Webhosting für die eigene Homepage in wenigen Schritten

Eine Website ist nur so gut, wie das Webhosting. Warum? Ein gutes Hosting macht Ihre Internetseite schneller und stabiler. Vergleicht man die zahllosen günstigen Hosting-Anbieter, locken viele mit großem Speicherplatz und kostenlosen Domains. Wenn der Webhoster aber ständig Verbindungsprobleme hat, ist das wertlos. Wir erklären Ihnen, worauf es beim Webhosting wirklich ankommt, und führen Sie in wenigen Schritten zum besten Angebot.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Webhosting ermöglicht Besuchern im Internet den Zugriff auf Ihre Website.
  • Gutes Hosting beeinflusst Schnelligkeit, Stabilität & Sicherheit einer Homepage.
  • Webhoster-Tarife liegen zwischen 1 und 500 Euro pro Monat.
  • Geheimtipp: Mit einem Webbaukasten sind Webhosting und Domain inklusive.

 Die besten Homepage-Baukästen im Test 

1. Was ist Webhosting?

Statt Sie mit der technischen Definition des Begriffs Webhosting zu langweilen, erklären wir Ihnen die Bedeutung von Hosting anhand eines simplen Beispiels.

Infografik Webhosting-Hochhaus: Jede Wohnung ein Webspace

Stellen Sie sich ein Hochhaus mit mehreren Wohneinheiten vor. Das Gebäude wäre in dieser Überlegung der Server (Webserver). Jede Wohnung repräsentiert einen eigenen Webspace – der Speicherplatz, auf dem sich Ihre Website befindet. Die Domain ist die Internetadresse, die Besucher in den Webbrowser eintippen, um auf Ihre Seite zu gelangen und ist vergleichbar mit der Wohnungsanschrift.

Ergibt diese bildhafte Erklärung von Webhosting für Sie Sinn? Es geht auch konkreter:

Als Webhosting wird eine Dienstleistung bezeichnet, bei der Ihre Website auf einem Webserver gespeichert wird, damit jeder im Internet darauf Zugriff hat. Der Dienstleister dieser Infrastruktur wird Webhoster genannt.

Nun sollten Sie einen guten Eindruck davon haben, was Webhosting bedeutet und welche Rolle die einzelnen Bestandteile beim Hosting einer Website spielen.

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2. Website hosten in 5 Schritten

  1. Webhosting-Anbieter finden
  2. Eine Domain registrieren
  3. Art des Webhostings wählen
  4. Hosting-Angebot vergleichen
  5. Website erstellen

Schritt 1: Webhosting-Anbieter finden

Wie würden Sie vorgehen, um den besten Webhosting-Anbieter für Ihre Website zu finden?

Wahrscheinlich würden Sie eine Liste an Kriterien erstellen und einen Vergleich der günstigsten Hosting-Provider durchführen. Ein guter Plan.

Was aber, wenn nicht klar ist, welche Kriterien ein Webhoster erfüllen sollte?

Ein solider Anhaltspunkt für die Qualität eines Hosters, ist seine Marktstellung. Wenn ein Anbieter seit Jahren erfolgreich ist und viele zufriedene Kunden hat, muss er etwas richtig machen. Die besten Webhosts verfügen über leistungsstarke Webserver, die einen stabilen und schnellen Betrieb der Website ermöglichen. Sie haben auch die nötigen Ressourcen, um Cyberattacken abzuwehren.

Schritt 2: Eine Domain registrieren

Erinnern Sie sich an das Beispiel vom Hochhaus? Eine Domain ist die Adresse, die Besucher in den Browser eintippen, um auf Ihre Website (oder Onlineshop) zu gelangen. Je einprägsamer ein Domainname ist, desto einfacher finden Kunden eine bestimmte Homepage.

In einem anderen Artikel haben wir ausführlich behandelt, wie Anfänger eine Domain registrieren können.

Hier die wichtigsten Tipps im Check:

  1. Domainnamen sollten kurz und einprägsam sein.
  2. Name der Domain, thematisch passend zum Inhalt der Website.
  3. Domainendung .de für nationale, .com für internationale Seiten verwenden.
  4. Markentaugliche Domainnamen können besser vermarktet werden.

Bei der Registrierung der Domain gibt es mehrere Optionen. Ein klassischer Registrar wie DENIC oder Google Domains ist gut geeignet, um schnell eine Domain zu kaufen – auch wenn kein konkretes Projekt ansteht. Wenn Sie aber eine Website oder einen Onlineshop hosten möchten, ist ein Webhoster die günstigere Wahl. Die meisten Webhosting-Anbieter inkludieren kostenlose Domains und E-Mail-Postfächer in ihren Tarifen.

