Die besten Geschäfts- und Firmenkonten für die PartG

Eine Partnerschaftsgesellschaft (PartG) braucht ein Geschäftskonto, das alle Partner im Arbeitsalltag nutzen können. Wichtig sind passende Zugriffsrechte, Karten und eine einfache Übergabe der Kontodaten an die Buchhaltung.

Unser Vergleich hilft Ihnen, geeignete Geschäftskonten für Ihre Partnerschaftsgesellschaft nach Preis und Leistung zu sortieren. Die Rechtsform PartG ist im Rechner bereits ausgewählt. So sehen Sie direkt, welche Angebote für Sie infrage kommen. Über den Filter sind weitere Anpassungen möglich. Die Auswahl basiert auf der Analyse von:

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Letztes Update: 02.10.2026
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Geschrieben von Expertin für Geschäftskonten und E-Mail-Marketing

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  | Ist ein Geschäftskonto für die PartG Pflicht?

Für eine Partnerschaftsgesellschaft (PartG) ist ein separates Geschäftskonto gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben, aber dennoch sinnvoll.

Die PartG ist eine Rechtsform für den Zusammenschluss von Freiberuflern. Ein gemeinsames Geschäftskonto macht Einnahmen, Ausgaben und Entnahmen der Partner leichter nachvollziehbar. Es vereinfacht auch die Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei. 

Zudem schließen Banken die geschäftliche Nutzung privater Konten in der Regel vertraglich aus. Damit wird das Geschäftskonto für Partnerschaftsgesellschaften praktisch zur Pflicht.

Unterschied zur GbR: Freiberufler können sich auch als Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammenschließen. Die PartG steht ausschließlich Freiberuflern offen und wird ins Partnerschaftsregister eingetragen. Eine GbR kann dagegen auch gewerblich tätig sein. Arbeiten Sie als GbR zusammen, finden Sie passende Angebote im Geschäftskonto-Vergleich für GbRs.

  | Welche Anbieter eröffnen ein Geschäftskonto für die PartG?

Ein Geschäftskonto für Ihre Partnerschaftsgesellschaft finden Sie sowohl bei digitalen Anbietern als auch bei klassischen Banken:

Fintech oder Bank: Was passt besser zur PartG?

Verwalten Sie in Ihrer Partnerschaftsgesellschaft Zahlungen überwiegend online, kann sich ein Geschäftskonto bei einem digitalen Anbieter eignen. 

Bei mehreren Partnern sind beim Geschäftskonto-Vergleich insbesondere getrennte Zugänge und passende Freigaberechte wichtig. Prüfen Sie auch, ob jeder Partner eine eigene Karte erhalten kann.

Ein Geschäftskonto bei einer klassischen Bank kann sinnvoll sein, wenn Sie persönliche Beratung oder Finanzierung benötigen. Müssen Sie regelmäßig Bargeld einzahlen, lohnt sich eine Bank mit Filialservice.

  | Was ist beim Geschäftskonto-Vergleich für Partnerschaftsgesellschaften wichtig?

Für eine PartG mit mehreren Partnern sind Zugriffsrechte, Kosten und Funktionen im täglichen Zahlungsverkehr besonders wichtig.

Achten Sie beim Geschäftskonto-Vergleich insbesondere auf folgende Kriterien:

  • Nutzerrechte: Können alle Partner einen eigenen Zugang erhalten? Prüfen Sie auch, wer Zahlungen vorbereiten und freigeben darf.
  • Karten: Wie viele Karten sind enthalten? Individuelle Kartenlimits helfen, Ausgaben von Mitarbeitenden zu steuern.
  • Buchungskosten: Neben der Grundgebühr entscheiden die Kosten, die für Überweisungen und Lastschriften anfallen können. Bei vielen Zahlungsvorgängen lohnt sich ein Tarif, der mehr Buchungen ohne Zusatzkosten enthält.
  • Buchhaltung: Prüfen Sie, ob sich das Konto mit Ihrer Buchhaltungssoftware verbinden lässt. Auch ein Zugang für die Steuerkanzlei ist bei der Wahl eines Geschäftskontos für Partnerschaftsgesellschaften sinnvoll.
  • Bargeld und Finanzierung: Benötigt Ihre PartG Bareinzahlungen oder einen Kredit, sollten Sie diese Leistungen gesondert vergleichen. Prüfen Sie dabei die anfallenden Gebühren.
  • Auslandszahlungen: Arbeiten Sie mit Kunden im Ausland, achten Sie auf Überweisungsgebühren und Wechselkurse.

