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- POSSUM vertreibt All-in-One-Kassensysteme für den (Lebensmittel-)Einzelhandel und die Gastronomie.
- Jede POSSUM-Kasse ist TSE-, GoBD- und DSFinV-K-konform. Der Anbieter unterstützt sogar bei der Meldepflicht.
- Die Kosten für die Hardware starten bei einmalig 849 €, die Software kostet mindestens 39 € pro Monat.
- POSSUM bietet mit mindestens 0,59 % sehr niedrige Transaktionsgebühren für Kartenzahlungen.
| Funktionen der POSSUM-Kassensoftware
Mit seinem Kassensystem richtet sich POSSUM an Einzelhändler und Gastronomen aller Art. Auch Kiosk-Betreiber, Handwerker, Vereine, Bäckereien sowie Vereine gehören zu den Kunden von POSSUM.
In diesem Kapitel gehen wir auf die Funktionen ein, die POSSUM je nach Branche bietet.
#1 Funktionen für den Einzelhandel
Für den Einsatz im Handel bietet POSSUM alle wichtigen Funktionen:
- Artikel- und Warengruppenverwaltung
- Import vorhandener Artikeldaten per CSV-Datei
- Barcode-Erfassung über EAN-, PLU- und Preisbarcodes
- Unterstützung mehrerer Barcodes pro Artikel
- Verwaltung von Wareneingängen und Lagerbeständen
- Inventurfunktion mit Soll-Ist-Vergleich
- Erfassung gewichtsabhängiger Produkte
- Vergabe fester und prozentualer Rabatte
- Pfandverkauf und Pfandrücknahme
- Sofort- und Nachstornierungen
- Verwaltung von Gutscheinen und Restguthaben
- Kundenverwaltung und Zuordnung von Verkäufen
- Verkauf auf Rechnung und Verwaltung offener Posten
- Erstellung von Rechnungen und Lieferscheinen
- Unterstützung von Bar-, Karten-, Gutschein- und Teilzahlungen
- Annahme von Fremdwährungen
- Tages-, Monats-, X- und Z-Berichte
- Umsatz- und Artikelauswertungen
- Benutzer- und Mitarbeiterverwaltung
- Arbeits- und Kassierzeiterfassung
- Offline-Modus
- Filialverwaltung
Damit deckt POSSUM alle grundlegenden Anforderungen kleiner und mittlerer Händler ab und eignet sich auch für den Lebensmitteleinzelhandel.
#2 Funktionen für die Gastronomie
Gastronomiebetriebe wie Cafés, Restaurants, Foodtrucks oder Bars profitieren bei POSSUM von folgenden Funktionen:
- Tischverwaltung zum Öffnen, Buchen, Umbuchen und Abrechnen von Tischen
- Aufteilung von Tischen und Rechnungen auf einzelne Gäste
- getrennte Zahlungsarten innerhalb einer gemeinsamen Bestellung
- mobile Bestellaufnahme direkt am Tisch
- Übertragung von Bestellungen an Küche oder Theke
- Zuordnung von Bestellungen zu Tischen und Gängen
- Gangsteuerung für mehrgängige Menüs
- Auswahlmenüs für Beilagen, Zutaten und Produktvarianten
- Erfassung von Sonderwünschen und zusätzlichen Ordertexten
- Verwaltung unterschiedlicher Größen und Garstufen
- Happy-Hour-Funktion mit zeitabhängigen Preisen
- Vergabe fester oder prozentualer Rabatte
- Sofort- und Nachstornierungen
- Erstellung von Rechnungen und Bewirtungsbelegen
- Trinkgeld-, Gutschein-, Splitrechnungs- und Teilzahlungsfunktion
- Filialsteuerung für die Verwaltung mehrerer Geschäftsstellen
- Lieferdienstanbindung an Lieferando, Uber Eats, Foodora, Deliveroo und Wolt
Für 2026 ist auch ein Küchenmonitor geplant. So kann die Küche Bestellungen hygienisch bearbeiten, während der Monitor den jeweiligen Bestellstatus anzeigt.
#3 Welche Funktionen bietet POSSUM noch?
Über die klassischen Kassenfunktionen hinaus bietet POSSUM verschiedene technische und organisatorische Sonderfunktionen:
- Verwaltung in der Cloud: Über die Anwendung myPOSSUM Cloud können Betriebe Umsätze einsehen, Tische, Mitarbeiter und Artikelstammdaten verwalten und verschiedene Systeme über die Schnittstelle anbinden, etwa ERP-Systeme, Shopsysteme oder Buchhaltungssoftware.
- Offline-Modus: POSSUM arbeitet mit einer lokalen Datenbank, daher ist keine dauerhafte Internetverbindung erforderlich (abgesehen von Kartenzahlungen)
