRM-Integrationen
1.000 50.000 145 € 1.169 € 15.000 750.000

Vor- und Nachteile von ActiveCampaign

Nun zeigen wir, auf welche Vor- und Nachteile wir bei ActiveCampaign gestoßen sind.

  • Über 250 Newsletter-Vorlagen
  • Über 900 Vorlagen für Automatisierungen
  • 14 Tage kostenlose Testphase
  • A/B-Tests im Starter-Tarif möglich
  • Große Auswahl an Schnittstellen (z. B. für Shopsysteme)
  • Keine KI-Funktionen im Starter-Tarif
  • Grundkenntnisse über Automatisierungen erforderlich

ActiveCampaign getestet: die wichtigsten Ergebnisse

Einrichtung

Im Gegensatz zu GetResponse und Mailchimp benötigt die Ersteinrichtung bei ActiveCampaign mehr Zeit. Grund dafür ist das leicht verschachtelte Menü, in das sich neue Nutzer zunächst einarbeiten müssen.

Initialaufwand mussten wir zudem beim Branding aufwenden. Wir konnten Logo sowie Farben unseres Corporate Designs in ActiveCampaign speichern. Das hat uns bei der Newsletter-Erstellung wiederum Zeit erspart.

E-Mails erstellen

Active Campaign punktet mit der größten Auswahl an Newsletter-Vorlagen im Vergleich: Über 250 moderne Designs stehen Nutzern zur freien Bearbeitung zur Verfügung. Sämtliche Inhalte – von Texten, Bildern und Buttons bis hin zu Produkten aus Online-Shops – lassen sich über den Drag-and-Drop-Editor komfortabel einfügen. Zwar fehlen einzelne Elemente wie Aktionscodes und ein Footer-Modul, doch insgesamt ist der Editor umfangreich ausgestattet.

Anders als Testsieger GetResponse bietet ActiveCampaign leider keine Darkmode-Vorschau im Newsletter-Editor. Ebenso fehlen im Starter-Tarif KI-Funktionen, etwa um Betreffzeilen oder Textelemente via Prompt zu erstellen. Enttäuschend ist auch, dass KI-Funktionen vom Tool vorgeschlagen werden – für die Nutzung hätten wir leider erst ein Upgrade durchführen müssen.

Mailversand und Kampagnenplanung

Während dem Test des Starter-Tarifs konnten wir lediglich ein Formular für das Gewinnen neuer Newsletter-Abonnenten erstellen. Pop-Ups oder Formulare wie bei den Erstplatzierten konnten wir nicht nutzen.

Dafür zeigte sich ActiveCampaign bei der Kontaktverwaltung leistungsstark: Neben einer vollständigen Kontaktdatenbank stehen Nutzern Funktionen wie automatische Dublettenprüfungen, Tagging, benutzerdefinierte Felder, Aktivitäts-Kennzeichnung und sogar eine Kontaktbewertung nach Verhalten oder Umsatz zur Verfügung.

Wirklich beeindruckend fanden wir jedoch die über 900 Vorlagen für automatische Mailing-Kampagnen. Zum Beispiel, um Willkommensmailings an neue Abonnenten zu versenden oder um unsere Abonnenten mit automatisch versendeten Geburtstags-E-Mails zu überraschen.

Auswertungen

ActiveCampaign liefert ein umfangreiches Reporting für E-Mails: Click-Tracking, Öffnungsraten, Zustellraten, Click-Through-Rate, Bounces und Spam-Beschwerden lassen sich einsehen. Auch auf Kontaktebene können neue Abonnenten, Abmelderaten und Anmeldequellen ausgewertet werden.

Im Bereich E-Commerce-Analyse bietet das Tool Funktionen zur Umsatzmessung, Conversion-Rate und Produktauswertung – ein klarer Pluspunkt für alle, die den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Kampagnen im Blick behalten möchten.

Kleine Punktabzüge gab es lediglich für fehlende Auswertungen zu genutzten Geräten und Clients unserer Zielgruppe. Unser Testsieger verriet uns dagegen auf einen Blick, ob unsere Empfänger lieber das Smartphone nutzen und für welchen Mailing-Anbieter wir unsere Inhalte optimieren sollten.

Bedienbarkeit

Nach einer längeren Einarbeitung kamen wir mit ActiveCampaign insgesamt sehr gut zurecht. Unsere ersten Empfängerlisten konnten wir zügig anlegen und bis unsere erste Newsletter-Vorlage an das Brand-Design angepasst war, vergingen weniger als 60 Minuten.

Wem die Begriffe Tags, Segmente und Webhooks nicht fremd sind, freundet sich mit ActiveCampaign schnell an.

Service und Sicherheit

Der Support ist über Chat, Telefon und E-Mail erreichbar. Besonders hervorzuheben ist der 24/7-Chat, während Hotline und E-Mail nur zu eingeschränkten Zeiten zur Verfügung stehen. Unterstützt wird der Einstieg durch ein Helpcenter, Video-Tutorials, Schulungen und – je nach Tarif – ein geführtes Onboarding.

Beim Thema Sicherheit bietet ActiveCampaign Double-Opt-in-Verfahren, 2-Faktor-Authentifizierung sowie einen individualisierbaren Abmeldelink. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern erfolgt die Datenverarbeitung auf Servern in Deutschland, was ein klarer Vorteil in puncto Datenschutz darstellt.

Häufige Fragen zu ActiveCampaign

Was genau ist ActiveCampaign?

ActiveCampaign ist eine All-in-one-Plattform für E-Mail-Marketing, Automatisierung, CRM und Sales-Funnels. Sie richtet sich an Unternehmen, die ihre Kunden nicht nur erreichen, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg systematisch begleiten und segmentieren wollen. Besonders stark ist das Tool im Bereich der Marketingautomatisierung und Personalisierung.

Ist ActiveCampaign für Einsteiger geeignet?

ActiveCampaign richtet sich mit seinem Funktionsangebot eher an fortgeschrittene Einzelunternehmer und wachsende Teams. Die E-Mail-Marketing-Software bietet zwar zahlreiche Tutorials, Vorlagen und Onboarding-Unterstützung. Wer jedoch nur einfache Newsletter versenden will und sich mit Automatisierungen kaum auskennt, findet anfängerfreundlichere und preiswertere Alternativen.

Kann ich ActiveCampaign mit meinem Online-Shop oder CRM verbinden?

Ja. ActiveCampaign bietet zahlreiche Integrationen zu Shopsystemen wie Shopify, WooCommerce, Podia, elopage und Square sowie zu CRM-Systemen wie Salesforce, Zoho CRM und Zendesk Sell. Diese Schnittstellen ermöglichen z. B. automatisierte E-Mails nach Käufen, Reaktivierungskampagnen oder personalisierte Produktempfehlungen.

Fazit der Redaktion

ActiveCampaign hat uns nach leichten Startschwierigkeiten mit seinen leistungsfähigen Automatisierungen positiv überrascht. Obwohl die Newsletter-Software insgesamt teurer als die Kontrahenten GetResponse oder Mailchimp ist, bietet sie leistungsstarke und vor allem zeitsparende Automatisierungen für geübte Nutzer.

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Kommentar zum Newsletter-Tool Active-Campaign

Platzierungen von 4 - 12

Nachfolgend stellen wir jedes Newsletter-Tool auf den Plätzen 4 - 12 im Kurzüberblick vor.

