Zum Sport gehört mehr als nur die jeweilige Sportart – 6 Geschäftsideen



Sport spielt im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Zum Beispiel, wenn ihr besonders kompetitiv seid. Oder wenn ihr nach der Arbeit einfach ein bisschen Ausgleich braucht. Auch wirtschaftlich ist Sport sehr relevant, wie aktuelle Zahlen des BMWi belegen. Wir stellen euch deshalb heute sechs Geschäftsideen vor, die mit Sport zu tun haben – auf die eine oder andere Weise.

Wie kann ich mich verbessern? Hilfe zur Selbsthilfe

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Wir stellen euch Geschäftsideen rund ums Thema Sport vor. (Foto: piktochart)

Egal ob als Profi oder Amateur – Ziel der meisten Sportler ist es, bestimmte Ziele zu erreichen. Das kann der erste Platz beim nächsten Turnier sein, eine neue Bestzeit beim Laufen oder eine messbare Verbesserung in einem beliebigen Teilbereich. Ein Problem dabei ist, dass wir selbst oft nicht erkennen, wie wir uns verbessern können beziehungsweise manchmal einfach blind sind für unsere Schwachpunkte. Das muss aber nicht so sein.

Wingfield – mit K.I. zu besseren Ergebnissen

Das Hannover Start-up Wingfield stellt ein K.I.-System bereit, mit dessen Hilfe ihr eure Performance beim Tennisspielen veranschaulichen könnt und somit euer Spiel verbessert. Das System besteht aus einem Kameraelement und der sogenannten Wingfield Box. Ersteres wird natürlich für die Videoanalyse des Spiels benötigt, die Videos stehen euch gleich über die Wingfield App zur Verfügung und ihr könnt sie jederzeit auswerten.

Die Box ist allerdings das Kernstück des Systems. Spieler können sich mithilfe ihres Smartphones anmelden, so dass die Analyse gleich dem jeweiligen Nutzerprofil zugeordnet werden kann. Während des Spiels werden verschiedene Parameter ausgewertet, so dass ihr am Ende eine Profi-Analyse eurer Technik und des Spielverlaufs habt.

Das System ist so konzipiert, dass es prinzipiell in jedem Tennisverein einfach aufgebaut werden kann. Lediglich ein Stromanschluss und eine LAN-Verbindung sind nötig, dann kann jeder Platz zum digitalen Court umgewandelt werden, egal ob draußen oder drinnen. Mit diesem Ansatz überzeugte das vierköpfige Gründerteam im letzten Jahr auch bei Gründerwettbewerben und rankte sogar in den Top 50 Start-ups 2018.

World Class Golf Instruction – step your shot up

Bei World Class Golf Instruction findet ihr zahlreiche Videos rund ums Thema Golf. Ziel ist es, hilfreiche Tipps und Tricks für Golfer jeglicher Fähigkeitsstufe bereitzustellen. So können sich absolute Anfänger beispielsweise mittels Videoanleitung die Grundsätze des Spiels erarbeiten, während sich Fortgeschrittene vielleicht eher auf die Perfektionierung bestimmter Schläge fokussieren wollen.

Die jeweiligen Lektionen sind verpackt in kurze Videos, die euch auf die wichtigsten Dinge aufmerksam machen sollen. Viele der Videos sind frei zugänglich, für die fortlaufenden Trainingsprogramme benötigt ihr jedoch einen Account beziehungsweise sogar einen Pro Account.

Schlabbershirt und ausgewaschene Shorts? Nichts da!

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Schon lange nicht mehr nur fürs Fitnessstudio: Sportswear. (Foto: piktochart)

Sport machen ohne die passende Kleidung? Geht ja mal gar nicht! Gerade im Fitnessstudio oder Kursen ist es häufig ein Sehen und Gesehenwerden. Als Sportler will man heute nicht mehr nur buchstäblich eine gute Figur machen, auch das Outfit muss stimmen. Das gilt gleichermaßen für Komfort wie für Style.

Gymjunky – mit Style trainieren

Bei Sportswear denken vielen wahrscheinlich erstmal an bekannte Marken wie Adidas, Nike oder Under Armour. Diese sieht man schließlich nicht nur beim Sport, sondern eigentlich so gut wie überall. Sie scheinen kaum Platz für Konkurrenz zu lassen. Oder? Das Mode Start-up Gymjunky beweist, dass das nicht so ist. Innerhalb einer relativ kurzen Zeit konnte sich das Hamburger Unternehmen mit dem Motto „We Don’t Rest!“ am Markt behaupten.

