Cashflow-Planung vereinfachen



Viele Unternehmer nutzen Excel-Vorlagen für die Cashflow-Planung – wenn überhaupt. Das geht smarter, effizienter und vor allem fehlerfrei. Wir nennen Gründe für eine starke Cashflow-Planung und stellen einen Top-Anbieter vor.

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Die Cashflow-Planung verhindert, dass euch das Geld durch die Finger rinnt. (Foto: Unsplash)

Was ist die Cashflow-Planung?

Die Cashflow-Planung ist die Liquiditätsplanung für die Zukunft. Sie beantwortet die Frage:

Wie zeigt sich der Zu- und Abfluss liquider Mittel in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren? 

Im Fokus steht die Umsatzentwicklung. Dafür werden zunächst die voraussichtlichen Umsätze ermittelt, dann folgen die Kosten. Der Cashflow wird nun festgestellt, indem die Betriebsausgaben von den Betriebseinnahmen abgezogen werden. Bei einem positiven Cashflow übersteigen die Einnahmen die Ausgaben. Bei einem negativen Cashflow ist es genau umgekehrt.

Warum ist eine Cashflow-Planung so wichtig?

Die Cashflow-Planung ist wichtig, um Aufwärts- wie auch Abwärtstrends zu erkennen und gegensteuern zu können. Weiterhin ist sie unerlässlich, um finanzielle Ressourcen für Investitionen, die Tilgung von Schulden etc. realistisch einschätzen zu können.

Im Folgenden stellen wir typische Situationen vor, auf die eine gute Cashflow-Planung vorbereiten kann.

Szenarienplanung

Bei der Szenarienplanung werden das bestmögliche und das schlimmstmögliche Szenario beleuchtet. Die Szenarienplanung kann auch in Krisenzeiten eingesetzt werden, etwa, um herauszufinden, ob ihr von einem Lockdown wirtschaftlich profitiert oder benachteiligt seid.

Best-Case-Szenario

Welche liquiden Mittel stehen zur Verfügung, wenn die wirtschaftliche Lage stabil, der Umsatz zunehmend und der Geschäftserfolg im Allgemeinen erhalten bleibt? Das Best-Case-Szenario geht vom optimalen Cashflow unter optimalen Bedingungen aus.

Worst-Case-Szenario

Das Worst-Case-Szenario beschreibt den sprichwörtlichen Teufel an der Wand. Wie lange halten wir durch, wenn die Einnahmen zu einem großen Teil oder sogar komplett wegbrechen? Wann stellt sich eine etwaige Zahlungsunfähigkeit ein? Diese Fragen werden im Worst-Case-Szenario beantwortet.

Beispiele für die Cashflow-Planung

Die folgenden Beispiele veranschaulichen, welche Bedeutung die Cashflow-Planung im Unternehmensalltag hat.

Handel: Vorauszahlung für Lager

Händler müssen wissen, ob sie das Lager auch in Zukunft noch bezahlen können, in dem sie ihre Produkte aufbewahren. Wenn dies aufgrund eines negativen Cashflows nicht möglich ist, wird dadurch die gesamte Lieferkette unterbrochen und dem Unternehmen gehen massiv Einnahmen verloren.

Neue Mitarbeiter einstellen

Wer neue Mitarbeiter einstellt, möchte wachsen. Doch muss man sich diese auch leisten können, anderenfalls kann es dazu kommen, dass man auch gute Mitarbeiter nach kurzer Zeit wieder entlassen muss. Das ist nicht nur peinlich für einen selbst, es sorgt auch bei den Gekündigten für Frust – diese müssen sich neu auf die Jobsuche machen. Obendrein war der Zeitaufwand für Vorstellungsgespräche, Onboarding etc. umsonst.

Software-Entwickler mit mehreren Projekten

Selbstständige Dienstleister wie Software-Entwickler haben mehrere Kunden und betreuen entsprechend verschiedene Projekte. Um den Überblick zu behalten, etwa über verzögerte Zahlungseingänge, ist eine Cashflow-Planung unerlässlich.

Tochterunternehmen / Konsolidierung

Bei dieser Cashflow-Planung werden sämtliche Geldflüsse des Mutter- und der Tochterunternehmen erfasst und analysiert. Die Übersichten lassen sich in entsprechenden Tools wie Agicap nebeneinander aufstellen.

