- Große Tarife-Auswahl: Von 0 €-Tarifen bis hochpreisig und reich an Extras.
- Keine Pflicht: Freiberufler müssen gesetzlich kein Geschäftskonto eröffnen.
- Kontoeröffnung für Freiberufler & Soloselbstständige: Schnell, digital, auch ohne Schufa.
- Empfehlung: Vivid Standard, Finom Smart und Business ClassicKonto der Deutschen Bank.
Das Kontoangebot für Freiberufler und Solo-Selbstständige ist sehr groß. Mit dem Geschäftskonto finden Sie schnell das passende Geschäftskonto.
Online-Tarife:
Bei den Online-Geschäftskonten für Freiberufler stammen die besten der 102 zur Verfügung stehenden Tarife vor allem von Vivid, Finom, Holvi, Lexware, Accountable und Qonto.
Preislich reicht die Spanne von 0 Euro pro Monat bis 249 Euro pro Monat. Am günstigsten sind Vivid und Accountable, aber auch Qonto (Tarif Starter) mit kostenlosen Tarifen. Finom, Holvi und Lexware liegen im mittleren Bereich von rund 11 bis 27 Euro monatlich, während Qonto mit 249 Euro pro Monat klar als Premium-Angebot heraussticht.
Auch beim Leistungsumfang ist die Spannweite groß: Sie reicht von schlanken Basi±s-Konten bis zu umfangreicheren Tarifen mit Zinsen, vielen inkludierten Debitkarten, Rabatten bei Jahreszahlung und höherem Buchungsvolumen.
Online-Tarife:
Bei den Full-Service-Banken für Freiberufler führen vor allem Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, HVB und DKB das sichtbare Ranking an.
Preislich bewegen sich die besten Tarife in einer Spanne von 12,90 Euro bis 54,90 Euro pro Monat, wobei Postbank, DKB und das klassische Commerzbank-Konto eher günstiger starten. Die Unterschiede liegen bei den Full-Service-Tarifen neben den Kosten für die Monatsgebühr zum Beispiel im Kreditangebot, in Tagesgeld und Festgeld sowie in den inklusiven Karten.

- 0 € Kontoführung für 12 Monate
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| Brauchen Freiberufler ein Geschäftskonto?
Freiberufler und selbstständige Einzelunternehmer sind gesetzlich nicht verpflichtet, ein separates Geschäftskonto bzw. Firmenkonto zu eröffnen. Rein rechtlich kann daher auch ein privates Girokonto für geschäftliche Zahlungen genutzt werden.
Allerdings heißt das nicht automatisch, dass jede Bank dies erlaubt. Banken können in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festlegen, ob und in welchem Umfang ein Privatkonto auch für geschäftliche Zwecke genutzt werden darf. Wer als Freiberufler oder Selbstständiger das bestehende Girokonto beruflich verwenden möchte, sollte daher die AGB der Bank prüfen. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, direkt bei der Bank nachzufragen.
Anders ist die Situation bei Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder UGs. Sie benötigen zwingend ein Geschäftskonto, da ohne Firmenkonto weder die Einzahlung des Stammkapitals noch die vollständige Handlungsfähigkeit der Gesellschaft möglich ist. Erst mit dem Nachweis des Gesellschafterkapitals auf dem Firmenkonto wird die Eintragung wirksam. Geschäftskonten für Kapitalgesellschaften stellen wir im separaten Konto-Vergleich für GmbH und UG vor.

Was passiert, wenn man ein Privatkonto geschäftlich nutzt?
Wer als Freiberufler oder selbstständiger Einzelunternehmer ein Privatkonto geschäftlich nutzt, verstößt damit nicht automatisch gegen gesetzliche Vorgaben. Dennoch kann die gemischte Nutzung eines Kontos für Privates und Geschäftliches aber in der Praxis problematisch werden.
1. Kontoschließung durch Bank: Zum einen kann die Bank einschreiten, wenn die geschäftliche Nutzung nach den bankeigenen Kontobedingungen ausgeschlossen ist. In diesem Fall kann sie verlangen, dass auf ein Geschäftskonto gewechselt wird oder das Konto im Extremfall kündigen.
