WLAN & E-Mails oder Sonne & Strand: So machen Unternehmerhelden Urlaub



Sommer, Sonne, Sonnenstrand? Oder doch eher WLAN, E-Mail und Laptop? Wie und wo machen Unternehmerhelden Urlaub und wie groß darf die Ablenkung in der wohlverdienten Auszeit sein? Dazu haben wir sechs erfolgreiche Gründer befragt. Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend: So ganz abschalten kann tatsächlich niemand. Und trotzdem lassen es sich unsere Helden von den Kanaren über Mykonos bis Mallorca gut gehen… oder sind als digitaler Nomade einfach fast das ganze Jahr unterwegs.

Stellvertretend für alle befragten Gründer bringt das Thema „Arbeit während des Urlaubs“ Paul Dudda von STRYVE, besser bekannt als Hersteller des Sporthandtuches Towell+, auf den Punkt:

Wir sind ein Start-up! Es wird immer etwas gearbeitet!

Denn auch wenn sich alle eine kleine Auszeit im Jahr gönnen, so richtig abschalten kann keiner. Oder das Angenehme wird mit dem Nützlichen verbunden, und der Geschäftstermin um ein paar Tage Urlaub erweitert. Ein Auge bleibt eben immer auf dem Business.

An den Strand mit dem eigenen Sportbikini

Inaska Team
Das Gründerteam: FranziSKA (links) und KatharINA (rechts) – zusammen: INASKA. (Quelle: INASKA)

Katharina Wagner von INASKA verbringt ihren Urlaub sehr gerne in Málaga und Mykonos, um dort Sonne zu tanken. Das liegt sicher auch in der Natur der Dinge, denn zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Franziska Hannig stellt sie nachhaltige produzierte Sportbikinis her – die Verbindung ihres Produktes zu Sonne und Strand ist also direkt vorhanden.

Da man als Gründer „selbst und ständig“ aktiv ist, geht es sowohl für Katharina wie auch Franziska im Urlaub nicht ohne WLAN, allerdings nur dossiert, da die Qualitätszeit mit der Familie vorgeht. Denn:

Abschalten und regenerieren ist sehr wichtig, trotzdem bleibt es nicht aus ab und an ein Auge auf sein Business zu werfen. Aber 80-90 Prozent abschalten ist auf jeden Fall drin.

Unternehmerheld-Papa Jens zieht es nach Korsika

Unternehmerheld-Papa
Unser CEO Jens braucht für den Urlaub viel Wind zum surfen – aber auch den Unternehmerheld verliert er trotz Auszeit nicht aus dem Blick

Jens Schleuniger ist der Initiatoren unserer digitalen Gründungsplattform Unternehmerheld und dort für die Weiterentwicklung verantwortlich. Der Unternehmerheld vereinfacht den Gründungsprozess und macht aus Gründern dank zahlreicher Tools, wie z.B. dem Online-Businessplan, zukünftige Unternehmerhelden.

In diesem Jahr verbringt Jens seinen Urlaub mit der gesamten Familie in Porto Vecchio in Korsika. Auch (aber nicht nur), weil es dort ein verlässliches WLAN gibt. Das soll allerdings nur genutzt werden, wenn es keinen Wind gibt. Und auch dann hauptsächlich für das Streamen von Musik.

Gibt es Wind, brauche ich definitiv kein WLAN, dann bin ich am surfen.

Trotzdem wird am Rande etwas gearbeitet, zumindest, um am Abend die E-Mails und den Programmierfortschritt des Unternehmerhelden zu checken. Tagsüber bleibt der Laptop aber aus!

Als Digitaler Nomade im Dauerurlaub

Von überall arbeiten – ein Traum für die meisten und für manche Gründer sogar Realität. (Quelle: Mamiweb)

2007 hat Gerhard Öllinger Mamiweb.de, die Plattform für Mütter und die es werden wollen, gegründet. Nach harten Jahren mit sehr wenig Urlaub, die die Gründung eines Start-ups meist mit sich bringt, hat Gerhard inzwischen für sich den klassischen Urlaub abgeschafft und ist als digitaler (Arbeits-)Nomade fast ständig unterwegs. Das bedeutet aber nicht, dass er dabei nicht arbeitet. Er tut das eben nur an den Orten, wo andere gerne ihren Urlaub verbringen möchten. Seine „Hauptreisezeit“ ist von Oktober bis Mai, dann ist es im in Deutschland zu „fies“ und er bereist gerne wärmere Länder. Dagegen bleibt er im Sommer in Deutschland und Österreich, denn:

Viel bessere Urlaubsregionen – als Zentraleuropa – findet man meiner Meinung nach im Sommer sowieso nicht!

