Webhosting-Vergleich: die besten Hoster im Test

Der Weg zur eigenen Website fängt mit der Wahl des passenden Webhosting an. Das ist nicht so leicht, weil es dutzende Anbieter auf dem Markt gibt. In unserem Webhosting-Vergleich haben wir 10 beliebte Hoster auf den Prüfstand gestellt und anhand strenger Test-Kriterien die 3 besten Anbieter ermittelt.

Keine Zeit zu verlieren? Hier geht es direkt zum Testsieger.

1. Webhosting-Vergleich: Testsieger

Siegel Testsieger Webhosting Vergleich 2022
1&1 IONOS – Standard

✓ Viel Webspace

✓ Stabile Server

✓ Domain und SSL inklusive

✓ 1-Klick WordPress-Installation

✓ Gute Backup-Funktionen

✓ Deutsche Server

Jetzt testen
Platz2 Webhosting Vergleich 2022
Netcup – Webhosting 2000 SE

✓ Günstiger Preis

✓ Starke Leistung

✓ Guter Support

Jetzt testen
Platz 3 Webhosting Vergleich 2022
Alfahosting - Multi L v2

✓ Intuitive Bedienung

✓ SSL-Zertifikat und Domain inkl.

✓ Gute Skalierbarkeit

Jetzt testen

2. Webhosting-Vergleich: So haben wir getestet

Als Bewertungsgrundlage für unseren Webhosting-Vergleich dient unser eigener Test. Alle Anbieter im Testfeld wurden mittels einer dedizierten Testumgebung geprüft. Messungen zu Serverstabilität und -verfügbarkeit wurden in regelmäßigen Abständen innerhalb eines vierwöchigen Zeitraums ermittelt.

10 Webhosting-Anbieter wurden in folgenden 9 Hauptkategorien und mehr als 30 individuellen Bewertungskriterien getestet:

Preis

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten?
  • Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit?
  • Gibt es eine kostenlose Testphase?
  • Besteht eine Geld-zurück-Garantie?

Leistungsmerkmale

  • Wieviel Bandbreite steht zur Verfügung?
  • Wie groß ist der Webspace?
  • Gibt es Inklusivdomains?
  • Ist ein professionelles E-Mail-Postfach enthalten?
  • Wieviele Datenbanken enthalten?
  • Wie groß ist die Zahl der möglichen Subdomains?

Server

  • Werden SSDs oder HDDs verwendet?
  • Wieviel RAM steht zur Verfügung?
  • Ist der Server Http/2-fähig?
  • Wie hoch ist das PHP-Memory-Limit?

Server-Erreichbarkeit

  • Wie hoch ist die durchschnittliche Uptime?
  • Gibt es eine Verfügbarkeitsgarantie?

Backups

  • Werden automatische Backups durchgeführt?
  • Wie groß ist der Speicherzeitraum?
  • Kostet die Wiederherstellung Geld?

Sicherheit

  • Sind SSL-Zertifikate inklusive?
  • Besteht ein Schutz vor DDoS-Attacken?
  • Besteht eine Server-Redundanz?

Support

  • Per E-Mail, Live-Chat oder Telefon möglich?
  • Ist ein FAQ-Bereich verfügbar?
  • Gibt es einen 24-Stunden-Support?

Rechtliches

  • Befinden sich die Server in Deutschland?
  • Ist das Webhosting DSGVO-konform?

Weitere Features

  • Ist eine 1-Klick-Installation von Wordpress möglich?
  • Sind App-Erweiterungen verfügbar?
  • Wird Ökostrom für den Server-Betrieb verwendet?

Anhand aller Kriterien konnten 3 Testsieger ermittelt werden.

3. Das sind die besten Hosting-Anbieter 2022

Unsere Testkandidaten haben sich in einer redaktionellen Vorauswahl bereits gegen dutzende andere Anbieter von Webhosting-Anbietern durchgesetzt (u. a. GoDaddy, One.com oder TimmeHosting). So gesehen handelt es sich bei all unseren Hostern um Sieger. Nutzer können mit jeder Plattform, die von uns geprüft wurde, eine professionelle Homepage betreiben. 

PlatzierungAnbieterTestnoteAngebot
1.IONOS1,3Zum Anbieter
2.Netcup1,6Zum Anbieter
3.Alfahosting1,8Zum Anbieter
4.Dogado2,1Zum Anbieter
5.WebGo2,1Zum Anbieter
6.1Blu2,2Zum Anbieter
7.Goneo2,3Zum Anbieter
8.Contabo2,4Zum Anbieter
9.CheckDomain2,4Zum Anbieter
10.All-Inkl.2,5Zum Anbieter

Platz 1: IONOS – Webhosting Standard

IONOS Webhosting im Test
Screenshot: IONOS’ Webhosting bietet das beste Leistungsangebot im gesamten Testfeld.

Der Testsieger IONOS überzeugt mit dem stimmigsten Gesamtpaket. Im Hosting-Paket Standard gibt es keinerlei Begrenzungen hinsichtlich der Bandbreite (Traffic-Flat). Der Webspace reicht mit 100 GB auch für große Websites aus. Dank SSD-Speicher können die Zugriffe auf Dateien auf dem Server schnell erfolgen. Dem Standard-Tarif gehören sowohl eine kostenlose Domain als auch ein Gratis-SSL-Zertifikat bei. Das sogenannte Wildcard-Zertifikat schützt auch alle Subdomains mit einer SSL-Verschlüsselung.

Kunden können sich innerhalb eines 30-tägigen Testzeitraums von der Leistung und Stabilität des Webhosting bei IONOS überzeugen. Nach der Testphase gibt es eine volle Kostenerstattung, falls man mit der Leistung unzufrieden ist. Ein kleiner Wermutstropfen ist die undurchsichtige Preisstruktur. Kunden sollten genau schauen, wie viel sie nach Ablauf der Aktionsmonate monatlich bezahlen müssen.