Webhosting-Tarife inklusive Domain und E-Mail ansehen

Schritt 3: Art des Webhostings wählen

Es gibt verschiedene Arten von Webhosting, die für unterschiedliche Projekte geeignet sind:

  • Shared Hosting (geteilte Server)
  • Dedicated Hosting (dedizierter Server)
  • VPS (virtualisierte Server)
  • Cloud Hosting (Cloudserver)
  • Managed Hosting
  • Managed Wordpress Hosting

Bevor es weiter geht, ein wichtiger Hinweis. Es gibt viele Optionen für Webhosting. In fast allen Fällen ist Shared Hosting die beste Wahl.

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Hosting Arten im Überblick

Beim Shared Hosting teilen sich mehrere Nutzer die Ressourcen eines einzelnen Servers. Es handelt sich um die beliebteste Art von Webhosting, weil es günstig ist und für die meisten Webseiten und Onlineshops genügend Leistung bietet. Dabei kann es sich um ein Wordpress-Hosting oder ein anderes Content-Management-System (CMS) handeln. Webmaster (Projektleiter) haben bei dieser Art des Hostings keine Kontrolle über tiefere Serverfunktionen (Root-Access). Für kleinere und mittelgroße Webprojekte ist das aber auch nicht notwendig.

Geeignet für: Web-Anfänger, Wordpress Hosting, Web-Visitenkarten, Unternehmenswebseiten, Vereinsseiten, Firmenhomepages, Blogs, Onlineshops (E-Commerce), Fotografie-Webseiten.

Beim Dedicated Hosting wird ein ganzer Server gemietet. Das ist sehr viel teurer als das Shared Hosting, die Leistung des Webservers wird dafür mit niemandem geteilt. Für sehr große Webseiten ab einem monatlichen Traffic von 500.000 Besuchern, ist Dedicated Hosting sinnvoll. Webmaster erhalten vollen Root-Access.

Geeignet für: große Online-Redaktionen, Firmen mit aufwendigen Applikationen, Internetseiten mit großen Datenbänken.

Mit dem VPS lassen sich Bereiche auf einem einzelnen Webserver für Nutzer reservieren – das wird Virtualisierung genannt. Innerhalb dieses Teilbereichs stehen dem Nutzer sämtliche Ressourcen zur Verfügung. Das VPS bietet damit Vorteile eines dedizierten Servers (ungeteilte Leistung) zu einem günstigeren Preis. Durch Root-Access haben Webmaster mehr Freiheiten als beim Shared Hosting.

Geeignet für: alle, denen Leistung und Kontrolle von Shared Hosting nicht ausreicht, aber nicht so viel wie für einen dedizierten Server ausgeben möchten.

Beim Cloud-Hosting wird eine Website nicht auf einem einzelnen Server gehostet. Der Speicherplatz verteilt sich auf einen Serververbund (Servernetzwerk genannt). Das bringt viele Vorteile. Die Leistung des Webservers kann dynamisch angepasst werden. Ausfälle einzelner Server werden schnell kompensiert (Redundanz). Gegen Cloud Hosting spricht, dass fortgeschrittene technische Kenntnisse für den Betrieb nötig sind.

Geeignet für: Webprojekte, die viele Ressourcen benötigen und einen technisch versierten Webmaster (oder ein ganzes Team) besitzen.

Managed Hosting ist vergleichbar mit einer Hausverwaltung, die sich um die Sauberkeit und Instandhaltung des Gebäudes und Geländes kümmert. Der Webhoster ist für die Einrichtung und Wartung der Server verantwortlich. Dazu gehören regelmäßige Sicherheitspatches, Softwareupdates und die Abwehr von Hackerangriffen. Beim Unmanaged Hosting muss sich ein Webmaster händisch die Pflege und Sicherheit des Webservers erledigen.

Das Managed Wordpress Hosting verbindet alle Vorteile des Managed Hosting mit denen des beliebtesten Content-Management-Systems der Welt – Wordpress. In einer sicheren und schnellen Serverumgebung können alle verfügbaren Plugins und Themes von Wordpress installiert werden. Es ist eine einsteigerfreundliche und günstige Art, um die eigene Website zu hosten.

TIPP

Das Managed Wordpress Hosting von IONOS bietet Webserver mit schnellem SSD-Speicher statt langsamerer Festplatten. Das verkürzt die Ladezeiten Ihrer Website.

