- Eine Website erstellen zu lassen, lohnt sich besonders für individuelle und anspruchsvolle Projekte.
- Die Dauer der Umsetzung hängt vom Anbieter und der Komplexität der Website ab.
- Die Kosten beginnen bei einigen Hundert Euro und können einen fünfstelligen Bereich erreichen.
- Klare Kommunikation sorgt für ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis und Ergebnis.
- Professionelles Webdesign
- Ankl. Suchmaschinenoptimierung
- Regelmäßige Updates
- Support rund um die Uhr
- Unverbindliche Erstberatung

- Geheimnisse erfolgreicher Websites
- Design & Gestaltung
- Tipps & Tricks für SEO
| Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
Ob eine Website selbst erstellt oder von Profis umgesetzt werden sollte, hängt vor allem von drei Faktoren ab:
- Budget: Wie viel Geld steht für die Website zur Verfügung?
- Funktionsumfang: Wird nur eine einfache Website benötigt oder eine technisch komplexe Lösung?
- Zeit: Wie viel Zeit kann in Erstellung und Pflege investiert werden?
- Technisches Know-How: Wie vertraut ist man mit Website-Systemen?
Einfache Websites lassen sich meist selbst erstellen.
Bei komplexen Projekten, individuellen Designs oder besonderen Funktionen lohnt sich dagegen die Zusammenarbeit mit einer Webagentur oder einem Freelancer.
Website selbst erstellen
In der Praxis erstellen viele Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen ihre Website selbst.
Häufig kommen dabei WordPress oder Homepage-Baukästen wie IONOS, Hostinger oder STRATO zum Einsatz.
Diese Lösungen eignen sich besonders für:
- einfache Unternehmenswebsites
- Blogs oder Portfolios
- Websites für Branchen wie Gastronomie, Tourismus oder Medien
- kleinere Online-Shops
WordPress und Baukastensysteme bieten mehrere Vorteile:
- einfache Bedienung
- professionelle Designvorlagen
- geringe Einstiegskosten
- viele Erweiterungen über Plugins oder integrierte Funktionen
Typische Funktionen wie Kontaktformulare, Social-Media-Integrationen oder kleine Shops lassen sich meist schnell einrichten.
Zusätzlich finden sich auf Plattformen wie YouTube zahlreiche Anleitungen zur Erstellung und Pflege von Websites.
Website erstellen lassen
Bei umfangreichen oder technisch anspruchsvollen Websites stoßen Baukästen und WordPress oft an ihre Grenzen.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Website von einem Freelancer oder einer Webagentur erstellen zu lassen.
Das gilt insbesondere, wenn:
- eine komplexe Website-Struktur geplant ist
- ein individuelles Design benötigt wird
- ein bestimmtes Content-Management-System eingesetzt werden soll
- Unterstützung bei Content-Erstellung oder Suchmaschinenoptimierung gewünscht ist
Ein professioneller Dienstleister übernimmt Planung, Design und technische Umsetzung. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Design, Technik und Inhalte optimal aufeinander abgestimmt sind.
Besonders bei größeren Unternehmenswebsites oder umfangreichen Online-Projekten zahlt sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen Webdesignern häufig aus.
| Website selbst erstellen | Website erstellen lassen |
|---|---|
| geringe Kosten | höhere Investitionen |
| mehr Zeitaufwand | spart Zeit |
| einfache Websites | komplexe Projekte |
| begrenzte Funktionen | individuelle Lösungen |
| volle Kontrolle über Inhalte | professionelle Umsetzung |
Zusammenfassend: Während sich einfache Websites oft selbst erstellen lassen, lohnt sich bei komplexen Projekten häufig die Zusammenarbeit mit einem professionellen Webdesigner oder einer Agentur.
| Ablauf der professionellen Website-Erstellung
Damit ein Webprojekt erfolgreich umgesetzt wird, braucht es eine strukturierte Vorgehensweise.