2. Probleme in der Buchhaltung: Ein gemischt genutztes Konto führt häufig zu unnötigem Mehraufwand in der Buchhaltung. Private und betriebliche Zahlungsvorgänge müssen sauber voneinander getrennt werden, damit Einnahmen, Ausgaben und steuerlich relevante Buchungen korrekt erfasst werden.
Je mehr Transaktionen über ein einziges Konto laufen, desto unübersichtlicher wird die Zuordnung.
Tipp: Das beste Buchhaltungstool finden Sie mit dem Buchhaltungs-Vergleich
3. Weniger Übersicht über die geschäftlichen Finanzen: Ein separates Geschäftskonto erleichtert den Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung der selbstständigen Tätigkeit. Kontostand und Zahlungsvorgänge zeigen auf einen Blick, welche Einnahmen und Ausgaben dem Geschäft zuzuordnen sind.
Gerade bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist diese Trennung hilfreich, da betriebliche Einnahmen und Ausgaben sauber gegenübergestellt werden können.
4. Nachteile bei einer steuerlichen Prüfung: Auch bei einer steuerlichen Prüfung kann ein privat und geschäftlich genutztes Konto nachteilig sein. Sobald über das Konto betriebliche Zahlungen abgewickelt werden, kann es für das Finanzamt steuerlich relevant werden.
Ein separates Geschäftskonto schafft hier deutlich mehr Übersicht und erleichtert die klare Abgrenzung zwischen privaten und beruflichen Finanzen.
Wichtig: Ein weiterer Vorteil eines Bankkontos eigens für geschäftliche Zwecke ist, dass Gebühren und Kosten nur bei einem Geschäftskonto steuerlich absetzbar sind. Gerade auf lange Sicht kann das Kosten sparen.
Wird ein Geschäftskonto dem Finanzamt gemeldet?
Ein Geschäftskonto muss nicht gesondert beim Finanzamt angemeldet werden. Für Freiberufler und Selbstständige besteht also in der Regel keine Pflicht, die Eröffnung eines solchen Kontos aktiv mitzuteilen.
Im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gibt man allerdings ein Konto an. Zudem teilt man dem Finanzamt bereits mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ein Konto mit, um Abbuchungen und Überweisungen des Finansamts zu ermöglichen.
Außerdem: Im Rahmen einer steuerlichen Prüfung kann entscheidend sein, über welches Konto betriebliche Einnahmen und Ausgaben laufen. Nutzt ein Freiberufler dafür sein Privatkonto, kann auch dieses Konto im Einzelfall steuerlich relevant werden.
Vor- und Nachteile: Separates Geschäftskonto für Freiberufler
Wir fassen die Vor- und Nachteile eines separaten Geschäftskontos für Freiberufler zusammen.
Was ist was? Girokonto, Geschäfts-Girokonto und Firmenkonto
-
Girokonto: Ein Girokonto ist der allgemeine Begriff für ein Bankkonto, das hauptsächlich für private Zwecke genutzt wird. Es ermöglicht grundlegende Bankgeschäfte wie Überweisungen, Daueraufträge und Gehaltseingänge. Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung eines privaten Girokontos in ihren AGB.
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Geschäftskonto (auch: geschäftliches Girokonto oder Geschäfts-Girokonto): Ein Geschäftskonto ist speziell für berufliche und geschäftliche Transaktionen gedacht. Es wird von Freiberuflern, Selbstständigen und Unternehmen u. a. genutzt, um private und geschäftliche Finanzen zu trennen.
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Firmenkonto: Der Begriff „Firmenkonto“ wird oft synonym zum Geschäftskonto genutzt. Es bezieht sich jedoch tendenziell eher auf Konten von juristischen Personen wie GmbHs oder AGs. Für diese Unternehmen ist ein Firmenkonto gesetzlich vorgeschrieben. Schließlich wird es unter anderem für den Nachweis des Stammkapitals und den Eintrag ins Handelsregister benötigt.
| Wichtige Kriterien für die Geschäftskonto-Auswahl
Für viele Freiberufler sind persönliche Beratung bei möglichst niedriger Kontoführungsgebühr für die Wahl des Bankkontos entscheidend. Andere Solo-Selbstständige legen den Fokus auf Finanzierungsmöglichkeiten, Bargeldtransaktionen oder Zusatzfunktionen wie Buchhaltungsintegration. Folgende vier zentrale Bewertungskriterien helfen, im Gros der Angebote das für das eigene Unternehmen beste Firmenkonto zu finden:
1. Wie hoch sind Kosten und Gebühren der Konten?
Die Kosten eines Geschäfts-Girokontos bestehen aus fixen Kontoführungsgebühren und Transaktionskosten. Kontomodelle mit niedrigen Grundgebühren verursachen oft höhere Kosten pro Transaktion. Ein genauer Vergleich der Firmenkonten ist daher essenziell.