Im Angebot des Online-Händlers steht attraktive und funktionelle Sportbekleidung für Sie und Ihn, außerdem jede Menge Accessoires für den nächsten Besuch im Studio. Vorbild für die beiden Gründer sind die oben genannten Konkurrenten. Während diese sich jedoch an die breite Masse wenden, spricht das Start-up tatsächlich die eingefleischte Gym-Community an.

Ryzon – Triathlon als Bindeglied

Ebenfalls Sportbekleidung bietet Ryzon aus Köln an, jedoch ist die Nische hier noch um einiges kleiner. Mit ihren Produkten wendet sich das Gründer-Dreiergespann, bestehend aus den Brüdern Mario und Markus Konrad und Designer Fabian Jung, in erster Linie an Triathleten. Von anderen Anbietern in diesem Bereich hebt sich Ryzon durch Schlichtheit in Design und Farben, in der Qualität und auch im Preis ab. Dieser liegt dann nämlich doch eher im gehobenen Bereich.

Auf die Reichweite von Ryzon wirkt sich positiv aus, dass Triathleten Kontaktpunkte zu anderen Sportlern aus allen drei Teilbereichen pflegen – schließlich wird hier auch gemeinsam trainiert. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Ryzon mittlerweile auch explizit Produkte für Läufer und Radfahrer ins Angebot mitaufgenommen wurden.

Sport – ein teures Hobby

Vereine müssen sich finanzieren, ebenso Sportler, die ihrem Hobby eventuell auf semiprofessionelle Weise nachgehen und regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen. Die Grundausstattung kostet Geld, außerdem fallen Kosten für Trainer und Reisekosten an. Kurz: Es kommt ganz schön was zusammen. Um zumindest diese Kosten decken zu können, muss man in der Regel die Augen offenhalten und sich nach alternativen Geldquellen umsehen.

Sponsoo – Sponsoring für Athleten

Die Plattform Sponsoo verbindet Sportler und Unternehmen, um so Sponsoring zu erleichtern. Athleten können sich auf der Seite einfach registrieren und ein aussagekräftiges Profil erstellen. Unternehmen haben dann die Möglichkeit, einzelnen Personen, Teams oder ganzen Vereinen jeweilige Sponsoring-Angebote zu unterbreiten. Diese können, müssen aber nicht angenommen werden. Schließlich passt es manchmal einfach nicht, zum Beispiel wenn man sich nicht mit bestimmten Unternehmenswerten identifizieren kann oder will.

Für viele Unternehmen ist Sport-Sponsoring eine attraktive Option, um die eigene Bekanntheit zu erhöhen und zugleich ein wohlwollendes Bild im Gedächtnis zu hinterlassen. So profitieren letztlich beide Seiten vom Sponsoring.

Esport wächst rasant – und bringt Risiken mit sich

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Esport – also kompetitives Zocken – erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit. (Foto: piktochart)

Von vielen verpönt, von anderen gefeiert: Esport. Wo manche nur wenig soziale Jugendliche sehen, die den ganzen Tag vor dem Bildschirm hocken, sehen andere Superstars. Professionelle Teams trainieren täglich viele Stunden und haben eine geregelte Infrastruktur ähnlich der von „echten“ Sportmannschaften. Und tatsächlich wird Esport auch für traditionelle Sportteams immer interessanter. Im populären Online-Spiel League of Legends stellt beispielsweise Schalke 04 ein Team in der europäischen Proliga auf. Doch natürlich bringt auch Esport eigene Gefahren und Herausforderungen mit sich.

insurninja – Versicherungen für Gamer

Die boomende Szene zieht natürlich einen langen Rattenschwanz hinter sich her. Zum Beispiel sind Gamer stark von ihrem Equipment abhängig – wenn der Computer, die Konsole oder das Zubehör kaputt geht oder abhandenkommt, ist das erstens sehr ärgerlich und in vielen Fällen auch sehr schnell sehr teuer. Denn wer auf einem hohen Level mitzocken möchte, braucht natürlich die entsprechende Ausstattung.

Aber nicht nur die Hardware ist etwas, das für die Gamer unabdingbar ist. Viel wichtiger sind in vielen Fällen digitale Assets. Das können zum Beispiel Gegenstände in einem Spiel sein, oder die Charaktere beziehungsweise Accounts selbst.

Hier hat insurninja Potenzial erkannt und bietet eine Problemlösung: Versicherungen, die auf die speziellen Bedürfnisse von Gamern und Streamern abgestimmt sind.