Performance Marketing: Nutzen und Trends

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Wer eine Webseite betreibt oder Produkte online verkauft, profitiert von der Messbarkeit von Zielen und der Optimierung von Werbekampagnen. Genau hier setzt Performance Marketing an. Wie es Werbetreibenden hilft und was man wissen sollte, zeigt dieser Artikel.

Performance Marketing
Ziele sind für Performance Marketing sehr wichtig. (Bild: geralt via pixabay.com)

Was versteht man unter Performance Marketing?

Performance Marketing wird auch häufig als Leistungs-Marketing bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Strategie der SEO Optimierung, um den Erfolg verschiedenster Marketing-Maßnahmen zu messen. Auf Grundlage dieser Messungen sind stetige Optimierungen von Kampagnen möglich. Daher ist Performance Marketing für Online-Marketing unverzichtbar.

Insbesondere wenn es um die Kampagnen zur Absatzsteigerung, Neukundengenerierung oder Kundenbindung geht. Daher fällt Performance Marketing auch in den Leistungsumfang von einer SEO Agentur.
Die Werbemaßnahmen, die bei Performance Marketing am häufigsten zum Einsatz kommen, sind E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, SEM, Display-Advertising sowie Video-Marketing.

Welche Ziele verfolgt Performance Marketing?

Bei Performance Marketing dreht sich vieles um die Messbarkeit von Kampagnen. Damit diese überhaupt erst messbar sind, müssen konkrete Ziele gesteckt werden. Nur wer sich ein Ziel setzt, kann den Erfolg einer Kampagne dahingehend messen und eine spätere Optimierung vornehmen.
Doch welche Ziele kann man mit Performance Marketing verfolgen? Man unterscheidet hier zwischen vier Zielsetzungen, die am häufigsten Verwendung finden:

  • Marketingtechnische Ziele: Die Produktbekanntheit soll erhöht werden.
  • Unternehmensziele: Der Marktanteil soll erhöht oder gehalten werden.
  • Kundenbezogene Ziele: Man möchte Neukunden generieren oder die Kundenbindung zu Bestandskunden festigen.
  • Kampagnenbezogene Ziele: Die Reichweite oder Besucherzahlen sollen gesteigert werden.

Performance Marketing: Diese Trends zeigen sich 2022

Mit voranschreitender Digitalisierung zeichnen sich immer mehr Trends ab, die nicht nur auf das Internet im Allgemeinen einen Einfluss haben, sondern vor allem auch auf Performance Marketing. Ein Trend im Jahr 2022, dem man in jedem Lebensbereich begegnen dürfte, ist Nachhaltigkeit. User werden immer umweltbewusster, weshalb nachhaltige Lösungen sehr beliebt sind. Für Unternehmen, die sich Performance Marketing zunutze machen möchten, sollten daher überlegen, welchen Teil sie dazu beitragen können, um die Zukunft etwas grüner zu gestalten. Auch die Beteiligung an Umweltschutzorganisationen ist häufig ein Kaufargument für unentschlossene Kunden.

Ein weiterer Trend ist Inklusivität. Studien haben ergeben, dass Kunden sich immer mehr von Brands distanzieren, die keinen Wert auf Diversität und Inklusivität legen. Daher sollten Unternehmen im Zuge von funktionierendem Performance Marketing klar herausstellen, dass sie sich für Inklusivität einsetzen.

Der nächste Trend geht in eine ganz andere Richtung: Live-Streams werden immer beliebter. Video Content spricht eine Vielzahl an Usern an. Live-Streaming hebt das Ganze auf ein ganz neues Level. In Zeiten der sozialen Isolation sind solche Interaktionen ein verbindendes Element, welches sich positiv auf die Kundenbindung auswirkt.

Auch User Generated Content gilt als einer der Top-Trends im Jahr 2022. Konsumenten brauchen die Bestätigung, dass ihre Kaufentscheidung richtig ist. Durch User Generated Content kommen Kunden einerseits zu Wort und werden andererseits in ihrem Vorhaben bestätigt. Das optimiert das Kundenerlebnis und neue Kunden können effektiv generiert werden.

Nützliche Tipps für Performance Marketing

Wer sich für Performance Marketing interessiert, sollte sich für die Werbekampagnen das richtige Abrechnungsmodell aussuchen. Bei Cost per Click (CPC) zahlen Werbetreibende für jeden Klick auf eine geschaltete Anzeige. Wählt man Cost per Action (CPA) muss ein Nutzer erst eine bestimmte Aktion durchführen, damit dem Werbetreibenden Kosten entstehen. Cost per Lead (CPL) verursacht nur Kosten, wenn Nutzer ihre Kontaktdaten übermitteln und bei Cost per Sale (CPS) fallen erst dann Kosten an, wenn ein Kauf getätigt wird.

Welches Abrechnungsmodell man wählt, hängt individuell von der Werbekampagne und dem Kampagnenziel ab. Am häufigsten entscheiden sich Werbetreibende für CPC, doch je nachdem, wie die Preise der anderen Varianten sind und welche Ziele man verfolgt, mag auch ein anderes Abrechnungsmodell besser geeignet sein.

Darüber hinaus sollte man die Kennzahlen, die bei Performance Marketing eine Rolle spielen, genau kennen. Dazu zählen unter anderem die Klickrate, der Traffic sowie die Conversions. Mit Traffic sind die Besucherzahlen auf der beworbenen Seite gemeint und als Conversions bezeichnet man jede Handlung von Kunden, also beispielsweise der Abschluss eines Abonnements oder der Kauf eines Produkts. Auch das Ansehen eines Videos kann als Conversion gezählt werden.

Der große Vorteil an Performance Marketing ist, dass Werbetreibende und Unternehmen ihren Kunden und potenziellen Kunden gewissermaßen über die Schulter schauen können. Durch diese Informationen kann Werbung noch zielgerichteter geschaltet werden. Zudem lässt sich Performance Marketing sehr einfach in Kampagnen integrieren.

Nachteile ergeben sich in der Regel nur, wenn man Performance Marketing nicht richtig umsetzt. Dann können Werbetreibenden Kosten entstehen, die sie vermeiden hätten können. Zudem sollte man Performance Marketing nie als Allheilmittel ansehen.

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