Praxisbeispiel: Franchise in der Modebranche auf Wachstumskurs



Wer erfolgreich gründen will, muss viele Herausforderungen meistern – von ausufernder Bürokratie bis zur erfolgreichen Selbstvermarktung. Eventuell gewinnen etablierte Franchisekonzepte deshalb auch für Gründer zunehmend an Attraktivität. Manchen ist vielleicht noch nicht klar, was genau hinter dem Franchising steckt und welche Vorteile es bietet. Eine Definition für Franchise erklärt euch die verschiedenen Vorteile für Franchisegeber und -nehmer. Mehr dazu erfahrt ihr auch im nachfolgenden Praxisbeispiel von Bowfolders.



Rudolf Flume, Geschäftsführer der Bowfolders GmbH, sieht im Franchising eine ideale Chance für Existenzgründer. Der Essener blickt auf langjährige Erfahrungen im Business zurück und hat mit Bowfolders Anfang 2017 selbst noch einmal neu gegründet – mit allen Herausforderungen, die zur Positionierung einer neuen Marke gehören. Seither ist sein Partnernetzwerk auf 13 Ateliers in Deutschland und Österreich angewachsen und befindet sich weiter auf Wachstumskurs.

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Geschäftsführer Rudolf Flume (l.) im Bild mit Franchisenehmer Jochem Ziermann sowie Formel-1-Reporter und Markenbotschafter Kai Ebel (r.) (Bild: space5media – PR)

Wie er neuen Geschäftspartnern attraktive Vorteile bieten und sich erfolgreich von der Konkurrenz abheben kann, war auch für Flume eine wichtige Frage, die ihn lange vor der Markteinführung beschäftigt hat. Er will einem Franchisepartner nicht nur einen reibungslosen Einstieg in ein hochklassiges Luxusdienstleistungssegment ermöglichen, sondern vor allem ein flexibles, individuelles und nachhaltiges Franchisekonzept anbieten, das den Einstieg in die Welt der eleganten Maßmode zu tragbaren Starkonditionen erlaubt. Dies gelingt, weil Neueinsteiger durch den „Home & Office Service“ klein in das Netzwerk einsteigen können, bevor sie sich als „Atelier & Shop“ positionieren. Aber auch etablierte Geschäftsleute können im Rahmen eines „Shop-in-Shop-Modells“ ihr bestehendes Einzelhandelsangebot mit einem exklusiven Maßmodesegment erweitern – ohne dabei auf 1-A-Lagen angewiesen zu sein.

Rudolf Flume hat zudem früh erkannt, dass die Unterstützung seiner Partner in Sachen Marketing und Social Media in der heutigen Zeit neben dem klassischen Beratungs- und Schulungsangebot Vorrang haben muss. Damit diese maximal vom sozialen Netzwerk der Marke profitieren, hat er sich von Anfang an externe Marketingunterstützung gesucht.

Bowfolders holt Franchise-Know-how aus Österreich

Für die Expansion, auch über deutsche Grenzen hinaus, kommt Bowfolders das umfassende Expertenwissen des Österreichers Hans Volina zugute, der die Marke als „Master-Franchisenehmer Österreich“ unterstützt und als Kooperationspartner des Institute of Entrepreneurship (IOE) in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Menge Beratungskompetenz in das Franchisesystem einbringt. Volina kümmert sich in Österreich um die Weiterentwicklung des Bowfolders-Angebots mit regionalen Anbietern und um das Recruiting neuer Partner, die er berät und bis zum Vertragsabschluss begleitet.

Mein Einblick in viele verschiedene Franchisekonzepte ermöglicht es mir, mit neuen Partnern vor einer Entscheidung ausführliche Vergleiche anzustellen.

Das erklärt der Betriebswirt, der auf Wunsch auch betriebswirtschaftliche Beratungen durchführt und Einschulungen und Start- und Entwicklungsphase der neuen Partner begleitet.

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So funktioniert das Franchisesystem von Bowfolders (Foto: space5media – PR)

Volina hat sein eigenes Bowfolders-Atelier 2017 in Sankt Veit an der Glan, 20 Kilometer südwestlich von Klagenfurt eröffnet. Neben der geschäftlichen Flexibilität des Modells schätzt er vor allem den großen Wert, den die Marke auf Nachhaltigkeit legt:

Ein Kleidungsstück von Bowfolders ist nicht nur ein Statement für den eigenen Stil, sondern auch gegen die Wegwerfkultur.