- Digitale Belege: Mit dem optionalen eBon können Kunden ihren Beleg über einen QR-Code im Browser aufrufen
- DATEV-Direktschnittstelle: POSSUM bietet optional eine direkte Anbindung an DATEV MeinFiskal, um Einzelaufzeichnungen und Kassen-Abschlussdaten automatisch an DATEV zu übertragen. So kann der Steuerberater direkt auf die Kassenbuchungen zugreifen
- Offene Schnittstellen (API): Über eine Cloud-API können externe Systeme wie Warenwirtschaftsprogramme, ERP-Lösungen, Onlineshops und Buchhaltungsanwendungen angebunden werden
- Ganzjähriger Support: POSSUM unterstützt seine Kunden mit einem Support, der täglich erreichbar ist
- Kostenlose Ersteinrichtung und Schulung: POSSUM bietet kostenlos einen Ersteinrichtungsservice und eine Erstschulung an
Diese Funktionen sind noch in Planung
Für Ende 2026 bzw. Anfang 2027 plant POSSUM weitere Funktionen für Gastronomen, Händler und Dienstleister:
- Anbindung eines Küchenmonitors
- Einführung eines Self-Service-Kiosk-Systems (SB-Kasse)
- Angebot eines QR-Code-Bestellsystems
- Ergänzung um digitale Kundenbindungssysteme (Stempelkarten, Gutscheine und Punktesysteme)
Zudem ist die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz, der POSSUM AI, geplant. Die KI unterstützt Betriebe bei der Analyse von Kassendaten, um Trends zu erkennen und Empfehlungen zu Warenbestellungen, Preisgestaltung und Personalplanung zu geben.
Wann die Funktionen verfügbar sind, erfahren Sie in diesem Testbericht und auf der POSSUM-Website.
| Wie viel kostet POSSUM?
Die Kosten für POSSUM setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
- Monatliche Kosten für die Software
- Optionale kostenpflichtige Zusatzmodule
- Einmalige Kosten für die Hardware (Kassensysteme und Zubehör)
- Transaktionsgebühren für Kartenzahlungen
Nachfolgend gehen wir auf die Kostenpunkte im Einzelnen ein.
#1 Monatliche Kosten für die Software
Die Kassensoftware von POSSUM kostet mindestens 39 € pro Monat bei jährlicher und 49 € bei monatlicher Zahlung. In den monatlichen Kosten sind bereits folgende Leistungen enthalten:
- Regelmäßige Softwareupdates
- Support via Chat, E-Mail und Telefon
- Einrichtungsservice für die Kassensoftware
Die Preise für die POSSUM-Software-Lizenz beziehen sich auf je ein Hauptgerät (z. B. die POSSUM10-All-in-One-Kasse).
Wer neben der Hauptkasse weitere Geräte einsetzen möchte, zum Beispiel ein mobiles Bestellterminal, benötigt je Verbundgerät eine eigene Verbundlizenz.
Diese kostet:
- 15 € pro Monat bei jährlicher Vorauszahlung
- 19 € bei flexibler monatlicher Zahlung und Kündigung
Mobile Kartenlesegeräte gibt es ab einmalig 149 €.
#2 Optionale kostenpflichtige Zusatzmodule
Die Kassensoftware ist bereits mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Für besondere Zusatzfunktionen und Schnittstellen zu anderen Systemen (z. B. Shopsystemen) können jedoch weitere Kosten anfallen:
- DATEV-Schnittstelle: ab 25 € pro Monat
- Lieferdienstschnittstelle: ab 25 € pro Monat
- Digitaler Beleg (eBon): 9,90 € pro Monat
- Lokales Windows-Backoffice: 5 € pro Monat
#3 Einmalige Kosten für die Hardware (Kassensysteme und Zubehör)
POSSUM vertreibt seine Kassensysteme zum einmaligen Kaufpreis ab 599 €. Alternativ können die Kassensysteme über ein Leasingmodell mit einer regulären Laufzeit von 60 Monaten finanziert werden. Die Kosten für die Leasing-Variante starten bei 49,90 € pro Monat.
Die folgende Tabelle zeigt, wie viel die Kassensysteme von POSSUM einmalig und monatlich kosten.
| Kassensystem | Kosten einmalig | Leasingpreis pro Monat* |
| POSSUM10 | 599 € | 69,90 € |
| POSSUM5 Lite | 849 € | 49,90 € |
| POSSUM7 | 899 € | 52,90 € |
| POSSUM16 G2DS | 999 € | 79,90 € |
| HEGA7116 | 1.099 € | 79,90 € |
*Die Mindestvertragslaufzeit für das Leasingmodell beträgt 60 Monate.