Vorgestellt: Das Tool Agicap

Agicap ist ein Cashflow-Management-Tool für die Liquiditätsplanung, das in Frankreich gegründet wurde und ein stark wachsendes Team in Deutschland entwickelt – Kommunikation und Support auf Deutsch inklusive. Sowohl kleine Unternehmen als auch Konzerne nutzen Agicap. So auch das erfolgreiche E-Commerce-Start-up Snocks. Das kleine Team äußert sich zum Tool folgendermaßen:

Agicap spart mir extrem viel Zeit, weil es die Banken synchronisiert und ich alle meine Daten in einem Tool habe.

– Rehan Roman Choudhry, Teamlead Finance Snocks

Wir stellen euch weitere Vorteile der SaaS-Anwendung vor.

Liquiditätskontrolle in Realtime und mit Simulationen

Zuverlässige Liquiditätskontrolle durch Echtzeitüberwachung zeichnet Agicap aus. Integriert ist weiterhin die Simulation von Szenarien wie Kurzarbeit oder verzögerte Kreditkartenrückzahlung.

Branchenübergreifend

Agicap kennt fast keine Grenzen: 80 % aller KMU in Deutschland können das Tool für ihre Cashflow-Planung nutzen. Darüber hinaus kann das Tool auf jedes Unternehmen und dessen Bedürfnisse angepasst werden.

Mit Buchhaltungssoftware kombinierbar

Bei Agicap handelt es sich nicht um eine Buchhaltungssoftware, das Tool ist aber mit den Top-Anbietern kompatibel und verknüpfbar.

Onboarding

Das Onboarding ins Tool verläuft in drei Teilen: One-to-One-Einführung mit festem Ansprechpartner, die Verbindung der Bankkonten, Upload von Dateien. Fertig!

Direkter Support

Wenn doch einmal eine Frage aufkommt, können User sich direkt an den Support wenden, und zwar in Form eines Menschen aus Fleisch und Blut anstelle eines Bots.

Ein- und Auszahlungen sofort sichtbar

Die Echtzeit-Überwachung erlaubt, Zahlungseingänge und -ausgänge sofort zu sehen und entsprechend darauf reagieren zu können.

Export und Import automatisiert

Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr Daten für die Cashflow-Planung manuell in Excel getippt habt. Mit Agicap werden eure Unternehmensdaten automatisch importiert, was die Planung erheblich beschleunigt.

KI-gestützte Software

Die künstliche Intelligenz von Agicap kategorisiert eure Bankbewegungen vollautomatisch, händisches Auszählen gehört damit der Vergangenheit an.

Schon frühzeitig und im Wachtstumsstadium einsetzbar

Der Einsatz von Agicap lohnt sich bereits für Einzelunternehmer, selbst Ärzte nutzen das Tool inzwischen schon. Die meisten Nutzer haben eine Unternehmensgröße ab 10 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von mindestens 500.000 Euro im Jahr.

Cashflow-Killer erkennen

Es gibt zahlreiche Cashflow-Killer, die den Umsatzerfolg erschweren oder sogar blockieren können. Wie ihr diese Killer frühzeitig vermeidet und eure Cashflow-Planung umsetzt, erfahrt ihr in diesem kostenlosen E-Book von Agicap.

Wir stellen euch zwei weit verbreitete Cashflow-Killer vor:

Fehlender Überblick über Zahlungsein- und ausgänge

Das ist einer der häufigsten Fehler, getreu dem Motto: Das Unternehmen läuft doch, warum sich mit den Transaktionen auf den Geschäftskonten befassen? Diese Bequemlichkeit kann fatale Folgen haben, weil sich durch Unkenntnis über den künftigen Cashflow keine Aussagen über die Unternehmensentwicklung treffen lassen und es keine Vorbereitung für Krisen gibt.

Erste Warnzeichen übersehen/unterschätzen

Wer von zehn Kunden bezahlt wird, mag sich noch keine Gedanken machen, wenn einer abspringt. Doch kann genau darin ein strategischer Fehler liegen: Ohne Cashflow-Planung werden die Folgen eines ersten Zahlungsausfalls womöglich unterschätzt. Es kommt zur Relativierung bzw. Augenwischerei, manchmal zeigen sich die Effekte erst Wochen oder Monate später.

Die Cashflow-Planung jetzt umsetzen

Auch wenn es weniger Spaß macht, als das Kerngeschäft voranzubringen: Wartet nicht länger mit der Cashflow-Planung, sondern geht sie heute aktiv an. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischen Handels. Geht jetzt den ersten Schritt und lest dazu dieses kostenlose E-Book. Wir wünschen euch viel Erfolg!

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