Direkt zu IONOS

Weiterführende Infos zu IONOS:

Die Servertechnik bei IONOS ist hervorragend. Im Standard-Tarif steht Kunden die aktuelle PHP-Version 8.1 zur Verfügung. Mit 6 GB RAM und einem PHP-Memory-Limit von 640 MB haben Website-Betreiber auch für komplexere Webprojekte ausreichend Leistung. 

IONOS bietet Kunden zudem an, Leistung auf den Webhosting-Tarif hinzuzubuchen, wenn diese nicht mehr ausreichen sollte. Über dem Standard-Tarif gibt es noch 3 weitere Performance-Pakete, die jeweils 2 Euro im Monat mehr kosten.

Beim Support kann IONOS ebenfalls glänzen. Wie schon in unserem Website-Baukasten-Vergleich überzeugt der IONOS-Kundendienst durch eine Vielzahl an verfügbaren Kanälen (auch Live-Chat) und einer Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

In unserer Testumgebung zeigte das Webhosting von IONOS einer Uptime von durchschnittlich fast 100%. Für Website-Betreiber ist die Servererreichbarkeit wichtig, damit Kunden zu jeder Zeit auf die Angebote zugreifen können.

IONOS setzt beim Webhosting auf deutsche Server. Dadurch ist auch eine DSGVO-Konformität gewährleistet.

IONOS erlaubt die Einbindung von externen Domains in jedem Hosting-Paket. Die Domain bleibt zwar beim ursprünglichen Registrar, kann aber so verwaltet werden als wäre sie direkt bei IONOS gekauft worden.

Bei IONOS gibt es einen praktischen Installations-Assistenten für WordPress (und auch Drupal, Joomla!). Dadurch lassen sich WordPress-Websites einfach aufsetzen und durch die Benutzeroberfläche von IONOS verwalten.

Platz 2: Netcup – Webhosting 2000 SE

Netcup Webhosting

Netcup bietet den günstigsten Preis aller Testkandidaten und verpasst nur knapp den ersten Platz. Trotz der niedrigen monatlichen Kosten ist die Serverleistung hoch, mit unbegrenzter Bandbreite, einem Webspace mit 75 GB SSD-Speicher. Großzügig bemessen ist außerdem der Speicherplatz für das E-Mail-Postfach – hier stehen Kunden nochmal 75 GB zur Verfügung.

Im Tarif Webhosting 2000 SE sind 3 kostenlose Domains mit der Endung .de oder eine Domain mit anderer Domainendung enthalten. Ein kostenloses SSL-Zertifikat mit Wildcard-Unterstützung gehört ebenfalls zum Hosting-Paket. 

Vor allem für Anfänger ärgerlich: Es gibt keine automatische Backup-Funktion. Erfahrenere Nutzer können mittels FTP-Zugang einen regelmäßigen Backup der Dateien auf ihren Computer (oder anderes externes Speichermedium) einrichten. Das Einspielen des Backups erfolgt dann wieder über FTP auf den Webserver von Netcup. Bei vielen anderen Webhosting-Anbietern funktionieren Sicherungskopien einfacher.

Es gibt keine Testphase für das Hosting von Netcup. Nach 30 Tagen kann der Kunde aber auf Wunsch vom Vertrag zurücktreten und erhält sein Geld zurück.

Direkt zu Netcup

Weiterführende Infos zu Netcup

Im Tarif Webhosting 2000 SE von Netcup stehen Kunden 4 GB RAM und ein PHP-Memory-Limit von 512 MB zur Verfügung. Das Webhosting bei Netcup ist zudem skalierbar. Sobald die Ressourcen nicht mehr ausreichen, können weitere Leistungsreserven (gegen Aufpreis) hinzugebucht werden. Dazu ist kein Tarifwechsel notwendig.

Netcup bietet einen deutschen Support, der per Mail und Telefon kontaktiert werden kann. Die Servicezeiten sind mit 8 bis 22 Uhr in Ordnung, aber nicht 24/7 wie bei IONOS. Bei dringenden Notfällen kann das ein Nachteil sein.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

Bei der Server-Erreichbarkeit zeigt sich Netcup souverän. Die im Test gezeigte Verfügbarkeit von durchschnittlich 99,7% weicht leicht von den Anbieter-Angaben ab, bietet aber selbst Betreibern von Online-Shops einen zufriedenstellenden Wert.

Die Server von Netcup stehen in Deutschland (genau gesagt in Nürnberg). Die Vorgaben der DSGVO werden somit vollumfänglich erfüllt.

Netcup bietet im Dashboard eine Installationshilfe für WordPress. Damit lässt sich das beliebte Content Management System (CMS) leicht installieren und verwalten.

Platz 3: Alfahosting – Multi L v2

Alfahosting Webhosting

Alfahosting hat sich in den letzten Jahren als starker Webhoster aus Deutschland einen Namen gemacht. Im Tarif Multi L v2 gibt es für Kunden 75 GB Webspace. Für E-Mails stehen weitere 25 GB zur Verfügung. Der Speicherplatz befindet sich auf SSD-Einheiten, was zu schnellen Abrufzeiten führt. Eine Traffic-Flat (unbegrenzte Bandbreite) ist ebenfalls enthalten. Kunden stehen 3 Domains mit der Endung .de kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich können unbegrenzt viele Subdomains bei Alfahosting angelegt werden. Ein kostenloses SSL-Zertifikat von „Let’s Encrypt“ gehört auch zu den Leistungen des Hosting-Pakets (inkl. Wildcard-Feature).

Es gibt keine Testphase bei Alfahosting, die automatisch endet. Was es gibt, ist eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Wenn das Webhosting von Alfahosting nicht für gut befunden wird, gibt es eine volle Kostenerstattung.

Direkt zu Alfahosting

Weiterführende Infos zu Alfahosting

Im Hosting-Paket Multi L v2 von Alfahosting stehen Kunden insgesamt 512 MB RAM und ein PHP-Memory-Limit von 256 MB RAM zur Verfügung. Das ist schon ein deutlicher Abfall gegenüber den Ressourcen, die IONOS und Netcup zur Verfügung stellen. Dennoch reicht die Leistung immer noch locker für den Betrieb einer kleinen bis mittelgroßen Website aus.

