Geschäftskonto-Vergleich 2026: Welche Bank ist die beste?

Ob günstiges Online-Konto oder umfangreicher Service bei der Filialbank: Unser Geschäftskonto-Vergleich zeigt für die individuellen Bedürfnisse das passende Konto. Grundlage sind über 200 Einzel-Kriterien und Nutzerbewertungen.

Geschäftskonto-Test: Von Deutsche Bank, DKB bis zu N26, Vivid, Sparkassen und Volksbanken

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Letztes Update: 02.11.2026
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Redaktion

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So haben wir getestet

Für unseren Geschäftskonto-Vergleich 2026 haben vier Redaktionsmitarbeiter 111 Kontotarife von 36 Anbietern anhand von mehr als 200 Einzelkriterien untersucht.

Wir bewerten Online-Konten und Full-Service-Konten getrennt: Bei Online-Konten zählen Kosten mit 45 % besonders stark. Im Full-Service-Test haben Bargeldversorgung (20 %) sowie Finanzierung und Kredite (18 %) ein höheres Gewicht.

Die Platzierungen ergeben sich aus den bewerteten Kontotarifen eines Anbieters. Vollständige Testmethodik ansehen.

Stets aktuell: Was ist neu im Vergleich?

Wir aktualisieren den Konto-Rechner und die Testergebnisse regelmäßig.

Das sind die wichtigsten Updates im November 2026: 

  • ING Geschäftskonto: Bis 30.11.2026 200 € Gutschrift + Geschäftskonto mind. 6 Monate kostenlos.
  • Kontist: 50 € Willkommensbonus in allen Tarifen und Gratisnutzung von sevdesk
  • FYRST Geschäftskonto: 3,5 % Zinsen für 3 Monate aufs Guthaben
  • Commerzbank: 2,75 % Zinsen aufs Tagesgeld für Neukunden und 100 € Online-Bonus fürs Geschäftskonto Premium.
  • Finom: Bis 650 € Startguthaben, 5 Monate 5 % Zinsen, danach Standardzinssatz von bis zu 2 %.

  | Die besten Geschäftskonten im Test

Unser Test von 111 Konten zeigt:

Für überwiegend digitales Banking ist Vivid die beste Gesamtwahl. Finom überzeugt bei Rechnungsstellung und Finanzverwaltung, Lexware bei der integrierten Buchhaltung. Zu den besten Online-Konten.

Wer Bargeldservice, Finanzierung und persönliche Beratung benötigt, findet mit der Deutschen Bank den Full-Service-Testsieger. Die Commerzbank überzeugt mit Einstiegskonditionen, die HVB mit großen Buchungspaketen. Zu den besten Filialbanken.

Wir stellen die besten Geschäftskonten 2026 vor mit Tarifempfehlungen nach Rechtsform und Kontonutzung.

Überblick: Was zeichnet die Testsieger aus?

Die nachfolgende Tabelle zeigt die jeweils drei bestplatzierten Onlinekonto-Anbieter und Filialbanken im Geschäftskonto-Vergleich 2026 mit ihren Stärken und Schwächen.

Zudem ordnen wir die Testergebnisse der Spitzenplatzierten ein.

Anbieter und Tarif Kategorie und Platzierung Einordnung der Rankingergebnisse
Vivid Money

Zum Anbieter
Onlinekonto
Platz 1
 
Vivid gewinnt vor allem durch niedrige Kontokosten, die mit 45 % besonders stark gewichtet werden. Hier liegt der Anbieter deutlich vor Finom und Lexware. Auch bei Usability, Zahlungsverkehr und Karten erzielt Vivid den Bestwert (108,6 Punkte). Schwächer schneidet Vivid bei Service und Beratung ab. Der Testsieg beruht damit insbesondere auf günstigen Kontokosten und leistungsfähigem digitalem Banking.
Finom

Zum Anbieter
Onlinekonto
Platz 2
 
Finom überzeugt besonders bei Service und Beratung und liegt hier vor Vivid und Lexware. Auch bei den digitalen Zusatzfunktionen schneiden die höherwertigen Tarife gut ab. Gegenüber Vivid verliert Finom jedoch vor allem bei den stark gewichteten Kontokosten. Die deutlichen Leistungsunterschiede zwischen dem kostenlosen Solo-Tarif und den umfangreicheren Kontomodellen prägen das Ranking-Ergebnis.
Lexware Geschäftskonto

Zum Anbieter
Onlinekonto
Platz 3
 
Lexware punktet mit sehr guter Usability und digitalem Zahlungsverkehr (107 von 118,4 Punkten) und liegt damit knapp hinter Vivid. Auch beim Service schneidet Lexware besser ab als Vivid. Ausschlaggebend für Platz drei sind vor allem die schwächeren Ergebnisse bei den stark gewichteten Kontokosten und den digitalen Zusatzfunktionen.
Deutsche Bank

Zum Anbieter
Filialbank
Platz 1
 
Die Deutsche Bank gewinnt vor allem durch ihre Leistungen bei Finanzierung und Kredit (106,6 von 106,6 Punkten) sowie bei der Bargeldversorgung. Beide Kategorien machen zusammen 38 % der Bewertung aus. Auch beim digitalen Zahlungsverkehr liegt sie vorne. Nachteile bestehen bei den Kontokosten gegenüber der Commerzbank und beim Service gegenüber der HypoVereinsbank. Insgesamt bietet sie das stärkste Full-Service-Gesamtpaket.
Commerzbank

Zum Anbieter
Filialbank
Platz 2
 
Die Commerzbank überzeugt mit den besten Kontokosten unter den drei Filialbanken. Auch bei Kontoeröffnung und Auslandszahlungsverkehr liegt sie vorne. Gegenüber der Deutschen Bank fällt sie jedoch bei Finanzierung und Bargeldversorgung zurück. Da diese beiden Bereiche zusammen 38 % des Rankings ausmachen, reicht der Kostenvorteil nicht für den Testsieg.
HypoVereinsbank

Zum Anbieter
Filialbank
Platz 3
 
Die HypoVereinsbank erzielt bei Service und Beratung die besten Ergebnisse der drei Filialbanken und überzeugt auch bei Finanzierung und Kredit. Bei den Kontokosten schneidet sie dagegen am schwächsten ab. Zudem liegt sie bei Kontoeröffnung und digitalen Zusatzfunktionen hinter beiden Wettbewerbern. Diese Nachteile erklären den dritten Platz trotz guter Beratungs- und Finanzierungsleistungen.

Methodik des Geschäftskonto-Rankings: Die Bewertung umfasst acht gewichtete Kategorien. Lesen Sie mehr zur Bewertung und unserem Vergleich.

Ein gutes Geschäftskonto muss nicht mehr als 10 Euro im Monat kosten. Für Gründer, die digital arbeiten, reichen günstige Online-Konten oft völlig aus. Teurer wird es meist erst, wenn Bargeldservices oder umfangreiche Buchhaltungsfunktionen gefragt sind. Entscheidend sind die Gesamtkosten, nicht die Grundgebühr.

Die 3 besten Online-Konten aus unserem Test

1) Vivid: Testsieger für günstiges Online-Banking mit vielen Funktionen

Vivid belegt Platz 1 im Online-Geschäftskonto-Vergleich 2026. Preislich nimmt Vivid einen Spitzenplatz im Wettbewerbsfeld ein. 

Der größte Vorteil: Bereits die kostenlosen Einstiegstarife bieten unbegrenzte SEPA-Buchungen. Bei vielen anderen Banken entstehen dagegen ab einer bestimmten Anzahl zusätzliche Buchungskosten.

  • Kostenloser Einstieg für viele Rechtsformen
  • Alle Buchungen inklusive
  • Viele Unterkonten und Debitkarten
  • Zinsen und Cashback möglich
  • Integrierte Buchhaltungsfunktionen
  • Keine Bargeldeinzahlungen
  • Keine klassischen Kreditkarten
  • Buchhaltung im Gratis-Tarif auf 25 Belege begrenzt
  • Zusatzleistungen teilweise nur in höheren Tarifen

Auch Unterkonten, mehrere Nutzer und virtuelle Karten sind in allen Tarifen ohne zusätzliche Stückgebühren enthalten. Das macht Vivid besonders attraktiv für Gründer, die viele digitale Zahlungen abwickeln und ihre Finanzen übersichtlich organisieren möchten.

Mit insgesamt 9 Tarifen für unterschiedliche Rechtsformen bietet Vivid Lösungen für Selbstständige und Unternehmen. Je nach Tarif kommen Rechnungsstellung, Buchhaltungsfunktionen, Cashback und Zinsen auf Guthaben hinzu. Leistungsumfang sowie Höhe von Cashback und Zinsen variieren je nach Tarif.

Die Grenzen: Bargeldeinzahlungen und ein Kontokorrentkredit sind nicht möglich. Zudem eignet sich nicht jeder Tarif für jede Rechtsform: Die kostenlosen Angebote für Selbstständige können beispielsweise nicht von einer GmbH genutzt werden.

