SEO für Gründer und Start-ups: Die wichtigsten Tipps zum Start



SEO ist nicht gleich SEO: Immer wieder scheitern Start-ups in der Umsetzung von SEO-Strategien infolge mangelnder Erfahrung oder falsch gesetzter Prioritäten. Über den SEO-Erfolg und die Neukundengewinnung entscheiden jedoch der richtige Maßnahmen-Mix sowie klar gesetzte Prioritäten. Fünf Tipps, wie ihr mehr aus eurer SEO-Strategie herausholt.

Wer seine Zielgruppe genau kennt, ist im Vorteil. Den haben problemlösungsorientierte Unternehmen, deren Business-Konzepte häufig bereits zum Gründungszeitpunkt eine genaue Vorstellung der Zielgruppenbedürfnisse beinhalten. Besonders im Dienstleistungs- und E-Commerce-Segment ist die Konkurrenz jedoch häufig groß und es müssen somit die richtigen SEO-Maßnahmen getroffen werden.

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Die richtige SEO-Strategie hilft euch dabei, von Beginn an zielführender zu arbeiten. (Foto: Unsplash)

SEO: Frühe Berücksichtigung zur Vermeidung teurer Fehler

Einer der gängigsten Fehler, den wir in unserer Arbeit beobachten, ist die oftmals erst im Lauf der Zeit einsetzende Erkenntnis der Bedeutung erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung für den Unternehmenserfolg. Die besten SEO-Ergebnisse erzielen junge Start-ups immer dann, wenn sie technische und inhaltliche Optimierungen bereits von Anfang an berücksichtigen. Ist eine Website erst einmal eingerichtet, haben Linkstruktur sowie die Keyword-Strategie einen massiven Einfluss auf die Besucherzahlen und Conversion Rate. Diese Optimierungen können viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen, wenn sie erst nachträglich implementiert werden müssen.

SEO sollte also frühestmöglich Bestandteil des Businessplans sein. Häufig fehlt Jungunternehmern jedoch die Erfahrung mit der Materie, um in der Gründungsphase den richtigen Maßnahmenmix an den Start zu bringen. Deshalb werden nun im Folgenden die wesentlichen Schritte vorgestellt, durch die sich mit überschaubarem Aufwand schon früh umsatzfördernde Resultate einfahren lassen.

SEO für Gründer: Onpage schlägt Offpage

Onpage SEO ist ganz besonders in der Gründungsphase von Vorteil, denn am Anfang aller Bemühungen muss der Blick auf die eigene Website gerichtet werden. Informativer, übersichtlich gestalteter Content bildet die Basis für gute Rankings. Dabei darf trotz SEO-Fokus nicht vergessen werden, dass Inhalte stets auf die Zielgruppe zugeschnitten sein und einen tatsächlichen Mehrwert liefern sollten.

Dieser Mehrwert definiert sich auch durch Nachvollziehbarkeit in der Linkstruktur: Wenn sämtliche Inhalte in weniger als vier Klicks erreichbar sind, begünstigt das die Chance auf Conversions. Unübersichtliche und schlecht strukturierte Inhalte ohne Zwischenüberschriften verringern diese Chance nachweislich, indem sie die durchschnittliche Verweildauer der User torpedieren.

Last, but not least sollte die Website ein attraktives, ansprechendes Design mit hoher Funktionalität verbinden. Die Usability steht dabei stets im Vordergrund: Indem wir die User Experience angenehm gestalten, erhöhen wir auch die Wahrscheinlichkeit für Conversions und Sales.

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Die Optimierung eurer Website für Mobile Devices ist mittlerweile absolutes Pflichtprogramm! (Foto: Unsplash)

SEO: Optimierung auf mobile Geräte, Google Page Speed, AMP

Rund 50 Prozent des weltweiten Traffics im Web werden durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets generiert. Die früher oft als Kür belächelte mobile-Optimierung einer Website muss im Jahr 2019 deshalb als absolutes Pflichtprogramm betrachtet werden. Der Fokus bei den ersten Schritten sollte dabei auf die generelle Usability abzielen: Übersichtlichkeit, Funktionalität und die Berücksichtigung des Nutzungskontexts sind hier die Stichworte.

Zweites Standbein ist der Google Page Speed-Wert, der an der Idealmarke von 100 kratzen sollte. Denn nur dann, wenn User auch in der Bahn oder im Bus schnellen Zugriff auf Informationen haben, vermeiden wir Einbrüche in der Conversion Rate. Der Mobile Friendly-Test von Google liefert hier eine hilfreiche Informationsbasis, an der man sich orientieren kann.

Konzentration auf Long Tail Keywords verbessert Conversion Rate

Prägnante, kurze Suchbegriffe wie ‚Urlaub online buchen‘ erreichen traditionell viele User und sind entsprechend hart umkämpft. Der Aufwand, sich in einem stark frequentierten Markt zu etablieren, steigt deshalb umso mehr an, je allgemeiner das Keyword ist. Gute Beispiele: Sportwetten, Reiseanbieter und Online-Versandhandel. Zahlreiche Analysen haben gezeigt, dass die Chance einer Conversion schon auf Seite Zwei der Google-Ergebnisse um ein Vielfaches geringer ist. Nicht grundlos scherzt man, dass einer der besten Orte für das Verstecken einer Leiche Seite Zwei in der Google-Suche ist.

Um bereits in der Gründungsphase mit guten Rankings kalkulieren zu können, lohnt sich deshalb ein Blick auf die sogenannten Long Tail Keywords. Je spezifischer die Suchanfrage, desto geringer die Chance auf namhafte Konkurrenz. Ein gutes Beispiel dafür sind regionale Suchbegriffe, die von den großen Anbietern oft nur nachrangig in Erwägung gezogen werden.

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Keine SEO-Strategie ist too big to fail

Selbst dann, wenn sich von Beginn an auf die effektivsten SEO-Maßnahmen konzentriert wird, können mit der Zeit Anpassungen in der Strategie fällig werden. Deshalb ist ein kontinuierliches Monitoring der unternommenen Schritte essenziell, um Erfolge messbar zu machen. Neue Trends können das Suchverhalten der angesprochenen Zielgruppen beeinflussen, Nischenprodukte durch positive Tests plötzlich zum Bestseller avancieren. Es reicht also nicht, mit einer klaren Strategie in die Gründungsphase zu gehen. Abhängig von den Resultaten muss immer wieder neu evaluiert werden, ob sich das Suchverhalten der Kunden oder die Anforderungen an die eigene Website geändert haben. Hilfreich kann dabei eine erfahrene Seo-Agentur sein.

SEO-Inhalte: Content als Chance begreifen

Zu einer guten SEO-Strategie gehört auch das regelmäßige Füttern der eigenen Website und Social-Media-Kanäle mit aktuellem, interessantem Content. Das ist gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens nicht immer leicht und wird deshalb gerne vernachlässigt. Doch ansprechende Inhalte befördern nicht nur die Sichtbarkeit in der Google-Suche: Sie erhöhen den Identifikationsgrad zwischen Zielgruppe und Marke, transportieren ein Image und bieten die Gelegenheit, Außenkommunikation mit nativen Inhalten zu verknüpfen. Besonders dann, wenn sich die potenziellen Kunden primär auf Twitter, Instagram oder sonstigen Social-Media-Kanälen bewegen, sollten Inhalte hinsichtlich ihrer Tonalität und visuellen Aufbereitung an die jeweilige Plattform angepasst werden.

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