8 innovative Start-ups auf dem Fahrradmarkt



Das gute Wetter ist endlich da, es wird Zeit das Fahrrad rauszuholen! E-Bikes sind längst in der Mitte Deutschlands angekommen und stellen gerade für Gebirgstouristen und Senioren eine Alternative zum klassischen Fahrrad dar. Ein Start-up aus den USA entwickelte nun ein Nachrüstkit, mit dem jeder sein Fahrrad in ein spritziges E-Bike verwandeln kann. Diese und sieben weitere Geschäftsideen finden Sie in unserem Geschäftsideen Spezial zum Fahrradmarkt.

my Boo: Fahrräder aus Bambus

my Boo ist ein von Kieler Studenten gegründetes Start-up, das es sich zur Aufgabe gemacht hat sowohl sozial als auch ökologisch nachhaltige Fahrräder aus Bambus zu vertreiben. Die optisch auffälligen Rahmen werden in Kooperation mit einer sozialen Einrichtung in Ghana gefertigt. Die Endmontage der Fahrräder wird in einer Werkstatt der Stiftung Mensch durchgeführt. Auch technisch können sich die Bambusbikes von my Boo sehen lassen. Sie sind mit hochwertigen Bremsen und Schaltungen ausgestattet und dank spezieller Lackierung auch bei Feuchtigkeit lange haltbar. Die Rahmen wiegen lediglich drei Kilogramm und sind damit nicht schwerer als herkömmliche Fahrräder.

Fahrrad myboo
Das Modell my Agona von my Boo – Preis: 1.980 Euro

BFFbikes: Fahrradläden für Frauen

Ein Autohaus speziell für Frauen hatten wir ja auch bereits hier im Blog. Nun eröffnen quer durch Amerika Fahrradgeschäfte, die sich ausschließlich an Frauen richten. Eines davon ist BFFbikes, das kürzlich eine Indiegogo Crowdfunding Kampagne erfolgreich abgeschossen hatte und im amerikanischen Chicago seine Toren öffnete. Was bietet BFFbikes, das andere Fahrradläden nicht haben? Zum einen mehrheitlich weibliche Angestellte, spezielle Workshops und Fitnesskurse, sowie einer breiten Auswahl an Fahrradzubehör und -bekleidung für Frauen. Das nachfolgende Video zeigt den Pitch zur Crowdfunding Kampagne auf Indiegogo, mit der BFF Bikes über 13.000 US-Dollar einsammelte:


Cycletag: den eigenen Namen an Fahrrad kleben

C1-Teamspirit-KopieWährend es bei den Profis üblich ist, das eigene Rad mit dem eigenen Namen am Oberrohr zu versehen, gibt es für Amateure kaum eine günstige Bezugsmöglichkeit für derartige Namensaufkleber, um ihre Verbundenheit zum Sport und ihrem Trainingsgerät Ausdruck zu verleihen. Zwei Studenten aus Berlin gaben sich mit dieser Situation nicht zufrieden und gründeten im Rahmen des Geschäftsideenwettbewerbs Funpreneur an der TU Berlin die Firma cycletag. Dort können Fahrradenthusiasten einen personalisierten Namensaufkleber anhand von aktuell neun verschiedenen Vorlagen für neun Euro pro Set in Auftrag geben. Ein Set enthält fünf Aufkleber.

Flyfit: Fitnesstracker für den Knöchel

Fitnesstracker gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch Flyfit unterscheidet sich in einem Detail erheblich von der Konkurrenz. Anstatt am Handgelenk, trägt man es am Knöchel. Dadurch können die Beinbewegungen gemessen und Sportaktivitäten wie das Fahrradfahren oder Schwimmen aufgezeichnet werden. Flyfit kann durch eine Bewegungsmustererkennung selbstständig zwischen dem Besteigen von Treppenstufen, Fahrradfahren oder Joggen unterscheiden. Selbst den Schlafrhythmus kann Flyfit überwachen. Eine Smartphone Applikation visualisiert die Messdaten und ermöglicht eine Analyse der persönlichen Fitnessaktivitäten und der Schlafqualität.