Ein professioneller Dienstleister erklärt bereits zu Beginn, wie die Website erstellt wird und welche Schritte im Projekt vorgesehen sind.
Typischerweise läuft die professionelle Erstellung einer Website in mehreren Phasen ab – von der Planung bis zur späteren Pflege.
Phasen der Website-Erstellung durch einen Profi:

#1 Erstgespräch
Zu Beginn des Projekts findet ein Erstgespräch zwischen Auftraggeber und Dienstleister statt.
Dabei werden wichtige Punkte besprochen, darunter:
- gewünschte Funktionen der Website
- Designvorstellungen
- technische Anforderungen
- Budget und Projektumfang
Ziel des Gesprächs ist es, die Erwartungen zu klären und eine gemeinsame Grundlage für das Projekt zu schaffen.
#2 Planung & Konzept
Auf Basis der besprochenen Anforderungen entwickelt der Webdesigner ein Konzept für den Internetauftritt.
Dazu gehören:
- Struktur der Website
- Seitenaufbau
- Designkonzept
Mit Scribbles oder Mock-ups visualisieren Designer das spätere Erscheinungsbild der Website.
In Revisionsterminen können Auftraggeber Feedback geben und Änderungswünsche einbringen.
#3 Entwicklung & Umsetzung
Sobald das Konzept freigegeben wurde, beginnt die technische Umsetzung der Website.
Dabei wird:
- das Design programmiert
- das Content-Management-System eingerichtet
- die Seitenstruktur umgesetzt
Während dieser Phase können Auftraggeber meist den Fortschritt verfolgen und bei Bedarf Feedback geben.
#4 Inhalte einpflegen
Parallel zur Entwicklung werden die Inhalte der Website vorbereitet und eingebunden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Texte
- Bilder
- Videos
- Downloads
Idealerweise stellt der Auftraggeber diese Inhalte bereit. Viele Dienstleister bieten jedoch auch Content-Erstellung oder Bildrecherche als zusätzliche Leistung an.
Barrierefreiheitspflicht für Websites beachten
Bei der Planung der Website sollte auch die Barrierefreiheit berücksichtigt werden.
Eine barrierefreie Website gewährleistet, dass die Website für alle Menschen zugänglich ist, unabhängig von möglichen Einschränkungen.
Dies spart späteren Aufwand und erfüllt gesetzliche Vorgaben wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG).
#5 Testphase & Feedback
Bevor die Website veröffentlicht wird, erfolgt eine gründliche Testphase.
Dabei wird überprüft:
- ob alle Funktionen korrekt arbeiten
- ob die Darstellung auf verschiedenen Geräten funktioniert
- ob Inhalte vollständig eingebunden sind
In dieser Phase können letzte Design- oder Funktionsanpassungen vorgenommen werden.
#6 Rechtliche Pflichtseiten prüfen
Vor dem Live-Gang müssen alle gesetzlich vorgeschriebenen Seiten korrekt und vollständig eingebunden sein.
Dazu zählen insbesondere:
Fehlen diese Seiten oder sind sie fehlerhaft, drohen Abmahnungen, unabhängig davon, ob die Website professionell erstellt wurde.
#7 Live-Gang der Website
Sind alle Inhalte und Funktionen geprüft, wird die Website veröffentlicht.
Dabei werden unter anderem:
- die Domain eingerichtet
- die Website auf dem Server aktiviert
- eine SSL-Verschlüsselung eingerichtet
Ab diesem Zeitpunkt ist die Website öffentlich erreichbar.
#8 Verwaltung & Pflege
Nach dem Live-Gang erhalten Auftraggeber in der Regel Zugriff auf das Content-Management-System der Website.
Damit können Inhalte wie Texte oder Bilder später selbst angepasst werden.
Viele Dienstleister bieten zusätzlich:
- Einweisungen oder Schulungen
- regelmäßige Wartung
- technische Updates
Eine langfristige Betreuung kann häufig bereits im Projektvertrag vereinbart werden.
