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Zuschüsse: Finanzielle Unterstützung rund um die Existenzgründung

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Gründungen sind aus volkswirtschaftlicher Sicht Förderung wert, daher werden Zuschüsse von unterschiedlichsten staatlichen Institutionen angeboten. Die Vielfalt der Programme für Zuschüsse im Bereich Existenzgründung stellt ein sehr facettenreiches Thema dar.

In diesem Abschnitt werden die Programme für Zuschüsse rund um die Existenzgründung grundsätzlich dargestellt. Dazu zählen auch Zuschüsse für Investoren sowie Zuschüsse für spezielle Branchen oder Zuschüsse für neuartige Geschäftsideen und besondere Innovationen.

Was versteht man unter Zuschüsse für die Existenzgründung?

Unter Zuschüsse versteht man im Bereich Existenzgründung eine finanzielle Förderungen die lediglich unter bestimmten Bedingungen zurückzuzahlen ist. In der Regel wird bei Zuschüssen für eine Existenzgründung keine Rückzahlung gefordert. Es hängt natürlich immer individuell vom Einzelfall der Art der Zuschüsse sowie von den unterschiedlichen Faktoren des Antragsstellers ab. Für den Erhalt von Zuschüssen gibt es keinerlei gesetzliche Ansprüche. Bei Zuschüssen für die Existenzgründung handelt es sich daher um sogenannte Kann-Leistungen.

Aktuell gibt es innerhalb der Europäischen Union und der Bundesrepublik über 2.000 unterschiedliche Programme für Zuschüsse bzw. für Fördermittel zur Existenzgründung. Sollten Sie bereits konkrete Vorstellungen zu den von Ihnen gewünschten Zuschüssen Ihrer persönlichen Existenzgründung haben, dann können Sie direkt im kostenlosen Fördermittelcheck den für Sie passenden Zuschuss ermitteln.

Prüfen Sie mögliche Zuschüsse mit dem Fördermittel Check

Sowohl Bund, Land als auch die EU unterstützen Existenzgründer und Unternehmen mit zahlreichen Programmen für Fördermittel und Zuschüssen - sich einen Überblick zu verschaffen ist daher nicht ganz einfach. 

Um zu prüfen, welche Zuschüsse für Ihre Existenzgründung möglich sind, können Sie den kostenlosen Fördermittel Check nutzen.

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Zuschüsse für den Weg in die Selbstständigkeit

Wenn Sie eine Existenzgründung planen, dann sollten Sie sich schon in der frühen Planungsphase intensiv mit dem Thema Zuschüsse befassen. Wenn Sie nämlich  bereits mitten in der Gründungsphase stecken, dann kommen schon viele Programme der diversen Zuschüsse für Sie nicht mehr infrage. Was genau gibt es nun für Zuschüsse zur Existenzgründung?

De-minimis eine Form der Zuschüsse für die Existenzgründung

Die de-minimis Beihilfe ermöglicht jedem Existenzgründer einen Erhalt von  Fördergeldern bis zu 200.000 Euro. Allerdings nur innerhalb der ersten drei Steuerjahre nach Unternehmensgründung. Die Bewilligung von Fördermitteln über die de-minimis ist an unterschiedliche Bedingungen geknüpft.

Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit

Bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit können Existenzgründer einen Zuschuss in Höhe des zuletzt gezahlten Arbeitslosengelds sowie etwa 300 Euro für die Sozialversicherungsabgaben beantragen. Zum Zeitpunkt des Antrags muss noch ein Anspruch auf Arbeitslosengeld in Höhe von drei Monaten bestehen. Zudem gibt es für Bezieher von ALG-2 das Einstiegsgeld zur Finanzierung der Existenzgründung. Der Gründungszuschuss fällt seit 2012 unter den Ermessensleistungen der Arbeitsagentur. Daher ist der Zuschuss von der Arbeitsagentur keine Pflichtleistung und kann im Zweifel abgelehnt werden.

Exist-Gründerstipendium für Gründer mit Hochschulabschluss

Diese Programme richten sich an Gründer, die direkt aus dem Studium oder der Universität gründen wollen oder deren Abschluss noch nicht zu lange zurückliegt. Auf Bundesebene besteht das Exist-Gründerstipendium. Einzelne Förderbanken der Länder haben hierzu Programme eingerichtet (bspw. ego.-Gründerstipendien der Investitionsbank Sachsen-Anhalt). Mehr Informationen zum Thema selbstständig machen aus der Hochschule.

Zuschuss für Existenzgründungsberatung

Kosten für Beratungen werden ebenfalls durch einige Zuschuss-Programme übernommen. Es gibt Programme, die Mittel für Existenzgründungsberatung vor der Gründung zur Verfügung stellen. Nach der Gründung können Beratungskosten durch das bundesweite Programm KfW Gründercoaching übernommen werden. Grundsätzlich muss der Gründer trotz Zuschuss einen Eigenanteil tragen. Außerdem ist der Zuschuss auf einige Beratertage beschränkt.

Zuschüsse für Finanzierungen

Um die Gründungsfinanzierung zu erleichtern, gibt es Zuschüsse für verschiedene Finanzierungsanlässe z.B. für Forschung und Entwicklung und für verschiedene Branchen wie Gründungen im Handwerk oder der Umwelttechnik. Prinzipiell stehen jedem Existenzgründer Zuschüsse zur Finanzierung der Investition sowie für die Finanzierung der erforderlichen Betriebsmittel bereit.