Mobile All-in-One-Kasse, verfügbar als Solo-Gerät (849 €) oder als Verbundgerät (149 €)

Mobile All-in-One-Kasse, nutzbar als Standalone-Kasse (899 €) oder Verbundgerät (199 €)

Platzsparende All-in-One-Kasse mit integriertem Bondrucker, Kundendisplay und Kartenlesegerät

All-in-One-Kassensystem mit großem Kundendisplay

Kassensystem mit großem 15,6 Zoll-Bildschirm, Bondrucker und Kartenterminals anschließbar
Welches Zubehör gibt es von POSSUM?
Je nach Einsatzzweck bietet POSSUM auch das passende Zubehör:
- Bargeldlade: 99 €
- Kabelgebundener Handscanner: 149 €
- Drahtloser Handscanner: 349 €
- Externer Bondrucker: 349 €
#4 Transaktionsgebühren für Kartenzahlungen
POSSUM zählt zu den Anbietern mit den niedrigsten Kartenzahlungsgebühren im Vergleich. Standardmäßig berechnet POSSUM 0,99 % für Debitkarten und 1,99 % für Kreditkarten.
Betriebe mit einem monatlichen Kartenumsatz ab 3.000 € können gegen eine zusätzliche Grundgebühr von 6 € pro Monat auf günstigere Konditionen von 0,79 % beziehungsweise 1,49 % wechseln.
Je nach Höhe der monatlichen Umsätze durch Kartenzahlungen bietet POSSUM auch Transaktionsgebühren in Höhe von 0,59 % an.
Zum Vergleich: SumUp reduziert seine Transaktionsgebühr von 1,39 % auf 0,79 % erst ab einem Kartenumsatz von 3.500 € pro Monat. Dafür wird jedoch eine monatliche Gebühr von 19 € fällig. Gerade für kleine Betriebe, etwa Cafés und Boutiquen, ist POSSUM die preiswertere Alternative.
| Kundenmeinungen zu POSSUM
POSSUM sammelt über verschiedene Portale insgesamt sehr positive Bewertungen (Stand August 2026):
- 50 Nutzer bewerten POSSUM mit 4,8 von 5 Sternen bei Google (sehr gut)
- 40 Nutzer bewerten POSSUM mit 4,79 von 5 Sternen auf Proven Expert (sehr gut)
- 16 Nutzer bewerten POSSUM mit 4,7 von 5 Sternen im DATEV-Marktplatz (sehr gut)
Kunden loben insbesondere die professionelle und unkomplizierte Installation und Ersteinrichtung, den hilfsbereiten Support und die einfache Bedienung.
Nutzer heben zudem deutlich hervor, dass die Kasse im alltäglichen Betrieb stabil und zuverlässig funktioniert.
Zwei Kunden bemängelten vor 9 und 6 Jahren den Kundenservice. Seither konnten wir keine negativen Bewertungen zu den Supportleistungen von POSSUM feststellen.
| Mehr zu POSSUM
POSSUM® ist eine eingetragene Marke der Heimpel GmbH. Gegründet wurde das Unternehmen mit Sitz in Lauchringen bereits im Jahr 1930 als Heimpel Bürotechnik. Seit jeher ist das Unternehmen in Familienbesitz, heute geführt von Thomas, Benno und Max Heimpel.
Nachfolgend haben wir die wichtigsten Meilensteine zusammengefasst:
- 1930: Gründung der Heimpel Bürotechnik durch Philipp Heimpel
- 1981: Die Heimpel GmbH wird autorisierter Fachhändler der Schultes Kassensysteme
- 1982: Nun gehören auch die CASIO-Kassen zum Sortiment von Heimpel
- 1995: Thomas Heimpel gründet mit Manfred Jordan die Heimpel Kassensysteme GmbH
- 1998: Die Heimpel Kassensysteme GmbH übernimmt die COMPUTER-KASSEN-VERTRIEB CKV GmbH und firmiert sich neu als Heimpel und Jordan CKV Kassensysteme GmbH
- 2017: Heimpel wird CASIO-Fiskal-zertifizierter Händler, Mitglied der CKV AG und im DFKA e.V.
- 2018: Im Bereich Kartenzahlung startet die Kooperation mit Concardis (Nexi)
- 2020: Die Heimpel GmbH startet den TSE-Vertrieb und führt eine DSFinV-K-Schnittstelle ein, POSSUM® wird eingeführt und als Marke eingetragen
- 2021: Weitere POSSUM-Kassen kommen auf den Markt, Heimpel wird zum offiziellen DATEV-Marktplatz-Partner (MeinFiskal, DATEV Kassenarchiv & Kassenbuch Online)
- 2024: Die mobilen POSSUM-All-in-One-Kassen kommen auf den Markt
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