Der Support von Alfahosting leistet einen guten Job. Zwar gibt es keinen telefonischen Kundendienst, der rund um die Uhr erreichbar ist. Per Mail oder Ticketsystem gibt es aber auch während der Nacht eine Antwort.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

Alfahosting überzeugt im Test mit einer immer noch guten Erreichbarkeit von 99,94%. Diese Stabilität steigert die Zufriedenheit von Website-Besuchern und minimiert Umsatz-Ausfälle. Die Server sind in Deutschland stationiert und erfüllen die Vorgaben der DSGVO.

Mit Alfahosting ist es leicht, eine WordPress-Website aufzusetzen. Es gibt Installationshilfen für WordPress, Joomla!, Drupal und einige weitere Content Management Systeme. Das erleichtert Anfängern den Einstieg.

Platz 4: Dogado – Web S 3.0

Dogado Webhosting

Dogado ist in der Webhosting-Community ein bekannter Anbieter. Im Tarif Web S 3.0 gibt es einen Speicherplatz mit 75 GB, der ausreichend Platz für Bilder, Videos und andere Medienformen bietet. Es handelt sich um SSD-Speicher, die Abrufzeiten für Website-Besucher sind erfreulich hoch. Bis zu 3 Inklusiv-Domains stehen Kunden im Web S 3.0-Paket zur Verfügung (.de-Domains). Ein SSL-Zertifikat ist auch kostenlos dabei. Auch dabei: Ein professionelles E-Mail-Postfach (mit bis zu 1000 verschiedenen E-Mail-Adressen). 

Ein netter Bonus ist die kostenlose „Website Academy“ von Dogado. Darin enthalten sind über 140 kostenlose Lerninhalte, die unter anderem zeigen, wie man mit der eigenen Website erfolgreich wird.

Dogado bietet einen kostenlosen Probemonat.

Direkt zu Dogado

Weiterführende Infos zu Dogado

Bei Dogado stehen Kunden im Tarif Web S 3.0 insgesamt 256 MB RAM und die gleiche Menge an PHP-Memory-Limit zur Verfügung. Das ist ausreichend, wenn die Website nicht allzu komplexe Skripte für mehrere zehntausend Besucher ausführen muss. 

Dogado bietet einen guten Support und deckt die wichtigsten Supportkanäle ab. Es gibt leider keinen Live-Chat und keinen 24/7 Kundendienst.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

Mit einer Servererreichbarkeit von 99,9% gibt Dogado in unserem Testzeitraum ein weitestgehend stabiles Bild ab. Die Server von Dogado befinden sich in Deutschland. Es gibt bezüglich der Einhaltung der DSGVO also keinerlei Bedenken.

Dogado bietet einen sogenannten 1-Klick-Installer für WordPress, Typo3, Drupal und einige weitere Content Management Systeme. Das bedeutet, dass Kunden beispielsweise WordPress mit nur einem Klick installieren können. Dogado ist somit gut als Webhosting für WordPress zu nutzen.

Platz 5: WebGo – Webhosting Starter

WebGo - Webhosting

WebGo hinterlässt in unserem Webhosting-Vergleich einen guten Eindruck. Der Preis ist für die im Tarif „Starter“ angebotenen Leistungen etwas zu hoch. WebGo-Kunden erhalten 50 GB schnellen SSD-Webspace. Die Bandbreite ist unbegrenzt. Eine einzelne Domain sowie ein kostenloses SSL-Zertifikat sind im Hosting-Paket enthalten. Subdomains stehen insgesamt 50 zur Verfügung. 

Es gibt keine Testphase bei WebGo. Der Anbieter ist aber von seiner Leistung überzeugt und spricht eine Zufriedenheitsgarantie aus: Sollte für die Probleme eines Kunden keine Lösung gefunden werden, gibt es ein Sonderkündigungsrecht und Geld zurück. Wie das in der Praxis klappt, können wir nicht beurteilen.

Direkt zu WebGo

Weiterführende Infos zu WebGo

Die Server von WebGo bietet 256 MB RAM und ein PHP-Memory-Limit, das ebenso bei 256 MB liegt.

Der Support hinterlässt einen guten Eindruck. Es gibt einen Live-Chat und das Telefon ist 365 Tage im Jahr besetzt (wenn auch nur bis maximal 20 Uhr). 

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

In unserer Testumgebung erreicht WebGo eine Erreichbarkeit von 99,75%. In den AGB garantiert der Anbieter immerhin 99,5% an durchschnittlicher Uptime. Das ist weniger also bei den Kandidaten, die auf dem Podium gelandet sind.

Beim Serverstandort macht WebGo keine Kompromisse. Die Server stehen in Deutschland und sind DSGVO-konform.

Mit dem Webhosting von WebGo kann durch einen Klick WordPress (oder Drupal und Joomla!) installiert werden. Damit können auch Anfänger schnell starten.

Platz 6: 1Blu – Homepage X

WebGo - Webhosting

Der Webhoster 1Blu ist günstig und weit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Im Tarif „Homepage X“ gibt es 70 GB Webspace mit SSD-Power. Zusätzlich können Kunden 2 kostenlose .de-Domains registrieren und diese mit einem Gratis-SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt schützen.

Ein interessantes Zusatzfeature ist die Möglichkeit, eine Webkonferenz über die Server von 1Blu abzuhalten. Dieser Service ist im Tarif enthalten und kostet nichts extra. Wir haben diese Funktion nicht persönlich testen können, werden dies aber bei einem zukünftigen Einzeltest nachholen.

1Blu bietet eine 30-tägige Testphase.

