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    Geschäftskonten im Vergleich: Unternehmer zahlen im Schnitt mehr als 2.400 Euro Gebühren pro Jahr

    Frankfurt am Main, 15. Mai 2019

    •  48 Geschäftskonten von 20 Anbietern auf einen Blick
    •  Unternehmen mit Bargeldtransaktionen zahlen am meisten
    •  Reine Online-Nutzer können u.a. durch Fintechs sparen

    Mehr als 2.400 Euro Kontoführungsgebühren zahlen Selbstständige im Jahr durchschnittlich für ihr Geschäftskonto, sofern sie dieses nicht nur rein onlinebasiert nutzen. Das ist das Ergebnis des Geschäftskonten-Reports 2019. Darin analysiert Deutschlands größtes Onlineportal für Gründer und junge Unternehmen Für-Gründer.de 48 Tarife von 20 unterschiedlichen Banken und Fintechs. Die Gebühren starten bei knapp über 1.000 Euro pro Jahr. Das teuerste Konto liegt bei 5.660 Euro pro Jahr.
     

    Die fünf günstigsten Geschäftskonten im Überblick*

    Die Berechnung der Gesamtkosten basiert auf einer beispielhaften Nutzung mit der Option auf Geldein- und -auszahlung (6 Einzahlungen zu 3.000 Euro bzw. 6 Auszahlungen zu 400 Euro pro Monat) sowie 1.200 beleglosen und 8 beleghaften Posten im Monat inklusive EC- und Kreditkartennutzung. 

    Name des KontosAusgewählte KostenpostenGesamtkosten pro Jahr gemäß Beispiel-Rechnung
    Gebühren pro MonatKosten für Karte(n)
    a) EC
    b) Kredit
    Kosten pro Buchung
    a) beleglos
    b) beleghaft
    Deutsche Bank Business KomfortKonto19,90 Euroa) nein
    b) nein
    a) 0,05 Euro
    b) 0,75 Euro
    1.031 Euro
    Deutsche Bank Business BestKonto49,90 Euroa) nein
    b) nein
    a) 0,05 Euro
    b) 0,75 Euro
    1.091 Euro
    HVB Konto4Business Komfort40,00 Euroa) nein
    b) nein
    a) 0,04 Euro
    b) 0,40 Euro
    1.110 Euro
    Targobank Business-Konto Premium29,90 Euroa) nein
    b) 19,50 Euro
    a) 0,05 Euro
    b) 2,50 Euro
    1.308 Euro
    Netbank Geschäftskonto Premium6,00 Euroa) -
    b) nein
    a) 0,00 Euro
    b) 10,00 Euro
    1.392 Euro

    Ausgewählte Kostenpositionen, alle Konten und Posten im Vergleich sind im Report ab S. 10 abrufbar.

    Reine Online-Nutzung kostet deutlich weniger

    Von den 48 untersuchten Tarifen lassen sich 15 ausschließlich onlinebasiert nutzen. Wer sich ein Geschäftskonto ohne Cash-Option einrichtet (bspw. sinnvoll für Freelancer oder digitale Unternehmen ohne umfangreichen Bargeldfluss und mit wenigen Buchungen), spart rund 15% der Gebühren gegenüber einem Tarif, der theoretisch um die Cash-Option erweitert werden könnte. So kostet ein Konto dort durchschnittlich etwas mehr als 190 Euro pro Jahr. Da ein anderes Nutzungsverhalten der Zielgruppe vorausgesetzt wird, wurden der Berechnung 30 beleglose Buchungen, zwei Auszahlungen á 100 Euro und keine beleghafte Posten oder Einzahlungen für ein Konto mit EC- und Kreditkarte zugrunde gelegt.

    1 Konto ist online komplett kostenfrei

    Das Fintech-Unternehmen N26 sticht mit einem komplett kostenfreien Geschäftskonten im Tarif  N26 Business (nur für Freelancer und kleingewerbliche Einzelunternehmer, Cash-Erweiterung möglich) hervor. Doch auch andere Fintechs wie Fidor, Holvi, Hufsy oder Penta (alle rein onlinebasiert) bieten Tarife unter der 100 Euro-Grenze an. Von den etablierten Banken bieten DKB, GRENKE, die Netbank sowie die Skatbank Online-Tarife mit Preisen im zweistelligen Euro-Bereich.
     

    Die fünf günstigsten Konten bei Online-Nutzung*

    Name des KontosAusgewählte KostenpostenGesamtkosten pro Jahr gemäß Beispiel-Rechnung
    Gebühren pro MonatKosten für Karte(n)
    a) EC
    b) Kredit
    Kosten pro Buchung
    a) beleglos
    b) beleghaft
    N26 Business0,00 Euroa) nein
    b) nein
    a) 0,00 Euro
    b) -
    0,00 Euro
    DKB Business0,00 Euroa) nein
    b) nein
    a) 0,08 Euro
    b) 1,50 Euro
    29,00 Euro
    GRENKE Business0,00 Euroa) -
    b) 24,00 Euro
    a) 0,10 Euro
    b) 2,00 Euro
    36,00 Euro
    Penta Basic0,00 Euroa) -
    b) nein
    a) 0,20 Euro
    b) - Euro
    46,00 Euro
    Holvi Starter0,00 Euroa) -
    b) nein
    a) 0,25 Euro
    b) -
    60,00 Eruo

    Ausgewählte Kostenpositionen, alle Konten und Posten im Vergleich sind im Report ab S. 10 abrufbar.

    Entscheidungskriterium ist nicht nur der Preis

    Unternehmer, die ein Geschäftskonto eröffnen wollen, sollten bei der Auswahl nicht nur auf den Preis achten. So zeigt der Report neben der bereits erwähnten Möglichkeit zu Bargeldtransaktionen auch Unterschiede zwischen den Banken, wenn es um die Finanzierungsmöglichkeiten in der Gründungs- und Wachstumsphase geht. Zudem beschränken einige Anbieter die Kontoeröffnung auch auf ausgewählte Rechtsformen. Somit gilt es, zunächst das eigene Anforderungsprofil für das Geschäftskonto zu erstellen und dann Preise und Leistungen im Detail zu vergleichen.

    Hintergrund des Reports

    Bereits in der 2. Auflage liefert der Geschäftskonten-Report von Für-Gründer.de durch die Gegenüberstellung von Faktoren wie Kosten und Leistungen verschiedener Anbieter eine Entscheidungshilfe für Unternehmer. Er ist unabhängig von bestehenden Werbepartnerschaften entstanden und basiert auf beispielhaften Kostenpositionen, die ein Selbstständiger im Unternehmensalltag benötigt.

    Der Report steht Gründern und weiteren Interessierten kostenfrei zum Download unter www.fuer-gruender.de/geschaeftskonto-report zur Verfügung.

    Pressemitteilung als PDF downloaden

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    René Klein, Chefredakteur & CEO
    presse[a]fuer-gruender.de.de
    Tel.:  069.27 22 66 89