- Zinsen für Festgeld: Von 1,0 % bis 2,6 % je nach Laufzeit
- Sicherheit: Aufteilung auf mehrere Anbieter sinnvoll
- Bei der Leiterstrategie erfolgt eine Aufteilung des Anlagebetrags über verschiedene Laufzeiten
- Kombination mit Tagesgeld sichert Liquiditätspuffer
| Tagesgeld-Vergleich: Jetzt Zinsen berechnen
Mit wenigen Angaben berechnet der Festgeld-Vergleich, welches Angebot die höchtste Rendite erzielt.
| So funktioniert der Festgeld-Rechner
Mit dem Rechner finden Sie in 3 Schritten das passende Festgeld-Angebot für Ihre Anforderungen.
- Wählen Sie zunächst aus, ob Sie als Unternehmen oder Privatperson Festgeld nutzen wollen.
- Geben Sie anschließend an, wie viel Geld Sie anlegen möchten.
- Danach wählen Sie den Zeitraum aus, für den der Betrag fest anlegt werden soll.
Diese Angaben sind wichtig, weil sich Festgeld-Angebote je nach Zielgruppe, Anlagebetrag und Laufzeit deutlich unterscheiden können.
Über zusätzliche Filter können Sie die Ergebnisse weiter eingrenzen. So lassen sich Angebote noch gezielter Vergleichen.
Im Ergebnis sehen Sie auf einen Blick, welche Anbieter zu Ihren Angaben passen. Der Rechner zeigt Ihnen den voraussichtlichen Anlagebetrag zum Laufzeitende, die erwarteten Zinsen und die wichtigsten Konditionen.
Für eine fundierte Entscheidung können Sie die Detailansicht öffnen. Dort finden Sie weitere Informationen zu Laufzeit, Zinssatz, Einlagensicherung, Mindest- und Maximalanlage sowie zu möglichen Besonderheiten des Angebots.
Mit einem Klick auf „Angebot ansehen“ gelangen Sie direkt zum jeweiligen Anbieter.
| Was ist Festgeld? Wie unterscheidet sich Firmenfestgeld?
Festgeld ist Geldanlage mit fester Laufzeit und Verzinsung. Sie legen einen Betrag für einen vorher vereinbarten Zeitraum bei einer Bank an. Der Zeitraum kann von Monaten bis Jahren reichen. Während dieser Zeit ist das Geld nicht frei verfügbar.
Im Unterschied zum Tagesgeld bleibt das Guthaben also nicht täglich verfügbar.
Firmenfestgeld folgt demselben Grundprinzip. Der Unterschied liegt vor allem in der Zielgruppe und in den Kontobedingungen. Firmenfestgeld richtet sich an Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Selbstständige und Freiberufler können gleichzeitig in der Regel auch die Angebote für Privatpersonen nutzen, da es bei ihnen kein Firmenvermögen im klassischen Sinne gibt.
Firmenfestgeld kann sinnvoll sein, wenn freie Liquidität für einen fest planbaren Zeitraum nicht benötigt wird. Das gilt zum Beispiel für Rücklagen, Reserven oder Mittel, die erst zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden sollen.
Vor- und Nachteile von Festgeld
Festgeld eignet sich vor allem für Anleger, die auf eine sichere Verzinsung setzen. Gleichzeitig ist die Festgeldanlage weniger flexibel als andere Anlageformen, da sie mit einer festen Laufzeit versehen ist. Die wichtigsten Vor- und Nachteile sind:
| Festgeld-(Firmen)konto: Was ist zu beachten?
Wenn freie Mittel fest angelegt werden sollen, reicht es nicht, Angebote nur nach dem Zinssatz zu vergleichen. Es kommt auf mehrere Faktoren an:
1. Laufzeit passend zum Bedarf wählen: Festgeld eignet sich vor allem für Geld, das Sie für einen klaren Zeitraum nicht benötigen. Prüfen Sie deshalb vorab, wie lange Sie auf den Betrag verzichten können. Denn während der Laufzeit ist das Kapital in der Regel gebunden. Neben dem Festgeld sollte ein Puffer für das reguläre Ausgaben und Notfälle bestehen. Gerade bei langen Laufzeiten und einem höheren Betrag des Festgelds ist dies sehr wichtig.