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Schritt 4: Hosting-Angebot vergleichen

Was macht gutes Webhosting aus? Schnelligkeit und Stabilität sind zwei Kriterien, die wir bereits erwähnt haben. Es gibt aber weitere Faktoren, die beim Vergleich der Hosting-Anbieter berücksichtigt werden sollten.

Wichtige Auswahlkriterien

Eine Website, die nicht erreichbar ist, kann kein Geld verdienen. Die Verfügbarkeit der Server, auch Uptime genannt, ist entscheidend für die Auswahl des Webhostings. Seriöse Anbieter wie IONOS oder Strato garantieren eine Uptime von über 99 %. Ihre Homepage oder Ihr Onlineshop sind für Kunden nahezu immer erreichbar.

Muss ein Webhoster Schadensersatz zahlen, wenn er diese Uptime-Garantie nicht einhält? In der Theorie schon, in der Praxis ist das aber schwer durchsetzbar. Große Hoster haften durch ein solches Leistungsversprechen mit ihrem Image. 

Wie viel Speicherplatz eine Website benötigt, wissen viele Anfänger nicht. Ein CMS wie Wordpress braucht in der Basisversion etwa 200 MB. Die günstigsten Hosting-Tarife bieten einen Webspace von 50 GB (250-mal soviel). Wofür wird der ganze Speicherplatz benötigt?

Wenn Sie eine Website hosten möchten, die viele Fotos, Videos und andere Medien einsetzt, kann es schnell eng werden (z.B. Onlineshops mit hochauflösenden Produktfotos). Auch E-Mails verbrauchen über die Jahre viel Speicherplatz. Planen Sie das Wachstum Ihrer Website bei der Auswahl des Webspace ein.

Da ein Webserver ein Computer ist, hat er einen Prozessor, Arbeitsspeicher (RAM) und Festplattenspeicher. Sie möchten doch aber eine Website hosten und keine Spiele spielen – inwiefern ist die Serverleistung relevant?  

Wenn Besucher Ihre Domain in den Browser eingeben, greifen sie auf den Server zu. Je mehr Leistung dieser hat, desto schneller werden die Inhalte der Homepage angezeigt. Wenn sehr viele Besucher gleichzeitig auf eine Seite möchten, ist die maximale Bandbreite (Bandwidth) entscheidend – dieser legt die Datenmenge fest, die ein Servernetzwerk verarbeiten kann. Sie sollten bei der Wahl des Webhostings auf unlimitiertes Bandwidth achten.

 

Webhosting ist ein technisch anspruchsvolles Thema. Der Provider sollte einen deutschen Support bieten, der über Telefon, Mail und Chat erreichbar ist.

Top-Features von Webhostern

Neben den genannten Kriterien gibt es eine Reihe von Merkmalen, die den Unterschied bei der Wahl des Webhosters machen können.

  • Anzahl – Wie viele Websites möchten Sie hosten? Grundtarife erlauben oft nur eine Website.
  • Organisation – Haben Sie eine bevorzugte Systemsteuerung? Die meisten Webhoster verwenden cPanel, andere wiederum ihr eigenes, individuelles Kontrollpanel.
  • Backups – Sind kostenlose Backups enthalten? Sicherungskopien Ihrer Websiteinhalte sind wichtig, um nach Ausfällen schnell wieder einsatzbereit zu sein.
  • Domänenname – Wenn Sie einen Domänennamen benötigen, sollten Sie einen Tarif wählen, der einen solchen kostenlos enthält.
  • Kostenloses E-Mail-Postfach – Wählen Sie einen Tarifplan, der mindestens ein kostenloses E-Mail-Postfach enthält.
  • SSL-Zertifikat – Wenn ein Webhoster heutzutage nicht in allen seinen Tarifen ein kostenloses SSL-Zertifikat anbietet, ist das ein Warnsignal.
  • Datenschutz – Erfüllt der Webhoster alle Vorgaben der DSGVO? Der Standort der Server sollte in Deutschland oder der EU liegen.
  • Kontrolle – Wenn Sie sich mehr mit der technischen Seite der Dinge befassen möchten, achten Sie auf Funktionen wie vollständigen Root-Zugang und Zugriffskontrolle
  • Umstellung – Wenn Sie bereits eine Website woanders hosten, müssen Sie diese migrieren. Bietet Ihr neuer Webhoster eine kostenlose Migration an?

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Schritt 5: Website erstellen

Mit der Wahl des Webhostings steht das Fundament für Ihr Webprojekt. Jetzt muss der Webspace mit Inhalten gefüllt werden.

Wie Sie die perfekte Website erstellen können, haben wir in einem separaten Artikel behandelt.