Im nächsten Kapitel zeigen wir deshalb, welche Optionen es bei der professionellen Website-Erstellung gibt und welche Lösung sich für unterschiedliche Anforderungen eignet.
| Website erstellen lassen: 3 Optionen
Unternehmer, die eine Website erstellen lassen wollen, haben drei Optionen:
Im Anschluss geben wir einen Überblick darüber, welche Möglichkeit der Webseite-Erstellung für wen geeignet ist:
Website Design Services (WDS)
Diese Option ist passend für alle, die schnell eine professionelle Website mit überschaubarem Umfang brauchen.
Da Profis mit vorgefertigten Design- und Textelementen arbeiten, ist der Erstellungsprozess in der Regel innerhalb weniger Tage abgeschlossen.
WDS eignen sich insbesondere für Homepages mit grundlegenden Funktionen wie:
- Kontaktformularen
- Socia-Media-Integrationen
- Basis-Suchmaschinenoptimierung (SEO)
- Standartisierte Layouts und Designvorlagen
Web-Baukasten-Anbieter wie zum Beispiel STRATO oder IONOS bieten solche Website Design Services an. Auch WordPress bietet diese Dienste unter dem Namen „Built by WordPress“ an.
Kosten & Umsetzung
Die Einrichtung kostet meist einige Hundert Euro. Anschließend fallen monatlich Beträge unter 100 Euro an.
An der Erstellung der Homepage arbeitet in der Regel ein Team aus Marketing-, Design-, Text- und SEO-Experten.
Das Thema Suchmaschinenoptimierung sollte ein ein entscheidender Punkt bei der Anbieter-Wahl sein. Nicht alle Website Design Services berücksichtigen das Thema ausreichend genug.
Wann WDS nicht geeignet ist
Website Design Services sind keine ideale Lösung, wenn:
- eine vollständig maßgeschneiderte Website benötigt wird
- komplexe Navigationsstrukturen geplant sind
- indivduelle Erweiterungen oder eine spezielle Programmierung nötig sind
Die Vor- und Nachteile von Website Design Services sind:
Freiberufliche Webdesigner
Unternehmer, die mehr Personalisierungsmöglichkeiten als bei Website Design Services wünschen, sind bei freiberuflichen Webdesignern gut beraten.
Viele Freelancer arbeiten mit Content-Management-Systemen (CMS) wie WordPress.
Dadurch können sie Webseiten durch Anpassungen der Design-Vorlagen personalisieren und den Funktionsumfang mit Plugins erweitern.
Freelancer bieten außerdem mehrere Vorteile:
- flexible Projektabläufe
- direkte Kommunikationswege
- Auswahl nach individueller Spezialisierung
Letzteres spielt besonders dann eine Rolle, wenn eine bestimmtes CMS für die Erstellung der Website gewünscht wird.
Optimale Zusammenarbeit
Damit sich eine Zusammenarbeit mit einem Freelancer lohnt, sollte vorab entschieden werden, ob der gesamte Prozess tatsächlich nur von einer Person ausgeführt werden soll.
In manchen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit mehreren Beteiligten mit unterschiedlichen Expertise-Bereichen sinnvoller
Wann Freelancer weniger geeignet sind
Freiberufliche Webdesigner sind nicht für jedes Projekt die ideale Lösung.
Gründe dafür sind:
- höhere Einmalkosten als z.B. WDS
- längere Umsetzungszeit (Wochen bzw. Monate)
Die Vor- und Nachteile von Webdesign-Freelancern sind:
Webdesign-Agenturen
Für umfangreiche und vollständig maßgeschneiderte Webseiten sind Webdesign-Agenturen eine passende Wahl.
Webdesign-Agenturen arbeiten mit spezialisierten Teams aus Design-, Marketing-, Content- und SEO-Experten, die gemeinsam individuelle Website-Projekte umsetzen.
