Learnings von der Startup SAFARI FRM – 5 Tipps für euren Erfolg



Die Startup SAFARI FRM bot euch letzte Woche die Möglichkeit, an über 60 Locations in Frankfurt, Mainz, Darmstadt, Wiesbaden und Eschborn das lokale Start-up-Ökosystem besser kennenzulernen. In diversen Vorträgen und ihm Gespräch mit anderen Start-up-Enthusiasten erhielten die Teilnehmer eine Vielzahl nützlicher Infos und spannender neuer Kontakte. Wir waren vor Ort und haben euch fünf Key-Learnings für euren Karriereweg als Gründer mitgebracht.

#1 Networken – tauscht euch mit anderen Gründern aus!

Eine Lektion, die bei größeren und kleineren Start-up-Events immer wieder mitgenommen werden sollte, lautet: Vernetzt euch mit anderen Gründern! Das klingt banal, aber neue Kontakte eröffnen euch unter Umständen großartige Möglichkeiten, die ihr bis dahin noch gar nicht auf dem Schirm hattet. Seid deshalb nicht zögerlich, geht auf andere Teilnehmer zu und sprecht diese an. Selbst, wenn ihr nicht unmittelbar davon profitiert, kann euch das in Zukunft gegebenenfalls die eine oder andere Türe öffnen.

  • Visitenkarten landen allzu häufig nur in der Schublade, deshalb unser Tipp: verbindet euch gleich auf LinkedIn oder XING.

#2 Dran bleiben – Erfolg ist keine Gerade!

Finanzguru-Gründer Benjamin Michel hatte vor allem eine Message: Auch wenn es manchmal nicht so gut läuft, glaubt an euch und euer Produkt und bleibt bei der Sache! Erfolgreich sein bedeutet nicht, dass es ab dem ersten Moment konstant aufwärts geht. Ups und Downs gehören zum Gründeralltag mit dazu.

Startup SAFARI
Auch bei Finanzguru lief es nicht immer glatt, wie Mitgründer Benjamin Michel berichtete. Wichtig ist, dass ihr auch dann am Ball bleibt, wenn es einmal nicht so gut läuft.

Auch ihr werdet irgendwann die erste Unternehmenskrise zu bewältigen haben. Wie ihr damit umgeht, entscheidet letztlich, ob ihr euch durchsetzen könnt. Nehmt auch Negativfeedback an, aber lasst euch nicht sagen, eure Idee habe keine Zukunft!

#3 Marketing nicht vernachlässigen!

Ihr habt ein super Produkt – aber keine Kunden? Kein Wunder, sagt Julia Tanasic von DigitalMadness, wenn ihr euch nicht rechtzeitig um gutes Marketing bemüht habt! Das heißt konkrete: Marketing ist keine Nebensache, sondern sollte von Beginn ganz oben in eurer Prioritätenliste stehen. Es reicht deshalb nicht aus, den Praktikanten ab und zu einen Social-Media-Post absetzen zu lassen.

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Marketing ist Key für euren Erfolg – kümmert euch entsprechend gleich von Anfang an darum!

Kümmert euch frühzeitig darum, eine Community aufzubauen und kommuniziert eure derzeitigen Erfolge, Misserfolge, Herausforderungen und Pläne an eure Follower! Zum erfolgreichen Marketing trägt auch der nächste Punkt bei.

#4 Verleiht eurem Unternehmen ein Gesicht!

Als Gründer solltet ihr voll und ganz hinter eurem Unternehmen stehen und das auch entsprechend nach außen vermitteln. Werdet deshalb selbst zu Testimonials. Ihr verkörpert euer Unternehmen besser als jeder andere, bezieht deshalb unbedingt Stellung. Seid aktiv auf den Social-Media-Kanälen eures Start-ups und bleibt auch über eure eigenen Accounts stets erreichbar und engagiert.

#5 Keine falsche Bescheidenheit – aber bleibt bescheiden!

Macht euch nicht kleiner als seid! Gute Produkte und Dienstleistungen sind ihr Geld wert, auch wenn das dahinterstehende Unternehmen gerade erst an den Start gegangen ist. Steht zu eurem Produkt, fordert eine angemessene Bezahlung und den euch gebührenden Respekt ein. Dabei solltet ihr jedoch nicht über das Ziel hinausschießen. Kommuniziert in Verkaufsgesprächen klar, welche Vorteile ihr und euer Produkt mitbringen, aber versprecht nicht das Blaue vom Himmel. Wenn ihr am Ende nicht liefern könnt, vergrault ihr nämlich oft nicht nur einen Kunden – schlechte Erfahrungen sprechen sich schnell herum. Tretet deshalb selbstbewusst auf, aber bleibt dabei realistisch, sowohl in euren Angeboten als auch in euren Forderungen. Positive Überraschungen sprechen sich nämlich auch schnell herum.

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