Website erstellen lassen: Die wichtigsten Punkte

Eine Website von Profis erstellen zu lassen spart Zeit und Aufwand, ist jedoch meist teurer als eine selbst erstellte Website. Die Investition sollte sich langfristig lohnen.

Der Beitrag zeigt, für wen sich diese Option eignet, wie sich passende Anbieter vergleichen lassen und welche Fehler bei der Beauftragung vermieden werden sollten.

Redaktion

Geschrieben von Expertin für Websites und Digitales

Für-Gründer.de-Redaktion

Luisa Gerber verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Websites und Digitales. Sie testet regelmäßig digitale Tools, erstellt praxisnahe Inhalte zu aktuellen Online-Trends und unterstützt Gründer sowie Selbstständige bei der Website-Erstellung und der Wahl passender Marketing-Tools im dynamischen KI-Umfeld.

Inhaltlich geprüft Chefredakteur

Für-Gründer.de Redaktion

Seit 2010 ist René als Gründer von Für-Gründer.de Teil der deutschen Gründerlandschaft. Seine Mission: Gründerinnen und Gründern praxisnahe Inhalte und echte Insights an die Hand zu geben. Das tut er als Chefredakteur, Podcast-Host, Webinar-Moderator und auf unserem YouTube-Kanal.

Er ist Interviewpartner in anderen Medien und verfasst Fachbeiträge zu Gründungsthemen.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Eine Website erstellen zu lassen, lohnt sich besonders für individuelle und anspruchsvolle Projekte.
  • Die Dauer der Umsetzung hängt vom Anbieter und der Komplexität der Website ab. 
  • Die Kosten beginnen bei einigen Hundert Euro und können einen fünfstelligen Bereich erreichen. 
  • Klare Kommunikation sorgt für ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis und Ergebnis.
Webdesign-Team von IONOS buchen
  • Professionelles Webdesign
  • Ankl. Suchmaschinenoptimierung
  • Regelmäßige Updates
  • Support rund um die Uhr
  • Unverbindliche Erstberatung
Zum Angebot
Checkliste Website erstellen
  • Geheimnisse erfolgreicher Websites
  • Design & Gestaltung
  • Tipps & Tricks für SEO
Kostenfrei herunterladen

  | Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Ob eine Website selbst erstellt oder von Profis umgesetzt werden sollte, hängt vor allem von drei Faktoren ab:

  • Budget: Wie viel Geld steht für die Website zur Verfügung?
  • Funktionsumfang: Wird nur eine einfache Website benötigt oder eine technisch komplexe Lösung?
  • Zeit: Wie viel Zeit kann in Erstellung und Pflege investiert werden?
  • Technisches Know-How: Wie vertraut ist man mit Website-Systemen?

Einfache Websites lassen sich meist selbst erstellen.

Bei komplexen Projekten, individuellen Designs oder besonderen Funktionen lohnt sich dagegen die Zusammenarbeit mit einer Webagentur oder einem Freelancer.

Website selbst erstellen

In der Praxis erstellen viele Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen ihre Website selbst.

Häufig kommen dabei WordPress oder Homepage-Baukästen wie IONOS, Hostinger oder STRATO zum Einsatz.

Diese Lösungen eignen sich besonders für:

  • einfache Unternehmenswebsites
  • Blogs oder Portfolios
  • Websites für Branchen wie Gastronomie, Tourismus oder Medien
  • kleinere Online-Shops

WordPress und Baukastensysteme bieten mehrere Vorteile:

  • einfache Bedienung
  • professionelle Designvorlagen
  • geringe Einstiegskosten
  • viele Erweiterungen über Plugins oder integrierte Funktionen

Typische Funktionen wie Kontaktformulare, Social-Media-Integrationen oder kleine Shops lassen sich meist schnell einrichten.

Zusätzlich finden sich auf Plattformen wie YouTube zahlreiche Anleitungen zur Erstellung und Pflege von Websites.

Tipp

Wer seine Website selbst erstellen möchte, findet die besten Baukastensysteme in unserem großen Vergleich. 

