LinkedIn-Kampagne erstellen: Quickguide in 5 Schritten



Ihr wollt nicht nur euer eigenes Profil auf LinkedIn pflegen, sondern für euer Unternehmen auch Werbemaßnahmen in die Wege leiten? Wir zeigen euch, wie ihr eine LinkedIn-Kampagne erstellt und wo die Stolpersteine in diesem sozialen Netzwerk liegen? Wir führen euch Schritt für Schritt durch den Prozess.

LinkedIn-Kampagnen lohnen sich vor allem dann, wenn ihr Entscheider erreichen möchtet. Ihr braucht für die Vorbereitung einer Kampagne etwas Zeit und Klarheit darüber, welche Ziele ihr verfolgt. Geht es euch um Brand Awareness? Oder um die Akquise neuer Geschäftskontakte? Oder beides? Je besser ihr das auf dem Schirm habt, umso erfolgversprechender ist eure Kampagne. Jetzt aber zu den handfesten Steps!

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Eine LinkedIn-Kampagne scheint in der Einrichtung kompliziert zu sein. Schritt für Schritt gelangt ihr jedoch schnell zu einer ansprechenden Werbeanzeige. (Foto: piktochart)

#1 Macht euch mit dem Kampagnen-Manager vertraut

Im LinkedIn-Kampagnenmanager erstellt ihr ähnlich wie bei Facebook eure Werbekampagnen. Hier dürften sich Social Media Manager und Gründer, die damit bereits gearbeitet haben, schnell zurechtfinden.

#2 Entscheidet euch für ein Anzeigenformat

Bei LinkedIn gibt es drei Anzeigenformate:

Sponsored Content

Bei Sponsored Content handelt es sich um Native Ads im LinkedIn-Feed. Eure Zielgruppe bekommt euren Post also in ihrem Feed angezeigt. Dieses Werbeformat eignet sich gut, um Landingpages zur Leadgenerierung oder Blogposts zu bewerben. Um Sponsored Content zu erstellen, müsst ihr vorab eine Unternehmensseite bei LinkedIn anlegen.

Noch ein Tipp zu Sponsored Content in eurer LinkedIn-Kampagne: Für maximalen Erfolg empfehlen wir euch, Videos zu produzieren. Diese fallen sofort auf und steigern eure Chancen auf Leads. Und wenn ihr schon dabei seid, könnt ihr gleich auch ein paar Clips für YouTube drehen und so eure Reichweite zusätzlich steigern.

Text Ads

Text Ads tauchen seitlich eures LinkedIn-Feeds auf und kennzeichnen sich durch eine kurze Beschreibung in Kombination mit einem Link, der z. B. zu eurer Website oder zu einer Unterseite wie eine Produktansicht im Online Shop führen kann. Ihr könnt auch ein Bild mit der Auflösung 50 x 50 Pixel zu eurer Text Ad hinzufügen.

Sponsored InMail

Mit Sponsored InMails erreicht ihr Entscheider treffsicher. Eure Nachrichten landen direkt in den Postfächern der wichtigen Leute, die ihr kontaktieren möchtet. Dank der Echtzeit-Auslieferung erhalten die Kontakte erst dann eine Nachricht, wenn sie tatsächlich bei LinkedIn aktiv sind. So wird vermieden, dass eure InMails an Karteileichen gehen.

#3 Gestaltet eure Anzeige

Denkt bitte immer daran: LinkedIn ist ein Business-Netzwerk. Ihr möchtet mit Qualität, guten Inhalten und einer persönlichen Zielgruppen-Ansprache auffallen – und zwar positiv. Schaut euch daher eure Anzeige auf verschiedenen Geräten an. Schließlich soll sie sowohl mobil als auch auf dem Desktop gut aussehen. Wenn ihr euch für Sponsored InMails entscheidet, dann sendet vor dem Start einer Kampagne eine Testnachricht an euch selbst.

Achtet bei der Anzeigenerstellung auch immer darauf, dass ihr die Erwartungen und Rezeptionsgewohnheiten eurer Zielgruppe im Blick behaltet. Womit wir beim nächsten Punkt einer gelungenen LinkedIn-Kampagne wären.

#4 Erstellt eure Zielgruppe

Neben der Anzeigenerstellung kommt nun der anspruchsvollste Teil eurer LinkedIn-Kampagne: Die Erstellung eurer Zielgruppe. Nehmt euch hierfür viel Zeit und seid dabei gründlich. LinkedIn-Kampagnen sind nicht gerade billig, dafür aber effektiv – wenn ihr die Best Practices im Targeting von LinkedIn beherzigt.

#5 Gebot und Budget festlegen

Zu guter Letzt legt ihr im Kampagnen-Manager Gebot und Budget fest. Hierbei werden euch auch Gebote von Wettbewerbern angezeigt. LinkedIn empfiehlt bei der Festlegung des Budgets die 70/30-Regel:

Investieren Sie 70 % Ihres Budgets in Kampagnen, die auf Conversions am unteren Ende des Funnels abzielen, und 30 % Ihres Budgets in Kampagnen, die die Awareness im oberen Funnel oder das Engagement mit Ihrem Content fördern. Diese Strategie bringt Ihnen Einnahmen und Erkenntnisse dazu, was am besten funktioniert.

Weiterhin solltet ihr der Plattform zufolge das Budget nicht zu niedrig anlegen. Es gehe darum, Wachstumsmöglichkeiten zu sehen und nicht nur, wie viel ihr am Ende ausgebt.

Nach der LinkedIn-Kampagne ist vor der Kampagne

Wie bei allen Social-Media-Werbemaßnahmen gilt: optimieren, optimieren, optimieren. Trackt die Ergebnisse eurer Ads und erstellt regelmäßig eine Übersicht darüber, welche Kampagnen bei LinkedIn funktioniert haben und welche nicht.

Schaut auch während der Laufzeit einer Anzeige, ob ihr an Teasern feilen oder Bilder tauschen könnt. Mit diesen Tipps im Schlepptau seid ihr gut gerüstet für eure erste LinkedIn-Kampagne.