Freiberufler und Selbstständige sollten vor der Kontoeröffnung prüfen, wie viele Transaktionen monatlich anfallen und welche Gesamtkosten entstehen.
Onlinebanken bieten häufig günstige Konditionen oder sogar kostenlose Kontomodelle. Viele Geschäftskonten enthalten zusätzlich eine kostenlose Firmenkreditkarte – ein Vorteil für Unternehmer.
2. Gibt es persönliche Beratung und Finanzierungsmöglichkeiten?
Einige Banken bieten persönliche Beratung und Finanzierungslösungen wie den Kontokorrentkredit.
Förderkredite werden meist über Bankberater beantragt, die den Businessplan prüfen. Wer einen Förderkredit oder Fördermittel beantragen möchte, benötigt in der Regel individuelle Beratung. Eine Onlinebank ohne persönliches Beratungsgespräch ist daher oft nicht die optimale Wahl für ein Hauptkonto.
Eine Kombination aus Onlinebank und einer auf Fördermittel spezialisierten Bank kann aber sinnvoll sein. Wird der Kredit bewilligt, erfolgt die Auszahlung z. B. auf das Girokonto.
3. Sind Bargeldtransaktionen möglich?
Im Einzelhandel müssen Selbstständige oft Kassenbestände einzahlen oder Bargeld abheben. In diesem Fall sind Geschäftskonten von Filialbanken im Vorteil, da sie Einzahlungen zu akzeptablen Kosten erlauben.
Bei Direktbanken und FinTechs sind Bargeldeinzahlungen hingegen häufig nicht möglich oder mit Zusatzkosten verbunden. Freiberufler und selbstständig Tätige sollten daher Kontomodelle vorab genau prüfen, wenn für ihre Unternehmung Bargeldtransaktionen notwendig sind.
4. Bietet das Konto Buchhaltungsmodule oder Bezahlsysteme?
Ein Geschäftskonto kann Buchhaltungsprozesse deutlich vereinfachen. Einige Banken bieten dafür integrierte Buchhaltungsmodule für Angebote, Rechnungen und Belegarchivierung. Alternativ lassen sich in vielen Kontomodellen externe Buchhaltungslösungen bzw. eine Buchhaltungssoftware integrieren.
So können Freiberufler aus dem Geschäftskonto Rechnungen direkt erstellen, GoBD-konform speichern und automatisch Zahlungseingänge mit den Rechnungen abgleichen lassen.
Für Selbstständige im Handel bieten einige Banken zudem Kartenterminals oder sonstige Bezahlsysteme wie Apple Pay und/oder Google Pay an.

| Checkliste: So finden Sie das optimale Geschäfts-Girokonto
- Ist bei dem Firmenkonto ein Dispo-Kredite enthalten?
- Vermittelt die Bank Förderdarlehen?
- Vergibt die Bank Darlehen und langfristige Finanzierungen für Freiberufler und Selbstständige?
- Wünsche ich einen persönlichen Ansprechpartner in der Bank rund um mein Firmenkonto?
- Gibt es Geldautomaten in der Nähe meines Unternehmens, damit ich Geld abheben kann?
- Gibt es Bankfilialen in meiner Nähe und deutschlandweit?
- Sind bei meinem Kontotarif Bargeldein- und Auszahlungen auch im Ausland möglich?
- Sind Bargeldein- und -auszahlungen mit fixen Kosten und individuellen Gebühren verbunden?
- Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren?
- Welche Leistungen sind kostenlos inkludiert?
- Was kosten Buchungen und Überweisungen?
- Was kosten Bargeldeinzahlungen?