Zum Baukasten-Vergleich

Website erstellen lassen

Bei umfangreichen oder technisch anspruchsvollen Websites stoßen Baukästen und WordPress oft an ihre Grenzen.

In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Website von einem Freelancer oder einer Webagentur erstellen zu lassen.

Das gilt insbesondere, wenn:

  • eine komplexe Website-Struktur geplant ist
  • ein individuelles Design benötigt wird
  • ein bestimmtes Content-Management-System eingesetzt werden soll
  • Unterstützung bei Content-Erstellung oder Suchmaschinenoptimierung gewünscht ist

Ein professioneller Dienstleister übernimmt Planung, Design und technische Umsetzung. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Design, Technik und Inhalte optimal aufeinander abgestimmt sind.

Besonders bei größeren Unternehmenswebsites oder umfangreichen Online-Projekten zahlt sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen Webdesignern häufig aus.

Website selbst erstellen Website erstellen lassen
geringe Kosten höhere Investitionen
mehr Zeitaufwand spart Zeit
einfache Websites komplexe Projekte
begrenzte Funktionen individuelle Lösungen
volle Kontrolle über Inhalte professionelle Umsetzung

Zusammenfassend: Während sich einfache Websites oft selbst erstellen lassen, lohnt sich bei komplexen Projekten häufig die Zusammenarbeit mit einem professionellen Webdesigner oder einer Agentur.

  | Ablauf der professionellen Website-Erstellung

Damit ein Webprojekt erfolgreich umgesetzt wird, braucht es eine strukturierte Vorgehensweise.

Ein professioneller Dienstleister erklärt bereits zu Beginn, wie die Website erstellt wird und welche Schritte im Projekt vorgesehen sind.

Typischerweise läuft die professionelle Erstellung einer Website in mehreren Phasen ab – von der Planung bis zur späteren Pflege.

Phasen der Website-Erstellung durch einen Profi:

#1 Erstgespräch

Zu Beginn des Projekts findet ein Erstgespräch zwischen Auftraggeber und Dienstleister statt.

Dabei werden wichtige Punkte besprochen, darunter:

  • gewünschte Funktionen der Website
  • Designvorstellungen
  • technische Anforderungen
  • Budget und Projektumfang

Ziel des Gesprächs ist es, die Erwartungen zu klären und eine gemeinsame Grundlage für das Projekt zu schaffen.

#2 Planung & Konzept

Auf Basis der besprochenen Anforderungen entwickelt der Webdesigner ein Konzept für den Internetauftritt.

Dazu gehören:

  • Struktur der Website
  • Seitenaufbau
  • Designkonzept

Mit Scribbles oder Mock-ups visualisieren Designer das spätere Erscheinungsbild der Website.

In Revisionsterminen können Auftraggeber Feedback geben und Änderungswünsche einbringen.

#3 Entwicklung & Umsetzung

Sobald das Konzept freigegeben wurde, beginnt die technische Umsetzung der Website.

Dabei wird:

  • das Design programmiert
  • das Content-Management-System eingerichtet
  • die Seitenstruktur umgesetzt

Während dieser Phase können Auftraggeber meist den Fortschritt verfolgen und bei Bedarf Feedback geben.

#4 Inhalte einpflegen

Parallel zur Entwicklung werden die Inhalte der Website vorbereitet und eingebunden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Texte
  • Bilder
  • Videos
  • Downloads

Idealerweise stellt der Auftraggeber diese Inhalte bereit. Viele Dienstleister bieten jedoch auch Content-Erstellung oder Bildrecherche als zusätzliche Leistung an.

Barrierefreiheitspflicht für Websites beachten

Bei der Planung der Website sollte auch die Barrierefreiheit berücksichtigt werden.

Eine barrierefreie Website gewährleistet, dass die Website für alle Menschen zugänglich ist, unabhängig von möglichen Einschränkungen.

Dies spart späteren Aufwand und erfüllt gesetzliche Vorgaben wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG).

Mehr Infos zu barrierefreien Websites

#5 Testphase & Feedback

Bevor die Website veröffentlicht wird, erfolgt eine gründliche Testphase.

