Glaubenssätze für ein positives Mindset



Glaubenssätze bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln. Daher ist es wichtig, sie immer wieder zu hinterfragen und neue in das eigene Mindset aufzunehmen. Wir stellen inspirierende Glaubenssätze für Erfolg vor.


Glaubenssätze nach Schwerpunkten


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Der Glaube versetzt Berge, heißt es. Im Alltag bilden Glaubenssätze zumindest das Fundament auf dem Weg zur Spitze. (Foto: Unsplash)

Glaubenssätze für visionäres Denken

Eine unternehmerische Vision hat eine starke Zugkraft für einen selbst und für das Team. Die folgenden Sätze helfen dabei, eine Vision zu entwickeln und sie konsequent zu verfolgen.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Manchmal gleicht das Unternehmertum einem Kampf, etwa während einer Unternehmenskrise in Corona-Zeiten. Doch nicht nur dann sind Entscheider herausgefordert. Ein gewisser kämpferischer Geist ist generell hilfreich, um in schwierigen Zeiten durchzuhalten, die immer wieder auftreten können.

Alles Fertige wird angestaunt, alles Werdende unterschätzt.

Dieses Zitat Nietzsches veranschaulicht, dass auf eine Vision zunächst ein langer Weg folgt, bis sie Realität wird. Unternehmer sollten sich hiervon jedoch nicht entmutigen lassen, im Gegenteil: Wer weiß, dass die Reise lang wird und es währenddessen wenig Anerkennung von außen gibt, hält Strapazen auf dem Weg zum Ziel besser durch.

  • Tipp: Eine unternehmerische Vision lässt sich bis hin zu konkreten Maßnahmen mit dem Golden Circle entwickeln.

Stell dir vor, die Zukunft wird wunderbar, und du bist schuld.

Dieses ironische Zitat unbekannter Herkunft hat es sogar bis zu einem Buchtitel geschafft. Der Spruch verdeutlicht, dass wir selbst viel in der Hand haben, wenn es um die Gestaltung unserer Zukunft geht. Das vergisst man im Alltag schnell, wenn alle möglichen Aufgaben und Anfragen auf einen einprasseln. Sich die eigene Selbstwirksamkeit im Mindset zu verankern, zu wissen, warum man tut, was man tut, kann hierbei ungeheuer motivierend sein.

Wunder beginnen immer dann, wenn wir unseren Träumen mehr Energie geben als unseren Ängsten.

Auch der Schöpfer dieses Zitates ist unbekannt, doch der Spruch beliebt. Treffsicher weist er darauf hin, wie wichtig es ist, den Fokus richtig zu setzen. Denn beides wächst, wenn wir uns viel damit beschäftigen: die Erfolge wie auch die Ängste. Die eigene Kraft also in die Träume zu investieren, anstatt sich von Ängsten leiten zu lassen, ist entscheidend für das Gelingen einer Vision.

Glaubenssätze für die Teamführung

Es empfiehlt sich, die Teamführung nach bestimmten inneren Grundsätzen auszurichten. Hier findet ihr einige Beispiele:

Wenn man die Mitarbeiter am Profit teilhaben lässt, sind sie motivierter, gute Arbeit zu leisten.

Lee Iacocca war ein US-amerikanischer Unternehmer, der wusste, wie wichtig die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmenserfolg ist. Diese Teilhabe am Profit, wie er es nennt, kann ganz unterschiedlich aussehen: natürlich über nahe liegende Wege wie Mitarbeiterbeteiligungen, aber auch über Boni und nicht-monetär durch die Einbindung in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse im Unternehmen, wie auch über Teambuilding-Maßnahmen wie Teamevents.

Die Fähigkeiten eines Chefs erkennt man an seiner Fähigkeit, die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter zu erkennen.

Der deutsche Journalist Robert Lembke hat sich intensiv mit den Kompetenzen von Managern befasst und u. a. diesen Glaubenssatz herausgearbeitet. Lembke spricht hier an, dass Führungskräfte in der Lage sein sollten, die vielfältigen Talente im Team zu entdecken. Wer sich jeden Tag daran erinnert, dass dies zum eigenen Aufgabenbereich gehört, wird die Potenziale der Mitarbeiter voll ausschöpfen, indem er diese individuell fördert.

Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.

Viktor Frankl war ein vielfach geehrter Psychiater. In einer seiner zahlreichen klugen Feststellungen wird klar, dass Menschen Werte glaubhaft vermitteln, wenn sie diese auch in Form von Handlungen verkörpern. Dann folgen auch Mitarbeiter diesem Beispiel mit Elan.

Glaubenssätze für mehr Effizienz

Endlich das schaffen, was man sich vorgenommen hat: Wer diese Zitate fest im Mindset behält, wird nicht mehr aufschieben.

Einfachheit ist der Mut zum Wesentlichen.

Mit wenigen Worten stellt Wirtschaftswissenschaftler Helmar Nahr heraus, wie Minimalismus dabei hilft, den Fokus zu behalten. Doch hat dies auch einen Preis – die Opportunitätskosten: Widme ich einer Gelegenheit Zeit, verpasse ich eine andere. Dafür kann ich mich mit einem Kundengespräch, Abschluss etc. voll und ganz beschäftigen und dort meine Erfolgschancen steigern.

Es gehört daher, wie Nahr es ausdrückt, Mut dazu, sich auf eine Einfachheit im Alltag zu beschränken, das dies immer mit Verzicht einhergeht. Die Belohnung ist jedoch eine gesteigerte Effizienz.

Never touch things twice.

Gemeint ist damit, dass nichts auf eine “Mach ich später”-Liste kommt, was eure Aufmerksamkeit bereits einmal gebunden hat. Das kann zum Beispiel eine E-Mail sein, die ihr zunächst im Postfach parkt, um euch “später” damit zu beschäftigen. Dieses Aufschieben in die Zukunft frisst viel Zeit und Aufmerksamkeit, daher gilt nur eine diese drei Varianten: erledigen, delegieren oder löschen.

Wirklich innovativ ist nur der, dem mal etwas danebengegangen ist.

Dieses Zitat wird Komiker und Filmregisseur Woody Allen zugeschrieben. Der Weg zur Effizienz ist demnach nicht einer ohne Fehlschläge. Der Trick ist, aus Fehlschlägen zu lernen, anstatt über sie zu klagen. So manche bahnbrechenden Innovationen wären ansonsten gar nicht erst entstanden. Man denke hierbei auch an Thomas Edisons berühmtes Zitat:

Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.

Glaubenssätze für Effektivität

Man soll handeln und nicht reden.

Zitatgeber Goethe hat Bücher geschrieben, die man heutzutage als Bestseller bezeichnen würde. Auch wenn er ein Mann der Sprache war, wusste er, dass zu viel reden ineffektiv ist. Denn sichtbare Ergebnisse entstehen erst durch Handlungen.

Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen.

Dieses Zitat vom Performance-Experten Martin Geiger dürfte vielen Unternehmern aus der Seele sprechen. Während es früher genügte, Outlook zu schließen und den Telefonstecker zu ziehen, um störungsfrei zu arbeiten, reißen heute Push-Mitteilungen von Kollaborationstools immer mehr Führungskräfte aus wichtigen Aufgaben: hier ein Chat, dort ein Videoanruf.

Um Spitzenleistungen zu bringen, ist es jedoch erforderlich, sich für mehrere Stunden am Stück auf die Erledigung einer Aufgabe zu konzentrieren und Dauererreichbarkeit zu vermeiden.

Das Richtige tun, statt Dinge richtig tun.

Dieses Zitat in eurem Mindset zu verankern, schützt vor Aktionismus. Und jetzt wird es noch ein bisschen verzwickter: Für den Erfolg ist die Synthese ausschlaggebend, also die richtigen Dinge richtig zu tun. Es ist wichtig, mit einer durchdachten Planung und den richtigen Maßnahmen zur Zielerreichung vorzugehen. Fehlt eine der beiden Säulen, wird das Vorhaben nicht gelingen.

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