Einen professionellen Businessplan erstellen: nutzen Sie unsere Vorlage

Mit dem Businessplan bereiten Sie sich optimal auf Ihre Gründung vor, beantragen eine Finanzierung oder den Gründungszuschuss. Wenn Sie einen Businessplan erstellen, vermeiden Sie einen der häufigsten Gründe für vorzeitiges Scheitern: die mangelnde Planung. Indem Sie Schritt für Schritt Ihren Businessplan erstellen, testen Sie Ihre Geschäftsidee auf die Machbarkeit und das wirtschaftliche Potenzial. Zudem legen Sie die wichtigsten operativen Maßnahmen für die Zeit nach der Gründung fest.

Wir zeigen Ihnen auf, warum Sie einen Businessplan schreiben sollten, stellen Ihnen das Inhaltsverzeichnis im Detail vor, nennen Fehler und geben Tipps. Ihren Businessplan erstellen Sie schnell und einfach mit unserer kostenfreie Vorlage sowie mit dem Finanzplan-Tool.

Einen überzeugenden Businessplan erstellen - Weg und Schritte

Der Businessplan ist ein in der Gründerwelt viel diskutiertes Dokument: braucht man ihn oder braucht man ihn nicht? Häufig wird das Business Model Canvas als Alternative hervorgehoben. Aus unserer Sicht erhöht eine gute Planung die Erfolgschancen einer Unternehmensgründung. Daher ist unsere Empfehlung ganz klar: schreiben Sie einen Businessplan. Erstellen Sie ihn nicht nur für die Bank oder den Investor, sondern in erster Linie auch für Sie selbst. Die Businessplanerstellung ist dabei kein Hexenwerk, auch wenn sie zunächst als große Herausforderung erscheint. Schließlich erstellen die meisten Gründer zum ersten Mal in ihrem Leben einen Businessplan und müssen zu Themen recherchieren, die ihnen häufig fremd sind.

Wir wollen Ihnen die Businessplanerstellung vereinfachen und führen Sie Schritt für Schritt zu einem überzeugenden Businessplan. Daher haben wir die nachfolgenden Inhalte wie folgt gegliedert, um die wichtigsten Fragen zu beantworten, mit denen Existenzgründer immer wieder auf uns zukommen, wenn Sie einen Businessplan erstellen:

  1. Was ist ein Businessplan?
  2. Warum erstellt man einen Businessplan?
  3. Für wen schreibt man einen Businessplan?
  4. Wie erstellt man schnell und einfach den Businessplan?
  5. Was gehört in einen Businessplan?
  6. Wo gibt es Hilfe bei der Businessplanerstellung?
  7. Welche Tipps sind für einen besseren Businessplan hilfreich?
  8. Welche Fehler häufigen Fehler sind im Businessplan zu vermeiden?
  9. Gibt es Alternativen bzw. Vorstufen zum Businessplan?

Ganz zum Abschluss finden Sie dann ein Fazit mit den wichtigsten Punkten als Zusammenfassung. Aber starten wir zunächst mit den grundlegenden Fragen, wenn Sie den Businessplan erstellen wollen.

1. Was ist ein Businessplan?

Bevor wir viele Worte verlieren, lernen Sie in dem nachfolgenden Video doch einfach Emil kennen. Emil will gründen - weiß aber noch nicht so richtig wie. Der Businessplan wird sein persönlicher Plan fürs Business.


Der Businessplan (englisch für Geschäftsplan) ist die ausgearbeitete und strukturierte Zusammenfassung Ihrer Geschäftsidee bzw. Ihres Unternehmenskonzepts. Im Businessplan erarbeiten und beschreiben Sie z.B.:

  • wie Ihre Geschäftsidee funktionieren soll (Strategie)
  • an wen sich Ihre Geschäftsidee richtet (Zielgruppe)
  • wo die Chancen und Risiken liegen (SWOT-Analyse) und
  • ob sich Ihre Geschäftsidee überhaupt lohnt (Finanzteil).

Ob sich Ihre Geschäftsidee lohnt, prüfen Sie mit dem Finanzplan. Im Finanzplan kalkulieren Sie Umsatz, Kosten und Ergebnis. Dabei nehmen Sie auch eine Liquiditätsplanung vor und ermitteln den Kapitalbedarf Ihres Vorhabens. Wenn Sie den Businessplan erstellen, arbeiten Sie also die Idee, Ziele, Maßnahmen und Finanzen Ihrer Unternehmensgründung aus. Damit wird er ihr ganz persönlicher Leitfaden für Ihre Selbstständigkeit.