Dabei wird überprüft:

  • ob alle Funktionen korrekt arbeiten
  • ob die Darstellung auf verschiedenen Geräten funktioniert
  • ob Inhalte vollständig eingebunden sind

In dieser Phase können letzte Design- oder Funktionsanpassungen vorgenommen werden.

#6 Rechtliche Pflichtseiten prüfen

Vor dem Live-Gang müssen alle gesetzlich vorgeschriebenen Seiten korrekt und vollständig eingebunden sein.

Dazu zählen insbesondere:

Fehlen diese Seiten oder sind sie fehlerhaft, drohen Abmahnungen, unabhängig davon, ob die Website professionell erstellt wurde.

Tipp

Wird das Impressum nicht vom Dienstleister erstellt, kann ein Impressum-Generator helfen, ein strukturiertes Muster zu erstellen.

Impressum kostenlos erstellen

#7 Live-Gang der Website

Sind alle Inhalte und Funktionen geprüft, wird die Website veröffentlicht.

Dabei werden unter anderem:

Ab diesem Zeitpunkt ist die Website öffentlich erreichbar.

#8 Verwaltung & Pflege

Nach dem Live-Gang erhalten Auftraggeber in der Regel Zugriff auf das Content-Management-System der Website.

Damit können Inhalte wie Texte oder Bilder später selbst angepasst werden.

Viele Dienstleister bieten zusätzlich:

  • Einweisungen oder Schulungen
  • regelmäßige Wartung
  • technische Updates

Eine langfristige Betreuung kann häufig bereits im Projektvertrag vereinbart werden.

Im nächsten Kapitel zeigen wir deshalb, welche Optionen es bei der professionellen Website-Erstellung gibt und welche Lösung sich für unterschiedliche Anforderungen eignet.

  | Website erstellen lassen: 3 Optionen

Unternehmer, die eine Website erstellen lassen wollen, haben drei Optionen:

Im Anschluss geben wir einen Überblick darüber, welche Möglichkeit der Webseite-Erstellung für wen geeignet ist:

Website Design Services   (WDS)

Diese Option ist passend für alle, die schnell eine professionelle Website mit überschaubarem Umfang brauchen.

Da Profis mit vorgefertigten Design- und Textelementen arbeiten, ist der Erstellungsprozess in der Regel innerhalb weniger Tage abgeschlossen.

WDS eignen sich insbesondere für  Homepages mit grundlegenden Funktionen wie:

  • Kontaktformularen
  • Socia-Media-Integrationen
  • Basis-Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Standartisierte Layouts und Designvorlagen

Web-Baukasten-Anbieter wie zum Beispiel STRATO oder IONOS bieten solche Website Design Services an. Auch WordPress bietet diese Dienste unter dem Namen „Built by WordPress“ an.

Kosten & Umsetzung

Die Einrichtung kostet meist einige Hundert Euro. Anschließend fallen monatlich Beträge unter 100 Euro an.

An der Erstellung der Homepage arbeitet in der Regel ein Team aus Marketing-, Design-, Text- und SEO-Experten.

Das Thema Suchmaschinenoptimierung sollte ein ein entscheidender Punkt bei der Anbieter-Wahl sein. Nicht alle Website Design Services berücksichtigen das Thema ausreichend genug.

Wann WDS nicht geeignet ist

Website Design Services sind keine ideale Lösung, wenn:

  • eine vollständig maßgeschneiderte Website benötigt wird
  • komplexe Navigationsstrukturen geplant sind
  • indivduelle Erweiterungen oder eine spezielle Programmierung nötig sind

Die Vor- und Nachteile von Website Design Services sind:

  • Geringe Einmalkosten 
  • Schnelle Umsetzung 
  • Domain & Hosting auf einer Plattform
  • Zusammenarbeit eines Expertenteams
  • Design nur beschränkt anpassbar
  • Abhängigkeit vom Anbieter
  • Teilweise begrenzte SEO-Optionen
Tipp

IONOS unterstützt mit seinem Website Design Service bei der Umsetzung professioneller Websites.

