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- Eine Software ist keine Pflicht: Für den Empfang genügt Ihr E-Mail-Postfach.
- E-Rechnungen erstellen, anzeigen und prüfen lösen kostenlose Tools gut.
- Kein Gratis-Tool deckt alle Arbeitsschritte ab, ein Mahnwesen fehlt überall.
- Der ständige Toolwechsel kostet Zeit und erhöht das Fehlerrisiko.
- Ab 10 Rechnungen im Monat rentiert sich eine E-Rechnungssoftware.
Schnelltest E-Rechnungspflicht
Sie sind unsicher, ob und ab wann Ihr Unternehmen von der E‑Rechnungspflicht betroffen ist? Mit unserem Schnelltest sorgen Sie in wenigen Sekunden für Klarheit.
| Gibt es kostenlose E-Rechnungs-Tools?
Es gibt kostenlose E-Rechnungstools und zwar für jeden einzelnen Arbeitsschritt. Nur deckt kein Tool alle Schritte gleichzeitig ab.
Für den Empfang genügt zunächst Ihr E-Mail-Postfach. Die E-Rechnung erreicht Sie als Datei, meist als X-Rechnung oder im Format ZUGFeRD, und Sie können sie ohne zusätzliches Programm annehmen und speichern.
3 Arten von E-Rechnungstools gibt es
- E-Rechnungsgenerator: Sie geben die Rechnungsdaten in eine Maske ein und erhalten eine fertige X-Rechnung oder ZUGFeRD-Datei.
- E-Rechnungsviewer: Er macht die Inhalte einer X-Rechnung lesbar, die sonst nur als Code erscheinen.
- E-Rechnungsvalidator: Er prüft die Datei auf technische Fehler, bevor Sie sie verschicken oder bezahlen.
Alternativ gibt es bei E-Rechnungsprogrammen wie sevdesk oder Accountable einen Free-Tarif. Sie bieten mehr Funktionen, die Zahl der Rechnungen oder Kunden ist aber begrenzt.
Diese Fristen gelten für die E-Rechnung
| Zeitraum | Das gilt im B2B-Geschäft |
|---|---|
| Seit 01.01.2025 | Jedes Unternehmen* in Deutschland muss E-Rechnungen empfangen können. |
| Bis 31.12.2026 | Sie dürfen weiterhin Papierrechnungen und PDFs verschicken. |
| Ab 01.01.2027 bis 31.12.2027 | Unternehmen über 800.000 € im Jahr 2026 müssen E-Rechnungen versenden. Alle anderen dürfen bei Papier- und PDF-Rechnungen bleiben. |
| Ab 01.1.2028 | Alle Unternehmen* müssen E-Rechnungen versenden. Ausnahmen bestehen, etwa für Kleinunternehmer. |
| * Alle Unternehmen heißt: Alle inländischen Unternehmen mit Umsätzen im B2B-Geschäft. Siehe: Ratgeber E-Rechnungspflicht | |
Screenshot: sevdesk E-Rechnungsgenerator
| 15 kostenlose E-Rechnungs-Tools im Überblick
Diese 15 Tools sind dauerhaft kostenlos. Sie zeigt Funktionen und Einschränkungen der Tools.
