Familiensicherheit im Blick mit Familonet



„Sind meine Kinder gut in der Schule angekommen? Geht es ihnen gut?” solche und andere Fragen stellen sich jeden Tag Millionen von Eltern und wollen schnellstmöglich eine Antwort darauf. Die neue App Familonet soll der Problematik Abhilfe schaffen und besorgte Eltern (oder auch Kinder) beruhigen. Wir sprachen mit Gründer Hauke Winmüller über das Unternehmen, die Idee, die Finanzierung und den Start.

Das Bedürfnis nach Sicherheit für die Familie sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Familienmitgliedern wollen die Gründer von Familonet mit ihrer App befriedigen. Damit konnten Sie nicht nur Familien überzeugen, sondern auch Venture Capital-Geber für ein Investment gewinnen und bereits im Fernsehen auftreten.

Für-Gründer.de: Hallo Hauke – zunächst Glückwunsch zu Eurem Launch von Familonet. Fass doch bitte kurz zusammen, was man mit Familonet machen kann.

Hauke Windmüller von Familonet: Mit Familonet bieten wir ein mobiles Netzwerk für die Familie an – dem stärksten sozialen Netzwerk, das wir kennen. Es bedient die Bedürfnisse nach Familiensicherheit und bestmöglicher Familienkommunikation im Alltag.

Familonet ist am 19. September gestartet und bietet: Check-Ins, Hilferufe im Notfall senden, aber auch Nachrichten und Bilder austauschen.

Durch eigens entwickelte Algorithmen werden Mutter oder Vater automatisch benachrichtigt, wenn die Tochter sicher in der Schule angekommen ist oder der Sohn den Fußballplatz gut erreicht hat. Mit nur einem Klick oder sogar vollkommen automatisch können die immer wiederkehrenden Fragen im Familienalltag „Wo bist du?”, „Wie geht’s dir?”, „Was machst du?” beantwortet werden. Familonet steht dabei für höchsten Datenschutz und innovative Technologien.

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Mit Familonet kann der Nutzer sich immer über den Standort und die anderen Familienmitglieder informieren.

Für-Gründer.de: Welche Funktionen bietet die App im Detail?

Hauke Windmüller von Familonet: Die App bietet vier Grundfunktionen: Familienmitglieder können sich an einem bestimmten Ort einchecken um den anderen zu zeigen, dass es ihnen gut geht und wo sie sich befinden. Möchte ein Familienmitglied den Standort des anderen erfahren, genügt ein Klick auf den „Wo bist du?”-Button. In Notsituationen kann mit dem Hilferuf-Button ein Alarm abgesetzt werden, mit dem die anderen Familienmitglieder auch gleich über den Standort des Hilferufenden informiert werden.

Besonders beliebt bei Familien ist die „Unsere Orte”-Funktion. Familienmitglieder können so an familienrelevanten Orten wie z.B. der Schule des Kindes oder das Büro des Vaters automatisch ein- und ausgecheckt werden. Alle Informationen werden übersichtlich in der Familien-Aktivität dargestellt. Es ist dort auch möglich zu chatten oder Bilder auszutauschen.

Für-Gründer.de: Wie ist die Idee entstanden und wie lange habt Ihr daran gearbeitet?

Hauke Windmüller von Familonet: Nachdem Michael die Idee für ein Familiennetzwerk hatte, haben wir gemeinsam das erste Konzept zu Familonet in einem Entrepreneurship-Seminar an der Universität Hamburg entwickelt. Unser Gründerteam wurde schnell ergänzt durch den Mathematiker David Nellessen, der die technologische Entwicklungskompetenz mit ins Team brachte. David hatte zuvor sieben Jahre als Programmierer seine Agentur continent7 geführt, bis er sich entschloss, als Mitgründer eines Start-ups sein eigenes Produkt zu entwickeln.

Für-Gründer.de: Wie setzt sich Euer Gründerteam zusammen und wie sind die Aufgaben verteilt?

Hauke Windmüller von Familonet: Unsere Kompetenzen sind im Gründerteam gut verteilt. David als erfahrener Entwickler ist für den Bereich Entwicklung und IT verantwortlich. Michael ist für die Bereiche Marketing und Produkt zuständig. Er arbeitet eng mit den Entwicklern zusammen und sorgt dafür, dass wir ein Produkt entwickeln, das den Bedürfnissen von Familien entspricht. Ich selber bin für die Finanzen verantwortlich und vertrete Familonet vor Geschäftspartnern und Investoren. Zudem unterstütze ich Michael im Bereich Marketing.

Gründer von Familionet
Die Gründer von Familonet: David Nellessen, Michael Asshauer und Hauke Windmüller (v.l.n.r.)

Für-Gründer.de: Wir sind uns ja in der Vergangenheit bereits öfter auf verschiedenen Events für Start-ups und die Kapitalsuche begegnet – wie würdet Ihr Eure Erfahrungen zusammenfassen und lohnen sich diese Events?

Hauke Windmüller von Familonet:

Man lernt mit der Zeit, gut abzuwägen, ob sich ein Event lohnt oder nicht und wird wählerischer. Es gibt sehr viele Events im Start-up-Bereich, aber nur wenige bringen Gründern einen echten Mehrwert.

Da Michael und ich relativ frisch von der Universität gekommen sind, war es für uns jedoch wichtig, sich am Anfang schnell ein großes Netzwerk aufzubauen.

Am meisten gelohnt haben sich gut organisierte, große Pitch-Veranstaltungen, bei denen namhafte Investoren beteiligt waren oder im Publikum saßen. Als Beispiele sind dabei der Advance Pitching Day in Köln oder die Venture Lounge von CatCap zu nennen.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie wer Familonet finanziert, wie die Finanzverhandlungen abliefen und wie die Zukunft des Unternehmens aussieht.

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