Gründen aus der Uni? 7 Gründe, warum ihr jung durchstarten solltet



Eine jüngst veröffentlichte Studie der KfW zeigt, dass jeder sechste Start-up-Gründer älter als 50 ist. Das zeigt, dass Entrepreneurship nichts mit dem Alter zu tun hat. Ihr solltet aber nicht so lange warten. Statt sich im Konzern aufzureiben, baut lieber euer eigenes Unternehmen auf. Sieben Gründe, warum ihr am besten direkt von der Uni aus gründen solltet. (Sponsored Post)

#1 Ideen mit Potenzial zum Nulltarif

Ob im Rahmen einer Abschlussarbeit, Dissertation oder einem Projekt – junge Menschen finden im wissenschaftlichen Umfeld häufig Lösungen für tatsächlich bestehende Probleme. Daraus lassen sich dann Angebote mit hohem Kundennutzen entwickeln.

Gründen aus der Uni
Schule, Studium… Selbstständigkeit? Das Gründen aus der Uni kann viele Vorteile haben. (Foto: piktochart)

Die Gründer des Start-ups Celonis etwa mussten während des Studiums erfahren, dass es keine Software für die Auswertung sehr großer Datenmengen gab. Kurzerhand programmierten sie ihre eigene Software, die unter Unternehmen sehr schnell Aufsehen erregte. Obwohl die Gründer nie vorhatten, ein Unternehmen zu gründen, ist ihr Start-up mittlerweile über eine Milliarde Euro wert und somit zu einem Einhorn herangewachsen. Warum also eure Ideen in die Schublade stopfen? In ihnen steckt jede Menge Potenzial.

#2 Gründen bevor der Frust kommt

Viele Gründer starten ihr erstes Unternehmen erst, wenn sie schon Berufserfahrungen gesammelt haben. Berufserfahrung mag sicherlich hilfreich sein. Aber bei vielen dieser Gründer sind Auslöser für die Gründung eher der Frust über den Konzernalltag, mangelnde Perspektiven oder die Unsicherheit über ihren Arbeitsplatz (Stichwort Bankenbranche).

Wenn ihr direkt von der Uni aus startet, seid ihr als Gründer weniger von Konzernstrukturen und -denkweisen geprägt. Und wenn es an der einen oder anderen Stelle mit der Erfahrung hapert, holt euch Unterstützung von außen dazu.

#3 So viel Freizeit habt ihr nie wieder

Rund um den Globus arbeiten studentische Forschungsteams an Lösungen für das Hyperloop-Projekt von Elon Musk. Studenten aus München übrigens mit sehr großem Erfolg. Die Freiheit in solche Projekte so viel Zeit zu investieren, habt ihr meist nur rund ums Studium. Wenn ihr später als Angestellter Vollzeit mit Überstunden arbeitet, bleibt viel weniger Zeit und Kraft.

Freie Zeit ja – aber doch auch kein Geld! Stimmt schon, die wenigsten Studenten haben viel Geld zur Verfügung. Andererseits haben sie auch wenig finanzielle Verbindlichkeiten. Kein Kredit für die Wohnung, kein Kind und Kegel, um die sie sich kümmern müssen. Und seien wir mal ehrlich: Viel „ärmer“ kann man im Übergang von Student zu Gründer eigentlich nicht werden. Doch da Geld stets ein wichtiges Thema ist, haben wir noch #4 und #5 für euch zusammengestellt.

#4 Ihr spart viel Geld

Eine Gründung kostet… doch als studentischer Gründer kann man eine Menge Kosten sparen. Hochschulen bieten ihren Studenten Räumlichkeiten, die sie als Arbeitsplatz, für Veranstaltungen oder zur Forschung nutzen können. Für Start-ups in den Bereichen Medizin, Biologie und Chemie können in den schon vorhandenen Laboreinrichtungen der Hochschulen Geschäftsideen entwickelt werden. Immer mehr Hochschulen bieten ihren Studenten zudem spezielle Arbeitsplätze zur Gründung an, die mit Internet, Schließfächern und sogar einer Postadresse ausgestattet sind. Bei Gründungen aus der Hochschule heraus, könnt ihr auf die ungemütliche Garage oder das kostspielige Coworking Space verzichten.

Gründen aus der Uni
Viele Hochschulen unterstützen Gründungsinteressierte aktiv. Zum Beispiel mit Arbeitsplätzen, Know-how und Rechtsberatung. (Foto: piktochart)

Ein weiterer Kostenvorteil: Viele Hochschulen bieten Weiterbildungs- und Beratungsangebote für Studenten mit Gründungsziel an. Von einer Erstberatung zur Klärung von Grundfragen über intensive Coaching-Sessions bis hin zu Workshops und Seminaren, die zu Rechtsfragen aufklären –Studenten finden in vielen Bereichen kostenlose Hilfe und Informationen, die sich außeruniversitäre Gründer teuer erkaufen müssen. Einige der Hochschulen und ihre Beratungsangebote findet ihr hier.

#5 Ihr bekommt sogar noch Geld

Es kommt aber noch besser. Fördermöglichkeiten wie zum Beispiel das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bieten gute Konditionen, um die ersten zwölf Monate zu überbrücken. So erhalten geförderte Gründer zwischen 1.000 und 3.000 Euro pro Monat zur Sicherung des Lebensunterhalts. Zusätzlich sind Gelder für Sachausgaben und Coachings im Wert von bis zu 35.000 Euro möglich. Und auch die Bundesländer greifen für ihre Gründer in die Tasche. Fragt ruhig mal bei eurer Hochschule nach: Viele Institutionen unterstützen ihre Studenten mit Informationen zu den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten. Wie EXIST im Detail funktioniert, erfahrt hier an einem Praxisbeispiel aus Kassel.

#6 Ihr profitiert von tollen Netzwerken

Wer innerhalb seines Studiums eine Geschäftsidee umsetzen möchte, findet häufig Professoren, die als Mentoren tatkräftig unterstützen. So können angehende Gründer von langjähriger Expertise profitieren. Hochschulen besitzen generell große und wertvolle Netzwerke zur Stadt, Region, zu Unternehmen, anderen Start-ups und Verbänden. Oft vernetzen sie Studenten mit Gründungszentren, Forschungseinrichtungen oder Science Parks.

#7 Nutzt die Chance zum Glücklichsein

Zu guter Letzt: Gründer sind glücklich! Und zwar glücklicher als der Rest der deutschen Bevölkerung. Das fand gerade wieder einmal der Deutsche Startup Monitor heraus. Also, worauf wartet ihr noch? Auf in euer Glück!

Erfolgsgeschichten

Dass das Gründen aus der Uni oder gar aus der Schule nicht nur in der Theorie eine gute Idee ist, zeigen diese Erfolgsgeschichten.

Mehr über EXIST erfahren

  • Zum Hintergrund: Das EXIST-Gründerstipendium fördert Hochschulabsolventen, Studenten und Wissenschaftler, die ein Unternehmen gründen wollen. Im Fokus dabei stehen innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten. Die meisten durch EXIST geförderten Gründungen erfolgen im Team. Die Gründungsvorhaben werden mit Coachings und Weiterbildungen sowie bis zu 35.000 Euro für die Dauer von einem Jahr unterstützt.
  • Mehr Informationen zum EXIST-Gründerstipendium
  • Alle Gründerhochschulen von EXIST im Überblick