Zum WDS von IONOS

Freiberufliche Webdesigner  

Unternehmer, die mehr Personalisierungsmöglichkeiten als bei Website Design Services wünschen, sind bei freiberuflichen Webdesignern gut beraten.

Viele Freelancer arbeiten mit Content-Management-Systemen (CMS) wie WordPress.

Dadurch können sie Webseiten durch Anpassungen der Design-Vorlagen personalisieren und den Funktionsumfang mit Plugins erweitern.

Freelancer bieten außerdem mehrere Vorteile:

  • flexible Projektabläufe
  • direkte Kommunikationswege
  • Auswahl nach individueller Spezialisierung

Letzteres spielt besonders dann eine Rolle, wenn eine bestimmtes CMS für die Erstellung der Website gewünscht wird.

Optimale Zusammenarbeit

Damit sich eine Zusammenarbeit mit einem Freelancer lohnt, sollte vorab entschieden werden, ob der gesamte Prozess tatsächlich nur von einer Person ausgeführt werden soll.

In manchen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit mehreren Beteiligten mit unterschiedlichen Expertise-Bereichen sinnvoller

Wann Freelancer weniger geeignet sind

Freiberufliche Webdesigner sind nicht für jedes Projekt die ideale Lösung.

Gründe dafür sind:

  • höhere Einmalkosten als z.B. WDS
  • längere Umsetzungszeit (Wochen bzw. Monate)

 

Die Vor- und Nachteile von Webdesign-Freelancern sind:

  • Flexible Zusammenarbeit
  • Höherer Personalisierungsgrad
  • Direkte Kommunikation
  • Individuelle Spezialisierungen
  • Hohe Einmalkosten 
  • Begrenzte Ressourcen
  • Keine Vertretung bei Ausfällen

Webdesign-Agenturen   

Für umfangreiche und vollständig maßgeschneiderte Webseiten sind Webdesign-Agenturen eine passende Wahl.

Webdesign-Agenturen arbeiten mit spezialisierten Teams aus Design-, Marketing-, Content- und SEO-Experten, die gemeinsam individuelle Website-Projekte umsetzen.

Darüber hinaus verfügen Webdesign-Agenturen über Programmierkenntnisse und bieten effizientes Projektmanagement.

Wann Agenturen weniger geeignet sind

Agenturen sind keine passende Lösung wenn:

  • eine Website kurzfristig umgesetzt werden soll
  • nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht
  • direkte und schnelle Kommunikationswege erforderlich sind

 

Die Vor- und Nachteile von Webdesign-Agenturen sind:

  • Maßgeschneiderte Website
  • Effizientes Projektmanagement
  • Expertenteam
  • Vorhandene Programmierkenntnisse
  • Hohe Einmalkosten
  • Abhängigkeit vom Zeitplan der Agentur
  • Indirekte Kommunikationswege 

  | Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Wichtige Faktoren, die den Preis für eine professionelle Website-Erstellung beeinflussen, sind:

  • Anzahl der Seiten
  • Design-Art (Vorlage oder individuelles Webdesign)
  • Funktionsumfang (Plugins oder individuelle Programmierung)
  • Erstellung der Inhalte (Texte, Bilder, Videos)
  • Projektpreis des Dienstleisters

Beispielpreise für verschiedene Website-Typen

Die Kosten für eine professionelle Website-Erstellung können stark variieren.

Typische Preisbereiche sind:

  • Web-Visitenkarten (One-Pager ohne besondere Funktionalitäten): 500-2.000 €
  • Blogs: 800-5.000 €
  • Portfolio Websites: 1.200-4.000 €
  • Homepages mit Mitgliederbereich1.200-10.000 €
  • Firmen-Website: 2.000-20.000 €
  • Online-Shops: 4.000-20. 000 €

Einige Anbieter arbeiten mit Pauschalpreisen, andere mit Stunden- oder Projektabrechnung.

Welche Leistungen wirken sich auf den Preis aus?

Die Kosten hängen stark davon ab, welche Leistungen in die Website-Erstellung einfließen. 