| Anbieter | Registrierung | Funktionen im Gratis-Tarif | Archivierung für 8 Jahre | Weitere Einschränkungen |
| sevdesk | Nein | E-Rechnungen erstellen im Format ZUGFeRD und XRechnung | Nein |
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| Accountable | Ja | E-Rechnungen erstellen, versenden, empfangen und archivieren | Ja |
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| PDF24 | Nein | E-Rechnungen erstellen im Format ZUGFeRD und XRechnung | Nein |
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| easy-e-invoice | Nein | E-Rechnungen erstellen im Format ZUGFeRD und XRechnung | Nein |
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| WISO MeinBüro Rechnungen | Ja | E-Rechnungen erstellen und auslesen | Nein |
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| xrechnungs.de | Ja | E-Rechnungen erstellen, anzeigen und prüfen | Nein |
|
| kostenlose-erechnung.de | Nein | E-Rechnungen erstellen, anzeigen und prüfen | Nein |
|
| Weberfassung ZRE und OZG-RE | Ja | XRechnungen erfassen, prüfen und an Behörden versenden | Nein |
|
| ELSTER E-Rechnungs-Viewer | Nein | E-Rechnungen anzeigen | Nein |
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| OpenXRechnungToolbox | Nein | E-Rechnungen anzeigen und prüfen | Nein |
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| InvoiceViewer | Nein | E-Rechnungen anzeigen | Nein |
|
| portinvoice | Nein | E-Rechnungen validieren und als Sichtkopie anzeigen | Nein |
|
| KoSIT-Validator | Nein | E-Rechnungen validieren nach dem offiziellen Prüfstandard | Nein |
|
| rechnex.de | Ja | E-Rechnungen prüfen, anzeigen und erstellen | Nein |
|
| e-rechnung-validator.de | Nein | E-Rechnungen validieren | Nein |
|
Beurteilung der 15 kostenlosen E-Rechnungstools
Keines dieser Tools deckt den kompletten Rechnungsablauf ab. Bei den meisten fehlen gespeicherte Kundendaten, bei fast allen die Archivierung über acht Jahre, und Mahnungen schreibt keines.
| Was kostenlose Tools leisten
Diese Übersicht führt Sie in einem Schritt zum passenden Tool-Typ.
- Erhaltene X-Rechnung lesen: E-Rechnungsviewer
- Rechnung auf Fehler prüfen: E-Rechnungsvalidator
- Gelegentlich eine E-Rechnung schreiben: E-Rechnungsgenerator
- Regelmäßig Rechnungen schreiben: Free-Tarif eines Rechnungsprogramms
- Keine Daten hochladen: Offline-Tool zum Installieren
Unsere Empfehlungen nach Einsatzgebiet
E-Rechnung kostenlos erstellen: sevdesk Generator
Sie füllen eine Maske aus und erhalten eine fertige X-Rechnung oder ZUGFeRD-Datei. Ohne Anmeldung, ohne Mengenbegrenzung. Für gelegentliche Rechnungen die schnellste Lösung.
X-Rechnung kostenlos öffnen: ELSTER E-Rechnungs-Viewer
Das Tool der Finanzverwaltung macht jede X-Rechnung lesbar. Keine Anmeldung, keine Installation. Vertrauenswürdiger geht es nicht.
E-Rechnung prüfen: portinvoice
Sie laden die Datei hoch und erhalten einen Prüfbericht samt lesbarer Sichtkopie. Zehn Prüfungen am Tag sind kostenlos.
Regelmäßig Rechnungen schreiben: Accountable Rechnungen Free
Kundendaten bleiben gespeichert, der Versand läuft aus der App, die Archivierung ist enthalten. Dafür arbeiten Sie ausschließlich am Smartphone.
Ohne Upload arbeiten: OpenXRechnungToolbox
Anzeigen und Prüfen laufen vollständig auf Ihrem Rechner. Ihre Rechnungsdaten verlassen das Haus nicht. Sie brauchen dafür eine Java-Installation.
Hier die Tools im Einzelnen, mit ihren Stärken und Grenzen.
E-Rechnungstools im Detail
Je nach Aufgabe kommen unterschiedliche Tools infrage. Hier erfahren Sie, für wen sich welches eignet.
Tools zum Erstellen von E-Rechnungen
- sevdesk Generator: Für alle, die ohne Anmeldung und ohne Mengenlimit eine saubere E-Rechnung brauchen. Die schnellste Lösung für den Einzelfall, weil nichts installiert und nichts eingerichtet werden muss.
- PDF24: Für Nutzer, die dem Anbieter aus anderen PDF-Werkzeugen bereits vertrauen. Rechnen Sie mit rund 50 Formularfeldern, die Sie bei jeder Rechnung neu ausfüllen.
- easy-e-invoice: Für alle mit erhöhtem Datenschutzbedarf. Die Rechnungsdaten bleiben im Browser und wandern nicht auf einen Server.
- WISO MeinBüro Rechnungen Free: Für Gründer, die erstellen und lesen in einem Tool erledigen wollen. Eine Registrierung ist nötig, gespeichert wird trotzdem nichts.
- xrechnungs.de: Für alle, die mehrere Rechnungen im Monat schreiben und dabei Kundendaten speichern wollen. Laut Anbieter sind 50 Rechnungen im Monat frei.
