5 Dropbox-Alternativen, mit denen Gründer ihre Daten im Griff behalten



Dropbox ist vermutlich der bekannteste Anbieter für Speicherlösungen in der Cloud. Aber immer mehr Alternativen für den Cloud Speicher kommen auf den Markt. Dazu zählen Anbieter, die neben Preisvorteilen vor allem beim Thema Datenschutz als Dropbox-Alternative punkten. Wir stellen euch 5 Cloud-Speicher vor. Bei einigen der Anbieter ist der Cloud Speicher in der Basisversion kostenlos.



#1 Google Drive als Cloud Speicher

15 GB Cloud Speicher kostenlos gibt es aktuell beim Suchmaschinengiganten Google und seinem Angebot Google Drive. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann 100 GB Cloud Speicher für gerade mal 2 US-Dollar dazu buchen.

Google Drive eignet sich sehr gut für die gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten im Team und ist aufgrund der kostenlosen Basisversion besonders interessant als Cloud Speicher für Start-ups. In Google Drive lassen sich auch Verzeichnisse anlegen, so dass man dort quasi das firmeneigene Ablagesystem organisieren kann.

Der Nachteil von Google Drive ist allerdings, dass man nie wirklich weiß, wo die Daten genau liegen und inwiefern diese durch Google ausgewertet werden. Wer also auf Datenschutz großen Wert legt und mit äußerst sensiblen Daten arbeitet, sollte eventuell einen alternativen Anbieter für den Cloud Speicher wählen.

Cloud
Statt Dropbox: Wir stellen 5 Cloud-Alternativen vor, die für mehr Datenschutz sorgen.

#2 Amazon Cloud Drive

Natürlich hat auch Amazon eine Cloud-Lösung im Angebot, da der Online-Gigant kaum ein Geschäftsfeld auslässt. Und gerade dieser Bereich entwickelt sich kräftig, da Amazon in seinem Cloud-Drive die ersten 5 GB für seine Prime-Mitglieder kostenlos anbietet. Besonders interessant dürfte an diesem Angebot für Prime-Mitglieder der unbegrenzte Speicherplatz für Fotos sein.

Wer mehr Speicherplatz für seinen Cloud Speicher benötigt, muss allerdings bezahlen. Die kostenpflichtige Variante für unbegrenzten Speicherplatz („Unlimited Storage“) kostet aktuell 70 Euro pro Jahr und gilt auch für „Nicht-Prime-Kunden“. Das dürfte auch für Unternehmen die bevorzugte Variante sein und ist – besonders bei sehr großem Speichervolumen – finanziell eine interessante Alternative.

Mittels Amazon Drive-Apps können Dateien via Smartphone organisiert, geteilt und betrachtet werden. Ebenfalls über die App können die Daten aus der Wolke mit der Amazon-Desktop-App auf dem lokalen PC synchronisiert werden.

#3 SecureSafe als Cloud Speicher mit hoher Datensicherheit

Wer großen Wert auf Datensicherheit legt, der ist beim Cloud-Anbieter SecureSafe  richtig. Denn bei diesem Cloud Speicher werden alle Daten komplett verschlüsselt übertragen und auf Servern in der Schweiz gespeichert. Und auch bei der Anmeldung legt SecureSafe großen Wert auf Sicherheit und bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung per App oder SMS.

Preislich startet das Angebot für den Cloud Speicher im Modell „für 1 Projektgruppe“ bei 3,60 Euro pro Monat und Benutzer und bietet einen gemeinsamen Arbeitsbereich für alle Projekt-Mitarbeiter sowie 10 GB Speicherplatz. Das Angebot eignet sich für Privatpersonen und sehr kleine Firmen.

Wer mehr Cloud Speicher benötigt, kann das Modell „Für Unternehmen“ wählen und bekommt für 8,50 Euro pro Monat und Benutzer bis zu 10 getrennte Arbeitsbereiche (z.B. für Management, Mitarbeiter, Kunden) und 100 GB (erweiterbaren) Speicherplatz. Beide Preismodelle können 30 Tage kostenlos getestet werden. Wie SecureSafe für Unternehmen genau funktioniert, könnt ihr euch im folgenden Video ansehen:

#4 Tresorit Cloud Speicher

Ebenfalls einen Schwerpunkt auf Datensicherheit bietet der Cloud Speicher von Tresorit , der seinen Service komplett Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die Lösung ist speziell für Teams entwickelt, die sicher zusammenarbeiten müssen. Sichere Cloud Speicher gibt es in den drei Paketen:

  • Tresorit Small Business für 2 bis 9 Benutzer,
  • Tresorit Business für kleine Unternehmen mit 10 bis 99 Benutzern und
  • Tresorit Enterprise für Unternehmen mit mehr als 100 Benutzern.

Die für junge Start-ups vermutlich geeignetste Variante „Tresorit Business“ kostet 10 Euro pro Monat und Benutzer. Wem bereits das Paket „Tresorit Small Business“ reicht, der muss mit 16 Euro pro Monat und Benutzer kalkulieren. Alle Angebote sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, verfügen über 1.000 GB Speicher pro Benutzer, beinhalten eine Backup-Lösung zur Wiederherstellung älterer Versionen und sind vollständig teamfähig. Alle Cloud Speicher-Pakete können 14 Tage kostenlos getestet werden. Im nachfolgenden Video könnt ihr sehen, was genau Tresorit – besonders hinsichtlich Datensicherheit – bietet:

#5 meshcloud

meshcloud ist eine Cloud-Plattform aus Deutschland. Hier findet ihr eine Cloud-Infrastruktur von IaaS bis PaaS: Virtuelle Maschinen, Storage, eine Containerlaufzeitumgebung, gemanagte Datenbanken und einiges mehr. Auf Basis von Containern können Applikationen schnell, hochverfügbar und skalierbar bereitgestellt werden.

Da gerade Start-ups bei der IT auf eine schlanke Kostenstruktur setzen, wird bei meshcloud nach Verbrauch abgerechnet. Zudem bietet meshcloud eine große Flexibilität, die sich auch an der Wachstumskurve eures Start-ups orientiert. Egal ob IaaS auf OpenStack oder containerbasiertes PaaS auf Cloud Foundry – ihr entscheidet, wie viel Infrastruktur ihr selbst machen möchtet oder eben nicht. Pay-per-use ist selbstverständlich ebenso wie Skalierbarkeit bei steigendem Workload.

Datenschutzbedenken räumt meshcloud mit Verweis auf den Serverstandort Deutschland aus. Open Source sorgt dafür, dass ihr nicht in die Abhängigkeit eines Anbieters geratet, sondern frei bleibt. Wer sich mit meshcloud vor Abschluss eines Vertrags vertraut machen möchte, der kann die Services über das Meshstarter-Angebot kostenlos testen.

Bonustipp: Zusätzlicher Schutz der Privatsphäre in der Cloud

Wer trotz der von den Anbietern in ihren Produkten teilweise integrierten Datenschutzmaßnahmen seine Cloud-Daten zusätzlich schützen möchte, der sollte sich die Idee unseres Top 50 Start-ups Cryptomator nochmal genau ansehen.