Preis-Leistungs-Faktoren sind: 

Entwicklung

Die Entwicklung umfasst die technische Umsetzung des Designs in funktionierende Webseiten.

Das beinhaltet

  • die Programmierung,
  • das Einrichten von Datenbanken,
  • die Implementierung von Funktionen (z.B. Video-Integrationen oder Datei-Downloads
  • die Optimierung für verschiedene Endgeräte und Bildschirmgrößen

Zusätzliche Funktionen wie ein Mitgliederbereich oder individuelle Animationen gehören nicht zu den Basisfunktionen und können zusätzliche Kosten verursachen.

Die Gestaltung einer barrierefreien Website kann zusätzliche Planung und Entwicklungszeit erfordern, etwa durch:

  • Anpassung von Farben und Kontrasten
  • Optimierte Schriftgrößen
  • Bessere Lesbarkeit für Screenreader

Visuelle Gestaltung & Usability

Das Design der Website umfasst Layout, Farben, Schriftarten und Benutzerfreundlichkeit.

Je nach Budget und Anforderungen gibt es meist drei Möglichkeiten:

  • Verwendung einer vorgefertigten Designvorlage
  • individuelle Anpassung einer vorhandenen Vorlage
  • vollständig maßgeschneidertes Design

Zusätzliche Kosten kommen hinzu, wenn auch ein Logo neu erstellt werden muss.

Texte, Bilder & Videos

Oft stellt der Auftraggeber die Inhalte für die Website selbst bereit.

Es können alternativ aber auch Dienstleister damit beauftragt werden, Inhalte zu erstellen oder zu optimieren.

Mögliche Leistungen:

  • Erstellung SEO-optimierter Texte
  • Bereitstellung oder Bearbeitung von Bildern und Videos
  • Erstellung von Illustrationen

Auch die Art der verwendeten Bilder hat Einfluss auf den Preis.

Zur Auswahl stehen in der Regel:

  • lizensierte Stockfotos
  • individuelle Fotografen-Bilder
  • lizenzfreies Bildmaterial 

Auch Rechtstexte wie Impressum und Datenschutzerklärung müssen auf den meisten Websites vorhanden sein. Diese sind nicht immer im Angebot enthalten und können zusätzliche Kosten verursachen.

Tipp

Unser Impressum-Generator erstellt Ihnen kostenlos das passende Impressum für Ihre Rechtsform und Website.

Zum Impressum-Generator

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Bei vielen Website-Projekten sind grundlegende SEO-Leistungen bereits enthalten.

Dazu gehören etwa:

  • Keyword-Recherche
  • Optimierung von Meta-Tags
  • Erstellung von Backlinks

Eine umfangreiche SEO-Strategie wird häufig separat berechnet.

Alternativ kann zusätzlich ein SEO- oder Online-Marketing-Experte beauftragt werden.

Pflege & Support

Nach der Fertigstellung der Homepage fallen laufende Wartungsarbeiten an.

Diese umfassen

  • Aktualisierung von Inhalten,
  • Fehlerbehebung
  • Durchführung von Sicherheitsupdates 
  • Unterstützung bei Problemen

Die Kosten hängen vom Umfang und der Häufigkeit der Aktualisierungen ab.

Viele Auftraggeber übernehmen diese Aufgabe auch selbst. 

Webhosting & Domain

Bei Website Design Services sind Webhosting-Dienste inklusive.

Bei einer Zusammenarbeit mit Freelancern oder Webdesign-Agenturen muss das Webhosting hingegen separat organisiert werden.

Diese Dienstleister können aber bei der Auswahl von:

unterstützen.

Tipp

Erstellen Sie Ihre professionelle E-Mail mit IONOS.

Zum IONOS E-Mail-Kompletpaket

  | Wie finde ich den passenden Anbieter für Website-Erstellung?

Um den passenden Anbieter für die professionelle Website-Erstellung zu finden, sollten Unternehmer:

  1. Anbieter recherchieren
  2. Projektanforderungen definieren
  3. Angebote einholen
  4. Angebote vergleichen

1. Anbieter recherchieren

Ein guter Ausgangspunkt für Unternehmer, um den passenden Anbieter zu finden, sind Auftragsbörsen und andere hilfreiche Plattformen.