- Was kosten Bargeldauszahlungen?
- Was kosten Echtzeitüberweisungen?
- Wie hoch sind die Gebühren für die Girokarte?
- Was kosten zusätzliche Kredit- und Girokarten für meine Mitarbeiter?
- Wie hoch sind die Kreditkartengebühren?
- Wieviele Transaktionen sind in den Kontoführungsgebühren enthalten?
- Was kostet es, wenn ich Bargeld im Ausland abbuche?
- Wie lange dauert die Eröffnung des Geschäftskontos?
- Kann ich das Konto online eröffnen?
- Welche Unterlagen benötige ich für die Kontoeröffnung online?
- Muss ich einen Termin mit der Bank und dem Bankberater vereinbaren?
- Kann ich das Konto trotz negativem Schufa-Eintrag eröffnen?
- Gibt es einen Kontowechselservice zum Beispiel, wenn ich die Rechtsform meines Unternehmens ändere?
- Gibt es Boni, Prämien oder Startguthaben bei der Eröffnung des geschäftlichen Girokontos für Freiberufler?
- Ist mir die Bekanntheit und das Image der Bank wichtig?
- Unterliegt das Geschäftskonto der deutschen Einlagensicherung?
- Hat das Geschäftskonto eine deutsche IBAN-Nummer?
- Wie gut schneidet das Girokonto-Modell und die Bank in Kundenbewertungen ab?
- Gibt es integrierte Rechnungsprogramme bzw. eine Buchhaltungssoftware?
- Sind Partnerprogramme im Bereich Buchhaltungs- und Rechnungssoftware enthalten?
- Gibt es Funktionen für die Liquiditätsplanung?
- Gibt es ein Konto-Dashboard?
- Gibt es eine Multibanking-Funktion zum Verwalten mehrerer, auch externer Konten?
- Sind Unterkonten zum Geschäftskonto möglich und im Preis inkludiert?
- Ist mobiles Onlinebanking mit einer mobilen Bank-App möglich?
- Sind Echtzeitüberweisungen möglich?
- Wie viele Nutzer können Zugriff auf das Geschäftskonto haben?
| Kontoempfehlungen nach Anforderungen
Freiberufler und Selbstständige benötigen ein Girokonto, das genau zu ihren beruflichen Anforderungen passt.
Aus einem Vergleich von 111 Kontotarifen bei 35 Banken haben wir Modelle herausgefiltert, die bestimmten Erwartungen und Kriterien entsprechen:
Konten für Gründer mit Bargeldbedarf
Freiberufler mit regelmäßigem Kontakt zu Barzahlungen benötigen ein Geschäftskonto, das ihnen unkompliziert und zu möglichst günstigen Konditionen Bargeldeinzahlungen und Bargeldauszahlungen ermöglicht. Betroffen sind z.B. Therapeuten, Trainer, Dozenten, Musiklehrer oder Fotografen.
Folgende Konten empfehlen sich z.B. in folgendem Szenario: Monatlich 2 Bargeldabhebungen (2.000 €) und 2 Bargeldeinzahlungen (10.000 €):
1. N26 Business Smart: Grundgebühr 4,90 €/Monat, Bargeld: Auszahlungen je 2 €, Einzahlungen durchschnittlich 1,50 % des Betrags
Weitere Highlights: Alle Buchungen inklusive; 7 Debitkarten inklusive, 10 Unterkonten inklusive, 0,10 % Cashback
2. Fyrst Base: 0 € Grundgebühr für Freiberufler, Bargeld: Abhebungen kostenlos, Einzahlungen je 3 €
Weitere Highlights: 50 Buchungen inklusive (danach je 0,19 €), Zinsen, 1 Debitkarte inklusive,
Konten mit integrierten Rechnungs- und Buchhaltungsfunktionen
Freiberufler mit regelmäßigen eingehenden und ausgehenden Buchungen profitieren von einem Geschäftskonto mit integrierter Rechnungs- und idealerweise auch Buchhaltungsfunktion: In einem Tool und ohne Zusatzkosten sind Banking sowie Rechnungserstellung und -versand sowie die Verknüpfung von Belegen mit Transaktionen.