- kostenlose-erechnung.de: Für den schnellen Test, weil erstellen, anzeigen und prüfen zusammen in einem Tool stecken. Das Wasserzeichen macht die Rechnungen allerdings nicht versandfertig.
- Weberfassung ZRE und OZG-RE: Für Auftragnehmer der öffentlichen Hand. Das Portal prüft Ihre Rechnung beim Einreichen und bestätigt den Eingang.
Tools zum Anzeigen von E-Rechnungen
- ELSTER E-Rechnungs-Viewer: Für alle, die eine X-Rechnung einfach nur lesen wollen. Die Lösung der Finanzverwaltung braucht weder Konto noch Installation.
- OpenXRechnungToolbox: Für alle, die Rechnungsdaten nicht hochladen möchten. Anzeigen und Prüfen laufen vollständig auf Ihrem Rechner.
- InvoiceViewer: Für Mac-Nutzer, die regelmäßig E-Rechnungen erhalten. Das Programm legt sie zusätzlich nach Datum ab.
Tools zum Prüfen von E-Rechnungen
- portinvoice: Für den Alltag die praktischste Lösung, weil Sie Prüfbericht und lesbare Sichtkopie zusammen bekommen.
- KoSIT-Validator: Für technisch versierte Nutzer und für Zweifelsfälle. Das offizielle Prüftool ist der Maßstab, an dem sich alle anderen messen.
- rechnex.de: Für gelegentliche Prüfungen im Browser. Anzeigen und Erstellen sind im Gratis-Tarif stark begrenzt.
- e-rechnung-validator.de: Für eine schnelle Zweitmeinung ohne Anmeldung. Wer dahintersteht, lässt sich allerdings nicht erkennen.
Weitere Tools für technisch versierte Nutzer
Diese sechs Programme sind ebenfalls dauerhaft kostenlos, setzen aber Installation oder Programmierkenntnisse voraus.
- Mustangproject: Open-Source-Bibliothek zum Erzeugen, Auslesen und Prüfen von E-Rechnungen, gedacht für Entwickler.
- ZUGFeRD-Manager: Desktop-Programm für ZUGFeRD-Rechnungen, X-Rechnungen unterstützt es nicht.
- Fakturama: Faktura-Programm zum Installieren, inklusive Kunden- und Artikelstammdaten.
- Invoice Ninja: Funktional die vollständigste Gratis-Lösung, allerdings nur auf dem eigenen Server.
- Jes: Kostenlose EÜR-Software, die Werte direkt aus einem ZUGFeRD-PDF übernimmt.
- Zervant Free: Versendet unbegrenzt Rechnungen, Empfang und Archivierung gibt es nur im Bezahltarif.
Nur scheinbar kostenlose Tools
Diese zehn Angebote haben wir nicht mitgezählt. Sie werben mit kostenlos, doch die Nutzung endet schneller, als es die Werbung vermuten lässt.
- ZUGFeRD Community: Gratis entstehen nur Testrechnungen mit großem Trial-Wasserzeichen. An einen Kunden verschicken können Sie diese Rechnungen nicht. Versandfähig wird das Portal ab 5 Euro im Monat.
- DATEV E-Rechnungsplattform: Empfang und Weiterleitung kosten nichts. Das Schreiben einer E-Rechnung kostet eine kleine Jahresgebühr. Erfassen, Buchen und Archivieren laufen über DATEV Unternehmen online, und das ist kostenpflichtig.
- xrechnung.io von cosinex: Das Tool erstellt XRechnungen kostenlos, speichert sie aber nur rund einen Monat. Für die Aufbewahrungspflicht von acht Jahren reicht das nicht.
- XRechnung-erstellen.com: Ohne Anmeldung erstellen Sie nur Rechnungen bis 150 Euro. Mit Anmeldung liegt die Grenze bei 1.000 Euro. Darüber wird das Tool kostenpflichtig.
- XRechnungs-Generator der Nortal AG: Der Anbieter bezeichnet das Angebot selbst als Demo-Version. Mehr als das Erzeugen einer einzelnen Datei ist nicht vorgesehen.