Tipp: Rechnen Sie die monatlichen Gesamtkosten für Ihre tatsächliche Zahl an Partnern, Karten und Buchungen durch.

  | Welche Unterlagen braucht die PartG zur Kontoeröffnung?

Für die Eröffnung eines Geschäftskontos für Ihre Partnerschaftsgesellschaft sind folgende Unterlagen wichtig:

  • Auszug aus dem Partnerschaftsregister
  • Ausweise der Personen, die das Konto eröffnen
  • Angaben zur Vertretung und zu den wirtschaftlich Berechtigten
  • Partnerschaftsvertrag, sofern die Bank ihn verlangt
  • Steuernummer und Umsatzsteuer-ID, falls vorhanden

Die genaue Liste der erforderlichen Unterlagen kann sich je nach Anbieter unterscheiden. In jedem Fall muss die Bank bzw. das Fintech die handelnden Personen identifizieren und ihre Vertretungsberechtigung prüfen. Dafür benötigt der Anbieter Ausweisdokumente und einen Auszug aus dem Partnerschaftsregister.

  | Wer darf das Geschäftskonto eröffnen?

Jeder vertretungsberechtigte Partner darf das Geschäftskonto für die PartG eröffnen. Ist im Partnerschaftsvertrag eine gemeinsame Vertretung vorgesehen, müssen die betreffenden Partner zusammen handeln. Die Bank prüft dafür die im Partnerschaftsregister eingetragene Vertretungsbefugnis.

Nach der Eröffnung können weitere Personen Kontozugriff erhalten, sofern der Anbieter passende Berechtigungen anbietet. Bei einer Partnerschaftsgesellschaft ist es in der Regel sinnvoll, dass alle Partner Zahlungen vorbereiten und freigeben können.

Wie lange dauert die Kontoeröffnung?

Die Eröffnung des Geschäftskontos dauert meist maximal wenige Tage. Viele Anträge lassen sich online in wenigen Minuten ausfüllen. Danach prüft der Anbieter die Unterlagen und schaltet das Konto innerhalb kurzer Zeit frei.

Bei gemeinsamer Vertretung kann die Eröffnung mehr Zeit beanspruchen. Je nachdem, wie viele Partner der Partnerschaftsgesellschaft angehören, kann die Legitimierung der einzelnen Personen länger dauern.

Um den Prozess abzukürzen, sollten Sie für die Kontoeröffnung den Partnerschaftsregisterauszug und alle Ausweise Ihrer Partner bereithalten.

  | Fazit

Für die PartG besteht keine gesetzliche Pflicht zu einem separaten Geschäftskonto. Im Unternehmensalltag ist es aber trotzdem ratsam, um gemeinsame Einnahmen, Ausgaben und Entnahmen zu überblicken.

Entscheidend ist, wie die beteiligten Partner mit dem Konto arbeiten möchten:

  • Können alle auf ihre Aufgaben zugeschnittene Zugänge erhalten?
  • Passen Karten und Buchungskosten zu Ihrer Partnerzahl und Ihrem Zahlungsverkehr?
  • Lässt sich das Konto mit Ihrer Buchhaltungssoftware verbinden?

Bei Bareinnahmen oder geplanten Investitionen zählen zudem Einzahlungswege und Finanzierungsmöglichkeiten. Für digitale Abläufe kann ein Fintech passen. Für Bargeld und Beratung lohnt sich für Partnerschaftsgesellschaften meist ein Geschäftskonto bei einer Bank mit Filialservice.

Alle Rechtsformen im Geschäftskonto-Vergleich
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