Top 50-Start-ups: So vielfältig sind sie



Vor Kurzem haben wir euch die 8 Vorderen der Top 50-Start-ups vorgestellt. Doch gibt es noch so viele weitere spannende Geschäftsideen unter den Gewinnern, die einen genaueren Blick wert sind. Folgt uns auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der deutschen Jungunternehmer.

ME Energy

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Keine Sorgen mehr um fehlenden Strom: Die Gründer Holger und Alexander von ME Energy entwickeln mit Biokraftstoff betriebene Überland-Zapfsäulen für Elektroautos. (Foto: ME Energy)

In der Stadt mag das Aufladen von Elektroautos ja kein Problem sein. Aber was, wenn dem Gefährt in ländlichen Regionen der Saft ausgeht? Hierfür hat ME Enegery eine Lösung gefunden: Schnellladesäulen mit 150 kW pro Stunde für Elektroautos. Der Strom wird ausschließlich über CO2-neutralen Biokraftstoff gewonnen.

Lignopure

Das Hamburger Start-up Lignopure widmet sich dem Stoff Lignin. Habt ihr noch nie gehört? Das dürfte sich bald ändern, denn Lignin ist ein echtes Wundermittel: Es kommt in den Zellwänden von Pflanzen vor und kann als Mikroplastikersatz verwendet werden, beispielsweise in Form von Granulat.

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Schluss mit Mikroplastik: Lignin ist ein komplett natürlicher Rohstoff und lässt sich u. a. als Füllmaterial oder Granulat verwenden. (Foto: Lignopure)

Dieses sogenannte Biopolymer der Natur hat noch viele weitere Einsatzbereiche: etwa als Rohstoff für metallfreie Batterien und als Bindemittel für Holzpellets. Damit ist das Anwendungsspektrum von Lignin noch lange nicht erschöpft. Lignopure lotet die Chancen weiterhin aus und eröffnet sie Unternehmen.

GHOST – feel it.

Auf Tuchfühlung gehen Mensch und Maschine bei GHOST – und zwar, um die Interaktion zu verbessern. Fahrersitze im Auto, die an den Schulterblick erinnern, sind nur eine von mehreren faszinierenden Geschäftsideen, die das Start-up aus Berlin umsetzt. Mit dem smarten Handschuh von GHOST können Menschen mit Nervenschäden wieder das Tasten mit ihren Händen spüren.

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Ein Autositz, der den Fahrer an den Schulterblick erinnert? Nicht gespenstisch, sondern eine geniale Entwicklung von GHOST. (Foto: GHOST – feel it.)

Auch Prothesenträgern soll mit Innovationen geholfen werden, den Tastsinn mithilfe eines ausgefeilten neurologischen Programms zu verfeinern.

KIProtect

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Gründer Andreas Dewese setzt sich für den Echtzeit-Datenschutz ein. (Foto: KIProtect)

Passwörter, Online-Banking, Cloud-Dienste: In Zeiten der Digitalisierung ist Datenschutz ein großes Thema. KIProtect hat sich auf den Schutz dieser personenbezogenen Daten spezialisiert.

Und so funktioniert es: Eingabedaten werden mit statistischen und kryptografischen Methoden so verändert, dass der Nutzer anonym bleibt. Gleichzeitig jedoch können die damit arbeitenden Unternehmen Daten erheben, die zum Beispiel bei der Analyse der Wertschöpfungskette von Nutzen sind – anonymisiert und dem Datenschutz entsprechend.

Actome

Actome ist im Biotechnologie-Bereich tätig, auch gehören Diagnostik und Arzneimittelforschung zu den Spezialgebieten des Start-ups. Hierfür hat Actome sich das Ziel gesetzt, alle Eiweißmoleküle des Menschen zu entschlüsseln und deren Wechselwirkung zu erfassen. So soll unter anderem die individuelle Patientenbetreuung durch eine spezifische Medikamentenentwicklung gefördert werden. Dafür hat Actome einen Preis beim Scienc4Life Venture Cup gewonnen.

presize.ai

Retouren sind eine große finanzielle und logistische Belastung für Onlineshops. Insbesondere bei Kleidung kommt es häufig vor, dass Kunden diese zurückschicken, weil sie nicht passt.

Die Lösung von presize.ai ist für beide Seiten so einfach wie hilfreich: Der Kunde dreht sich einmal im Kreis vor seiner Smartphone-Kamera und bekommt von der künstlichen Intelligenz Kleidergrößen vorgeschlagen. Das reduziert das Risiko von Retouren erheblich.

Dieses Startup aus München sagt Retouren den Kampf an

Retouren sind schlecht für die Umwelt. Dieses Startup aus München hat vielleicht eine Lösung 👇

Gepostet von Bayern 2 am Mittwoch, 15. Januar 2020

Und keine Bange: Ihr könnt und sollt bei der Analyse angezogen bleiben. Die KI erkennt trotzdem die passenden Kleidergrößen für euch.

Innocado

Die schnelllebige Arbeitswelt stellt Unternehmer und Mitarbeiter permanent vor neue Herausforderungen. Wer darauf nicht agil reagiert, ist schnell verloren. innocado unterstützt Firmen dabei, das Beste aus dem eigenen Team zu holen. Hierfür haben die Gründer eine Plattform entwickelt, auf der ihr durch Matchmaking und optimierte Projektbesetzung Synergien unter euren Mitarbeitern schafft.

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Stärken entdecken, Kräfte bündeln – innocando ist eine Teammanagement-Plattform, mit der ihr eure Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten zusammenführt. (Foto: innocado)

Ihr betraut also diejenigen Fachkräfte mit Projekten, welche auch die passenden Kompetenzen mit sich bringen. So würfelt ihr mit innocando nicht mehr wild Mitarbeiter zusammen, sondern bildet Teams, deren einzelne Mitglieder sich gut ergänzen bzw. unterstützen.

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