Platz 4: Brevo

Brevo überzeugt mit einem großzügigen Gratis-Tarif, der unbegrenzt viele Kontakte erlaubt – so viel wie kein anderes kostenloses Tool im Vergleich. Unternehmen, die nur wenige E-Mails pro Tag versenden, profitieren bei Brevo besonders. Features wie KI-gestützte Text- und Betreffzeilengeneratoren sowie DSGVO-konformer Versand machen Brevo zu einer attraktiven Einsteigerlösung.

Im Test punktete Brevo mit einer klar strukturierten Oberfläche und einfacher Bedienung. Lediglich A/B-Tests oder tiefergehende Automatisierungen sind im Free-Tarif nicht verfügbar.

Wie viel kostet Brevo?

Der Einstieg ist kostenlos. Für mehr Funktionen bietet Brevo kostenpflichtige Pläne ab 7 € im Monat, abhängig von E-Mail-Volumen und größe der Kontaktdatenbank. Support oder erweiterte Features sind teilweise nur in höheren Tarifen enthalten.

Platz 5: Klaviyo

Klaviyo ist das Newsletter-Tool für E-Commerce-Enthusiasten: Es punktet mit starken Integrationen zu Shopify, WooCommerce & Co. sowie Umsatz- und Conversion-Auswertungen direkt aus der E-Mail-Kampagne. Besonders kleine Online-Shops, die E-Mail-Marketing datengetrieben betreiben möchten, finden bei Klaviyo die passende Einstiegslösung.

Im Test zeigte sich Klaviyo funktionsreich, aber weniger intuitiv als andere Anbieter. Dafür sind A/B-Testfunktionen und E-Commerce-Reportings bereits kostenlos möglich.

Wie viel kostet Klaviyo?

Für bis zu 250 Empfänger und 500 E-Mails pro Monat ist Klaviyo kostenlos. Wie viel Klaviyo letztlich kostet, hängt davon ab, ob lediglich E-Mail- oder auch SMS-Marketing benötigt wird. Der Anbieter rechnet zudem nach Kontakt- und Versandvolumen ab.

Zum Beispiel kostet Klaviyo bei einer Empfängerlistengröße von bis zu 1.500 aktiven Profilen und bis zu 15.000 E-Mails monatlich bereits 45 $ – damit ist es bereits im Einstieg teurer als unser Testsieger GetResponse.

Platz 6: HubSpot

HubSpot kombiniert E-Mail-Marketing mit einem vollwertigen CRM-System – und das in der Basisversion sogar kostenlos. Das Tool eignet sich besonders für kleine Teams, die Marketing, Vertrieb und Kundenpflege aus einem System steuern wollen.

Segmentierung, A/B-Tests und Triggermails sind im Gratis-Tarif enthalten. Die Benutzeroberfläche wirkt modern und klar strukturiert, das Anlegen von Workflows und Vorlagen klappte schnell. Lediglich bei Designoptionen und Vorlagenvielfalt gibt es Einschränkungen.

Wie viel kostet HubSpot?

Die E-Mail-Funktion ist Teil des kostenlosen CRMs, von dem aus bis zu 2.000 E-Mails pro Monat versendet werden können. Für mehr Automatisierung, Berichte und Nutzerrechte beginnt der Einstieg ins kostenpflichtige Marketing Hub bei 15 € pro Monat.

Platz 7: MailerLite

MailerLite punktet mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einer intuitiven Benutzeroberfläche. Wer Wert auf moderne Elemente für Newsletter legt, zum Beispiel Icons oder GIFs, legt, sollte sich MailerLite genauer ansehen.

Im Test klappte unsere Mail-Domain-Authentifizierung leider nicht. Da dieser Prozess für die Mailerstellung allerdings zwingend notwendig war, konnten wir den Mail-Editor nur bedingt testen. Der Editor für eigene Mail-Vorlagen konnte dafür mit einer sehr einfachen Bedienung und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten punkten.

Einzigartig im Vergleich sind zudem die erweiterten Elemente für Newsletter, etwa Quizze und Umfragen, um mit E-Mail-Empfängern zu interagieren.

MailerLite geht in den höheren Tarifen weit über das bloße E-Mail-Marketing hinaus. Nutzer können zum Beispiel Mitgliedschaften bzw. Abo-Modelle verwalten, Facebook für Social-Ads integrieren, eine Website inklusive Blog veröffentlichen oder digitale sowie physische Produkte verkaufen.

Wie viel kostet MailerLite?

Die Tarife starten bei 0 € für bis zu 1.000 Empfänger. Den Einstiegstarif „Growing Business“ gibt es ab 10 $ pro Monat für 500 Empfänger. Ab kostet 50.000 Abonnenten muss der höchste Tarif „Advanced“ gebucht werden. Darin lassen sich bis zu 500.000 Abonnenten verwalten.

Platz 8: CleverReach

CleverReach ist ein deutscher Anbieter mit Fokus auf Datenschutz und einfache Kampagnenerstellung. Besonders für kleinere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ist das Tool eine DSGVO-konforme Option.

Im Test funktionierte die Erstellung von Newslettern weniger intuitiv als bei den Top 3 Newsletter-Tools im Test. reibungslos, allerdings waren Anpassungen und Vorlagen etwas eingeschränkt. Stärken zeigte CleverReach bei der Zustellrate und den klaren Reportings.

Wie viel kostet CleverReach?

Einsteiger starten kostenlos mit bis zu 250 Kontakten und 1.000 E-Mails pro Monat. Danach richtet sich der Preis nach Empfängergröße – z. B. ca. 30 € für 2.500 Empfänger im Lite-Tarif.

Platz 9: Rapidmail

Rapidmail ist ein weiteres deutsches Tool, das durch seine DSGVO-Konformität und einfache Handhabung überzeugt. Besonders kleinere Unternehmen mit klaren Anforderungen finden hier ein sehr einsteigerfreundliches System.

Der Editor bot im Test viele Designmöglichkeiten mit hoher Vorlagenqualität. Die Bedienung war angenehm selbsterklärend. Kritikpunkt: Bei der Automatisierung sind nur Basisfunktionen verfügbar.

Wie viel kostet Rapidmail?

Der Tarif richtet sich nach Versandmenge oder Kontaktanzahl. Für 2.500 Kontakte zahlt man rund 33,25 €/Monat, unabhängig vom Versandvolumen.

Platz 10: Kit

Kit (ehemals ConvertKit) richtet sich vor allem an Creator, Coaches und Blogger, die schnell und einfach Newsletter an große Verteiler senden möchten.

Technisch fokussiert sich Kit auf Inhalte statt Design – das kann ein Vorteil oder Nachteil sein. Im Test zeigte sich die Software funktional, aber mit stark begrenzter Vorlagenauswahl (15 Designs).

Wer E-Mails in wenigen Schritten verschicken will, kommt trotzdem gut zurecht.

Wie viel kostet Kit?

Kit ist kostenlos bis 10.000 Empfänger – das ist ungewöhnlich großzügig im Vergleich. Lediglich Brevo zeigt sich mit unbegrenzt vielen Empfängern (aber lediglich 300 Mails pro Tag) großzügiger. Erst bei Premium-Features (z. B. Automatisierung) ist ein Upgrade nötig.