2. Warum sollten Sie einen Businessplan erstellen?

Viele Existenzgründer sagen, dass sie einen Businessplan erstellen, weil Bank, Investoren oder die Arbeitsagentur das so wünschen. Das stimmt zwar und ist auch eine valide Begründung, warum Sie einen Businessplan schreiben sollten. Den Businessplan erstellen Sie aber in erster Linie für sich selbst. Denn so wie der Businessplan für Externe ein wichtiges Entscheidungsdokument ist, hilft er auch Ihnen. Er hat im Wesentlichen folgende 3 Funktionen:

  • Strukturiert alle relevanten Bereiche prüfen
    Viele Dinge, die für den Erfolg Ihrer Geschäftsidee relevant sind, müssen Sie zunächst erarbeiten. Wer gehört zur Zielgruppe? Wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe? Wodurch werden Kaufentscheidungen beeinflusst und wer sind meine Hauptwettbewerber? Welcher Standort ist ideal für mich geeignet? Für Antworten auf diese Fragen werden Sie im Businessplan strukturiert Informationen zusammentragen und diese im Businessplan festhalten.
  • Wirtschaftlichkeit berechnen
    Wenn Sie den Businessplan erstellen, setzen Sie sich kritisch mit Ihrer Geschäftsidee auseinander, um diese auf die praktische Umsetzbarkeit (ist meine Idee so umsetzbar) zu prüfen und die  Wirtschaftlichkeit (lohnt es sich) der Geschäftsidee zu berechnen. Damit reduzieren Sie das wirtschaftliche Risiko Ihres Vorhabens.
  • Wegweiser für strategische und operative Maßnahmen
    Ist die Idee umsetzbar und macht Sie wirtschaftlich Sinn, so geht es an die Umsetzung. Hierbei hilft der Geschäftsplan als wichtiges Leitinstrument. Schließlich entscheiden Sie sich für bestimmte Marketingmaßnahmen, treffen wichtige Vertriebsentscheidungen und legen Meilensteine der Unternehmensentwicklung fest, wenn Sie den Businessplan erstellen.

Mit einem gut ausgearbeiteten Businessplan, bei dem Sie die kritischen Bereiche Ihrer Geschäftsidee prüfen, beugen Sie einem vorzeitigen Aus Ihrer Existenzgründung durch Planungsmängel - einer der Hauptgründe für ein Scheitern innerhalb der ersten 3 Jahre - vor. Und falls Sie die genannten Punkte noch immer nicht restlos überzeugt haben, einen Businessplan erstellen zu wollen, haben wir nun abschließend insgesamt 10 Gründe für die Businessplanerstellung zusammengefasst:

10 Gründe für den Businessplan

#1Weniger Risiko: mit dem Businessplan scheitert man seltener
#2Der Businessplan gibt Orientierung und Struktur
#3Die Idee ist nur der Anfang – dann kommt der Businessplan
#4Mit dem Businessplan den geeigneten Markt finden
#5Konkurrenten und Wettbewerber im Detail analysieren
#6Der Kapitalbedarf wird im Businessplan ermittelt
#7Businessplan: Dokument für verschiedene Anlaufstellen
#8Der Businessplan verschwindet nicht in der Schublade
#9Erfolgsanalyse und Controlling durch den Businessplan
#10Der Businessplan ist die Basis für Ihren Erfolg
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Mit unserer kostenfreien Businessplan-Software Ihren professionellen Businessplan erstellen.

3. Für wen erstellt man einen Businessplan?

Den Businessplan erstellen Existenzgründer in erster Linie für sich selbst - schließlich ist er das zentrale Planungsdokument für das eigene Geschäft. Aber es gibt auch eine Reihe von anderen Anspruchsgruppen, die verlangen, dass Sie einen Businessplan erstellen:

