Praxiswissen kompakt: CRM-Software zur Kundenakquise, die 4 wichtigsten Fragen



Kunden zu gewinnen ist für Gründer die Herausforderung Nummer 1. Herausforderung Nummer 2 ist die Kundenbindung. Eine CRM-Software unterstützt euch in beiden Aufgaben. Denn die CRM-Software hilft euch, Kunden systematisch zu gewinnen und optimal zu betreuen. Daher zeigen wir euch hier, für wen eine CRM-Software wichtig ist, welche Vorteile sie bietet und wie ihr zielgerichtet eine CRM-Software auswählt.

Für wen ist eine CRM-Software geeignet?

Ein CRM-System ist grundsätzlich für jeden Unternehmer geeignet, der aktiv Kunden akquiriert.

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Mit einem CRM-System habt ihr auf Dauer mehr und treuere Kunden | Grafik: Für-Gründer.de

Die typischen Anwendungsbereiche einer CRM-Software seht ihr hier:

  • Aktive Kundenakquise überwiegend im B2B-Geschäft
  • Im Akquise-Prozess sind mehrere Team-Mitglieder beteiligt.
  • Ihr leistet Projektarbeit für den Kunden.
  • Ihr setzt auf hohe Servicequalität für eine langfristige Kundenbeziehung.

Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf euer Unternehmen zutreffen, solltet ihr über ein CRM-System nachdenken.

Welche Vorteile hat eine CRM-Software?

Ein CRM-System bündelt sämtliche Kundendaten an einem Ort. Ihr hinterlegt im CRM also alles, was ihr jemals mit dem Kunden besprochen habt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • Strukturierter Akquise-Prozess
  • Vollständige Dokumentation der Kundenkommunikation
  • Zentrale Projekt- und Aufgabenplanung
  • Optimierte Teamarbeit
  • Moderne CRM-Systeme sind auch mobil nutzbar.

Dank CRM-Software erlebt euer Kunde Professionalität im Auftritt nach außen und hohe Servicequalität, weil jeder Mitarbeiter weiß, was der andere für den Kunden gemacht hat.

Welche Funktionen hat ein CRM-System?

Ein gutes CRM-System hat folgende Funktionen:

  • Verwaltung von Kontakten
  • Ablage von Notizen und Dokumenten
  • Email-System
  • Terminmanagement
  • Projektplanung
  • Aufgabenplanung

Die Module sind miteinander vernetzt. Ihr könnt beispielsweise eine Notiz einem Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Projekt zuordnen.

Wie wählt ihre eine CRM-Software richtig aus?

Wenn Ihr noch kein CRM-System habt, empfehlen wir eine strukturierte Auswahl.

  1. Bedarfsanalyse: Als erstes erstellt ihr ein Anforderungsprofil, das sich an den typischen Abläufen eures Unternehmens orientiert.
  2. Auswahl der Anbieter: Mit dem Anforderungsprofil sucht ihr nun bis zu 10 geeignete Anbieter.
  3. Shortlist: Jetzt selektiert ihr die 2 bis 3 Anbieter, welche dem Anforderungsprofil am besten entsprechen.
  4. Testphase: Mit diesen 2 bis 3 Anbietern macht ihr einen Test und simuliert typische Fälle im Unternehmen, von der Akquise bis zur Projektarbeit.
  5. Entscheidung: Der Sieger aus der Testphase wird die neue CRM-Software in eurem Unternehmen.

Je konsequenter das Auswahlverfahren, desto besser die finale Entscheidung.

Fazit

Eine CRM-Software unterstützt die Kundenakquise und verbessert die Kundenbindung. Bei der Auswahl des Systems solltet ihr konsequent sein, von der Bedarfsanalyse über das Soll-Profil bis zum Test. Denn nur das CRM, das am besten zu euch passt, hilft euch mehr und treuere Kunden zu gewinnen.