Konto, Karte und Kredit: Das Commerzbank-Paket für euer Start-up



In der Gründungsphase stehen viele Start-ups vor dem gleichen Problem: Wie finde ich die richtige Hausbank, die mir eine passende Finanzierung und kompetente Beratung bietet? Maria Bendlin von der Commerzbank berichtet uns im Interview mehr über das spezielle GründerAngebot der Commerzbank, welche Erwartungen sie an Gründer hat und welche Themen man beim Weg in die Selbstständigkeit auf keinen Fall vernachlässigen sollte. [Sponsored Post]

Für-Gründer.de: Hallo Maria, die Commerzbank hat seit Kurzem ein spezielles Angebot ausschließlich für Existenzgründer. Warum das?

Maria Bendlin: Wir haben festgestellt, dass Existenzgründer andere Anforderungen haben als bereits etablierte Unternehmer. Sie benötigen vom Start weg einen starken und flexiblen Partner, der sie in allen Punkten der Unternehmensgründung berät. Daher stehen wir Gründern auch von Anfang an mit Konto, Karte und Kredit zur Verfügung. Besonders das Premiumgeschäftskonto mit zahlreichen Inklusivleistungen zu einem sehr attraktiven Preis hilft in der Anfangsphase, den kompletten Zahlungsverkehr optimal zu steuern.

Commerzbank
Worauf sollten Gründer bei der Zusammenarbeit mit der Bank achten? Maria Bendlin von der Commerzbank erklärt.

Für-Gründer.de: Wenn sich der Gründer an die Bank wendet, dann will er meist das schnelle Geld zu günstigen Konditionen ohne großen Aufwand. Was verlangst du vom Gründer?

Maria Bendlin: Zunächst: Wirklich nachhaltig agierende Gründer wollen nicht nur das schnelle Geld zu günstigen Konditionen, wie vermutet. Eine aktuelle Studie, die wir in Auftrag gegeben haben, zeigt, dass persönliche Ansprechpartner, schnelle Entscheidungen und Kompetenz beim Verstehen des Geschäftsmodells ebenso wichtig sind. Kurzum: Gründer erwarten finanzielle unternehmerische Beratung. Und wer hier nur auf den Preis schaut, trifft schnell falsche Entscheidungen. Stichworte sind hier etwa: Engpässe im Zahlungsverkehr, falsche Finanzierungsformen oder auch fehlende Altersvorsorgekonzepte und Risikoabschirmung.

Hieraus entstehen in der Folge dann häufig gravierende Probleme. Wir möchten Gründer begleiten, ihre Unternehmen aufzubauen, zu wachsen und sich am Markt zu etablieren oder auch einen zuvor definierten Exit zu erreichen.

Wir erwarten im Gegenzug ganz grundsätzlich eine hohe Identifikation des Gründers mit seiner Geschäftsidee, entsprechend persönlichen Einsatz und einen ebenso vertrauensvollen und transparenten Umgang miteinander.

Für-Gründer.de: Und was überwiegt in der Praxis: Der vorbildliche Gründer, der alle notwendigen Unterlagen sauber bereitstellt oder der Utopist?

Maria Bendlin: Das kann man so nicht pauschal sagen. Viele Gründer sind vorbildlich vorbereitet, andere benötigen noch Input. Aber dafür sind wir ja da, um genau diesen Menschen weiterzuhelfen und sie zu unterstützen.

Für-Gründer.de: Wie lassen sich deiner Meinung nach die Zielkonflikte, die häufig zwischen Bankberater und Gründer bestehen, lösen? Und: Was erwartest du vom Gründer, wenn dieser z.B. Fördergelder beantragen möchte?

Maria Bendlin: In erster Linie erleben wir dies nicht als Konflikte, sondern  als Diskussionspunkte, die wir durchaus einvernehmlich klären können. Da Gründer im Allgemeinen sehr dankbar für jede Unterstützung sind, gibt es kaum harte Konflikte. Sollte eine Gründungsfinanzierung von unserer Seite aus abgelehnt werden, erklären wir den Gründern warum und was er an seinem Konzept noch verbessern könnte. Aus unserem großen Netzwerk geben wir immer gern auch Unterstützungen weiter oder verweisen auf andere geeignete Finanzierungsformen.

Was ich von Gründern erwarte, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dazu gehören auch vollständige und aussagefähige Geschäftsunterlagen. Selbstverständlich ist auch ein bisschen Verständnis, dass eine Finanzierungsbestätigung meistens nicht über Nacht von unserer Seite erfolgen kann, hilfreich.

