Kommunikationstraining für Gründer: Gewappnet für Sales-Gespräch, Journalisten-Interview und Pitch

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Egal, ob im Gespräch mit (potenziellen) Kunden, im Interview mit Journalisten, beim Pitch vor Investoren oder in der Mitarbeiterkommunikation - wer effizient kommuniziert, kann effizient ein Unternehmen führen.

Erfahren Sie hier, welche Unterschiede es von Kommunikationstraining zu Kommunikationstraining gibt und wie diese Ihnen dabei helfen können, sicher aufzutreten, Themen gut zu verkaufen und das, was Sie sagen wollen, exakt auf den Punkt zu bringen.

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Was Sie durch ein Kommunikationstraining lernen können

Kommunikation erfolgt meistens spontan und unbewusst. Erst nach dem verlorenen Pitch oder dem misslungenen Interview mit dem Journalisten, werden Defizite in der Kommunikation sichtbar. Auch beim Thema Akquise oder Mitarbeiterkommunikation ist das Thema Kommunikation häufig ein unterschätztes Thema: Ist das, was man ausdrücken wollte, auch genau so beim Empfänger angekommen?

Um präventiv oder reaktiv an einer professionellen Kommunikation zu arbeiten, eignet sich ein Kommunikationstraining. Hierbei kann ganz allgemein gelernt werden, wie man

  • effizient und zielgenau kommuniziert,
  • in jeder Situation schlagfertig und sicher auftritt,
  • selbstbewusst auftritt,
  • mit Körpersprache Wirkung erzielt,
  • Fragetechniken gezielt einsetzt,
  • aktiv zuhört,
  • konstruktiv diskutiert und
  • faires Feedback gibt.

Mit diesen Grundlagen der Kommunikation können Sie sich professionell mit Kunden, Mitarbeitern, Investoren oder Journalisten unterhalten, Ihren Geschäftserfolg maßgeblich beeinflussen und Missverständnissen vorbeugen.

Anlässe für ein Kommunikationstraining

Die Anlässe für ein Kommunikationstraining sind so vielschichtig, wie ihre Schwerpunkte. Häufig werden Coachings oder Seminare dann besucht, wenn ein akuter Grund vorliegt: Wenn schlechte Verkaufszahlen, negatives Feedback von Journalisten oder ein akuter Konflikt zum Handel auffordern.

Ein Kommunikationstraining ist immer sinnvoll, wenn sich Gründer oder Mitarbeiter in einem wichtigen Bereich der Kommunikation unsicher fühlen. Dann dient es als laufende Weiterbildungsmaßnahme, die regelmäßig durchgeführt wird, je nach Anlass, wöchentlich, monatlich oder jährlich. Der Anlass entscheidet über das Trainingsformat. Wie ist das Trainingsziel zu erreichen? Mit einem individuellen Coaching, einem (Inhouse-)Seminar oder einer Online-Trainingsmaßnahme?

Coaching finden: Auf den Schwerpunkt kommt es an

Das allgemeine Kommunikationstraining für Gründer ist Basis, um in allen Situationen souverän und richtig zu kommunizieren. Dazu gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen, ergänzenden oder aufbauenden Trainingsmaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise das

  • Medientraining, Sprechtraining,
  • Verhandlungstraining, Vertriebstraining, Telefontraining,
  • Präsentationstraining, Rhetoriktraining, Pitchtraining
  • Krisenkommunikationstraining,
  • Teamkommunikationstraining, Mitarbeiterkommunikationstraining,
  • Persönlichkeitscoaching.

Inhalte verschiedener Kommunikationstrainings

Je nach Schwerpunkt unterscheiden sich die konkreten Inhalte von Kommunikationstraining zu Kommunikationstraining.

Das klassische Kommunikationstraining lehrt, wie Gespräche ganz allgemein funktionieren und wie sich Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung unterscheiden. Sie lernen Kommunikationsstile sowie ihre Vorteile und Nachteile kennen. Außerdem zeigt das Kommunikationstraining, was ein erfolgreiches Gespräch ausmacht, wie man Gespräche richtig analysiert und wie eine gute Gesprächsatmosphäre das Ergebnis der Kommunikation verbessert. Weitere Inhalte des klassischen Kommunikationstrainings sind die Gesprächsvorbereitung sowie Aufbau der Kommunikation oder Kommunikationsziele.

Ihre kommunikativen Fähigkeiten nach einem Kommunikationstraining helfen Ihnen in der Praxis, in all Ihren Aufgabenbereichen, sei es PR, Sales oder Personal. Darauf aufbauend setzen Sie weitere Coachings je nach Zielsetzung ein. Beispielsweise das Medientraining. Oberstes Ziel des Medientrainings ist es, Journalisten zu überzeugen. Es beantwortet folgende Fragen: Wie bringen Sie Botschaften prägnant auf den Punkt? Was erwarten Journalisten? Wie bewältigen Sie Lampenfieber? Wie antworten Sie auf kritische Fragen? Wie bereiten Sie sich auf ein Interview vor?