1. Lexware Solo: Grundgebühr 16,80 €/Monat für Konto und Lexware Office für Buchhaltung Tarif S, beste und umfangreiche Rechnungs- und Buchhaltungsfunktionen im Konto-Vergleich
Weitere Highlights: Alle Buchungen, 1 physische und 1 virtuelle Debitkarte sowie 4 Unterkonten inklusive
2. Vivid Standard: 0 € Grundgebühr für Freiberufler, Rechnungsstellung und Buchhaltungsfunktionen möglich auch Ausgaben- und Kartenmanagement in Teams
Weitere Highlights: Alle Buchungen sowie unbegrenzt Unterkonten, Karten und Nutzer inklusive, Zinsen und Cashback möglich
Konten mit Cashback
Freiberufler mit regelmäßigen Kartenzahlungen profitieren besonders von einem Geschäftskonto mit Cashback. Das lohnt sich vor allem, wenn häufig berufliche Ausgaben per Karte bezahlt werden, etwa für Reisen, Software, Werbung, Arbeitsmaterialien oder laufende Betriebskosten.
Kontoempfehlungen:
1. Vivid Pro: 18,90 € Grundgebühr/Monat, bis zu 5 % Cashback auf ausgewählte Kategorien, reguläres Cashback 0,5 %.
Weitere Highlights: Alle Buchungen und Unterkonten inklusive, unbegrenzt kostenlose virtuelle und physische Debitkarten, bis 4 % Zinsen
2. Finom Smart: 27,99 € Grundgebühr/Monat, bis 3 % Cashback.
Weitere Highlights: 500 Buchungen inklusive (danach je 0,03 €), unbegrenzte Nutzeranzahl, KI-Assistent, 3 kostenlose physische und 10 virtuelle VISA-Karten pro Nutzer, 1% Zinsen
Konten mit 0 € Grundgebühr
Wer mit möglichst geringen Fixkosten pro Monat starten möchte und wenig Buchungen hat, liegt womöglich mit einem kostenlosen Geschäftskonto richtig.
Kontoempfehlungen:
1. Vivid Standard: 0 € Grundgebühr. Weitere Highlights: Alle Buchungen und unbegrenzt viele virtuelle und physische Karten sowie Unterkonten inklusive. Cashback und bis 4 % Zinsen, Rechnungstool und Belegupload (25 Stück/Monat)
2. Accountable Banking: 0 € Grundgebühr. Weitere Highlights: Kostenloses Konto zu allen Buchhaltungstarifen. Inklusive in Free: Alle Buchungen inklusive, 1 Debitkarte und 1 Unterkonto inklusive, Rechnungstool und Belegupload (5 Stück/Monat)
3. Qonto Starter: 0 € Grundgebühr pro Monat. Weitere Highlights: 5 Buchungen monatlich inklusive, 1 virtuelle Karte, E-Rechnungsfunktionen, Anbindung an Buchhaltungstools wie Lexware Office, sevdesk und DATEV.
Weitere kostenlose Konten stellen wir in einem separaten Vergleich von 0 €-Konten vor.
Konten mit Beratungs- und Finanzierungsoption
Für viele Gründer ist das persönliche Gespräch mit einem Bankberater wichtig z.B., um über einen Gründungszuschuss zu sprechen, über Geldanlagen oder auch Investitionsfinanzierung. In diesem Fall empfehlen sich Kontotarife von klassischen Beratungsbanken mit Präsenz in Filialen.
Kontoempfehlungen:
1. Deutsche Bank Business BasicKonto: Grundgebühr 14,90 €/Monat, umfassende Beratungs- und Finanzierungsleistungen von Förderkredit bis Exportfinanzierung
Weitere Highlights: Jede Buchung 0,30 €, Festgeld, Ausgabenverwaltung: Budgets & Limits je Karte, 2 Debitkarten inklusive
2. Commerzbank KlassikGeschäftskonto: Grundgbebühr 15,90 €/Monat, umfassende Beratungs- und Finanzierungsleistungen von Förderkredit bis Betriebsmittelfinanzierung
Weitere Highlights: 10 Buchungen/Monat inklusive, danach je 0,20 €, Startangebot 12 Monate 0 € Grundgebühr, Debitkarte inklusive
Tipp: Weitere Konten mit Zinsen auf Festgeld und Tagesgeld finden Sie mit unserem Tagesgeld-Rechner und Festgeld-Rechner.