Flyfit
Fitness beim Fahrradfahren stets im Blick: Flyfit

lock8: das neue Fahrradschloss

lock8 ist nach eigenen Angaben das erste Fahrradschloss, das eine GPS Lokalisierung eines gestohlenen Rads ermöglicht, bei Diebstahlversuchen einen schrillen Alarm und eine SMS-Benachrichtigung absetzt und mit Erschütterungs- und Temperatursensoren ausgestattet ist. Schlüssel sind bei lock8 auch nicht notwendig, denn es wird per Bluetooth und einem Smartphone als Fernbedienung auf- und zugeschlossen. Entfernt sich der Besitzer vom Fahrrad, ohne das Schloss anzubinden, wird zumindest ein automatischer Alarm aktiviert. Freunden, die die lock8 App installiert haben, kann man einen elektronischen Schlüssel zukommen lassen und Zugriff zu seinem Fahrrad geben. Wie lock8 funktioniert, zeigt das nachfolgende Video. Auf Kickstarter gab es übrigens knapp über 60.000 britische Pfund.

blaze: Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen

Die meisten tödlichen Fahrradunfälle entstehen, weil die Fahrradfahrer von abbiegenden Kraftwagen übersehen werden. Das britische Start-up Blaze möchte mit einem innovativen Fahrradlicht Abhilfe schaffen. Ein integrierter Laser projiziert ein grünes Fahrradsymbol auf die Straße. So sehen Autofahrer auch im unübersichtlichen Stadtverkehr, dass ein Radfahrer in der Nähe ist, selbst wenn dieser sich im toten Winkel befindet. Interessenten können das Fahrradlicht von blaze für 125 Pfund vorbestellen.

blaze
Gesehen werden im Straßenverkehr mit blaze

Helios: ganz einfach zum Smart-Bike

Die Lenkstangen von Helios sollen jedes Fahrrad in ein Smart-Bike verwandeln können. Neben einem Scheinwerfer sind auch Rücklichter, Blinker und ein GPS integriert. Letzteres dient nicht nur dem Diebstahlschutz, sondern auch zur Navigation. Die eingebauten LED Lichter können die Farbe wechseln und so beispielsweise die Richtung anzeigen, in die der Fahrer fahren soll, oder auch die aktuelle Fahrgeschwindigkeit visualisieren. Durch eine Bluetoothverbindung für Smartphones können diverse Einstellungen und das Fahrtziel für die Navigationsfunktion eingegeben werden.

Copenhagen Wheel: aus jedem Fahrrad ein E-Bike machen

Das Copenhagen Wheel ist ein Nachrüstkit zum E-Bike für handelsübliche Fahrräder. Es ersetzt das bisherige Hinterrad und unterstützt durch seinen Elektromotor den Fahrer bei jeder Trittbewegung. Sensoren in den Pedalen erkennen die Trittstärke und passen so die Kraft des Elektromotors an. Dadurch soll ein natürliches Fahrgefühl erhalten bleiben, gegenüber E-Bikes, die auf einen Gashebel am Lenkrad setzen. Der Akku ist in vier Stunden voll aufgeladen und gewinnt bei jedem Bremsvorgang Energie zurück. Ein Nachrüstkit kann für 799 Dollar auf superpedestrian.com vorbestellt werden.

Noch mehr Geschäftsideen zum Thema Fahrrad finden Sie in unserem Artikel zu E-Bikes.

Geschäftsideen-Newsletter

Sie wollen jeden Monat über interessante Ideen für die Selbstständigkeit informiert werden? Dann tragen Sie sich doch in den Geschäftsideen-Newsletter von Für-Gründer.de ein:

Das könnte dich auch interessieren