In die Selbstständigkeit mit Checklisten, Tools und Leitfäden



In der Schulzeit verpönt, in der Gründerszene Grundvoraussetzung für Erfolg – Strebsamkeit und gute Vorbereitung! Wer sich erfolgreich selbstständig machen möchte, braucht einen eisernen Willen. Denn langatmige Vorbereitungsprozesse, unzählige Behördengänge und schwierige Verhandlungen bringen Existenzgründer an ihre Grenzen. Leichter fällt es jenen Jungunternehmern, die sich Hilfe suchen – sei es durch Checklisten, Gründercoaches oder Förderbanken.

Tools, Checklisten und Leitfäden für Gründer

Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist leicht rückläufig. Im Jahr 2012 wurden 350.000 neue Firmen gegründet, rund 12 % weniger als noch im Jahr davor, sagen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Und trotzdem ist der Mut zu gründen noch immer vorhanden. Gut die Hälfte der 18-bis 64-Jährigen, also 55 %, sehen eine Unternehmensgründung als attraktive berufliche Perspektive, sagt der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderbericht. Ein Grund dafür sind die guten Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland.

Wer sich mit einer Idee selbstständig machen will, sollte einige Tipps beachten. So sind Checklisten ein wichtiges Instrument auf dem Weg von der Idee bis zum eigenen Unternehmen. Zu jedem einzelnen Schritt, von der Vorbereitung über die Finanzierung und Förderung bis hin zum Marketing, helfen sie dabei, Abläufe besser zu organisieren.

So erkennen Gründungswillige auf einen Blick, was sie bereits erreicht haben und wo sie nachbessern müssen. Zahlreiche Arbeitshilfen finden sich im Internet. Auch auf Für-Gründer.de halten wir Tools, wie unseren Gründerleitfaden, für Sie bereit.

Gründungsfinanzierung gewährleisten
Wer Geld für die Gründungsfinanzierung braucht, muss sich gut vorbereiten – mit einem perfekten Businessplan

Viele Wege führen nach Rom, aber welcher führt mich in die Selbstständigkeit?

Möglichkeiten, ein Unternehmen zu gründen, gibt es viele. Naheliegend aber schwierig ist eine Neugründung.

Immerhin: Rund 80 % der Unternehmensgründer in Deutschland fangen nach Aussage des Wirtschaftsministeriums bei Null an.

Dafür braucht es nicht nur eine zündende Geschäftsidee und Know-how, sondern auch Ausdauer. Bei der Gründung per Franchise hingegen nutzen Sie die Erfahrungen eines bereits am Markt etablierten Unternehmens. Als Franchisenehmer müssen Sie zwar für Namen und Konzept Lizenzgebühren bezahlen. Sie bekommen dafür aber ein bewährtes Geschäftsmodell zur Verfügung gestellt. Bei der Unternehmensnachfolge übernehmen Sie eine bestehende Firma samt Kunden und Mitarbeiter.

Den Businessplan erstellen und die Gründungsfinanzierung gewährleisten

Ganz gleich, auf welche Weise Sie Ihr Unternehmen gründen. Ohne einen Businessplan klappt es nicht. Machen Sie sich die Mühe und schreiben Sie Ihr Geschäftskonzept selbst. Auf maximal 30 Seiten geben Sie gut verständlich Informationen zur Geschäftsidee, Rechtsform, Eigenkapitalstruktur, zum Marketing und Vertrieb, den Planzahlen und der Finanzierung preis.

  • Und: Je besser der Finanzplan ist, umso größer sind Ihre Chancen, Kredite und Fördermittel zu erhalten – denn wer gründet, braucht Geld!

Normalerweise übersteigt der Bedarf an Kapital die persönlichen Möglichkeiten des Gründers bei Weitem. Mit Ihrem guten Businessplan können Sie sich bei Ihrer Hausbank oder jedem anderen Kreditinstitut nach Finanzierungsangeboten für Existenzgründer erkundigen. Auch Bund und Länder helfen mit Förderprogrammen und selbst die Europäische Union stellt finanzielle Hilfen bereit. Ein wichtiger Ansprechpartner ist u.a. die KfW. Sie legt eigene Programme mit günstigen Zinsen und gestreckten Laufzeiten auf und informiert über Angebote anderer Förderinstitute.

Hilfe von Experten: wertvoll und gefördert!

Die KfW steht auch mit zwei bis zum Jahresende verlängerten Projekten Gründern nach dem Start in die Selbstständigkeit mit Rat zu organisatorischen, finanziellen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite. Gründercoaching Deutschland und Turn Around Beratung heißen die Programme, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgelegt wurden.

Rat und Hilfe bieten auch andere Ansprechpartner. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) der Länder, Wirtschafts- und Interessenverbände sowie Förderbanken vermitteln Experten, die Existenzgründer in wichtigen Bereichen beraten können.

Weiterführende Informationen bietet u.a. auch die Sparkasse in ihrem Firmenkundenbereich: http://www.sparkasse.de/firmenkunden/existenzgruendung. Unterstützung bei der Erstellung eines bankreifen Finanzplans sowie alles rund ums Thema Fremdkapital finden Sie auf Für-Gründer.de.

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