Typische Wege zur Anbietersuche sind:

  • Google-Suche Aufgrund der großen Anzahl an Online-Angeboten ist es wichtig, vorbereitet und selektiv an die Suche heranzugehen. Anforderungen an das Projekt und Erwartungen an den Dienstleister sollten daher möglichst bereits festgelegt sein. Außerdem kann eine lokale Suche helfen, geeignete Dienstleister in der eigenen Umgebung zu finden.
  • Freelancer-Auftragsbörsen Plattformen wie Upwork, Freelancer oder Fiverr sind geeignete Möglichkeiten, um mit Freelancern für individuelle Webdesign-Projekte in Kontakt zu treten.
  • Networking-Seiten Portale wie Xing oder LinkedIn eignen sich gut, um sich über den Werdegang und die Erfahrung eines Dienstleisters zu informieren.
  • Privates oder berufliches Netzwerk Persönliche Empfehlungen können ebenfalls hilfreich sein. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass jeder Kunde unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an ein Website-Projekt hat.

Woran erkennt man einen guten Anbieter?

Um geeignete Dienstleister zu finden, sollte vor allem das Portfolio überprüft werden. Es gibt einen guten Eindruck von den bisherigen Projekten und zeigt, ob der Anbieter Erfahrung mit Websites ähnlicher Branchen oder Anforderungen hat.

Auch die eigene Website des Anbieters sowie Referenzen liefern Hinweise auf seine Kompetenz. Eine weitere Möglichkeit ist es, ehemalige Kunden zu kontaktieren, um Feedback über die Qualität der Zusammenarbeit zu erhalten.

Eine gründliche Recherche hilft dabei sicherzustellen, dass der Dienstleister über die notwendigen Fähigkeiten und das Fachwissen verfügt.

2. Projektanforderungen definieren

Damit Anbieter ein aussagekräftiges Angebot erstellen kann, müssen Unternehmer einige Informationen und Materialien bereitstellen.

Nur so lässt sich ein passendes Angebot erstellen, das auf die individuellen Anforderungen und Ziele des Projekts zugeschnitten ist.

Dazu müssen folgende Inhalte beschrieben bzw. zur Verfügung gestellt werden:

Projektbeschreibung

In einer detaillierten Beschreibung des Projekts wird erklärt, welche Ziele die Website erreichen soll und welche Art von Webauftritt benötigt wird.

Arten des Webauftritts sind u.a.:

  • Business Website
  • Vereinswebseite
  • Onlineshop
  • Portfolio-Website

Die Ziele der Homepage, die wichtigsten Anforderungen und branchenspezifische Besonderheiten werden darin beschrieben.

Zusätzliche detaillierte Informationen über die Zielgruppe, das Branding und das Corporate Design sind hilfreich. 

Notwendige Funktionen

In der Projektbeschreibung sollte außerdem angeführt werden, welche Funktionen vorhanden sein sollen.   

Dazu gehören zum Beispiel

  • Integration von Zahlungsgateways
  • Kontaktformulare
  • Social-Media-Integrationen
  • Blog- oder Shop-Funktionen.

Auch die Integration von Analysetools zur Messung der Website-Performance kann relevant sein.

Wer besonders aufs Budget achten muss, sollte Funktionen priorisieren und definieren, welche Features notwendig sind und welche optional umgesetz werden können. 

Umfang & Seitenstruktur

Der Umfang der Website und die Anzahl der geplanten Seiten sind festzulegen.   

Es sollte auch erklärt werden, welche Hauptseiten und Unterseiten gewünscht sind und welche Funktionen auf den unterschiedlichen Seiten vorhanden sein sollen. 

Designvorstellungen

Wenn bestimmte Designvorstellungen bestehen, sollten diese ebenfalls in der Projektbeschreibung angegeben werden.

Dazu gehören z.B.