Sein fachliches Urteil gründet nicht nur auf seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Franchisegeber, sondern auch auf umfangreichem Expertenwissen, das durch seinen Masterabschluss zum Thema „Wachstum durch Franchise“ an der Alpen Adria Universität Klagenfurt untermauert wird. Nicht jedem Gründer empfiehlt er das Thema Maßmode. Bei der Suche, Auswahl und Prüfung von Franchiseideen kommt es für ihn auf viele Kriterien an. Für Bowfolders sprechen aus seiner Sicht die überschaubaren Einstiegskonditionen, mit denen man klein starten und dann wachsen kann. „Für Maßmode sollte man allerdings neben Geschäftssinn eine servicebewusste Haltung, ein gutes Urteilsvermögen in Sachen Stil und ein Händchen für den Umgang mit anspruchsvoller Klientel mitbringen.“

Maßmode grenzübergreifend – Franchisenehmer berichtet

An diesen Qualitäten mangelt es dem neuesten Bowfolders-Zugang nicht: Mit seinen 23 Jahren ist Filip Zlatkovic derzeit der jüngste Franchisenehmer der Marke. Der Vorarlberger hat sich nach seiner Lehre als Kaufmann für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden: „Den Drang zur Selbstständigkeit habe ich schon recht früh verspürt – und nach kurzen beruflichen Stationen als Einkaufsleiter im Maschinenbau und im Finanzdienstleistungssektor hat mich meine Leidenschaft für elegante Herrenmode eingeholt.“ Auf Bowfolders ist er bei seinen Recherchen mehr zufällig gestoßen. Er betont:

Franchise war eigentlich nicht meine erste Wahl.

Nur die Richtung und Branche standen von Anfang an für ihn fest. Als er Bowfolders entdeckt hat, war schnell klar: „Um meine Leidenschaft zum Beruf zu machen, war das für mich der perfekte Partner.“ Nach einer ausführlichen Abklärung hat er sich schließlich für eine Kooperation mit dem Maßmodelabel entschieden.

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Filip Zlatkovic ist Franchisenehmer im österreichischen Feldkirch (Foto: space5media – PR)

Sein Sitz in Feldkirch, in der Nähe des Dreiländerecks bietet dem „Travelling Tailor“ ideale Möglichkeiten, seinen Kundenstamm von Vorarlberg aus in die Schweiz, nach Liechtenstein und Deutschland zu pflegen. „Die Region ist ein kleiner, aber wirtschaftlich sehr attraktiver Standort für mein Geschäft“, erklärt er.

Als größte Herausforderung beim Eintritt in die Selbstständigkeit sieht Zlatkovic vor allem den Aufbau des Geschäftsmodells, die eigene Positionierung und die Kundenakquise. Dass man auch beim Franchising nichts geschenkt bekommt, war ihm von Anfang an klar:

Ich bin davon überzeugt, dass vor allem die Leidenschaft für das eigene Business, Fleiß und ein großes Maß an Geduld und Durchsetzungsvermögen der Schlüssel zum Erfolg ist. Man sollte von Anfang an wissen, was man will und hinter seinem Produkt stehen.

Das solide Netzwerk, der Erfahrungsschatz, die professionelle Unterstützung und nicht zuletzt die qualitativ hochwertigen Materialien und Zulieferservices von Bowfolders erleichtern ihm dabei vieles. Seit der Gründung ist sein Geschäft gut angelaufen – ideale Voraussetzungen, um den Markteintritt weiter auszubauen und sich in der Branche einen Namen zu machen, findet er. Immerhin: Der smarte „Travelling Tailor“ spielt bereits nach einem halben Jahr mit dem Gedanken, zusätzlich ein Bowfolders-Atelier zu eröffnen.

  • Mehr Infos zum Bowfolders-Franchisekonzept gibt es auf Punkt Franchise – die Plattform vermittelt außerdem auch den Kontakt zwischen dem Franchisegeber und Interessenten.