Platz 11: Quentn

Quentn bietet ein durchdachtes System mit visuellen Kampagnen und Automationen, richtet sich aber eher an erfahrene Nutzer oder Agenturen.

Das Tool ist stark, wenn es um strategisch aufgebaute E-Mail-Strecken geht. Im Test überzeugte die Kampagnenlogik, aber es fehlten einfache Tools wie Anmeldeformular-Vorlagen oder Funktionen für E-Commerce. Zudem konnten wir keine Double-Opt-in-Prozesse in Gang setzen – den Serverstandort konnten wir auch nicht ausmachen.

Wie viel kostet Quentn?

Der kleinste Tarif „Lite“ startet bei 39 € pro Monat für 1.000 Kontakte. Für mehr Kontakte, komplexe Kampagnen und Schnittstellen (CRM, Shop) sind die höheren Tarife ab 79 € monatlich nötig.

Platz 12: Sendgrid

Sendgrid – ein E-Mail-Tool der Marke Twilio – bietet leistungsstarke Zustelltechnologie für Transaktionsmails. Für klassische Newsletter ist das Tool dagegen eher weniger geeignet.

Im Test fiel auf: Der Editor ist technisch, die Versandzeit schnell – aber Design, KI-Funktionen und Vorlagen fehlen fast vollständig. Besonders mobil sah der Test-Newsletter deutlich anders aus als erwartet, teilweise landete er sogar im Spam-Ordner.

Für den letzten Platz im Vergleich sorgte vor allem die fehlende DSGVO-Konformität. Wir konnten keine (verpflichtenden) Double-Opt-in-Verfahren auslösen. Zudem liegt der Serverstandort außerhalb der EU, was in Sachen Datenschutz ein Problem darstellt.

Wie viel kostet Sendgrid?

Im „Basic“-Tarif ab 15 $/Monat können Nutzer rund 15.000 Mails an bis zu 5.000 Kontakte versenden. Ideal für Entwickler und API-Integration, weniger für Marketing-Teams.

Welche Newsletter-Tools haben wir nicht in den Vergleich aufgenommen?

In den Vergleich der besten Newsletter-Tools haben wir nur Systeme aufgenommen, die mehrere Anforderungen erfüllen:

  • Kostenlose oder kostengünstige Einsteigertarife
  • Individuelle Anpassbarkeit der Mailings
  • Automatisierungen für E-Mail-Kampagnen
  • Auswertungen zur Erfolgsmessung
  • Zuverlässige Zustellung der Mailings

E-Mail-Marketing-Softwares, die wir nicht oder nur eingeschränkt testen konnten, haben wir aus dem Vergleich genommen.

Nachfolgend stellen wir die Programme vor, die es zwar nicht in den Vergleich geschafft haben – aber für manche Nutzer dennoch eine spannende Alternative sein können.

Hostinger Reach

Hostinger Reach ist ein relativ neues Newsletter-Tool von Hostinger, einem Anbieter für Webhosting. Wir hatten unser erstes Problem mit dem Tool, als wir uns eine Domain kaufen mussten, um das System überhaupt zu nutzen. Die Stärken des Systems liegen dagegen in der reinen KI-Mail-Erstellung. Einen typischen Drag-and-Drop-Editor gibt es nicht.

Nutzer hinterlegen ihr Brand-Design und erklären der KI, wie das Mailing aussehen soll. Guter Gedanke, allerdings brauchten wir im Test mehr Zeit, um den Prompt zu optimieren als bei den anderen Tools im manuellen Editor. Dadurch genügte Hostinger Reach leider nicht unseren Anforderungen des Tests.

Moosend

Moosend richtet sich primär an den US-amerikanischen Markt, bietet nur eingeschränkten Support in Europa und verarbeitet Daten nur bedingt DSGVO-konform. Zudem fehlt es an einer deutschen Benutzeroberfläche und der Integration für gängige europäische Shopsysteme. Ein weiterer Nachteil: Nutzer zahlen nicht nur monatliche Abo-Gebühren, Moosend rechnet zusätzlich nach Credits ab. Dadurch wird selbst der kleinste Tarif ab 9 $ schnell teurer als erwartet.

MailPoet

MailPoet ist ein Plugin speziell für WordPress-Nutzer. Es eignet sich zwar für einfache Newsletter, ist aber nicht eigenständig nutzbar und abhängig von der Performance der Website. Für skalierbare Kampagnen oder professionelle E-Mail-Automation ist MailPoet nicht leistungsfähig genug.

ActiveTrail

ActiveTrail bietet einige interessante Funktionen, aber fehlende deutsche Lokalisierung, komplizierte Benutzerführung und unzureichende Hilfestellungen machen die Plattform für KMU im DACH-Raum wenig praktikabel. Auch die Vorlagenauswahl und Anpassbarkeit sind begrenzt.

Evalanche

Evalanche ist eine Enterprise-Marketing-Automation-Plattform mit Fokus auf B2B und große Marken. Das System ist modular aufgebaut und setzt in der Regel Beratung, Schulung und Integration in bestehende CRM- oder ERP-Systeme voraus. Die Einstiegskosten liegen deutlich über dem üblichen Preisniveau des Vergleichs. Die Software eignet sich eher für individuelle Projektimplementierungen als für selbstständige E-Mail-Marketing-Anwender.

Sendeffect

Sendeffect ist ein deutscher Anbieter mit Fokus auf E-Mail-Transaktionssysteme und individuelle Versandlösungen für größere Unternehmen. Die Plattform bietet keine standardisierte Preisstruktur und ist nicht im Self-Service nutzbar. Die Nutzung erfordert persönliche Beratung, Einrichtung und technisches Know-how. Damit fehlt die Vergleichbarkeit mit den klassischen Newsletter-Tools wie Mailchimp oder MailerLite.

Elaine

Elaine ist ein spezialisiertes Tool für datenschutzkritisches, transaktionales und hochgradig automatisiertes E-Mail-Marketing, vor allem im Enterprise- und Konzernumfeld. Die Plattform wird nicht öffentlich bepreist, erfordert Einführung durch das artegic-Team und ist eher Teil von komplexen Digitalstrategien. Für Kleinunternehmen, Freelancer oder klassische Newsletter-Kampagnen ist Elaine zu komplex und teuer.

  | Der Vergleich im Detail

In unserem Detail-Vergleich zeigen wir, wie die 12 Newsletter-Tools je Vergleichskriterium abgeschnitten haben.

Zur besseren Übersicht haben wir den Vergleich in 2 Gruppen aufgeteilt. Diese sind absteigend nach Testnote sortiert.