  • Gründungszuschuss - für das Arbeitsamt den Businessplan erstellen: Wenn Sie sich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen möchten, so verlangt das zuständige Arbeitsamt einen Businessplan für die Beantragung des Gründungszuschusses. Der Businessplan muss die Tragfähigkeit des Konzepts belegen.
  • Businessplan für Förder- und Bürgschaftsbanken: Wenn Sie Fördermittel einer Förderbank oder eine Bürgschaft von einer Bürgschaftsbank erhalten wollen, müssen Sie zwingend einen Businessplan erstellen.
  • Businessplan für die Bank: Auch beim klassischen Kredit und der Finanzierung von Ihrer Hausbank bildet der Businessplan inkl. des Finanzplans eine wesentliche Entscheidungsgrundlage, da sie noch keine belastbaren Zahlen der eigenen Geschäftstätigkeit vorweisen können. Umso mehr Bedeutung kommt dem gut ausgearbeiteten Geschäftsplan zu.
  • Für Investoren den Businessplan erstellen: Auch wenn häufig gemutmaßt wird, dass der Businessplan gerade für Investoren an Bedeutung verloren hat und andere Dokumente wie das Pitch Deck, das Canvas oder die Unternehmenspräsentation im Mittelpunkt stehen, geht es bei der Detailprüfung doch häufig um den umfangreicheren Business- und im Speziellen den Finanzplan.
  • Businessplan für Geschäftspartner: Es ist möglich, dass zukünftige Geschäftspartner (z.B. Lieferanten, die Ihnen z.B. eine längere Zahlungsfrist einräumen) gerade bei neu gegründeten Unternehmen eine Kurzform des Geschäftsplan sehen möchten.

4. Wie erstelle ich schnell und einfach den Businessplan?

Keine Frage, es ist eine große Herausforderung für viele Gründer einen Businessplan zu schreiben. Vor allem dann, wenn es darum geht, am Ende Banken und Investoren mit dem Geschäftsplan zu überzeugen. Gleichzeitig besteht meist hoher Zeitdruck, da das Gründungsdatum und die notwendige Finanzierung näher rücken. Doch trotz dieser Tatsachen lautet unser wichtigster Tipp: erstellen Sie den Businessplan selbst! Kaufen Sie keinen fertigen Businessplan und tauschen dann einfach den Namen. Dies geht zwar schnell, aber erfolgsversprechend ist es nicht.

Dennoch müssen Sie keine Angst vor schlaflosen Nächten haben, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen. Mit den nachfolgenden Informationen und Tools helfen wir Ihnen, Schritt für Schritt  zu Ihrem Businessplan zu gelangen. Folgende Wege sind für die Businessplanerstellung möglich:

  1. Businessplan mit Word und Excel
    Einige Gründer nutzen für Ihren Businessplan Word und Excel und beginnen Ihren Businessplan mit einer weißen Seite. Doch es geht auch einfacher:
  2. Businessplan-Vorlage nutzen
    Um die Erstellung des Businessplans durch Word und Excel zu vereinfachen, finden sich viele Vorlagen im Netz, die zumindest ein Inhaltsverzeichnis als Muster für den Businessplan liefern. Dies erspart viel Zeit (sofern man eine gute Vorlage nutzt), doch es geht noch einfacher: 
  3. Der effizienteste Weg: Die Businessplan-Software
    Eine gute Businessplan-Software bietet zahlreiche Vorteile und macht die Erstellung eines Businessplans sehr einfach.  

Businessplan mit Word und Excel: nicht mehr zeitgemäß

Die Businessplanerstellung per Word und Excel ist sicherlich der Klassiker. Allerdings kommen beide Programme ohne spezielle Hilfe für die Gründer. Sprich, Sie beginnen mit einem weißen Blatt und müssen sich eine Gliederung und die gesamte Formatierung für den Geschäftsplan selbst erstellen. Bei Excel und dem Finanzplan wird es dann noch komplizierter. Die Erstellung eines Finanzplans mit Excel dauert gerade für unerfahrene Gründer sehr lange und ist fehleranfällig.

Vorlage für den Businessplan nutzen

Aufgrund der genannten Probleme der Businessplanerstellung per Word und Excel suchen viele Existenzgründer dann schnell nach passenden Vorlagen mit Inhaltsverzeichnis und Muster für den Businessplan, von denen es im Internet viele gibt. Vorlagen für den Textteil des Businessplans in Word sind dabei meist noch unkritisch. Allerdings stellt sich stets die Frage, wer die Vorlage erstellt hat und ob diese der aktuellen Praxis entspricht. Gerade bei Excel-Vorlagen steckt der Teufel dann häufig im Detail. Sind alle Formeln korrekt? Passt die Vorlage zu meinem Geschäftsmodell? Ermittelt das Tool alle Kennzahlen, die bspw. von der Bank gefordert werden. Und wie integriere ich die Excel-Ergebnisse in mein Worddokument des Geschäftsplans?

