Bis zu 4,25 % p. a. Tagesgeld für Selbstständige: Die 7 besten Angebote

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Die EZB hat die Zinsen zuletzt stabil gehalten. Für Gründer bedeutet das: Die hohen Tagesgeldzinsen für Unternehmen könnten länger verfügbar bleiben als gedacht. Gerade wer Steuerrücklagen, einen Liquiditätspuffer oder Geld für geplante Investitionen parkt, sollte jetzt genau hinschauen. Denn statt unverzinst auf dem Geschäftskonto zu liegen, bringen Tagesgeld- und Festgeldkonten spürbare Erträge. Wir haben die aktuell besten Angebote zusammengefasst.

Selbstständige Frau sitzt vor Laptop und schreibt Notizen
Die hohen Tagesgeld-Zinsen eignen sich ideal zum Parken von Liquiditätspuffern oder Steuerrücklagen. Bild: George Milton / Pexels.

Vivid Free Start: 4 % Tagesgeld für Gründer

Vivid positioniert sich klar als Anbieter für Gründer und Selbstständige. Im kostenlosen Tarif Free Start* gibt es aktuell ein besonders hohes Tagesgeldangebot für Geschäftskunden.

Für vier Monate erhalten Neukunden 4 % p.a. auf ihr Guthaben. Voraussetzung ist sogenanntes Fresh Money. Das bedeutet: Das Geld muss neu zu Vivid kommen, der Kunde darf vorher kein Konto dort gehabt haben. Einen Mindestanlagebetrag gibt es nicht. Verzinst werden Beträge bis 1.000.000 €.

Nach Ablauf der vier Monate fällt der Zinssatz deutlich. Im Free-Start-Tarif liegt er aktuell bei 0,1 % p.a., in höherwertigen Tarifen sind bis zu 2 % p.a. möglich. Das Konto selbst bleibt kostenfrei.

Ergänzend bietet Vivid ein Cashback-Programm von bis zu 2 %, je nach Tarif. Für Gründer bedeutet das: kurzfristig hohe Tagesgeldzinsen, kombiniert mit zusätzlichen Sparpotenzialen im Zahlungsverkehr. Wichtig ist, nach dem vierten Monat zu checken, ob das Angebot noch attraktiv ist.

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Tide Tagesgeld: Bis zu 4,25 % p.a. fürs Business

Noch höher fällt der Zinssatz beim Tagesgeld von Tide* aus. Das Angebot richtet sich an Geschäftskunden und ist zeitlich befristet.

Bis zum 31.03.2026 sind bis zu 4,25 % p.a. möglich. Der Zinssatz setzt sich aus 1,5 % Basiszins und einem Bonus von 2,75 % zusammen. Der Bonus gilt allerdings nur für Guthaben bis 50.000 Euro. Beträge darüber werden dauerhaft mit 1,5 % verzinst. Hinzu kommt ein Bonus in Höhe von 200 € bei der Kontoeröffnung.

Das Tagesgeld bleibt jederzeit verfügbar. Es gibt keine Kontoführungsgebühren. Das Angebot gilt für Neu- und Bestandskunden innerhalb des Aktionszeitraums.

Für Gründer mit größeren Rücklagen ist das Angebot dennoch interessant – vorausgesetzt, das Guthaben wird auf mehrere Tagesgeldkonten verteilt. So lässt sich der hohe Aktionszins optimal ausnutzen.

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ING Business Extra-Konto: Tagesgeld ohne Wechsel des Geschäftskontos

Die ING setzt beim Tagesgeld für Gründer auf maximale Flexibilität. Das Business Extra-Konto* lässt sich mit einem bestehenden Geschäftskonto verknüpfen – unabhängig davon, bei welcher Bank dieses geführt wird.

Für vier Monate erhalten Kunden 2,75 % p.a. auf Tagesgeld. Der Zinssatz gilt für Guthaben bis 1.000.000 €. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, Ein- und Auszahlungen sind jederzeit möglich.

Nach Ablauf der Aktion greift der variable Zinssatz, aktuell 0,75 % p.a.. Zusätzliche Kontokosten fallen nicht an.

Das Angebot eignet sich besonders für Steuerrücklagen, Liquiditätspuffer oder Investitionsgeld, das bewusst vom laufenden Geschäft getrennt werden soll. Auch hier gilt: Nach vier Monaten neu bewerten.

FYRST Tagesgeld: Neues Angebot direkt beim Geschäftskonto

FYRST* hat sein Geschäftskonto um eine Tagesgeldfunktion ergänzt. Für Gründer ist das vor allem dann interessant, wenn ohnehin ein neues Konto gesucht wird.