Unser Urteil: Vivid überzeugt im Test durch ein besonders starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer überwiegend digital arbeitet, viele Buchungen hat und seine Kontokosten niedrig halten möchte, findet hier eine ausgezeichnete Lösung.

Bei den Spaces, Karten und Auswertungen von Vivid muss man sich kurz reinarbeiten – dann aber macht das Konto mit Cashback und Finanzorga nahezu Spaß.

2) Finom: Geschäftskonto mit Rechnungsstellung und Buchhaltung

Finom belegt Platz 2 im Online-Geschäftskonto-Vergleich 2026. Besonders stark ist der Anbieter bei den Zusatzfunktionen: Finom verbindet Banking, Rechnungsstellung und Buchhaltung in einer Anwendung.

Der größte Vorteil: Bereits ab dem Basic-Tarif für 8 € monatlich sind Rechnungsstellung inklusive E-Rechnungen und Buchhaltungsfunktionen integriert. Schnittstellen zu DATEV, Lexware und sevdesk erleichtern die Weiterverarbeitung.

  • Kostenloser Einstieg für Solo-Selbstständige
  • Für alle Rechtsformen geeignet
  • Rechnungsstellung und Buchhaltungsfunktionen integriert
  • Bis zu 15 Unterkonten
  • Cashback möglich
  • Viele Funktionen nur in kostenpflichtigen Tarifen
  • Gebühren für bestimmte eingehende Überweisungen
  • Keine Bargeldeinzahlungen
  • Keine klassischen Kreditkarten

Mit 6 Tarifen bietet Finom Lösungen für Solo-Selbstständige und wachsende Unternehmen. Ab Smart werden alle 23 im Test erfassten Rechtsformen unterstützt. Je nach Tarif sind zusätzliche Unterkonten, Teamfunktionen und Cashback verfügbar.

Die Grenzen: Anders als bei Vivid sind ausgehende Überweisungen nicht unbegrenzt kostenlos. Ab bestimmten Volumengrenzen fallen Gebühren an. Bargeldeinzahlungen sind nicht möglich. Im kostenlosen Solo-Tarif fehlen zudem Rechnungsstellung und Buchhaltungsfunktionen.

Unser Urteil: Finom eignet sich besonders für Gründer, die Banking, Rechnungen und Buchhaltung zentral organisieren möchten. Wer vor allem viele Überweisungen möglichst günstig abwickeln will, ist bei Vivid oft besser aufgehoben.

3) Lexware Geschäftskonto: Banking und Buchhaltung aus einer Hand

Lexware belegt Platz 3 im Online-Geschäftskonto-Vergleich 2026. Seine besondere Stärke ist die enge Verbindung von Geschäftskonto und Lexware Office. Zahlungen, Rechnungen und Belege lassen sich direkt in der Buchhaltung verarbeiten.

Der größte Vorteil: Kontobewegungen werden automatisch mit der Buchhaltung verknüpft. Das spart manuelle Arbeit und erleichtert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Hinzu kommen unbegrenzte SEPA-Buchungen und vier Unterkonten.

  • Enge Integration mit Lexware Office
  • Buchhaltung und Banking in einer Anwendung
  • Alle Buchungen inklusive
  • Kostenlose Bargeldauszahlungen
  • Nur mit kostenpflichtigem Lexware Office nutzbar
  • Kontogebühren zusätzlich zu den Softwarekosten
  • Keine Bargeldeinzahlungen
  • Keine klassischen Kreditkarten
  • Nicht für alle Rechtsformen verfügbar

Lexware bietet 2 Kontotarife für Selbstständige und kleinere Unternehmen. Beide enthalten Rechnungsstellung und Buchhaltungsfunktionen. Im Plus-Tarif kommen zusätzliche Funktionen zur Verwaltung von Teamausgaben hinzu.

Die Grenzen: Das Geschäftskonto ist an die kostenpflichtige Nutzung von Lexware Office gebunden. Damit ist Lexware teurer als viele reine Online-Konten. Bargeldeinzahlungen, Kreditkarten und ein Kontokorrentkredit sind nicht möglich. Auch die Auswahl unterstützter Rechtsformen ist eingeschränkt.

Unser Urteil: Lexware ist besonders empfehlenswert für Gründer, die ihre Buchhaltung mit Lexware Office erledigen und Banking und Buchhaltung nahtlos verbinden möchten. Wer lediglich ein günstiges Geschäftskonto sucht oder eine andere Buchhaltungssoftware nutzt, fährt mit Vivid oder Finom häufig besser.

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Die besten Filialbanken: Von Bargeldservice bis Beratung

1) Deutsche Bank: Testsieger für Finanzierung und umfassenden Bankservice

Die Deutsche Bank belegt Platz 1 im Filialbank-Vergleich 2026. Besonders stark schneidet sie bei Finanzierung und Krediten ab: Hier erreicht sie die volle Punktzahl in unserem Test.

Auch beim Bargeldservice und bei der Kontoeröffnung für unterschiedliche Rechtsformen überzeugt sie.

Der größte Vorteil: Neben dem Geschäftskonto bietet die Deutsche Bank ein breites Finanzierungsangebot mit Kontokorrent- und Förderkrediten, Leasing, Factoring sowie Handels- und Exportfinanzierungen. Damit ist sie auch für Unternehmen interessant, die mehr als ein klassisches Geschäftskonto benötigen.

Auch der Bargeldservice ist wettbewerbsfähig: Einzahlungen kosten 2 € pro Vorgang, Abhebungen an eigenen Geldautomaten sind kostenlos. Hinzu kommen persönliche Beratung und Konten für alle 23 im Test erfassten Rechtsformen, einschließlich Gesellschaften in Gründung.

  • Volle Punktzahl bei Finanzierung und Krediten
  • Breites Angebot: Förderkredite, Leasing und Factoring
  • Bargeldeinzahlungen für 2 € pro Vorgang
  • Konten für alle 23 getesteten Rechtsformen
  • Persönliche Beratung und umfassender Bankservice
  • Kontoführung ab 14,90 € monatlich
  • Online-Buchungen ab dem ersten Posten kostenpflichtig
  • Zusätzliche Buchungskosten von 0,10 € bis 0,30 €
  • Keine integrierte Rechnungsstellung oder Buchhaltung

Die Grenzen: Die Kontoführung beginnt bei 14,90 € monatlich. Online-Buchungen kosten ab dem ersten Posten zusätzlich 0,10 € bis 0,30 € je nach Tarif. Bei vielen Buchungen können die laufenden Kosten daher deutlich steigen.

Unser Urteil: Die Deutsche Bank ist besonders empfehlenswert für Gründer und Unternehmen, die Finanzierung, Bargeldservice und persönliche Beratung aus einer Hand suchen. Wer überwiegend digital arbeitet und möglichst günstig überweisen möchte, ist bei einem Online-Geschäftskonto häufig besser aufgehoben.

Zum Testsieger: Beste Filialbank

2) Commerzbank: Filialbank mit attraktiven Start-Konditionen für Gründer

Die Commerzbank belegt Platz 2 im Filialbank-Vergleich 2026. Sie überzeugt durch ein breites Finanzierungsangebot, guten Bargeldservice und attraktive Einstiegskonditionen. Bei den reinen Kontokosten schneidet sie in unserem Test besser ab als die Deutsche Bank.

Der größte Vorteil: Das KlassikGeschäftskonto ist in den ersten 12 Monaten ohne Kontoführungsgebühr erhältlich. Auch bei den Buchungskosten bietet die Commerzbank einen Vorteil: Je nach Tarif sind 10 bis 250 beleglose Buchungen pro Monat inklusive.

Hinzu kommen Kontokorrent- und Förderkredite, Leasing sowie persönliche Beratung. Auch Bargeldeinzahlungen sind möglich. Für wachsende Unternehmen bieten die höheren Kontotarife zusätzliche Buchungen, Karten und Leistungen für den Zahlungsverkehr.

  • 12 Monate kostenlose Kontoführung im Einstiegstarif
  • Je nach Tarif 10 bis 250 Buchungen monatlich inklusive
  • Umfangreiches Angebot an Unternehmens- und Förderkrediten
  • Bargeldeinzahlungen und persönliche Beratung möglich
  • Konten für zahlreiche Rechtsformen, auch Gesellschaften in Gründung
  • Reguläre Kontoführung ab 15,90 € monatlich
  • Zusätzliche Buchungen kosten 0,10 € bis 0,20 €
  • Bargeldeinzahlungen je nach Tarif kostenpflichtig
  • Keine kostenlosen Unterkonten
  • Keine integrierte Rechnungsstellung oder Buchhaltung

Die Grenzen: Nach der Einstiegsphase kostet die Kontoführung regulär 15,90 € bis 54,90 € monatlich. Ist das Gratis-Kontingent überschritten, kosten zusätzliche Buchungen 0,10 € bis 0,20 € pro Posten. Bargeldeinzahlungen sind je nach Tarif ebenfalls kostenpflichtig. Ein integriertes Rechnungs- oder Buchhaltungsprogramm fehlt.

