Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzen



Beim Thema Nachhaltigkeit müssen Unternehmen mitziehen, anderenfalls treiben sie den Klimawandel voran. Außerdem verlieren sie Kunden, die auf Nachhaltigkeit bei Betrieben Wert legen. Mit diesen Tipps werdet auch ihr nachhaltiger.

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Die Sensibilisierung der Mitarbeiter ist besonders wichtig, um als Unternehmen nachhaltig zu agieren. (Foto: Unsplash, Leon)

Regelmäßiger Nachhaltigkeits-Check

Unternehmen sollten in Sachen Nachhaltigkeit auf Zack sein und regelmäßig überprüfen, ob es noch irgendwo im Betrieb Stellschrauben gibt, die genutzt werden können, um nachhaltiger zu werden.

Umweltschutz gewinnt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Gesellschaft. Moderne Unternehmen müssen hier nachziehen, um nicht abgehängt zu werden. Gerne kann dieser Einsatz für den Umweltschutz nach außen hin kommuniziert werden. Grundsätzlich bietet ein nachhaltiges Agieren von Unternehmen eine Vielzahl an Vorteilen.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass sich Nachhaltigkeit und Unternehmenserfolg nicht ausschließen.

Energieeffizienter Bürobedarf und -Technik

Vor allem im Bereich Bürobedarf kann durch eine modernere Technik Energie eingespart werden, was sich wiederum positiv auf die CO2-Bilanz auswirkt, da weniger Strom produziert werden muss. Selbst wenn Computer und Bildschirme, die etwa vor zwei bis fünf Jahren noch als sehr sparsam gegolten haben, ersetzt werden, lässt sich meist schon Energie sparen.

Ein weiterer Vorteil: Neuere Geräte ermöglichen ein effizienteres Arbeiten, was wiederum den Angestellten Zeit und Nerven erspart. Grundsätzlich sollte also beim Kauf von Bürotechnik, -möbeln und -bedarf für Unternehmen auf eine gute Umweltverträglichkeit geachtet werden.

Das Licht im Unternehmen kann ebenfalls ein großer Stromfresser sein. Sollte eine Umrüstung auf LED-Technik noch nicht erfolgt sein, ist es ratsam, das nachzuholen. Hier herrscht ebenfalls ein enormes Einsparpotenzial.

Stromanbieter überprüfen

Wenn Unternehmen mit energieeffizienten Geräten ihren Stromverbrauch senken, können sie noch mehr für die Umwelt tun, wenn sie im gleichen Zug ihre Energieanbieter überprüfen. Der Wechsel zu einem Öko-Strom-Anbieter ist wohl die einfachste Maßnahme, um den Betrieb etwas umweltfreundlicher zu machen.

Falls das Unternehmen bereits Öko-Strom bezieht, lassen sich dennoch meist zumindest Kosteneinsparungen vornehmen, wenn verschiedene Anbieter miteinander verglichen werden.

Ein anderer Weg, wie der Strom grüner werden kann, ist das Installieren einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Firma, sofern es möglich ist. Damit kann ein Teil des Stroms selbst produziert werden, was ebenfalls Energie und Kosten spart.

Mitarbeiter müssen sensibilisiert werden

Unternehmen können mit einem guten Beispiel vorangehen, allerdings sollten die Mitarbeiter ebenfalls hinter dem Nachhaltigkeits-Konzept stehen und es verstehen. Denn die nachhaltigen Geräte und Strom aus erneuerbaren Energien bringen wenig, wenn die Angestellten nicht entsprechend damit umgehen.

Beispielsweise sollten die Geräte nach Feierabend nicht nur in den Standby-Modus versetzt, sondern komplett ausgeschaltet werden. Die Heizung sollte nur so warm sein, wie es notwendig ist. Das Licht sollte beim Verlassen des Büros abgeschaltet werden. Es sind zwar nur kleine Handlungen, aber zusammengerechnet können sie einen großen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Mitarbeiter müssen dahingehend geschult und sensibilisiert werden, das Thema Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren. Im Idealfall ist Umweltschutz nicht nur am Arbeitsplatz ein Thema, sondern auch im Privatleben.

Dabei sollen sie in den Klimaschutz miteinbezogen werden und vielleicht sogar eigene Ideen miteinbringen, die dann wiederum vom Unternehmen aufgegriffen werden können, um noch nachhaltiger zu agieren.

Homeoffice kann ebenfalls zum Klimaschutz beitragen

Vor allem seit dem Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie ist das Thema Homeoffice in Deutschland immer beliebter geworden. Mittlerweile arbeitet fast jeder Zweite ganz oder teilweise von zu Hause aus. Damit wird jedoch nicht nur der Schutz vor möglichen Infektionen mit dem Virus gewährleistet, sondern auch die CO2-Bilanz kann verbessert werden.

Dadurch, dass der Weg zur Arbeit wegfällt, kann CO2 eingespart werden und das schont wiederum die Umwelt. Gleichzeitig verbrauchen Unternehmen weniger Energie und müssen weniger heizen. Der Wasserverbrauch sinkt, was nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Kosten einspart.

Druckkosten senken, Klima schützen

Ein weiterer Faktor im Büro, der das Klima belasten kann, ist das Drucken. Unternehmen sollten nur noch so wenig wie möglich drucken, um die Umweltbelastung auf einem Minimum zu halten. Nicht nur der Papierverbrauch und die Belastung durch die Patronen ist heutzutage fragwürdig. Der Drucker ist zudem ein echter Stromfresser.

Deshalb sollten moderne und nachhaltige Unternehmen alles, so gut es geht, digital erledigen. Falls doch etwas ausgedruckt werden muss, sollte es wenigstens auf Recycling-Papier geschehen. Das lässt sich ganz einfach am blauen Engel erkennen. Fehldrucke sollten nicht im Müll landen, sondern können noch als Schmierpapier verwendet werden.

Weniger Müll verursachen

Grundsätzlich sollte das Thema Müllvermeidung und -trennung ebenfalls groß geschrieben werden. Vor allem in größeren Unternehmen wird damit noch eher nachlässig umgegangen. Auch hier ist es wichtig, die Mitarbeiter zu schulen, sowie sparsam und respektvoll mit den Ressourcen umzugehen, um möglichst wenig wegzuwerfen und den Müll zu trennen. Denn falsch getrennter Müll, egal wie viel, kann die Abholung insgesamt teurer machen und sogar Strafen nach sich ziehen.

Fazit

Alle Maßnahmen auf einmal umzusetzen, wird wohl nicht ganz so einfach sein. Deshalb sollten Unternehmen hier Schritt für Schritt vorgehen. Besonders wichtig dabei ist es, die Mitarbeiter mit ins Boot zu nehmen, denn nur gemeinsam lässt sich ein starkes Zeichen für den Umweltschutz setzen.

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