Direkt zu 1Blu

Weiterführende Infos zu 1Blu

Die Serverleistung von 1Blu im Tarif „Homepage X“ ist mit 256 MB RAM und einem PHP-Memory-Limit von 256 MB befriedigend. An der Servertechnik ist nichts zu bemängeln: Mit HTTP/2 steht schnellen Website-Ladezeiten nichts im Weg.

Der telefonische Support ist leider nur von Montag bis Freitag erreichbar. Das ist zu wenig. Wenn am Wochenende eine Panne geschieht, sind vor allem Anfänger auf sich allein gestellt. 

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

99,65% durchschnittliche Erreichbarkeit weist 1Blu in unserem Testzeitraum auf. Die Server von 1Blu stehen in Deutschland und erfüllen die Vorgaben der DSGVO.

Auch 1Blu bietet eine einfache Methode, um WordPress zu installieren. Das Backend sieht allerdings sehr altbacken und unübersichtlich aus. Die Lernkurve für Anfänger ist höher als bei der Konkurrenz.

Platz 7: Goneo – Profi

Goneo Webhosting

Goneo liefert im „Profi“-Tarif ein noch gutes Gesamtpaket. Es gibt 50 GB Webspace, der dank SSD-Einheit für schnelle Zugriffszeiten auf der Website sorgt. Kunden dürfen sich über 5 Inklusiv-Domains freuen, die mit kostenfreien SSL-Zertifikaten ausgestattet sind. Subdomains können in unbegrenzter Zahl angelegt werden.

Der Anbieter überzeugt mit einer modernen und intuitiven Benutzeroberfläche. Das hebt Goneo von vielen größeren Konkurrenten ab, die häufig mit altbackenen Designs „glänzen“.

Es gibt keine Testphase bei Goneo

Direkt zu Goneo

Weiterführende Infos zu Goneo

Die guten Ladezeiten, die Goneo durch den Einsatz von SSD-Speicher aufweist, werden an anderer Stelle leicht getrübt. Es stehen lediglich 128 MB RAM und PHP-Memory-Limit zur Verfügung. Wenn viele Besucher auf die Website kommen und gleichzeitig Skripte, wie etwa Videoplayer oder Datei-Downloads ausführen, kann es zu Leistungseinbrüchen kommen.

Der Support bei Goneo ist freundlich und hilfsbereit. Das Problem ist: Das Telefon ist nur von Montag bis Freitag und nur bis 18 Uhr besetzt. Das ist gut für die Mitarbeiter. Für Website-Betreiber, die ein Online-Business aufbauen möchten ist das zu wenig.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

Die Uptime der Goneo-Server wies in unserem Test einige Ausfallzeiten auf (99,45%). Die Server stehen in Deutschland – das Webhosting von Goneo ist somit DSGVO-konform.

Das Content Management System (CMS) WordPress kann mit nur einem Klick im Dashboard von Goneo installiert werden. Dank der intuitiven Nutzeroberfläche des Anbieters, ist die Verwaltung einer WordPress-Website mit Goneo sehr einfach.

Platz 8: Contabo – Webspace Paket M

Contabo Webhosting

Contabo ist ein weiterer kleinerer Anbieter von Webhosting-Paketen, der sich in den letzten Jahren etabliert hat. Im Webhosting Paket M stehen Kunden 50 GB Webspace zur Verfügung. Leider gibt es keinen SSD-Speicher im Webspace Paket M. Es gibt eine kostenlose Domain, die neben einer .de-Endung beispielsweise auch für die Registrierung einer .com, .net oder .org-Adresse benutzt werden kann. Ein SSL-Zertifikat ist ebenfalls im Tarif enthalten.

Das Hosting bei Contabo lässt sich einfach personalisieren. Schon bei der Buchung des Tarifs können im Warenkorb weitere beispielsweise weitere GB an Webspace gegen Aufpreis hinzugebucht werden.´

Direkt zu Contabo

Weiterführende Infos zu Contabo

Der Webspace Paket M-Tarif von Contabo hat einige Licht- und Schattenseiten. 256 MB RAM und PHP-Memory-Limit können mit den besten Webhostern im Test nicht mithalten, sind aber ausreichend für die meisten Webseiten. Ein größeres Problem ist der fehlende SSD-Speicher. Dies führte im Test zu längeren Ladezeiten auf unserer Homepage.

Beim Support gibt es weitere schlechte Nachrichten. Mit E-Mail, Telefon und FAQ sind die Standardkanäle zwar abgedeckt. Das Telefon ist aber nur unter der Woche von 10 bis 20 Uhr besetzt. 

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

Es gab nur wenig Serverausfälle bei Contabo während unseres Testzeitraums. Da die Server in Deutschland steht, ist die Verbindungsstabilität in der Regel gut.

Im Contabo-Tarif Webspace Paket M kann WordPress problemlos mit nur einem Klick installiert werden.

Platz 9: CheckDomain – Hosting Start 6.0

CheckDomain - Webhosting

CheckDomain ist ein großer Webhosting-Anbieter, der in unserem Test einen gemischten Eindruck hinterlassen hat. Der Webauftritt ist professionell und die Buchung des Webhosting Start 6.0-Tarifs lief problemlos. Die 50 GB Webspace, die im Paket enthalten sind, laufen allerdings nicht auf SSD-Speicher. Schade ist vor allem: CheckDomain kommuniziert diesen Punkt intransparent. Bei „Datenbanken“ wird SSD als Speicher angegeben, das kann zu Verwirrungen beim Kunden führen.

Die 25 GB Speicher für das E-Mail-Postfach und 2 Inklusiv-Domains (und SSL-Zertifikaten) gehen hingegen voll in Ordnung.

Direkt zu CheckDomain

Weiterführende Infos zu CheckDomain

Es stehen 128 MB RAM und PHP-Memory-Limit im Webhosting Start 6.0-Tarif zur Verfügung. Das kann knapp werden für Webseiten, die viele Prozesse laufen lassen. Ein Problem ist der fehlende SSD-Speicher beim Webspace. In unserem Test zeigten sich Verzögerungen bei den Ladezeiten der Website, wenn beispielsweise Medien geöffnet wurden.