Unser Urteil: Die Commerzbank eignet sich besonders für Gründer, die eine klassische Bank mit Finanzierung, Bargeldservice und persönlicher Beratung suchen, dabei aber auf die laufenden Kosten achten. Wer ausschließlich digital arbeitet, findet bei Online-Geschäftskonten meist günstigere Angebote.

Zum Commerzbank Geschäftskonto

3) HypoVereinsbank: Filialbank für Unternehmen mit vielen Buchungen

Die HypoVereinsbank (HVB) belegt Platz 3 im Filialbank-Vergleich 2026. Besonders stark schneidet sie bei Finanzierung, Bargeldservice und Kartenausstattung ab. Damit gehört sie zu den leistungsstärksten klassischen Geschäftskonto-Anbietern in unserem Test.

Der größte Vorteil: Die HVB bietet vier Kontomodelle mit 50 bis 1.500 kostenlosen Online-Buchungen pro Monat. Das ist vor allem für Unternehmen mit vielen Zahlungsvorgängen interessant. Anders als bei der Deutschen Bank sind somit bereits zahlreiche Buchungen in der Kontoführung enthalten.

Auch die Kartenausstattung überzeugt: In allen vier Tarifen sind eine Girocard, eine Debitkarte und eine Kreditkarte inklusive. Hinzu kommen persönliche Beratung, Bargeldservice sowie ein umfangreiches Angebot an Unternehmens- und Förderkrediten.

  • Je nach Tarif 50 bis 1.500 Online-Buchungen inklusive
  • Girocard, Debitkarte und Kreditkarte in allen Tarifen inklusive
  • Sehr gute Bewertung bei Finanzierung und Krediten
  • Bargeldservice und persönliche Bankberatung
  • Vier Kontomodelle für unterschiedliches Buchungsaufkommen
  • Hohe Kontoführungsgebühren von 25 € bis 130 € monatlich
  • Zusätzliche Buchungen kosten 0,10 € bis 0,40 €
  • Keine Unterkonten inklusive
  • Nur ein Kontonutzer inklusive
  • Keine integrierte Rechnungsstellung oder Buchhaltung

Die Grenzen: Mit monatlichen Kontogebühren von 25 € bis 130 € gehört die HVB zu den teureren Anbietern. Nach Überschreiten des Buchungspakets kosten zusätzliche Buchungen je nach Tarif 0,10 € bis 0,40 €. Unterkonten sind nicht inklusive und es ist nur ein Kontonutzer vorgesehen.

Unser Urteil: Die HVB eignet sich besonders für Unternehmen mit hohem, gut planbarem Zahlungsverkehr, die gleichzeitig Bargeldservice, Kreditangebote und persönliche Beratung benötigen. Für Gründer mit wenigen Buchungen oder rein digitalem Banking sind günstigere Geschäftskonten meist die bessere Wahl.

Zum Firmenkonto der HypoVereinsbank

Tipp: Die Testergebnisse aller Banken stellen wir im kostenlosen Geschäftskonto-Report zum Download zur Verfügung.

  | Ist ein Geschäftskonto Pflicht?

Nein, ein Geschäftskonto ist nicht für alle Rechtsformen gesetzliche Pflicht.

  • Gesetzliche Pflicht besteht: Kapitalgesellschaften wie z.B. UG, GmbH und AG müssen ein eigenes Geschäftskonto führen (siehe Kommentar zum § 7 GmbHG)
  • Keine Pflicht besteht: Freiberufler, Personengesellschaften wie GbR, OHG und Solo-Selbstständige müssen nicht per Gesetz ein Geschäftskonto führen
  • Achtung AGB-Regelungen: Die meisten Banken untersagen die geschäftliche Nutzung des privaten Girokontos in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen. Wer dies nicht beachtet, riskiert die Schließung des Kontos durch die Bank.
  • Die wichtigsten Vorteile: Trennung privater und beruflicher Finanzen, Erleichterung der Buchhaltung

Vorteile eines Geschäftskontos

  • Klare Trennung der Finanzen: Private und geschäftliche Zahlungen bleiben sauber getrennt.
  • Finanzielle Übersicht und Planung: Bessere Kontrolle der Unternehmensfinanzen. Rücklagen lassen sich über Unterkonten gezielt aufbauen.
  • Vereinfachte Buchhaltung: Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und Steuerunterlagen lassen sich einfacher erstellen. Viele Konten ermöglichen dazu die direkte Anbindung an ein Buchhaltungsprogramm.
  • Zusätzliche Finanztools: Viele Geschäftskonten bieten Schnittstellen zu Buchhaltungstools, Rechnungserstellung oder Extras wie Business-Kreditkarten.
  • Professionelles Auftreten: Rechnungsstellung sowie Zahlungen mit Geschäftskonto wirken seriöser und strukturierter.
  • Erleichterte Steuererklärung: Ein Kontoauszug mit ausschließlich geschäftlichen Transaktionen erleichtert die Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt und bei Steuerprüfungen.
  • Schutz des Privatvermögens: Bei Kapitalgesellschaften ist ein Firmenkonto zwingend notwendig, um die Haftung zu trennen und das private Konto im Ernstfall zu schützen.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Die Kontoführungsgebühr eines Firmenkontos kann in der Regel als Betriebsausgabe abgesetzt werden.
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  | Welche Kriterien sind bei der Auswahl des Firmenkontos wichtig?

Bei der Wahl des Geschäftskontos zählt nicht nur der Preis. Entscheidend ist, ob das Konto zu Ihrer Rechtsform, Ihrem Zahlungsverkehr und den benötigten Bankleistungen passt. Ein späterer Kontowechsel kann aufwendig sein.

In unserem Geschäftskonto-Vergleich prüfen wir acht Kriterien. Diese helfen Ihnen auch dabei, das passende Firmenkonto auszuwählen.

Checkliste: Worauf sollte ich beim Geschäftskonto achten?

  1. Kontobasis und Kontoeröffnung: Unterstützt die Bank Ihre Rechtsform? Bietet sie eine deutsche IBAN und ist die Kontoeröffnung bereits während der Gründung möglich?
  2. Kontokosten: Wie hoch sind die monatlichen Gesamtkosten für Kontoführung, Buchungen, Karten und zusätzliche Nutzer?
  3. Zahlungsverkehr und Karten: Welche Karten, Überweisungsarten und digitalen Bezahlmöglichkeiten benötigen Sie für Ihr Unternehmen?
  4. Bargeldversorgung: Können Sie Bargeld einzahlen und abheben? Welche Gebühren fallen dabei an?
  5. Finanzierung und Kredite: Benötigen Sie einen Kontokorrentkredit, Förderkredite oder weitere Finanzierungsmöglichkeiten?
  6. Auslandszahlungsverkehr: Sind internationale Überweisungen, Fremdwährungen oder Kartenzahlungen im Ausland für Ihr Geschäft wichtig?
  7. Features und Schnittstellen: Benötigen Sie Unterkonten, Rechnungsstellung, Buchhaltungsfunktionen oder eine DATEV-Anbindung?
  8. Service und Beratung: Reicht Ihnen digitaler Kundenservice oder wünschen Sie einen persönlichen Ansprechpartner für Ihre Bankgeschäfte?

Unser Tipp: Legen Sie zunächst fest, welche Leistungen für Ihr Unternehmen unverzichtbar sind. Vergleichen Sie anschließend die Gesamtkosten der passenden Kontotarife. Ein günstiges Konto ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn wichtige Funktionen fehlen.

Wie wir diese acht Kriterien bei Online-Konten und Full-Service-Banken gewichten, erklären wir ausführlich in unserer Testmethodik.

Ein Geschäftskonto sollte mit dem Unternehmen wachsen können. Wer heute allein gründet, braucht morgen vielleicht Mitarbeiterzugänge, einen Kontokorrentkredit oder internationale Zahlungen. Prüfen Sie deshalb nicht nur, was Sie aktuell benötigen, sondern auch, welche Leistungen Sie später ergänzen können.

Für noch mehr Faktoren haben wir eine umfangreiche Checkliste erstellt, die im Detail das notwendige Leistungsspektrum abfragt.

Zur Konto-Checkliste

Fintech, Direktbank oder Filialbank: Was passt zu Ihrem Unternehmen?

Fintechs und Neobanken sind meist günstiger. Filialbanken bieten mehr Bargeld- und Finanzierungsmöglichkeiten. Direktbanken liegen häufig dazwischen.

Entscheidend ist, ob Sie überwiegend digital arbeiten, regelmäßig Bargeld benötigen oder persönliche Bankberatung wünschen.

Was zeichnet die 3 Anbietertypen aus?