Aktuell bietet FYRST 3 % p.a. Tagesgeld für drei Monate. Das Angebot ist zeitlich begrenzt und an ein FYRST Geschäftskonto gekoppelt. Verfügbar ist es in den Modellen FYRST Base, FYRST Complete und Gründerkonto.

Das Basiskonto ist für Einzelunternehmer und Freiberufler kostenlos. Unternehmen mit eingetragener Rechtsform zahlen 6 € pro Monat. Enthalten sind unter anderem eine kostenlose Karte und 50 beleglose Buchungen.

Nach Ablauf der drei Monate gilt der reguläre Zinssatz. Für Gründer kann FYRST eine kompakte Lösung sein: Geschäftskonto und Tagesgeld aus einer Hand, mit einem soliden Einstiegszins.

DKB Festgeld mit bis zu 2,60 % p. a.

So attraktiv Tagesgeld aktuell ist, es bleibt variabel und meist zeitlich begrenzt. Wer Rücklagen länger nicht benötigt, kann mit Festgeld mehr Planungssicherheit gewinnen.

Ein Beispiel ist das DKB Festgeld für Geschäftskunden*. Das Konto ist kostenlos. Die Laufzeiten reichen von drei Monaten bis zu zehn Jahren. Anlegen lassen sich Beträge zwischen 2.500 und 500.000 €.

Die Zinssätze liegen aktuell bei 1,50 % p.a. für kurze Laufzeiten und bei bis zu 2,60 % p.a. für zehn Jahre. Optional ist eine vierteljährliche Zinsauszahlung möglich.

Wichtig: Während der Laufzeit ist kein Zugriff auf das Geld möglich. Nachschüsse oder vorzeitige Kündigungen sind ausgeschlossen. Festgeld eignet sich daher nur für Rücklagen, die sicher nicht benötigt werden.

3 % Cashback und 100 € Bonus bei Finom

Nicht jedes Business-Guthaben liegt ungenutzt auf dem Konto. Wer regelmäßig hohe Ausgaben hat, kann statt Tagesgeld auch auf Cashback setzen. Finom* verfolgt genau diesen Ansatz.

Mit dem aktuellen "100 € Business-Boost" erhalten Gründer einen 100-Euro-Cashbonus. Zusätzlich gibt es entweder den Basic-Plan kostenlos oder 50 % Rabatt auf Premiumtarife. Auf Ausgaben sind bis zu 3 % Cashback möglich.

Das Angebot ist zeitlich stark begrenzt und gilt nur bis 31. Januar. Kontoführungsgebühren hängen vom gewählten Tarif ab.

Cashback ersetzt kein Tagesgeld, kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Gerade bei laufenden Kosten wirkt es wie ein indirekter Zinssatz auf das ausgegebene Geld.

Höchste Rendite mit sevdesk

Tagesgeld bringt Zinsen. Aber es gibt einen Hebel, der für Gründer oft deutlich stärker wirkt: gesparte Kosten. Denn jeder Euro, den ein Unternehmer nicht ausgibt, ist sofort Gewinn. Ohne Wartezeit und Zinsschwankungen.

Wer 10.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto zu 4 % parkt, erhält rund 400 € Zinsen im Jahr, vor Steuern. Wer hingegen seine laufenden Büro- und Buchhaltungskosten dauerhaft senkt, spart diesen Betrag sofort und jedes Jahr.

Deshalb lohnt sich der aktuelle Gründer-Deal von sevdesk*: Die Buchhaltungssoftware gewährt aktuell 70 % Rabatt auf alle Tarife, wahlweise für ein oder sogar zwei Jahre. Im leistungsstärksten Tarif sinken die Kosten dadurch von über 800 € auf rund 250 € für zwei Jahre.

Doch der finanzielle Effekt geht über den reinen Preis hinaus. sevdesk* ersetzt manuelle Arbeit mit Word, Excel oder Papierbelegen. Rechnungen schreiben, Zahlungseingänge abgleichen, offene Posten überwachen, Umsatzsteuervoranmeldung und EÜR vorbereiten. Auch die Pflichten rund um die E-Rechnung sind abgedeckt. All das funktioniert mit wenigen Klicks, und Zeit ist ja bekanntlich Geld. 

Wer Tagesgeld für seine Rücklagen nutzt, sollte deshalb parallel prüfen, wo sich dauerhaft Kosten sparen lassen. Denn oft ist die "Rendite" hier höher als bei jedem Zinsangebot.

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