Darüber hinaus verfügen Webdesign-Agenturen über Programmierkenntnisse und bieten effizientes Projektmanagement.
Wann Agenturen weniger geeignet sind
Agenturen sind keine passende Lösung wenn:
- eine Website kurzfristig umgesetzt werden soll
- nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht
- direkte und schnelle Kommunikationswege erforderlich sind
Die Vor- und Nachteile von Webdesign-Agenturen sind:
| Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Wichtige Faktoren, die den Preis für eine professionelle Website-Erstellung beeinflussen, sind:
- Anzahl der Seiten
- Design-Art (Vorlage oder individuelles Webdesign)
- Funktionsumfang (Plugins oder individuelle Programmierung)
- Erstellung der Inhalte (Texte, Bilder, Videos)
- Projektpreis des Dienstleisters
Beispielpreise für verschiedene Website-Typen
Die Kosten für eine professionelle Website-Erstellung können stark variieren.
Typische Preisbereiche sind:
- Web-Visitenkarten (One-Pager ohne besondere Funktionalitäten): 500-2.000 €
- Blogs: 800-5.000 €
- Portfolio Websites: 1.200-4.000 €
- Homepages mit Mitgliederbereich: 1.200-10.000 €
- Firmen-Website: 2.000-20.000 €
- Online-Shops: 4.000-20. 000 €
Einige Anbieter arbeiten mit Pauschalpreisen, andere mit Stunden- oder Projektabrechnung.
Welche Leistungen wirken sich auf den Preis aus?
Die Kosten hängen stark davon ab, welche Leistungen in die Website-Erstellung einfließen.
Preis-Leistungs-Faktoren sind:
Entwicklung
Die Entwicklung umfasst die technische Umsetzung des Designs in funktionierende Webseiten.
Das beinhaltet
- die Programmierung,
- das Einrichten von Datenbanken,
- die Implementierung von Funktionen (z.B. Video-Integrationen oder Datei-Downloads
- die Optimierung für verschiedene Endgeräte und Bildschirmgrößen
Zusätzliche Funktionen wie ein Mitgliederbereich oder individuelle Animationen gehören nicht zu den Basisfunktionen und können zusätzliche Kosten verursachen.
Die Gestaltung einer barrierefreien Website kann zusätzliche Planung und Entwicklungszeit erfordern, etwa durch:
- Anpassung von Farben und Kontrasten
- Optimierte Schriftgrößen
- Bessere Lesbarkeit für Screenreader
Visuelle Gestaltung & Usability
Das Design der Website umfasst Layout, Farben, Schriftarten und Benutzerfreundlichkeit.
Je nach Budget und Anforderungen gibt es meist drei Möglichkeiten:
- Verwendung einer vorgefertigten Designvorlage
- individuelle Anpassung einer vorhandenen Vorlage
- vollständig maßgeschneidertes Design
Zusätzliche Kosten kommen hinzu, wenn auch ein Logo neu erstellt werden muss.
Texte, Bilder & Videos
Oft stellt der Auftraggeber die Inhalte für die Website selbst bereit.
Es können alternativ aber auch Dienstleister damit beauftragt werden, Inhalte zu erstellen oder zu optimieren.
Mögliche Leistungen:
- Erstellung SEO-optimierter Texte
- Bereitstellung oder Bearbeitung von Bildern und Videos
- Erstellung von Illustrationen
Auch die Art der verwendeten Bilder hat Einfluss auf den Preis.
Zur Auswahl stehen in der Regel:
- lizensierte Stockfotos
- individuelle Fotografen-Bilder
- lizenzfreies Bildmaterial
Auch Rechtstexte wie Impressum und Datenschutzerklärung müssen auf den meisten Websites vorhanden sein. Diese sind nicht immer im Angebot enthalten und können zusätzliche Kosten verursachen.
Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Bei vielen Website-Projekten sind grundlegende SEO-Leistungen bereits enthalten.