Platz 1 bis 6: GetResponse, Mailchimp, ActiveCampaign, Brevo, Klaviyo, HubSpot

Kriterien GetResponse Mailchimp ActiveCampaign Brevo Klaviyo HubSpot
  Logo GetResponse Logo Mailchimp Logo ActiveCampaign Logo Brevo Logo Klaviyo Logo HubSpot
Bewertung Sehr gut Gut Gut Gut Gut Gut
Note (1 = sehr gut) 1,4 1,6 1,8 2,0 2,1 2,2
Urteil der Redaktion Bestes Gesamtpaket Optimal für kleine Unternehmen mit E-Commerce Bestes Tool für Automatisierungen Größte Empfängerliste im Tarif Beste Kombination aus E-Mail- und SMS-Marketing Bestes CRM mit E-Mail-Funktion
E-Mails-Erstellen 88 % 79 % 80 % 69 % 69 % 64 %
Mailversand und Kampagnenplanung 87 % 86 % 81 % 81 % 80 % 84 %
Auswertungen 87 % 73 % 73 % 63 % 73 % 63 %
Benutzerfreundlichkeit 81 % 94 % 66 % 43 % 68 % 47 %
Service und Datenschutz 59 % 73 % 76 % 76 % 35 % 65 %
Vertrag und Kosten 73 % 66 % 60 % 71 % 66 % 69 %
Preis getesteter Tarif 27 € 0 € 39 € 0 € 0 € 0 €
Enthaltene Nutzer 3 1 1 1 1 2
Anzahl Empfänger 2.500 500 2.500 Unbegrenzt 250 2.000
Anzahl E-Mails Unbegrenzt 1.000 25.000 300 500 2.000
Preis Einstiegstarif 16 € 0 € 15 € 0 € 0 € 0 €
Kostenlose Testphase            
Dauer Testphase 30 Tage   14 Tage      
Sonderkonditionen für gemeinnützige Organisationen Bis zu 50 % Rabatt         Bis zu 40 % Rabatt
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GetResponse (Note 1,4) ist aufgrund seines stimmigen Gesamtpakets aus einfacher Bedienung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis Testsieger des Vergleichs. Auf Platz 2 folgt Mailchimp (Note 1,6), das uns mit leistungsstarken Funktionen im kostenlosen Tarif und einer spielerisch leichten Bedienbarkeit positiv überraschte.

Platz 3 belegt ActiveCampaign (Note 1,8). Die Anwendung ist ein wenig komplexer als die Erstplatzierten, dafür überzeugt das Newsletter-Tool mit rund 900 passenden Vorlagen für zeitsparende Automatisierungen entlang der Customer Journey. Platz 4 gebührt Brevo (Note 2,0). Mit dem Tool konnten wir 300 Mails pro Tag an unbegrenzt viele Empfänger senden – und das bereits im kostenlosen Tarif.

Den 5. Platz sichert sich Klaviyo (Note 2,1) mit seiner Kombination aus E-Mail- und SMS-Marketing, schwächelte im Live-Test jedoch mit einem nicht funktionierendem Listenimport. Das Customer Relationship Management System HubSpot (Note 2,2) belegt aufgrund der geringen Vorlagen-Auswahl und eingeschränkten Gestaltungsoptionen den 6. Platz im Vergleich.

Platz 7 bis 12: MailerLite, CleverReach, Rapidmail, Kit, Quentn, Twilio Sendgrid

Kriterien MailerLite CleverReach Rapidmail Kit Quentn Sendgrid
  Logo Mailerlite Logo CleverReach Logo Rapidmail Logo Kit Logo Quentn Logo Sendgrid
Bewertung Gut Gut Befriedigend Befriedigend Befriedigend Befriedigend
Note (1 = sehr gut) 2,3 2,4 2,5 2,6 3,0 3,2
Urteil der Redaktion Einzigartige E-Mail-Features Geringe Anpassbarkeit Zweitgrößte Vorlagenauswahl im Test Optimal für Content Creator Schwer bedienbar Kaum DSGVO-konform
E-Mails-Erstellen 57 % 62 % 64 % 64 % 60 % 34 %
Mailversand und Kampagnenplanung 70 % 77 % 69 % 71 % 27 % 56 %
Auswertungen 53 % 67 % 60 % 57 % 40 % 57 %
Benutzerfreundlichkeit 67 % 55 % 57 % 38 % 59 % 7 %
Service und Datenschutz 49 % 49 % 59 % 38 % 43 % 43 %
Vertrag und Kosten            
Preis getesteter Tarif 23 € 0 € 33,25 € 0 € 39 € 15 €
Enthaltene Nutzer 3 1 1 1 1 2
Anzahl Empfänger 2.500 250 2.500 10.000 1.000 5.000
Anzahl E-Mails Unbegrenzt 1000 Unbegrenzt Unbegrenzt Unbegrenzt 15.000
Preis Einstiegstarif 0 € 0 € 15 € 0 € 39 € 15 $
Kostenlose Testphase            
Dauer Testphase 14 Tage     14 Tage 14 Tage 60 Tage
Sonderkonditionen für gemeinnützige Organisationen            
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MailerLite (Note 2,3) punktet mit modernen Newsletter-Features wie einer großen Auswahl an GIFs und einem KI-Bildgenerator. Allerdings konnten wir den Editor nur eingeschränkt testen, da der Mailversand aufgrund der Domain-Authentifizierung der Absenderadresse nicht funktionierte – ein erheblicher Nachteil.

Auf dem 8. Platz landet CleverReach (Note 2,4). Der Editor bot zu wenige Gestaltungsmöglichkeiten. Zusätzlich gab es Abzüge für den eingeschränkten Support, der nur per E-Mail und ausschließlich während der Bürozeiten erreichbar ist. Platz 9 belegt Rapidmail (Note 2,5). Texte und Bilder mussten in separaten Fenstern bearbeitet werden – Änderungen waren im Layout nicht direkt sichtbar. Das erschwerte die Gestaltung und kostete Punkte.

Das amerikanische Newsletter-Tool Kit (ehemals ConvertKit) landet auf dem 10. Platz. Nur 15 Vorlagen standen zur Verfügung, die zudem kaum anpassbar waren. Den vorletzten Platz belegt Quentn (Note 3,0). Zwar ließen sich E-Mails individuell gestalten, doch beim Anmeldeformular fehlten nahezu alle Anpassungsmöglichkeiten. Auch Vorlagen für automatisierte Mailings waren nicht vorhanden.

Den letzten Platz im Vergleich belegt Sendgrid (Note 3,2). Der Editor war kompliziert zu bedienen, KI- und E-Commerce-Funktionen fehlten komplett. Das Ergebnis enttäuschte: Auf mobilen Geräten sah der Newsletter anders aus als gewünscht und landete schließlich im Spam-Ordner.

  | So haben wir getestet

Das beste Newsletter-Tool 2026 haben wir anhand von 145 praxisnahen Testkriterien ermittelt. Diese Kriterien haben wir in 6 Hauptkategorien gruppiert:

  1. Vertrag und Kosten
  2. E-Mails erstellen
  3. Mailversand und Kampagnenplanung
  4. Auswertungen
  5. Benutzerfreundlichkeit
  6. Service und Sicherheit
Tipp

Alle Testkriterien des Vergleichs haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengefasst.

Jetzt herunterladen

Nachfolgend geben wir einen Einblick in die wichtigsten Testkriterien innerhalb der Hauptkategorien.