Als digitaler Nomade stellt sich für Gerhard die Frage nach WLAN gar nicht, sondern ist meist Grundvoraussetzung. Wobei ihm die Abschaffung der Roaminggebühren in der EU entgegenkommt und er sich überall zu Hause fühlt, wo die Funk-Verbindung gut ist. Der Nachteil des digitalen Nomadentums sieht Gerhard in der Tatsache, dass er eigentlich nie zu 100% abschaltet, da nur so die Kombination aus Urlaub und Arbeit funktioniert.

Der Camping-Roadtrip als Ausgleich zum Tagesgeschäft

Eric-Jan Krausch bietet mit seinem Start-up Acomodeo Serviced Apartments für Geschäftskunden und verbindet damit Langzeitunterkünfte mit dem globalen Reisemarkt. Inzwischen beschäftigt er zusammen mit seinem Mitgründer schon 36 Mitarbeiter und leitet das Unternehmen als CEO. Während er also beruflich seinen Kunden das vollausgestattete Apartment bietet, mag er es privat eher abenteuerlich und plant in diesem Jahr einen Camping-Roadtrip durch Europa.

Gearbeitet wird dabei nur, wenn es wirklich sein muss, zum Beispiel, um bei Problemen auszuhelfen. Deshalb ist für Eric auch eine Internetverbindung sehr wichtig.

Solange man es aber nicht muss, wird das Handy auf Stumm geschaltet… Damit man so gut es geht abschalten kann.

Den Geschäftstermin zum Urlaubsgrund umfunktioniert

Matthias Kramer (links), Gründer von Lizza, verbindet das Berufliche mit dem Privaten (Quelle: Lizza)

Aus der Not eine Tugend machen will Matthias Kramer, Gründer und Geschäftsführer von Lizza, in diesem Jahr bei seiner Urlaubsplanung. Matthias hat Lizza gegründet und will so zeigen, dass gesunde Ernährung auch lecker und einfach sein kann. Aus einem Hobby-Rezept ist so ein low-carb, glutenfreier und veganer Pizzateig entstanden, der inzwischen an mehr als 5.000 Supermärkten verkauft wird.

Geschäftlich wird Matthias im Juli in Mallorca sein und den Aufenthalt dort direkt verlängern, um mal wieder etwas Urlaub zu machen. Aber ohne WLAN kein Urlaub. Denn trotz Abwesenheit ist er auch im Urlaub durchgängig erreichbar und nimmt an möglichst allen Meetings telefonisch teil. Dennoch wird er die Sonnenstunden am Meer für Beachvolleyball, Stand-Up Paddling und gutes Essen nutzen.

Das Arbeitspensum ist für diese Zeit niedriger. Aber komplett raus möchte ich nicht sein, da es mir einfach zu viel Spaß macht.

Mit dem „Towell+ Beach“ auf die Kanaren

Auf dem eigenen Handtuch kann es sich Paul Dudda von STRYVE im Urlaub auf den Kanaren bequem machen. Denn Paul ist einer der Gründer von STRYVE, die als junge Sportmarke u.a. mit dem Sporthandtuch „TOWELL+“ durch Show: „Die Höhle der Löwen“ bekannt wurden. Und das nutzt er auch, wenn er es sich im Urlaub am Strand bequem macht. Neben dem Strandurlaub zieht es ihn im Winter zum Boarden und Skifahren in die Alpen.

Ganz ohne WLAN geht es auch für Paul im Urlaub nicht und wenn es nur dazu ist, um Urlaubsbilder mit dem Team und der Familie zu teilen. Und wie eingangs schon zitiert, wird auch im Urlaub immer etwas gearbeitet, da die Arbeit ja auch viel Spaß macht.

Dennoch versuchen wir im Urlaub eher die Energie zu tanken, die wir brauchen. Ganz oder gar nicht, können wir hier nicht unterschreiben.

  • Fast 8 Mio. Umsatz nach nur vier Wochen – die Gründerstory von TOWELL+ zum Nachlesen.

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