Dazu gehören etwa:
- Keyword-Recherche
- Optimierung von Meta-Tags
- Erstellung von Backlinks
Eine umfangreiche SEO-Strategie wird häufig separat berechnet.
Alternativ kann zusätzlich ein SEO- oder Online-Marketing-Experte beauftragt werden.
Pflege & Support
Nach der Fertigstellung der Homepage fallen laufende Wartungsarbeiten an.
Diese umfassen
- Aktualisierung von Inhalten,
- Fehlerbehebung
- Durchführung von Sicherheitsupdates
- Unterstützung bei Problemen
Die Kosten hängen vom Umfang und der Häufigkeit der Aktualisierungen ab.
Viele Auftraggeber übernehmen diese Aufgabe auch selbst.
Webhosting & Domain
Bei Website Design Services sind Webhosting-Dienste inklusive.
Bei einer Zusammenarbeit mit Freelancern oder Webdesign-Agenturen muss das Webhosting hingegen separat organisiert werden.
Diese Dienstleister können aber bei der Auswahl von:
unterstützen.
| Wie finde ich den passenden Anbieter für Website-Erstellung?
Um den passenden Anbieter für die professionelle Website-Erstellung zu finden, sollten Unternehmer:
1. Anbieter recherchieren
Ein guter Ausgangspunkt für Unternehmer, um den passenden Anbieter zu finden, sind Auftragsbörsen und andere hilfreiche Plattformen.
Typische Wege zur Anbietersuche sind:
- Google-Suche Aufgrund der großen Anzahl an Online-Angeboten ist es wichtig, vorbereitet und selektiv an die Suche heranzugehen. Anforderungen an das Projekt und Erwartungen an den Dienstleister sollten daher möglichst bereits festgelegt sein. Außerdem kann eine lokale Suche helfen, geeignete Dienstleister in der eigenen Umgebung zu finden.
- Freelancer-Auftragsbörsen Plattformen wie Upwork, Freelancer oder Fiverr sind geeignete Möglichkeiten, um mit Freelancern für individuelle Webdesign-Projekte in Kontakt zu treten.
- Networking-Seiten Portale wie Xing oder LinkedIn eignen sich gut, um sich über den Werdegang und die Erfahrung eines Dienstleisters zu informieren.
- Privates oder berufliches Netzwerk Persönliche Empfehlungen können ebenfalls hilfreich sein. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass jeder Kunde unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an ein Website-Projekt hat.
Woran erkennt man einen guten Anbieter?
Um geeignete Dienstleister zu finden, sollte vor allem das Portfolio überprüft werden. Es gibt einen guten Eindruck von den bisherigen Projekten und zeigt, ob der Anbieter Erfahrung mit Websites ähnlicher Branchen oder Anforderungen hat.
Auch die eigene Website des Anbieters sowie Referenzen liefern Hinweise auf seine Kompetenz. Eine weitere Möglichkeit ist es, ehemalige Kunden zu kontaktieren, um Feedback über die Qualität der Zusammenarbeit zu erhalten.
Eine gründliche Recherche hilft dabei sicherzustellen, dass der Dienstleister über die notwendigen Fähigkeiten und das Fachwissen verfügt.
2. Projektanforderungen definieren
Damit Anbieter ein aussagekräftiges Angebot erstellen kann, müssen Unternehmer einige Informationen und Materialien bereitstellen.
Nur so lässt sich ein passendes Angebot erstellen, das auf die individuellen Anforderungen und Ziele des Projekts zugeschnitten ist.
Dazu müssen folgende Inhalte beschrieben bzw. zur Verfügung gestellt werden:
In einer detaillierten Beschreibung des Projekts wird erklärt, welche Ziele die Website erreichen soll und welche Art von Webauftritt benötigt wird.
Arten des Webauftritts sind u.a.:
- Business Website
- Vereinswebseite
- Onlineshop
- Portfolio-Website
Die Ziele der Homepage, die wichtigsten Anforderungen und branchenspezifische Besonderheiten werden darin beschrieben.