Kostenfreie Businessplan-Software bietet viele Vorteile

Den Businessplan erstellen Sie am einfachsten mit einer Businessplan-Software, die Ihnen viel mehr als eine Businessplanvorlage und ein Inhaltsverzeichnis bietet. Damit Sie mit der Planung Ihrer Existenzgründung schnell vorankommen, haben wir eine kostenlose Businessplan-Software erstellt, mit der Sie schnell und einfach Ihren Businessplan erstellen. Die Vorteile einer solchen digitalen Vorlage liegen auf der Hand:

  1. Sie können direkt starten - Formatierung und Gliederung bestehen schon
  2. Hinweise und Leitfragen unterstützen Sie bei den einzelnen Kapiteln
  3. Einen Beispiel-Businessplan können Sie ebenfalls kostenfrei einsehen
  4. Über die Einladefunktion können Sie Teammitglieder einladen und mit ihnen zusammen des Businessplan erstellen
  5. Auf Knopfdruck erstellen Sie ein PDF des Businessplans, das Sie drucken oder verschicken können
  6. Bei Bedarf können Sie das Finanzplan-Modul kostengünstig freischalten und den Finanzplan direkt in den Businessplan integrieren

Durch die Nutzung vieler Tausend Gründer kann die Businessplan-Software durch hilfreiches Feedback weiterentwickelt werden und ist stets auf dem aktuellen Stand - anders als bei so mancher Vorlage, die Sie im Netz finden. Zudem haben wir die Software in Zusammenarbeit mit Gründerberatern, Banken und Investoren entwickelt, sodass der Businessplan deren Anforderungen entspricht. Erfahren Sie mehr über die Businessplan-Software und schreiben Sie kostenfrei Ihren Businessplan.

Businessplan-SoftwareVorlage, Inhaltsverzeichnis, Leitfragen, Beispiel: eine Businessplan-Software hilft schnell weiter, wenn Sie einen Businessplan erstellen.

5. Was gehört in einen Businessplan?

Eine der ersten Fragen von angehenden Unternehmensgründern zum Businessplan ist, wie lang dieser sein muss. Die Antwort ist: es kommt drauf an. Während für ein einfaches Geschäftsmodell wie bspw. ein Ladengeschäft oder ein Gastronomiebetrieb sicherlich 20 bis 30 Seiten inkl. Finanzplan ausreichend sein können, erfordern komplexe Gründungsvorhaben, die zudem mit einem großen Kapitalbedarf verknüpft sind, wesentlich mehr Inhalte. Businesspläne mit bis zu 100 Seiten sind keine Seltenheit. Die Länge ist aber nicht das entscheidende Kriterium. Auf die Inhalte kommt es an, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen. Und vor allem darauf, dass Sie alle wichtigen Punkten ausreichend beschreiben und erklären.

Alle Kapitel des Businessplans auf einen Blick

Nachfolgend haben wir Ihnen die Hauptkapitel für den Businessplan dargestellt. Per Klick gelangen Sie direkt zu dem Kapitel, für das Sie Unterstützung brauchen, wenn Sie gerade den Businessplan erstellen.