Vertrag und Kosten
  • Welchen Einstiegstarif gibt es?
  • Was kostet der Tarif?
  • Gibt es eine kostenlose Testphase?
  • Gibt es einen kostenlosen Tarif
  • Wie viele Kontakte/Mails sind im Tarif enthalten?
  • Wie viele Nutzer sind enthalten?
  • Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit?
E-Mails erstellen
  • Wie einfach lassen sich E-Mails erstellen?
  • Welche Design-Elemente gibt es?
  • Wie viele Vorlagen bietet das Tool?
  • Wie leicht lassen Newsletter individuell gestalten?
  • Gibt es KI-Funktionen, z. B. für Text und Bild?
  • Wie hochwertig sind versendete Mails (in verschiedenen Clients)?
Mailversand und Kampagnenplanung
  • Gibt es Formulare, Pop-ups, Landingpages?
  • Welche (individuell) lassen sich Formular-Funktionen gestalten?
  • Wie erfolgen Listenaufbau, -verwaltung und Segmentierung?
  • Welche Automatisierungen sind möglich?
  • Bietet das Tool A/B-Tests?
  • Sind Schnittstellen vorhanden, z. B. zu Shops oder Homepage-Baukästen?
Auswertung
  • Welche Funktionen zur E-Mail-Auswertung bietet das Tool?
  • Wie differenziert lassen sich Kontakte auswerten?
  • Bietet das Tool E-Commerce-Kennzahlen?
Usability
  • Wie einsteigerfreundlich ist die Software?
  • Gibt es Unterstützung zum Start, z. B. eine digitale Produkttour?
  • Wie flüssig funktioniert der Drag-and-Drop-Editor?
  • Wie einfach ist die Newsletter-Erstellung?
  • Wie nutzerfreundlich ist das Tool insgesamt?

 

Service und Sicherheit
  • Wie umfangreich ist der Service des Anbieters?
  • Wie gut ist der Anbieter erreichbar?
  • Gibt es ein rechtskonformes Double-Opt-in-Verfahren?
  • Bietet das Tool rechtlich verbindliche Abmeldelinks?
  • Wo ist der Serverstandort des Anbieters?

Gewichtung bei der Bewertung

Für jedes der 145 Vergleichskriterien wurden Punkte festgelegt, die je nach Relevanz höher oder niedriger ausfiel.

Beispiel: Ob ein visueller Editor verfügbar ist, ist aufgrund der einfacheren Anwendung relevanter für die Newsletter-Erstellung als eine mögliche Inbox-Vorschau für verschiedene Mail-Clients. Daher wurde der Editor mit 3 Punkten bewertet und die Inbox-Vorschau mit 1 Punkt.

In Summe bilden die Punkte der einzelnen Testkriterien die Gesamtpunkte für die Hauptkategorien, die jedes Newsletter-Tool insgesamt erreichen kann – sofern die Funktion vorhanden ist.

Die Punkte der Hauptkategorien:

  • Vertrag und Kosten: 43 Punkte
  • E-Mails erstellen: 102 Punkte
  • Mailingversand und Kampagnenplanung: 70 Punkte
  • Auswertungen: 30 Punkte
  • Bedienbarkeit: 43 Punkte
  • Service und Sicherheit: 37 Punkte

Insgesamt konnten Anbieter 325 Punkte erreichen.

Tipp

GetResponse bietet mit dem Tarif Starter ein vielseitiges und zugleich anfängertaugliches Gesamtpaket für regelmäßigen Newsletter-Versand und E-Mail-Marketing. Probieren Sie den Testsieger gleich aus.

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Ablauf unseres Livetests

Um einen fairen Vergleich aller 12 Anbieter des Vergleichs zu gewährleisten, haben wir die Systeme einem standardisierten Live-Test unterzogen. Die Standardisierung haben wir durch ein einheitliches Testszenario geschaffen, das in jedem Tool in 6 Schritten durchgespielt wurde.

Zitat von Andrea zu den Editoren
Schritt 1: Ersteinrichtung und Kontaktlistenimport

Bevor der erste Newsletter mit einer E-Mail-Marketing-Software versendet werden kann, gibt es ein paar Dinge zu erledigen.

Daher haben wir bei jedem Tool im Test folgende Punkte geprüft:

  • Wie schnell funktionieren Registrierung und Anmeldung in der Software?
  • Gibt es eine digitale Produkttour oder Video-Tutorials, die den Einstieg erleichtern?
  • Wie einfach lassen sich bestehende Kontakte ins Tool importieren, z. B. via CSV-Import?
  • Wie einfach können neue Kontakte manuell angelegt werden?
  • Inwiefern ist es möglich, Kontakte für gezielteres Marketing zu segmentieren?
  • Können funktionsübergreifende Branding-Elemente hinterlegt werden (z. B. Farben, Schriftarten, Logo) für Newsletter und Formulare?
Schritt 2: Landingpages und Anmeldeformulare

Mithilfe einer Newsletter-Software können neue Abonnenten bzw. Kontakte gewonnen werden.

Um entsprechende Funktionen zu prüfen, haben wir uns diese Fragen gestellt:

  • Bietet das Tool Funktionen für die Abonnenten-Gewinnung?
  • Gibt es Formulare als Pop-up oder zum Einbetten auf der Website?
  • Können eigene Landingpages erstellt werden, die der Anmeldung zum Newsletter oder bestimmten Verteilern dienen?
  • Welche Elemente stehen für die Anmeldung zur Verfügung (z. B. Bilder, Drop-Down-Menüs, Segmente, reCaptcha zur Bot-Prüfung)?
  • Gibt es ein Double-Opt-in-Verfahren für einen rechtskonformen Anmeldeprozess?
Schritt 3: Newsletter erstellen

Für unser Testszenario haben wir versucht, in jedem Newsletter-Tool eine bestimmte Vorlage unseres fiktiven Unternehmens nachzubauen. Diese haben wir in einem gesonderten Design-Tool erstellt.

Während des Tests haben wir folgende Punkte geprüft:

  • Können wir Bildelemente von ansprechenden Touren und Orten in Europa einfügen?
  • Können Buttons hinterlegt werden?
  • Ist es möglich, einen Aktionscode einzufügen?
  • Wie individuell sind Header und Footer anpassbar?
  • Können wir unser Logo hinterlegen?
  • Lässt sich der Abmeldelink individualisieren?
  • Welche Social-Media-Icons können wir einfügen und verlinken?
  • Gibt es Abstandshalter und Trenner für die optimale Formatierung?
  • Können wir Text- und Hintergrundfarben an unsere CI anpassen?
  • Lassen sich Anrede und Betreff personalisieren?
  • Bietet das System Icons und Emojis?
  • Können wir unser Impressum und unsere Datenschutzbestimmungen hinterlegen?
  • Wie flüssig lässt sich der Editor bedienen?
  • Gibt es eine Echtzeit-Vorschau (WYSIWYG – What you see is what you get)?
Schritt 4: Mailversand

Nicht nur die Erstellung der Mailings stand beim Test im Vordergrund. Wir haben anhand folgender Kriterien auch geprüft, ob und wie gut die erstellte Mail in verschiedenen Clients (z. B. Yahoo oder Outlook) angezeigt wird:

  • Gibt es eine Vorschau-Funktion für Smartphones?
  • Gibt es eine Darkmode-Vorschau?
  • Zeigt das Mailing-Tool an, wie der Newsletter in verschiedenen Clients aussieht?
  • Können Betreff und Inhalt mithilfe von A/B-Tests getestet werden?
  • Lässt sich die E-Mail nur an alle Empfänger senden oder können wir Versandgruppen (Segmente) bilden?
  • Wie gut sieht die versendete E-Mail in unserem Postfach am Desktop-PC aus?
  • Wie gut sieht die E-Mail in unsrem Mobile-Postfach auf dem Smartphone aus?
  • Landet der Newsletter im Posteingang oder eventuell im Spam-Ordner?
Schritt 5: Kampagnenplanung

Die meisten Newsletter-Tools am Markt unterstützen auch bei der Planung von sogenannten E-Mail-Kampagnen. Dabei werden Automatisierungen in mehreren Schritten erstellt. Ein typisches Beispiel ist eine Willkommens-Serie für neue Newsletter-Abonnenten.