Fintechs und Neobanken: Für digitales Banking mit niedrigen Kosten

Anbieter wie Vivid, Finom oder Qonto eignen sich besonders für Selbstständige und Unternehmen, die viele Online-Zahlungen abwickeln.

  • Vorteile: Niedrige Kontogebühren, digitale Kontoeröffnung, Unterkonten und Funktionen für Rechnungen, Buchhaltung oder Teams.
  • Nachteile: Bargeldeinzahlungen oft nicht möglich, klassische Bankkredite und persönliche Beratung meist nicht verfügbar.
  • Besonders geeignet für: Freelancer, Onlinehändler, Dienstleister und digital arbeitende Unternehmen.
Direktbanken: Für klassisches Banking ohne Filialbesuch

Direktbanken wie DKB oder grenke bieten Geschäftskonten ohne eigenes Filialnetz und teilweise klassische Bankleistungen.

  • Vorteile: Häufig günstiger als Filialbanken, teils mit Kreditangeboten und klassischen Bankdienstleistungen.
  • Nachteile: Eingeschränkter Bargeldservice und keine persönliche Beratung vor Ort.
  • Besonders geeignet für: Selbstständige, die klassische Bankleistungen benötigen, aber auf eine Filiale verzichten können.
Filialbanken: Für Bargeld, Kredite und persönliche Beratung

Sparkassen, Volksbanken und überregionale Filialbanken sind vor allem für Unternehmen interessant, die Bargeld einzahlen, Finanzierungen nutzen oder einen persönlichen Ansprechpartner wünschen.

  • Vorteile: Bargeldservice, Gründungs- und Unternehmenskredite, persönliche Beratung sowie breites Angebot für Rechtsformen und Zahlungsverkehr.
  • Nachteile: Meist höhere Kontogebühren und zusätzliche Kosten pro Buchung.
  • Besonders geeignet für: Gastronomie, Einzelhandel, Handwerk und Unternehmen mit Finanzierungsbedarf.
Tipps zur Kontowahl
Ein Ausschnitt aus unserem Podcast rund um das Geschäftskonto

  | Was kostet ein Geschäftskonto?

Ein Geschäftskonto kann 0 € Grundgebühr kosten, bei umfangreichen Premiumtarifen aber auch mehrere Hundert Euro monatlich. Viele Einstiegs- und Standardtarife liegen dazwischen.

Wie teuer ein Firmenkonto tatsächlich ist, hängt von den enthaltenen Leistungen und Ihrer Nutzung ab. Neben der Kontoführungsgebühr können insbesondere Buchungskosten, Karten, Bargeldtransaktionen, Auslandszahlungen und Zusatzfunktionen den Preis erhöhen.

Auch befristete Neukundenrabatte sollten Sie berücksichtigen: Für einen fairen Vergleich zählen die regulären Gesamtkosten nach Ablauf der Aktion.

Wer ein Konto ohne monatliche Grundgebühr sucht, findet passende Angebote in unserem Vergleich kostenloser Geschäftskonten.

Zum Vergleich kostenloser Geschäftskonten

Viele unterschätzen ihr tatsächliches Buchungsvolumen: Je nach Bank zählen auch Zahlungseingänge, Lastschriften und Kartenzahlungen als kostenpflichtige Buchungsposten – nicht nur Überweisungen.

Beispielrechnung: Wann lohnt sich ein Geschäftskonto mit höherer Grundgebühr?

Ein Konto ohne Grundgebühr ist nicht zwangsläufig günstiger. Entscheidend ist vor allem, wie viele kostenpflichtige Buchungen anfallen.

Das folgende Rechenbeispiel vergleicht zwei fiktive Kontotarife:

  • Tarif A: Keine Grundgebühr, dafür 0,15 € je Buchung.
  • Tarif B: 12 € monatliche Grundgebühr, 100 Buchungen inklusive, danach 0,10 € je weiterer Buchung.
Buchungen pro Monat Kosten Tarif A Kosten Tarif B
15 Buchungen 2,25 € 12,00 €
100 Buchungen 15,00 € 12,00 €
200 Buchungen 30,00 € 22,00 €

Fiktive Modellrechnung ohne Karten-, Bargeld- und weitere Zusatzkosten. Angenommen wird, dass alle aufgeführten Buchungen gebührenpflichtig beziehungsweise auf das Inklusivkontingent anrechenbar sind.

Das Ergebnis: Bei wenigen Buchungen ist Tarif A günstiger. Ab mehr als 80 Buchungen im Monat lohnt sich Tarif B trotz höherer Grundgebühr. Das passende Kontomodell hängt somit wesentlich vom tatsächlichen Zahlungsverkehr ab.

Welche Gebühren fallen beim Geschäftskonto an?

Beim Vergleich der Kontotarife sollten Sie insbesondere diese sechs Kostenbereiche prüfen:

  • Kontoführung: Die monatliche Grundgebühr ist der feste Kostenbestandteil. Prüfen Sie, welche Leistungen enthalten sind und ob ein Aktionspreis später steigt.
  • Buchungsposten: Banken können beispielsweise Überweisungen, Gutschriften und Lastschriften berechnen. Einige Tarife enthalten Freikontingente, andere unbegrenzte Buchungen bestimmter Arten. Entscheidend ist, welche Vorgänge die Bank tatsächlich als kostenpflichtige Buchung zählt. Papierbasierte Überweisungsaufträge (beleghafte Buchungen) können zusätzliche Gebühren verursachen.
  • Bargeld: Achten Sie auf Gebühren für Einzahlungen und Abhebungen sowie die verfügbaren Einzahlungsstellen und Geldautomaten. Gerade für Gastronomie, Einzelhandel und andere Unternehmen mit Bareinnahmen ist dies ein wichtiger Kostenfaktor.
  • Karten und Kontonutzer: Girocards, Debit- und Kreditkarten sind je nach Tarif enthalten oder kosten zusätzlich. Dasselbe gilt für Mitarbeiterkarten, weitere Kontozugänge und bestimmte Nutzerrechte. Jährliche Kartenpreise sollten Sie für den Monatsvergleich entsprechend umrechnen.
  • Auslandszahlungen: Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums, Fremdwährungszahlungen und Karteneinsätze in anderen Währungen können zusätzliche Gebühren und Wechselkursaufschläge verursachen. Prüfen Sie sowohl die ausgewiesenen Entgelte als auch den verwendeten Wechselkurs.
  • Zusatzfunktionen und Sondergebühren: Unterkonten, Rechnungsstellung, Buchhaltungsfunktionen und Schnittstellen können Aufpreise verursachen. Weitere Kosten sind beispielsweise für Rücklastschriften, Ersatzkarten oder bestimmte Kontoauszüge möglich.

Auch das Gebührenmodell macht einen Unterschied: Manche Banken berechnen Buchungen einzeln, andere bieten Inklusivpakete oder Flatrates. Höhere Tarifstufen enthalten häufig mehr Leistungen und günstigere Konditionen für zusätzliche Transaktionen.

Wie lassen sich die Kosten für ein Geschäftskonto senken?

Mit der richtigen Tarifwahl und einer bewussten Nutzung lassen sich die laufenden Kontokosten häufig deutlich reduzieren. Diese sieben Spartipps helfen:

  1. Tarif nach Buchungsvolumen wählen: Prüfen Sie, wie viele Zahlungseingänge, Überweisungen und Lastschriften monatlich anfallen. Bei vielen Buchungen kann ein Tarif mit höherer Grundgebühr und mehr Inklusivbuchungen günstiger sein.
  2. Jahreszahlung und Startangebote nutzen: Einige Anbieter gewähren Rabatte bei jährlicher Zahlung oder bieten kostenlose Einstiegsmonate und Startguthaben. Vergleichen Sie auch die regulären Gebühren nach Ablauf der Aktion.
  3. Karten und Zusatzfunktionen gezielt auswählen: Eine Debitkarte reicht im Geschäftsalltag häufig aus. Zusätzliche Kreditkarten, physische Karten, Unterkonten und Mitarbeiterzugänge können Kosten verursachen. Prüfen Sie, ob günstigere virtuelle Karten oder ein kleinerer Tarif Ihren Bedarf decken.
  4. Cashback und Guthabenzinsen nutzen: Cashback auf geschäftliche Kartenzahlungen und Zinsen auf Kontoguthaben können die effektiven Kontokosten senken. Entscheidend sind die Bedingungen: Achten Sie auf Höchstbeträge, berechtigte Umsätze, Zinsgrenzen und befristete Aktionen. Der finanzielle Vorteil sollte höher sein als mögliche zusätzliche Tarifgebühren.
  5. Bargeldgebühren reduzieren: Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, sollte Gebühren und Einzahlungsstellen vergleichen. Bei festen Gebühren je Einzahlung kann es sich lohnen, Einzahlungen zu bündeln. Allerdings müssen dabei auch Aufwand und Sicherheit berücksichtigt werden.
  6. Fremdwährungskosten vermeiden: Bei internationalen Zahlungen können Wechselkursaufschläge und Überweisungsgebühren ins Gewicht fallen. Für Unternehmen mit regelmäßigem Auslandsgeschäft können günstige Fremdwährungskonditionen oder Multiwährungskonten sinnvoll sein.
  7. Kontotarif regelmäßig überprüfen: Mit dem Unternehmen verändert sich auch der Bedarf. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Buchungsvolumen, Karten und Zusatzleistungen noch zum gewählten Tarif passen. Ein Tarifwechsel innerhalb derselben Bank kann bereits Kosten sparen.