Zusätzliche detaillierte Informationen über die Zielgruppe, das Branding und das Corporate Design sind hilfreich.
In der Projektbeschreibung sollte außerdem angeführt werden, welche Funktionen vorhanden sein sollen.
Dazu gehören zum Beispiel
- Integration von Zahlungsgateways
- Kontaktformulare
- Social-Media-Integrationen
- Blog- oder Shop-Funktionen.
Auch die Integration von Analysetools zur Messung der Website-Performance kann relevant sein.
Wer besonders aufs Budget achten muss, sollte Funktionen priorisieren und definieren, welche Features notwendig sind und welche optional umgesetz werden können.
Der Umfang der Website und die Anzahl der geplanten Seiten sind festzulegen.
Es sollte auch erklärt werden, welche Hauptseiten und Unterseiten gewünscht sind und welche Funktionen auf den unterschiedlichen Seiten vorhanden sein sollen.
Wenn bestimmte Designvorstellungen bestehen, sollten diese ebenfalls in der Projektbeschreibung angegeben werden.
Dazu gehören z.B.
- Farbpräferenzen
- Stilrichtungen
- Referenz-Websites
Wenn sensible Daten auf der Website verarbeitet werden, müssen diese verschlüsselt und geschützt übertragen werden.
Daher sollte auch beschrieben sein, welche Sicherheitsanforderungen wie etwa die SSL-Verschlüsselung erfüllt werden sollen.
Wenn es Termindruck gibt, bis wann die Homepage erstellt werden soll, ist das unbedingt anzugeben.
Zu beachten ist aber, dass der tatsächliche Zeitplan von der Komplexität des Projekts und der Verfügbarkeit der Experten abhängt.
Können potenzielle Auftraggeber eigenen Content bereitstellten, verkürzt das die Erstellungsdauer der Website.
Das Budget für das Projekt sollte ebenfalls genannt werden. Dadurch können Anbieter das Angebot besser an die finanziellen Möglichkeiten des potenziellen Auftraggebers anpassen und realistische Optionen präsentieren.
3. Angebote einholen
Sobald die wichtigsten Projektanforderungen definiert sind, können Unternehmer mehrere Anbieter kontaktieren, um Angebote für die Website-Erstellung einzuholen.
Auf Grundlage der Projektbeschreibung erstellen Dienstleister in der Regel eine erste Kostenschätzung oder ein detailliertes Angebot.
Dieses enthält häufig Informationen zu:
- Leistungsumfang der Website
- geplanten Funktionen
- Design und technischer Umsetzung
- Zeitrahmen des Projekts
- Kostenstruktur
Es empfiehlt sich, mindestens zwei bis drei Angebote einzuholen, um Preise und Leistungen besser vergleichen zu können. Je klarer die Projektbeschreibung formuliert ist, desto vergleichbarer und realistischer fallen die Angebote aus.
4. Angebote vergleichen
Um das richtige Angebot auszuwählen, sollten Unternehmer folgende Punkte anhand mehrerer Anbieter parallel überprüfen und berücksichtigen:
- Preis: Die Kosten sollten immer in Zusammenhang mit den enthaltenen Leistungen und der Erfahrung des Anbieters betrachtet werden.
- Website-Umfang: Sind alle gewünschten Seiten und Funktionen im Angebot enthalten?
- Design & Benutzererfahrung: Welcher gestalterische Stil passt am besten zu den eigenen Vorstellungen und zur Marke?
- Erfahrung & Referenzen: Wie lässt sich die Qualität der bisherigen Arbeit des Anbieters bewerten?
- Zeitrahmen: Stimmt der vorgeschlagene Zeitplan für die Fertigstellung mit den eigenen Erwartungen überein?
- Support & Wartung: Bietet der Anbieter langfristigen Support bei Änderungswünschen, Updates oder technischen Problemen?