2. Zeitpunkt der Zinsgutschrift: Beim Vergleich der Festgeldangebote ist nicht nur der nominelle Zinssatz wichtig. Werden Zinsen nicht nur am Laufzeitende ausgezahlt, sondern bspw. monatlich, steigert dies die Verzinsung.
3. Kosten und Konditionen im Blick behalten: Festgeld gilt als unkomplizierte Anlageform. Dennoch sollten Sie die Rahmenbedingungen genau prüfen. Achten Sie darauf, ob Gebühren anfallen, ein zusätzliches Referenz- oder Hauskonto erforderlich ist oder bestimmte Anlagegrenzen gelten. Erst im Zusammenspiel von Zinssatz und Konditionen lässt sich beurteilen, wie attraktiv ein Angebot tatsächlich ist.
4. Einlagensicherung und Bankstandort bewerten: Neben der Verzinsung spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle. Guthaben auf Festgeldkonten fallen grundsätzlich unter die Einlagensicherung. In der EU sind Einlagen in der gesetzlichen Sicherung in der Regel bis 100.000 Euro pro Einleger und Bank geschützt. Darüber hinaus kann es freiwillige Sicherungssysteme geben.
5. Eignung für Unternehmen und Selbstständige prüfen: Viele Festgeldangebote richten sich ausschließlich an Privatkunden. Gerade wenn Sie als Unternehmen anlegen möchten, müssen Sie gezielt darauf achten, ob das Angebot für Ihre Rechtsform zugelassen ist und welche Voraussetzungen für die Kontoeröffnung gelten.
6. Zinsbindung bewusst einordnen: Ein fester Zinssatz schafft Planungssicherheit. Er kann aber auch ein Nachteil sein, wenn das allgemeine Zinsniveau während der Laufzeit steigt. Dann bleibt Ihr Geld zu den vereinbarten Konditionen gebunden.
| Für wen eignet sich (Firmen)festgeld? Und welche Alternativen gibt es?
Festgeld eignet sich als risikoarme Anlage vor allem für Personen und Unternehmen, die Geld für einen festen Zeitraum nicht benötigen und dabei auf planbare Zinsen setzen möchten.
Laufzeiten mit mehreren Jahren sind möglich. Da für diese Zeit das Kapital nicht verfügbar, muss ein ausreichende Liquiditäts-Puffer bestehen.
Je länger die Laufzeit und je höher der Betrag, desto größer das Risiko für die eigene Liquidität oder die des Unternehmens. Eine Strategie, um das Risiko zu minimieren ist, den Anlagebetrag auf verschiedene Laufzeiten aufzuteilen. Dies wird als Leiterstrategie bezeichnet.
Wie funktioniert die Leiterstrategie?
Bei der Leiterstrategie teilen Sie Ihr Geld auf mehrere Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten auf. Zum Beispiel auf 6, 12 und 24 Monate.
Ein Teil des Geldes wird in regelmäßigen Abständen wieder frei. Dadurch bleiben Sie handlungsfähig, falls Sie Liquidität benötigen oder das Geld zu einem späteren Zeitpunkt neu anlegen möchten.
Gleichzeitig verringert die Leiterstrategie das Risiko, den gesamten Betrag zu einem einzigen Zeitpunkt und zu nur einem Zinssatz anzulegen. Wenn sich das Zinsniveau verändert, können frei werdende Beträge jeweils zu den dann aktuellen Konditionen neu angelegt werden.
Gerade für Unternehmen und Selbstständige kann die Leiterstrategie sinnvoll sein, wenn Rücklagen gestaffelt verfügbar bleiben sollen und sich geplante Ausgaben oder Reserven auf unterschiedliche Zeitpunkte verteilen.
Zusätzlich kann Festgeld mit Tagesgeld kombiniert werden. Tagesgeld steht für den Notfall jederzeit zur Verfügung. Finden Sie das beste Tagesgeldangebot.
