Alle 21 Gründerhochschulen von EXIST im Überblick

Zu EXIST zählt nicht nur das Gründerstipendium für Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter. Auch Hochschulen können sich bei EXIST bewerben und im Rahmen der Programmlinie EXIST-Gründungskultur als Gründerhochschule Fördergelder bekommen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zwischen 2010 und 2015 rund 45 Millionen Euro an die ausgewählten Hochschulen vergeben und sie dabei unterstützt, eine hochschulweite Strategie zur Gründungsförderung zu entwickeln und umzusetzen.

EXIST-Gründungskultur: So funktioniert das System

Bereits zwischen 1998 bis 2010 wurden durch EXIST eine Vielzahl von Projekten an Hochschulen in ganz Deutschland unterstützt. Im Fokus standen dabei der Auf- und Ausbau von Anlaufstellen (Gründerbüros etc.), Networkingevents und Beratungsangebote und Coachings für Gründungsinteressierte.

Seit 2010 können sich Hochschulen im Rahmen der EXIST-Gründungskultur als Gründerhochschule bewerben. Ziel soll es sein, eine ganzheitliche und hochschulweite Strategie zu entwickeln, die die Gründungskultur an der Hochschule verbessert und den Unternehmergeist der Studierenden fördert.

Bisher fanden zwei Wettbewerbsrunden statt. In der ersten Runde bewarben sich 83 Hochschulen mit ihrer Idee zur Verbesserung der Gründerkultur an ihrer Hochschule. Zehn davon erhielten 2011 schließlich die Förderung. Die Technische Universität Berlin, die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg und die Hochschule München wurden zusätzlich mit dem Prädikat „EXIST-Hochschule" ausgezeichnet. Das bedeutet, dass sie zu den besten drei der Bewerber zählten.

In der zweiten Runde haben 27 Hochschulen an der Ausschreibung teilgenommen. Zwölf davon erhielten 2013 die Förderung und qualifizierten sich als Gründerhochschule. In dieser Ausschreibungsrunde wurden die Universität Kassel, die Universität Lübeck und die Universität des Saarlandes als „EXIST-Hochschule" gekürt.

Die Gründerhochschulen von EXIST im Überblick

Insgesamt zählen derzeit 21 Hochschulen zu den Gründerhochschulen im Rahmen von EXIST (Stand: September 2015). Wir stellen diese nachfolgend kurz vor.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

An dieser Gründerhochschule soll das „Freiburger Gründungs-ABC" Gründer unterstützen:

A = Ausbilden in der Gründungs-Akademie,

B = Beraten und Begleiten im Gründungs-Büro und

C = Coachen bei den Freiburg Research Services.

Kontakt zur Gründerhochschule:

In unserem GründerDaily stellen wir die Universität Freiburg näher vor.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Mitarbeiter, Wissenschaftler und Alumni aller in Oldenburg ansässigen Hochschulen, die sich für das Thema Gründung interessieren. Es bietet Gründungsinteressierten Beratung, Coaching und Mentoring an. Zusammen mit der Professur Entrepreneurship und der Juniorprofessur Female Entrepreneurship soll so ein Teil dazu beigetragen werden, die Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit in der Region zu fördern.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Freie Universität Berlin

An dieser Gründerhochschule ist „Profund Innovation" Ihre richtige Anlaufstelle für Gründungsanliegen aller Art. Die Service-Einrichtung unterstützt Studierende, Wissenschaftler sowie Alumni bei der Verwertung von Forschungsergebnissen und der Realisierung von Innovationen. U.a. wird eine Erfinderberatung angeboten sowie Hilfe bei der Gründungsfinanzierung.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Das Servicezentrum Forschung und Transfer in Jena bietet strategische Beratungsangebote zur Planung einer wissenschaftlichen Ausgründung. Unterstützung finden Sie beispielsweise bei Fragen zur Finanzierung eines Unternehmens oder Patentrecherchen. Auch bei der Bewertung Ihrer Forschungsergebnisse hinsichtlich des Markt- und Transferpotenzials oder in Sachen Networking ist das Servicezentrum die richtige Anlaufstelle.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Das Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) ist die zentrale Einrichtung für alle Fragen der beruflichen Selbstständigkeit und der eigenen Unternehmensgründung an der Gründerhochschule in Düsseldorf. Von der Identifizierung potenzieller Ideen bis hin zur Beratung und Unterstützung in Sachen Patentanmeldung und Finanzierung wird hier geholfen.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München

Die Hochschule München mit Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) war eine der ersten drei EXIST-Hochschulen Deutschlands. Dort werden Aus- und Weiterbildungsprogramme im Bereich Entrepreneurship geboten, Innovationsprozesse erforscht und die Entwicklung von unternehmerischen Persönlichkeiten gefördert.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

„Wir möchten Studierende und wissenschaftliche Beschäftigte für unternehmerisches Denken begeistern und zum unternehmerischen Handeln ausbilden", heißt es auf der Website des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Zum Angebot der Gründerhochschule zählen unter anderem neue Lehrformate, erweiterte Beratungsangebote und eine KIT-eigene Finanzierungsplattform.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Leuphana Universität Lüneburg

Hier stellt sich der Gründungsservice der Leuphana Universität vor:

Kontakt zur Gründerhochschule:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Der Gründerservice der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berät Studierende und Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Halle auf dem Weg zum eigenen Unternehmen und unterstützt bei der wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen und Erfindungen. Das Team des Gründerservices vermittelt gründungsbezogenes Wissen und fördert unternehmerische Kompetenz. Gründer werden bei der Entwicklung von Strategien, Prozessen, Dienstleistungen und Produkten begleitet und erhalten den Zugang zu einem umfassenden Unterstützer- und Partnernetzwerk.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften-Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

Das Entrepreneurship Center unterstützt Studierende, Alumni und wissenschaftliche Mitarbeiter von drei Universitäten: der Ostfalia Hochschule, der TU Braunschweig und der HBK Braunschweig. Ziel dabei ist es, u.a. eine Unternehmensgründung als lohnende und erfüllende Karriereoption zu vermitteln. Eine Besonderheit: Studierende und Angehörige der Ostfalia erhalten im Entrepreneurship Center ein individuelles Coaching für ihre Existenzgründung und kostenfreie Büroräume im „Ideen-Inkubator".

Kontakt zur Gründerhochschule:

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Das Aachen Entrepreneurship Gründerzentrum unterstützt Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter der RWTH Aachen, ihre Gründung zu verwirklichen: Sei es mit Netzwerkveranstaltungen oder verschiedenen Beratungsangeboten.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Technische Universität Berlin

Im Centre for Entrepreneurship soll das unternehmerische Denken bzw. Handeln ausgebaut werden. Dies wird an der Gründerhochschule unterstützt durch:

  • Praxisorientierte Lehrveranstaltungen zum Thema Selbstständigkeit
  • Informationstage, Vorträge und Workshops
  • Individuelle Beratung

Kontakt zur Gründerhochschule:

In unserem GründerDaily stellen wir die TU Berlin näher vor.

Technische Universität Darmstadt

Eine Besonderheit dieser Gründerhochschule: Gemeinsam mit der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar hat die HIGHEST-Gründungsberatung das Label HIGHEST Start-up geschafften. Das Label ist eine Qualitätsauszeichnung für innovative technologiebasierte Gründungen, die über eine überdurchschnittliche Überlebenswahrscheinlichkeit verfügen.

Kontakt zur Gründerhochschule:

In unserem GründerDaily stellen wir die TU Darmstadt näher vor.

Technische Universität Dortmund

Neben Beratungsangeboten und verschiedenen Veranstaltungen zeichnet sich diese Gründerhochschule mit „tu startup - Wir fördern heraus" durch eine Gründer Summer School aus. In dem einwöchigen Kompaktseminar werden erste Einblicke zu ausgewählten Themenbereichen des Unternehmertums und ein Unternehmensplanspiel durchgeführt. Außerdem werden an der TU Dortmund regelmäßig Folgen von „upgeht's", einem Gründertalk-Magazin von Journalistik-Studenten gedreht.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Technische Universität Hamburg

Das Startup Dock steht mit drei Schwerpunkten für erfolgreiche Gründungen an Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen:

  • Inspiration
  • Qualifikation
  • Förderung

Kontakt zur Gründerhochschule:

Technische Universität München

Mit insgesamt fünf Bereichen unterstützt diese Gründerhochschule mit TUM ForTe Ausgründungen: TUMentrepreneurship (Sensibilisierung für das Thema), Effizienter Spin-off Prozess (Hilfe bei der Ausgründung), Entrepreneurship Culture (Räumlichkeiten) sowie Netzwerk und Forschung.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Universität des Saarlandes

Diese Gründerhochschule steht mit „Gründer-Campus Saar" (potenziellen) Gründern Rede und Antwort. Zentraler Bestandteil hiervon ist auch die wissenschaftliche Einrichtung für Unternehmertum, Existenzgründung und Innovation - UNEXIN, welche unternehmerisches Denken und Handeln fördert und Lehre sowie Forschung im Bereich Entrepreneurship vorantreibt.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Universität Kassel

Von A wie Arbeitnehmererfindung bis W wie Weiterbildung: UniKasselTransfer (UKT) will das Wissen der Universität aktiv für die Gesellschaft nutzbar machen und Gründer bei ihren Vorhaben aktiv unterstützen.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Universität Koblenz-Landau

Auch in Koblenz-Landau wird einiges für Gründer geboten. Eine herausstechende Idee an der Gründerhochschule: Chancenbrille. Eine Plattform für Gründer, die ihr Hobby zum Beruf machen wollen. Sie bietet Starthilfe, bspw. durch Leitfäden, Handbücher oder Beispiele erfolgreicher Gründungen.

Kontakt zur Gründerhochschule:

Universität Potsdam

Kontakt zur Gründerhochschule:

Universität zu Lübeck

Der Lübecker GründerCube fokussiert Gründungen aus dem Bereich BioMedTec. 2015 erweiterten die Universität und die Fachhochschule Lübeck die Ressourcen für Technologietransfer und Firmenausgründungen mit einem Ausbau: Zu GründerCube zählt nun auch GründerCube II. Ein Zeichen für das immer größer werdende unternehmerische Denken und Handeln in der Region.

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