Seit 2010 helfen wir Menschen, sich selbstständig zu machen. Das nehmen wir zum Anlass, um einige von Euch zu besuchen. Und gleichzeitig Gründern und Gründerinnen eine Bühne zu geben.
Lerne im Trailer Helge und Flora kennen. Diese beiden gehen auf die Pirsch nach Euren Geschichten.
Pure Flavor: Vom Braufässchen zum 20-Millionen-Unternehmen
Mit Braufässchen, einer in der Studenten-WG entstandenen Bierbrau-Idee, legte Dominik den Grundstein für seine Unternehmerkarriere. Nach einem mutigen Strategiewechsel spezialisierte er sich mit Pure Flavor auf die Entwicklung und Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln.
Heute beschäftigt Pure Flavor rund 45 Mitarbeitende und steuert auf 20 Millionen Euro Umsatz zu. Der Weg dahin war geprägt von Bootstrapping, einer existenzbedrohenden Krise und schwierigen Personalentscheidungen. Dominiks Fazit: Durchhalten, Kurskorrekturen zulassen und Entscheidungen niemals aus Angst treffen.
Memento Bestattungen: Mit 53 zur Gründerin
Lydia gründete ihr Bestattungsunternehmen mit 53 Jahren als alleinerziehende Mutter. Mit ihrer Vision, Bestattungen persönlicher, schöner und offener zu gestalten, entwickelte sie ein Angebot für Menschen, die sich von klassischen Bestattungswegen nicht angesprochen fühlten.
Der Weg dahin war geprägt von Eigenfinanzierung, Skepsis aus der Branche und schmerzhaften Rückschlägen. Dennoch hielt Lydia an ihrer Überzeugung fest. Ihr Fazit: Auf das eigene Bauchgefühl hören, Rückschläge aushalten und nur gründen, wenn man wirklich etwas verändern möchte.
djoon: Von der Küchentisch-Gründung zum Millionenvertrieb
Caroline und Martin gründeten djoon mit der Idee, Süßes natürlicher zu machen. Die ersten Dattelpralinen entstanden am heimischen Küchentisch. Heute produziert das Team Millionen davon mitten in München.
Der Weg dahin war geprägt von Crowdfunding, Lebensmittelvorschriften und langen Nächten zwischen Familie und Startup. Unterstützung fanden die Gründer durch ihr Netzwerk und einen gezielt gesuchten Co-Founder.
Nature’s Calling in Berlin: Urbane Kellerei statt Weinkeller-Klischee
Nicolas und sein Team produzieren seit 2025 Wein mitten in Berlin – in einer alten Spirituosenfabrik. Ihre Idee: Wein neu denken, mit mehr Erlebnis, Community und Transparenz. Die Trauben kommen aus der Pfalz, verarbeitet wird vor Ort.
Monate ohne Einnahmen, kaputte Maschinen und Finanzierung bleiben für Nicolas und Co. Herausforderungen. Doch das Team bleibt dran und wächst daran. Ihr Fazit: Für die eigene Idee brennen und den Mut haben, Dinge anders zu machen.
Schokotraum in Berlin: Vom Manager zum Chocolatier
Ronald Kellner tauschte seine gut bezahlte Festanstellung als Manager in der Lebensmittelindustrie gegen seinen eigenen Schokoladenladen in Berlin. Diesen führt er im Anzug und verbindet Stil ganz bewusst mit Unternehmertum.
Nicht jeder Tag war süß: Einmal blieb der Laden komplett ohne Kundschaft. Doch Ronald machte weiter, dachte Dinge neu und vertraute auf sein Netzwerk. Sein Fazit: Mut haben – die Hälfte geht schief, die andere funktioniert.
Missoir: das Urinal für Frauen
Lena entwickelte mit dem Missoir ein Hock-Urinal, das schnelles, hygienisches und kontaktfreies Pinkeln ermöglicht.
Die Idee entstand aus dem Alltag, der Weg in die Selbstständigkeit war herausfordernd: ohne Kapital, ohne Branchenwissen, dafür mit viel Mut und Ausdauer.
Durchgebissen: Brotsommelier Sascha
Lief alles rund im Leben von Sascha? Nein. Doch etwas hat ihn angetrieben: Seine Leidenschaft für echtes Handwerk.
Mit der Backsau hat er sich einen Traum erfüllt. War alles einfach? Nein. Doch er hat sich durchgebissen. Mit Qualität, die man hört und schmeckt.
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