Das sind die 10 günstigsten Geschäftskonten (nicht nur von Fintechs!)



Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkasse – etablierte Bankanbieter wie diese kennt vermutlich jeder Gründer. Längst sind aber auch Fintechs wie N26 wichtige Player auf dem Markt geworden. Wer das günstigste Geschäftskonto ergattern möchte, für den ist das Angebot nicht unbedingt übersichtlich. Unser großer Geschäftskonten-Report 2019 bietet Transparenz. Ein Ergebnis können wir schon vorwegnehmen: Wer überwiegend Onlinebanking betreibt, kann ordentlich sparen.

Bank vs Fintech - Geschaeftskontenreport
Großbank oder Fintech: Wo gibt es das günstigste Konto für Gründer? (Bild: Erstellung durch Piktochart)

Das Geschäftskonto ist eines der leidigeren Themen auf der To-Do-Liste von Gründern. Einmal abgeschlossen, wechselt man in der Regel den Anbieter aus verwaltungstechnischen Gründen nicht ganz so schnell wieder. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl von Beginn an die Augen nach einem wirklich passenden Tarif offen zu halten. Schließlich sollt ihr nicht erst einige Zeit später feststellen, wie hoch die Kosten tatsächlich sind: Im Schnitt zahlen Unternehmer rund 2.400 Euro an jährlichen Gebühren, das teuerste Konto liegt sogar bei ca. 5.660 Euro pro Jahr.

Das ist das Ergebnis unseres Geschäftskonten-Reports, der euch die Qual der Wahl erleichtern soll und aufzeigt, an welchen Stellen ihr sparen könnt. 48 Tarife von 20 unterschiedlichen Filialbanken, Direkt- bzw. Onlinebanken und Fintechs haben wir darin untersucht.

Übersicht Banken
Übersicht aller 20 Banken, die im Geschäftskonten-Report analysiert wurden.

Die 5 günstigsten Cash-Tarife im Überblick

Zunächst haben wir uns angeschaut, was für Gründer mit viel Cash-Bewegung das beste Angebot ist. Die Berechnung der Gesamtkosten basiert auf einer beispielhaften Nutzung mit der Option auf Geldein- und -auszahlung (6 Einzahlungen zu 3.000 Euro bzw. 6 Auszahlungen zu 400 Euro pro Monat) sowie 1.200 beleglosen und 8 beleghaften Posten im Monat. Auch die EC- und Kreditkartennutzung haben wir vorausgesetzt.

Das Ergebnis: Die Deutsche Bank hat mit zwei Tarifen die Nase vorn, eng gefolgt von der HypoVereinsbank (HVB). Details zeigt die folgende Tabelle mit ausgewählten Kostenpositionen. Alle Konten und Posten findet ihr ab Seite 10 in unserem kostenfreien PDF-Dokument.

Tabelle Konten mit Cash

Die 5 günstigsten Tarife bei überwiegender Online-Nutzung

Über 1.000 Euro im Jahr? Das ist für Gründer natürlich eine Menge Geld. Wer überwiegend Onlinebanking betreibt, der kann aber einiges sparen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die fünf günstigsten Konten bei einer überwiegenden Online-Nutzung. Vorausgesetzt wurden dabei monatlich 30 beleglose Buchungen und keine beleghaften Buchungen. Außerdem wurde von keinen Ein- und nur zwei Auszahlungen á 100 Euro im Monat ausgegangen. Wie im Cash-Beispiel wurde zudem eine EC- und Kreditkartennutzung mit einberechnet.

Auf Platz 1 steht in diesem Szenario ein Konto, das komplett kostenfrei ist: N26 Business. Allerdings mit der Einschränkung, dass dort nur Freelancer und kleingewerbliche Einzelunternehmer zulässig sind. Auch andere Fintechs wie Fidor, Holvi, Hufsy, Kontist oder Penta punkten aber mit Tarifen unter der 100 Euro-Grenze. Von den etablierten Banken bieten DKB, GRENKE, die Netbank sowie die Skatbank Online-Tarife mit Preisen im zweistelligen Euro-Bereich. Folglich haben hier Fintechs sowie Direkt-/Onlinebanken die Nase gegenüber den Filialbanken vorn.

Tabelle Geschäftskonten Online

Onlinenutzer im Preisvorteil, aber…

Wer als Freelancer oder als digitales Unternehmen ohne höheren Bargeldfluss bzw. mit nur wenigen Buchungen aktiv ist, der sollte sich Direkt- und Onlinebanken sowie Fintechs unbedingt näher ansehen. Doch nicht nur der Preis sollte ein Entscheidungskriterium für euch sein.

Deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern zeigen sich auch…

  • …wenn es um die Finanzierungsmöglichkeiten in der Gründungs- und Wachstumsphase geht.
  • …in Sachen Kompatibilität mit der Rechtsform.
  • …bei der Eröffnungsgeschwindigkeit und Zusatzfunktionen.

Manchmal kann es sich folglich lohnen, mehr zu zahlen, wenn man dafür von Vorteilen wie diesen profitiert.

Fazit: Fintech oder Großbank?

Fintechs können mitunter die kostengünstigste Alternative sein. Wenn ihr als Gründer aber auf eine rege Cash-Nutzung angewiesen seid, sind die etablierten Anbieter oftmals die bessere Option, wie unser Beispiel-Szenario zeigte. Wir empfehlen euch, zunächst zu überschlagen, wie viele Ein- und Auszahlungen bzw. beleghafte und -lose Posten ihr pro Monat haben werdet. Kalkuliert im Anschluss anhand unserer Tabelle ab S. 10 im Geschäftskonten-Report, welche Tarife am Ende das meiste für euch bieten.

Ebenfalls eher bei den Großbanken umsehen solltet ihr euch außerdem, wenn ihr ein Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial habt oder gegebenenfalls über eine Finanzierung durch einen Bankanbieter nachdenkt.

Egal, wie ihr euch entscheidet: Nutzt unseren kostenfreien Geschäftskonten-Report als Entscheidungshilfe. Denn Vergleichen kann bares Geld sparen.

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Titelbild Geschäftskonten-Report>>> www.fuer-gruender.de/geschaeftskonto-report