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10 Design-Tools als Starthilfe für Logo, Website und Pitch

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Gerade in der Anfangsphase einer Gründung kann das Budget schon einmal knapp sein. Was ist aber ein Gründer ohne einen ordentlichen Außenauftritt? Wer andere von seiner Idee überzeugen will, sei es beim Elevator Pitch, bei der Kundenpräsentation oder der Mitgründersuche, sollte neben einem guten Businessplan auch visuell etwas vorzeigen können. Wir haben 10 günstige Tools gesammelt, mit denen man bei der nächsten Vorstellung überzeugt.

 

#1 Behance: Ein schickes Logo für umme

Wer sich die Ergebnisse der zahlreichen kostenlosen Logo-Generatoren im Internet angeschaut hat, wird sich schnell an die Clipart-Sammlungen von Microsoft Office erinnert fühlen. Mit derartigen Markenzeichen lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Abhilfe schaffen könnte die Logo-Vorlagensammlung des finnischen Grafikers Mats-Peter Forss. Darin enthalten sind 25 vorgefertigte Logos in unterschiedlichen Gestaltungsvarianten für jeden Geschmack.

Der Clou: Jedes der Logos kann mit einfachen Mitteln an das eigene Unternehmen angepasst und auch zu kommerziellen Zwecken frei genutzt werden. Die Vorlagen werden als .psd-, .ai- und .eps-Dateien kostenlos zur Verfügung gestellt und lassen sich so beispielsweise mit Photoshop oder der kostenlosen Alternative GIMP öffnen und bearbeiten. Auf behance.net können sie heruntergeladen werden.

Squarespace Logo Eine Alternative zu Behance bietet Squarespace (Bild: Squarespace)

Zwei weitere Alternativen sind:

  • #2 Squarespace Logo: In dem Website-Baukasten von Squarespace ist auch die Möglichkeit zur Logogerstellung enthalten. Der kostenlose Logo-Generator hat dabei Zugriff auf die Piktogramme von Noun Project, eine bei Designern beliebte Datenbank mit über 150.000 Icons.
  • #3 Tailorbrands: Hierbei handelt es sich um so etwas wie eine künstliche Designerintelligenz, die mit branchenspezifischem Gestaltungs-Know-how gefüttert wird und individuelle Ergebnisse ausspucken soll. Kostenfaktor: 50 US-Dollar pro Logo.

#4 Improve Presentation: Vorlagen für den perfekten Elevator Pitch

Zu einer guten Geschäftsidee gehört auch eine optimale Darstellung. Mit einem liebevoll gestalteten Pitch Deck kann man sich von dem Powerpoint-Einheitsbrei der Konkurrenz abheben. Die Template Schmiede Improve Presentation bietet handgefertigte Vorlagen speziell für Start-ups an.

Enthalten sind Grafiken und Diagramme, die in keinem Pitch Deck fehlen sollten. Vom Geschäftsmodell, über die Konkurrenzanalyse bis hin zur Zeitplanung ist alles dabei. Das Premiumpaket kostet 39 US-Dollar und bringt 64 Folienvorlagen für die Programme Powerpoint und Keynote mit.

Start-up Pitchdeck: Folien für alle Lebenslagen (Bild: improvepresentation.com) Start-up-Pitch Deck: Folien für alle Lebenslagen (Bild: Improve Presentation)

Zwei weitere Alternativen bieten:

  • #5 Pitch Deck von New Haircut: Kostenlose und optisch ansprechende Alternative.
  • #6 Pitchenvy: Inspiration gefällig? Pitch Envy stellt ausgewählte Pitch Decks erfolgreicher Start-ups vor.

#7 PowerMockup: Noch kein Programmierer am Start? Baut euch eine Attrappe!

Mock-ups sind (Anwendungs-)Attrappen oder auch Prototypen und eine hervorragende Möglichkeit, um potenziellen Kunden und Investoren die eigene Geschäftsidee lebhaft darzustellen, noch bevor das Produkt selbst auf dem Markt ist. Man kann sich solch einen Prototyp entweder vom Grafiker erstellen lassen oder man legt selbst Hand an und nutzt eines der zahlreichen Mock-up-Tools. Ein besonders nutzerfreundlicher Vertreter ist PowerMockup, dessen Entwickler in Münster sitzen.

Damit lassen sich direkt innerhalb von Microsofts Powerpoint Oberflächen für Android, iPhone und andere Web-Apps per simplem Drag and Drop gestalten. Wer mit Powerpoint vertraut ist, spart sich so die Einarbeitungszeit in ein neues Tool. PowerMockup kostet einmalig 60 US-Dollar für eine Einzelplatzlizenz. Man kann das Tool aber auch kostenlos testen, indem man sich die Demo von der Herstellerwebseite herunterlädt. Im Video wird's nochmal kurz und knackig erkärt:

Zwei weitere Anbieter in diesem Bereich sind:

  • #8 Frame setzt die erstellten Mock-ups für eine schöne Präsentation in Szene. Das Tool liefert 35 Produktbilder in unterschiedlichen Produktklassen, also auf dem Smartphone, Notebook oder Tablet, und ist komplett kostenfrei.
  • #9 Scenery for Mac: Das ist eine Alternative zu Frame, die zwar kostenpflichtig, aber auch mit einer größeren Auswahl ausgestattet ist. So gibt es zum Beispiel auch Mock-ups für Smartwatches. Ein kleiner Pluspunkt: Made in Germany, Berlin.

#10 Pixel Together: Schnell mal eine Landingpage bauen

Website-Generatoren haben einen schlechten Ruf. Das könnte daran liegen, dass die meisten von ihnen Ergebnisse liefern, die an das Web rund um die Jahrtausendwende erinnern. Anders ist es bei Pixel Together: Das australische Start-up hat ein Tool entwickelt, mit dem man im Handumdrehen eine Internetpräsenz kreieren kann, die mit aktuellen Gestaltungsstandards mithalten kann.

Pixel Together liefert sogenannte Starting Points, das sind vorgefertigte Blöcke, die für den Kopf, die Navigation, den Hauptteil oder den Fußbereich einer Seite verwendet werden und nur noch mit Inhalten gefüllt werden müssen. Die Resultate sind responsive. Das heißt, sie werden automatisch für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert. Die kostenlose Basisversion bietet bereits genügend Optionen für eine einfache Landingpage, mit der man seine Geschäftsidee testen und sein Produkt vorstellen kann. Und so funktioniert das Ganze:

Eine Anmerkung zum Schluss. Diese Tools sollen keinen professionellen Designer ersetzen. Langfristig sollte jeder Unternehmer in einen individuellen Markenauftritt investieren. Doch um die Marktfähigkeit einer Geschäftsidee zu testen, die Suche nach Gründungspartnern und einem ersten Investor zu starten oder wenn es einfach schnell gehen soll, wie bei einem Startup Weekend, können solche Design-Tools eine günstige und nützliche Starthilfe sein.

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