KapitelKurzbeschreibung
1.Idee, Angebot und ZielgruppeFundament Ihrer Gründung und Startpunkt im Businessplan ist die Idee. In diesem Kapitel konkretisieren Sie Ihr Angebot und arbeiten die Zielgruppe heraus. Eine genaue Definition der Zielgruppe hilft Ihnen dann auch bei der Marktanalyse.
2.Markt und WettbewerbWie groß ist Ihr Markt? Wie entwickelt sich das Marktvolumen? Wer sind die Wettbewerber und welche Hürden bestehen eventuell für den Markteintritt? Führen Sie auch eine Marktforschung durch, um im Kapitel Markt und Wettbewerb zu überzeugen.
3.Vision und Ziele festlegenWohin soll sich Ihr Unternehmen entwickeln? Legen Sie kurz-, mittel- und langfristige Ziele fest. Diese geben die Richtung vor auf die dann die Strategie und die operativen Maßnahmen abgestimmt werden. Entwickeln Sie auch eine Vision für Ihr Unternehmen.
4.StrategieAuf die Ziele folgt die Strategie im Businessplan. Besonders wichtig ist die Frage, welchen Kundennutzen Sie bieten. Positionieren Sie Ihr Angebot im Markt und arbeiten Sie Unterschiede zu den Wettbewerbern heraus. Wir stellen drei Strategien vor.
5.MarketingmixDie Kunden kommen nicht zu Ihnen! Das Zauberwort heißt Marketing. Doch gerade für Gründer und kleine Unternehmen geht es darum, möglichst effizient die Zielkunden zu erreichen. Im Kapitel Marketing finden Sie auch ein Tool für Ihr Budget.
6.Recht & SteuernNicht gerade beliebt bei Gründern und dennoch notwendig für den Businessplan: die Themen Recht und Steuern. Von der Wahl der Rechtsform über Genehmigungen, den Firmennamen bis hin zur Buchhaltung finden Sie dort alles auf einen Blick.
7.Betriebliche Organisation & Gründer(team)An welchem Standort startet Ihr Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter brauchen Sie? Wie sieht die Struktur aus und welche Meilensteine sind geplant? Stellen Sie sich als Gründer in den Mittelpunkt und zeigen Sie auf, warum Sie perfekt für das Vorhaben sind.
8.FinanzenDer Finanzplan ist das Herzstück im Businessplan: Investitionen, GuV oder Liquidität sind die Stichworte. Ermitteln Sie den Kapitalbedarf und zeigen Sie auf, wie Sie diesen finanzieren wollen. Unser umfangreiches Tool hilft Ihnen, wenn Sie den Finanzplan im Businessplan erstellen.
9.SWOT-AnalyseZum Abschluss des Businessplans steht dann noch die SWOT Analyse an. Sie fassen Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens zusammen, zeigen die Chancen und Risiken auf und entwickeln Maßnahmen, um von Chancen zu profitieren und Risiken zu minimieren.
10.Executive SummaryIm Executive Summary fassen Sie abschließend die wesentlichen Inhalte Ihres Geschäftsplans zusammen. Das Executive Summary ist nicht zu unterschätzen, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen. Schließlich entscheiden viele Leser auf Basis dieser zwei Seiten, ob sie den gesamten Businessplan lesen, oder nicht.

Infografik: die 10 wichtigsten Punkte für den Businessplan

Zusätzlich zur Gliederung des Businessplans haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte für den Businessplan anschaulich in einer Infografik zusammengefasst. Werfen Sie doch einen Blick auf die Infografik, bevor Sie den Businessplan erstellen. Per Klick auf das nachfolgende Bild gelangen Sie zu unserer umfangreichen Businessplan-Infografik.

Infografik: 10 Punkte, wenn Sie den Businessplan erstellen

6. Wo gibt es Hilfe bei der Businessplanerstellung?

Wenn Sie Ihren Businessplan erstellen, können Sie nicht nur die oben genannte Businessplan-Software nutzen. Sie können auch weitere Hilfe und Unterstützung für die Businessplanerstellung in Anspruch nehmen. Hierfür empfehlen wir folgende 3 Wege:

  • Seminare und kostenfreie Beratungsangebote
  • Geförderte Beratung: Gründercoaches
  • Businessplanwettbewerbe

Seminare und kostenfreie Beratungsangebote für den Businessplan

Um sich zu den Grundlagen des Businessplans zu informieren, bieten sich durchaus Seminare und kostenfreie Beratungsangebote an. Existenzgründerseminare zur Businessplanerstellung werden bspw. von den Handelskammern oder zahlreichen Beratern angeboten. Die Kosten für die mehrstündigen Seminare sind überschaubar und betragen selten mehr als 100 Euro. Allerdings sollten Sie hier auch nicht zu viel erwarten. Schließlich sitzen Sie mit mehreren Teilnehmern im Seminar, wodurch nicht individuell an Ihrem Businessplan gearbeitet werden kann. Durch den geringen Stundenumfang streifen Sie viele Gebiete des Businessplans auch nur.

Ähnlich sieht es mit den kostenfreien Beratungsangeboten aus, die von öffentlichen Institutionen oder auch den Handels- und Handwerkskammern angeboten werden. In den 1 bis 2 stündigen Terminen besteht die Möglichkeit über einzelne Inhalte Ihres Businessplans zu sprechen.

Geförderte Beratung für den Businessplan: Gründercoaching nutzen

Wesentlich tiefer und umfangreicher ist die Unterstützung durch einen Gründercoach. Die Berater sind spezialisiert auf die Erstellung von Businessplänen und haben oftmals im Rahmen ihrer langjährigen Beratungstätigkeit Hunderte Gründer begleitet. Der Mehrwert der Gründerberater liegt sicherlich insbesondere darin, bei der Finanzierung zu unterstützen. Schließlich wissen sie genau, was einen bankfähigen Finanzplan auszeichnet und wie eine ideale Vorbereitung auf das Bankgespräch aussieht.