  • Farbpräferenzen
  • Stilrichtungen
  • Referenz-Websites   
Sicherheit

Wenn sensible Daten auf der Website verarbeitet werden, müssen diese verschlüsselt und geschützt übertragen werden.

Daher sollte auch beschrieben sein, welche Sicherheitsanforderungen wie etwa die SSL-Verschlüsselung erfüllt werden sollen. 

Zeitrahmen

Wenn es Termindruck gibt, bis wann die Homepage erstellt werden soll, ist das unbedingt anzugeben.   

 Zu beachten ist aber, dass der tatsächliche Zeitplan von der Komplexität des Projekts und der Verfügbarkeit der Experten abhängt.   

Können potenzielle Auftraggeber eigenen Content bereitstellten, verkürzt das die Erstellungsdauer der Website. 

Budget

Das Budget für das Projekt sollte ebenfalls genannt werden. Dadurch können Anbieter das Angebot besser an die finanziellen Möglichkeiten des potenziellen Auftraggebers anpassen und realistische Optionen präsentieren. 

3. Angebote einholen

Sobald die wichtigsten Projektanforderungen definiert sind, können Unternehmer mehrere Anbieter kontaktieren, um Angebote für die Website-Erstellung einzuholen.

Auf Grundlage der Projektbeschreibung erstellen Dienstleister in der Regel eine erste Kostenschätzung oder ein detailliertes Angebot.

Dieses enthält häufig Informationen zu:

  • Leistungsumfang der Website
  • geplanten Funktionen
  • Design und technischer Umsetzung
  • Zeitrahmen des Projekts
  • Kostenstruktur

Es empfiehlt sich, mindestens zwei bis drei Angebote einzuholen, um Preise und Leistungen besser vergleichen zu können. Je klarer die Projektbeschreibung formuliert ist, desto vergleichbarer und realistischer fallen die Angebote aus.

4. Angebote vergleichen

Um das richtige Angebot auszuwählen, sollten Unternehmer folgende Punkte anhand mehrerer Anbieter parallel überprüfen und berücksichtigen:  

  • Preis: Die Kosten sollten immer in Zusammenhang mit den enthaltenen Leistungen und der Erfahrung des Anbieters betrachtet werden.
  • Website-Umfang: Sind alle gewünschten Seiten und Funktionen im Angebot enthalten?
  • Design & Benutzererfahrung: Welcher gestalterische Stil passt am besten zu den eigenen Vorstellungen und zur Marke?
  • Erfahrung & Referenzen: Wie lässt sich die Qualität der bisherigen Arbeit des Anbieters bewerten?
  • Zeitrahmen: Stimmt der vorgeschlagene Zeitplan für die Fertigstellung mit den eigenen Erwartungen überein?
  • Support & Wartung: Bietet der Anbieter langfristigen Support bei Änderungswünschen, Updates oder technischen Problemen?   
  • Vertragsbedingungen: Die Vertragsbedingungen sollten sorgfältig geprüft werden, insbesondere Stornierungsbedingungen, Zahlungspläne und Nutzungsrechte.

  | Tipps für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Webdesignern

Damit die Zusammenarbeit mit Website Design Services, Freelancern oder Webdesign-Agenturen reibungslos verläuft, sollten einige grundlegende Punkte beachtet werden.

#1 Gute Vorbereitung

Eine gut ausgearbeitete Angebotsanfrage ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine gute Website. Je klarer Ziele, Anforderungen und Erwartungen definiert sind, desto einfacher können Anbieter realistische Angebote und Zeitpläne erstellen.

#2 Klare Kommunikation

Kunden sollten ihre Anliegen im Website-Erstellungsprozess klar und präzise kommunizieren. So lassen sich Missverständnisse verhindern, deren Behebung zeitintensiv und kostspielig sein kann.  

Zu Beginn der Zusammenarbeit sollte weiterhin festgehalten werden:

  • über welche Kommunikationskanäle der Austausch erfolgt
  • wie häufig Statusupdates oder Abstimmungen stattfinden
  • wer die Ansprechpartner auf beiden Seiten sind

#3 Aktive Beteiligung

Regelmäßige Feedback-Schleifen sind entscheidend für den Projekterfolg. Kunden sollten ihre Ideen, Meinungen und Änderungswünsche frühzeitig einbringen, damit Anpassungen rechtzeitig umgesetzt werden können.