Der Support von Checkdomain hat einige Schwächen. Ein Plus ist der ausführliche FAQ-Bereich, auf dem Kunden sehr viele Antworten finden. Wenn es brenzlig wird, stehen Live-Chat und Telefon-Kundendienst aber nur von Montag bis Freitag und nur bis 20 Uhr zur Verfügung.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

CheckDomain hatte in unserem Testzeitraum mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Das ist keine allgemeingültige Aussage über die Serverstabilität. Über 12 Monate verteilt könnte die Erreichbarkeit viel besser ausfallen. CheckDomain wirbt mit dem Serverstandort Deutschland und seiner damit verbundenen DSGVO-Konformität.

Erst ab dem Webhosting Pro 6.0-Paket steht eine automatische WordPress-Installation bei CheckDomain zur Verfügung. Das ist schade, weil andere Webhosting-Anbieter schon in den günstigen Hosting-Paketen eine solche Option anbieten.

Platz 10: All-Inkl. – Privat

All-Inkl. - Webhosting

All-Inkl. kann in den günstigeren Tarif-Optionen nicht überzeugen. Im von uns getesteten „Privat“-Paket fehlen SSD-Speicher (es gibt 50 GB Webspace) und auch ein SSL-Zertifikat gibt es nur gegen Aufpreis. Immerhin gibt es 3 Inklusiv-Domains, die mit einer Vielzahl von Domain-Endungen registriert werden können. Externe Domains können zudem kostenlos angebunden werden.

Auch schade: Es gibt keinen Anspruch auf automatische Backups. Ein großes Manko für Anfänger im Website-Bereich.

Der Webhoster All-Inkl. bietet keine kostenlose Testphase.

Direkt zu All-Inkl.

Weiterführende Infos zu All-Inkl.

Im „Privat“-Tarif von All-Inkl. haben Kunden Anspruch auf 256 MB RAM und 256 MB PHP-Memory-Limit.

Beim Support sammelt All-Inkl. Pluspunkte. Der telefonische Kundendienst reagierte schnell und hilfsbereit auf unsere Anfrage und steht wochentags bis 24 Uhr und am Wochenende bis 22 Uhr zur Verfügung. An allen Tagen im Jahr gibt es 24 Stunden E-Mail Support.

Die Server laufen mit 100% Ökostrom.

In unserem Test zeigten sich die Server von All-Inkl. weitestgehend störungsfrei (99,5% Uptime). Die Server von All-Inkl. stehen in Deutschland und erfüllen die Vorgaben der DSGVO.

All-Inkl. bietet eine intuitive Nutzeroberfläche zur Installation von Content Management Systemen, wie etwa WordPress. 

Webhosting-Vergleich: Detail-Tabelle

Die Auswertung aus 9 Kategorien und über 30 Einzelkriterien übersichtlich in der Vergleichstabelle.

Platz 1-5:

 IONOSNetcupAlfahostingDogadoWebGo
TarifStandardWebhosting 2000 SEMulti L v2Web S 3.0Starter
Gesamtwertung1,31,61,82,12,1
Größte StärkeSchnelligkeit & StabilitätStarker Preis & LeistungEinfache EinrichtungGute BedienbarkeitEinfache Einrichtung
Größte SchwächePreisstrukturmanuelle Backupskein Http/2wenig RAMetwas teuer
Preis     
Testphase     
Geld-Zurück-Garantie     
Monatliche Kosten5,00 €2,99 €4,99 €4,99 €5,95€
Mindestvertragslaufzeit12 Monate12 Monate12 Monate12 Monate12 Monate
Jetzt buchen Zum Angebot  Zum Angebot  Zum Angebot Zum Angebot  Zum Angebot 
Leistungsmerkmale     
Server     
Servererreichbarkeit     
Backups     
Sicherheit     
Support     
Rechtliches     

Platz 6-10: 

 1BluGoneoContaboCheckDomainAll-Inkl.
TarifHomepage XProfiWebspace Paket MStart 6.0Privat
Gesamtwertung2,22,32,42,42,5
Größte StärkeServertechnikviele DatenbankenEinfache EinrichtungGuter SupportEinfache Einrichtung
Größte SchwächeStabilitätkein HTTP/2Wiederherstellung kostetkein SSD-Speicherkein SSD-Speicher
Preis     
Testphase     
Geld-Zurück-Garantie     
Monatliche Kosten3,49 €5,99 €2,99 €4,90 €4,90 €
Mindestvertragslaufzeit12 Monate12 Monate12 Monate12 Monate12 Monate
Jetzt buchen Zum Angebot  Zum Angebot  Zum Angebot Zum Angebot  Zum Angebot 
Leistungsmerkmale     
Server     
Servererreichbarkeit     
Backups     
Sicherheit     
Support     
Rechtliches     

Weitere beliebte Webhosting-Anbieter

Mittwald - Zuverlässiger Webhoster für große Projekte

Mittwald ist ein etablierter deutscher Webhoster, der vor allem durch eine hohe Serverstabilität überzeugt. Die Preise für Website-Hosting liegen bei 12 bis 840 Euro im Monat. Große Webseiten-Projekte erhalten dafür eine schnelle Reaktionszeit, eine starke PHP-Performance und einen ausgezeichneten Support.

Strato - Großer Webhoster mit Erfahrung

Strato ist ein Veteran der Webhosting-Szene. Der Anbieter hat Tarife für kleinere Webprojekte, aber auch für große Internetseiten im Angebot und startet preislich bereits bei 4 Euro im Monat. Strato bringt viel Erfahrung mit und überzeugt mit dem Serverstandort Deutschland.