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Ergänzend zum Medientraining empfiehlt sich das Sprechtraining, um Atem und Stimme bewusst einzusetzen und sich anhand gelernter Sprechtechniken bewusst auszudrücken. Auch die Themen Körpersprache und Selbstpräsentation stehen in einem guten Sprechtraining auf der Seminar-Agenda.

Das Verhandlungstraining beschäftigt sich mit strategischer Kommunikation. Hier lernen Sie, eine Argumentation professionell aufzubauen, harte Verhandlungen zu führen oder die Körpersprache des Verhandlungspartners zu lesen und zu interpretieren. Danach sind Sie gegen Bluffs immunisiert.

Beim Vertriebstraining werden Sie auf das Verkaufsgespräch vorbereitet. Sie lernen, wie Sie Erstkontakte richtig ansprechen und zu Kunden machen. Außerdem stehen hier Themen wie "Preisverhandlung" oder "Abschlussstärke" auf der Agenda. Ähnliche Schwerpunkte hat ein Telefontraining. Neben der Gesprächsführung am Telefon vertiefen die Trainer in diesem Kommunikationstraining die Punkte "Klang der Stimme" oder "Nachfragen stellen".

Präsentationstraining, Rhetoriktraining und Pitchtraining haben ein Ziel: Sie sollen lernen, Ihre Zuhörer zu überzeugen. Einstieg, Aufbau und Abschluss einer guten Präsentation sind die Schwerpunkte beim Präsentationstraining. Sie lernen, wie Sie eine Präsentation spannend vermitteln. Das Rhetoriktraining ergänzt das Präsentationstraining. Lernhinhalte beim Rhetoriktraining sind, strukturiert zu sprechen, auf korrekte Begrifflichkeiten zu achten sowie Kernbotschaften konkret zu übermitteln. Beim reinen Pitchtraining stehen dagegen die Inhalte im Fokus: Was ist für Investoren besonders spannend? Wie bereite ich mich vor? Auf welche Fragen sollte ich mich einstellen?

Das Kommunikationstraining für Krisensituationen hilft, auch in Ausnahmesituationen die Ruhe zu bewahren und überlegt zu kommunizieren. Das bezieht sich sowohl auf die Kommunikation mit Stakeholdern wie Journalisten, Mitarbeiter oder Investoren (je nach Art der Krise). Außerdem vermittelt ein Krisenkommunikationstraining, welche Abläufe im Falle einer Krise notwendig sind.

Das Teamkommunikationstraining wendet sich an die Zielgruppe "Fachkräfte" und konzentriert sich auf die Kommunikation zwischen Mitarbeitern. An die Zielgruppe "Führungskräfte" wendet sich das Mitarbeiterkommunikationstraining.  Hier ist die Kommunikation mit Mitarbeitern das wichtigste Thema. In beiden Fällen soll das Kommunikationstraining die interne Kommunikation optimieren. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum Beispiel:

  • schwierige Themen richtig ansprechen
  • Missverständnisse in Gesprächs-Situationen vermeiden
  • Entscheidungen gemeinschaftlich finden

Durch ein Persönlichkeitscoaching lernen die Teilnehmer, effizient zu arbeiten und ihre kreativen Potenziale zu entdecken und zu nutzen. Ein Persönlichkeitscoaching verbessert die Führungskompetenz des Coachees und ist eine wichtige Maßnahme bei der Karriereplanung. Außerdem hilft es bei Veränderungsprozessen oder im Rahmen eines Findungsprozesses. Es ist im Vergleich zu den anderen genannten Maßnahmen kein klassisches Kommunikationstraining, Es stärkt jedoch Souveränität und Sicherheit in der Kommunikation.

Egal, für welche Art von Kommunikationstraining Sie sich entscheiden, ein gesunder Mix aus Theorie und Praxis sollte stets gegeben sein. Ein Theorie-Teil leitet das Training ein, der Praxis-Teil schließt es ab. Typische Praxiselemente eines Kommunikationstrainings sind Probevorträge/-telefonate, Videopräsentationen oder Feedbackrunden sein, welche die Teilnehmer des Trainings im Anschluss auf Basis der zuvor gelernten Theorie gemeinsam analysieren und besprechen.