#4 Testen & Feedback geben

Vor der endgültigen Veröffentlichung der Homepage sollten umfangreiche Tests durchgeführt und Feedback eingebracht werden. 

In dieser Phase wird überprüft, ob:

  • alle Funktionen funktionieren
  • Design und Inhalte den Erwartungen entsprechen
  • die Website auf verschiedenen Geräten responsive funktioniert

Wird Feedback erst verspätet bzw. erst nach dem Livegang gegeben, verursacht das oft zusätzliche Anpassungen und Mehrkosten.

#5 Vertrauen & Zusammenarbeit

Eine erfolgreiche Website entsteht durch gute Zusammenarbeit zwischen Kunde und Anbieter.

Dazu gehören Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, auf das fachliche Feedback der Experten einzugehen.

  | Diese häufigen Fehler vermeiden 

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sollten Unternehmer auch diese häufigen Fehler vermeiden: 

Planung

  • Unklare Anforderungen: Erwartungen sind nicht klar genug definiert.
  • Falsche Priorisierung der Funktionen: Wichtige Features werden unterschätzt oder falsch gewichtet.
  • Unrealistische Budgets & Zeitrahmen: Aufwand und Kosten werden oft zu optimistisch eingeschätzt.

Angebotsphase

  • Zu wenig Hintergrundwissen: Leistungen und Preise können nicht richtig eingeordnet werden.
  • Angebote ungenau geprüft: Wichtige Leistungen fehlen, ohne dass es auffällt.

Zusammenarbeit

  • Unklare Zuständigkeiten: Fehlende Verantwortlichkeiten führen zu Verzögerungen.
  • Zu geringe Flexibilität: Feedback von Experten wird nicht ausreichend berücksichtigt.
  • Späte Rückmeldung: Verzögerte Reaktionen bremsen den Projektfortschritt.

Umsetzung

  • Unstrukturierte Änderungswünsche: Feedback wird nicht gebündelt, sondern laufend eingestreut.
  • Fehlende Einbindung des Webdesigners: Der Anbieter wird zu spät oder zu wenig in Entscheidungen eingebunden.
  • Falsche Prioritäten bei UX & SEO: Benutzerfreundlichkeit und Sichtbarkeit werden unterschätzt.

  | Unser Fazit

Die Kosten und die Dauer der Website-Erstellung hängen stark vom gewählten Anbieter sowie vom Umfang und der Komplexität des Projekts ab.

Um das passende Angebot zu finden, sind eine gründliche Recherche, klar definierte Anforderungen und der Vergleich mehrerer Anbieter entscheidend.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit basiert zudem auf einer strukturierten Vorbereitung, realistischen Erwartungen und einer offenen Kommunikation.

Wer typische Fehler wie unklare Anforderungen oder mangelnde Abstimmung vermeidet, schafft die Grundlage für eine effiziente Umsetzung und ein überzeugendes Ergebnis.

Für Unternehmen, die ihre Website schnell und mit überschaubarem Budget umsetzen möchten, können Website Design Services eine geeignete Lösung sein.

Jetzt Website erstellen lassen
War der Artikel hilfreich?

Als Gründer, Selbstständiger oder Unternehmer weißt du, wie wichtig passgenaue Inhalte sind. Hilf uns, diese auch in Zukunft zu liefern, indem du uns bewertest.

Autor: Luisa Gerber
Expertin für Websites und Digitales
Luisa Gerber, Redakteurin bei Für-Gründer.de

Luisa Gerber verantwortet bei Für-Gründer.de die Bereiche Websites und Digitales. Sie testet regelmäßig digitale Tools, erstellt praxisnahe Inhalte zu aktuellen Online-Trends und unterstützt Gründer sowie Selbstständige bei der Website-Erstellung und der Wahl passender Marketing-Tools im dynamischen KI-Umfeld.