Unser Tipp: Nutzen Sie unseren Geschäftskonto-Rechner, um die Tarife anhand Ihrer tatsächlichen Anforderungen und der anfallenden Gebühren zu vergleichen.

  | So eröffnen Sie ein Geschäftskonto

Ein Geschäftskonto lässt sich heute in der Regel komplett online eröffnen. Gerade Fintechs, Neobanken und Direktbanken setzen ausschließlich auf die Online-Eröffnung. 

Auch bei klassischen Filialbanken ist eine Online-Eröffnung heute Standard. Doch gerade bei Regionalbanken wie Sparkassen und Volksbanken oder bei komplexeren Rechtsformen wie UG, GmbH oder GbR kann auch ein Eröffnungsverfahren mit persönlichem Gespräch in der Filiale Voraussetzung sein.  

Wie lange dauert die Kontoeröffnung?

Die Eröffnung eines Geschäftskontos dauert 10 Minuten bis mehrere Werktage. 

Das sind typische Zeitrahmen: 

  • Freiberufler & Solo-Selbstständige: Bei Direktbanken und Fintechs wie Vivid, Qonto und Kontist oft innerhalb weniger Minuten bis zu 2 Werktagen.
  • Einzelunternehmen & GbR: Eröffnung innerhalb von 1 bis 5 Werktagen, abhängig von den erforderlichen Unterlagen.
  • Kapitalgesellschaften (wie GmbH, UG): Aufgrund der komplexeren Prüfung kann die Eröffnung oft mehrere Tage dauern. Das gilt insbesondere auch, wenn Unterlagen per Post gesendet werden müssen.

Was beeinflusst die Dauer der Kontoeröffnung?

  • Legitimationsverfahren: Online-Legitimation (VideoIdent) und EIdent sind deutlich schneller als das PostIdent-Verfahren.
  • Vollständigkeit der Unterlagen: Fehlen Nachweise (wie der Handelsregisterauszug), kommt es zu Verzögerungen der Eröffnung.
  • Bankart: Besonders Fintechs und Direktbanken setzen auf eine schnelle Online-Eröffnung. Oft ist das Konto samt IBAN schneller verfügbar als bei Filialbanken. 
Legitimationsverfahren für die Kontoeröffnung im Vergleich
Die Legitimation für die Kontoeröffnung kann sich, je nach Verfahren, in Aufwand und Dauer teils stark unterscheiden.

Schritte der Kontoeröffnung

Wir fassen den Prozess der Kontoeröffnung zusammen:

1. Passendes Geschäftskonto auswählen

Wählen Sie zunächst einen Kontotarif, der Ihre Rechtsform unterstützt und die benötigten Bankleistungen bietet. Unsere acht Auswahlkriterien helfen Ihnen dabei, passende Angebote zu vergleichen.

2. Antrag ausfüllen und Unterlagen einreichen

Nach der Auswahl starten Sie den Kontoantrag beim Anbieter. Dafür benötigen Sie je nach Rechtsform unterschiedliche Unterlagen. 

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Geschäftskonto-Eröffnung?

Freiberufler
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Persönliche Steuer-Identifikationsnummer
  • Betriebliche Steuernummer, sofern bereits vorhanden und angefordert
  • Ggf. Nachweis der freiberuflichen Tätigkeit, etwa ein Schreiben des Finanzamts oder eine Berufszulassung
  • Ggf. Vollmacht und Identitätsnachweis weiterer Kontobevollmächtigter
Einzelunternehmer und Gewerbetreibende
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Inhabers
  • Persönliche Steuer-Identifikationsnummer
  • Gewerbeanmeldung, sofern die Tätigkeit gewerblich ist
  • Handelsregisterauszug bei eingetragenen Kaufleuten (e. K.)
  • Betriebliche Steuernummer, sofern bereits vorhanden und angefordert
  • Ggf. Vollmacht für weitere Kontobevollmächtigte
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR und eGbR)
  • Gültige Ausweisdokumente der vertretungsberechtigten Gesellschafter; ggf. weiterer Gesellschafter
  • Gesellschaftsvertrag oder vergleichbarer Nachweis über Gesellschafter und Vertretungsrechte
  • Aktueller Gesellschaftsregisterauszug bei einer eingetragenen GbR (eGbR)
  • Steuerliche Identifikationsdaten der Gesellschaft und der handelnden Personen, soweit angefordert
  • Ggf. Gewerbeanmeldung bei gewerblicher Tätigkeit
  • Ggf. Vollmachten und weitere Nachweise zu den wirtschaftlich Berechtigten
Gewerbetreibender (ohne Handelsregistereintragung)
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Kontoinhabers
  • Gewerbeanmeldung
  • Persönliche Steuer-Identifikationsnummer
  • Betriebliche Steuernummer, sofern bereits vorhanden und angefordert
  • Ggf. Nachweis der Geschäftsanschrift
  • Ggf. Vollmacht und Identitätsnachweis weiterer Kontobevollmächtigter
UG oder GmbH in Gründung
  • Gültige Ausweisdokumente der Geschäftsführer; ggf. auch der Gesellschafter
  • Notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag oder Musterprotokoll
  • Gesellschafterliste
  • Nachweis über die Bestellung der Geschäftsführer, sofern nicht bereits aus den Gründungsunterlagen ersichtlich
  • Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten
  • Ggf. Vollmachten und weitere bankseitig angeforderte Unterlagen

Wichtig: Nicht jede Bank eröffnet Geschäftskonten für Gesellschaften in Gründung. Nach der Handelsregistereintragung müssen die Registerdaten in der Regel nachgereicht werden.

Eingetragene UG oder GmbH
  • Gültige Ausweisdokumente der Geschäftsführer und ggf. weiterer Kontobevollmächtigter
  • Aktueller Handelsregisterauszug
  • Gesellschaftsvertrag oder Musterprotokoll
  • Aktuelle Gesellschafterliste
  • Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten
  • Steuerliche Identifikationsdaten, soweit vorhanden und angefordert
  • Ggf. Vollmachten und weitere Nachweise zur Vertretungsberechtigung
Kommanditgesellschaft (KG)
  • Gültige Ausweisdokumente der vertretungsberechtigten Personen
  • Aktueller Handelsregisterauszug
  • Gesellschaftsvertrag, sofern von der Bank verlangt
  • Angaben zu Komplementären, Kommanditisten und wirtschaftlich Berechtigten
  • Steuerliche Identifikationsdaten, soweit vorhanden und angefordert
  • Ggf. Vollmachten für weitere Kontobevollmächtigte
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
  • Gültige Ausweisdokumente der vertretungsberechtigten Gesellschafter
  • Aktueller Handelsregisterauszug
  • Gesellschaftsvertrag, sofern von der Bank verlangt
  • Angaben zu Gesellschaftern, Vertretungsrechten und wirtschaftlich Berechtigten
  • Steuerliche Identifikationsdaten der Gesellschaft und der handelnden Personen, soweit angefordert
  • Ggf. Vollmachten für weitere Kontobevollmächtigte
GmbH & Co. KG
  • Gültige Ausweisdokumente der vertretungsberechtigten Geschäftsführer der Komplementär-GmbH
  • Aktuelle Handelsregisterauszüge der KG und der Komplementär-GmbH
  • Gesellschaftsverträge der KG und der Komplementär-GmbH
  • Aktuelle Gesellschafterliste der Komplementär-GmbH
  • Angaben zur Gesellschafterstruktur und zu den wirtschaftlich Berechtigten
  • Steuerliche Identifikationsdaten beider Gesellschaften, soweit angefordert
  • Ggf. Vollmachten und weitere Nachweise zur Vertretungsberechtigung

Hinweis: Die Listen dienen der Orientierung. Je nach Bank, Unternehmensstruktur und Gründungsstatus können zusätzliche Unterlagen erforderlich sein. Einige Anbieter rufen Registerdaten auch selbst ab.

3. Identität bestätigen

Die Legitimation erfolgt je nach Anbieter per VideoIdent, E-Ident, BankIdent, PostIdent oder direkt in der Filiale. Am schnellsten sind meist digitale Verfahren wie VideoIdent oder E-Ident. PostIdent und Filialtermine dauern länger, können aber bei klassischen Banken weiterhin erforderlich sein.

4. Konto nutzen und Banking einrichten

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie Ihre IBAN und die Zugangsdaten zum Online-Banking. Prüfen Sie den Kontozugriff und richten Sie bei Bedarf Karten, Nutzerrechte, Unterkonten und die Verbindung zu Ihrer Buchhaltungssoftware ein.