Die wichtigsten Website-Tipps im Überblick:

  • Definieren Sie das Ziel und die Zielgruppe der Website
  • Die Inhalte müssen sprachlich und visuell zur Zielgruppe passen
  • Die Benutzung der Homepage sollte intuitiv sein (Usability)
  • Inhalte sollten für Mobilgeräte optimiert sein (Responsive Design)
  • Anfänger sollten einen Homepage-Baukasten nutzen
  • Auf rechtskonformes Impressum und korrekte Datenschutzerklärung achten 

Wenn das Budget kein Hindernis darstellt, können Sie durch einen Dienstleister eine Website erstellen lassen. Das schafft freie Kapazitäten für andere Bereiche Ihres Unternehmens.

3. Anbieter: Kosten & Leistungen

Es gibt über 60 Webhoster am Markt, was einen Vergleich für Nutzer schwierig macht. Wir möchten Ihnen nachfolgend 5 Anbieter vorstellen, die sich am Markt etabliert haben und für höchste Seriosität stehen. Der Anbieter IONOS ist Testsieger in unserem Homepage-Baukasten-Vergleich 2022, in dem unter anderem das hervorragendeWebhosting hervorgehoben wird.

1&1 IONOS Webhosting

IONOS Webhosting

Pro & Contra von IONOS

  • dynamische Anpassung der Serverleistung
  • zuverlässiges und schnelles Netzwerk
  • Domain & E-Mail-Postfach inklusive
  • spezielles Wordpress-Hosting
  • starker Support
  • guter Datenschutz
  • Preisstruktur undurchsichtig

Das Webhosting von 1&1 IONOS punktet mit schnellen Servern, fortschrittlichen Features und hoher Sicherheit.

Top ist: Die Ressourcen der Webserver können nach Bedarf angepasst werden. Nehmen wir an, Sie starten mit dem kleinsten Tarif (Essential). Sobald die Besucherzahlen wachsen, können Sie zusätzliche Leistung und Webspace hinzubuchen.

Der Support ist ausgezeichnet. Beim Thema Datenschutz (DSGVO-konform) und Cybersicherheit (DDoS-Schutz) ist IONOS ebenfalls gut aufgestellt.

Positiv ist auch das Managed Wordpress Hosting. Anfänger können die vielzähligen Themes und Plugins für das CMS installieren, ohne Programmierkenntnisse zu besitzen.

Die Preise starten ab 1 Euro. Leider setzt IONOS stark auf Lockangebote für Neukunden. Nach 12 Monaten kostet der Pro-Tarif nicht mehr 1 Euro, sondern 10 Euro pro Monat. Auch die Option für eine monatliche Kündigungsfrist ist versteckt – das haben wir bereits bei unserem Website-Baukasten-Vergleich bemängelt.

Insgesamt bietet 1&1 IONOS eine gute Leistung für viele verschiedene Projektgrößen.

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Strato Webhosting

Strato Webhosting

Strato Pro & Contra

  • einsteigerfreundliche Software
  • günstiges Webhosting
  • mehrere Inklusivdomains
  • DSGVO-konform
  • Schwächen beim Support

Strato ist ein guter Hoster für Einsteiger. Das Backend ist leicht zu bedienen und die Tarife sind günstig.

Das Basic-Paket ist auch für mittelgroße Projekte geeignet. Für 12 Euro im ersten Jahr bietet es genügend Webspace und 5 Inklusivdomains. Der Telefonsupport ist kostenpflichtig, ein Negativpunkt.

Die Server von Strato liegen in Deutschland und müssen damit hohe Datenschutz-Standards erfüllen.

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Alfahosting

Screenshot Alfahosting

Alfahosting Pro & Contra

  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • SSD-Speicher schon bei günstigen Tarifen
  • Serverstandort Deutschland (DSGVO-konform)
  • Nutzeroberfläche nicht intuitiv
  • Zuschaltung externer Domains kosten Geld

Hinter Alfahosting steht der bekannte Anbieter Dogado. Die Technik und die Server sind auf einem aktuellen Stand, alle notwendigen Funktionen für eine professionelle Website werden angeboten und ausreichend Speicherplatz für Dateien und E-Mails ist vorhanden. Die Preise für das Webhosting liegen zwischen 3,99 Euro (Tarif L) und 19,99 Euro pro Monat (Tarif Business XL). Alfahosting schneidet im Preisvergleich der Provider gut ab, weil schon im kleinsten Hosting-Paket schneller SSD-Speicher zur Verfügung steht.

