Man gönnt sich ja sonst nichts: Vier Geschäftsideen für ein bisschen Luxus



Ein bisschen Bling Bling hier, ein wenig Extravaganz dort. Jeden Tag werden wir mit Bildern konfrontiert, die uns das Leben der Reichen und Schönen zeigen, inklusiver jeder Menge Luxus. Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen – die wir aber trotzdem wollen. Wir stellen euch vier Geschäftsideen vor, die per Onlineshop einen Hauch High Society in euer Leben bringen.

Chronext – Onlinehandel für Luxus-Uhren

Mit Accessoires lässt sich das Outfit individuell und charakteristisch gestalten. Bei vielen Männern darf beispielsweise die Uhr nicht fehlen – auch wenn diese mittlerweile nur noch selten genutzt wird, um tatsächlich die Uhrzeit daran abzulesen. Die Uhr ist vielmehr zum Statussymbol geworden, zu einem Hingucker.

Uhren kann man an fast jedem Bahnhofs-Kiosk erwerben, wer hier also herausstechen möchte, muss schon ein Marken-Stück am Handgelenk tragen. Und die sind nicht gerade günstig, mehrere tausend Euro sind hier eher die Regel als die Ausnahme.

Ein Problem der Branche ist, dass viele Luxus-Uhren letzten Endes nicht auf dem ‘normalen’ Wege verkauft werden. Ware, die im Ladengeschäft liegen bleibt, wird deshalb häufig über Plattformen wie Ebay deutlich unter Preis verkauft. Das ist jedoch wenig zufriedenstellend für Hersteller, Verkäufer und auch die Käufer selbst, da das Risiko, einer Fälschung zu unterliegen, hier deutlich größer ist.

Luxus; Chronext
Die Chronext-Gründer Philipp Man und Ludwig Wurlitzer (v.l.). (Foto: Chronext)

Dieses Problem hat sich das Schweizer Unternehmen Chronext zunutze gemacht. Über den Online-Marktplatz können Luxusuhren gekauft und verkauft werden. Hierzu arbeitet Chronext nicht nur mit privaten Anbietern zusammen, sondern vor allem auch mit regulären Verkäufern, also vor allem Juwelieren, und teilweise sogar mit den Herstellern selbst. Punkten kann das Unternehmen neben einer Qualitäts- und Echtheitsgarantie auch durch Rabatte.

  • Erfahrt in diesem Beitrag, wie ihr euren eigenen Onlineshop eröffnet und worauf ihr dabei zu achten habt.

Koio – italienische Edel-Sneaker von deutschen Gründern

Auch Schuhe sind eine gute Möglichkeit, der eigenen Individualität Ausdruck zu verleihen. Dementsprechend werden sich in den meisten Schuhschränken eine Vielzahl von mehr oder weniger unterschiedlichen Paaren wiederfinden. Klar, denn für unterschiedliche Anlässe braucht man ja auch unterschiedliche Schuhe. Wenn ihr euch auf einen Kaffee mit Freunden trefft, werdet ihr wahrscheinlich ein anderes Paar Schuhe tragen, als bei einem Business-Lunch oder einem Theaterbesuch.

Luxus gibt es natürlich auch hier in Hülle und Fülle. Und das nicht nur in Form von bahn- und beinbrechenden High-Heels oder Krokodilleder-Slippern. Auch bei ‘normalen’ Sneakern gibt es Platz für ein Luxus-Segment. Ein Unternehmen, dass sich hier erfolgreich etabliert hat, ist Koio.

Die beiden deutschen Gründer des Unternehmens, Chris Wichert und Johannes Quodt, machten sich mit der Vision von hochwertigen Sneakern auf ins gelobte Land der Schuhe: Italien, das schon der Form nach mit Schuhen in Verbindung gebracht wird. Bei ihrer umfangreichen Hersteller-Suche wurden sie fündig – die Vision wurde daraufhin zur Existenzgründung. Bis heute produziert Koio ausschließlich in italienischen Werkstätten – alles in Handarbeit, versteht sich. Rund 250 US-Dollar aufwärts kostet das Paar Sneaker übrigens.

Nevas Water – Wasser als Luxusgut

Hochwertige Getränke können ebenfalls sehr teuer ausfallen. Ob Rum, Whiskey, Wein oder Champagner – derlei Konsumgüter gehen nicht selten für mehrere hundert Euro über die Theke, je nach Alter und Qualität. Luxusgetränke müssen jedoch nicht alkoholisch sein, wie Nevas Waters zeigt.

Als “Premium Tafelwasser Cuvée” bezeichnet Nevas das Produkt. Den Begriff Cuvée dürften viele aus der Weinbranche kennen, dort bezeichnet er eine Mischung verschiedener Rebsorten. Nevas weist hierdurch darauf hin, dass das Tafelwasser aus zwei verschiedenen Quellen stammt. Außerdem soll das Wasser besonders perlig schmecken.

Daneben glänzt das Tafelwasser vor allem mit der Aufmachung. Die bauchige, dunkle Flasche mit Korken erinnert eher an Champagner als an Wasser. Auf ähnliche Gedanken könnte man auch kommen, wenn man einen Blick auf das Preisetikett wirft. Die normale 0,75 Liter Flasche kostet im Onlineshop 22,25 Euro, die 1,5 Liter Flasche ganze 51,75 Euro. Außerdem könnt ihr auch eine der Designerversionen erwerben. Hier bezahlt ihr für die 1,5 Liter Flasche knapp 250 Euro.

LUMA – schimmliges Fleisch als Delikatesse

Lebensmittel online zu bestellen wird immer üblicher. Anbieter wie zum Beispiel HelloFresh sind mittlerweile wohlbekannt und teilweise auch sehr erfolgreich.

Es liegt also Nahe, dass es auch hier ein Luxus-Segment gibt. Zum Beispiel für Fleisch. Tatsächlich gibt es hier mittlerweile einige Anbieter, einer davon ist LUMA Beef. Das Unternehmen, das in Leipzig sitzt, bietet ein hochwertiges Fleisch-Sortiment an. Dieses beinhaltet neben Geflügel und Schwein vor allem besondere Rinder-Delikatessen an, beispielsweise vom japanischen Wagyu-Rind.

Das namensgebende Highlight ist wohl jedoch das LUMA-Fleisch. Hierbei handelt es sich Dry-Aged-Stücke, also um Fleisch, das über einen längeren Zeitraum an der Luft abgehangen wird. Das außergewöhnliche hier ist jedoch, dass außerdem Edelschimmel zur Verfeinerung des Fleisches eingesetzt wird. Das kennt man vor allem von Lebensmitteln wie Käse oder auch Salami. Dieser Vorgang soll die Steaks besonders zart machen.