Natürlich liegen die Kosten für eine derartige Gründungsberatung, die sich häufig über 30 bis 40 Stunden erstreckt deutlich höher als bei den Seminaren. Aber der inhaltliche Zugewinn ist ebenfalls ungleich höher. Außerdem gibt es zahlreiche Förderprogramme, die einen guten Teil der Beratungskosten übernehmen und als Zuschuss bezahlen. Somit müssen Sie nur einen kleineren Eigenanteil tragen. Die Programme sind insbesondere je nach Bundesland unterschiedlich - gemeinsam ist ihnen jedoch, dass Sie als Gründer von einem geförderten Gründercoaching profitieren können. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach dem geeigneten Gründercoach - kostenlos!

TIPP

Wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, können Sie durch AVGS 100 % der Kosten für eine Gründungsberatung für den Businessplan erstattet bekommen.

Businessplanwettbewerbe zur Unterstützung

Ein weiterer Weg, Unterstützung zu erhalten, wenn Sie einen Businessplan erstellen wollen, sind Businessplanwettbewerbe. Diese verfolgen das Ziel, dass die Teilnehmer im Wettbewerbsverlauf ihren Businessplan erstellen. Dazu gibt es in der Regel Workshop-Angebote, teilweise Mentoring und Informationsmaterial sowie Businessplan-Handbücher. Am Ende werden die besten Businesspläne ausgezeichnet und es winken Preisgeld und erste PR für Ihr Projekt. Von Vorteil ist, dass die Teilnahme an den Businessplanwettbewerben kostenfrei ist und sie Unterstützung von Fachleuten erhalten. Allerdings sind sie in der Businessplanerstellung an den Zeitplan des Wettbewerbs gebunden und müssen ebenfalls in der Regel die Vorlagen nutzen. Zudem sollte der jeweilige Businessplanwettbewerb zu Ihnen und Ihrem Gründungsvorhaben passen. Erfahren Sie mehr über die Wettbewerbe, die Teilnahme und welche Businessplanwettbewerbe es gibt.

7. Welche Tipps sind für einen besseren Businessplan hilfreich?

Bevor Sie jetzt direkt loslegen und Ihren Businessplan erstellen, nehmen Sie sich doch 5 Minuten Zeit um die Tipps zu der jeweiligen Gründungsituation durchzulesen. Je nach persönlicher Situation können die Voraussetzungen für Ihre Existenzgründung und damit auch für die Erstellung des Businessplans unterschiedlich sein:

Nutzen Sie für Ihren Businessplan auch die zahlreichen Branchentipps - hier können Sie sich einen guten Überblick über Ihre Branche verschaffen, bevor Sie den Businessplan erstellen! Die kostenfreie Businessplan-Software unterstützt Sie bei der Businessplanerstellung genauso wie die weiteren kostenfreien Businessplan Tools (wie z.B. das Finanzplan-Tool oder das SWOT-Tool). Außerdem haben wir Ihnen auch auf einer weiteren Seite die wichtigsten Tipps & Tricks zusammengestellt, wie Sie optimal den Businessplan erstellen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie den Businessplan erstellen.

Zur Orientierung: Businessplanbeispiel für Ihre Branchen lesen

Ihren Businessplan sollten Sie auf jeden Fall selber schreiben - so einzigartig wie Ihre Idee sollte schließlich auch Ihr Businessplan sein. Trotzdem spricht nichts dagegen, sich einen fertigen Businessplan für Ihre Branche herunterzuladen.

In einem fertig erstellten Beispiel-Businessplan für Ihre Branche finden Sie wichtige Informationen, z.B. zu Markt und Wettbewerb. Auch als Vergleichsdokument eignet sich ein vorgefertigter Businessplan.

Über 200 Businessplanbeispiele
Ein Beispiel für den Businessplan können Sie als Grundlage nutzen, um Ihren eigenen, individuellen Businessplan zu erstellen. Unser Partner Formblitz verfügt über 200 Businessplanbeispiele - für A wie Ambulante Krankenpflege bis Z wie Zoofachhandel finden Sie das passende Businessplanbeispiel.

