Diese Future-Food-Ideen machen Appetit auf eine Gründung



Nicht nur die Liebe geht durch den Magen – sondern auch kulinarische Highlights. Wir möchten euch daher spannende Geschäftsideen rund ums Essen und Trinken präsentieren. Kleiner Tipp: Lieber nicht lesen, wenn ihr hungrig seid. Es sei denn, ihr habt einen Erfolgshunger entwickelt. Dann werden euch die cleveren Geschäftsideen sicherlich inspirieren.

#1 Knärzje

Brot und Bier passen gut zusammen, wie jeder Biergartenbetreiber bestätigen kann. Warum nicht beides miteinander verbinden? Das dachte sich auch Dan, Initiator und Gründer von Knärzje. Die Brauerei nutzt überschüssiges Mischbrot, um leckeres Bier zu brauen. Damit wirkt das Unternehmen der Lebensmittelverschwendung entgegen. Zu einer solch nachhaltigen Idee sagen wir: Prost!

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Ab in die Buddel, bevor es wegkommt: Überfälliges Mischbrot ist die Grundlage für dieses leckere Bier aus Frankfurt. (Quelle: Knärzje)

#2 Knödelkult

Auch die zweite Geschäftsidee in Sachen Future Food hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben: Knödelkult rettet leckeres Brot vor dem Wegschmeißen – und zwar, indem es in Knödelform im praktischen Schraubglas weiterverarbeitet und verkauft wird.

So viel smarter Unternehmereinsatz wird belohnt, unter anderem mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne 2017″. Die Knödel in Serviettenform kommen ohne Zusatzstoffe aus und sind von herzhaft-deftig mit Speck bis hin zum Veggie-Mix in zahlreichen leckeren Sorten erhältlich.

#3 Fromaggio

Wo wir beim Thema Brot sind: Einen Brotautomaten haben ja inzwischen viele Haushalte. Aber wer kann schon Käse zu Hause selber herstellen? Na der pfiffige Verbraucher, der sich die Cheesemaker-Maschine Fromaggio nach Hause holt.

Bis der Käsetraum Realität wird, dauert es aber noch ein Weilchen. Bisher steckt das Projekt nämlich noch in der Seedingphase, allerdings sind bei Indiegogo schon über 400.000 Euro zusammengekommen.

Mit dem Fromaggio lassen sich leckere Käsesorten, die nicht altern müssen, wie Feta und Mozzarella herstellen. Weiterhin lässt sich festlegen, ob Hart- oder Weichkäse hergestellt werden soll. Dafür werden einfach die Zutaten (als Basis Milch) in die Maschine gegeben und so könnt ihr später leckeren, selbstgemachten Käse genießen. Ihr könnt den Käse aber auch nach Herstellung nachaltern lassen. Ihr seht schon: Future Food sind fast keine Grenzen gesetzt.

#4 Bugfoundation

Deutschlands erster Insektenburger von Bugfoundation ist schon lange kein Exot mehr. Längst hat er es in die Tiefkühlregale ausgewählter Supermärkte geschafft. Aus gutem Grund: Der proteinreiche Snack kommt gut an. Und das liegt im Interesse der Gründer: Sie wollen, dass die Burger von der Nischennahrung zum Mainstream-Produkt werden und in die Kühlschränke der Konsumenten gelangen.

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Zum Anbeißen: Den proteinreichen Insektenburger von Bugfoundation gibt es online und in ausgewählten Discountern. (Foto: Bugfoundation)

Bekannt wurde Bugfoundation einem breiteren Publikum durch einen Pitch in Die Höhle der Löwen. Seitdem ist das Unternehmen auf Erfolgskurs – obwohl kein Deal mit den Löwen zustande kam.

#5 Zume Pizza

Entscheidend für eine leckere Pizza ist, dass sie heiß und frisch ist. Für Lieferdienste eine echte Herausforderung, für die das US-amerikanische Unternehmen Zume Pizza eine verblüffende Lösung gefunden hat: Pizza Automation.

Roboter backen die Wunschpizzen der Kunden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Salamis schneiden und den Teig gleichmäßig mit Käse bestreuen können die Robo-Küchengehilfen zwar noch nicht. Das erledigen nach wie vor menschliche Chefköche, genau wie auch die wichtigsten Back-Schritte. Doch übernehmen die Maschinen gefährliche Routineaufgaben wie die hektische Arbeit am heißen Ofen.

Apropos Ofen: Die Lieferwagen haben mobile Küchen an Bord. Sobald ihr eine Order tätigt, wird euer individueller Ofen aktiviert und die Pizza zu Ende gebacken. Das spart Zeit und Ressourcen, wodurch die Herstellung der Pizza für die Kunden günstiger wird. Bei noch mehr Frische. Was will man als Fan der runden Speise mehr?

#6 Smicies

Wer will nicht ohne Reue snacken? Smicies verspricht genau das. Fettarm, vegan, proteinreich, vegetarisch und pro Bite nur mit 2 Kalorien versehen – klingt zu gut, um wahr zu sein? Den Snack gibt’s aber tatsächlich, und zwar in drei schmackhaften Sorten: Cheese Gratin, Italian Pizza und Bacon Pita.

Die Rezepturen basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen wie Weizenfaser, Erbsenprotein, Kokosöl und Inulin. Freut euch in naher Zukunft auf weitere Geschmacksrichtungen: Currywurst, Weißwurst mit Senf und Grillhähnchen. So lässt sich deftiges Essen ohne Gefahr für die schlanke Linie genießen.

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