- Vertragsbedingungen: Die Vertragsbedingungen sollten sorgfältig geprüft werden, insbesondere Stornierungsbedingungen, Zahlungspläne und Nutzungsrechte.
| Tipps für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Webdesignern
Damit die Zusammenarbeit mit Website Design Services, Freelancern oder Webdesign-Agenturen reibungslos verläuft, sollten einige grundlegende Punkte beachtet werden.
#1 Gute Vorbereitung
Eine gut ausgearbeitete Angebotsanfrage ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine gute Website. Je klarer Ziele, Anforderungen und Erwartungen definiert sind, desto einfacher können Anbieter realistische Angebote und Zeitpläne erstellen.
#2 Klare Kommunikation
Kunden sollten ihre Anliegen im Website-Erstellungsprozess klar und präzise kommunizieren. So lassen sich Missverständnisse verhindern, deren Behebung zeitintensiv und kostspielig sein kann.
Zu Beginn der Zusammenarbeit sollte weiterhin festgehalten werden:
- über welche Kommunikationskanäle der Austausch erfolgt
- wie häufig Statusupdates oder Abstimmungen stattfinden
- wer die Ansprechpartner auf beiden Seiten sind
#3 Aktive Beteiligung
Regelmäßige Feedback-Schleifen sind entscheidend für den Projekterfolg. Kunden sollten ihre Ideen, Meinungen und Änderungswünsche frühzeitig einbringen, damit Anpassungen rechtzeitig umgesetzt werden können.
#4 Testen & Feedback geben
Vor der endgültigen Veröffentlichung der Homepage sollten umfangreiche Tests durchgeführt und Feedback eingebracht werden.
In dieser Phase wird überprüft, ob:
- alle Funktionen funktionieren
- Design und Inhalte den Erwartungen entsprechen
- die Website auf verschiedenen Geräten responsive funktioniert
Wird Feedback erst verspätet bzw. erst nach dem Livegang gegeben, verursacht das oft zusätzliche Anpassungen und Mehrkosten.
#5 Vertrauen & Zusammenarbeit
Eine erfolgreiche Website entsteht durch gute Zusammenarbeit zwischen Kunde und Anbieter.
Dazu gehören Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, auf das fachliche Feedback der Experten einzugehen.
| Diese häufigen Fehler vermeiden
Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sollten Unternehmer auch diese häufigen Fehler vermeiden:
Planung
- Unklare Anforderungen: Erwartungen sind nicht klar genug definiert.
- Falsche Priorisierung der Funktionen: Wichtige Features werden unterschätzt oder falsch gewichtet.
- Unrealistische Budgets & Zeitrahmen: Aufwand und Kosten werden oft zu optimistisch eingeschätzt.
Angebotsphase
- Zu wenig Hintergrundwissen: Leistungen und Preise können nicht richtig eingeordnet werden.
- Angebote ungenau geprüft: Wichtige Leistungen fehlen, ohne dass es auffällt.
Zusammenarbeit
- Unklare Zuständigkeiten: Fehlende Verantwortlichkeiten führen zu Verzögerungen.
- Zu geringe Flexibilität: Feedback von Experten wird nicht ausreichend berücksichtigt.
- Späte Rückmeldung: Verzögerte Reaktionen bremsen den Projektfortschritt.
Umsetzung
- Unstrukturierte Änderungswünsche: Feedback wird nicht gebündelt, sondern laufend eingestreut.
- Fehlende Einbindung des Webdesigners: Der Anbieter wird zu spät oder zu wenig in Entscheidungen eingebunden.
- Falsche Prioritäten bei UX & SEO: Benutzerfreundlichkeit und Sichtbarkeit werden unterschätzt.
Als Gründer, Selbstständiger oder Unternehmer weißt du, wie wichtig passgenaue Inhalte sind. Hilf uns, diese auch in Zukunft zu liefern, indem du uns bewertest.
