KarmaKonsum Gründer-Award 2014 vergeben



Alljährlich dreht sich in Frankfurt für zwei Tage alles um nachhaltigen Konsum bzw. KarmaKonsum. Im Rahmen der Konferenz wird auch der KarmaKonsum Gründer-Award vergeben. Wir werfen einen Blick zurück und stellen Ihnen die Finalisten und Sieger vor.

Zum sechsten Mal fand die KarmaKonsum Konferenz nun bereits statt. Und wie jedes Jahr waren Gründer und Unternehmer aufgerufen, sich im Vorfeld für den KarmaKonsum Gründer-Award zu bewerben und eine Jury zu überzeugen. Bei dem Gründerwettbewerb stehen öko-soziale Existenzgründungen im Fokus. Und so fieberten die Finalisten am 28. Oktober der abendlichen Preisverleihung entgegen. Doch bevor wir zu den Gewinnern kommen, präsentieren wir den Sieger in der neuen Kategorie „Beste Gründungsidee”.

Dieser Preis wurde in Kooperation mit dem Social Impact Lab vergeben. Hierbei dreht sich alles um noch in den Kinderschuhen steckende Geschäftskonzepte. Die drei Finalisten werden auch in dem Video am Ende des Beitrags im Detail vorgestellt. Gewonnen hat das Projekt Made in Afghanistan. Kern der Idee sind nachhaltige Produkte aus Afghanistan, ein sicherlich herausforderndes, aber auch inspirierendes Vorhaben.

KarmaKonsum Made in Afghanistan
Das Projekt „Made in Afghanistan” ist die „Beste Gründungsidee” auf der KarmaKonsum Konferenz 2014

Dann wurde es aber wirklich ernst und die vier Finalisten für den KarmaKonsum Gründer-Award 2014 wurden auf der Bühne vorgestellt. Im Finale standen:

  • beliya: das Start-ups produziert Handtaschen mit gutem Zweck. Jeder Kauf ermöglicht einem Kind den Schulbesuch für ein Jahr. Alle Taschen und Accessoires bestehen aus edlen Upcycling-Materialien.
  • Bei bettervest handelt es sich um eine Crowdinvesting-Plattform, die in Energieeffizienzprojekte von Unternehmen, Sozialträgern, Vereinen und Kommunen investiert und dafür die Nutzer an den erzielten Einsparungen beteiligt.
  • Die App ecotastic ist ein Belohnungssystem für umweltgerechtes Verhalten. Die Nutzer sammeln Punkte, die sie gegen die Prämien bei Partnerunternehmen eintauschen können.
  • Velogista bietet Frischluft-Transporte. Die Genossenschaft organisiert Gewerbetransporte mit Elektro-Lastenrädern in Berlin. Die Transporte sind umweltfreundlich und zuverlässig, da alle Mitarbeiter gut ausgebildet, motiviert und fair bezahlt werden.
  • Die Windelmanufaktur ist ein Hersteller und Händler von Stoffwindeln in einzigartigem Design und hochwertigen Materialien. Das modulare Stoffwindelkonzept ist so einfach zu verwenden wie Wegwerfwindeln, stellt jedoch eine ökologisch sinnvolle Alternative dar.
Und der Gewinner des KarmaKonsum Gründer-Awards 2014 ist… bettervest!

Das Start-ups erhält ein Anzeigenvolumen in der taz sowie in der Schrot & Korn in Höhe von jeweils 10.000 Euro, eine Gründerberatung durch Kompass sowie ein persönliches und telefonisches Coaching und/oder eine Netzwerkberatung aller Jury-Mitglieder. Zu ihrer eigenen Überraschung hat aber auch die Gründerin der Windelmanufaktur jubeln können. Sie erhielt einen Sonderpreis von der Jury.

KarmaKonsum bettvest
Das Team von bettervest freut sich über den KarmaKonsum Gründer-Award 2014.

Für alle, die den Abend nicht live miterleben konnten, haben wir ein kurzes Video, in dem sich alle Finalisten im Schnelldurchlauf vorstellen. Im Vorjahr gewann den KarmaKonsum Gründer-Award übrigens das Unternehmen Wesentlich – Büro für urbane PflanzKultur.

Wessen Geschäftsidee nicht unbedingt zum KarmaKonsum Gründer-Award passt und wer nicht bis zum nächsten Jahr warten möchte, findet auf Für-Gründer.de in der Rubrik Gründer- und Businessplanwettbewerbe zahlreiche Alternativen.

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