Andrea Feustel, Redakteurin bei Für-Gründer.de

Ich habe die Kontoeröffnung für Freiberufler bei Fintechs wie Vivid, Kontist & Accountable getestet: Mit dem Pass zur Hand waren in max. 30 Minuten alle Konten startklar.

Geschäftskonto wechseln: Wie geht das?

Sie möchten Ihr Geschäftskonto wechseln? Unser Ratgeber plus Checkliste zeigt Ihnen, wie der Kontowechsel reibungslos gelingt, welche 5 Schritte wichtig sind und worauf Sie achten sollten.

Sicherer Kontowechsel in 5 Schritten

  | Häufige Fragen zum Thema Geschäftskonto

Ist ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer empfehlenswert?

Ja, ein separates Geschäftskonto erleichtert die Trennung privater und geschäftlicher Zahlungen sowie die Buchhaltung. Für Einzelunternehmer und Freiberufler ist es grundsätzlich nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Allerdings untersagen manche Banken die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos. Günstige Angebote finden Sie in unserem Vergleich kostenloser Geschäftskonten.

Kann ich ein Geschäftskonto schon eröffnen, wenn meine UG/GmbH noch „in Gründung“ ist?

Ja, zahlreiche Banken ermöglichen die Kontoeröffnung bereits nach der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrags. Das Konto wird unter der Bezeichnung „UG i. G.“ beziehungsweise „GmbH i. G.“ geführt und dient unter anderem der Einzahlung des Stammkapitals.

Benötigt werden in der Regel der beurkundete Gesellschaftsvertrag und Identitätsnachweise; weitere Unterlagen hängen von der Bank ab. Nach der Handelsregistereintragung wird meist der Registerauszug nachgereicht.

Welche ist die teuerste Bank?

Die Auswertung der im Vergleich berücksichtigten Kontokosten zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Die höchsten Werte für die reine Kontoführung finden sich vor allem bei diesen höherpreisigen Tarifen:

  • Finom Grow: 339 € pro Monat
  • Revolut Enterprise: Schätzung 399 € pro Monat (benutzerdefinierter Tarif)
  • Vivid Enterprise+: 319 € pro Monat

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese 3 Beispiele gleichzeitig die teuerste Bank repräsentieren. 

Denn eine höhere monatliche Gebühre bedeutet nicht automatisch ein schlechtes Angebot.

Viele dieser Tarife richten sich an Unternehmen mit

  • komplexen Anforderungen,
  • mehreren Nutzern,
  • höherem Bargeldbedarf oder dem
  • Wunsch nach persönlicher Beratung in der Filiale.

Auch inkludierte Zusatzleistungen wie Buchungspakete, Kreditkarten, Versicherungen oder komfortable Servicebausteine fließen in die Gesamtkosten ein.

So kann das Geschäftskonto BusinessKonto 4You der HVB mit 80 € Grundgebühr monatlich zwar günstiger wirken als die genannten Tarife von Finom, Vivid und Revolut. Für Unternehmen mit komplexen Strukturen müssten ggf. aber Karten, Unterkonten, Buchungsposten noch hinzugerechnet werden. 

Für Gründer, Selbstständige und kleine Unternehmen lohnt sich daher ein genauer Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Entscheidend ist, welche Leistungen wirklich benötigt werden und ob ein günstigeres, digitaleres Konto nicht bereits alle wichtigen Funktionen abdeckt.

Die reinen Kontoführungsgebühren sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Denn: 

  • Buchungen
  • Karten,
  • Fremdwährungstransaktionen,
  • Bargeld,
  • Zusatzfeatures und
  • Teamzugänge

können das monatliche Kostenbild erheblich beeinflussen.

Kann ich die Kosten für mein Geschäftskonto absetzen?

Ja, betrieblich veranlasste Kontoführungs- und Transaktionsgebühren sind grundsätzlich als Betriebsausgaben absetzbar. Bei einem ausschließlich geschäftlich genutzten Konto können die Kosten in der Regel vollständig berücksichtigt werden. Bei gemischter Nutzung ist nur der nachweisbar betriebliche Anteil absetzbar.

Kann ich mein Geschäftskonto eröffnen, obwohl ich noch kein Gewerbe angemeldet habe?

Ja, das ist je nach Rechtsform und Bank möglich. Freiberufler benötigen grundsätzlich keine Gewerbeanmeldung. Bei Gewerbetreibenden verlangen Banken häufig einen Gewerbenachweis; manche ermöglichen die Kontoeröffnung schon während der Gründungsphase und fordern Unterlagen später nach.

Geschäftskonto ohne Steuernummer: geht das?

Bei einigen Banken ist die Kontoeröffnung möglich, bevor das Finanzamt die betriebliche Steuernummer vergeben hat. Die persönliche Steuer-Identifikationsnummer ist davon zu unterscheiden: Banken müssen bestimmte steuerliche Identifikationsdaten erfassen. Ob und welche Unternehmensangaben später nachgereicht werden können, hängt vom Anbieter ab.

Wie viele Geschäftskonten sind sinnvoll?

In den meisten Fällen genügt ein einziges Geschäftskonto pro Unternehmen. Ein zusätzliches Konto kann sinnvoll sein für:

  • Bildung von Steuerrücklagen
  • Trennung unterschiedlicher Geschäftsbereiche
  • Internationale Zahlungsabwicklung
  • Verteilung hoher Transaktionsvolumina auf mehrere Konten

Unser Geschäftskonto-Vergleich berücksichtigt viele Angebote mit kostenlos enthaltenen Unterkonten. 

Tipp

Bei regelmäßig größeren Rücklagen auf dem Geschäftskonto kann sich ein Konto mit Tagesgeld- oder Festgeldoption wie beispielsweise bei Vivid Money oder Fyrst lohnen. So bleibt das Geld vom Zahlungsverkehr getrennt und kann zusätzlich Zinsen bringen. 

Wir haben alle Zinsangebote auf unseren Seiten Tagesgeld-Vergleich und Festgeld-Vergleich für Unternehmen zusammengestellt.

Zum Tagesgeld-Vergleich

  | Unser Vergleich: So haben wir getestet

Für unseren Geschäftskonto-Vergleich 2026 haben vier Redaktionsmitglieder 111 Kontotarife von 36 Anbietern anhand von 8 Hauptkriterien für die Geschäftskonto-Wahl und mehr als 200 Einzelkriterien untersucht.

Dabei berücksichtigen wir nicht nur Gebühren und Kontofunktionen, sondern auch Finanzierungsmöglichkeiten, digitale Schnittstellen und die Qualität des Kundenservice.

Unser Ziel ist es, Geschäftskonten für unterschiedliche Unternehmenssituationen vergleichbar zu machen: vom freiberuflichen Einzelunternehmer bis zur wachsenden GmbH.

1. So recherchieren und prüfen wir die Anbieter

Grundlage unseres Vergleichs sind die Preis- und Leistungsverzeichnisse, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Produktinformationen der Banken und Fintechs.

Alle recherchierten Informationen werden systematisch erfasst und nach einheitlichen Kriterien ausgewertet. Bei fehlenden oder widersprüchlichen Angaben fragen wir direkt bei den Anbietern nach, per Telefon, E-Mail, Chat und Kontaktformular.

Den Kundenservice prüfen wir auch selbst: Mit individuellen Anfragen zu Kontotarifen untersuchen wir, wie schnell und verständlich die Anbieter antworten. Dabei zählt nicht allein die Erreichbarkeit, sondern auch, ob eine Frage tatsächlich beantwortet wird.