- Automaited: Der Anbieter verspricht die Umwandlung von PDFs in E-Rechnungen. Wer den kostenlosen Zugang anfordert, landet zunächst beim Vertrieb.
- crossinx: Die E-Rechnungslösung lässt sich zeitlich begrenzt testen. Danach brauchen Sie einen Vertrag.
- EinfachX: Der Generator ist als kostenlose Testversion angelegt. Nach Ablauf der Testphase können Sie ihn nicht weiter nutzen.
- Invoice Portal: Auch hier steht eine Testphase am Anfang. Für den dauerhaften Einsatz fällt eine monatliche Gebühr an.
- Perfect E-Rechnung: Die Software bietet einen kostenlosen Test. Wer sie regelmäßig einsetzt, zahlt anschließend eine Lizenzgebühr.
| Was funktioniert kostenlos und was nicht?
- Gut möglich: E-Rechnungen öffnen, prüfen und erstellen
- Mit Einschränkungen möglich: Speichern, versenden von E-Rechnungen und deren Zahlungsstatus verwalten
- Mit Gratis-Tools umständlich: Banking, Buchhaltung, Mahnwesen, Archivierung
| Mit Gratis-Tools | Mit integrierter Software |
|---|---|
| Mehrere einzelne Tools | Ein System |
| Stammdaten oft neu eingeben | Stammdaten gespeichert |
| Zahlung manuell prüfen | Zahlungsabgleich möglich |
| Mahnwesen selbst organisieren | Im System integriert |
| Buchhaltung selbst organisieren | Im System integriert |
| Ablage selbst organisieren | Im System integriert |
Ab wann reicht ein kostenloses Tool nicht mehr?
Entscheidend ist die Anzahl an Kunden- und Lieferantenrechnungen:
- Drei E-Rechnungen im Monat: Kostenlose Tools reichen aus. Öffnen, prüfen, ablegen kostet Sie wenige Minuten.
- 10 Kundenrechnungen im Monat: Der Generator funktioniert, wird aber lästig. Sie tippen Kundendaten jedes Mal neu und führen offene Posten in einer eigenen Liste.
- 15 Ein- und Ausgangsrechnungen im Monat: Jetzt dauert der kostenlose Weg zu lange. Eine durchgängige Lösung wird interessant.
Für Kleinunternehmer gilt: Auch hier zählt das Volumen. Empfangen müssen Sie in jedem Fall, selbst ausstellen müssen Sie keine E-Rechnung.
| Vorteile kostenpflichtiger E-Rechnungsprogramme
Kostenpflichtige E-Rechnungsprogramme erbinden alle Arbeitsschritte in einer Oberfläche und kosten ab etwa 9 Euro im Monat. Im Vergleich zu kostenlosen E-Rechnungstools bieten sie:
- Stammdaten: Kunden und Leistungen sind hinterlegt, eine Rechnung entsteht in unter einer Minute
- Zahlungsabgleich: Das Programm ordnet Kontoumsätze den offenen Rechnungen zu
- Mahnwesen: Aus einer offenen Rechnung wird automatisch eine Mahnung
- Archivierung: Jeder Beleg liegt acht Jahre unveränderbar und auffindbar ab
- Buchhaltung: Umsatzsteuervoranmeldung und Gewinnermittlung werden vorbereitet
Wann lohnt eine E-Rechnungssoftware?
Ein Rechnungsprogramm lohnt sich, sobald die Zeitersparnis die Kosten der Software übersteiegt. Wo diese Grenze liegt, hängt ab von der Zahl Ihrer Belege.
- Bis zu drei E-Rechnungen im Monat: Aufwand von etwa 40 Minuten im Monat, Nutzen Sie einen Generator, den ELSTER-Viewer und einen sauber benannten Ordner auf Ihrem Rechner.
- Vier bis 9 E-Rechnungen im Monat: Hier wird es zum Grenzfall. Sie stoßen an die ersten Limits und die komplette Buchhaltung wird allmählich unübersichtlich. Sie sollten über eine Rechnungssoftware nachdenken.
- Ab zehn E-Rechnungen im Monat: Jetzt rechnet sich die Software. Gegenüber dem kostenlosen Weg sparen Sie rund anderthalb Stunden im Monat. Ein Programm kostet ab etwa 9 Euro. Rechnen Sie selbst, was Ihnen eine Stunde Ihrer Arbeitszeit wert ist.