Welche Alternativen gibt es?
Alternativen zum Festgeld für Privatpersonen
- Tagesgeld: Tagesgeld ist die passende Alternative, wenn Ihr Geld flexibel verfügbar bleiben soll. Im Unterschied zum Festgeld ist das Guthaben in der Regel täglich abrufbar. Die Verzinsung ist dafür meist variabel.
- Geldmarktfonds: Geldmarktfonds sind eine Alternative zur klassischen Bankeinlage. Sie unterscheiden sich jedoch in Struktur und Risikoprofil deutlich vom Festgeld.
- Anleihen: Anleihen versprechen eine feste und höhere Verzinsung. Gleichzeitig ist das Risiko höher als beim Festgeld.
- Aktien oder ETF: Wer Geld langfristig anlegen und höhere Renditechancen nutzen möchte, kann ETFs oder Aktien in Betracht ziehen. Vermögensschwankungen sind bei diesen Anlagen jedoch deutlich höher.
Alternativen zum Festgeld für Unternehmen
- Firmentagesgeld: Firmentagesgeld ist eine Alternative, wenn freie Liquidität verzinst, aber nicht fest gebunden werden soll. Es bietet mehr Flexibilität als Firmenfestgeld.
- Firmendepot: Ein Firmendepot ist sinnvoll, wenn Unternehmen freie Mittel breiter anlegen möchten. Je nach Strategie können darüber etwa Geldmarktfonds, ETF, Anleihen oder andere Wertpapiere genutzt werden. Im Vergleich zu Festgeld ist das aber komplex und mit höheren Risiken verbunden.
| Muss ich Festgeld versteuern?
Ja. Zinserträge aus Festgeld sind in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig. Bei Privatpersonen fällt in der Regel Kapitalertragsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags können Erträge steuerfrei bleiben, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt.
Wie wird Firmenfestgeld versteuert?
Zinsen aus Firmenfestgeld sind in der Regel steuerpflichtige Betriebseinnahmen. Die konkrete Besteuerung hängt von der Rechtsform Ihres Unternehmens ab. Ein möglicher Steuerabzug durch die Bank ist dabei für Unternehmen meist nicht die abschließende Besteuerung, sondern wird im Rahmen der Steuerveranlagung berücksichtigt.
| Häufige Fragen zum Festgeld
Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit. Sie legen einen Betrag für einen vorher vereinbarten Zeitraum an und erhalten dafür in der Regel einen festen Zinssatz. Während der Laufzeit ist das Geld meist nicht frei verfügbar.
Festgeld eignet sich für alle, die Geld mit wenig Risiko anlegen möchten und während der Laufzeit nicht darauf zugreifen müssen. Für Unternehmen und Selbstständige kann es sinnvoll sein, wenn freie Mittel für einen festen Zeitraum nicht benötigt werden.
Das Grundprinzip ist identisch. Geld wird für eine feste Laufzeit zu vereinbarten Konditionen angelegt. Firmenfestgeld richtet sich jedoch speziell an Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler und ist auf deren Anforderungen ausgerichtet.
Festgeld gilt grundsätzlich als risikoarme Anlageform. Wichtig ist jedoch die Einlagensicherung. In der gesetzlichen Sicherung sind Einlagen in der EU in der Regel bis 100.000 Euro pro Einleger und Bank geschützt. Zusätzlich kann es freiwillige Sicherungssysteme geben.
In der Regel nein. Genau das unterscheidet Festgeld vom Tagesgeld. Das Geld bleibt meist bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit gebunden.
Die Laufzeit hängt vom jeweiligen Angebot ab. Sie kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren reichen. Entscheidend ist, dass die Laufzeit zu Ihrem Bedarf passt.
Wichtig sind vor allem die passende Laufzeit, die Eignung für die jeweilige Rechtsform, mögliche Anlagegrenzen, Kosten, Einlagensicherung sowie die praktische Abwicklung bei der Kontoeröffnung.
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