Diese wollten wir im Praxistest ebenfalls umsetzen: Sobald sich neue Kontakte in unsere Liste eintragen, sollten sie wenige Minuten später eine personalisierte E-Mail erhalten.

Für den Praxistest haben wir folgende Fragen gestellt:

  • Gibt es Vorlagen für Automatisierungen?
  • Wie viele Vorlagen für welche Zwecke gibt es?
  • Wie viele Elemente stehen zum Bau einer Automatisierung zur Verfügung?
  • Wie einfach oder komplex ist der Workflow-Editor?
  • Welche Unterstützung bietet das Tool, wenn Nutzer nicht weiter wissen?
  • Funktioniert die Automation in der Praxis oder gibt es Fehler?
Schritt 6: Auswertung der Maßnahmen

Im letzten Schritt haben wir uns angesehen, welche Kennzahlen uns das Newsletter-Tool zur Performance-Messung bereitstellt:

  • Gibt es Standard-Kennzahlen wie Öffnungen, Klicks und Abmeldungen?
  • Bietet das Tool besondere Auswertungen, etwa, welche Clients und Geräte unsere Zielgruppe nutzt?
  • Können auch E-Commerce-Kennzahlen ausgewertet werden, etwa genutzte Aktionscodes oder Umsätze je Mailing?
  • Wie können wir diese Daten weiterverarbeiten, zum Beispiel durch Exporte?

  | Tipps zur richtigen Anbieterwahl: Woran erkennt man einen guten Newsletter-Anbieter?

Der Kauf einer Newsletter-Software hat langfristige Auswirkungen. Mit dem Unternehmenswachstum können zum Beispiel weitere Funktionen hinzukommen, die das aktuelle Tool noch nicht abdeckt. Dann muss ein Wechsel stattfinden – aufgrund möglicher Datenverluste oder Vorlagen, die neu angelegt werden müssen, fällt dieser oft nicht leicht.

Um das passende Newsletter-Tool zu finden und damit auf lange Sicht zufrieden zu sein, empfehlen wir ein schrittweises Vorgehen:

Zitat von Andrea Feustel zur richtigen Tool-Auswahl
#1 Bedarfsanalyse durchführen

Bevor Sie sich für eine E-Mail-Marketing-Software entscheiden, sollten Sie die konkreten Anforderungen definieren:

  • Wie viele Nutzer sollen mit dem System arbeiten?
  • Wie groß ist Ihre Empfängerliste?
  • Wie viele E-Mails versenden Sie pro Monat?
  • Welches Budget können Sie monatlich aufwenden?
  • Wollen Sie nur Newsletter veröffentlichen oder benötigen Sie automatische Triggermails?
  • Wollen Sie Ihre Zielgruppen segmentieren?
  • Benötigen Sie Integrationen zu Online-Shops oder Kundenmanagement-Systemen?
#2 Anbieter-Auswahl

Wenn Sie Ihre Bedarfsanalyse durchgeführt und nötige Funktionen sowie sonstige Rahmenbedingungen festgelegt haben, können Sie eine erste Anbieter-Auswahl treffen.

Tipp: Suchen Sie Tools aus, die Sie im Rahmen einer kostenlosen Testversion auf Herz und Nieren überprüfen können. Nutzen Sie unsere Kriterien-Checkliste, um das System für Ihren Anwendungsfall zu testen.

#3 Support und Rechtssicherheit bewerten

Gerade für Gründer und Kleinunternehmen ist deutschsprachiger, erreichbarer Support wichtig. Testen Sie die Reaktionszeit per E-Mail, Chat und ggf. Telefon und nehmen Sie Onboarding-Angebote und Tutorials wahr. Hinterfragen Sie, wie hilfreich die gebotene Unterstützung tatsächlich ist. Sofern für Sie relevant, achten Sie ebenso darauf, ob Serverstandorte in der EU liegen und gut das Double‑Opt‑in‑Verfahren funktioniert.

#4 Zeit für Schulungen und Integration einplanen

Viele Newsletter-Softwares wirken auf den ersten Blick einfach in der Anwendung, entfalten ihr Potenzial jedoch erst mit der Einarbeitung. Nehmen Sie sich Zeit für sich und Mitarbeiter, um die Software kennenzulernen. Zeit sollten Sie außerdem für das Anlegen von Vorlagen und Testen von Automatisierungen einplanen.

  | Newsletter-Tools für verschiedene Zielgruppen

Nicht jede Newsletter-Software eignet sich für alle Betriebe. Zum Beispiel benötigen Online-Shop-Betreiber ein Newsletter-Tool mit E-Commerce-Fokus. Andere brauchen dagegen ein Tool, mit dem sie Webinare durchführen und diese bewerben können. Kleine Teams freuen sich wiederum über Tools mit kostenlosen Einstiegstarifen.

Nachfolgend stellen wir E-Mail-Marketing-Softwares für unterschiedliche Zielgruppen vor:

  1. Für kleine Teams mit wenig Budget
  2. Für datenschutzbewusste Unternehmen
  3. Für Unternehmen mit hohem Design-Anspruch
  4. Für Online-Shop-Betreiber
  5. Für kampagnenorientierte Unternehmen
  6. Für gemeinnützige Organisationen

Kostenlose Newsletter-Tools

Wer als Einzelunternehmer, Freelancer oder mit KMU mit E-Mail-Marketing starten möchte, liegt richtig mit Newsletter-Tools, die ohne Fixkosten funktionieren.

3 Empfehlungen (getestete Tarife):

  • Brevo Kostenlos: einfacher Einstieg, DSGVO-konform, klare Tool-Struktur. Ideal für bis zu 300 E-Mails pro Tag. Inklusive individuell gestaltbarem Formular, ersten Automatisierung und Drag-and-Drop-Editor.
  • CleverReach Lite: intuitive Oberfläche, sehr gute Vorlagen, gute Segmentierungsmöglichkeiten. Ideal für Einsteiger mit höherem Designanspruch.
  • Mailchimp Free: bekannter Newsletter-Anbieter mit solider Grundausstattung und sehr intuitivem Newsletter-Editor. Inklusive sind u. a. 1.000 E-Mails pro Monat, 7 Vorlagen und ersten Automatisierungen wie zur Begrüßung neuer Abonnenten.

Besonderheiten: Diese drei Newsletter-Tools sind perfekt für alle, die ihr E-Mail-Marketing schlank, kostenlos und trotzdem datenschutzkonform aufsetzen wollen.

Für besonders Datenschutzbewusste & DSGVO-orientierte Unternehmen

Unterenehmen, die beim E-Mail-Marketing besonderen Wert auf Datenschutz legen, sollten auf Anbieter setzen, die ihre Server in Deutschland oder der EU betreiben.