Hostinger - kleiner Webhoster mit Potenzial

Hostinger ist ein großer Webhoster, der über 30 Millionen Kunden hat. Tarife starten bei Hostinger bereits ab 0,99 Euro im Monat. Der günstige Preis hat auch Nachteile: die Server stehen in Litauen und stellen damit ein potenzielles Risiko für den Datenschutz dar. Im günstigsten Tarif gibt es auch keine Gratis-Domain inklusive. Support gibt es außerdem nur per E-Mail. All diese Faktoren machen Hostinger zu einem interessanten Anbieter, bei dem die Vor- und Nachteile genau abgewogen werden müssen.

Hetzner - der konservative Routinier

Hetzner ist schon seit vielen Jahren im Webhosting-Geschäft und bietet vom Shared Hosting bis zum Dedicated Server Lösungen für sämtliche Projektgrößen. Im Shared Hosting klagen Nutzerstimmen im Netz oft von hohen Ausfällen und einer umständlichen Benutzeroberfläche (bspw. keine einfache WordPress-Installation möglich). In den günstigen Hosting-Paketen ist außerdem kein SSD-Speicher enthalten.

4. Webhosting auswählen: Was ist wichtig?

Große Webhosting-Anbieter haben eine Vielzahl an verschiedenen Tarifen im Angebot. Damit Ihre Website Erfolg hat, müssen Sie herausfinden, welches Hosting-Paket passend ist. Wir erklären jetzt die wichtigsten Kriterien und Begriffe aus dem Webhosting-Vergleich, damit Sie eine qualifizierte Entscheidung treffen können. Diese sind:

  1. Webspace & SSD
  2. Bandbreite
  3. Domain (und Subdomains)
  4. SSL-Zertifikat
  5. E-Mail-Postfach
  6. Datenbanken
  7. RAM & PHP-Memory-Limit
  8. HTTP/2
  9. Server-Uptime & Backups
  10. Server-Standort

#1 Webspace & SSD-Speicher

Der Speicherplatz einer Website wird Webspace genannt und liegt auf dem Webserver des Hosting-Anbieters. Die Größe des Webspace ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Webhosting Tarifs. Eine Homepage, die viele hochauflösende Bilder, Videos und andere Medien einsetzt, benötigt mehr Speicherplatz als ein reiner Text-Blog. Die Hoster in unserem Vergleich stellen bei ihren Tarifen mindestens 50 GB an Speicherplatz zur Verfügung. Das ist ausreichend für kleine bis mittelgroße Webprojekte. Vor allem für Onlineshops, die viele Produktfotos einsetzen, sollten ein Paket wählen, das 100 GB oder mehr Webspace bietet.

Warum ist eine SSD beim Webhosting wichtig?

Hosting-Pakete beinhalten entweder Webspace auf einem SSD- oder HDD-Speichermedium. Daten, die auf einem SSD-Speicher gelagert sind, können bis zu 100-mal schneller abgerufen werden als bei einer HDD. Bei kleineren Webprojekten ist dieser Geschwindigkeitsgewinn nicht so wichtig. Wenn Sie eine Internetseite aufbauen, die zu einem Business heranwachsen soll, empfehlen wir Ihnen grundsätzlich einen Webhosting-Tarif mit SSD.

#2 Bandbreite

Die Höhe der Bandbreite (engl. Bandwidth) eines Webservers sagt aus, wie groß die Menge an Daten ist, die gleichzeitig übertragen werden kann. Bei den meisten hochwertigen Webhosting-Anbietern gibt es auch bei den günstigsten Tarifen keine Beschränkung bei der Bandbreite. Aus diesem Grund sprechen die Anbieter auch von „Traffic Flat“.

#3 Domain (und Subdomains)

Ein guter Webhosting-Tarif sollte mindestens eine Domain inklusive haben. Eine Gratis-Domain als Teil des Hosting-Pakets hat mehrere Vorteile. Zum einen ist es günstiger als eine Domain separat zu kaufen. Einige Webhoster verlangen sogar Gebühren, um eine externe Domain an das eigene Hosting anzuschließen. Supportanfragen sind zudem einfacher, wenn mehrere Dienstleistungen über den gleichen Anbieter laufen.  

Was Sie zum Thema Domain noch beachten sollten, erklären wir Ihnen im Detail in unserem Artikel „Domain registrieren“.

Was sind Subdomains und wofür sind sie gut?

Eine Subdomain wird erstellt, wenn ein Website-Betreiber einen Bereich schaffen möchte, der von der Hauptdomain abgegrenzt ist. Häufig liegen Onlineshops auf einer Subdomain, z.B.: shop.beispielseite.de als Subdomain von www.beispielseite.de. Wichtig ist, dass es sich bei einer Subdomain auf technischer Ebene um eine völlig neue Website handelt. Das unterscheidet Subdomains von Unterkategorien einer Homepage (z.B. www.beispielseite.de/t-shirts). Subdomänen können auch auf einem anderen Content-Management-System laufen als die Hauptdomain. So kann ein Shop auf der Subdomain mit Shopify aufgebaut sein, während die Hauptdomain mit WordPress funktioniert.

#4 SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass die Daten Ihrer Website-Besucher verschlüsselt und sicher vor Hackern sind. Achten Sie deshalb darauf, dass ihr Webhosting-Tarif mindestens ein SSL-Zertifikat inklusive hat. Einige Anbieter, wie etwa unser Testsieger IONOS, bieten schon im günstigsten Leistungspaket ein sogenanntes Wildcard-Zertifikat. Damit ist nicht nur die Hauptdomain, sondern auch alle dazugehörigen Subdomains abgesichert.

#5 E-Mail-Postfach

Bei der Wahl des Hosting-Tarifs sollte mindestens ein benutzerdefiniertes E-Mail-Postfach dabei sein. Je nach Art der Webseite sollten Sie darauf achten, dass mehrere Postfächer inkludiert sind. Verschiedene E-Mail-Accounts hinterlassen einen professionelleren Eindruck bei Kunden. Bestellungen in einem Onlineshop könnten beispielsweise über „bestellung@beispielshop.de“ laufen, Retouren über „retouren@beispielshop.de“ und Beschwerden über „reklamation@beispielshop.de“ laufen.  Das hilft Betreibern auch dabei, einen besseren Überblick zu behalten.