Alle Geschäftskonto-Kriterien im Detail

#1 Kontobasis & -eröffnung
  • Verfügt das Geschäftskonto über eine deutsche IBAN?
  • Wird das Konto direkt von der Bank geführt oder über eine Partnerbank (z.B. Solaris)?
  • Unter welcher Lizenz arbeitet der Anbieter: eigene Banklizenz oder EMI-Lizenz als E-Geld-Institut?
  • Unterliegt die Bank primär der deutschen Aufsicht oder einer ausländischen Bankenaufsicht? Wenn Letzteres zutreffend: In welchem Land?
  • Wie sind die Einlagen abgesichert: gesetzliche Einlagensicherung, ggf. zusätzliche freiwillige Einlagensicherung und Einlagensicherung bei Partnerbanken?
  • Für welche Rechtsformen kann ein Konto eröffnet werden (z.B. Freiberufler, Einzelunternehmen, UG, GmbH, Vereine)?
  • Ist eine Online-Kontoeröffnung möglich für natürliche Personen, juristische Personen und Gesellschaften in Gründung?
  • Ist eine Kontoeröffnung auch bei einem Schufa-Eintrag möglich?
  • Welche Legitimationsverfahren werden angeboten (VideoIdent, E-Ident, PostIdent, Filialtermin)?
  • Wie lange dauert die Kontoeröffnung laut den Angaben der Bank?
  • Werden Unterkonten angeboten, z.B. für Rücklagen oder unterschiedliche Geschäftszweige?
  • Wird ein Kontowechselservice angeboten, der den Wechsel vom bisherigen Geschäftskonto erleichtert?
  • Verfolgt die Bank einen erkennbaren Umwelt- und Nachhaltigkeitsschwerpunkt?
#2 Service & Beratung
  • Wie wird die Bank auf Bewertungsportalen wie Trustpilot eingeschätzt (Score und Anzahl der Bewertungen)?
  • Gibt es persönliche Beratung in der Filiale oder am Telefon?
  • Ist Telefonbanking für Aufträge (z.B. Überweisungen) möglich?
  • Welche Kontaktwege bietet die Bank: Hotline, E-Mail/Formular, Chat auf der Website oder in der App?
  • Zu welchen Zeiten ist der Kundenservice werktags erreichbar (z. B. 9–17 Uhr oder 8–20 Uhr)? Gibt es auch am Wochenende Support?
  • Gibt es eine Kunden-Hotline ohne Termin (eine Nummer, unter der Bankkunden direkt einen Mitarbeiter erreichen)?
  • Nutzt die Bank Chatbots oder KI-Bots und wie hilfreich sind die Antworten im Vergleich zum menschlichen Support?
  • Steht der Service auch in anderen Sprachen (z.B. Englisch) zur Verfügung und gibt es mehrsprachige Inhalte auf der Website?
  • Verfügt die Bank über ein Hilfe-Center/FAQ mit ausreichend aktuellen Artikeln und einer brauchbaren Suchfunktion?
  • Wie schnell und wie gut beantwortet der Support Rückfragen zu Tarifen (Reaktionszeit und Qualität der Antwort, nicht nur Linkversand)?
#3 Kontokosten & -gebühren
  • Höhe der monatlichen Kontoführungsgebühr.
  • Gibt es Rabatt bei Jahreszahlung oder anderen Vorauszahlungen?
  • Wie hoch ist die effektive Kontoführungsgebühr nach Rabatt?
  • Gibt es Aktionen zur Kontoeröffnung (z.B. Gründerangebote)?
  • Rabatt auf die Kontoführung in % und Zeitraum der Aktion?
  • Startguthaben oder Bonus bei Kontoeröffnung?
  • Ist Software inklusive (z.B. Buchhaltung, Rechnungsstellung)?
  • Werden Guthabenzinsen gezahlt und in welcher Höhe?
  • Fallen Verwahrentgelte auf Guthaben an und ab welchem Betrag?
  • Wird ein kostenloser Testzeitraum angeboten und wie lange dauert er?
  • Wie viele Kontonutzer sind inklusive?
  • Welche Kosten fallen für zusätzliche Kontonutzer an?
  • Können unterschiedliche Nutzerrechte vergeben werden?
  • Wie viele Unterkonten / Wallets / Spaces sind inklusive?
  • Monatliche Kosten für ein zusätzliches Unterkonto?
  • Werden Cashbacks auf Kartenzahlungen angeboten?
  • Höhe des Cashbacks, Mindestumsatz und Cap (Maximalbetrag)?
  • Welches Inklusivvolumen an beleglosen SEPA-Buchungen ist enthalten (Ein- und Ausgänge)?
  • Gebühren für zusätzliche SEPA-Buchungen pro Stück oder ab bestimmtem Volumen?
  • Werden Echtzeitüberweisungen angeboten und wie hoch sind die Zusatzkosten?
  • Wie viele Girocards sind inklusive und was kostet eine zusätzliche Karte pro Jahr?
  • Wie viele physische Debitkarten sind inklusive und welche Gebühren fallen für weitere Karten an?
  • Wie viele virtuelle Debitkarten sind inklusive und was kosten zusätzliche virtuelle Karten?
  • Wie viele Kreditkarten sind inklusive und was kostet eine zusätzliche Kreditkarte pro Jahr?
  • Wie werden beleghafte Buchungsposten (z.B. Papierüberweisungen) bepreist?
#4 Usability, Zahlungsverkehr, Karten
  • Ist Online-Banking über die Webseite komfortabel nutzbar?
  • Ist Mobile Banking auch über den Browser am Smartphone möglich?
  • Gibt es eine Banking-App für Android (Google Play)?
  • Handelt es sich um eine eigene App oder Partner-App?
  • Wie ist die Bewertung der Android-App im Google Play Store?
  • Wie viele Bewertungen/Downloads hat die Android-App?
  • Gibt es eine Banking-App für iOS (Apple App Store)?
  • Handelt es sich um eine eigene App oder Partner-App?
  • Wie ist die Bewertung der iOS-App im App Store?
  • Wie viele Bewertungen hat die iOS-App?
  • Wird eine zusätzliche Banking-Software (Desktop/Browser) angeboten?
  • Unterstützt das Konto Google Pay für Kartenzahlungen?
  • Unterstützt das Konto Apple Pay für Kartenzahlungen?
  • Gibt es weitere digitale Bezahlmethoden (z. B. andere Wallets)?
  • Ist der Einzug von SEPA-Lastschriftmandaten möglich?
  • Sind ausgehende SEPA-Lastschriften möglich?
  • Werden Echtzeitüberweisungen unterstützt?
  • Können Daueraufträge eingerichtet werden?
  • Gibt es geplante Zahlungen / Terminüberweisungen?
  • Werden Massenüberweisungen (z.B. via Datei-Upload) unterstützt?
  • Sind Girocards (Debitkarte national) verfügbar?
  • Sind virtuelle Debitkarten verfügbar?
  • Welche Kartennetzwerke werden bei Debitkarten angeboten (Mastercard, Visa)?
  • Sind physische Debitkarten für den täglichen Einsatz möglich?
  • Sind Kreditkarten verfügbar?
  • Welche Kartennetzwerke werden bei Kreditkarten angeboten (Mastercard, Visa)?
  • Gibt es Limits für Kartenzahlungen (z.B. Tages- oder Monatslimit) und können diese angepasst werden?
#5 Bargeld ein- & auszahlen
  • Sind Bargeldauszahlungen am Automaten mit dem Geschäftskonto möglich?
  • Gibt es ein kostenfreies Auszahlungsvolumen pro Monat (Anzahl oder Betrag)?
  • Sind alle Auszahlungen innerhalb dieses Volumens kostenlos oder nur ein Teil (in Stück / in Euro)?
  • Welche Gebühren pro Auszahlung fallen über das Freivolumen hinaus an (günstigster, teuerster, durchschnittlicher Wert)?
  • Werden Gebühren auch pro Betrag berechnet (z.B. je angefangene 5.000 €)?
  • Gibt es zusätzlich prozentuale Kosten vom Auszahlungsbetrag (niedrigster, höchster, durchschnittlicher Satz)?
  • Bestehen Beschränkungen für Auszahlungen, etwa Höchstbeträge pro Tag, Woche oder Monat?
  • Sind Bargeldeinzahlungen am Automaten oder in der Filiale möglich?
  • Gibt es ein kostenfreies Einzahlungsvolumen (in Stück oder in Euro)?
  • Sind alle Einzahlungen innerhalb dieses Volumens kostenlos oder nur ein Teil?
  • Welche Einzahlungsgebühren in Euro fallen über das Freivolumen hinaus an?
  • Werden Einzahlungen auch mit prozentualen Kosten vom Einzahlungsbetrag belegt (niedrigster, höchster, durchschnittlicher Satz)?
  • Gibt es Beschränkungen beim Einzahlungsvolumen, z.B. maximale Beträge pro Vorgang oder pro Zeitraum?
#6 Finanzierung & Kredit
  • Gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, über die Bank Kredite zu beantragen?
  • Wird ein Kontokorrentkredit / Dispo für das Geschäftskonto angeboten?
  • Wie hoch ist der standardmäßige Kontokorrentrahmen (bis zu welchem Betrag)?
  • Wie hoch sind die Überziehungszinsen auf dem Geschäftskonto?
  • Werden klassische Bankkredite für Unternehmen angeboten?
  • Bis zu welcher Kredithöhe und welcher Laufzeit sind diese Kredite möglich?
  • Besteht Zugang zu Förderkrediten (z.B. KfW) über die Bank?
  • Können Betriebsmittel (laufende Kosten, Liquidität) finanziert werden?
  • Können Investitionen (z.B. Maschinen, Ausstattung, Fahrzeuge) finanziert werden?
  • Werden Lösungen für Handels- und Exportfinanzierung angeboten?
  • Gibt es Angebote für Factoring (Vorfinanzierung von Forderungen)?
  • Werden Leasinglösungen (z.B. für Fahrzeuge oder Equipment) vermittelt oder direkt angeboten?
#7 Auslandszahlungsverkehr
  • Sind Bargeldabhebungen im Nicht-EU-Ausland möglich?
  • Gibt es einen kostenlosen Betrag für Bargeldabhebungen im Nicht-EU-Ausland (z.B. pro Monat)?
  • Wie hoch sind die Gebühren in Prozent und in Euro pro Abhebung außerhalb der EU?
  • Gibt es Mindestgebühren pro Abhebung und wie viele Länder sind von kostenlosen Abhebungen abgedeckt?
  • Sind bargeldlose Kartenzahlungen im Nicht-EU-Ausland möglich?
  • Gibt es ein kostenfreies Zahlungsvolumen (Betrag pro Monat) für Kartenzahlungen im Nicht-EU-Ausland?
  • Welche Gebühren in % und Gebühren in € fallen für Zahlungen außerhalb der EU an?
  • Existieren Mindestgebühren und ggf. unterschiedliche Preismodelle (niedrigster / höchster Satz)?
  • Sind SWIFT-Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums möglich?
  • Welche Kosten fallen für eingehende SWIFT-Überweisungen an (fixe und variable Gebühren, Mindestbetrag)?
  • Welche Kosten fallen für ausgehende SWIFT-Überweisungen an (fixe und variable Gebühren, Mindestbetrag)?
  • Ist ein Fremdwährungskonto möglich?
  • In wie vielen und in welchen Währungen kann ein Fremdwährungskonto geführt werden?