Empfehlung: Volksbank Geschäftskonto für Freiberufler
Regional agierende Full-Service-Banken wie Volksbanken punkten mit persönlicher Nähe, umfassendem Service und auf die Bedürfnisse von Freiberuflern und Selbstständigen abgestimmte Lösungen. Besonders für Unternehmer, die ein Firmenkonto mit direkter Beratung und lokaler Präsenz wünschen, bieten diese Institute eine attraktive Alternative zu überregionalen Banken und Fintechs.
In unserem großen Geschäftskonten-Vergleich überzeugt vor allem das GiroBusiness Konto der Volksbank Stuttgart mit einer Testnote von 1,1. Es kombiniert Full-Service-Leistungen mit fairen Konditionen. Für 14,90 € monatlich erhalten Kunden beleglose Buchungen inklusive sowie kostenfreie Bargeldein- und -auszahlungen.
Auch eine persönliche Beratung in der Filiale oder per Telefon gehört zum Kundenservice. Zusätzlich bietet die Volksbank Finanzierungsmöglichkeiten und individuelle Betreuung.
| Das Geschäfts-Girokonto eröffnen: So gehts
Ist die Wahl für das Bankkonto gefallen, kann die Anmeldung erfolgen. Die gute Nachricht: Der Prozess der Anmeldung eines Geschäfts-Girokontos ist für Freiberufler oder Selbstständige recht einfach.
Banken verlangen in der Regel nur ein Minimum an Unterlagen. Liegen diese vor, ist das Konto bei vielen Tarifen und Anbietern in wenigen Minuten eröfffnet und einsatzbereit.
1. Unterlagen für die Geschäftskonto-Eröffnung
Bei der Kontoeröffnung sind je nach Unternehmens- und Rechtsform unterschiedliche Unterlagen für die Legitimierung bereitzuhalten:
- Freiberufler: Reisepass oder Personalausweis
- Kleingewerbetreibende: Reisepass oder Personalausweis zzgl. Gewerbeschein vom Gewerbeamt
- GbR: Reisepass oder Personalausweis aller Gesellschafter ausweisen. Die gewerbliche GbR benötigt zusätzlich die Gewerbeanmeldung
Den Überblick über benötigte Unterlagen für weitere Unternehmensformen stellt die Tabelle dar:
Überblick: Das müssen Freiberufler und Selbstständige vorlegen
| Dokumente | Freiberufler & Solo-Selbstständige | Kleingewerbetreibende | GbR | Partnergesellschaft |
|---|---|---|---|---|
| Personalausweis oder Reisepass | ||||
| Gewerbeanmeldung | ||||
| Gesellschaftervertrag | ||||
| Partnerschaftsvertrag | ||||
| Partnerschaftsregisterauszug |
GbR: Vorlagepflicht des Reisepasses bzw. Personalausweises bei Kontoeröffnung gilt für alle Gesellschafter. Die Gewerbeanmeldung ist nötig, wenn die GbR gewerblich ist.
Partnergesellschaft: Vorlagepflicht des Reisepasses bzw. Personalausweises bei Kontoeröffnung gilt für alle Gesellschafter.
Freiberufler können ihr Bankkonto grundsätzlich bei allen Banktypen eröffnen. Die Methoden können je nach Konto-Anbieter variieren. Grundsäzlich kann unterschieden werden in folgende Arten von Banken:
- Neobanken/FinTechs: Moderne Anbieter wie Finom, FYRST, Kontist, N26 oder Vivid setzen auf vollständig digitale Prozesse.
- Direktbanken: Anbieter wie grenke, Ethikbank, GLS oder DKB bieten ebenfalls überwiegend digitale Kontoeröffnungen an.
- Filialbanken: Klassische Banken wie Commerzbank, Deutsche Bank oder Postbank sowie regionale Anbieter wie Sparkassen und Volksbanken ermöglichen sowohl die Filial- als auch die Onlineanmeldung.