#6 Datenbanken

Ob und wie viele Datenbanken Sie benötigen, hängt stark von der Art der Website ab, die betrieben werden soll. Für eine einzelne WordPress-Installation reicht eine Datenbank aus, die auch in den günstigsten Webhosting-Tarifen inkludiert ist. Anders verhält es sich, wenn mehrere Webseiten verwaltet werden sollen. Dann sind mehrere Datenbanken notwendig.

#7 RAM & PHP-Memory-Limit

Den Begriff RAM (Arbeitsspeicher) kennen die meisten Menschen von ihrem PC. Beim Hosting handelt sich um einen Zwischenspeicher auf dem Webserver, der benötigt wird, um sogenannte Skripte auszuführen. Skripte kommen bei allen Elementen einer Website zum Einsatz, die sich bei Benutzung verändern, z.B. das Abspielen eines Videos, der Login in ein Benutzerkonto, etc. und sind größtenteils in der Skriptsprache PHP geschrieben.

Wenn eine Website ein hohes Besuchervolumen hat und viele Prozesse gleichzeitig ablaufen, kann der RAM „voll laufen“. Das führt dazu, dass Programme auf der Internetseite nicht mehr richtig durchgeführt werden und sich die allgemeine Ladegeschwindigkeit verlangsamt.

Eine kleine Website oder ein Blog mit 500 bis 1000 Besuchern pro Tag benötigt 512 MB Arbeitsspeicher, um normal zu funktionieren. Wenn Sie aber wollen, dass Ihre Website so schnell wie möglich arbeitet, sollten Sie mindestens 1 GB Arbeitsspeicher wählen.

PHP-Memory-Limit

Das PHP-Memory-Limit zeigt an, bis zu welcher Speichergröße ein bestimmter Prozess ausgeführt wird, bevor er geschlossen wird. Grundsätzlich ist ein höheres PHP-Memory-Limit besser als ein niedriges, weil einzelne Skripte mehr Ressourcen in Anspruch nehmen können. 

#8 HTTP/2

Für Website-Betreiber ist die Angabe von HTTP/2 bei den Webhosting-Tarifen aus mehreren Gründen wichtig. HTTP/2 sorgt für:

  • konstante Verbindung zwischen Webserver und Website-Besucher
  • Priorisierung des Datenverkehrs
  • Komprimierung des Datenflusses

In der Summe bewirkt ein Webhosting mit HTTP/2 einen schnelleren Seitenaufbau und eine stabilere Verbindung. 

Wichtig: HTTP/2 setzt eine HTTPS-Verbindung voraus. Das bedeutet, dass ein SSL-Zertifikat auf der Domain installiert sein muss.

#9 Server-Uptime & Backups

Die Server-Uptime (Servererreichbarkeit) wird bei Webhosting-Anbietern meist in Prozent angegeben. Der Wert beschreibt, wie lange die Webserver eines Hosters in einem bestimmten Zeitraum durchschnittlich online waren. Ein Blick in unsere Vergleichstabelle zeigt, dass alle Anbieter auf einen Wert von über 99 % kommen. Das klingt zunächst positiv. Zur besseren Einordnung ist es wichtig, auf die Nachkommastellen zu schauen.

Ein Beispiel: Ein Webhosting-Anbieter mit einer Server-Uptime von 99,5 % bedeutet eine Nicht-Verfügbarkeit von 3,6 Stunden innerhalb eines Monats (30 Tage). In einem Jahr summiert sich die Ausfallzeit auf 43,2 Stunden. Je nach Webprojekt kann das schwerwiegende finanzielle Folgen haben.

#10 Server-Standort

Der Server-Standort ist seit der Einführung der DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) im Jahr 2018 ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Hosting-Providers geworden. Ideal ist ein Webhosting-Anbieter, der seine Webserver in Deutschland betreibt. Anbieter, deren Server-Standort außerhalb Deutschlands liegt, können häufig günstigere Preise anbieten. Sobald Nutzerdaten von Website-Besuchern aber Landesgrenzen überqueren und außerhalb der EU wandern, kann das zu einer Verletzung der DSGVO führen. Im schlimmsten Fall drohen Betreibern der Internetseite hohe Bußgelder. 

5. Welche Arten von Webhosting gibt es?

Beim Webhosting wird zwischen 4 unterschiedlichen Arten unterschieden:

  • Shared-Hosting
  • Virtual-Private-Hosting (VPS)
  • Dedicated-Hosting
  • Cloud-Hosting

Die verschiedenen Hosting-Typen unterscheiden sich in den Bereichen Leistung, Sicherheit und Skalierbarkeit und Preis. Es folgt eine detaillierte Erklärung der einzelnen Webhosting-Arten und für welchen Einsatzzweck sie am besten geeignet sind.

Shared-Hosting

Shared-Hosting ist die einfachste Form des Webhostings. Es ist kostengünstig und die beste Wahl für viele verschiedene Arten von Websites, solange sie nicht zu komplex sind. (z.B. Web-Visitenkarten, Firmenhomepages, etc.).

Beim Shared-Hosting („geteiltes Hosting“) werden die Ressourcen eines Webservers auf viele verschiedene Kunden aufgeteilt. Aus diesem Grund ist Shared-Hosting so preiswert. Durch die Aufteilung der Ressourcen entstehen für den Webhoster weniger Kosten.

Der Nachteil ist offensichtlich: Da sich viele verschiedene Kunden, kann es passieren, dass die Serverressourcen erschöpft sind. Das kann zu Ausfallzeiten bei der eigenen Website führen.

In der Praxis ist Shared-Hosting aber eine gute Option für kleine bis mittelgroße Internetauftritte. Sehr große Projekte sollten lieber zu den fortgeschritteneren Hosting-Varianten greifen.

Virtual-Private-Hosting (VPS)

Das Virtual-Hosting ist auch eine Form des Shared-Hostings, da sich mehrere Nutzer die Ressourcen eines einzelnen Webservers teilen. Allerdings wird jeder Website auf dem Server ein garantiertes Leistungskontigent zugesichert. Dieser Mehrwert kostet.