Zum passenden Kommunikationstraining in 4 Schritten

Die Inhalte unterscheiden sich von Kommunikationstraining zu Kommunikationstraining. Wenn Sie ein passendes Kommunikationstraining für Ihr Unternehmen suchen, sollten Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt der richtige ist. Wenn Sie ein Medientraining buchen, legen Sie vorher fest, ob das Interview vor der Kamera, das Sprechtraining oder das Rhetorik-Training zielführend ist. Klären Sie also zunächst die Frage: Welches Ziel wollen Sie mit dem Kommunikationstraining erreichen?

Im zweiten Schritt sollten Sie sich überlegen, welches Trainingsformat für die Erreichung dieses Ziels geeignet ist. Ist es der persönliche Coach, das (Inhouse-)Seminar für mehrere Personen oder das Onlinetraining als E-Learningangebot oder Webinar? Für Medienauftritte ist die persönliche Ebene entscheidend. Daher empfiehlt sich hier das Einzel-Coaching oder Kleingruppen-Seminar mit individueller Betreuung. Für Teams oder um ganze Abteilung zu schulen lohnt sich dagegen das Inhouse-Seminar.

In Schritt 3 klären Sie Zielgruppe und Anzahl der Teilnehmer des Trainings. Entscheidend ist das Verhältnis von Theorie und Praxis in einem Kommunikationstraining. Schließlich ist der Lerneffekt in der Regel höher, wenn man selbst etwas ausprobiert und ein direktes Feedback erhält.

Im vierten und letzten Schritt klären Sie Dauer und Kosten der Trainingsmaßnahme. Während für einen ersten Einstieg in ein Thema ein ein- bis zweitägiges Kommunikationstraining genügen kann, sind für komplexere Trainingsprojekte regelmäßige Coachings sinnvoll. Dementsprechend variieren die Kosten. Ein zweitägiges Kommunikationstraining kann zwischen 1.000 und 2.000 Euro kosten. Bei Inhouse-Seminaren oder persönlichen Coachings wird in der Regel auf Stundenbasis abgerechnet.

Checkliste: Wie unterscheiden sich Kommunikationstrainings?

  • Inhalte (Themenschwerpunkt, z.B. Rhetorikseminar)
  • Trainingsformat (persönliches Coaching vs. Seminar vs. onlinebasierte Maßnahme)
  • Zielgruppe (Fach- oder Führungskraft)
  • Größe (Einzelcoaching bzw. maximale Teilnehmeranzahl)
  • Praxisanteil (im Verhältnis zur Theorie)
  • Dauer (einmalig oder regelmäßig)
  • Kosten (pro Coaching oder auf Stundenbasis)

Den richtigen Anbieter für das Kommunikationstraining finden

Nachdem Sie Ziele und Entscheidungskriterien für Ihr geplantes Kommunikationstraining definiert haben, wählen Sie auf dieser Basis den geeigneten Anbieter des Trainings aus. Oft sind es selbstständige Berater, auf die Sie bei Ihrer Recherche nach einem Kommunikationstraining stoßen werden. Hier entscheidet neben den oben genannten Punkten auch die Sympathie. Besonders bei Coachings von längerer Dauer. Vereinbaren Sie also ein Erstgespräch und schauen Sie, ob die zwischenmenschliche Komponente passt.

Bei Seminaren empfiehlt es sich, Referenzen anzuschauen und darauf zu achten, ob diese Zertifizierungen haben. Ein etabliertes Netzwerk an qualifizierten Beratern bietet Management Circle. Pro Jahr werden hier über 3.000 Seminare, Konferenzen, Lehrgänge, Webinare, individuelle Trainings und Inhouse-Schulungen für verschiedene Themenfelder angeboten.

Fazit: Wann lohnt sich ein Kommunikationstraining?

Egal, ob für Mitarbeiter oder Führungskräfte, für die Kommunikation mit Journalisten oder Investoren, einmalig oder fortlaufend: Ein Kommunikationstraining ist für Gründer und Start-ups eine lohnenswerte Investition. Denn effizient und zielsicher zu kommunizieren ist in sämtlichen Situationen des Unternehmensalltags wichtig. Das fängt bei

  • Basics wie richtigen Fragetechniken und aktivem Zuhören an,
  • wird konkretisiert in Seminaren zur Rhetorik und Körpersprache und endet in
  • Vertiefungen zu fachlichen Schwerpunkten wie einem Vertriebstraining oder Medientraining.

Verschaffen Sie sich ein Bild über die Unterschiede zwischen den Trainingsangeboten und legen Sie Ziele für Ihr Kommunikationstraining fest. Im Anschluss können Sie über Art, Zielgruppe, Größe, Praxisanteil, Dauer, Kosten und Anbieter nachdenken.

Lesen Sie hier auch mehr zum Thema Kommunikation mit Journalisten und Pressearbeit. Mehr über das Thema gute Akquise erfahren Sie hier. Und wer kurz vor einem Pitch steht, der kann sich unsere Tipps für das perfekte Pitch Deck durchlesen.