Damit sich Freiberufler im Rahmen der Kontoeröffnung legimtimieren können, stehen grundsätzlich vier gängige Methoden zur Verfügung:
- Kontoeröffnung in der Filiale: Persönliche Beratung vor Ort, ideal für komplexere Anliegen wie der Eröffnung durch mehrere Gesellschafter.
- Post-Ident-Verfahren: Nach dem Online-Antrag werden die Unterlagen ausgedruckt und in einer Postfiliale unter der Vorlage von Dokumenten wie dem Personalausweis legitimiert.
- Video-Ident-Verfahren: Bequeme Identifikation per Video-Chat – schnell und flexibel.
- Bank-Ident-Verfahren: Legitimation über ein bestehendes Bankkonto. Auch dieser Weg ist online durchführbar.
Ein Vorteil der Filialeröffnung ist die persönliche Beratung, besonders bei speziellen Anforderungen wie Förderkrediten oder auch der Berücksichtigung eines später denkbaren Wechsels der Rechtsform. Dennoch bieten viele Filialbanken inzwischen auch flexible Onlineanmeldungen an. Lesen Sie mehr zum Thema Konto online eröffnen.
Nach der Kontoeröffnung erhalten sie bei den meisten Online-Tarife unmittelbar Ihre IBAN.
Tipp: Finden Sie dir richtigen IBAN in wenigen Klicks mit dem IBAN-Rechner.
| Offene Fragen
Die beste Bank für Selbstständige hängt von individuellen Anforderungen ab. Wichtig sind zum Beispiel:
- Transaktionen: Möglichkeit aller relevanten Transaktionen wie Überweisungen, Einzahlungen und Bargeldabhebungen.
- Bezahlmöglichkeiten: Zugang zu EC-Karte, Kreditkarte oder virtuellen Bezahlkarten.
- Kosten: Günstige Gesamtkosten, einschließlich monatlicher Gebühren und Transaktionskosten.
- Zusatzleistungen: Optionale Finanzierungsangebote und persönliche Beratung bei Bedarf.
Was das beste Geschäfts-Girokonto ist, muss also jeder Freiberufler und Selbstständige selbst für sich herausfinden. Als Wegweiser bieten wir unseren aktuellen Vergleich von Geschäfts-Girokonten.
Das private Girokonto wird typischerweise als Gehaltskonto verwendet und unterliegt einem höheren rechtlichen Schutz. Laut den individuellen AGB der meisten Banken ist es ausschließlich für private Transaktionen gedacht. Denn aus Sicht der Banken stellt es ein geringeres Risiko dar. Die geschäftliche Nutzung eines privaten Bankkontos ist daher für Freiberufler nicht erlaubt bzw. wird von Banken ungern geduldet.
Das geschäftliche Girokonto hingegen dient ausschließlich geschäftlichen Transaktionen. Es wird von Banken als risikoreicher eingestuft, da höhere Transaktionsvolumina und komplexere Anforderungen üblich sind.
Geschäfts-Girokonten bieten daher häufig zusätzliche Funktionen wie eine Buchhaltungsintegration bzw. Buchhaltungssoftare. Auch Kreditoptionen beispielsweise für Gründer, die für den Geschäftsverkehr wichtig sind, heben Firmenkonten vom Privatkonto ab. Allerdings sind die Gebühren für Geschäftskonten in der Regel höher als für private Konten.
Ja, es gibt kostenlose Girokonten für Freiberufler und Selbstständige. Bei vielen sind jedoch Einschränkungen zu beachten. Ein Konto ist dann wirklich kostenfrei, wenn keine Kontoführungsgebühren, Kartenkosten (EC- und Kreditkarten). Auch Gebühren für Transaktionen wie Überweisungen und Einzahlungen fallen bei gänzlich kostenfreien Bankkonten nicht an.
Wer ein kostenloses Girokonto für Freiberufler sucht, sollte sich die Tarife daher genau ansehen und auch auf versteckte Kosten achten. Andernfalls kann ein vermeintlich komplett kostenloses bzw. günstiges Geschäftskonto schnell teurer sein als eines mit fixer monatlicher Grundgebühr. Alle kostenlosen Geschäftskonten aus unserem aktuellen Geschäftskonto-Vergleich stellen wir separat vor: zu den kostenlosen Geschäftskonten
Freiberufler sind gesetzlich nicht verpflichtet, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen. Viele Banken untersagen jedoch geschäftliche Transaktionen über private Girokonten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Neben der Einhaltung dieser Regeln gibt es zahlreiche praktische Gründe für ein Geschäftskonto:
Vorteile eines Geschäftskontos:
Übersichtlichkeit:
Klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen erleichtert die Buchhaltung und verringert Fehler bei der Steuererklärung.