Die einzelnen Zuschüsse finden Sie in unserer großen Kapitalgeberdatenbank. Wenn für Sie kein Zuschuss möglich ist, probieren Sie Fördermittel zu beantragen.

Mitarbeiterzuschuss: Zuschüsse für Mitarbeiter

Neu geschaffene Arbeitsplätze erfreuen nicht nur dem Existenzgründer, sondern auch dem Staat. Daher müssen Sie als Existenzgründer die Kosten für die Neueinstellung nicht in Gänze alleine tragen. Neben den Zuschüsse für den neuen Mitarbeiter von der Bundesagentur für Arbeit, bieten auch die Länder und Kommunen Zuschüsse für die Schaffung von Arbeitsplätzen an.

Die Herausforderung an dieser Art der Zuschüsse zu gelangen ist relativ hoch, da sich angesichts der schwachen Finanzlage der Länder und Kommunen die Bedingungen für den Erhalt eines Zuschusses kontinuierlich ändern. Hier sollten sich der junge Unternehmer individuell nach den Zuschüssen für neue Mitarbeiter bei den zuständigen Arbeitgebervereinigungen sowie der Handelskammer und der Agentur für Arbeit Vorort erkundigen.

Innovationszuschuss: Zuschüsse für besondere Ideen

Innovative Geschäftsideen werden sehr facettenreich gefördert. So werden beispielsweise mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) eine ganze Reihe an Zuschüssen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergeben. Zuschuss bekommt man teilweise für Personalkosten und Kosten für Dienstleistung Dritter. ZIM Zuschüsse können für Einzelprojekte sowie für Kooperationsprojekte und sogar für Kooperationsnetzwerke beantragt werden.

Ebenfalls können generelle Kosten für die Realisierung von Innovationen sowie für Kosten aus Forschung und Entwicklung neuer Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen von der KfW-Bankengruppe sowie durch das ERP-Innovationsprogramm mit Zuschüssen gefördert werden.

Gründungsprämie für Handwerker

Zuschüsse für Gründungen im Handwerk sind sehr stark regionalabhängig. Für Existenzgründer aus dem Handwerker gibt es je nach Bundesland eine Reihe an Zuschüssen. Zum Beispiel bietet das Land Berlin die sogenannte Meistergründungsprämie an. Dieser Zuschuss wird mit bis zu 50 % aus europäischen Fördermitteln finanziert, vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Handwerker, die sich nach der Meisterprüfung im Land Berlin selbstständig machen wollen, müssen innerhalb von drei Jahren nach bestandener Meisterprüfung mit der Existenzgründung starten, um das Anrecht auf den Zuschuss nicht zu verlieren.

In Berlin gibt es für Handwerker eine Basisförderung mit einmaligen 7.000 Euro, die bedingt rückzahlbar sind. Nach Ablauf der ersten drei Geschäftsjahre kann der junge Unternehmer zusätzlich eine Arbeitsplatzförderung beantragen.  Den Zuschuss beantragen können auch Handwerker die einen bestehenden Betrieb übernehmen oder sich an einem bestehenden Betrieb beteiligen. Detaillierte Informationen zu den Zuschüssen für Handwerker in Ihrer Region bekommen Sie bei den entsprechenden Handwerkskammern.

Investitionszuschuss: Zuschüsse für Kapitalgeber

Der Investitionszuschuss wurde von der Bundesregierung 2013 ins Leben gerufen, um die Finanzierungsbedingungen junger Unternehmen zu verbessern. Der Zuschuss soll bei privaten Investoren den Anreiz setzen, sich an Unternehmen in der Start-up-Phase sich mit Venture Capital zu beteiligen. Mit diesem Zuschuss werden private Investoren, sogenannte Business Angels, gefördert, die sich in einer frühen Phase der Unternehmensgründung über den Erwerb von Geschäftsanteilen engagieren.

Der Zuschuss vom Staat liegt bei 20 % des investierten Betrages. Um den Zuschuss zu erhalten muss der Business Angel mindestens 10.000 Euro investieren. Jeder Investor kann pro Jahr 250.000 Euro Zuschuss beantragen. Allerdings darf der Betrag des Zuschusses pro Unternehmen im Jahr nicht die 1. Millionenmarke überschreiten. Verkauf der Investor seine Anteile am Start-up nach der verlangten Haltedauer von drei Jahren, muss er den zuvor erhaltenen Zuschuss nicht mehr zurückzahlen. Beantragt werden kann der Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Weitere Zuschussprogramme

Auch für die Teilnehmer aus jungen innovativen Unternehmen an internationalen Messen erhalten von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Zuschuss. Zweck des Zuschusses ist primär die Unterstützung bei der Vermarktung neuer Produkte und Verfahren. Diese Messen werden jährlich vom Ministerium neu festgelegt.

Darüber hinaus erhalten Existenzgründer aus den unterschiedlichsten Bereichen Zuschüsse. Zum Beispiel aus den Bereichen Gesundheit und Soziales, Außenwirtschaft, Kultur-Medien-und Sport, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

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