Erfolgsgeheimnisse von sechs Entrepreneuren + Chance auf 35.000 Euro



Ab sofort könnt ihr euch wieder beim KfW Award Gründen bewerben. Erfolgreiche Unternehmen werden dort u.a. mit insgesamt 35.000 Euro Preisgeld belohnt. Doch was ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens? Hierzu haben wir 6 Entrepreneure und frühere KfW Award-Gewinner nach ihren Erfolgsgeheimnissen gefragt: Durchhaltevermögen, der Blick über den Tellerrand und gutes Personal zählen hierbei gleichermaßen dazu wie auch unangenehme Gespräche. [Sponsored Post]

Der KfW Award Gründen sucht bereits seit 20 Jahren erfolgreiche Start-ups und Unternehmen. Aber was macht diese eigentlich „erfolgreich“? Spricht man mit den Vorjahresgewinnerinnen und -gewinnern, so stehen auf der einen Seite harte Fakten – auf der anderen Seite sind es aber auch Dinge wie Mut und Weitblick.

KfW Award Gründen
Das waren die Gewinner des KfW Awards Gründen 2017 (Quelle: KfW-Bildarchiv / Thorsten Futh)

Denkt groß, plant klein und haltet durch!

Das Start-up Creapaper war der Bundessieger beim KfW Award Gründen 2017. Über dem Schreibtisch von CEO Uwe D’Agnone hängt ein Schild, darauf steht:

Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht!

„Es geht um Durchhaltevermögen“, sagt er, „Wenn du daran glaubst, wenn du es sehen kannst, dann geht es auch!“. Und er ergänzt: „Mit Graspapier haben wir alle die Möglichkeit, die Welt zu verbessern, sie zu verändern. Von diesem Gedanken bin ich beseelt. Und ich lade jeden Tag Menschen ein, uns auf diesem Weg zu begleiten!“ Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen findet auch der Landessieger aus Rheinland-Pfalz, Ambibox, besonders wichtig und beruft sich dabei auf das Zitat:

Wenn die Zukunftsvision dich nicht beängstigt, dann ist sie nicht groß genug.

Manfred Przybilla, CEO von Energiespeichersystem-Anbieter Ambibox, sagte uns dazu: „In Zeiten von leicht zu skalierenden Geschäftsideen entstehen zwar schnell große Ideen. Am Ende des Tages müssen diese aber auch umgesetzt werden können. Täglich kleine Schritte nach vorne zu gehen, ist besser, als den ganz großen Sprung nur zu planen. Eine auf kleine Ziele ausgerichtete Arbeitsweise ist zugleich auch motivierender, da Erfolgserlebnisse früher kommen. Ich bin überzeugt, dass durch langsames aber stetiges Vorangehen das „große“ Ziel eher erreicht werden kann als durch zu hohe Anfangszielsetzungen.“

Sprecht mit anderen – auch über unangenehme Themen!

Markus Schaarschmidt vom Hessischen Landessieger 2017 „Zentrales Fundbüro“, einer deutschlandweiten Suchplattform für verlorene Gegenstände, findet den Blick über den Tellerrand besonders wichtig. Wie man den am besten erhält?

Unterhaltet euch mit Menschen, die eurer Idee kritisch gegenüberstehen. Bewegt beispielsweise potenzielle Geschäftspartner oder Investoren, die euch bereits eine klare Absage erteilt haben, dazu, euch zu verraten: Unter welchen Umständen würden diese ihre Meinung ändern? Wie müsste eure Lösung aussehen? Ihr werdet überrascht sein, welche spannenden Konzepte so entstehen können – und wen ihr letztlich doch noch als Partner gewinnt.

Das Thema „mit anderen sprechen“ steht auch bei Toposens, dem Landessieger 2017 aus Bayern, ganz oben auf der Agenda. Das Unternehmen bietet 3D-Sensorsysteme auf Basis von Ultraschall- und Radartechnik an – ein Bereich, bei dem die Produktentwicklung besonders wichtig ist. So sagte uns Gründer und Geschäftsführer Tobias Bahnemann:

Arbeitet für die Produktentwicklung so eng wie möglich mit euren Kunden zusammen! Entwickelt nicht etwas, weil ihr denkt, dass eure Kunden das Produkt brauchen können, sondern sprecht mit ihnen und versucht, ihre Probleme und Wünsche zu verstehen! Und das möglichst von Anfang an, um Zeit, Energie und Geld zu sparen, die sonst eventuell in unnötige Entwicklungen fließen würden.

Entscheidet faktenbasiert und investiert in Personal!

Greta & Starks ermöglicht mit zwei Apps barrierefreies Kino und wurde damit 2017 beim KfW Award Gründen nicht nur Landessieger für Berlin, sondern auch Publikumssieger. Gründerin Seneit Debese spricht sich aus für Klarheit und sagte uns:

  • Wer den Mut hat, Probleme und eigene Schwächen zeitnah zu analysieren und überzeugende Lösungen zu entwickeln,
  • wer quantitativ und qualitativ genau den aktuellen Stand und seine Ziele kennt
  • und wer faktenbasiert entscheidet, der kommt sicher weit.

Für Daniel Heinrich von LunchVegaz, Landessieger aus Mecklenburg-Vorpommern und Produzent von Bio-Fertiggerichten in höchster Qualität, steht das Team im Fokus. So sagte er uns: „Das Wichtigste ist der Schritt oder der Übergang, von einer Idee zur Ausführung und dabei vor allem in der Wahl des Personals.“ Und weiter:

Ob Profi oder Idealist, das Personal ist genauso wichtig, wie die Idee des Unternehmens. Struktur, Management und Mitarbeitermotivation dürfen nie zu kurz kommen, sonst nützt einem die beste Idee nichts. Wenn ein/e Gründer/in ein gutes Team hat, kann man wie eine Familie leiden und sich aber auch über Erfolge freuen.

Jetzt für den KfW Award Gründen 2018 bewerben

Ihr habt auch ein erfolgreiches Unternehmen oder kennt eines, das belohnt gehört? Alle in Deutschland ansässigen Unternehmen, die nach 2013 gegründet wurden, können sich – unabhängig von der Branche – ab sofort für den KfW Award Gründen bewerben oder für die Auszeichnung vorgeschlagen werden. Die Bewerbung ist bis zum 1. August 2018 online möglich. Für die Gewinner stehen Preisgelder von insgesamt 35.000 Euro bereit (1.000 Euro pro Landessieger, 9.000 Euro für den Bundessieger sowie je 5.000 Euro für den Publikumsgewinner und Sonderpreisträger).

KfW Award Gründen 2018

Weitere Informationen zum KfW Award Gründen findet ihr auf der Website der KfW. Wir wünschen viel Erfolg bei diesem oder einem der anderen 170 Gründerwettbewerbe, die 2018 anstehen.