Steuerliche Vorteile:
Gebühren und Kosten für das Geschäftskonto sind steuerlich absetzbar. Das erleichtert die Dokumentation und spart langfristig Geld.
Compliance:
Einhaltung der AGB der Bank verhindert Kontosperrungen oder Vertragsverstöße, die bei privaten Konten auftreten können.
Transparenz:
Ein Geschäftskonto liefert eine klare Übersicht über die finanzielle Lage und ermöglicht es, Einnahmen und Ausgaben besser zu analysieren.
Professioneller Eindruck:
Kunden und Geschäftspartner sehen eine eigene Firmenkontonummer als professioneller an und erwarten oft geschäftliche Kontodaten auf Rechnungen.
Zugriff auf geschäftliche Funktionen:
Geschäftskonten bieten zusätzliche Features wie Buchhaltungsintegration, Zahlungsterminals, SEPA-Lastschriftmandate und Kreditoptionen. Diese Funktionen fehlen bei privaten Konten häufig.
Anforderungen von Finanzbehörden oder Förderprogrammen:
Manche Förderprogramme oder Behörden fordern ein separates Geschäftskonto, um Zahlungen und Subventionen klar zuweisen zu können.
Skalierung:
Mit wachsendem Geschäftsumfang werden private Konten schnell unübersichtlich. Ein Geschäftskonto wird spätestens dann unverzichtbar, wenn regelmäßig viele Transaktionen oder größere Summen abgewickelt werden.
Je günstiger das Konto, desto geringer ist in der Regel der Leistungsumfang. Häufig gibt es Einschränkungen bezüglich möglicher Rechtsformen. Ändert sich die Rechtsform, muss entsprechend das Konto gewechselt werden. Das kann sehr aufwendig sein. Hinzu kommt, dass es persönliche Beratung und Finanzierungsangebote der Banken bei kostenlosen Girokonten meistens keine gibt.
In der Regel empfehlen sich mindestens zwei Girokonten für Freiberufler und Selbstständige:
- Geschäfts-Girokonto:Für geschäftliche Transaktionen und eine klare Trennung von privaten Finanzen.
- Privates Girokonto:Für private Ausgaben und Einnahmenübertragungen wie Gehaltszahlungen bzw. Privatentnahmen vom Geschäftskonto.
Optional sind zusätzliche Konten sinnvoll, z. B. für Steuerrücklagen oder Sparkonten für Investitionen. Die Anzahl hängt von der individuellen Finanzplanung ab.
Auch bei einem kostenlosen Konto für Freiberufler können Gebühren anfallen, insbesondere für:
- Beleghafte Transaktionen: Überweisungen oder Einzahlungen in Papierform sind teurer. Sie erfordern mehr personellen Aufwand. Der Hintergrund: Viele Banken nutzen die höheren Gebühren, um Kunden zu Online-Transaktionen zu motivieren.
- Bargeldverkehr: Ein- und Auszahlungen von Bargeld verursachen hohe logistische und personelle Kosten für die Bank. Diese werden oft in Form von Gebühren an die Kunden der Firmenkonten weitergegeben.
Ein Freiberufler-Konto ist ein Geschäftskonto, das speziell für Freiberufler und Solo-Selbstständige gedacht ist. Es wird für alle beruflichen Zahlungsvorgänge genutzt, also zum Beispiel für Rechnungseingänge, Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen oder Steuerzahlungen.
Wichtig ist: Ein „Freiberufler-Konto“ ist meist keine eigene offizielle Kontoart, sondern in der Regel ein Geschäftskonto, das sich aufgrund seiner Konditionen besonders gut für Freiberufler eignet. Entscheidend sind dabei oft niedrige Gebühren, eine einfache Online-Kontoführung, Buchhaltungsfunktionen und eine saubere Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen.
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