Für-Gründer.de: Was ist deiner Meinung nach, neben der Aufnahme von Fremdkapital, ein weiterer wichtiger Bereich, den du als Bankberater Gründern ans Herz legst, den diese aber gerne auf viel später schieben?

Maria Bendlin: Das ist ganz klar der Bereich persönliches Risikomanagement auf der privaten und der geschäftlichen Seite. Denkt hier an die persönliche Absicherung einer Berufsunfähigkeit oder die Risikoabschirmung des Unternehmens vor eventuellen Schäden.

Nach dem Motto „Es gibt jetzt Wichtigeres“ neigen viele dazu diese Themen auf die lange Bank zu schieben. Ohne dabei zu berücksichtigen, dass ohne den Gründer selbst bei seinem Start-up doch gar nichts laufen würde.

Was passiert also, wenn diesem etwas passiert? Die Frage lasse ich jetzt einfach mal unbeantwortet.

Für-Gründer.de: Warum vernachlässigen Gründer deiner Meinung nach ein so wichtiges Thema wie die Altersvorsorge? Schließlich altern ja auch Gründer.

Maria Bendlin: Es ist ein klassisches Dilemma. Das Thema drängt in jungen Jahren scheinbar überhaupt nicht. Doch die Zeit läuft definitiv gegen denjenigen, der nichts unternimmt. Zudem ist das Thema mittlerweile bei vielen auch negativ belastet, Vorsorgeinstrumente gelten pauschal als zu kompliziert, zu teuer und zu ineffizient. Das ist schade und auch falsch. Denn es gibt sehr wirksame Maßnahmen, um mit der Altersvorsorge wenigstens anzufangen.

Wir haben spezielle Vorsorgelösungen, die zu Beginn kleine Beiträge verlangen und später individuell erweitert werden können. So kann der Gründer mit Etablierung seines Unternehmens auch seine Beiträge anpassen. Dies könnte beispielsweise ein erster Schritt sein, der auf diesem wichtigen Weg hilft.

Für-Gründer.de: Wie könnt ihr Gründer hier unterstützen, so dass sich diese einfach auf das Wesentliche konzentrieren können?

Maria Bendlin: Wir bieten eine komplette Beratung zur Absicherung des Unternehmens und der handelnden Personen an. Hierbei führen wir eine gemeinsame Analyse durch, was der Unternehmer wirklich benötigt und was derzeit machbar ist. Die Angebotserstellung erfolgt durch unser starkes Partnerunternehmen, die Allianz, mit der wir schon sehr lange gute Konzepte anbieten. Der Gründer erhält eine für ihn passende Lösung und kann sich in der Zeit auf das Wesentliche konzentrieren.

Für-Gründer.de: Abschließende Frage: Mit welchen Dienstleistungen wollt ihr Existenzgründern als Bank noch unter die Arme greifen?

Maria Bendlin: Zentraler Angelpunkt ist unser GründerAngebot mit vergünstigten Zahlungsverkehrsdienstleistungen, Karte und erstem Kredit. Alles natürlich auch digital und mit unserer bewährten Banking-App unterlegt. Dazu bieten wir eine kostenlose Analyse von eventuellen Vorsorgelücken oder Risiken in der Unternehmung an.

Hinzu kommen Kooperationen mit öffentlichen Förderbanken. Jeder Gründer, der bei uns sein Zahlungsverkehrskonto für seine Unternehmung führt, wird selbstverständlich auch in seinen privaten Finanzen intensiv betreut. Außerdem arbeiten wir auch an digitalen Angeboten, die über das reine Banking hinausgehen. Ein Beispiel ist der Cash Radar, der Unternehmerkunden beim Management des Cash Flows helfen wird.

Kurzum: Wir wollen klar die Bank an der Seite von Gründern sein. Und wir wollen mit neuen Gründern gemeinsam wachsen.

Dieser Anspruch gilt bundesweit. Wer jetzt Interesse hat, den kann ich zu einem ersten Kontakt und Gespräch nur ermuntern: Präsentiert uns eure Unternehmensidee und euer Gründungsvorhaben. Wir freuen uns darauf.

  • Mehr zum Commerzbank GründerAngebot: Ausführliche Informationen zum Angebot der Commerzbank für Gründer findet ihr hier.