Das funktioniert, indem die Ressourcen beim Virtual-Hosting jedem Kunden separat zugeteilt werden und voneinander abgegrenzt sind (sog. „Virtualisierung“). Die Leistung, die einer Website zur Verfügung steht, bleibt damit konstant, egal, wie viele Nutzer auf den Server zugreifen.

Dedicated-Hosting

Beim Dedicated-Hosting mietet ein Kunde einen Webserver für sich allein. Er erhält damit die gesamte Leistung dieses Servers. Webhosting-Tarife für Dedidacted-Hosting sind teuer und sind besonders für große Webseiten mit komplexen Inhalten und hohem Besucheraufkommen geeignet.

Cloud-Hosting

Beim Cloud-Hosting kommt die Leistung von mehreren verschiedenen Webservern. Diese müssen sich nicht einmal im selben Rechenzentrum befinden. Bei Hosting-Paketen für Cloud-Hosting erhält der Kunde ein bestimmtes, garantiertes Leistungskontigent (ähnlich wie beim VPS), das dynamisch erhöht werden kann. 

Wenn die Entwicklung einer Website positiv verläuft, können zusätzliche Leistungsstufen im Cloud-Hosting hinzugebucht werden. Der Nachteil ist, dass die Preise für Cloud-Hosting je nach Ressourcenbedarf schnell teuer werden können. 

6. Wieviel darf Webhosting im Monat kosten?

Die Preise für Webhosting variieren stark. In unserem großen Webhosting-Vergleich haben wir die Einsteigertarife der jeweiligen Anbieter getestet. Hier liegen die monatlichen Kosten im Bereich zwischen 2,99 und 5,99 Euro. Diese relativ niedrigen Preise können durch den Einsatz von Shared Hosting erreicht werden.

Je größer ein Website-Projekt ist, desto höher werden die Ansprüche an die Hosting-Ressourcen. Für einen großen Onlineshop oder einer Homepage mit vielen hunderttausend Besuchern im Monat, kann ein dedizierter Server (dedicated server) sinnvoll sein. Diesem steht sehr viel mehr Leistung zur Verfügung. Die Preise dann bei ca. 40 bis 300 Euro im Monat.

Gibt es kostenloses Webhosting?

Webhosting, das nichts kostet – das klingt zu gut, um wahr zu sein. Wer eine kostenlose Website inklusive Hosting betreiben möchte, hat einige Optionen.  Wie bei vielen Dienstleistungen, die keine finanziellen Kosten mit sich bringen, gibt es Nachteile. Kostenloses Webhosting bietet meist nur sehr wenig Webspace und andere Features wie SSD-Speicher, kostenlose Domains und SSL-Zertifikate. Bei vielen Gratis-Anbietern wird auf den gehosteten Webseiten zudem Werbung angezeigt. 

7. Alternativen zum reinen Webhosting

Eine Homepage muss nicht immer mit einem Webhosting-Tarif und WordPress erstellt werden. Eine Internetseite kann auch mit sogenannten Homepage-Baukästen (wie von IONOS oder WIX) erstellt werden. Das bringt einige Vorteile mit sich, z.B.:

  • günstige Tarife, die Webhosting, Domain und SIL-Zertifikate einschließen
  • viele Designvorlagen, die Anfänger eine professionelle Webseite ermöglichen
  • kein Aufwand für die Pflege und Wartung der Website

Ein Homepage-Baukasten richtet sich dabei speziell an die Bedürfnisse von Anfängern, die nicht tausende Euros für eine Webdesign-Agentur ausgeben können (oder wollen). Ein Webbaukasten benötigt für die Bedienung keine technischen Vorkenntnisse. Das Content Management System ist bereits vorinstalliert und die Elemente einer Webseite lassen sich wie bei einem Lego-Bausatz zusammenstecken.

Mehr Informationen findet Ihr in unserem aktuellen Homepage-Baukasten-Vergleich.

8. Das beste Hosting für WordPress

Die meisten Website-Betreiber möchten auf mit ihrem Webhosting eine WordPress-Homepage aufbauen. Die gute Nachricht ist: Mit all unseren Testkandidaten ist das möglich. Die meisten unter ihnen, beispielsweise IONOS oder Netcup, bieten einen 1-Klick-Installer für Content Management Systeme (CMS) an. Damit lassen sich WordPress (und andere CMS) mit nur einem Mausklick installieren.

Anfänger, die speziell auf der Suche nach einem Hosting für WordPress sind, sollten sich „Managed WordPress Hosting“ anschauen. Managed WordPress bietet folgende Vorteile:

  • automatische Updates für WordPress
  • komplette technische Administration
  • bester Schutz vor Hacker-Angriffen
  • WordPress vorinstalliert und startklar

Das Managed WordPress Hosting von IONOS bietet das beste Gesamtpaket und startet ab 1 Euro pro Monat.

Managed WordPress ab 1 Euro testen

 

9. Fazit: Webhosting-Vergleich 2022

In unserem Webhosting-Vergleich wurden die besten 10 Webhoster getestet. Die Testkandidaten wurden dabei in 9 Kategorien und nach über 30 verschiedenen Kriterien beurteilt.

Der Webhosting-Test, diente der Ermittlung folgender Parameter:

  • Hosting-Anbieter mit den günstigsten Preisen
  • Provider, die leistungstechnisch skalieren können
  • Hoster mit den stabilsten Webservern
  • Webhosting-Anbieter mit starkem Support
  • Webhoster mit einem hervorragenden Datenschutz 

Die Testsieger IONOS, Netcup und Alfahosting haben die besten Ergebnisse liefern können.

IONOS hat nur wenige Schwächen und ist abgesehen von der etwas verwirrenden Preisstruktur eine hervorragende Wahl für Anfänger und Fortgeschrittene.

Jetzt zum Testsieger