Wer regelmäßig Fremdwährungen empfängt oder ausgibt, sollte spezialisierte Zahlungskonten prüfen. Unser Überblick zum Wise Geschäftskonto erklärt Funktionen, Kosten und Grenzen.

#8 Features
  • Gibt es Tagesgeld oder Festgeld für Firmen und zu welchen Konditionen (Zinsen, Mindestanlage, Laufzeiten)?
  • Wird ein Firmendepot angeboten und fallen Depotgebühren an?
  • Gibt es ein integriertes Expense-Management für Karten (Budgets, Limits, Beleg-Upload, Dashboard)?
  • Welche Integrationen zu anderen Tools und Diensten werden angeboten (z.B. auf einer Übersichtsseite)?
  • Welche Formen der Bankanbindung gibt es (z.B. HBCI/FinTS, EBICS) und ist Multibanking möglich?
  • Wie flexibel ist die Konto- und Unterkontenverwaltung (Unterkonten, automatische Steuerrücklagen, mehrere Firmen)?
  • Werden Transaktionen automatisch kategorisiert und können Belege revisionssicher archiviert werden?
  • Gibt es eine DATEV-Anbindung (CSV-Export, Schnittstelle/API, Belegbilderservice)?
  • Bestehen direkte Integrationen zu Buchhaltungssystemen wie DATEV Unternehmen online, sevdesk, Lexware Office, Sage oder BuchhaltungsButler?
  • Ist ein Steuerberaterzugang und ggf. eine vorhanden?
  • Ist ein Rechnungsstellungstool integriert (inklusive E-Rechnungen, Mahnwesen und Fremdwährungen) und gibt es Limits oder Zusatzkosten?
  • Ist ein Buchhaltungstool integriert (Beleg-Upload, Kontierung, UStVA, EÜR) und wie ist es im Tarif eingebunden?
  • Werden weitere Tools oder Add-ons angeboten, die den Geschäftsalltag erleichtern?

2. Warum wir Online-Konten und Full-Service-Banken getrennt bewerten

Ein digitales Geschäftskonto und eine klassische Filialbank müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Deshalb erstellen wir zwei separate Rankings mit eigener Gewichtung.

  • Bei Online-Konten legen wir den Schwerpunkt auf Kontokosten, digitale Nutzung, Service und Zusatzfunktionen.
  • Beim Full-Service-Konto spielen Bargeldversorgung, Finanzierung und persönliche Bankleistungen eine größere Rolle.

So vermeiden wir, dass ein günstiges Online-Konto allein wegen fehlender Filialen oder Kreditangebote schlechter abschneidet. Gleichzeitig kann eine Full-Service-Bank durch Leistungen überzeugen, die über das digitale Banking hinausgehen.

3. Wie aus den Testergebnissen unsere Empfehlungen entstehen

Die erhobenen Merkmale werden nach einem einheitlichen Punktesystem bewertet. Anschließend werden die Punkte anhand der jeweiligen Gewichtung zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt.

Die Bewertungen der einzelnen Kontotarife bilden die Grundlage für unsere Anbieter-Rankings. Daraus leiten wir Testnoten, Testsiegel und redaktionelle Empfehlungen ab.

Ergänzend betrachten wir typische Nutzungssituationen: Ein Freiberufler mit wenigen Buchungen benötigt möglicherweise ein anderes Konto als ein Handelsunternehmen mit Bargeldeinnahmen oder eine GmbH mit Finanzierungsbedarf.

Wichtig: Unsere Testsieger sind die bestbewerteten Anbieter innerhalb der jeweiligen Testgruppe. Sie sind nicht automatisch für jedes Unternehmen die günstigste oder passendste Wahl.

4. Wie transparent und aktuell ist unser Vergleich?

Wir überprüfen die Kontodaten und aktualisieren die Ergebnisse regelmäßig bei relevanten Änderungen. Der Vergleich umfasst bundesweite und ausgewählte regionale Anbieter, bildet aber nicht sämtliche Geschäftskonten des deutschen Marktes ab.

Im Geschäftskonto-Report dokumentieren wir unsere Ergebnisse. Den ausführlichen Kriterienkatalog und unser Testverfahren stellen wir zusätzlich in der Testmethodik zum Download bereit.

Einige Produktlinks sind Werbe- beziehungsweise Affiliate-Links, über die wir eine Provision erhalten können. Diese Vergütungen beeinflussen unsere redaktionellen Testergebnisse und Platzierungen nicht.

Vollständige Vergleichsmethodik herunterladen

Warum Geschäftskonto-Vergleiche zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen

Nicht jeder Geschäftskonto-Vergleich untersucht dieselben Anbieter oder bewertet dieselben Leistungen. Unterschiede bei der Auswahl der Konten, den berücksichtigten Zielgruppen und der Gewichtung der Kriterien können zu abweichenden Testsiegern führen.

Ein Blick auf die Testmethodik zeigt deshalb, für welche Anforderungen die jeweilige Empfehlung besonders aussagekräftig ist und wie prominente Marken wie Finanzfluss, Finanztip, CHECK24 oder Verivox zu ihren Testergebnissen gelangen. 

Geschäftskonto-Vergleiche im Methodencheck

Vergleich Schwerpunkt Methodischer Ansatz Warum andere Testsieger entstehen
Für-Gründer.de 36 Anbieter, 111 Tarife, 200+ Kriterien zu Kosten, Banking, Service, Finanzierung und Zusatzfunktionen Breiter Gesamtvergleich für unterschiedliche Unternehmenssituationen Entscheidend ist das Preis-Leistungs-Paket des gesamten Geschäftskontos
Finanzfluss Transparentes Punktesystem mit festen Gewichtungen Harte Preisstufen und teils starke Gewichtung einzelner Merkmale; einige Business-Funktionen fließen nicht in die Note ein Bereits kleine Unterschiede an einer Punkteschwelle können die Bewertung verändern
Finanztip Kosten und Leistungen speziell für Selbstständige und Freiberufler Deutsches Vertragsrecht und DE-IBAN als Vorauswahl; Teamfunktionen werden bewusst nicht bewertet Relevante Anbieter und Anforderungen wachsender Unternehmen bleiben außen vor
Verivox Jährliche Gesamtkosten abhängig von der Nutzung Schwerpunkt auf Kosten; Anbieterangaben bilden die Datengrundlage Besonders günstige Konten für das jeweilige Nutzungsprofil stehen weit oben
CHECK24 Geschäftskonto-Angebote über den Firmenkreditkarten-Vergleich Bewertung orientiert sich an Kreditkartenmerkmalen statt an einer eigenständigen Geschäftskonto-Methodik Kartenkosten, Auslandseinsatz oder Bargeld können stärker wirken als klassische Firmenbanking-Funktionen

  | Fazit

Das sind die Testsieger unseres Geschäftskonto-Vergleichs mit 36 Anbietern und 111 Konto-Tarifen: 

Mit unserem Konto-Rechner finden Sie die perfekte Kombination aus Preis und Leistung für Ihre Bedürfnisse. Bestimmen Sie einfach im Rechner die für Sie relevanten Kriterien wie Bargeld, Kartenanzahl, kostenloses Buchungsvolumen oder Finanzierung. 

Prüfen Sie vor der Kontowahl auch, wie viele Transaktionen monatlich anfallen und welche Kosten für eine zusätzliche Debitkarte oder eine Firmenkreditkarte entstehen. Und wie wichtig sind Ihnen Zusatzfeatures wie ein integriertes Rechnungstool?

Tipp: Vivid Money überzeugt unter den Online-Konten u.a. auch mit Cashback, unbegrenzten Gratis-Buchungen und hohen Zinsen. 

 

Zum Online-Konto Testsieger Vivid
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