Burger, Coffee oder Smoothies? Franchise-Ideen für eure Selbstständigkeit



Ihr wollt euch selbstständig machen? Warum nicht mit einer Geschäftsidee, die sich bereits mehrfach bewährt hat? Kandidaten hierfür findet ihr auf der FranchiseExpo 2019 auf dem Frankfurter Messegelände. Wir stellen euch einige Franchise-Unternehmen inklusive Einstiegsgebühren aus der Systemgastronomie vor.

Burgerista – vom Kiosk zum Franchise-Unternehmen

Burgerista startete 2012 als kleiner Burger-Kiosk, damals noch unter dem Namen “Burgers”. Zwei Jahre später, 2014, erfolgte dann die offizielle Umbenennung zum heutigen “Burgerista”.

Systemgastronomie
Burgerista spezialisiert sich auf Premium Burger. (Foto: Philipp Lipiarski/ Burgerista)

Aus dem Kiosk wurde zunächst ein Restaurant, dann mehrere. Und seit 2018 ist das Unternehmen auch ins Franchise-Geschäft eingestiegen. Das Konzept: Frische Burger nach amerikanischem Vorbild. Bewusst wird bei Burgerista auf Tiefkühl-Ware verzichtet. So wird zum Beispiel das Fleisch täglich frisch von regionalen Zulieferern ins Restaurant gebracht.

Franchisenehmer unterstützt das Unternehmen unter anderem bei der Standortsuche, außerdem bei der Aus- und Weiterbildung des Führungsteams und der Mitarbeiter. Die Einstiegsgebühr liegt bei 45.000 Euro.

Coffeeshop Company – Wiener Kaffeehaus trifft Coffee to go

Der erste Coffeeshop der Coffeeshop Company öffnete 1999 in Wien seine Türen. Mittlerweile sind die Shops weltweit in über 20 Ländern zu finden.

Die Coffeeshops sollen eine Brücke zwischen der traditionellen Wiener Kaffeehaus Kultur und der Coffee-to-go-Mentalität schlagen. Auf den ersten Blick scheinen beide nicht viel miteinander zu tun zu haben. Die Wiener Kaffeehäuser stehen gerade für eine Entschleunigung, dagegen spricht der Kaffee zum Mitnehmen scheinbar eine ganz andere Grundeinstellung an. Die Coffeeshop Company schafft es jedoch, die beiden gegensätzlichen Modelle miteinander zu kombinieren.

Unterstützung erhaltet ihr als künftige Franchisenehmer unter anderem beim Erstellen eures Businessplans sowie der Markt- und Standortanalyse und der Finanzierung. Die Eintrittsgebühr liegt hier bei 70.000 Euro.

immergrün – Healthy Food Trend

Gesundes Fastfood gibt’s nicht? Laut immergrün schon. 2005 eröffnete das Gründer-Dreiergespann den ersten immergrün Shop in Berlin. Auf der Speisekarte stehen neben Smoothies und Fruchtsäften unter andere auch verschiedene Wraps und die hauseigenen Kartoffelbowls. Letztere bestehen aus Kartoffelstampf mit unterschiedlichen Toppings und Dressings.

Für ausreichend große Shops besteht die Möglichkeit einer Shop-in-Shop Kooperation mit der “Quarkerei”.

An über 60 Standorten blühen die immergrün-Shops bereits. Unterstützung erhalten Franchisenehmer mitunter beim Marketing und Vertrieb. Außerdem hilft immergrün bei der Suche nach dem geeigneten Standort, den Kauf- beziehungsweise Mietverhandlungen eines geeigneten Shops, sowie der Gestaltung desselben. Die Eintrittsgebühr beläuft sich auf 15.000 Euro.

Wienerwald – Brathähnchen mit Tradition

Bereits 1955 entstand das erste Wienerwald-Restaurant im Münchener Universitätsviertel Maxvorstadt. Obwohl das erfolgreiche Unternehmen zeitweise größere Rückschläge erlitt, stehen die Zeichen dank eines neuen Konzepts auf Expansion. Mit einem Lieferservice und den “Wienerwald Hendlwagen” erweiterte die Schnellrestaurant Kette ihr Portfolio.

Systemgastronomie
Traditionelles Hendl in modernem Ambiente. Ein Beispiel für Systemgastronomie. (Foto: Wienerwald)

Auch Wienerwald unterstützt angehende Franchisenehmer in verschiedener Hinsicht. Darunter fallen beispielweise die Standortanalyse, die Suche nach einer geeigneten Immobilie sowie Schulungen.

Der Eintrittspreis ist hier abhängig davon, ob ihr Interesse an mobilem, Einzel- oder Gebiets-Franchising habt. Letzteres bedeutet, dass ihr exklusiv für den Aufbau der Wienerwald-Restaurants in einem bestimmten Gebiet berechtigt und verantwortlich seid.

Weitere Franchise-Unternehmen der Systemgastronomie

Neben diesen vier Franchise-Unternehmen stellen sich auf der diesjährigen FranchiseExpo natürlich noch viele weitere Anbieter der Systemgastronomie vor. Hier der Schnellcheck:

  • Kochlöffel: Hier könnt ihr entweder einen neuen Standort aufbauen oder einen bereits bestehenden übernehmen. Letzteres schon ab 20.000 Euro Eigenkapital.
  • La Boucherie: Das französischstämmige Franchise-Unternehmen hat sich in erster Linie auf die fleischbasierte Küche spezialisiert, besonders auf qualitativ hochwertige Gerichte vom Rind. Die Einstiegsgebühr beträgt 46.500 Euro.
  • McDonald’s: Mit weit über 200 Franchise-Partnern ist das goldene M an diversen Standorten in Deutschland vertreten. Die Franchisegebühr beträgt 46.000 Euro.
  • Nordsee: An über 100 Standorten ist das auf Fischgerichte spezialisierte Schnellrestaurant bereits vertreten. Die Franchisegebühr beläuft sich auf 30.000 Euro.
  • Subway: Die Gründung von Subway war ursprünglich ein Mittel zum Zweck, mittlerweile ist das Unternehmen international bekannt. Eine Franchise-Lizenz kostet hier 10.000 Euro.
  • Pano: Die Produktpalette bei Pano reicht von herzhaften Kleinigkeiten über Kaffeespezialitäten bis Nachtisch und Eis. 20.000 Euro Eintrittsgebühr.
  • Papa John’s: Die beliebte Pizza Marke aus den USA kommt nun auch nach Deutschland.
  • Sushi Palace: Den Sushi-Trend bedient das Franchise-Unternehmen Sushi Palace. Die Eintrittsgebühr hier beträgt 12.000 Euro.

Hier findet ihr alle Aussteller der FranchiseExpo 2019.

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