Alfahosting hat zwei Nachteile: Die Nutzeroberfläche ist für Einsteiger nicht sofort verständlich. Im Vergleich zu einem Anbieter wie IONOS ist die Lernkurve steil. Wer bereits eine externe Domain besitzt und diese mit Alfahosting verbinden möchte, muss zudem Extragebühren zahlen.

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All-inkl Webhosting

All-inkl Webhosting

All-inkl Webhosting Pro & Contra

  • Gute Erreichbarkeit der Server
  • Viele Domains inklusive
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • 3 Monate kostenlose Testzeit
  • Günstigster Tarif ohne SSL-Zertifikat
  • Kein Anspruch auf automatische Backups

Die günstigen Startpreise von All-inkl. bringen einige Nachteile mit sich. Beim Startertarif sind zwar 3 Domains inklusive. SSL-Zertifikate sind aber nicht im Preis enthalten (99 Euro pro Jahr und Zertifikat). Auch beim Thema Datensicherung (Backup) zeigt All-inkl. Webhosting kleine Schwächen. Der Provider schreibt auf seiner Homepage, dass Nutzer keinen „Anspruch auf die Verfügbarkeit einer Datensicherung“ haben. Der Provider fertigt Backups jede 14 Tage an – eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Kunden werden daher angehalten, eigene Sicherungskopien zu erstellen.

Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit und einen 3-monatigen Testzeitraum. Kunden können sich in Ruhe das Hosting-Angebot ansehen und dann entscheiden, ob es für ihre Bedürfnisse geeignet ist. Die Tarifkosten reichen von 4,95 bis 24,95 Euro pro Monat.

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Hetzner Webhosting

Hetzner Webhosting

Hetzner Pro & Contra

  • Großes Angebot an High End Servern
  • Sicherheitsstandard hoch
  • SSD-Speicher bei allen Tarifen
  • Altbackene Nutzeroberfläche    

Hetzner bietet ein breites Angebot an Webhosting-Lösungen für klein bis groß. Die Server sind DSGVO-konform und erfüllen höchste Sicherheitsstandards.

Die Bandbreite ist in allen Tarifstufen unbegrenzt und alle Webserver haben standardmäßig SSD-Speicher verbaut. Diese Kombination sorgt für schnelle Ladezeiten der gehosteten Website.

Die Nutzeroberfläche ist zwar einfach zu bedienen, optisch aber nicht auf Höhe der Zeit. Andere Provider sehen frischer aus.

Hetzner verfügt über günstiges Webhosting. Der Einsteigertarif (Level 1) startet bei 1,90 Euro. Ab 4,90 Euro (Level 4) gibt es 5 Inklusiv-Domains. Das teuerste Paket liegt bei 19,90 Euro pro Monat (Level 19).

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4.Offene Fragen zum Webhosting

Ja, einige Hosting-Anbieter haben Business-Tarife im Angebot. Bei All-inkl. Businesskunden einen bevorzugten Telefonsupport. Andere Provider bieten hingegen besonders leistungsstarke Webserver für Businesskunden an.

Domain und Hosting werden oft verwechselt, dabei handelt es sich um verschiedene Dinge. Die Domain ist die Internetadresse einer Website. Das Webhosting ist die Infrastruktur, auf der eine Website lagert. Eine Domain kann ohne Webhosting registriert werden.

Ein Hosting Reseller verkauft das Webhosting eines anderen Webhosters unter einer neuen Marke. Das ist vergleichbar mit Mobilfunkanbietern wie Congstar. Der Provider nutzt das Netz der Deutschen Telekom, verkauft seine Tarife aber mit eigenem Branding.

MySQL ist das bekannteste Datenbankverwaltungssystem der Welt. MariaDB ist ein quelloffenes (open source) Verwaltungssystem für Datenbanken, das aus MySQL hervorgegangen ist.

Ja, kostenloses Webhosting gibt es wirklich. Wer mit seiner Website unternehmerisch tätig sein möchte, sollte aber kein kostenloses Hosting benutzen. Die Server sind unzuverlässig und langsam. Die Internetadresse trägt oft einen werblichen Zusatz. Es gibt genügend günstige Webhoster, die besser geeignet sind.

5. Fazit

Mit einem guten Webhosting steht und fällt der Erfolg einer Website oder eines Onlineshops. Nur ein seriöser Hosting-Anbieter garantiert einen schnellen Betrieb ohne Ausfälle.

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Webhostings sind:

  • zuverlässige Erreichbarkeit der Webserver
  • schnelle Server mit SSD-Speicher
  • SSL-Zertifikate, Domain und E-Mail inklusive
  • dynamische Anpassungen bei Wachstum
  • guter, deutschsprachiger Support

Von allen Anbietern bietet 1&1 IONOS das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

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