Diese Anbieter setzen auf E-Mail-Versand, der nicht nur rechtssicher ist, sondern auch vertrauenswürdig gestaltet ist. Das ist ein Pluspunkt gegenüber vielen US-basierten Tools.

Empfohlene Anbieter (getestete Tarife):

  • Rapidmail Starter: Serverstandort Deutschland, intuitives Interface, kein IT-Wissen nötig. DSGVO-konform mit Double-Opt-In, Abmeldelink, klarer Struktur.
  • Brevo Kostenlos: Server in Deutschland, geeignet für kleine Budgets, Formulare mit reChatcha, DSGVO-Vorlagen, Double-Opt-In, CRM-Funktionen inklusive.
  • HubSpot Kostenlos: Server in der EU, solide Basisfunktionen, einfache Benutzerführung, Formulare mit reChatcha, Double Opt-In-Verfahren, Supportsprachen u.a. Deutsch, Englisch und Spanisch.

Besonderheiten: Diese Anbieter eignen sich unter anderem auch besonders für Vereine oder gemeinnützige Organisationen, die beim Datenschutz auf Nummer sicher gehen wollen. Trotz hoher Sicherheitsstandards sind die Tools einfach zu bedienen und für Einsteiger geeignet.

Newsletter-Tools für Unternehmen mit hohem Design-Anspruch

Ob Agentur, Marke oder Design-orientiertes Start-up: Wo Layout, Visuals und Markenwirkung im Mittelpunkt stehen, braucht es ein Tool, das beim Newsletter-Versand maximale Gestaltungsfreiheit bietet.

Hochwertige Vorlagen, ein flüssiger Editor und viele Anpassungsmöglichkeiten sind essenziell.

Empfohlene Anbieter (getestete Tarife):

  • GetResponse Starter: sehr hochwertiges Design, sehr flexibel anpassbare Vorlagen, Editor mit den meisten gängigen Elementen.
  • MailerLite Growing Business: sehr gute Designs, klare Editorstruktur, Canva-Integration. Ideal für visuell überzeugende Kampagnen.
  • ActiveCampaign Starter: solide Design-Optionen, zahlreiche, gut anpassbare Templates, mobile Vorschau in vielfachen Clients.

Besonderheiten: Diese Tools bieten überdurchschnittlich viele Designfunktionen. Von Vorlagen mit hoher Qualität über Bilddatenbanken bis hin zu detaillierter Anpassung. Wer visuell überzeugen möchte, ist bei diesen Anbietern genau richtig, auch ohne eigenes Grafik-Team.

Für Onlineshop-Betreiber und E-Commerce

Onlineshop-Betreiber benötigen ein Newsletter-Tool, das nicht nur schöne E-Mails versendet, sondern auch direkt mit dem Shop-System spricht. Ideal sind Anbieter, die:

  • Produkte automatisch einfügen
  • Umsätze tracken
  • Gezielte Kampagnen basierend auf Kundenverhalten ermöglichen

Empfohlene Anbieter (getestete Tarife):

  • Klaviyo Kostenlos: tiefe Integration mit Shopify, WooCommerce, Magento und PrestaShop. Inklusive Triggermails, Conversion-Tracking und Produktmails. Perfekt für datengetriebenes Wachstum.
  • ActiveCampaign Starter: Anbindung u. a. an WooCommerce, elopage, Podia, Shopify & Square. Mit Automatisierung, Tagging und Umsatzanalyse für gezielte Sales-Strecken.
  • GetResponse Starter: Shop-Anbindung für WooCommerce, Shopify, Magento und PrestaShop. Plus: CRM-Funktionen, visuell starker Editor und solide Tracking-Möglichkeiten. Aber: Newsletter-Features für den E-Commerce gibt es erst ab dem Marketer-Tarif.

Besonderheiten: Mit diesen Tools verstehen Unternehmen das Kaufverhalten ihrer Zielgruppe noch besser. Sie können punktgenau die richtigen Angebote senden, auch an sehr differenzierte Segmente der Abonnenten-Liste.

Newsletter-Tools für Automatisierung & Funnel-Aufbau

Unternehmen, die mehr wollen als reinen Newsletter-Versand, empfehlen sich Tools mit differenzierterem Kampagnenbaukasten für systematisches Lead-Nurturing: vom Erstkontakt bis zur Conversion. 

Empfohlene Anbieter (getestete Tarife):

  • ActiveCampaign Starter: visuelle und vielseitige Automationen-Vorlagen, starke CRM-Integration, Triggermails, Tagging, Lead-Scoring. Ideal für durchdachte Funnels und komplexe Kampagnen.
  • GetResponse Starter: leistungsstarker Kampagneneditor mit Drag-and-Drop-Workflows, AutoResponder, A/B-Tests und Lead-Segmentierung. Besonders flexibel bei Listenaufbau und Skalierung.
  • Quentn Lite: Funnel-orientierter Kampagneneditor, visuelle Darstellung, Tagging und Triggermails. Deutscher Anbieter mit Fokus auf B2B-Logik und Datenschutz.

Besonderheiten: Diese Tools decken die vollständige Customer Journey ab. Perfekt für Coaches, Berater, Verkäufer digitaler Produkte und alle, die Leads automatisiert zum Abschluss bringen wollen.

Newsletter-Tools für gemeinnützige Organisationen

Gemeinnützige Organisationen brauchen zuverlässige Newsletter-Tools, die datenschutzkonform arbeiten. Diese Anbieter sind ideal für Vereine, Stiftungen oder Bildungsinitiativen, die E-Mail-Marketing professionell, aber sparsam aufsetzen wollen.

Empfohlene Anbieter mit Rabatt für gemeinnützige Organisationen (getestete Tarife):

  • GetResponse Starter: bietet bis zu 50  % Rabatt für NGOs. Sehr gute Automatisierung, DSGVO-konform, viele Vorlagen und eine klare Oberfläche. Ideal für professionelle Vereinskommunikation.
  • HubSpot Kostenlos: bis zu 40  % Rabatt für gemeinnützige Organisationen in den höherpreisigen Tarifen. Integriertes CRM, Formulare, DSGVO-Funktionen und einfaches E-Mail-Marketing in einem Tool.

  | Praxisfragen zu E-Mail-Marketing-Anbietern

Welches Newsletter-Tool ist 2026 am besten?

GetResponse ist der Testsieger 2026. Mit der Gesamtnote 1,4 belegt das Tool im großen Vergleich von 12 E-Mail-Marketing-Anbietern den 1. Platz.

Warum GetResponse überzeugt:

  • Sehr gute Bedienung
  • Ideal für Einsteiger und Profis
  • 150 moderne Newsletter-Vorlagen zur schnellen Umsetzung
  • KI-Newsletter-Funktion für automatisierte Inhalte
  • Skalierbarkeit bis 100.000 Empfänger
  • Fairer Preis ab 16 €/Monat, inklusive 30 Tage Testphase

Wer ein leistungsstarkes, benutzerfreundliches und KI-gestütztes Newsletter-Tool sucht, trifft mit GetResponse die beste Wahl im Test. Das gilt vor allem für Unternehmen mit professionellen Ansprüchen an Design, Automatisierung und Skalierbarkeit.