6 empfehlenswerte E-Rechnungsprogramme
Die besten 6 E-Rechnungsprogramme:
- sevdesk (Note 1,2): Bestes Allroundprogramm, um E-Rechnungen zu schreiben und zu empfangen
- Lexware Office (Note 1,3): Stärke liegt im automatisierten E-Rechnungsempfang
- WISO MeinBüro (Note 1,4): Universelles Büroprogramm, mit Dokumentenmanagement-Modul
- Papierkram (Note 1,5): Stark für Projekte und Stundenabrechnung
- orgaMAX (Note 1,9): Allroundprogramm, skalierbar bis zum ERP-System
- easybill (Note 2,1): Bestes Programm für E-Commerce und Onlineshops
Alle 6 Programme beherrschen die grundlegenden E-Rechnungsfunktionen und unterstützen die Abläufe beim Rechnungseingang, bei den Kundenrechnungen und bei den weiterführenden Buchhaltungsaufgaben.
Es gibt dauerhaft kostenlose E-Rechnungstools, Freemium-Angebote und zeitlich begrenzte Testversionen. Wichtig ist deshalb, auf Limits bei Rechnungsanzahl, Formaten und Funktionen zu achten.
Mit Word allein lässt sich keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinne erstellen. Eine Word- oder daraus erzeugte PDF-Datei enthält keine strukturierten Rechnungsdaten. Sie können die Rechnung aber in Word vorbereiten und anschließend mit einem geeigneten Tool in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln, etwa mit dem Tool PDF24
Ja, eine PDF-Rechnung lässt sich mit einem geeigneten Konverter in eine E-Rechnung umwandeln. Das Tool muss aus den Rechnungsdaten ein strukturiertes Format wie XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen. Ein normales PDF allein gilt nicht als E-Rechnung.
Ja, viele kostenlose Tools unterstützen XRechnung und/oder ZUGFeRD. Prüfen Sie vorab, welche Formate und ZUGFeRD-Profile tatsächlich angeboten werden.
Ja, auch mit einem kostenlosen E-Rechnungsgenerator können Sie rechtskonforme E-Rechnungen erstellen. Entscheidend ist, dass die Rechnung aus dem Generator die gesetzlichen Anforderungen erfüllt:
-
Pflichtangaben: Die Rechnung muss alle erforderlichen Angaben enthalten, etwa Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Leistungsdatum sowie vollständige Angaben zu Rechnungsteller und -empfänger.
-
Technische Anforderungen: Der Generator muss ein zulässiges strukturiertes E-Rechnungsformat wie XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen.
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Größtes Risiko sind Eingabefehler: Kostenlose Generatoren arbeiten häufig ohne gespeicherte Kunden- und Unternehmensstammdaten und ohne automatische Rechnungsnummernverwaltung. Angaben müssen daher immer wieder manuell eingetragen werden. Dadurch können sich leicht Tippfehler, falsche Kundendaten oder doppelt vergebene Rechnungsnummern einschleichen.
Unser Tipp: Prüfen Sie die fertige E-Rechnung zusätzlich mit einem E-Rechnungsvalidator. Dieser erkennt viele technische und formale Fehler. Die inhaltliche Richtigkeit Ihrer Angaben müssen Sie jedoch selbst kontrollieren.
Das hängt vom Anbieter ab. Achten Sie unter anderem auf Serverstandort, Verschlüsselung, Speicherdauer und darauf, wie mit hochgeladenen Rechnungs- und Kundendaten umgegangen wird.
Ob eine kostenlose E-Rechnungssoftware für Kleinunternehmer reicht, hängt vom Rechnungsvolumen ab. Empfängt ein Kleinunternehmer lediglich 3 E-Rechnungen pro Monat, reichen kostenlose Tools aus.
Schreibt er aber pro Monat 10 bis 15 Rechnungen, ergibt eine Rechnungssoftware allein für die Rechnungsabläufe Sinn. Da moderne Rechnungsprogramme auch E-Rechnungen empfangen, kann er gleichzeitig auch die eingehenden E-Rechnungen verwalten und hat alles im Griff.
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