Xing für Unternehmen: In 5 Schritten erfolgreich im Business-Netzwerk



Ihr überlegt euch ein Unternehmensprofil auf Xing zu erstellen? Wir zeigen euch, wie sich Xing für Unternehmen nutzen lässt und wie ihr in diesem florierenden sozialen Netzwerk Business-Kontakte knüpft – in 5 einfachen Schritten.

Seit mehr als 15 Jahren versammelt Xing Unternehmer, Arbeitnehmer und Selbstständige auf einer Plattform, die besonders im D-A-CH-Raum bekannt geworden ist. Und die Zahl der Mitglieder wächst kontinuierlich, im Jahr 2018 waren es bereits 16,4 Millionen. Grund genug, dort die Fühler auszustrecken und präsent zu sein. Wir zeigen euch, was ihr dabei beachten müsst.

xing für unternehmen grundlagen
Mit der Nutzung von Xing erfüllt ihr gleich mehrere Unternehmensziele und fördert euren Expertenstatus. (Foto: piktochart)

Xing für Unternehmen: Sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Neben LinkedIn ist Xing eines der wichtigsten Business-Netzwerke unserer Zeit. Hier tauschen sich Mitglieder aus den verschiedensten Branchen nicht nur aus, sondern heuern auch Mitarbeiter an bzw. finden Jobs und/oder Geschäftspartner.

Als Gründer könnt ihr Xing für folgende Maßnahmen nutzen:

Lohnt sich Xing für Unternehmen? Ein klares Ja! Kommen wir nun zu den einzelnen Schritten, um in diesem sozialen Netzwerk für Businesskontakte loszulegen.

#1 Erstellt ein Unternehmensprofil

Ein Unternehmensprofil bei Xing ist so ähnlich wie eine Fanpage bei Facebook.

Präsentiert euer Start-up mit eigenem Logo, Text und Visitenkarte und nutzt für euren Blog die automatische Newseinbindung via RSS-Feed.

Was den Preis angeht, müsst ihr entscheiden. Mit 395 Euro im Monat für bis zu 200 Mitarbeiter ist die Premium-Version des Unternehmensprofils nicht gerade günstig. Wenn ihr nur Präsenz zeigen wollt, genügt die kostenlose Basisversion völlig. In der Premium-Variante habt ihr weiterhin die Möglichkeit, Bilder, Audiodateien und sogar Videos einzubinden sowie mehrere Seitenadministratoren festzulegen.

Um ein Unternehmensprofil zu erstellen, benötigt ihr einen persönlichen Account, der die Seite verwaltet. Legt diesen an, bevor ihr das Unternehmensprofil anlegt.

Wenn ihr eure Visitenkarte und weitere Eckdaten eures Unternehmens bei Xing anfertigt, dann achtet hierbei unbedingt auf Vollständigkeit und auf eine sorgfältige Eintragung. Es wäre doch sehr schade, wenn ein heißer Kandidat auf eine Stelle euch nicht erreicht, weil die Telefonnummer nicht hinterlegt und/oder die E-Mail-Adresse falsch geschrieben ist. Gebt in diesem Zusammenhang auch unbedingt einen Ansprechpartner an.

Darüber hinaus ist es gut, wenn eure Mitarbeiter ebenfalls bei Xing registriert sind. Diese könnt ihr nämlich auf eurer Unternehmensseite hinzufügen und so euer Team präsentieren.

#2 Tretet Gruppen bei und tauscht euch aus

Bei Xing sind die Gruppen der Schlüssel für eine rege Kommunikation zwischen Gründern und spannenden Geschäftskontakten. Dabei kann sich das eine natürlich mit dem anderen überschneiden. Wir haben ein paar der beliebtesten Gruppen für euch herausgefunden:

Stellt euch – wenn passend zu den Richtlinien der Gruppe – bei der Aufnahme höflich vor und versucht, euch so oft wie möglich an den Debatten zu beteiligen. Zum einen erarbeitet ihr euch damit einen Expertenstatus. Zum anderen werdet ihr als Gründer sichtbar und lernt neue Kooperationspartner, Geschäftskontakte und Kunden kennen. So nutzen nicht wenige Xing für Unternehmen.

#3 Nutzt Xing für das Recruiting

Für diesen Zweck ist die Plattform ideal. Arbeitnehmer stellen sich vor und ihr erhaltet einen Einblick in deren Fähigkeiten, Talente und Berufsstationen. Wartet aber nicht nur darauf, dass die Traummitarbeiter von selbst auf euch zukommen. Sucht aktiv nach ihnen. In der Basis-Mitgliedschaft ist die Suche recht rudimentär, die Premium-Variante bietet euch mehr Sucheinstellungen.

Nehmt euch die Zeit, interessante Bewerber mit einer direkten Ansprache anzuschreiben.

Warum seid ihr auf deren Profil gestoßen? Welche angegebenen Fähigkeiten findet ihr besonders spannend? Möchtet ihr sie zu einem Bewerbungsgespräch einladen oder euch zunächst am Telefon kennenlernen? All das gehört in eine personalisierte Nachricht, die auf keinen Fall spammy wirken darf.

#4 Beschäftigt euch mit den Marketing- und Vertriebstools

Ähnlich wie bei LinkedIn bietet auch Xing eine Vielzahl an Tools mit denen ihr euren Vertrieb und euer Marketing steuern könnt. Die meisten von euch werden nicht alle Tools brauchen, aber nehmt euch die Zeit, die Palette der Angebote zu erkunden und diejenigen herauszupicken, die zu euren Unternehmenszielen passen.

Für den Vertrieb ist Xing ProBusiness ideal. Wenn ihr Mitarbeiter gewinnen wollt, dann werft einmal einen Blick auf den TalentManager.

#5 Teilt nutzwertige Inhalte bei Xing

Das können eure eigenen Blogartikel, Videos oder Infografiken sein. Vergesst aber auch nicht, andere hochwertige Inhalte zu kuratieren. Zum einen lebt ihr damit den Vernetzungsgedanken und zeigt, dass ihr nicht nur in der eigenen Filterblase unterwegs seid. Zum anderen steigert ihr die Reichweite eurer eigenen Inhalte, da ein Miteinander bei Xing positiv auffällt und andere Mitglieder eher gewillt sind, eure Beiträge weiterzuempfehlen.

Auf einen Blick: Darum lohnt sich Xing für Unternehmen

Zusammengefasst lohnt sich Xing für Unternehmen bei folgenden Zielen:

  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Ausbau eines Expertenrufes
  • Fachlicher Austausch
  • Gewinnung von Mitarbeitern
  • Employer Branding
  • Steigerung der Reichweite im Content Marketing

Seid ihr neben Xing auch bei LinkedIn aktiv? Falls nicht, empfehlen wir euch, dies so bald wie möglich zu ändern. Auch dann, wenn euer Start-up nicht international tätig ist. Dass sich LinkedIn nämlich nur für die Global Player lohnt, stimmt nämlich nicht mehr. Und jetzt frohes Schaffen beim Auf- bzw. Ausbau eures Xing-Profils!

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