Weitere Top-Platzierte Newsletter-Tools:

  1. Mailchimp (Note 1,6): kostenlos nutzbar, sehr gute Bedienung, ideal für große Listen (bis 250.000 Kontakte)
  2. Active Campaign (Note 1,8): Viele Vorlagen, stark in Automations, jedoch im Tarif Starter ohne KI-Unterstützung
Was ist besser: Brevo oder Cleverreach?

Brevo (Platz 4) liegt in unserem Newsletter-Tool-Vergleich 2026 vor CleverReach (Platz 8). 

Das sind einige der Vorteile von Brevo gegenüber CleverReach:

  • Sehr hochwertige Newsletter-Vorlagen von Brevo
  • Wiederverwendbare eigene Vorlagen
  • Newsletter-Editor mit vielseitigen Elementen
  • Bilderdatenbank
  • KI-Funktionen in der Newsletter-Erstellung

Wichtig: Brevo ist auch die richtige Wahl für alle Unternehmen, die einen Newsletter-Anbieter mit Serverstandort in Deutschland wünschen. Der Serverstandort von Cleverreach liegt in der EU.

Ist Mailchimp DSGVO-konform in Deutschland nutzbar?

Für eine DSGVO-konforme Nutzung müssen bei Mailchimp zunächst einige Voraussetzungen vorliegen:

EU–US Data Privacy Framework (DPF): Mailchimp ist nach dem neuen Angemessenheitsbeschluss zertifiziert, sodass der Datentransfer in die USA derzeit als zulässig gilt.

AV-Vertrag (DPA): Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist in den Nutzungsbedingungen integriert und muss aktiv akzeptiert werden.

Die Pflichten von Mailchimp-Nutzern:

  • Aktiv Double-Opt-in verwenden
  • Empfänger transparent in der Datenschutzerklärung informieren
  • Datenminimierung und Betroffenenrechte sicherstellen
  • Risiko-Check behalten: Beobachten, ob das DPF dauerhaft Bestand hat. Andernfalls greifen automatisch die EU-Standardvertragsklauseln (SCCs) mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen.

Unser Tipp: Für 100 % EU-Hosting und weniger Transfer-Risiko stehen Unternehmen Alternativen wie CleverReach, rapidmail oder Brevo (früher Sendinblue) zur Verfügung.

Gibt es kostenlose Alternativen zu Mailchimp?

Mailchimp ist nicht der einzige Newsletter-Anbieter mit einem kostenlosen Starter-Tarif. 

Folgende E-Mail-Tools bieten ebenfalls Einstiegsmodelle ab 0 €:

Welches Newsletter-Tool eignet sich am besten für kleine Unternehmen?

Für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen empfehlen sich kostengünstige bzw. kostenlose Einstiegstarife beispielsweise von Mailchimp, CleverReach oder Brevo

Einstiegsmodelle eignen sich besonders dazu, ins E-Mail-Marketing und professionelle versenden Newslettern zu starten.

Auch in den kostenlosen Tarifen lassen sich professionelle und hochwertige Newsletter erstellen und E-Mail-Listen nach DSGVO-Vorgaben aufbauen. 

Ebenfalls möglich sind in den Einstiegsmodellen erste Automation. Automatisiert versendete Mails dienen beispielsweise dazu, neue Abonnenten zu begrüßen oder, durch Trigger ausgelöst, gezielt Angebote und Einladungen zu versenden.

Im Gegensatz zu höherpreisigen Tarifen unterliegen Einstiegstarife allerdings oft einer Einschränkung in der Listengröße, den Vorlagen für Mailings und Automation oder auch der Auswertung von Mailings und Conversion. Ein günstiger Tarif lässt sich in der Regel jedoch jederzeit upgraden. 

 

 

Welches E-Mail-Tool ist am besten für DSGVO-konformes Marketing geeignet?

Unternehmen, denen Datenschutz besonders wichtig ist, sollten auf Newsletter-Tools mit ausschließlichem Serverstandort in der EU und nachweislicher DSGVO-Konformität setzen. Geeignete Newsletter-Anbieter sind zum Beispiel:

Sind Newsletter 2026 noch sinnvoll für Unternehmen?

Ja, Newsletter sind 2026 immer noch zentral im Marketing-Mix von Unternehmen. Sie liefern hohe Rentabilität, direkte Reichweite und starkes Engagement. Das gilt besonders, wenn sie personalisiert, automatisiert und mobil-optimiert sind.

Anders als Social-Media-Marketing und SEO für Websites und Blogs funktionieren Newsletter und E-Mail-Marketing unabhängig von Algorithmen.

Hinzukommt: Die E-Mail-Liste bzw. Abonnenten-Liste gehört dem jeweiligen Nutzer und macht Unternehmen damit auch unabhängig von Social-Media-Plattformen beispielsweise. Während ein Instagram-Account beispielsweise von heute auf morgen von Meta geschlossen werden kann, ist das beim E-Mail-Marketing nicht der Fall.

Für kleine wie große Unternehmen gilt: Wer effektives, skalierbares Marketing möchte, sollte auch und gerade 2026 auf E‑Mails setzen.

Warum ist Brevo so günstig?

Brevo bietet mit „Kostenlos“ einen Einstiegstarif für 0 € Grundgebühr.

Mit dem kostenlosen Tarif, der vor allem Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen anspricht. Nutzer können mit „Kostenlos“ umfassend in ihr E-Mail- und Newsletter-Marketing starten, allerdings mit Einschränkungen. 

Diese Einschränkungen liegen v. a. im Funktionsumfang bei Automationen, Design, Support und Integrationen. Vor allem können aber Mailings nur an bis zu 300 Kontakte gleichzeitig gesendet werden. 

Wer Newsletter mit Brevo an mehr Kontakte senden möchte, kann problemlos auf den Tarif Starter umbuchen.

  | Unser Fazit

Wir haben 12 Newsletter-Anbieter ausführlich getestet, von der Eröffnung des Accounts bis zur Erstellung und Auswertung erster Newsletter.

Insgesamt 145 Einzelkriterien flossen in unsere Bewertung ein. Der Fokus lag darauf, wie einfach und sicher professionelle Newsletter erstellt und versendet werden können.

Ergebnis: Die meisten Anbieter erfüllen die wichtigsten Grundanforderungen. Unterschiede liegen u. a. im Funktionsumfang, der Editor-Bedienung und dem Versandergebnis. Auch in Bezug auf DSGVO-Konformität gibt es Abweichungen.

Die 3 Testsieger:

  • GetResponse: überzeugender Testsieger dank umfassender Funktionen und einfacher Bedienung.
  • Mailchimp: intuitivste Nutzerführung und KI‑Features im kostenlosen Tarif.
  • ActiveCampaign: umfangreiche Automationsvorlagen (250+ Newsletter, 900+ Automationen) für maximale Zeitersparnis.

Tipp: Unser Testsieger GetResponse bietet eine 30-tägige Testphase

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Expertin für Geschäftskonten und E-Mail-Marketing
Andrea Feustel, Für-Gründer.de

Andrea Feustel verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Geschäftskonto, Firmenkreditkarten und E-Mail-Marketing-Software. Neben der Veröffentlichung von regelmäßigen Vergleichen stellt Andrea einzelne Anbieter im Detail vor und ordnet sie für Gründer und Selbstständige im Markt ein. Ihre Inhalte erscheinen als Texte, Social-Media-Beiträge und Videos auf YouTube.