8. Welche häufigen Fehler im Businessplan sollten Sie vermeiden?

Im laufe der Jahre haben wir viele Businesspläne von Gründern zugeschickt bekommen. Nachfolgende 7 Fehler sind uns dabei häufig aufgefallen

  1. Übernehmen Sie nicht blind vorgefertigten Beispieltexte
    Auch wenn Sie sich Beispiel-Businesspläne ihrer Branche durchaus anschauen sollten, erliegen Sie nicht der Gefahr diese Inhalte einfach zu übernehmen. Jeder Businessplan ist individuell - ebenso wie ihr Vorhaben.

  2. Sie gehen nicht ausführlich auf sich als Gründer(in) bzw. das Gründerteam ein
    Häufig stellen die Gründer die Idee in den Mittelpunkt. Aber selbst eine gute Idee ist nichts wert ohne die Umsetzung durch die richtigen Person(en). Welche Qualifikationen Sie als Gründer(in) bzw. Ihr Gründerteam mitbringen ist entscheidend. Räumen Sie daher dieser Darstellung ausreichend Platz ein.

  3. Marktforschung kommt zu kurz
    Sie sind von Ihrem Produkt überzeugt? Das ist gut, noch besser ist, wenn es auch potenzielle Kunden gibt, die Sie mit Ihrem Angebot begeistern können. Nehmen Sie bereits im Businessplan eine kleine Marktforschung vor. Diese hilft Ihnen nicht nur dabei zu zeigen, dass Ihre Idee auf ein Marktbedürfnis trifft, sondern liefert auch wertvolles Feedback für die Produktentwicklung.

  4. "Wir haben keinen Wettbewerb"
    Häufig findet sich im Kapitel Markt & Wettbewerb die Aussage, dass es keinen nennenswerten Wettbewerb gibt. Bei Geldgebern läuten dann sofort die Alarmglocken. Gehen Sie bei der Marktrecherche somit gründlich vor.

  5. Kundengewinnung: Werbung wird es schon richten
    Wenn Sie den Businessplan erstellen, sind die ersten Kunden noch weit entfernt. Und gerade deshalb sollten Sie im Kapitel Marketing möglichst spezifisch aufzeigen, wie Sie die Kunden erreichen und vor allem, was die Kundengewinnung kosten wird.

  6. Unser Produkt ist toll - unspezifischer Kundennutzen
    Erfolgreiches Marketing zeichnet sich nicht nur durch einen effizienten Mitteleinsatz und möglichst geringe Kosten pro Neukunden aus. Vielmehr wird es um den eindeutigen Kundennutzen herum gestrickt. Kann der Kunde die Vorteile Ihres Angebots erkennen, nimmt er diese tatsächlich als Vorteile wahr und honoriert er sie auch mit seiner Kaufentscheidung? Oftmals ist der Kundennutzen zu unspezifisch und die neuen Angebote erleben keinen erfolgreichen Marktstart.

  7. Finanzplanung zu optimistisch - Kapitalbedarf zu niedrig
    Selbst bei großen Unternehmen, die ihre Produkte mit viel Geld für Werbung in den Markt bringen, dauert es oftmals länger, bis sich der Erfolg einstellt. Als Gründer haben Sie es deutlich schwerer sich im Markt zu behaupten. Dennoch planen viele angehende Unternehmer eine sehr euphorische Umsatzkurve und die Gewinnzone ist schnell erreicht. Erfahrungsgemäß dauert es aber 12 bis 18 Monate bis sich der Break-Even einstellt. Dadurch ist der tatsächliche Kapitalbedarf häufig höher als zu Beginn geplant und es entstehen schnell Liquiditätsengpässe.

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Sie brauchen eine Finanzierung und Hilfe beim Businessplan erstellen? Nutzen Sie das geförderte Gründercoaching (bis zu 80% gefördert)!

9. Gibt es Alternativen bzw. Vorstufen zum Businessplan?

Als Alternative zum Businessplan werden zu meist das Pitch Deck, die Unternehmenspräsentation oder das Business Model Canvas genannt. Allen Varianten ist gemein, dass Sie nicht den Detailgrad eines Geschäftsplans erreichen. Das Pitch Deck oder die Unternehmenspräsentation zeigen vielmehr den roten Faden auf und stellen die Highlights des Gründungsvorhabens vor. Sie zielen darauf ab, bei möglichen Investoren Interesse für eine Finanzierung zu wecken. Gerade visuell können sie ohne Zweifel mehr beeindrucken als der textlastige Businessplan.

Das Business Model Canvas beleuchtet hingegen die entscheidenden Bereiche des Geschäftsmodells genauer. Hierzu gehören bspw.

  • Leistung bzw. Produkt, Zielgruppe, Kundenbeziehungen, Einnahmen und Ausgaben

Durch die Form des Canvas bleiben die Darstellungen jedoch sehr an der Oberfläche und wichtige Aspekte, die im Geschäftsplan analysiert werden, fehlen komplett. Somit sehen wir das Canvas eher als Vorstufe für den Businessplan. Entwickeln Sie daher ein Business Model Canvas, wenn Sie noch unsicher im Hinblick auf wichtige Faktoren Ihrer Geschäftsidee sind.

Fazit: Den erfolgreichen Businessplan erstellen - darauf kommt es an!

Der Businessplan ist mehr als eine lästige Pflichtübung für Banken, Investoren oder die Arbeitsagentur. Natürlich hilft er Ihnen dabei, eine Finanzierung für die Gründung und den Unternehmensaufbau zu erhalten. Doch in erster Linie ist er Ihr Leitfaden und ganz persönlicher Plan fürs Business. Er hilft Ihnen die Idee und das Gründungsvorhaben zu strukturieren, Ziele vorzugeben und Maßnahmen zu definieren, um diese Ziele zu erreichen. Somit verschwindet er nach der Gründung nicht in der Schublade, sondern sollte konsequent umgesetzt werden. Dies bedeutet nicht ein starres Festhalten am Businessplan. Anpassungen sind nötig, wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder geplante Maßnahmen als nicht erfolgreich herausgestellt haben.

Zu den wichtigsten Kapiteln im Businessplan zählen u.a.

  • die Markt- und Wettbewerbsanalyse: nachdem Sie Ihre Idee und Ihre Zielgruppe im Detail beschrieben haben, führen Sie eine umfangreiche Marktanalyse durch. Diese sollte auch mit einer eigenen Marktforschung verbunden sein.
  • die Unternehmensziele und -strategie: Wenn Sie Ihren Markt und die Wettbewerber kennen, arbeiten Sie Ziele und Strategie für Ihr Unternehmen im Businessplan heraus. Dabei gilt es konsequent zu sein, denn auf allen Hochzeiten können Sie nicht tanzen.
  • der Marketingmix: wie erreichen Sie Ihre Kunden? Dafür ist der Abschnitt Marketingmix im Businessplan reserviert.
  • das Gründer- und Managementteam: gerade von Investoren ist häufig zu hören, dass sie nicht in Ideen, sondern in Teams investieren.
  • die Finanzen: Herzstück im Businessplan ist der Finanzplan. Ermitteln Sie den Kapitalbedarf und zeigen Sie im Businessplan auf, wie Sie diesen decken wollen.

Besonders wichtig ist auch die SWOT-Analyse, wenn Sie den Businessplan erstellen. Auf einen Blick fassen Sie die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken für Ihre Gründung zusammen. Ganz zum Schluss des Businessplans steht dann die Executive Summary auf dem Plan. Auf etwa zwei Seiten stellen Sie die Hauptpunkte aus Ihrem Geschäftsplan vor, damit sich die Leser schnell einen Überblick verschaffen können, bevor sie den gesamten Businessplan lesen.

Als Vorlage bzw. Tool für die Businessplanerstellung bietet sich eine Businessplan-Software an. Diese bietet Ihnen bereits eine umfangreiche Gliederung, bestehende Formatierung und unterstützt mit Leitfragen und Beispielen.

Gerade wenn Sie für eine Finanzierung den Businessplan schreiben, lohnt sich die Unterstützung durch einen Gründercoach. Durch Förderprogramme wird durchaus ein Großteil der Kosten durch Zuschüsse übernommen und der von Ihnen zu zahlende Anteil sinkt. Prüfen Sie die Referenzen eines möglichen Beraters. Kennt er sich in Ihrer Branche aus und ist er nachweislich erfolgreich bei der Begleitung von Bankgesprächen? Wichtig ist auch, dass Sie sich gut mit dem Berater verstehen. Nutzen Sie hierfür das kostenfreie Erstgespräch

Nachdem der Businessplan steht, bietet es sich an, eine Unternehmenspräsentation zu erstellen. Mit 10 bis 15 Folien können Sie so Ihr Unternehmen kurz und prägnant vorstellen. Wir haben Ihnen wichtige Tipps für die Unternehmenspräsentation zusammengestellt.

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